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VBSG testet weiteren Batterietrolley - bald ist klar, wer den Zuschlag für den 25 Millionen-Franken-Auftrag erhält

Nächste Woche gibt die Stadt bekannt, wer den Zuschlag für die Lieferung der Batterietrolleybusse erhält.
David Gadze
Der Batterietrolleybus Swisstrolley plus des Schweizer Herstellers Hess bei einer Testfahrt in St.Gallen.Bild: PD/Verkehrsbetriebe St.Gallen

Der Batterietrolleybus Swisstrolley plus des Schweizer Herstellers Hess bei einer Testfahrt in St.Gallen.Bild: PD/Verkehrsbetriebe St.Gallen

Er dürfte vielen Leuten aufgefallen sein: Der fremde rote Trolleybus, der vor einigen Tagen zwischen St.Gallen, Wittenbach und Abtwil fuhr. Unschwer zu erkennen war, dass es sich um einen Batterietrolleybus handelte. Denn er verkehrte – mit heruntergeklappten Stromabnehmern – auch auf Strecken, die (noch) nicht über Oberleitungen verfügen.

Die Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) hätten den Bus zu Probefahrten eingesetzt, sagt Unternehmensleiter Ralf Eigenmann auf Anfrage. Für rund 25 Millionen Franken beschaffen die VBSG 17 solcher Busse, sechs Eingelenk- und elf Doppelgelenk-Fahrzeuge.

Sie sollen ab Dezember 2020 auf den Linien 3 (Heiligkreuz-Abtwil/St.Josefen), 4 (Wittenbach-Säntispark) und 6 (St.Georgen-Heiligkreuz) verkehren. Dank der Batterie, welche die Trolleybusse während der «kabelgebundenen» Fahrt aufladen, können sie einen Teil der Strecken ohne Oberleitungen zurücklegen. Dennoch müssen die VBSG rund sieben Kilometer des Netzes zusätzlich elektrifizieren.

Die Latte bewusst tief gehängt

Im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung für den Kauf der Batterietrolleybusse hätten alle Bewerber einen Bus zur Probefahrt zur Verfügung stellen müssen, sagt Eigenmann. Eine Arbeitsgruppe habe die Fahrzeuge nach verschiedenen Kriterien beurteilt. Beim Bus von Bernmobil habe es sich um das neuste Modell des «Swisstrolley plus» von Hess gehandelt. Also um ein noch moderneres Modell als jenes der Verkehrsbetriebe Zürich, welches im Februar 2018 zu Testfahrten in St.Gallen unterwegs war.

Die Ausarbeitung der Ausschreibung war gemäss Eigenmann äusserst komplex. Die Anforderungen an die moderne Technologie hätten sehr detailliert umschrieben werden müssen, was umfassender technischer Planungen bedurft habe. Man habe die Latte für die Buspräsentationen aber bewusst tief gehängt, um möglichst vielen Herstellern die Teilnahme zu ermöglichen. Also auch jenen, deren Busse bisher noch nicht exakt den Kriterien entsprechen.

Bald ist klar, welche Batterietrolleys künftig in St.Gallen fahren werden: Wer den Zuschlag für die Lieferung erhält, gibt die Stadt am Dienstag bekannt.

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