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Thal: Polizei kontrolliert freie Parkplätze an der Burietstrasse nur auf Anzeige

Auf dem letzten freien Parkplatz an der Burietstrasse längs zum Flugplatz Altenrhein ist Parkieren nur noch für maximal 12 Stunden gestattet. Wer sein Fahrzeug länger abstellt, muss mit einer Busse rechnen.
Kurt Latzer
Bald darf man auf dem Parkplatz an der Burietstrasse nur noch 12 statt 36 Stunden parkieren. (Bild: Kurt Latzer)

Bald darf man auf dem Parkplatz an der Burietstrasse nur noch 12 statt 36 Stunden parkieren. (Bild: Kurt Latzer)

Abfall, Fäkalien, illegal abgestellte Autos – es ist eine Zumutung, was sich an der Burietstrasse auf Höhe des Flugplatzes Altenrhein abspielt («Tagblatt» vom 22. März und 8. April). Nicht nur zur Abfallentsorgung soll der Abstellplatz entlang der Kantonsstrasse gedient haben, auch als Drogenumschlagplatz war der Parkplatz bekannt.

Als Konsequenz hat die Eigentümerin, die Ortsgemeinde Thal, den grössten Teil des Platzes absperren lassen. Ratsmitglieder der Ortsgemeinde haben bereits Anfang April angekündigt: Die Parkzeit an der Buriet­strasse soll beschränkt werden. Dies tritt demnächst in Kraft, falls niemand rekuriert. Wie im Amtsblatt Nr. 17 des Kantons St.Gallen zu lesen ist, darf man auf dem Abstellplatz an der Burietstrasse statt wie bisher 36 nur noch 12 Stunden am Stück parkieren. Wer auf dem Platz sein Fahrzeug länger abstellt oder die Parkscheibe nicht vorschriftsgemäss angebracht hat, muss nun mit einer Busse rechnen.

Polizei kontrolliert Parkplätze nicht

Eine beschränkte Parkzeit polizeilich verordnen zu lassen ist das eine, der Vollzug aber etwas anderes. «Beim besagten Platz handelt es sich um ein Privatgrundstück der Ortsgemeinde. Diese ist somit zuständig für die Kon­trollen», sagt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Gebüsst werde erst, wenn Verstösse zur Anzeige gebracht werden. Schneider sagt:

«Die Kantonspolizei St.Gallen macht keine aktive Parkplatzbewirtschaftung.»

Seit Sommer 2018 räumen Hansjakob Tobler, Ortsverwaltungsrat, und Helene Tobler, Ratsschreiberin, auf dem Parkplatz den Dreck anderer weg. Nun müssten sie auch noch kontrollieren, will die Ortsgemeinde auch beim Einhalten der Parkzeit Ordnung halten. «Ich bin überrascht. Nach Gesprächen mit den Verantwortlichen bin ich bisher davon ausgegangen, dass die Kantonspolizei kontrolliert und büsst», sagt Helene Tobler.

Pläne fürs Problemgrundstück

Der Ortsverwaltungsrat hätte als Alternative die Parkplätze von einer privaten Sicherheitsfirma überwachen lassen können. Das wäre allerdings mit erheblichen Kosten verbunden. Gemeinde und Kanton haben bereits andere Pläne für das Problemgrundstück, wie deren Vertreter an einer Informationsveranstaltung zum provisorischen Durchgangsplatz für Schweizer Fahrende erläutern. Die Buriet­strasse soll in diesem Bereich nämlich verbreitert werden. Dafür soll ein Einspurstreifen erstellt werden, der das Abbiegen Richtung Fuchsloch erleichtert.

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