ST.GALLER STADT-TICKER
Zwei Verletzte und viel Blechsalat +++ Milizsystem in der Krise? +++ Eine neue Personalchefin +++ Solarstrom vom Dach des Autohauses

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Mittwoch, 27. Oktober - 17:07 Uhr

Unfall mit drei Personenautos: Zwei Verletzte und viel Sachschaden

Am Mittwoch sind im Morgenverkehr auf der Romanshornerstrasse in Wittenbach drei Autos zusammengestossen. Dabei wurden ein 41-jähriger Mann und eine 37-jährige Frau verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Alle drei Autos mussten gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen abgeschleppt werden.

Die Unfallstelle vom Mittwochmorgen auf der Romanshornerstrasse in Wittenbach.

Die Unfallstelle vom Mittwochmorgen auf der Romanshornerstrasse in Wittenbach.

Bild: Kantonspolizei SG (27.10.2021)

Am Mittwoch, 6.50 Uhr, fuhr ein 19-Jähriger mit seinem Auto auf der Romanshornerstrasse von Häggenschwil in Richtung Wittenbach. Aus bislang unbekannten Gründen geriet er in einer Rechtskurve mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dabei streifte er das Auto eines entgegenkommenden 41-jährigen Mannes. Dieses geriet ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn. Hier stiess es mit dem Auto einer 37-jährigen Frau zusammen. (kapo/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 16:48 Uhr

Regionalfernsehen lässt über Milizsystem diskutieren: Wieso will niemand mehr Gemeindepräsident werden?

Dario Holenstein ist 21 Jahre jung und sitzt bereits im Gemeinderat von Bichelsee-Balterswil TG. Hat er ein Rezept zur Rettung des Milizsystems?

Dario Holenstein ist 21 Jahre jung und sitzt bereits im Gemeinderat von Bichelsee-Balterswil TG. Hat er ein Rezept zur Rettung des Milizsystems?

Bild: PD (22.4.2021)

Das Milizsystem gilt als ganz wesentliche Säule des politischen Systems der Schweiz. Ihre direkte Demokratie lebt stark davon, dass viele Mandate vom nationalen Parlament bis hin zu den Exekutiven von Dörfern und kleineren Städten nebenberuflich wahrgenommen werden. Allerdings ist das Milizsystem seit einiger Zeit in der Krise, weil es gerade auf den unteren politischen Ebenen zunehmend schwieriger wird, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für viele Ämter zu finden.

Heute Mittwoch lässt das Ostschweizer Regionalfernsehen TVO über das Milizsystem in der Krise diskutieren. Etwa über die provokative Frage, wieso manchenorts niemand mehr Gemeinderat oder Gemeindepräsident werden will. Mit von der Partie sind in der Sendung «Zur Sache» diesmal Andreas Pargätzi (Gemeindepräsident Grub AR), Dario Holenstein (erst 21-jähriger Gemeinderat von Bichelsee-Balterswil TG) und Lineo Devecchi vom Zentrum für Gemeinden der Fachhochschule Ostschweiz. Moderiert wird die Sendung von FM1-Redaktionsleiter Dumeni Casaulta.

Erstausstrahlung der Sendung «Zur Sache» ist wie üblich um 18.30 Uhr. Danach wird sie stündlich wiederholt. Und natürlich kann man der Diskussion auch im Internetauftritt von TVO verfolgen. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 16:08 Uhr

Neue Personalchefin für die St.Galler Stadtverwaltung

Irene Zübling wird Anfang Februar 2022 Personalchefin der St.Galler Stadtverwaltung.

Irene Zübling wird Anfang Februar 2022 Personalchefin der St.Galler Stadtverwaltung.

Bild: Stadt SG

Irene Züblin wird neue Leiterin der Personaldienste der St.Galler Stadtverwaltung. Sie folgt per 1. Februar 2022 auf Ernst Wälter, der Ende November die Verwaltung verlässt. Züblin ist seit 2018 Personalchefin bei der Jowa AG und der Bischofszell Nahrungsmittel AG. Vorher leitete sie bereits die HR-Services am Kantonsspital St.Gallen.

Irene Züblin ist 50 Jahre alt und hat einen kaufmännischen Hintergrund. Sie ist eidgenössisch diplomierte Leiterin Human Resources und verfügt über ein HSG-Weiterbildungsdiplom in Wirtschaftsrecht für Manager. Sie ist verheiratet und lebt in Hauptwil TG.

