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Teenager betreiben in Waldkirch einen neuen Jugendraum ab 16 Jahren

Im Raum gelten klare Regeln. Zum Beispiel muss er geputzt werden. Die jugendlichen Gäste haben die Regeln schon mehrmals gebrochen. Das hat Konsequenzen.
Alexa Maier
Noch etwas karg: Der neue Jugendraum in der Zivilschutzanlage Breite. (Bild: PD)

Noch etwas karg: Der neue Jugendraum in der Zivilschutzanlage Breite. (Bild: PD)

Die Jugendlichen über 16 Jahre haben Ende Juni in Waldkirch einen eigenen Jugendraum erhalten. Er befindet sich in der Zivilschutzanlage Breite, wo der alte Sanitätsposten vom Militär nicht mehr genutzt wird. «Momentan ist der Jugendraum noch etwas einfach eingerichtet», sagt Gemeindepräsident Aurelio Zaccari. Das soll sich aber mit der Zeit ändern.

Die Bedürfnisse der Jugendlichen zwischen 12 und 18 sind sehr verschieden. Die Älteren fühlten sich unter den jüngeren Gästen im Jugendtreff Silverstar fehl am Platz («Tagblatt» vom 17.12).

Musik hören und Bier trinken

Die jungen Frauen und Männer schätzen es vor allem im Winter, dass sie einen Raum haben, wo sie sich ungestört aufhalten, Musik hören und gemeinsam Bier trinken können. Zaccari sagt:

«Der neue Jugendraum ist sehr beliebt bei den älteren Jugendlichen und wird rege genutzt»

Für die Jugendarbeit seidies eine gute Möglichkeit, den Kontakt zu den älteren Jugendlichen aufzubauen oder beizubehalten, sagt Zaccari. So könne die Jugendarbeit Jugendliche weiter begleiten und unter­stützen.

Der neue Treffpunkt wird selbstständig von Jugendlichen geführt und hat klare Spielregeln. Besucherinnen und Besucher müssen sich vorgängig in eine Liste eintragen. «Wir möchten wissen, wer ein- und ausgeht.» Der Raum müsse jede Woche geputzt werden. «In jeder Clique gibt es einen Verantwortlichen, der einen Schlüssel hat und sicherstellt, dass der Raum ordnungsgemäss verlassen wird», sagt der Gemeindepräsident.

Wer nach der Party nicht putzt, wird bestraft

«Die Jugendlichen lernen Verantwortung zu übernehmen», sagt Zaccari. Werden die Regeln nicht eingehalten, zieht die Gemeinde die Konsequenzen. Einzelne Vorfälle gab es jedoch schon, wo Regeln gebrochen wurden. Beispielsweise wurde der Jugendraum einmal nicht gereinigt. «Die verantwortliche Clique durfte daraufhin den Raum zwei Wochen nicht benutzen.» In den vergangenen zwei Monaten haben Unbekannte in Waldkirch Sachen beschädigt und Abfall liegengelassen. Seit kurzem patrouilliert sogar Sicherheitspersonal durch das Dorf («Tagblatt» vom 30.9.). In welchem Zusammenhang diese Vorfälle mit dem Jugendraum stehen, ist nicht klar. «Wenn wir erfahren, dass Jugendliche verwickelt sind, die im Jugendraum ein- und ausgehen, werden diese von der Liste der Zutrittsberechtigten gestrichen», sagt Zaccari.

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