Umfangreiche Sanierungen: Autofahrer in Rorschach sind betroffen

In Rorschach wird gehämmert und gebaggert. Seit Montag laufen umfangreiche Arbeiten an Werkleitungen. Diese Vorarbeiten bringen Umleitungen mit sich; und die Aufhebung eines Bahnüberganges.

Rudolf Hirtl
Drucken
Teilen
Die «Einbahnstrasse»-Schilder zeigen an, dass Kirch- und Signalstrasse nur in einer Richtung befahren werden dürfen; das gilt auch für den Langsamverkehr. (Bild: Rudolf Hirtl)

Die «Einbahnstrasse»-Schilder zeigen an, dass Kirch- und Signalstrasse nur in einer Richtung befahren werden dürfen; das gilt auch für den Langsamverkehr. (Bild: Rudolf Hirtl)

Im Rorschacher Stadtzentrum wird der Genuss eines Morgenkaffees oder der Mittagpizza in einem der Restaurants mit Aussenbestuhlung seit Monaten vom Baustellenlärm garniert.

Wer im Zentrum der Hafenstadt arbeitet, muss sich zudem damit abfinden, trotz sommerlicher Hitze das Fenster schliessen zu müssen, weil ansonsten der Geschäftspartner am anderen Ende der Telefonleitung nicht mehr zu verstehen ist.

Die Tiefgarage «City» ist immer erreichbar

Während sich beim Marktplatz ein Ende der nervenzehrenden Dauerbeschallung abzeichnet, weil der Coop bald fertig erneuert ist, geht es im Bereich Signalstrasse und Bäumlistorkel nun erst so richtig los. Für die gestern begonnenen Werkleitungssanierung, die Arbeiten sind für den Ausbau des Stadtbahnhofs und die Gestaltung der Hauptstrasse nötig, sind noch bis 14. September im Rahmen der ersten Bauphase Teilsperrungen der Signalstrasse und Kirchstrasse erforderlich. Das heisst: Die Signalstrasse ist zwischen Kirchstrasse und Löwenstrasse im Einbahnsystem nur in Richtung Berg befahrbar (in der Grafik orange markiert). In Richtung Stadtzentrum ist eine Umfahrung über die Bäumlistorkel- und Mariabergstrasse (blau markierte Strecke) zur Kirchstrasse signalisiert.

Die Kirchstrasse ist zwischen Signalstrasse und Reitbahnstrasse im Einbahnsystem nur in Richtung Westen befahrbar. In Richtung Osten wird eine Umfahrung über die Reitbahnstrasse zur Pestalozzistrasse signalisiert. Die Verantwortlichen der Stadt betonen, dass die Zufahrt zur Parkgarage «City» während der ganzen Bauphase auf der Kirchstrasse von beiden Seiten her möglich. ist. Dauerschleifen mit dem Auto zu ziehen, um einen überirdischen Parkplatz zu finden, ist also weiterhin nicht nötig.

Seebus nehmen oder das Zentrum umfahren

Apropos Bauphase: Diese umfasst im Zusammenhang mit dem Werkleitungsbau drei Etappen und die damit verbundenen Änderungen in der Verkehrsführung durch das Zentrum dauern bis zum 2. November dieses Jahres. «Für den Durchgangsverkehr wird in der Ost-West-Richtung immer entweder die Hauptstrasse oder die Kirchstrasse offen sein. Gleichzeitige Bauarbeiten an beiden Strassen sind nicht möglich, weil das lange und insbesondere für die Anwohner lästige Staus zur Folge hätte. Im Hinblick darauf ziehen die Technischen Betriebe Rorschach den Bau von Werkleitungen im Bereich Kirchstrasse und Signalstrasse vor», heisst es in der Mitteilung aus der Stadtkanzlei.

In der Grafik grün markiert ist die von der Bau- und Stadtentwicklung Rorschach empfohlene Umfahrungsroute. Wer nicht zwingend ins Zentrum muss, ist angehalten, beim Landhauskreisel in die Industriestrasse abzubiegen und im Gebiet oberhalb der Bahnlinie auf die Pestalozzistrasse zufahren; und umgekehrt. Der Seebus verkehrt auf den gewohnten Strecken, wobei die Bushaltestelle Bäumlistorkel an zwei Standorte verlegt wird: In Richtung Berg an die Signalstrasse vor den Coiffeur-Salon Da Luca, in Richtung See an die Burghaldenstrasse im Bereich der Einfahrt in die Signalstrasse.

Der Bahnübergang Feldmühlestrasse wird von den SBB voraussichtlich am 23. Oktober aufgehoben und ist dann Geschichte. Nach der Fertigstellung des Bahnhofausbaus wird der neue Bushof bergseitig des Stadtbahnhofs in Betrieb genommen.