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Studenten brüten Überbauungsvarianten für den Waldkircher Dorfkern aus

Der Gemeinderat von Waldkirch plant die Entwicklung des Dorfkerns. Er tut das nicht alleine. Die Behörde hat die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur mit einer Studie beauftragt.
Daniel Wirth
Das Dorf Waldkirch. Der Dorfkern befindet sich im Bild rechts der Kirche. (Bild: Urs Bucher (20. Mai 2018))

Das Dorf Waldkirch. Der Dorfkern befindet sich im Bild rechts der Kirche. (Bild: Urs Bucher (20. Mai 2018))

Er habe sich schon länger Gedanken über die Entwicklung im Dorfzentrum von Waldkirch gemacht, schreibt der Gemeinderat im jüngsten Mitteilungsblatt. Bei der Planung der Legislatur 2017-2020 sich die Behörde deshalb auch mit der Weiterverwendung der gemeindeeigenen Liegenschaften und Grundstücke auseinandergesetzt. Konkret seien das die Liegenschaften 95, 100, 101 und 1787 im Dorfzentrum.

Gerade dort sei unter Berücksichtigung des neuen Raumplanungsgesetzes das verdichtete Bauen von grosser Bedeutung, schreibt der Gemeinderat Waldkirch. Dem sei bei der Ortsentwicklung frühzeitig und vor einer allfälligen baulichen Entwicklung Beachtung zu schenken. Bereits vor Jahren habe der Gemeinderat mit dem Kauf der vier Liegenschaften beim Kronenplatz klar Akzente gesetzt.

Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass im vergangenen Jahr Grundstücke in dieser Zone ihre Besitzer gewechselt hätten oder zum Verkauf angeboten worden seien, habe der Gemeinderat entschieden, für das dem Ortsbildschutz unterstellten Gebiet beim Kronenplatz eine Überbauungsstudie in Auftrag zu geben.

Studierende der HTW in Chur suchen nach Ideen

Dabei handelt es sich gemäss Gemeinderat um keinen aufwendigen Projektwettbewerb, sondern um eine Studie, die in Zusammenarbeit mit Architekturstudenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Chur unter Leitung eines Studienleiters ausgearbeitet werde.

Das Ziel dieser Studie sei, dem Gemeinderat und schliesslich auch den Grundeigentümern und der Bevölkerung Waldkirchs Ideen für eine mögliche Entwicklung und Überbauung im Dorfkern mitzugeben. Dabei seien der Umgebung sowie dem aktuell gültigen Zonenplan und dem geltenden Baureglement und einer allfällig möglichen Sondernutzungsplanung Beachtung zu schenken.

Weiter würden die Studierenden Aussagen darüber machen, wie eine Nutzung des Gebietes unter Beachtung der Kern- und Ortsbildschutzzone aussehen könnte und welche Möglichkeiten der Verdichtung mit Überlegungen zu allfälligen Begegnungszonen im Zentrum Waldkirchs möglich und vertretbar seien.

Die Grundeigentümer, von denen einzelne bereits heute die konkrete Absicht hegten, ihre Areale zu überbauen, würden bei der Erarbeitung der Studie punktuell mit einbezogen. Im Februar nächsten Jahres sollen die Resultate der HTW-Studie, die rund 25000 Franken kostet, vorliegen und der Öffentlichkeit erläutert werden.

Amt für Raumentwicklung begrüsst das Vorgehen

Nathalie Chambaz, zuständige Kreisleiterin beim kantonalen Amt für Raumentwicklung und Geoinformation, sagt, sie begrüsse das Ansinnen des Gemeinderats Waldkirch, den Dorfkern zu entwickeln. Ob dies in Zusammenarbeit mit einer Fachhochschule, einem Planungsbüro oder mit einem Architekturwettbewerb geschehe – darin seien die st.gallischen Gemeinden frei.

Waldkirchs Gemeindepräsident Aurelio Zaccari sagt, die Studie der HTW sei im Vergleich zu einem Projektwettbewerb wesentlich günstiger und generiere mehrere Ideen und Vorschläge. Zaccari erhofft sich von den 20 Architekturstudentinnen und -studenten frische und unkonventionelle Ideen für die Dorfkern-Entwicklung, wie er sagt.

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