Mittwoch, 27. Oktober - 15:59 Uhr

Herbsttag wie aus dem Bilderbuch

Momentaufnahme. Das anhaltend schöne Herbstwetter lädt derzeit richtiggehend zu einem Spaziergang ein. Eines der schönsten Gebiet dafür in St.Gallen sind die Drei Weieren. Am Buebenweier kann derzeit auch das frisch gemalte Schieberhäuschen bewundert werden.

Momentaufnahme. Das anhaltend schöne Herbstwetter lädt derzeit richtiggehend zu einem Spaziergang ein. Eines der schönsten Gebiet dafür in St.Gallen sind die Drei Weieren. Am Buebenweier kann derzeit auch das frisch gemalte Schieberhäuschen bewundert werden.

Bild: Christina Weder
(26.10.2021)
Mittwoch, 27. Oktober - 15:51 Uhr

Sonnenstrom vom Dach des Autohauses

Die City-Garage und das ihr angegliederte Porsche-Zentrum hat vergangene Woche eine Photovoltaikanlage auf den Dächern am Standort an der Zürcher Strasse 511 in Winkeln in Betrieb genommen. Ihre Installation war gemäss Mitteilung vom Mittwoch der letzte Ausbauschritt hin zu mehr Energieeffizienz, den das Autohaus bereits in der Planung des Neubaus im Jahr 2017 vorgesehen hatte.

Auf dem Dach von City-Garage und Porsche-Zentrum an der Zürcher Strasse 511 in Winkeln wird neuerdings Solarstrom produziert.

Auf dem Dach von City-Garage und Porsche-Zentrum an der Zürcher Strasse 511 in Winkeln wird neuerdings Solarstrom produziert.

Bild: PD

Gregor Bucher rechnet damit, dass die Anlage dem Betrieb künftig rund 210'000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr liefert. «Das deckt fast die Hälfte unseres Gesamtverbrauchs», wird der Vorsitzender der Geschäftsleitung der City-Garage AG in der Mitteilung zitiert. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 12:00 Uhr

ERGÄNZT UM WEITERE ZAHLEN -- Coronasituation im Kanton St.Gallen: 271 neue Ansteckungen am Dienstag

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Dienstag 271 (Montag: 199) neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 56'758 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der neuen Fälle vom Dienstag bedeutet einen Sprung nach oben im Vergleich zur Entwicklung der vergangenen Wochen. Ob es sich um einen Trend oder um einen Ausreisser handelt, werden die nächsten Tage zeigen.

Die Entwicklung der Coronafallzahlen im St.Gallischen seit 1. Juli 2021. Die roten Balken bezeichnen die Neuansteckungen nach Falldatum.

Die Entwicklung der Coronafallzahlen im St.Gallischen seit 1. Juli 2021. Die roten Balken bezeichnen die Neuansteckungen nach Falldatum.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Am Dienstag wurde dagegen kein weitere Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 steht bei 746. Am Dienstagabend lagen in St.Galler Spitälern in Zusammenhang mit Covid-19 wieder 30 Patientinnen und Patienten. Fünf davon befanden sich auf einer Intensivstation, drei mit künstlicher Beatmung.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 26. Oktober 2021, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 26. Oktober 2021, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag bei 223 (So: 211, Mo: 202), die 14-Tage-Inzidenz erreichte jetzt 383 (So: 339, Mo: 349). Diese Werte zeigen derzeit entsprechend der Zunahme der Neuansteckungen auch nach oben. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 11:41 Uhr

Am Samstag ist in Winkeln mit viel Verkehr zu rechnen: FC St.Gallen empfiehlt die Anreise zum Heimspiel mit dem öffentlichen Verkehr

Der FC St.Gallen empfiehlt allen Besucherinnen und Besuchern des Heimspiels vom kommenden Samstag gegen YB dringend die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr. Das Match-Ticket oder Saisonabonnement berechtigt zur kostenlosen ÖV-Benützung im gesamten Ostwind-Tarifverbund drei Stunden vor und nach dem Spiel.

Der Kybunpark im Westen von St.Gallen zwischen der Autobahn und dem Quartier Winkeln.

Der Kybunpark im Westen von St.Gallen zwischen der Autobahn und dem Quartier Winkeln.

Bild: FC St.Gallen

Grund für den Aufruf im Internet ist, dass am Samstag gegen Abend eine hohe Verkehrsbelastung mit langen Wartezeiten auf dem Strassennetz rund ums Fussballstadion in Winkeln zu erwarten ist. Zudem steht ein Teil der Parkplätze im zweiten Untergeschoss des Parkhauses unter dem Stadion nicht zur Verfügung.

