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Technische Betriebe der Gemeinde Thal ziehen ins Feuerwehrdepot

Die Feuerwehr braucht das Depot hinter dem Thaler Rathaus nicht mehr. Der Gemeinderat will nun 350 000 Franken investieren, um das Gebäude in einen Werkhof umzumodeln.
Kurt Latzer
Wenn alles läuft, wie es der Thaler Gemeinderat will, ziehen die technischen Betriebe noch dieses Jahr ins ehemalige Feuerwehrdepot am Rathausweg. (Bild. Kurt Latzer)

Wenn alles läuft, wie es der Thaler Gemeinderat will, ziehen die technischen Betriebe noch dieses Jahr ins ehemalige Feuerwehrdepot am Rathausweg. (Bild. Kurt Latzer)

Die Feuerwehrdepots in Thal und Rheineck haben einiges gemeinsam: In beiden stehen keine roten Fahrzeuge mehr, beide sollen neu als Werkhof dienen. Mit der Eröffnung des neuen RTL-Depots in Buriet im vergangenen Juni hat sich diese Option ergeben. Unterschiedlich sind die Gründe, die zur Umnutzung führten.

Während in Rheineck mit dem Abbruch des bestehenden Werkhofes Platz für eine künftige Überbauung des Quartieres Grünau geschaffen wird, dient das «alte» Thaler Depot am Rathausweg als Ersatz für den Werkhofstandort Altenrhein. Der stehe den technischen Betrieben nicht mehr zu Verfügung, weil dessen Besitzer Eigenbedarf geltend mache, heisst es in einer Mitteilung der politischen Gemeinde Thal.

Am zweiten Standort ändert sich nichts

Das Objekt am Rathausweg ist laut der Information des Gemeinderates von der Grösse, Infrastruktur als auch der Lage her ideal für die technischen Betriebe. «In Altenrhein hatten wir nur einen kleinen Raum gemietet. Fahrzeuge, Geräte und Material waren an verschiedenen Orten untergebracht. Nun können wir alles zentral deponieren», sagt Christoph Giger, Gemeinderatsschreiber von Thal. Am zweiten Werkhofstandort in Staad ändere sich nichts.

Obwohl man am Gebäude praktisch nichts verändern müsse, sind im 2019-Budget 350000 Franken aufgeführt, für den Einbau eines Aussenlifts, eines Krans und die nötigen Anpassungen. Diese Investition ist laut des Rates nötig, damit das Personal der Elektro- und Wasserversorgung das zum Teil sehr schwere Material ins Untergeschoss transportieren kann. Über die bestehende Treppe sei dies nicht möglich. «Der Lift wird seitlich des ehemaligen Feuerwehrdepots angebaut», sagt Christoph Giger. An der Zufahrt müsse man nichts ändern, das sei bereits abgeklärt.

Im Obergeschoss des Depots hinter dem Rathaus üben die Mitglieder des Musikvereins und des Samaritervereins. «Auch daran ändert sich mit der Umnutzung des Hauses nichts», sagt der Gemeinderatsschreiber. Funktioniert alles planmässig, könnten die technischen Dienste bereits dieses Jahr im ehemaligen Feuerwehrdepot einziehen.

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