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Warmer Herbst fordert Pflanzenwelt

Nach einem sonnenverwöhnten und langen Sommer herrschen in der Region Rorschach hohe Temperaturen. Was bedeutet das für die Pflege hiesiger Gärten?
Noah Salvetti
Benno Jerg inmitten von bunten Stiefmütterchen, die darauf warten, gesetzt zu werden. (Bild: Noah Salvetti)

Benno Jerg inmitten von bunten Stiefmütterchen, die darauf warten, gesetzt zu werden. (Bild: Noah Salvetti)

In prächtigen, knalligen Farben schimmern sie, die Stiefmütterchen, die zu Dutzenden in den Gewächshäusern von Blumen Jerg am Gärtnerweg in Goldach darauf warten, an einem schönen Plätzchen in einem idyllischen Garten gepflanzt zu werden.

«Garten-Stiefmütterchen sind zurzeit topaktuell», sagt Inhaber Benno Jerg. Die bunten Blumen werden derzeit rege gepflanzt, um dann bis nächsten Frühling in den Gärten zu glänzen. Diverse Arten wie Gehölze und Sträucher seien ebenfalls sehr aktuell, so beispielsweise die von Bienen geschätzte Besenheide oder die robuste Zierpflanze Skimmia. Auf den sonnenintensiven Sommer folgt nun ein Herbst, der im Vergleich mit den vergangenen Jahren deutlich milder ausfällt. Mancher Hobbygärtner wähne sich wohl angesichts des warmen Wetters noch mitten im Spätsommer, sagt Benno Jerg.

Mildes Herbstwetter trügt

Das Einpflanzen deshalb zu verschieben sei jedoch keine gute Idee, da die Wetterverhältnisse schnell umschlagen könnten und das Anwachsen der Pflanzen somit erschwert würde. Jerg empfiehlt trotz sommerlicher Temperaturen und Optimismus, Vernunft walten zu lassen und die Pflanzen wie in den vorherigen Jahren, also früh genug, zu pflegen und auf den ersten Frost vorzubereiten. Dies gilt auch für die Bepflanzung von Gräbern – Sommerpflanzen sollen jetzt das Feld räumen für strapazierfähige, genügsame Arten. Heidengewächse gehören zu deren prominentesten Vertretern. Zu den anstehenden Arbeiten gehört sicherlich auch die Schädlingsbekämpfung. «Gerade wegen des warmen Wetters ist es wichtig, jene Ungeziefer zu bekämpfen, die es sonst zu dieser Zeit gar nicht hat», erklärt Daniela Mannhart, Floristin und Leiterin des Blumenladens Jerg. Zudem sei es jetzt an der Zeit, Gehölze und Stauden im Garten zurückzuschneiden. Weiter sollten mediterrane Gewächse wie Zitruspflanzen oder Oleander jetzt eingewintert werden.

Vorausschauend und vernünftig zu handeln, das gilt auch für Bäume und den Rasen. «Wer erst jetzt handelt, ist womöglich schon zu spät», sagt Roman Fässer, Geschäftsführer Gartenbau Sonderegger in Goldach.

Trockenheit nagt am Rasen

Der Sommer, der ob seinen hohen Temperaturen und wenigen Niederschlägen durchweg positiv wahrgenommen wurde, hat in den hiesigen Gärten seine Spuren hinterlassen. Vielerorts haben sich Rasenflächen wegen Wassermangels unschön verfärbt oder wurden beschädigt. Daher sei die Rasenpflege (z.B. vertikutieren) gerade sehr aktuell. Wichtig sei zudem, Pflanzen weiterhin genügend zu giessen. Fässler rät, heikle Topfpflanzen lieber früh als spät nach drinnen zu stellen.

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