Am Samstag werden sich rund um die Stadionüberbauung die Publikumsströme kreuzen. Die Shopping-Arena ist bis 17 Uhr geöffnet. Bereits sind viele Tickets fürs FCSG-Heimspiel gegen YB verkauft; dieser Match wird um 18 Uhr angepfiffen. Damit ist davon auszugehen, dass viele Matchbesucherinnen und Matchbesucher schon vor Schliessung der Ladengeschäfte der Shopping-Arena beim Stadion unterwegs sein werden.

Bis voraussichtlich 25. November ist auch die Ein- und Ausfahrt West im ersten Untergeschoss der Tiefgarage der Shopping-Arena komplett gesperrt. Dies infolge von Sanierungsarbeiten, die rund fünf Wochen dauern. Die Zufahrt ins zweite Untergeschoss der Parkgarage über die Einfahrt West ist nach Angaben im FCSG-Internetauftritt weiter möglich.

Wenn sich Einkaufs- und Fussballverkehr rund um den Kybunpark kreuzen, kommt es auf dem Strassennetz lokal meist zu Stockungen.

Wenn sich Einkaufs- und Fussballverkehr rund um den Kybunpark kreuzen, kommt es auf dem Strassennetz lokal meist zu Stockungen.

Bild: Urs Bucher
(7.11.2013)

Eine Verkehrssituation wie am Heimspiel vom Samstag gegen YB wird’s in nächster Zukunft trotz der Sanierungsarbeiten aber nicht mehr geben: Aufgrund der Länderspielpause bestreitet der FC St.Gallen im November nur ein Heimspiel, jenes vom 21. November gegen Lausanne. Der Match fällt aber auf einen Sonntag, womit die Verkehrsprobleme sich dannzumal in Grenzen halten dürften. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 11:11 Uhr

Vorarbeiten im Osten für die Sanierung der St.Galler Stadtautobahn: Nachtsperrungen auch im November und Dezember

Die Galerien Lindental und Harzbüchel der St.Galler Stadtautobahn befinden sich zwischen St.Fiden und dem Stephanshorntunnel. Im Rahmen der ersten Etappe zur Sanierung der A1 werden die beiden Bauwerke umfassend instandgesetzt. Von November bis Mitte Dezember werden jetzt Vorbereitungsarbeiten dafür ausgeführt.

Im November und Dezember werden in Hinblick auf die Totalsanierung der Stadtautobahn Vorarbeiten erledigt. Das erfordert Nachtsperrungen.

Im November und Dezember werden in Hinblick auf die Totalsanierung der Stadtautobahn Vorarbeiten erledigt. Das erfordert Nachtsperrungen.

Symbolbild: S. Büchler
(30.9.2021)

An und in den Galerien werden unter anderem Lärmschutzverkleidungen abgebrochen, Schalungen und Gerüste montiert sowie Stahlstützen versetzt. Aus Sicherheitsgründen müssen dafür teilweise in den Nachtstunden Fahrspuren auf der Autobahn abgebaut oder diese auch ganz gesperrt werden.

Ab Mitte November wird gemäss Meldung im Internetauftritt des Bundesamtes für Strassen (Astra) auch im Rosenbergtunnels und unter dem Olma-Deckel gebaut. Die Arbeiten betreffen die Querverbindungen - Türen und Tore - zwischen den Fahrbahnen. Die Massnahmen dienen dazu, dass der Tunnel während der kommenden Bauzeit sicher betrieben werden kann.

Die Stadtautobahn vom Sitterviadukt Richtung Rosenbergtunnel gesehen. Rechts im Bild ein Nordportal des Schorentunnels.

Die Stadtautobahn vom Sitterviadukt Richtung Rosenbergtunnel gesehen. Rechts im Bild ein Nordportal des Schorentunnels.

