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Strassenumfrage in Rorschach zeigt: Passanten halten den «Autobahnanschluss Plus» für ein notwendiges Übel

Auf Rorschachs und Goldachs Strassen sind die Leute geteilter Meinung über einen dritten Autobahnanschluss, der die Region für die Zukunft fit machen soll.
Sina Walser

Seit der Projektveröffentlichung 2017 ist der Anschluss an die Autobahn A1 von Rorschach ein heikles Thema. In einer Umfrage äussern die Passantinnen und Passanten in Rorschach ihre Meinung dazu. Für viele der Befragten wäre es eine Entlastung. Dennoch sind sie sich den negativen ökologischen Auswirkungen bewusst, sehen aber keine Zukunft in den verstopften Strassen der Stadt und in den Staus an den beiden Autobahnausfahrten in Goldach und im Buriet.

Rosaline Röthlisberger, 69, Pensionärin, Thun: Als gebürtige Rorschacherin weiss ich das regionale Kulturland zu schätzen. Ich fände es gar nicht gut, wenn dies für eine neue Autobahnzufahrt zerstört werden würde. Es wurde schon genug in die Autobahnzufahrten investiert. Deshalb würde ich mit einem Nein stimmen, wenn ich noch hier wohnen würde.

Luca Zivian, 21, Student, Rorschach: Der dritte Autobahnanschluss ist, wenn man die hohen Kosten und das Klima berücksichtigt, nichts Gutes. Dennoch bin ich für den Bau. Denn während alle Autos im Stau stehen, wird genauso CO2 freigesetzt. Der Bau würde die beiden Ausfahrten und die Stadt entlasten, die Attraktivität der Stadt Rorschach sicherlich vergrössern und wäre auch von wirtschaftlichem Vorteil.

Dagmar Mergescik, 46, Kindererzieherin, Rorschach: Im Hinblick auf die Zukunft und auf den Stau, der sich jeden Tag auf den Strassen bildet, bin ich für den Autobahnanschluss. Es wäre eine grosse Entlastung für uns und die anderen Anwohner, denn wir wohnen an der Thurgauerstrasse und werden jeden Tag vom Stau belastet. Da wir selbst zwei Autos haben, wären wir mit dem Anschluss auch schneller auf der Autobahn.

Benno Rist, 69, Pensionär, Goldach: Ich bin schon seit Anfang 1990 für einen Anschluss von Rorschach und Goldach an die A1. Er würde sehr viel vereinfachen und lösen. Meiner Meinung nach sollte jeder dafür sein, denn Staus bis in die Fahrbahn an der Ausfahrt vom Buriet machen keinen Sinn und bringen eine unnötige Gefahr.

Rudolf Schober, 73, Pensionär, Rorschach: Wenn man den Verkehr und die Staus am Morgen und am Abend betrachtet, ist ein neuer Autobahnanschluss sicher eine gute Lösung. Für alle, die in der Nähe der jetzt betroffenen Strassen wohnen, ist es mühsam und der Anschluss wäre eine grosse Entlastung. Auf der anderen Seite werden aber mit dem Anschluss Gebiete zerstört und andere Anwohner vom Verkehr belastet.

Nathalie Kern, 23, Studentin, Rorschacherberg: Ich bin für den Autobahnanschluss, denn so spart man gerade am Morgen Zeit und Staus werden durch die bessere Verteilung des Verkehrs vermieden. Momentan stehe ich am Morgen, egal ob im Buriet oder in Goldach, immer im Stau. Deshalb bin ich dafür, obwohl ich mir bewusst bin, dass es aus ökologischer Sicht nicht optimal ist.

Zeljko Herceg, 47, Angestellter, Goldach: Auf der einen Seite bin ich für den Anschluss, da so die Stadt und die Strassen entlastet werden. Auf der anderen Seite führt dies aber zu mehr Abgasen und belastet die Umwelt, da Kulturland dafür verloren geht. Ich bin mir deshalb noch nicht ganz sicher, ob ich dafür oder dagegen bin.

Sandra Bühler, 37, Mutter, Steinach: Der Anschluss an die A1 ist schon lange ein Thema. Ich finde es richtig, dass dieses Projekt endlich ausgearbeitet wurde und nun darüber abgestimmt wird. Ich bin völlig dafür und hoffe, dass es zur Umsetzung kommt. Die Staus, die jeden Morgen an den Ausfahrten und an den Umfahrungen entstehen, sind nicht optimal.

Matthias Smektalla, 49, IT-/Risk Manager, Rorschach: Ich bin gegen einen zusätzlichen Autobahnanschluss. Ich sehe keine Notwendigkeit darin, noch mehr Verkehr in die Stadt zu locken. Es würde mehr Sinn machen, mit dem Geld, das für den Anschluss gedacht wäre, die öffentlichen Verkehrsmittel auszubauen. So würde man den Individualverkehr weniger attraktiv machen und das Problem mit den Staus wäre behoben.

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