NESSLAU: Im Frühling wird gebaut

Mit dem Spatenstich der Überbauung Liegenschaft Wiese in Nesslau ist im Frühjahr 2017 zu rechnen. Anstelle der heutigen Gebäude sollen drei neue Baukörper mit Eigentums- und Mietwohnungen entstehen.

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Die Überbauung Wiese wird gemäss der Bauherrschaft optisch gut in das Ortsbild von Nesslau eingebettet. Auch ein Café könnte entstehen. (Bild: Visualisierung: pd)

Die Überbauung Wiese wird gemäss der Bauherrschaft optisch gut in das Ortsbild von Nesslau eingebettet. Auch ein Café könnte entstehen. (Bild: Visualisierung: pd)

NESSLAU. In Nesslau und Neu St. Johann wird gebaut. Es entstehen an verschiedenen Standorten Eigentums- und Mietwohnungen. Dazu gehört auch die geplante Neuüberbauung der Liegenschaften Wiese, die im Eigentum der Ortsgemeinde Nesslau stehen. Wie die Ortsgemeinde in einem Pressecommuniqué erklärt, schreiten die Planungsarbeiten stetig voran und mit dem Spatenstich sei im kommenden Frühjahr 2017 zu rechnen. An bester Wohnlage im Dorfzentrum zwischen Lutenwiler- und Wiesestrasse werden zwei Häuser mit je sieben Eigentumswohnungen mit 3 1/2 bis 5 1/2 Zimmern gebaut. Alle Wohnungen verfügen über eine grosszügige Wohnküche mit direkt angrenzender Veranda, welche im Sommer zu Aussenraum umfunktioniert werden kann. In der kalten Jahreszeit gehört sie zum beheizten Innenraum.

Das dritte Gebäude an der Hauptstrasse bleibt im Eigentum der Ortsgemeinde und beinhaltet 16 Mietwohnungen mit 1 1/2 bis 3 1/2 Zimmern. Die Grundrisse sind vielfältig gestaltet, so dass für unterschiedliche Vorlieben eine passende Wohnung angeboten werden kann. Sie eignen sich aufgrund ihrer zentralen und ebenen Lage im Ortszentrum vor allem auch für ältere Bewohnerinnen und Bewohner. Alle Wohnungen sind hindernisfrei konzipiert. Im Erdgeschoss liegen gut sicht- und erreichbare Gewerbeflächen. In einem Teil davon liesse sich sehr gut ein Café als Treffpunkt für die Bevölkerung einrichten. Mit Interessenten ist die beauftragte Baukommission in Kontakt.

Alle drei Häuser grenzen mit ihren Untergeschossen an eine gemeinsame Tiefgarage. Die oberirdische Parzellenfläche wird optimal genutzt, zusätzliche Grünfläche wird nicht verbaut. Eine sorgfältige Gestaltung wertet die Aussenräume auf und macht sie der Allgemeinheit zugänglich. Nicht zuletzt trägt die gut in das Ortsbild eingebettete Überbauung zur Belebung und Aufwertung des Dorfzentrums bei. Für den Ausbau werden Werkstoffe mit guter Ökobilanz wie einheimisches Holz, Naturstein und Gips verwendet. Die Versorgung mit Heizenergie erfolgt mittels Anschluss an den lokalen Wärmeverbund Holzenergiezentrum Toggenburg (Hezt). Für Frühjahr 2017 sind der Abbruch der heutigen Gebäude und der Beginn des Neubaus geplant. Ab Mitte 2018 werden die ersten Wohnungen bezugsbereit sein. (pd)