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So soll der neue A1-Zubringer am See aussehen – Vorprojekt bestätigt Machbarkeit

Der Kanton St.Gallen hat mit den Gemeinden Goldach, Rorschach und Rorschacherberg das Vorprojekt für die Kantonsstrasse zum See erarbeitet. Dieses zeige, dass das Vorhaben «siedlungsverträglich» umgesetzt werden könne, so die Verantwortlichen.
Die Visualisierungen zeigen, wie der A1-Zubringer und die neue Kantonsstrasse dereinst aussehen sollrn. Hier im Bild das Portal Süd des neuen geplanten Tunnels Hohrein in Goldach. (Visualisierung: PD)

Die Visualisierungen zeigen, wie der A1-Zubringer und die neue Kantonsstrasse dereinst aussehen sollrn. Hier im Bild das Portal Süd des neuen geplanten Tunnels Hohrein in Goldach. (Visualisierung: PD)

(pd/lim) Die Gemeinden Goldach, Rorschach und Rorschacherberg erarbeiten mit dem Kanton St.Gallen das Projekt «AutobahnanschlussPlus». Während der vergangenen 18 Monate konkretisierten die Beteiligten die Pläne für die Kantonsstrasse zum See mit einem Vorprojekt. Dieses haben die Behörden der Bevölkerung am Dienstagabend an einem Informationsanlass präsentiert.

Unterführungen für Velo- und Fussverkehr

«Das Vorprojekt zeigt, dass das Entwicklungsprojekt machbar ist», heisst es in einer Mitteilung des Kantons. Dank abgesenkter Strassenführung und zwei Tunnels lasse sich die Kantonsstrasse zum See «siedlungsverträglich» umsetzen. Für den Fuss- und Veloverkehr sind Unterführungen geplant.

Die Blumenfeldstrasse und der Knoten Klosterstrasse. (Visualisierung: PD)Die Blumenfeldstrasse und der Knoten Klosterstrasse. (Visualisierung: PD)
Das Anschlusswerk und Portal Süd beim Tunnel Hohrein. (Visualisierung: PD)Das Anschlusswerk und Portal Süd beim Tunnel Hohrein. (Visualisierung: PD)
Der Knoten Pestalozzistrasse und das Portal Süd beim Tunnel Industriestrasse. (Visualisierung: PD)Der Knoten Pestalozzistrasse und das Portal Süd beim Tunnel Industriestrasse. (Visualisierung: PD)
Die Industriestrasse mit Blick in Richtung See. (Visualisierung: PD)Die Industriestrasse mit Blick in Richtung See. (Visualisierung: PD)
Das Portal Nord des Tunnels Industriestrasse und der Knoten Löwenstrasse. (Visualisierung: PD)Das Portal Nord des Tunnels Industriestrasse und der Knoten Löwenstrasse. (Visualisierung: PD)
Das Portal Nord des Tunnels Hohrein und der Knoten Sulz. (Visualisierung: PD)Das Portal Nord des Tunnels Hohrein und der Knoten Sulz. (Visualisierung: PD)
Die Gesamtübersicht des Projekts. (Visualisierung: PD)Die Gesamtübersicht des Projekts. (Visualisierung: PD)
7 Bilder

Visualisierungen des neuen A1-Zubringers in der Region Rorschach

Nachdem die technische Machbarkeit bestätigt wurde, können in einem nächsten Schritt gestalterische Anforderungen der Gemeinden in das Projekt einfliessen. «Parallel dazu stellen die vorgesehenen Begleitmassnahmen sicher, dass die geplanten Verkehrsverlagerungen das Siedlungsgebiet tatsächlich entlasten.» Dazu gehören die Umgestaltungen der Pestalozzi-, der Promenaden- und der Rosengartenstrasse.

Gesamtprojekt soll 315 Millionen Franken kosten

Mit dem Vorprojekt seien nun verlässlichere Aussagen zu den Kosten möglich, heisst es weiter. Das Gesamtprojekt soll rund 315 Millionen Franken kosten und wird massgeblich durch Kanton und Bund finanziert. Es umfasst einen neuen Autobahnanschluss (108 Millionen Franken), eine neue Kantonstrasse zum See (166 Millionen Franken) und zahlreiche Begleitmassnahmen (40 Millionen Franken). Die Kostengenauigkeit betrage zurzeit +/- 20 bis 30 Prozent.

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Tunneleingang Sulzbergstrasse Goldach

Tunnelausgang Industriestrasse Rorschach

Im Vergleich zu 2017 sind die Kosten für das Projekt heute höher. «Ein Grund dafür ist, dass die Kosten für den Landerwerb mit dem Vorprojekt konkretisiert wurden», heisst es in der Mitteilung. Ausserdem habe die Projektierung gezeigt, dass beim Tunnel Industriestrasse mit Bohrpfahlwänden gearbeitet werden müsse. Dieses Vorgehen generiere zusätzliche Kosten.

Die Bevölkerung entscheidet im November

Die Behörden von Goldach, Rorschach und Rorschacherberg unterstützen das Projekt. Zum einen beteiligen sich die Gemeinden an den Kosten für die Begleitmassnahmen. Zum anderen sind sie bereit, die auf Gemeindeebene anfallenden Kosten von gesamt rund 9 Millionen Franken für die Kantonsstrasse zum See zu tragen.

Die Bürgerversammlung im Rorschacherberg hatte sich bereits im Frühjahr 2019 dafür ausgesprochen, freiwillig einen Kostenanteil von maximal 2 Millionen Franken zu übernehmen. Mit der heutigen Informationsveranstaltung liegen die Grundlagen vor, damit die Stimmberechtigten in Goldach und Rorschach am 17. November 2019 an der Urne entscheiden können, ob die Projekte weiterbearbeitet werden.

Die Gegner des Projekts, der Verein «Kein 3. Autobahnanschluss in Goldach», informieren am Mittwochnachmittag über ihre Gründe für die Ablehnung.

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