Ruben Schuler ist neuer Präsident

An ihrer Hauptversammlung haben die Mitglieder der Jungfreisinnigen Toggenburg (JFTO) den Mosnanger Ruben Schuler einstimmig zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Tobias Bannwart (Ebnat-Kappel) an.

Ruben Schuler
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Der neu zusammengesetzte Vorstand. Ruben Schuler (stehend, Zweiter von links) ist neuer Präsident. (Bild: pd)

Der neu zusammengesetzte Vorstand. Ruben Schuler (stehend, Zweiter von links) ist neuer Präsident. (Bild: pd)

An ihrer Hauptversammlung haben die Mitglieder der Jungfreisinnigen Toggenburg (JFTO) den Mosnanger Ruben Schuler einstimmig zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Tobias Bannwart (Ebnat-Kappel) an.

Am vergangenen Mittwochabend fand die jährliche Hauptversammlung der Jungfreisinnigen Toggenburg (JFTO) im Restaurant Löwen in Ebnat-Kappel statt. Im Zentrum stand dabei die Wahl eines neuen Präsidenten. Nach nunmehr über vier Jahren übergab Tobias Bannwart sein Amt an Ruben Schuler.

Seinen Rücktritt begründet Bannwart mit der zunehmenden Belastung durch sein Studium in Winterthur. «Da ich mittlerweile auch dort lebe, fehlt mir die Zeit, mich den Geschehnissen im Toggenburg zu widmen.» Mit Ruben Schuler konnte ein engagierter Nachfolger gefunden werden. Obwohl erst Anfang 2014 zur Partei gestossen, verfügt er bereits heute über ein grosses Netzwerk – auch in der Mutterpartei FDP. So ist er Mitglied der Parteileitung der FDP Mosnang und stets auch an allerlei Anlässen anzutreffen. Der scheidende Präsident verwies in seinem Jahresrückblick auf die diversen Veranstaltungen, die im Jahr 2014 durchgeführt werden konnten. So wusste er im Besonderen den grossen Einsatz rund um die erfolgreiche Standaktion gegen die Ecopop-Initiative zu würdigen. In der Folge wagte der neue Präsident bereits einen ersten Ausblick auf das kommende Wahljahr. «2015 besteht unsere grösste Aufgabe darin, Bodenständigkeit zu beweisen.» Der Freisinn werde nur dann wahrgenommen, wenn er auch wirklich nahe an den Bürgern politisiere, betonte Schuler. Zugleich soll die überparteiliche Zusammenarbeit verstärkt und gefördert werden. So kann sich Schuler, selbst aus dem konservativen Untertoggenburg stammend und Sohn einer ehemaligen SVP-Politikerin, durchaus gemeinsam organisierte Veranstaltungen vorstellen. Er bemerkte denn auch treffend: «Schlussendlich wollen wir ja alle dasselbe: Das Toggenburg weiterbringen.»