Mediation Lütisburg

Die am Konflikt zwischen Gemeinderat, Dorfkorporation und der Arbeitsgruppe Wärmeverbund Beteiligten haben an einer Mediation die Probleme bereinigt und entsprechende Vereinbarungen getroffen. Diese Pressemitteilung legt die Vereinbarungen offen.

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Die am Konflikt zwischen Gemeinderat, Dorfkorporation und der Arbeitsgruppe Wärmeverbund Beteiligten haben an einer Mediation die Probleme bereinigt und entsprechende Vereinbarungen getroffen. Diese Pressemitteilung legt die Vereinbarungen offen.

An zwei Sitzungen im «Rössli» Tufertschwil haben alle an den herrschenden Konflikten Beteiligten Fehler eingestanden; und uns allen ist klar geworden, dass die Eigendynamik des Konflikts uns mitunter auch überfordert hat.

So haben wir auch erkannt, dass einseitige Schuldzuweisungen keine Basis sind für die zukünftige politische Arbeit in unserer Gemeinde, deren Wohl uns allen sehr am Herzen liegt. Im Besonderen ist vereinbart worden:

Das Amt für Gemeinden (Afge) hat am 28. Oktober 2009 einen Bericht über die Zusammenarbeit zwischen der Dorfkorporation Lütisburg, der Arbeitsgruppe Wärmeverbund und dem Gemeinderat beziehungsweise dem Gemeindepräsidenten und innerhalb des Gemeinderates erstattet.

Der Gemeinderat übernimmt die Verantwortung für die ihn betreffenden und vom Afge kritisierten Sachverhalte. Er hat aufgrund der Empfehlungen die entsprechenden Optimierungsmassnahmen eingeleitet.

Walter Räss würde seinen offenen Brief vom November 2009 aus heutiger Sicht nicht mehr veröffentlichen. Er würde stattdessen per sofort und kommentarlos aus dem Rat austreten.

Aufgrund der später vom Bericht des Afge kritisierten Sachverhalte sahen sich Thomas Felber und Rene Ehrbar als Gemeinderäte und Mitglieder der Arbeitsgruppe Wärmeverbund Loyalitäts- und Interessenskonflikten ausgesetzt und haben auf diesem Hintergrund die beiden Schreiben der Arbeitsgruppe Wärmeverbund vom Dezember 2008 und vom September 2009 mit unterzeichnet.

Keine der unterzeichnenden Personen dieser Vereinbarung, namentlich auch keine der vorstehend erwähnten Personen und Gremien, wollte mit den erwähnten und anderen Handlungen der Gemeinde und ihren Gremien Schaden zufügen. Ebenso wenig bestand jemals die Absicht, Adressaten dieser Handlungen oder andere betroffene Personen in ihrer Ehre zu verletzen oder ihnen Schaden zuzufügen.

Sollte trotzdem dieser Eindruck entstanden sein oder sollten einzelne Handlungen oder Äusserungen als verletzend empfunden worden sein, so bedauern dies alle an der Mediation Beteiligten.

Über das Mediationsverfahren wird ausschliesslich durch die Veröffentlichung dieser Vereinbarung als Pressecommunique orientiert. Der Versand erfolgt durch die Gemeinderatskanzlei. Die Teilnehmenden verzichten auf Interviews und Kommentare gegenüber Medienvertretern.

Nur die GPK der Politischen Gemeinde Lütisburg orientiert zudem über Verfahren und Ergebnisse der Mediation, spätestens an der Gemeindeversammlung vom 23. März und beantwortet eventuelle Fragen.

Für die Zukunft wünschen sich die an der Mediation Beteiligten eine konstruktive und offene Dialogkultur und transparente Information in Lütisburg, um anstehende Projekte und Verhandlungen sachbezogen und lösungsorientiert angehen zu können.

Thomas Felber, Hans-Peter Eisenring, Urs Bamert, Viktor Hollenstein, Rene Ehrbar, Anita Lusti, Andreas Rutsche, Walter Räss, Albin Scherrer

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