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Taxifahrer niedergeschlagen: Rorschacher konnte das Spital verlassen

Der Rorschacher Taxifahrer, der in der Nacht auf Sonntag von einem Paar niedergeschlagen wurde, ist wieder zu Hause. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Beim Taxiunternehmen ist man betroffen.
Jolanda Riedener
Im Moos Goldach endete die Irrfahrt mit dem gestohlenen Taxi. Das Täterpaar hatte ihre zehnjährige Tochter dabei. (Bild: Kapo SG)

Im Moos Goldach endete die Irrfahrt mit dem gestohlenen Taxi. Das Täterpaar hatte ihre zehnjährige Tochter dabei. (Bild: Kapo SG)

Der Schock sitzt tief beim Rorschacher Taxiunternehmen Bereiter: Ein Mitarbeiter wurde in der Nacht auf Sonntag an der Industriestrasse von einem Paar niedergeschlagen. Geschäftsinhaber Markus Dornbierer konnte seinen Angestellten am Montagmittag vom Spital abholen und nach Hause bringen. «Der Vorfall geht mir sehr nahe und tut weh», sagt Dornbierer, der selbst 20 Jahre lang als Taxifahrer ausschliesslich nachts auf den Strassen der Region Rorschach unterwegs war. Als Chef fühle er sich natürlich verantwortlich für seine Mitarbeiter.

Nach der Attacke auf den 60-jährigen Taxifahrer entwendete der 38-jährige Täter das Taxi. In Begleitung seiner Familie, darunter seine zehnjährige Tochter, fuhr er nach Goldach. Dort krachte das Taxi in ein abgestelltes Boot und durchfuhr eine Hecke. Schliesslich kam das Auto in einer Garageneinfahrt zum Stillstand. Das Trio flüchtete zu Fuss und wurde von der Polizei gefasst. Der 38-Jährige besitzt keinen Fahrausweis.

Taxifahrer ist auf dem Weg der Besserung

Markus Dornbierer habe sich nach dem Vorfall selbst ein Bild vor Ort machen müssen: «Unglaublich», sagt er zur Irrfahrt in Goldach.Der verletzte Taxifahrer Matthias Keller sagt: «Ich bin nur froh, dass jetzt alles vorbei ist.» Seit vier Jahren ist der 60-Jährige als Taxifahrer tätig und arbeitet ausschliesslich nachts. «So etwas habe ich noch nie erlebt», sagt er, hörbar müde am Telefon.

Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. «Ich bin noch einmal davon gekommen», sagt Keller. Sein Wangenknochen sei gebrochen. «Für eine Woche bin ich erst einmal krankgeschrieben, danach sehen wir weiter», sagt Keller. Dass er wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehren werde, sei für ihn aber klar.

«Immerhin wurden die Täter gefasst»

An die Nacht auf Sonntag könne sich Matthias Keller nicht mehr genau erinnern. Die Polizei habe der Verletzte nicht mehr verständigen können, Anwohner oder Passanten hätten dies übernommen. «Auch das Auto hat Totalschaden», sagt Keller. Beruhigend sei, dass die Täter immerhin gefasst werden konnten.

Polizei sucht Zeugen

Die Kantonspolizei St.Gallen bittet Personen, denen die Familie aufgefallen ist und Angaben zu den Vorfällen oder der Fahrweise machen können, sich beim Polizeistützpunkt Thal unter der Telefonnummer 058 229 80 00 zu melden.

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