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Interview

Swiss Skills-Medaillengewinnerin: «Ich hatte kein gutes Bauchgefühl»

Nachdem sie diesen Sommer ihre Ausbildung zur Polygrafin bei AVD Goldach abgeschlossen hat, ergatterte Ilona Züst an den Swiss Skills eine Bronzemedaille. Kommenden Sommer zieht es die 21-jährige Heidlerin an die World Skills nach Russland.
Noah Salvetti
Ilona Züst aus Heiden ist die drittbeste Polygrafin der Schweiz. (Bild: pd/Fabio Pallecchi)

Ilona Züst aus Heiden ist die drittbeste Polygrafin der Schweiz. (Bild: pd/Fabio Pallecchi)

Ilona Züst, worin bestand die Wettbewerbsaufgabe an den Swiss Skills?

Ilona Züst: Ich musste eine sechsseitige Broschüre gestalten. Das Bildmaterial war vorgegeben, die Schriftarten hingegen konnten wir selbst auswählen – was beispielsweise für ein KMU passt, ist für ein Unternehmen der Food- oder Lifestylebranche mitunter nicht ideal. Die zweite Aufgabe war eine Bildbearbeitung mit Retusche und Farbkorrektur.

Hatten Sie genügend Zeit?

Acht Stunden – das funktionierte ganz gut. Sobald gröbere Fehler passieren, kann es jedoch knapp werden. So passiert bei einer Mitbewerberin.

Was war die grösste Herausforderung?

Es war knifflig, den Geschmack der Jury zu treffen. Zwar gibt es Vorgaben. Ob man erfolgreich ist hängt dennoch auch etwas von deren Gusto ab. Wie die freie Gestaltung bewertet wird, ist schwer einzuschätzen. Natürlich muss man auch etwas Glück bei der geforderten Aufgabe haben.

Was hat Ihnen zum Gewinn dieser Medaille verholfen?

Gute Frage... (lacht). Nach Abgabe der Arbeit hatte ich kein gutes Bauchgefühl. Dementsprechend positiv überrascht war ich, als ich dann Bronze holte – daher kenne ich das Erfolgsrezept nicht.

Sie werden kommenden August nach Russland fahren.

Erst kürzlich habe ich mir meinen Pass machen lassen – das wird meine erste grosse Reise. Ich freue mich sehr darauf und bin bereits etwas aufgeregt.

Wie sehen die Vorbereitungen für die WM aus?

Es stehen mehrere Trainingseinheiten und Team-Wochenenden an. Letztere dienen dem Kennenlernen der anderen Teilnehmer. Dafür opfere ich viel Freizeit – für so eine Gelegenheit mache ich das aber gerne. Zudem ist büffeln angesagt. Da die Wettkampfsprache Englisch ist, muss ich noch etwas Fachwortschatz einüben.

Sind Sie guter Dinge, auch in Kazan eine Auszeichnung abzustauben?

In erster Linie geht es mir darum, wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Ein Preis wäre natürlich das i-Tüpfelchen.

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