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Strassenumfrage zum Seeuferweg in Rorschacherberg: Die Abstimmung polarisiert

Die Meinungen zum geplanten Seeuferweg gehen in Rorschacherberg weit auseinander. Am 10. Februar wird abgestimmt.
Laura Manser, Sandro Büchler

Ein Fussgängersteg im Bodensee ist schon länger ein umstrittenes Thema. Am 10. Februar werden die Stimmberechtigten der Gemeinde Rorschacherberg über die Revitalisierung des Seeufers und den Seeuferweg entscheiden. Der Kredit für das Projekt beträgt 4,5 Millionen Franken. Rorschacherberger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger äussern auf der Strasse ihre Meinungen zum Projekt. Manche Befragten betonen den ökologischen und wirtschaftlichen Nutzen. Gegner argumentieren damit, dass der Seeuferweg zu teuer ist und dadurch unberechenbare Touristenströme entstehen könnten.

Corinne Lehmann, 45

Primarlehrerin

Ich persönlich liebe den Bodensee und finde, dass alles, was man für den See macht, ein Gewinn ist. Jede Region lebt von etwas Besonderem. Unser Bodensee ist eine Besonderheit und darf auch gezeigt werden. Wegen Touristenströmen habe ich keine Bedenken. An schönen Tagen, besonders im Sommer, sind sowieso viele Auswärtige in der Bodenseeregion.

Stefan Lenherr, 70

Pensionär

Ich geniesse es sehr, dem Bodensee entlang zu spazieren. Es wäre sehr schön, wenn man den ganzen Weg dem See entlang laufen könnte, und nicht teilweise auf die Strasse wechseln muss. Vielleicht werden mit dem Seeuferweg mehr Leute dort unten spazieren gehen, aber eine Attraktion für Touristen ist es nicht.

Silvia Kühne, 66

Pensionärin

Ich unterstütze den Seeuferweg. Ich finde, er bringt uns näher zur Natur. Das einzig Negative an dem Projekt sind die hohen Kosten. Meine Idee wäre, die ökologische Aufwertung mit Bauprojekten zu verbinden, also Material davon zu gebrauchen und somit den Preis realistisch zu halten. Das wäre eine harmonische Ergänzung.

Kurt Pahud, 61

Selbstständig

Es braucht keinen Seeuferweg, denn er macht wenig Sinn. Klar, der See soll allen gehören, doch der Weg muss nicht durchgehend sein. Da verstehe ich die Leute mit dem Haus am See,
deren Liegenschaften an Wert einbüssen. Die Kosten für die wenigen Meter, die gebaut werden sollen, sind hoch. In meinen Augen stimmen Nutzen und Ertrag nicht überein.

Ruth Diethelm, 56

Pflegefachfrau

Meines Erachtens ist der Seeuferweg nicht nur ein ausgewogenes und gut durchdachtes Projekt, sondern auch ein Versprechen an die Bevölkerung. Profitieren werden nicht nur die Touristen, sondern auch die Einwohner. Der Weg ist eine Aufwertung für die Bodenseeregion und ökologisch gesehen eine gute Investition.

Rolf Lanker, 62

Bauführer

Die Bevölkerung hat das Recht, dem Bodensee entlang zu laufen, so wie es in Deutschland oder in Österreich möglich ist. Aus diesem Grund befürworte ich den Seeuferweg. Die Privatpersonen dort unten haben dieses Recht schon. Wir hier oben wollen dieses Privileg auch haben. Ein Restaurant dort unten wäre natürlich auch eine lohnenswerte Investierung.

Marlies Huser, 53

Kauffrau

Für mich muss der Seeweg nicht unbedingt sein. Die Personen haben ihr Stück am See privat gekauft und so soll es auch bleiben. Der Bodensee ist ja schon zugänglich und es gibt genug Möglichkeiten, dem See entlang zu gehen.

Daniel Lanz, 60

Softwareingenieur

Ich bin skeptisch. Zwar ist der Weg für die Region wichtig. In erster Linie profitieren aber Rorschach und Touristen, die dem See entlang spazieren. Der Nutzen für die Gemeinde Rorschacherberg hält sich in Grenzen. Das ist ein Dilemma. Ich bilde mir noch eine Meinung und werde sicherlich abstimmen gehen.

Bea Kuhn, 40

Sekretärin

Die Unterlagen habe ich noch nicht eingehend studiert, ich tendiere aber zu einem Ja. Den Weg sollte man bauen können. Das würde die Region aufwerten und den Tourismus ankurbeln. Das schafft Arbeitsplätze. Um etwas zu bewirken, muss man investieren. Denn wenn ich jetzt mit meinem Hund am See entlang gehe, muss ich immer einen Bogen machen.

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