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Verschiedene Gründe für Zugverspätungen in Rorschach

Unpünktlichkeiten am Bahnhof Stadt häufen sich. Die Baustelle hat damit nichts zu tun.
Ines Biedenkapp
Am Bahnhof Stadt zeigt es derzeit häufiger Verspätung an. (Bild: Ines Biedenkapp)

Am Bahnhof Stadt zeigt es derzeit häufiger Verspätung an. (Bild: Ines Biedenkapp)

Derzeit ein gewohntes Bild am Bahnhof Rorschach Stadt: die Anzeige zeigt Verspätung an. Meist handelt es sich um etwa vier Minuten. Zuletzt fiel ein Zug Richtung St. Gallen aus. Hängt dies mit dem Doppelspurausbau zusammen?

Daniele Pallecchi, Mediensprecher der Schweizerischen Bundesbahnen, verneint. «Natürlich gibt es Verspätungen», sagt er. «Die Verspätungen haben andere Ursachen.»

Unbedachter Scherz kann Verspätung auslösen

Nach einer Prüfung des Systems der SBB zeigt sich, dass am 4. September die Strecke zwischen Rorschach und Rheineck am Abend nur einspurig befahrbar war. «Ein Lokführer spürte bei einem Streckenabschnitt einen Schlag. Der nachfolgende Zug wurde angewiesen mit Schritttempo darüber zu fahren um zu schauen, ob dies weiterhin zu spüren sei.» Jugendliche würden sich etwa gerne einen Scherz erlauben und eine Münze aufs Gleis legen. Pallecchi sagt:

«Das spüren die Lokführer.»

Doch an diesem Abend war es keine Münze, das Gleis musste repariert werden.

Auch am 9. September kam es zu einer Störung an einem FV-Dosto. «Der Boardcomputer im Führerstand musste neu gestartet werden», sagt Pallecchi. Nach rund 25 Minuten ging es für die Passagiere dann weiter. «Leider dauert der Neustart immer ein wenig». Aufgrund einer Störung musste die S 3 zwischen Rorschach und Goldach kürzlich auf Sicht fahren.

Verspätung gilt erst ab drei Minuten

Das bedeute aber nicht, dass die Reisenden unpünktlich ankämen. «Es kann natürlich sein, dass ein Zug zwischendurch verspätet ist. Dafür kann es mehrere Gründe geben», sagt Pallecchi. Dies könnte etwa eine Wanderklasse sein, die sich beim Einsteigen Zeit lässt, oder auch eine Gruppe Velofahrer, welche die Tür blockiert. Bei einer Verspätung von drei bis vier Minuten, könne dies während der Weiterfahrt meist aufgeholt werden.

«Eine Verspätung gilt daher auch erst, wenn der Zug drei Minuten über der normalen Ankunftszeit am Bahnhof ankommt», sagt er. Denn damit seien alle Anschlüsse innerhalb der Schweiz gewährleistet. Zudem würden Abweichungen der Abfahrtszeit sehr früh angezeigt.

«Damit wollen wir die Passagiere informieren, dass der Zug gleichwohl kommt.»

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