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Vorstoss im St.Galler Stadtparlament: Zu wenig Platz für Wohnmobile

In St.Gallen gibt es lediglich zwei Stellplätze für Wohnmobile. Viel zu wenige, findet CVP-Stadtparlamentarier Werner Ruppeiner. Deshalb fordert er in einer Einfachen Anfrage zusätzliche Standorte.
Christoph Renn
Ein Wohnmobil auf der Autobhan bei Gossau. (Bild: Nana do Carmo - 17. März 2002)

Ein Wohnmobil auf der Autobhan bei Gossau. (Bild: Nana do Carmo - 17. März 2002)

St.Gallen will sich als Tourismusdestination etablieren. Kürzlich erhöhte das Stadtparlament den Beitrag an St.Gallen-Bodensee-Tourismus. Dies verbunden mit dem Auftrag, mehr Touristen in die Gallusstadt zu lotsen. Nun bringt CVP-Stadtparlamentarier Werner Ruppeiner in einer am Dienstag eingereichten Einfachen Anfrage eine Gästegruppe ins Gespräch, über die bisher kaum je diskutiert wurde: Touristen, die mit dem Wohnmobil anreisen.

Deutsche Städte haben die Nase vorne

Das Vierländereck am Bodensee ziehe Jahr für Jahr eine stattliche Zahl Gäste an, die mit dem Wohnmobil unterwegs seien, führt Ruppeiner in der Begründung seines Vorstosses aus. So hätten vor allem die Städte auf der deutschen Seeseite viel in die Infrastruktur für diese Gästegruppe investiert.

Alleine die Stadt Meersburg verfüge über vier Standorte mit rund 100 Übernachtungsplätzen, auf denen Wohnmobile abgestellt werden könnten. Diese Übernachtungen stellten für den Ort einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar.

St.Gallen fehlt im Stellplatzführer

Ähnliche Beispiele liessen sich aufgrund des ACSI-Stellplatzführers europaweit aufzählen. In diesem Führer fehle St.Gallen als Reiseziel für Wohnmobile vollständig, kritisiert Werner Ruppeiner. Aber nicht nur in dieser Publikation weise die Stadt Nachholbedarf auf. Auch bei der Zahl der Stellplätze sieht der Stadtparlamentarier ungenutztes Potenzial.

Nicht nur moderne Wohnmobile, auch ältere Modelle wie der abgebildete VB-Bus sind bei gewissen Campern immer noch sehr beliebt. (Bild: Tagblatt-Archiv - 16. Juni 2013)

Nicht nur moderne Wohnmobile, auch ältere Modelle wie der abgebildete VB-Bus sind bei gewissen Campern immer noch sehr beliebt. (Bild: Tagblatt-Archiv - 16. Juni 2013)

Zwar gebe es in St.Gallen zwei Wohnmobil-Stellplätze beim Paul-Grüninger-Stadion. Diese sind laut Werner Ruppeiner aber höchst unattraktiv, weil sie schräg und schlecht erschlossen seien. Zudem stehe die Entsorgungsstation zu nahe am Abstellplatz.

Das grösste Problem sei, dass diese Stellplätze unter der Woche zu oft durch Pendler und am Wochenende durch Besucher der Fussballspiele belegt würden. Deshalb könnten die Übernachtungsplätze nicht oft genutzt werden.

Zusätzliche Stellplätze auf der Kreuzbleiche?

Aufgrund dieser Missstände erkundigt sich Werner Ruppeiner beim Stadtrat, ob er sich des wirtschaftlichen Potenzials der Wohnmobil-Touristen für St.Gallen überhaupt bewusst ist. Und ob er nicht auch der Meinung sei, dass dieser Besuchergruppe mehr Beachtung geschenkt werden sollte. Weiter will er wissen, wie die Stadtregierung dazu steht, dass St.Gallen in den Wohnmobil-Stellplatzführern keine Erwähnung findet.

Ruppeiner macht im Vorstoss gleich auch einen Vorschlag für Verbesserungen. Er möchte während der Sommermonate zusätzliche Wohnmobil-Stellplätze an einem zentralen Ort wie der Kreuzbleiche . Zudem will er wissen, was der Stadtrat zu unternehmen gedenkt, damit die bestehenden Plätze beim Grüninger-Stadion besser genutzt werden können.

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