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Regionalfussball: Rorschach-Goldach überzeugt, Steinach steigt ab

Der fusionierte Fussballclub Rorschach-Goldach schliesst die erste Saison in der 2. Liga auf Platz zwei ab. Abtwil-Engelburg bleibt ungefährdet, während der FC Steinach den Gang in die 3. Liga antreten muss.
Ives Bruggmann
Steinachs Jamiro Gätzi (links) gegen Silvan Spescha des FC Abtwil-Engelburg. (Bild: Benjamin Manser)

Steinachs Jamiro Gätzi (links) gegen Silvan Spescha des FC Abtwil-Engelburg. (Bild: Benjamin Manser)

In der Gruppe 2 der regionalen 2. Liga sind am Wochenende die letzten Entscheidungen gefallen. Der FC Steinach konnte das Blatt nicht mehr wenden und muss in der nächsten Saison in der 3. Liga wieder von vorne beginnen. Im Aufstiegsrennen distanzierten die Thurgauer des FC Amriswil bereits früh in der Saison ihre Konkurrenten. Den zweiten Platz sicherte sich der FC Rorschach-Goldach mit einem Sieg im letzten Spiel gegen Uzwil II. Auch der FC Abtwil-Engelburg verteidigt in der letzten Partie seinen Platz und verbleibt damit in der oberen Tabellenhälfte. Die Regionalsport-Redaktion hatte vor Saisonbeginn die Schlussrangierungen der drei Teams aus der Region getippt. Nun zieht sie Bilanz:

FC Abtwil-Engelburg

Nach dem bereits bewältigten Umbruch in der Vorsaison und dem knappen Ligaerhalt setzte sich der Trainer des FC Abtwil-Engelburg, Marc Blumer, zum Ziel, seine junge Mannschaft in dieser Saison zu stabilisieren. «Wir wollen uns nicht mehr im hinteren Drittel aufhalten», hatte Blumer vor der Saison gesagt.

Dies ist dem eingespielten Team am Ende gelungen. Nach einer durchzogenen Hinrunde mit lediglich zwölf Punkten aus elf Spielen steigerten sich die Abtwiler in der Rückrunde deutlich und landeten am Ende souverän auf Platz sechs. Bemerkenswert auch die die Aktion des Vorstands, welcher den Vertrag des Trainers bereits früh verlängerte und so ein wichtiges Zeichen setzte. Blumer zahlte das Vertrauen zurück. Nur einmal musste Abtwil-Engelburg in dieser Saison einen Schock verdauen: Zum Start der Rückrunde unterlag das Blumer-Team dem späteren Aufsteiger Amriswil daheim gleich mit 0:7.

Steigerungspotenzial für die Zukunft

Doch das Team zeigte sich nach dieser Kanterniederlage gefestigt, es startete eine Serie mit acht Spielen ohne Niederlage. Damit entledigte sich Abtwil-Engelburg nicht nur aller Abstiegssorgen, es schaffte auch den Sprung in die obere Tabellenhälfte. Mit 17 Punkten in der zweiten Saisonhälfte deutete die Mannschaft ihr Potenzial an. Ein Blick auf die Tabelle legt jedoch schonungslos offen, wo sich Abtwil-Engelburg künftig steigern muss, wenn es sich in der oberen Tabellenhälfte etablieren will: In der Offensive. Das Team um Toptorschütze Mattias Gröli erzielte lediglich 27 Treffer. Das ist die schlechteste Bilanz aller Mannschaften in der Liga. In der Verteidigung hingegen vermag die Equipe mit den Besten mitzuhalten. 38 Gegentreffer sind der fünftbeste Wert in der Gruppe 2.

Redaktionstipp vor der Saison: 7. Platz. Schlussrangierung: 6.

FC Rorschach-Goldach

Für den erfahrenen Trainer David Gonzalez war die Saison mit Rorschach-Goldach eine spezielle, denn es galt für ihn nach der Fusion des FC Rorschach mit dem FC Goldach, aus zwei Mannschaften eine zu formen. Auch wenn ein Grossteil des neuen Teams aus früheren Rorschach-Spielern besteht, so war die erste Priorität für Gonzalez, eine Einheit zu bilden. «Mein Ziel ist, ein Team zu formen, das am gleichen Strick zieht», sagte er vor Saisonbeginn. Rangziele nannte er keine, jedoch wollte er mit seiner Mannschaft das obere Tabellendrittel anvisieren.

Die erste Saison des FC Rorschach-Goldach kann demnach als erfolgreiche bezeichnet werden. Der Fusionsclub beendet die Saison auf dem Spitzenplatz zwei. Zwar musste das Team die Aufstiegsambitionen bereits früh begraben. Jedoch bewegte sich die Mannschaft vom Bodensee immer im angepeilten oberen Tabellendrittel.

Der eine Baumann Captain, der andere Toptorschütze

Auf die Gebrüder Baumann war auch in dieser Saison wieder Verlass. Patrice führte die Mannschaft als Captain an und erzielte zudem mit sechs am zweitmeisten Treffer des Teams. Überboten wurde er nur von seinem Bruder Oliver, der mit elf Treffern die interne Torschützenwertung deutlich für sich entschied. Yves kam zwar nicht auf ganz so viele Einsätze, stand jedoch in der Defensive seinen Mann, wenn er gefragt war. Nach dieser erfolgreichen Saison wird der FC Rorschach-Goldach in Zukunft wohl kaum mehr «nur» das obere Tabellendrittel als Saisonziel ausgeben können.

Redaktionstipp vor der Saison: 4. Platz. Schlussrangierung: 2.

FC Steinach

Der abtretende Trainer Mathias Drdla wusste schon vor der Saison, dass es schwierig wird, in der 2. Liga zu bestehen: «Wir sind uns bewusst, dass es Rückschläge geben wird», sagte er. Fünf Leistungsträger hatten den FC Steinach vor der Saison verlassen. Und weil das Team vom Bodensee seinen Spielern kein Geld bezahlt, musste der Trainer die Equipe mit eigenen Junioren ergänzen.

Zwar konnte der FC Steinach in der Winterpause das Kader noch mit dem einen oder anderen gestandenen 2.-Liga-Spieler ergänzen, für den Ligaerhalt reichte es Drdla und seinem Team am Ende jedoch nicht mehr. So muss der langjährige Trainer zu seinem Abschied den FC Steinach als 3.-Liga-Club in neue Hände übergeben. Seit 2010 trainierte Drdla die erste Mannschaft – mit Ausnahme einer Saison immer in der 2. Liga.

Neuanfang in der 3. Liga

Die neuen Trainer Florian Scharrenbroich und Marco Grabher-Meier werden den Generationenwechsel nun also in der 3. Liga weiter vorantreiben. Das Duo hatte bereits Steinachs B-Junioren trainiert, von denen etliche in der ersten Mannschaft spielen.

Redaktionstipp vor der Saison: 9. Platz. Schlussrangierung: 11.

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