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Wahl zum Rorschacher Stadtpräsidenten: Zwei Kandidaten liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Ein Drittel der Rorschacher Stimmberechtigten hat das Wahlkuvert bereits abgegeben. Während Röbi Raths (FDP) mehr Parteien hinter sich hat, sprechen sich mehr Leserbriefschreiber für Guido Etterlin (SP) aus.
Jolanda Riedener
Die Kandidaten fürs Rorschacher Stadtpräsidium stellen am «Tagblatt»-Podium den Fragen der Moderatoren und dem Publikum (von links): Röbi Raths (FDP) Guido Etterlin (SP) und Beat Looser (parteilos). (Bild: Urs Bucher)

Die Kandidaten fürs Rorschacher Stadtpräsidium stellen am «Tagblatt»-Podium den Fragen der Moderatoren und dem Publikum (von links): Röbi Raths (FDP) Guido Etterlin (SP) und Beat Looser (parteilos). (Bild: Urs Bucher)

Der Wahlkampf war in den vergangenen Wochen allgegenwärtig in der Hafenstadt: Guido Etterlin (SP) und Röbi Raths (FDP) warben mit Plakaten um die Gunst der Rorschacherinnen und Rorschacher. Während Raths einen Samstags-Stamm lancierte und auf Beizentour ging, eröffnete Etterlin ein Dialogbüro an der Mariabergstrasse. Dort hat er unter anderem Kunstausstellungen Platz geboten und zu Gesprächen eingeladen. In zwei SP-Wahlpodien äusserte sich Etterlin zur Stadtentwicklung und Mobilität. Auf den Webseiten der Kandidaten waren ausserdem diverse Stellungnahmen aufrufbar.

Raths legte gestern Mittag mit einer Videobotschaft nach und am Samstag wird er das letzte Mal bei Kaffee und Gipfeli im «Mozart» anzutreffen sein. Auch Guido Etterlin öffnet das Quartierbüro am Samstagmorgen noch von 10 bis 12 Uhr.

Ruhiger war es um den parteilosen Beat Looser. Im Vorfeld kündigte er an, vor allem auf Mund-zu-Mund-Propaganda zu setzen. Auch auf seiner Webseite sind Statements zu Themen wie Verkehr, Gewerbe und Steuern aufgeschaltet. Ausserdem sei er jederzeit bereit für ein Gespräch am Telefon oder von «Angesicht zu Angesicht».

Etterlin mobilisiert mehr Leserbriefschreiber

Zahlreiche Leserbriefe sind in den vergangenen Wochen im «Tagblatt» erschienen. Die Mehrzahl der Leserbriefschreibenden spricht sich hierbei für den Rorschacher Guido Etterlin aus. 37 Einsendungen erreichten die Redaktion, wobei sich 22 Schreibende für Etterlin als Stadtpräsident aussprechen. Der Thaler Gemeindepräsident Röbi Raths konnte dagegen auf die Unterstützung von 15 Leserbriefschreibenden zählen. Zahlreiche Argumente in den Leserbriefen werden sowohl Etterlin als auch Raths zu Gute gehalten. So wird einerseits Rahts Sicht von aussen gelobt, andere Schreibende fordern hingegen einen Rorschacher für Rorschach. Auch über die zugesprochene Sozialkompetenz dürfen sich beide Kandidaten freuen.

Eine breitere Unterstützung aus Sicht der Parteien erhält dagegen Röbi Raths. Hinter seiner Kandidatur stehen die Regionalparteien der SVP, FDP und CVP. Für Raths haben sich ausserdem der Rorschacher Gewerbeverein, der Hauseigentümerverband, der Arbeitgeberverband und die Offiziersgesellschaft ausgesprochen.
Guido Etterlin unterstützen neben der eigenen Partei, die Grünen und die Aktion gegen Fluglärm (Afg).

Stimme an der Urne oder bei der Stadtkanzlei abgeben

Gut 1400 Bürgerinnen und Bürger haben bis am Mittwoch von ihrem Stimmrecht gebrauch gemacht, wie es auf der Webseite der Stadt Rorschach heisst. Bei 4139 Stimmberechtigten entspricht diese Zahl rund 34 Prozent. Über 90 Prozent der Stimmen treffen in der Regel brieflich beim Stimmbüro ein, heisst es seitens der Stadt weiter. Die Beteiligung fällt im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt etwas höher aus. Zu beachten gilt, dass sich der Stimmbeteiligungsbarometer auf die Anzahl eingegangener Kuverts bezieht und nicht auf Stimmen fürs Präsidium.

Sollte am kommenden Sonntag keiner der drei Kandidaten das absolute Mehr erhalten (die Hälfte der abgegebenen Stimmen plus eins), wird ein zweiter Wahlgang nötig. Wahlvorschläge dafür müssen bis am 27. Mai bei der Stadt eintreffen. Der zweite Wahlgang wird am 30. Juni durchgeführt. Ins Amt gewählt wird dann, wer die meisten Stimmen erhält (relatives Mehr).

Die Wahlurnen im Rathaus sind am Sonntag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Weiter kann die persönliche Stimmabgabe heute Donnerstag und morgen Freitag auf der Stadtkanzlei erfolgen. Für die Stimmabgabe per Post ist es zu spät, diese hätte bereits bis am Dienstag erfolgt sein müssen.

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