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Stadt St.Gallen will Unfallschwerpunkt entschärfen - Einsprachen verzögern das Projekt

Die St.Galler Stadtbehörden möchten den Eingang des St.Georgen-Quartiers für Fussgänger sicherer machen. Heute ist die St.-Georgen-Strasse zwischen dem Mühleggweier und der Bergstation der Mühleggbahn ein Unfallschwerpunkt. Die Umgestaltung der Strasse verzögert sich allerdings, weil Einsprachen gegen das Projekt hängig sind.
David Gadze
Mit einer Umgestaltung der St.-Georgen-Strasse möchte die Stadt den Unfallschwerpunkt zwischen dem Mühleggweier und der Bergstation der Mühleggbahn entschärfen. Gegen das Projekt sind aber auch zwei Einsprachen hängig. (Bild: Ralph Ribi - 25. April 2019)

Mit einer Umgestaltung der St.-Georgen-Strasse möchte die Stadt den Unfallschwerpunkt zwischen dem Mühleggweier und der Bergstation der Mühleggbahn entschärfen. Gegen das Projekt sind aber auch zwei Einsprachen hängig. (Bild: Ralph Ribi - 25. April 2019)

Auch die Umgestaltung des Strassenraums zwischen den Bushaltestellen am Mühleggweier ist durch Einsprachen blockiert. Das bestätigt Stadtingenieur Beat Rietmann auf Anfrage. Vorgesehen ist unter anderem, die Strasse in diesem Bereich leicht zu verengen und die Fläche zwischen den Bushaltestellen einzufärben. Eine gepflästerte Rinne in der Mitte, zwischen den Fahrbahnen, soll die Autos vom Überholen der Busse abhalten. Der Fussgängerstreifen soll nach Einführung von Tempo 30 aufgehoben werden.

So entstünde zwischen dem Mühleggweier auf der einen und der Bergstation der Mühleggbahn auf der anderen Seite der St.-Georgen-Strasse eine Art Korridor. Er wäre breiter als der heutige Zebrastreifen, der Vortritt für Fussgänger beim Überqueren der Strasse fiele jedoch weg. Ausserdem sollen zwei von fünf blau markierten Parkplätzen vor dem Café Mühlegg infolge einer Neuanordnung aufgehoben werden. Auch jene auf der anderen Strassenseite will die Stadt neu anordnen.

Verschiedene Bedenken geäussert

Die Stadt erhofft sich von der Neugestaltung, die Sicherheit für Fussgänger zu erhöhen. Denn am Eingang zum St.Georgen-Quartier befindet sich ein Unfallschwerpunkt. Gegen dieses Vorhaben seien zwei Einsprachen eingegangen, sagt Stadtingenieur Rietmann. Derzeit befinde sich die Stadt in Einspracheverhandlungen.

Zum Inhalt der Einsprachen äussert sich Rietmann nicht. Es dürften jedoch ähnliche Argumente sein, wie sie vor etwas mehr als einem Jahr an der Beratung des Geschäfts im Stadtparlament sowie an der Hauptversammlung des Quartiervereins St.Georgen von Mitgliedern der CVP aus dem Quartier zu hören waren.

Der Wegfall der Parkplätze würde dem Gewerbe schaden, ausserdem sei fraglich, ob der geplante Korridor die Sicherheit für Fussgänger tatsächlich erhöhen könne, wurde damals argumentiert. Gemäss Auskunft eines Quartierbewohners soll es auch die Befürchtung geben, dass die Neugestaltung des Strassenraums die Zufahrt zur Avia-Tankstelle neben dem Café Mühlegg erschweren würde.

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