Kommentar

Wahlen in Gossau: Wieder ein bitterer Tag für die CVP

Der neue Gossauer Schulpräsident heisst Stefan Rindlisbacher (FDP). Im Stadtparlament bleiben SVP und CVP mit je neun Sitzen stärkste Kraft. Wählerstärkste Partei ist aber erstmals die SVP.

Michel Burtscher
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Stefan Rindlisbacher ist neuer Gossauer Schulpräsident und Stadtrat.

Stefan Rindlisbacher ist neuer Gossauer Schulpräsident und Stadtrat.

Benjamin Manser

Der Wahlsonntag in Gossau war schon fast ein bisschen langweilig: Die Stimmberechtigten setzen auf Konstanz. An den Sitzverhältnissen ändert sich nichts - weder im Stadtrat noch im Stadtparlament. Trotzdem: Ein bitterer Tag war es für die CVP. Nicht nur unterlag ihre Kandidatin Ruth Lehner beim Kampf ums Schulpräsidium dem FDP-Kandidaten Stefan Rindlisbacher.

Michel Burtscher, Redaktor Gossau/Region

Michel Burtscher, Redaktor Gossau/Region

Ralph Ribi

Die Partei, die früher in der Gossauer Politik absolut tonangebend war, ist zudem im Stadtparlament nicht mehr die wählerstärkste Partei. Dies darf künftig die SVP für sich beanspruchen, die knapp 400 Stimmen mehr erhalten hat. Einen Einfluss auf die Sitzverteilung hat das zwar nicht. Dort liegt die CVP mit neun Sitzen immer noch gleichauf mit der SVP. Trotzdem dürfte die Gossauer Christlichdemokraten das gestrige Ergebnis schmerzen.

Gefordert ist nun Stefan Rindlisbacher. Der Politik-Neuling übernimmt als Aussenstehender, der im Gegensatz zu seiner Konkurrentin bisher nicht im Schulrat sass, ein wichtiges und anspruchsvolles Amt. Eine grosse Herausforderung wird sein, das schulische Know-how in die neue Legislatur mitzunehmen. Denn nicht nur das Schulpräsidium wird neu besetzt, auch die Mehrheit des Schulrates wird ausgewechselt.

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