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Traditionsbeiz Steiniger Tisch ist in neuen Händen

In einem Monat empfangen Pamela Kley und Andreas Schuppe Gäste im Ausflugsrestaurant Steiniger Tisch. Die Ortsbürger lassen das Restaurant umfassend sanieren. Die letzten Arbeiten sind noch im Gang.
Jolanda Riedener
Die Fassade ist frisch gestrichen, im Innern fallen noch Arbeiten an: Das Wirtepaar freut sich auf die Eröffnung am 8. Juli. (Bild: Bilder: Jolanda Riedener)

Die Fassade ist frisch gestrichen, im Innern fallen noch Arbeiten an: Das Wirtepaar freut sich auf die Eröffnung am 8. Juli. (Bild: Bilder: Jolanda Riedener)

Noch stehen keine Tische und Stühle bereit. Im Inneren des Restaurants Steiniger Tisch ist der Boden abgedeckt, die neuen Glasfronten sind bereits montiert. Früher war der Bereich zwischen Saal und Restaurant mit einer Mauer abgetrennt. Zwar sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen, Licht durchflutet aber bereits die Restauranträume. «Wir freuen uns, hier im neuen Restaurant bald anzufangen», sagt Pamela Kley, die zusammen mit ihrem Partner Andreas Schuppe wirten wird. Der Ort habe sie sofort begeistert und so hätten sie auf ihr Bauchgefühl gehört.

Neben den Glasschiebetüren bekommt das Gasthaus ein neues Buffet aus Sandstein sowie eine neue Lüftungsanlage. Der Brandschutz wird auf den neusten Stand gebracht. Die Ortsbürger Thal lassen sich die Sanierung 650000 Franken kosten: «Wir werden das Budget nicht nur einhalten, es gibt sogar eine Punktlandung», sagt Simon Diezi, Präsident der Ortsbürgergemeinde Thal. «Noch sind die letzten Arbeiten im Gang: Gipser-, Elektriker-, Maler- und Schreinerarbeiten erfolgen noch», sagt Harald Dornbierer, der für das Ressort Bau in der Ortsgemeinde zuständig ist. Dem traditionellen Stil wollte man trotz moderner Elemente treu bleiben, sind sich Dornbierer und Diezi einig.

Regional, saisonal und bodenständig

Nach dem Abgang von Tanja und Marco Blumer im vergangenen Herbst, bekommt der Restaurantbereich des «Steinigen Tisch» nicht nur ein neues Erscheinungsbild. Auch das Wirtepaar will frischen Wind ins Ausflugsrestaurant bringen: «Die Gäste erwartet eine bodenständige, regionale Küche», sagt Schuppe. Der 44-Jährige kehrt nach seiner Tätigkeit als Informatiker im Internet-Bereich zurück zur Gastronomie.

Seine Partnerin Pamela Kley – ebenfalls 44 Jahre alt – war in Klosters und Davos in der Gastronomiebranche tätig und insbesondere für Events zuständig. Beide kommen ursprünglich aus Deutschland, leben aber seit 15 und elf Jahren in der Schweiz. «Der Standort in Thal hat grosses Potenzial», sagt Kley.

Ein flexibles Wirtepaar

«Wir waren beide im Service und in der Küche tätig und sind dadurch flexibel», sagt Kley. Ein Koch und weitere vier bis sechs Mitarbeiter, je nach Wetter und Gästen, ergänzen den Betrieb personell. Die Zutaten wollen sie aus der Region beziehen und saisonal auftischen: «Es wird keine Erdbeeren im Dezember geben.»

Insbesondere durch das schöne Wetter in den vergangenen Monaten haben laut Diezi viele nach der Wiedereröffnung des «Steinigen Tisches» gefragt. «Wir sind froh, nun ein passendes, erfahrenes Pächterpaar gefunden zu haben», sagt er.

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