Taucher putzen Rorschacher Hafen

Am Samstag haben der Yachtclub und der Fischereiverein eine Putzaktion in den Rorschacher Häfen lanciert. 80 Freiwillige, darunter ein gutes Dutzend Taucher, fischten Müll aus dem Wasser und pflegten die Mole.

Jolanda Riedener
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(Bild: Tino Dietsche)
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Aludosen, Autopneus, ganze Velos und anderer Unrat haben Freiwillige am Samstag aus dem Bodensee geholt. Der Fischereiverein Rorschach hat sich mit dem Yachtclub Rorschach zusammengetan, um Rorschachs Häfen vom Müll zu befreien.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Vereine mit Hilfe der Taucher die Häfen entrümpeln. Gemäss Paul Burger, Präsident des Fischereivereins Rorschach geschehe das etwa alle sieben bis acht Jahre. Die Putzaktion sei allerdings ziemlich aufwendig.

Aufräumen, was andere ins Becken werfen

Am Samstag waren gemäss Burger gut 80 Personen involviert, um den Abfall, «den Passanten achtlos ins Hafenbecken werfen», herauszufischen. Taucher sammeln den Unrat während Boote den Müll ans Ufer bringen. Dort wird er per Mulde abtransportiert . Auch die Hafenmolen werden gereinigt, von Abfall befreit und Sträucher zurecht geschnitten.

Aufwendiger als Putzaktionen sind Unterwasserarbeiten im Rorschacher Hafenbecken, wie sie zum Beispiel im Dezember 2017 vollzogen wurden:

RORSCHACH: Vier Stunden arbeiten bei vier Grad unter Wasser

Die Hafenmauer des Rorschacher Segelhafens wird mit Stahlkabeln stabilisiert. Die Sicherung der Mauer - 1983 erstellt - ist in die Jahre gekommen und muss erneuert werden. Dafür arbeitet Berufstaucher Jan Stirnemann täglich bis zu vier Stunden unter Wasser. Der Video-Filmer Tino Dietsche ist für das Tagblatt mit ihm abgetaucht.
Rudolf Hirtl