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Wittenbacher Betriebe öffnen ihre Käsekeller und Kuhställe

Am Samstag laden der Lindenhof, die Käserei Linden und die Mifroma zur Entdeckungsreise. Am Tag der offenen Käsekeller und Kuhställe erfahren die Besucher alles über die Wittenbacher Käseproduktion.
Perrine Woodtli
Die Käserei Linden öffnete bereits 2013 am Tag der offenen Käsekeller den Betrieb. (Bild: Ralph Ribi)

Die Käserei Linden öffnete bereits 2013 am Tag der offenen Käsekeller den Betrieb. (Bild: Ralph Ribi)

Vom Melken der Kuh bis zum verpackten Käse im Laden ist es ein weiter Weg. Längst nicht jeder weiss, wie dieser aussieht. Um das zu ändern, findet am Samstag erneut der Tag der offenen Käsekeller und Kuhställe statt. Drei Wittenbacher Betriebe gewähren der Bevölkerung einen Einblick in die lokale Branche. So können Interessierte auf dem Bauernhof Lindenhof, in der Käserei Linden und in der Mifroma die Milchverarbeitung nachverfolgen.

Barbara und Erich Eberle, die den Lindenhof führen, sind zum ersten Mal an diesem Tag dabei. Auf ihrem Hof können die Besucher den Kuhstall besichtigen, Rohmilch degustieren und sich selbst im Melken versuchen – jedoch bei einer Attrappe. «Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen», sagt Barbara Eberle. Für die Kinder stellen die Landwirte eine Hüpfburg auf.

Ziel sei es, den Besuchern den Prozess von der Milch bis zum Käse aufzuzeigen. «Wir wollen ihnen unsere Arbeit näherbringen», sagt Eberle.

«Kinder sollten wissen, woher die Milch stammt. Nämlich nicht aus dem Tetrapack.»

Ein Tag der offenen Tür sei zudem für Käsereien eine Möglichkeit, den Beruf des Milchtechnologen bekannter zu machen, da es zu wenige gebe.

Zu wenig mit Lebensmitteln auseinandersetzen

Rund 80 Prozent der Milch vom Lindenhof fliesst jeweils in die Käserei Linden gleich nebenan. Bereits seit 1895 wird in der Säntis-Käserei Milch in Käse verwandelt. Am Samstag gibt es alle 20 Minuten einen geführten Rundgang. Die Besucher können den Käsekeller begutachten und erhalten einen Eindruck von der gesamten Produktionskette. Denn am Samstag wird für die Gäste auch produziert. «Sie erhalten einen Live-Rundgang», sagt Geschäftsführer Heinz Fraefel.

Für ihn sei ein Tag der offenen Tür deshalb wichtig, weil sich seiner Ansicht nach die Menschen immer weniger mit Lebensmitteln auseinandersetzten. «Viele haben keine Ahnung, wo ihr Essen herkommt und wie es hergestellt wurde», sagt Fraefel. Weiter sei der Tag eine gute Gelegenheit, die regionalen Betriebe zu präsentieren. Nebst der Führung gibt es eine Festwirtschaft vor der Käserei sowie im Säntisstübli, in dem es Raclette und Wein gibt. Während auf dem Lindenhof frische Milch degustiert wird, wird in der Käserei Käse probiert.

Wo der Käse verpackt wird

Als dritter Betrieb ist die Mifroma, eine Tochterfirma der Migros, dabei. Die Mifroma ist auf die Lagerung, Veredelung und Verpackung von Käse spezialisiert. Von der Mifroma aus wird der Käse, der von der Käserei Linden und von anderen Käsereien aus der Region stammt, in Ostschweizer Migros-Filialen geliefert. Auch in der Mifroma können sich die Besucher die ganze Produktion und das Lager anschauen. «An einzelnen Posten stehen zudem Fachleute, die Auskunft geben und Fragen beantworten», sagt Standortleiter Ralph Rutz.

Wie bei der Käserei gibt es auch bei der Mifroma eine Festwirtschaft. An beiden Standorten können die Besucher zudem Käse kaufen. Die Mifroma befindet sich im Industriegebiet und ist rund 15 Gehminuten vom Lindenhof und der Käserei entfernt. Zwischen den zwei Standorten fährt ein Shuttlebus hin und her.

Hinweis

Tag der offenen Käsekeller und Kuhställe: Samstag, 10 bis 17 Uhr

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