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Vernissage im Botanischen Garten St.Gallen: Madame Tricot lismet Pflanzen

Ab Freitag gibt es im Botanischen Garten Pflanzen auf eine etwas andere Art zu sehen. Die Ausstellung «Verstrickt und Verblümt» wird am Donnerstagabend eröffnet.
Marco Cappellari
Zitronen aus Wolle: Die Objekte von Madame Tricot sind witzig und immer täuschend echt. Jetzt sind sie im Botanischen Garten zu sehen. (Bild: PD)

Zitronen aus Wolle: Die Objekte von Madame Tricot sind witzig und immer täuschend echt. Jetzt sind sie im Botanischen Garten zu sehen. (Bild: PD)

Der Botanische Garten beherbergt ab Freitag eine ungewöhnliche Jahresausstellung. Gezeigt werden Werke von Dominique Kähler Schweizer – alias Madame Tricot – und Brigitta Gomringer. Die Künstlerinnen haben ihre ganz eigene Herangehensweise an die Botanik.

Dominique Kähler Schweizer ist bekannt für ihre täuschend echten Strickwerke. In der Ausstellung werden ihre gestrickten Pflanzen, Früchte, aber auch Speisen (etwa Patisserie) zu bestaunen sein. Mit solchen Objekten hat sie sich unter dem Pseudonym Madame Tricot in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Brigitta Gomringer wiederum verwendet echte Pflanzenteile als Ausgangsmaterial für ihre blumigen Kunstwerke, die meist filigrane Menschenfiguren zeigen.

Die Vernissage am Donnerstag, 19 bis 21 Uhr, beginnt mit Ansprachen von Annina Weber vom Textilmuseum St.Gallen und Meisterfloristin Marianne Wyss. Abgerundet wird der Abend mit einer Tanzeinlage von Catherine Vitte und Apéro. Hanspeter Schumacher, Leiter des Botanischen Gartens, zeigt sich über die Ausstellung erfreut:

«Beide Künstlerinnen verbindet die Affinität zu Pflanzen. Madame Tricots Werke sind häufig humoristisch. Brigitta Gomringer erweckt mit Pflanzenteilen Totes zum Leben.»

Die Schau in der Orangerie dauert bis 7. Oktober. Zwei Tage nach der Vernissage findet am Sonntag, 9 bis 17 Uhr, das traditionelle Gartenfest statt. Von 14 bis 16 Uhr können Besucher zusammen mit Brigitta Gomringer eigene Werke aus getrockneten Pflanzen herstellen. Zudem warten gemäss Hanspeter Schumacher «botanische Überraschungen» auf die Gäste.

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