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Versetzte Haltestellen – und Calatrava bleibt

ÖV  Wer mit dem öffentlichen Verkehr stadtauswärts fahren möchte, wartet auch in Zukunft am Bohl auf den Bus. Wer hingegen Richtung Bahnhof fährt, stellt sich neu unter eine Wartehalle beim Marktplatz. So sieht es das Siegerprojekt zur Neugestaltung von Marktplatz und Bohl vor. Die ÖV-Haltestellen befinden sich künftig also nicht mehr beide am Bohl so wie heute, sondern sind nach Fahrtrichtung versetzt.

Diese Idee ist nicht neu. Schon in der vergangenen Volksabstimmung zur Neugestaltung des Marktplatzes im Jahr 2015 waren die Haltestellen auf diese Weise angeordnet. Die Stadt hatte den Planern für den jüngsten Wettbewerb zwei Varianten vorgegeben: Erstens jene mit den versetzten Haltestellen, die nun auch Teil des aktuellen Siegerprojekts ist. In der zweiten Variante wären beide Haltestellen nach Westen an den Marktplatz gerückt.

Ein identitätsstiftendes Zeichen

Die Calatrava-Halle am Bohl soll stehen bleiben. Das Siegerteam des Ideenwettbewerbs hatte sie zwar in ihren Visualisierungen zunächst durch einen Neubau ersetzt. Im Erläuterungstext liessen die Planer aber offen, ob die Calatrava-Halle bleiben oder weichen soll. Die Wettbewerbsjury hat diese Frage inzwischen beantwortet: «Die Calatrava-Halle stellt für die St. Galler Bevölkerung ein identitätsstiftendes Zeichen auf dem Bohl dar. Ohne Notwendigkeit empfiehlt die Jury den Beibehalt des heutigen Bauwerks», heisst es im Bericht zum Ideenwettbewerb. «Wir haben entschieden, die Calatrava-Halle zu belassen», sagte Baudirektorin Maria Pappa gestern vor den Medien. «Einen gleich grossen Neubau am gleichen Ort aufzustellen: Diesen Schritt würde wohl niemand verstehen.»

Kleineres Dach der neuen Wartehalle

Bei der neuen ÖV-Haltestelle stadteinwärts empfiehlt die Jury ebenfalls Anpassungen. «Ihre ununterbrochene Länge vor der historischen Häuserzeile scheint noch etwas überdimensioniert», heisst es im Wettbewerbsbericht. Deshalb soll das Dach der neuen Haltestelle kleiner und höchstens 80 Quadratmeter gross werden. Zudem soll es nicht durchgängig, sondern in «zwei bis drei getrennten Elementen» gebaut werden.

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