Prix Benevol für Jungwacht/Blauring

BÜTSCHWIL. Bütschwil ist eine von fünf Toggenburger Gemeinden, die am kantonalen Prix Benevol mitmacht. Den Gemeinde-Prix Benevol erhielten Jungwacht und Blauring gemeinsam. Die Verleihung fand am Freitag im Rahmen von «Bütschwil macht Pause» statt.

Hansruedi Kugler
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Total 2000 Franken für die drei Erstplazierten gab es durch den Gemeinde-Prix Benevol. Von links: Adrian Gmür (FC Bütschwil), Ramona Nagel (Blauring), Damian Schönenberger (Jungwacht) und Ronja Gmür (Skiclub Bütschwil). (Bild: Hansruedi Kugler)

Total 2000 Franken für die drei Erstplazierten gab es durch den Gemeinde-Prix Benevol. Von links: Adrian Gmür (FC Bütschwil), Ramona Nagel (Blauring), Damian Schönenberger (Jungwacht) und Ronja Gmür (Skiclub Bütschwil). (Bild: Hansruedi Kugler)

Jungwacht und Blauring vor dem FC Bütschwil und dem Skiclub. So sieht das Bütschwiler Prix Benevol-Podest aus. 56 Leiterinnen und Leiter, durchschnittlich 130 Kinder – die beiden Jugendvereine Blauring und Jungwacht haben in Bütschwil eine lange und lebendige Tradition. Alle 14 Tage gibt es Gruppenstunden und legendär sind die Sommerlager, welche jeweils mit Spektakel und Sketches beim Bahnhof Bütschwil beginnen. Von der Mitgliederzahl hätten aber auch der Skiclub Bütschwil mit seinen 330 Mitgliedern oder der FC Bütschwil mit 300 Mitgliedern (darunter 200 Junioren) den ersten Rang verdient gehabt. «Die Entscheidung war entsprechend sehr knapp», sagte Rita Schlumpf, die von der Gemeindeverwaltung her für die Abwicklung des Preisausschreibens zuständig war.

Ohne Freiwillige geht fast nichts

Gemeindepräsident Karl Brändle fasste den Nutzen der Freiwilligenarbeit prägnant zusammen: Ohne diese würde das politische System der Schweiz aus den Fugen geraten, der Breitensport würde aussterben, das Kulturleben austrocknen und der Sozialstaat zusammenbrechen. Das sei für ihn Grund genug, dass die Gemeinde Bütschwil sich am Freiwilligenpreis von Prix Benevol beteiligt und dafür 2000 Franken Preisgeld aussetzt. Die Gemeinde-Sieger nehmen automatisch am kantonalen Prix Benevol teil, der im kommenden März vergeben wird. Bütschwiler Jury-Präsident war Gemeinderat Rolf Brunner. Er skizzierte die Kriterien für die Preisvergabe: Voraussetzung für die Teilnahme sei, dass die Freiwilligenarbeit ausserhalb der eigenen Familie und unentgeltlich geleistet werde und die Privatwirtschaft nicht konkurrenziere. Geprüft wurden die bisherigen Leistungen, die Kreativität, die Bekanntheit bei der Zielgruppe, die Qualitätssicherung und somit die Nachhaltigkeit des Engagements. Neben Rolf Brunner machten auch Elsbeth Jung und Barbara Kalberer in der Jury mit. Dass nur drei Vereine an der Ausscheidung mitgemacht haben, ist nicht aussergewöhnlich. In den anderen Gemeinden machten auch nur eine Handvoll Vereine mit: Oberhelfenschwil zeichnete den Turnverein aus, Ganterschwil den Kulturverein, Lichtensteig den Verein Chössi-Theater und Neckertal das Team Schüür.

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