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Stille Nacht ohne Dach: Steinacher Jakobuskirche sicherheitshalber geschlossen

In der historischen Jakobuskirche in Steinach wurden in den Stuckaturen der Decke Risse festgestellt. Es wurden zwar Sofortmassnahmen eingeleitet, doch nach einer neuerlichen Prüfung wurde beschlossen, dass auch die Gottesdienste über die Feiertage im Gemeindesaal durchgeführt werden müssen.
Fritz Heinze/Rudolf Hirtl
Die Deckengemälde in der Jakobuskirche werden provisorisch gesichert. (Bilder: Fritz Heinze)

Die Deckengemälde in der Jakobuskirche werden provisorisch gesichert. (Bilder: Fritz Heinze)

Vor einigen Tagen wurden an den Deckengemälden und den Stuckaturen der historischen Jakobuskirche in Steinach Schäden festgestellt. Die Abklärungen durch den Denkmalschutz und die Firma Kradolfer in Frauenfeld, zuständig für Denkmalpflege und Restaurierungen, haben ergeben, dass als Sofortmassnahme die Stellen mit den stärksten Abplatzungen gesichert werden müssen und, zum Schutz der Kirchgänger, das Aufstellen von zwei Gerüsten notwendig ist.

Weitere Untersuchungen und Massnahmen zur Feststellung und Behebung der Schäden werden im neuen Jahr durchgeführt. Für die kommenden Festtage und die Gottesdienste ergibt sich daraus eine ungünstige Situation. Am Freitag ging man noch davon aus, dass die Gottesdienste am 24. Dezember, am Weihnachtstag und am zweiten Feiertag wie geplant in der Kirche stattfinden können.

Sicherheit nicht gewährleistet

Die Untersuchungen an der Decke der Jakobuskirche haben nun aber ergeben, dass sie per sofort und bis auf Weiteres geschlossen werden muss. Es sei generell keine Sicherheit für die nicht eingerüsteten Deckenflächen gewährleistet» heisst es im Schreiben der Firma Fontana & Fontana AG, Rapperswil-Jona.

Zwei Gerüste wurden bereits installiert, doch die Sicherheit kann nicht gewährleistet werden.

Zwei Gerüste wurden bereits installiert, doch die Sicherheit kann nicht gewährleistet werden.

Die Kirchenverwaltung hat daher beschlossen, die Gottesdienste über die Feiertage im Gemeindesaal durchzuführen. Nach Neujahr wird der Umfang der Schäden weiter untersucht und nach Lösungen für das Platzproblem gesucht. Andreas Popp. Präsident der Kirchenverwaltung, geht davon aus, dass die Kirche infolge Renovationsarbeiten längere Zeit geschlossen bleibt.

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