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2.-Liga-Fussball: Viel Brisanz
im Endspurt

In der 2.Liga geht es in die Endphase der Meisterschaft. Während Rorschach-Goldach auf dem beruhigenden zweiten Platz steht, spielen Abtwil-Engelburg und Steinach noch gegen den Abstieg.
Eric Hug
Voller Einsatz im Kampf gegen den drohenden Abstieg: Abtwils Jan Ledergerber (rechts) gegen den Herisauer Pascal Mayer (links). (Bild: Urs Bucher)

Voller Einsatz im Kampf gegen den drohenden Abstieg: Abtwils Jan Ledergerber (rechts) gegen den Herisauer Pascal Mayer (links). (Bild: Urs Bucher)

Rorschach-Goldach kann bereits vier Runden vor Schluss auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Der im vergangenen Sommer neu gegründete Verein steht hinter Aufsteiger Amriswil an zweiter Stelle der 2. Liga. Obwohl die Mannschaft mit durchzogenen Resultaten in die Meisterschaft gestartet war, verlor Rorschach in der Rückrunde lediglich gegen den unangefochtenen Leader aus Amriswil und steht nun verdientermassen auf diesem Tabellenrang.

Auf der Sportanlage Kellen in Tübach, wo Rorschach-Goldach jeweils seine Heimspiele austrägt, beissen sich die Gegner an der Heimmannschaft reihenweise die Zähne aus. Die bis anhin einzige Niederlage auf heimischen Terrain in der laufenden Meisterschaft datiert von vergangenem August. Ebenfalls gegen Amriswil.

Abtwil und Steinach mit mehr Problemen

Eine schwierigere Spielzeit erleben Steinach und Abtwil-Engelburg. Letzteres wird allem Anschein nach den Klassenerhalt schaffen. Mit zuletzt sechs Spielen ohne Niederlage und einem enorm wichtigen 3:2-Sieg gegen den FC Herisau, konnte sich Abtwil-Engelburg im Kampf gegen den Abstieg etwas Luft verschaffen. Doch mit vier verbleibenden Partien und nur sechs Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, ist die Mannschaft von Marc Blumer noch auf Punkte angewiesen. Morgen treffen die Abtwiler auf Weinfelden-Bürglen, die ebenfalls in einer schwierigen Situation stecken. Ein Sieg gegen die Thurgauer wäre ein weiterer grosser Schritt, in Richtung Klassenerhalt.

Am tiefsten im Schlamassel steckt der FC Steinach. Mit nur 15AABB22Punkten liegt Steinach an letzter Stelle der 2. Liga. Gründe für die schwierige Saison sieht Trainer Mathias Drdla unter anderem in den zahlreichen Abgängen im Sommer, die zu wenig oder gar nicht kompensiert werden konnten. Vor allem der Weggang von drei Spielern mitten in der Vorrunde, wiegen schwer.

Mit Nachwuchsspieler den Kader aufgestockt

Für einen Club wie Steinach, war es schwierig, die Abgänge mit gestandenen 2.-Liga-Spieler zu ersetzen. «Wenn ein Verein aus der Umgebung noch ein monatliches Taschengeld bieten kann, wird es schwierig, gute Spieler zum FCAABB22Steinach zu locken.» Um trotzdem eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz zu schicken, versuchte das Trainerteam die Mannschaft mit eigenen B-Junioren aufzustocken und die 16-Jährigen Nachwuchsspieler mit Teileinsätzen an den Aktiv-Fussball heranzuführen. Für die jungen Spieler war der direkte Schritt in die 2. Liga dann aber zum Teil doch noch zu gross.

Das Ziel, die Klasse zu halten, wird für Steinach zu einer grossen Herausforderung. Von den restlichen vier Spielen bestreitet Steinach drei Auswärts. Auf dem Programm stehen unter anderem noch die Begegnung gegen den Aufsteiger Amriswil oder das Derby gegen Arbon. «In solchen Spielen kann alles passieren», gibt sich Drdla zuversichtlich. Denn trotz schlechter Tabellenlage, die Teamchemie stimmt: «So gut wie die Stimmung in der Mannschaft ist, würde man nicht erahnen, dass wir am Tabellenende stehen», sagt Drdla.

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