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Trüber Tag, buntes Treiben: Der Chläusler lockt die Gossauer ins Zentrum

Der gestrige Auftakt des Chläuslers ist geglückt. Auch am Montag haben rund 300 Stände, Buden und Bahnen geöffnet – auch wenn die Betreiber mit rückläufigen Umsätzen rechnen.
Manuela Bruhin
(Bilder: Hanspeter Schiess)
24 Bilder

Die schönsten Bilder vom Chläusler in Gossau

Kurz vor zehn Uhr am Sonntagmorgen herrscht emsiges Treiben im Herzen von Gossau. Die Standbetreiber des Chläuslers öffnen ihre Kisten, packen ihre Waren aus und drapieren sie auf den Auslagen. Bis auch die letzte Kiste leer ist und erste Kundengespräche oder gar Verkäufe getätigt werden können. Auch das Wetter spielt einigermassen mit: Es ist zwar kalt, aber immerhin trocken. «Wenn es regnet oder schneit, dann laufen die Kunden einfach durch den Markt, kaum einer bleibt stehen», wissen Annette Joss und Otmar Inauen. Sie betreiben seit einigen Jahren das Raclette-Stübli gleich beim Ochsenkreisel. «Die Gossauer treffen sich gerne bei uns, man kennt sich», sagen die beiden. Am frühen Morgen ist die Menge an Nachfragen für ein Raclette zwar noch überschaubar, doch spätestens zur Mittagszeit ändert sich dies und man rückt in der Festwirtschaft näher zusammen.

Während am Sonntag die Umsätze zufriedenstellend seien, sieht dies am Montag jeweils anders aus. «Es läuft nicht mehr so, wie es vor acht Jahren beispielsweise der Fall war», sagt Inauen weiter. Zwar hätten die Schulkinder frei, doch ältere Leute bedeute die Tradition immer weniger und sie gehen ihrer Arbeit nach.

Leere Bahnen am Chläusler-Montag

Die Folge: Leere Bahnen, auch zur Mittagszeit. Man müsste die ältere Generation wieder motivieren, wie früher einen freien Tag für den Chläusler einzuplanen. Ansonsten sei man mit den Umsätzen und auch mit der Stimmung am Gossauer Chläusler zufrieden, ergänzen die beiden.

Dies sieht die Standbetreiberin nebenan ähnlich. Susanne Pfändler ist mit ihrer «Kristallinsel» seit fünf Jahren am Chläusler zu finden, und verkauft nebst Edelsteinen Engel und Räucherwaren. Für sie sei es eine gelungene Werbeaktion für ihren Laden in Gossau. «Gerade die Edelsteine bereiten den Leuten Freude. Auch Kinder staunen darüber.» Und immerhin, wirft ihre Mitarbeiterin ein, sei der Chläuser quasi «das Fest von Gossau», wie die Olma für St. Gallen.

Walti Rüegg vertreibt seine Ware zum zweiten Mal am Chläusler und freut sich über gute Umsätze. «Es ist schön hier, ich geniesse das Martktfahrerleben seit bald 36 Jahren», sagt er, während er Kisten auspackt, Adventskalender büschelt und Kissen auslegt. Man komme in der ganzen Schweiz mit den verschiedensten Leuten ins Gespräch und es werde nie langweilig.

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