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Jahresrückblick: Viele Abgänge in der Region Rorschach

Kellen-Knatsch, Postschliessung, Rücktritte: Das politische Jahr 2018 bot Stoff für Kontroversen. Nicht alle haben das Feld freiwillig geräumt. Dafür gibt es Platz für frische Gesichter. 2019 wird folglich ein Jahr der Neuanfänge.
Jolanda Riedener
Einige personelle Wechsel gab es dieses Jahr in der Hafenstadt und der Region. Manche wirken sich auch auf den künftigen Betrieb des «Stadthofs», Quartiervereins oder der «Kellen» aus. (Bild: Urs Bucher)

Einige personelle Wechsel gab es dieses Jahr in der Hafenstadt und der Region. Manche wirken sich auch auf den künftigen Betrieb des «Stadthofs», Quartiervereins oder der «Kellen» aus. (Bild: Urs Bucher)

Noch sind sie nicht weg, ihren Abgang haben sie 2018 aber angekündigt: Sowohl Rorschachs Stadtrat Thomas Müller (SVP), als auch Rheinecks Oberhaupt Hans Pfäffli (FDP), hören auf. Ihre Nachfolger werden am 19. Mai 2019 gewählt. Für Müllers Posten haben sich in den Stadtrat Guido Etterlin (SP) und Thals Gemeindepräsident Robert Raths (FDP) zur Verfügung gestellt.

Auch Steinachs Gemeindepräsident Roland Brändli hat im September seinen Rücktritt bekannt gegeben: Ende 2020 räumt der umstrittene Steinacher das Feld. Aus dem Kantonsrat zurückgezogen hat sich bereits Jürg Bereuter (FDP). An seiner Stelle sitzt seit September Raphael Frei.

Nicht freiwillig musste Rorschachs Stadtschreiber und ehemaliger Gemeindepräsident von Untereggen abtreten: Im Februar wird Roger Böni wegen Urkundenfälschung und ungetreuer Geschäftsbesorgung vom Kreisgericht schuldig gesprochen. Er hatte in seiner Zeit als Gemeindepräsident Anschlüsse an sein Haus nicht korrekt abgerechnet. Laut Stadtrat habe er als Schreiber seine Glaubwürdigkeit verloren. An seiner Stelle ist seit 3. September Marcel Aeple im Amt.

Eine Post schliesst, eine andere bleibt vorerst

Ob das Spital Rorschach bleibt oder verschwindet, ist unklar. Immer mehr Patienten werden ambulant, also ohne Spitalaufenthalt, behandelt. Regierungsrat Benedikt Würth mahnt im Oktober im Stadthofsaal: «Wir müssen bei den Spitälern finanziell an die Zukunft denken.»

Definitiv Geschichte ist die Postfiliale in Thal: Ende September schliesst sie ihre Türen für immer. Die Postgeschäfte abwickeln können Thalerinnen und Thaler seither ohne Unterbruch nur einige Meter entfernt, im Dorfladen Sennhütte. Überprüft worden ist auch die Post in Rorschacherberg. Seit 2017 bangt die Gemeinde um den Erhalt der Filiale, die SP lancierte eine Petition. Im Oktober teilt die Post mit, die Filiale in Rorschacherberg sicher bis 2020 zu erhalten.

«Kellen»-Knatsch und Ungewissheit im «Stadthof»

Im April an die Öffentlichkeit gelangt ist der Streit um die Pacht des Restaurants auf der Sportanlage Kellen. Der FC Rorschach-Goldach 17 verkauft auf eigene Faust Essen und Getränke. Darauf geraten sich FC und Pächterpaar in die Haare. Eine Einigung konnte nicht erzielt werden und die langjährigen Pächter Maggie und Rolf Muttner werfen nach langem Hin und Her den Bettel hin. Es folgt eine Ausschreibung der Pacht, wobei sich der Zweckverband für den FC Goldach-Rorschach 17 als angeblich einzigen geeigneten Pächter entscheidet.

Ebenfalls einen Pächterwechsel gab es im Restaurant Stadthof: Weil die Gäste ausbleiben, gibt Chandran Saravanamuthu das Restaurant ab und konzentriert sich wieder voll und ganz auf seine Pizzeria Capri. Damit die Lernenden des «Stadthofs» nicht auf der Strasse stehen, setzt sich Küchenchef Fritz Tatzl für sie ein und eröffnet ein eigenes Restaurant in Balgach. Fortan vermietet die Stadt den Stadthof separat vom Saal. In der Küche des Restaurants ist seit Oktober die Catering-Firma «Menschen machen Gastronomie» eingemietet.

Ende August verlässt Anna Dietsche, Leiterin Quartierkoordination, die Hafenstadt. Während acht Jahren hat sie im Rahmen des Projet urbains gewirkt und unter anderem den Quartiertreff aufgebaut. Eine Nachfolge gibt es nicht, der Stadtrat will die Quartierarbeit neu aufgleisen.

Tübach erhält eine neue Mehrzweckhalle: Im März stimmen die Bürger einem 4,8-Millionen-Kredit zu, die Arbeiten sind im Gang. Währenddessen will Untereggen von den Bürgern wissen, ob sie einen Neubau des Schulhauses und der Turnhalle wünschen: lieber renovieren, zeigt eine Umfrage.

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