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Thal: Bald gibt es Saunas vom Arena-Gelände

Eine Häädler Wellnessfirma will auf einem Grundstück neben dem Arena-Areal im Buriet ihr Firmenzentrum bauen. Der Grund für ihren Umzug ist der Platz.
Martin Rechsteiner
Auf dieser Parzelle beim Arena-Areal im Buriet in Thal soll das Firmengebäude entstehen. (Bild: Martin Rechsteiner)

Auf dieser Parzelle beim Arena-Areal im Buriet in Thal soll das Firmengebäude entstehen. (Bild: Martin Rechsteiner)

Die Industriebrache auf dem Gelände rund um die ehemalige Grossdiskothek Arena in Thal füllt sich zusehends vollständig: Im September haben sich auf dem noch freien Grundstück südlich des Kreisels Bauvisiere in die Höhe gereckt. Eine Firma, die derzeit im Appenzellerland beheimatet ist, hat die 2319 Quadratmeter grosse Parzelle gekauft und will dort ihre neue Zentrale errichten.

Von Sauna bis Solarium

Die Fitness Partner AG (Fitpa) in Heiden hat sich auf die Planung und den Bau von Saunas und Dampfbädern spezialisiert. Als Ergänzung zum Sortiment vertreibt sie Whirlpools sowie Solarien und Infrarotkabinen. «Wir sind ein Familienbetrieb in der zweiten Generation», sagt Raphael Bruderer, der mit seinem Bruder Diego die Geschäftsleitung innehat. Die Firma baut Wellnessanlagen von der einfachen Privatsauna bis hin ins Luxussegment.

Drei Stöcke und 14 Meter hoch

3,1 Millionen Franken soll das neue Gebäude im Buriet kosten. «Es wird eine eigene Schreinerei, Produktionshallen, Lagerstätten, Büros und einiges an Ausstellungsfläche umfassen. Insgesamt sind es rund 1950 Quadratmeter», sagt Bruderer. Geplant sei eine Gebäudegrundfläche von 900 Quadratmetern. Im Kopfbau soll es drei Stöcke umfassen und 14 Meter hoch sein.

«Derzeit liegt das Projekt bei der Gemeinde, die Baubewilligung steht noch aus.» Die öffentliche Auflage ist jedoch vorüber, Einsprachen gab es laut Bruderer keine. «Wir rechnen damit, dass die Gemeinde ungefähr Mitte Dezember grünes Licht gibt, den Baustart setzen wir derzeit etwa auf Februar oder März 2019 an.» Ein Jahr später, im Februar bis März 2020, ist laut Bruderer der Bezug geplant.

«Wir platzen aus allen Nähten»

Der Grund, weshalb Bruderer mit seinem zwölfköpfigen Team Heiden den Rücken kehren will, ist der Platz. «Wir sind in den vergangenen Jahren grösser geworden. Unser Betrieb soll in naher Zukunft auf 18 Mitarbeitende anwachsen. Und an unserem aktuellen Standort platzen wir schon jetzt aus allen Nähten.» Leider habe die Firma in Heiden nach langem Hin und Her kein Bauland oder Objekt gefunden, das für die wachsende Firma geeignet gewesen sei, sagt Bruderer. Deshalb sei der Entscheid gefallen, ins benachbarte Thal zu ziehen. «Wir wollten in unmittelbarer Nähe bleiben, um der Mitarbeiter willen», sagt Bruderer. «Der Standort im Industriegebiet auf dem Arena-Gelände ist ideal für uns.»

Freude bei den Behörden

Bei der Gemeinde ist man mit dem voraussichtlichen Firmenzuwachs zufrieden. «Natürlich fördern wir den Zuzug von Industrie und Arbeitsplätzen», sagt Gemeindepräsident Robert Raths. Das ist derzeit womöglich umso wichtiger, da die Gemeinde in Bälde einer ihrer Grossen verliert: Die Stadler Rail zieht bis 2020 von Altenrhein nach St. Margrethen.

Die Belegung der Gewerbezone rund um das Arena-Areal habe aber nichts damit zu tun, wie Raths sagt. «Es bestand die Idee, dass sich Gewerbe aus der Gemeinde in der Zone im Buriet ansiedeln soll. Als dies etwas geharzt hat, haben wir natürlich auch in der umliegenden Region geworben.» Gemeindepräsident Raths habe Fitpa-Geschäftsführer Bruderer vor drei Jahren per Zufall getroffen. «Seit da gab es Gespräche. Und jetzt ist der Zuzug zu unserer Freude Realität geworden.»

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