Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vom Rasen an den Zapfhahn: Fussballclub wirtet ab Februar auf der «Kellen» in Tübach

Der FC Rorschach-Goldach 17 wird im kommenden Jahr selbst Pächter des Restaurationsbetrieb der Sportanlage Kellen in Tübach. Das Lokal soll der Öffentlichkeit weiterhin offen stehen, verspricht der Verein.
Sandro Büchler
Der FC Rorschach-Goldach 17 ist neu auch neben dem Spielfeld im Sporttreff tonangebend. (Bild: Rudolf Hirtl, 2. April 2018)

Der FC Rorschach-Goldach 17 ist neu auch neben dem Spielfeld im Sporttreff tonangebend. (Bild: Rudolf Hirtl, 2. April 2018)

«Wir wollen den Restaurationsbetrieb aktiv und für jedermann gestalten», sagt Markus Hundsbichler, Vereinspräsident des FC Rorschach-Goldach 17. Am Mittwochabend gab der Verwaltungsrat des Zweckverbands der Sportanlage Kellen bekannt, dass der Fussballclub ab Februar die Pacht für das Restaurant Sporttreff auf der regionalen Sport- und Erholungsanlage in Tübach übernimmt.

Man wolle mit dem Restaurant auch künftig nicht nur die Interessen des Vereins, sondern die der breiten Öffentlichkeit abdecken, sagt Hundsbichler. «Spielplatzbesucher, Wanderer, aber auch Sportler sollen nach einem Spiel etwas Warmes essen und trinken können.»

Betrieb soll lebendig sein

Markus Hundsbichler, Präsident FC Rorschach-Goldach 17 (Bild: PD)

Markus Hundsbichler, Präsident FC Rorschach-Goldach 17 (Bild: PD)

Der Gastrobetrieb müsse sich an den Öffnungszeiten der früheren Pächter orientieren, fordert der Zweckverband und formuliert deshalb in den Verhandlungen mit dem Club Mindestvorgaben. Das Restaurant soll dienstags von 17 bis 23 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 23 Uhr und am Freitag zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet sein. An den Wochenenden soll der Betrieb mindestens von 11 bis 18 Uhr offen stehen. Montags sei Ruhetag.

Hundsbichler fügt sogleich an, dass die effektiven Öffnungszeiten ab Februar wohl über die Mindestvorgaben hinaus gehen werden. «Am Freitag werden wir sicherlich auch bis um 23 Uhr öffnen.» Der neue Pächter sagt: «Wir wollen einladen zum Verweilen – über den Spielbetrieb hinaus.» Hundsbichler formuliert klare Absichten: «Für den FC lohnt es sich, wenn möglichst viel auf der Sportanlage läuft.» Überhaupt, vieles soll gleich bleiben wie unter den Vorgängern, die den Pachtvertrag nach Querelen im Juli gekündigt hatten.

Der Vereinspräsident betont, dass private Anlässe weiterhin möglich seien. Dazu will der Neopächter eigene Angebote auf die Beine stellen. Hundsbichler zählt auf: «Sonntagsbrunch, Fondueabende, Spaghettiplausch oder vielleicht auch einmal eine Metzgete.»

«Wir wollen nicht nur Wurst und Brot nach den Spielen verkaufen.»

Wer im neuen Gastrobetrieb wirten wird, ist noch nicht ganz klar. Hundsbichler sagt, man suche eine qualifizierte Person, die das Restaurant fachlich einwandfrei betreiben müsse. Aktuell sei man in Gesprächen und stehe «kurz vor dem Abschluss». Es sei eine Person mit langjähriger Erfahrung im Gastronomiebereich, sagt Hundsbichler weiter. Sobald der Vertrag unterzeichnet sei, werde man dies so schnell wie möglich kommunizieren. «In den nächsten Tagen werden wir dies bekannt geben.»

Bis im Februar bleibt das Restaurant geschlossen

«Es waren Emotionen im Spiel», fasst Dominik Gemperli, Verwaltungsratspräsident des Zweckverbands Kellen, die Vorgeschichte zusammen. Die Auflösung des Pachtvertrags der Muttners sei bedauerlich gewesen, doch nun «bin ich froh, dass der Verein den Anspruch hat, mit dem Lokal wie bisher der Öffentlichkeit zu dienen und nicht nur eine Clubbeiz betreiben will», sagt Gemperli.

«Denn Fussgänger wollen hier einen Kaffee trinken können.»

Der Gemeindepräsident von Goldach befürwortet eine geschäftige Kellen. Wichtig sei dies insbesondere für Tübach, auf deren Gemeindegebiet die Sport- und Erholungsanlage liege.

Dominik Gemperli, Verwaltungsratspräsident des Zweckverbands Kellen und Gemeindepräsident von Goldach (Bild: PD)

Dominik Gemperli, Verwaltungsratspräsident des Zweckverbands Kellen und Gemeindepräsident von Goldach (Bild: PD)

«Wir sind sehr gespannt, wie sich der Betrieb entwickelt», bekräftigt Gemperli. Noch ist es nicht so weit. «Bis zum Februar passiert gar nichts, die Fasnachtsgesellschaft nutzt das Lokal zwischendrin.» Doch schon in den Vorjahren wurde in den Wintermonaten der Betrieb reduziert.

So richtig los gehen, wird es mit dem Gastrobetrieb am 30. März 2019. Dann steht der FC Rorschach-Goldach 17 für sein erstes Saisonspiel auf dem Platz.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.