Bisher feierten 9400 Besucher an den Strandfestwochen

Trotz Gewitter sprechen die Veranstalter der Strandfestwochen von einem Erfolg.

Ines Biedenkapp
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Mit den Stand-up-Paddles geht es Richtung Altenrhein, um den Sonnenaufgang zu geniessen. (Bild: Ines Biedenkapp)

Mit den Stand-up-Paddles geht es Richtung Altenrhein, um den Sonnenaufgang zu geniessen. (Bild: Ines Biedenkapp)

Morgens um kurz vor halb sechs ist es ruhig am Bodensee. Einzig beim Areal der Strandfestwochen ist etwas los. Während die erste Dämmerung einsetzt, bereiten Festivalleiter Dario Aemisegger und seine drei Besucher vier Stand-up-Paddles vor.

«Wieso genau seid ihr heute Morgen hier?», fragt Aemisegger in die Runde. «Oder besser gesagt, was erhofft ihr euch von dem heutigen Morgen?» Zwei junge Frauen sind sich einig: Sie wollen den Sonnenaufgang auf dem Bodensee erleben. Der einzige männliche Teilnehmer stimmt ihnen zu, gleichwohl geht es ihm auch um das Ausprobieren des Stand-up-Paddlings.

Burger und Bierfestival war ausverkauft

Derzeit sind die Strandfestwochen in vollem Gang. Vergangenes Wochenende nahmen rund 7000 Personen am Craft Beer Burger & BBQ Festival teil. «Ein voller Erfolg», sagt Dario Aemisegger.

«Etwa anderthalb Stunden vor Ende war das Festival sogar ausverkauft.»

Bisher habe auch das Wetter zu ihren Gunsten mitgespielt, sagt der Festivalleiter. 14 Brauereien stellten über 50 verschiedene Sorten Bier aus. Gleichzeitig fand auf dem Bodensee in der Nähe des Ufers eine Wakeboard-Show statt. Vor allem der Samstag sei mit rund 3000 Besuchern der erfolgreichste Tag des Wochenendes gewesen. Derzeit hofft das OK der Strandfestwochen auf weiterhin gutes Wetter. Denn am Mittwoch musste das Programm aufgrund des Regens kurzzeitig abgesagt werden. Noch bis Sonntag soll das Festival, unter anderem mit den Sout Beach Classic, laufen.

Rundume Bodensee war ein Erfolg

Neben der Wakeboard-Show und dem Bierfestival fand auch erstmals der Rundume Bodensee Lauf statt. Dabei handelte es sich um einen sogenannten Gentlemen’s Run, bei dem es keine grossen Regeln gab. Die einzige Vorgabe: Start und Ziel war in Rorschach.

Sieben Teams nahmen sich der Herausforderung an, einmal rund um den Bodensee zu laufen. «Der Lauf war definitiv ein Erfolg», sagt Organisator Daniel Schmidli. Das schnellste Team absolvierte den Lauf in nur 11 Stunden. Nach knapp 17 Stunden kamen alle Läufer glücklich und erschöpft in Rorschach an. «Wir rechneten mit zwischen fünf und zehn Teams», sagt Schmidli.

«Wir wussten, dass die Strecke für Hobby-Sportler abschreckend wirken kann.»

Daher sei besonders erfreulich, dass in den Teams auch einige Breitensportler vertreten waren.

Für nächstes Jahr hat das OK-Team bereits Zusagen erhalten, auch aus verschiedenen Ländern. «Allerdings wollen wir zuvor noch das Feedback der jetzigen Teilnehmer einholen, bevor wir den Anlass im nächsten Jahr wiederholen», sagt Schmidli. Dennoch sieht er eine gute Chance, dass der Anlass kommendes Jahr erneut stattfindet.

Entspannt in den Sonnenaufgang paddeln

Entspannter geht es bei den Yoga-Sessions oder dem Stand-up-Paddling zu. «Ihr werdet merken, dass es irgendwann aber auch anstrengend wird», sagt Dario Aemisegger zu den Teilnehmern. Wer das Balancieren auf dem Wasser nicht gewöhnt ist, hat anfangs ein wenig Mühe. Doch nach rund zwei Stunden sind alle Teilnehmer zufrieden. «Ich bin nur zweimal ins Wasser gefallen», sagt einer der Teilnehmer. «Allerdings geht es dann doch irgendwann etwas in die Arme», sagt eine andere.