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Die Katze ist aus dem Sack: So soll das neue Gossauer Hallenbad aussehen

Ein Team aus Chur baut das neue Hallenbad Buechenwald in Gossau. Damit ist ein Pflock für die Planung der weiteren Sportanlagen eingeschlagen. Im besten Fall kann Ende 2024 gebadet werden.
Johannes Wey
Das neue Hallenbad (rechts) mit dem Eingangsbereich (links), durch den man auch ins Freibad gelangen soll. (Bild: Visualisierung: PD)

Das neue Hallenbad (rechts) mit dem Eingangsbereich (links), durch den man auch ins Freibad gelangen soll. (Bild: Visualisierung: PD)

Auch ein Hallenbad soll nicht unter Wasser stehen. Und weil das Gebiet Buechenwald in Gossau hochwassergefährdet ist, muss das Erdgeschoss des neuen Bads, das dort entstehen soll, mindestens 1,5 Meter höher liegen als der Vorplatz. Trotzdem muss das Bad auch barrierefrei zugänglich sein. Im Projektwettbewerb hat die Arbeitsgemeinschaft Zuber, Schifferli, Ferrari, Gartmann, Melliger aus Chur diese Aufgabe mit einer raumgreifenden Rampe gelöst. Diese «markiert gekonnt den Eingangsbereich und bietet einen einladenden und grosszügigen Zugang», lobt die Jury das Siegerprojekt Mako.

Am Dienstag wurde im Andreaszentrum das Geheimnis gelüftet, wie das neue Gossauer Hallenbad dereinst aussehen soll. Ab heute können alle eingereichten Projekte in einer Ausstellung begutachtet werden.

Den Blick in die Weite nicht verstellen

Raphael Zuber von der ARGE Zuber, Schifferli, Ferrari, Gartmann, Melliger, Gewinner des Projektwettbewerbs für das neue Gossauer Hallenbad. Bild: Johannes Wey, 23.4.2019

Raphael Zuber von der ARGE Zuber, Schifferli, Ferrari, Gartmann, Melliger, Gewinner des Projektwettbewerbs für das neue Gossauer Hallenbad. Bild: Johannes Wey, 23.4.2019

Das Gebiet Buechenwald sei ein weitläufiges Plateau, das im Süden von einer Hügelkette begrenzt werde, sagte Raphael Zuber vom Gewinnerteam bei der Präsentation. Das Hallenbad solle diesen weiten Raum nicht zerschneiden. Um vielmehr ein «Portal» zu dieser Fläche zu schaffen, habe sein Team die Eingangssituation bewusst grosszügig ausgelegt.

Durch dieses Portal sollen die Badegäste künftig sowohl ins neue Hallenbad als auch ins bestehende Freibad gelangen. Im Hallenbad finden sie dann unter anderem ein 25-Meter-Becken, ein Nichtschwimmerbecken und ein Planschbecken vor. Letzteres kommt unmittelbar neben dem neuen Restaurant zu liegen. Auch eine Wasserrutschbahn ist vorgesehen.

Visualisierung des Siegerprojektes für das neue Gossauer Hallenbad

Visualisierung des Siegerprojektes für das neue Gossauer Hallenbad

Von der Parkplatzseite her soll eine Mauer die Badegäste zwar vor neugierigen Blicken schützen, ansonsten wird der Blick ins Plateau aber so weit als möglich frei bleiben.

27 Millionen Franken für das Hallenbad vorgesehen

Für den Projektwettbewerb haben sich über 60 Architekturbüros angemeldet. 12 davon wurden dann zum anonymen Wettbewerb zugelassen. Für das Projekt wurden Anlagekosten von rund 27 Millionen Franken als Richtwert angegeben – und das Gewinnerprojekt habe die Aufgabe auch in dieser Hinsicht gut erfüllt, sagte Elmar Hasler. Der Gossauer Architekt war Teil des Preisgerichts. Fünf gänzlich unterschiedliche Projekte hätten es in die engere Auswahl geschafft, der Entscheid für «Mako» fiel am Ende einstimmig. Es sei eine komplexe Aufgabe für die Architekten gewesen, sagte Hasler.

Alle Anlagen 2029 fertig – wenn das Geld reicht

Der Bau des Hallenbads soll gemäss Stadträtin Gaby Krapf-Gubser den «Aufbruch zu einer längeren Reise» markieren. Und als «Leuchtturm» für den Masterplan Sportanlagen auch das Eingangstor zu den neuen Sport- und Freizeitanlagen im Gebiet Buechenwald markieren. Nun, da man das Hallenbad-Siegerprojekt gekürt habe, sei auch der Weg frei für den Wettbewerb für die neue Tribüne am Fussballplatz. Diese gehört ebenso zum Modul 1 des Masterplans wie vier Fussballplätze und neue Leichtathletikanlagen, ebenfalls im Gebiet Buechenwald. Bei einem idealen Verlauf kann die Bevölkerung im Jahr 2021 über dieses erste Modul abstimmen. «Ende 2024 wären dann die ersten Kopf- oder auch Luftsprünge möglich», sagte Krapf. Die Zeit dränge, das marode Hallenbad Rosenau sei eine «Zeitbombe». Das Modul könnte bis Sommer 2025 abgeschlossen sein, der gesamte Masterplan mit weiteren Anlagen in den Gebieten Buechenwald und Rosenau 2029. Wobei je nach Finanzlage auch eine Realisierung über einen längeren Zeitraum denkbar sei, wie Krapf im Anschluss an den offiziellen Teil sagte.

Ausstellung: 24. April – 2. Mai; Mo–Do: 17–19 Uhr; Fr: 15–19 Uhr; Sa: 10–12 Uhr; Andreaszentrum.

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