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Kommentar

Kellen-Knatsch: Der Verwaltungsrat sendet das richtige Signal

Die Pacht des Restaurants Sporttreff auf der Kellen soll ausgeschrieben werden. Das ist das richtige Vorgehen. Denn damit tut sich der Verwaltungsrat nicht nur selbst einen Dienst, sondern auch dem FC.
Martin Rechsteiner
Martin Rechsteiner, Redaktor.

Martin Rechsteiner, Redaktor.

Der Verwaltungsrat der Zweckgemeinschaft Sportanlage Kellen hat entschieden, die Nachfolge des Wirtepaars auszuschreiben. Er hätte das Restaurant aber auch einfach dem FC Rorschach-Goldach 17 übergeben können. Dann hätte er gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Der Streit wäre gelöst gewesen und ein neuer Pächter gefunden. Dass er das aber nicht getan hat, ist gut so.

Denn der Verwaltungsrat hätte sonst in einem schlechten Licht gestanden. Er hatte sich in der Vergangenheit hinter das Wirtepaar gestellt und versucht, einen Kompromiss mit dem FC zu finden. Der Verein wäre als Sieger aus dem Streit hervorgegangen, der Verwaltungsrat quasi vor ihm eingeknickt.

Der FC hätte zwar das Restaurant auf sicher betreiben können, wegen der Vorgeschichte aber mit einem schalen Beigeschmack. Der Vorwurf, das Wirtepaar weggedrängt zu haben, wäre nicht verstummt. Gewinnt der Verein jetzt aber eine faire Ausschreibung, dann wird die allgemeine Anerkennung als Pächter grösser sein. Mit seinem Entscheid hat der Verwaltungsrat also die richtigen Signale gesendet und damit letztlich auch den Fussballern geholfen.

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