Strafverfahren nach Unfall in Badi Lerchenfeld – Bub wurde möglicherweise gestossen

Im August stürzt ein Bub in der St.Galler Badi Lerchenfeld vom 5-Meter-Sprungbrett auf den Beckenrand und wird dabei schwer verletzt. Mittlerweile ist der Zustand des 9-Jährigen «stabil» und die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet – denn es gibt Anhaltspunkte, dass der Bub vom Sprungbrett gestossen wurde.

Drucken
Teilen
Der 9-Jährige stürzte während des Schwimmunterrichts in der Badi Lerchenfeld vom 5-Meter-Sprungbrett auf den Beckenrand.

Der 9-Jährige stürzte während des Schwimmunterrichts in der Badi Lerchenfeld vom 5-Meter-Sprungbrett auf den Beckenrand.

Bild: Nik Roth

(pw) Der schwere Unfall ereignete sich Mitte August in der St.Galler Badi Lerchenfeld. Ein 9-Jähriger stürzt vom 5-Meter-Sprungbrett auf den Beckenrand und zieht sich dabei schwere Kopfverletzungen zu. Wie «FM1Today» mit Verweis auf die Staatsanwaltschaft schreibt, ist der Zustand des Buben derzeit «stabil».

Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft St.Gallen sagte gegenüber dem Online-Portal zudem, dass inzwischen ein Strafverfahren eröffnet wurde. Sie wird mit den Worten zitiert:

«Es bestehen Anhaltspunkte, dass der Bub von der unbekannten Täterschaft gestossen wurde.»

Seitens der St.Galler Stadtpolizei hiess es bereits kurz nach dem Unfall, dass der 9-Jährige nicht auf der Treppe ausgerutscht sei. Der schwere Vorfall hatte sich während des Schwimmunterrichts einer St.Galler Schulklasse ereignet.