Bild: Ralph Ribi
(22.2.2017)

Für alle diese Vorbereitungsarbeiten sind rund 30 Nachtsperrungen nötig. Gesperrt wird jeweils zwischen 22 und 5 Uhr. Während Vollsperrungen wird der Verkehr zwischen den Anschlüssen Neudorf und St. Fiden sowie den Anschlüssen Neudorf und Kreuzbleiche umgeleitet. Das Astra, die Bauleitung und die beteiligten Unternehmen sind bestrebt, in jeder Nacht möglichst viele Arbeiten durchzuführen, um Einschränkungen so klein wie möglich zu halten. (pd/vre)

Nachtsperrungen der Stadtautobahn im November und Dezember

  • Neudorf bis St.Fiden in Fahrtrichtung Zürich:
    fünf Nächte zwischen dem 31. Oktober und 5. November.
  • St.Fiden bis Neudorf in beiden Fahrtrichtungen:
    fünf Nächte zwischen dem 7. und 12. November.
  • Kreuzbleiche bis Neudorf (Fahrtrichtung St.Margrethen) und
    Neudorf bis St.Fiden (Fahrtrichtung Zürich):
    fünf Nächte vom 14. bis 19. November.
    fünf Nächte vom 21. bis 26.November.
    fünf Nächte vom 28. November bis 3. Dezember.
    fünf Nächte vom 5. bis 10. Dezember.

Querverbindung acht

Autobahneinfahrt Kreuzbleiche fünf Nächte gesperrt

Auch im Schorentunnel der St.Galler Stadtautobahn wird im November gearbeitet. Für die neue Querverbindung Nummer acht müssen Vermessungsarbeiten durchgeführt werden. Dafür wird die Autobahneinfahrt Kreuzbleiche während fünf Nächten in beide Fahrtrichtungen gesperrt sein. Die Sperrungen von jeweils 21.30 bis 5 Uhr sind geplant für die Nacht vom 15. auf den 16. November sowie für die vier Nächte vom 29. November bis 3. Dezember. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 9:24 Uhr

Ostschweizer & Liechtensteiner Kurzfilmwettbewerb: Anmeldeschluss ist diesen Sonntag und Prämierung im Spätherbst

In diesem Jahr findet der elfte Kurzfilmwettbewerb für die Ostschweiz und fürs Fürstentum Liechtenstein statt. Dafür suchen Organisatorinnen und Organisatoren Kurzfilme und Musik-Clips, die zwischen Mai 2020 und Oktober 2021 produziert wurden. Die einstige Beschränkung auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von unter 30 Jahren gilt nicht mehr; teilnehmen können Personen jeden Alters in den Kategorien «Jungfilmerinnen und Jungfilmer» (13 bis 21 Jahre), «Professionals» (ab 22 Jahre) und «Musik Clips». Anmeldeschluss für den Wettbewerb ist gemäss Mitteilung am 31. Oktober, also am nächsten Sonntag.

Natürlich hoffen die Organisatorinnen und Organisatoren darauf, dass das Final des Kurzfilmwettbewerbs in diesem Spätherbst wieder vor Publikum - wie 2019 im Palace in St.Gallen - durchgeführt werden kann.

Natürlich hoffen die Organisatorinnen und Organisatoren darauf, dass das Final des Kurzfilmwettbewerbs in diesem Spätherbst wieder vor Publikum - wie 2019 im Palace in St.Gallen - durchgeführt werden kann.

Bild: Nik Roth
(18.2.2020)

Bedingung für eine Teilnahme ist, dass die Mehrheit eines Filmteams aus der Ostschweiz (Kantone AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG) oder dem Fürstentum kommt oder einen Bezug dazu hat. Die Filme dürfen nicht länger als fünf Minuten sein. Zugelassen sind Kurzfilme aller Genres und Stile. Inhaltlich und thematisch sind Filmerinnen und Filmer frei. Die eingereichten Filme werden von einer Jury selektioniert. Die besten Filme jeder Kategorie nehmen im Spätherbst am eigentlichen Wettbewerb in St.Gallen teil. Beim Ostschweizer & Liechtensteiner Kurzfilmwettbewerb sind insgesamt 9'000 Franken an Preisgeldern ausgeschrieben. (pd/vre)

Details zum Ostschweizer und Liechtensteiner Kurzfilmwettbewerb und wie man sich dafür anmeldet gibt's im Internet.

Mittwoch, 27. Oktober - 9:14 Uhr

Studieren an der Pädagogischen Hochschule in St.Gallen, Rorschach oder Gossau: PHSG informiert über ihre Angebote

Im November finden die alljährlichen Informationstage der Pädagogischen Hochschule St.Gallen (PHSG) zu den verschiedenen Studiengängen statt. Dabei wird über die Inhalte des Studiums, die Zulassungsbedingungen und die Perspektiven für die Zukunft informiert. Zudem besteht gemäss Mitteilung die Gelegenheit, Fragen rund ums Studium an Programmverantwortlichen und Studierenden zu stellen.

Standorte der Pädagogischen Hochschule befinden sich heute in der Stadt St.Gallen, in Rorschach und in Gossau (Bild).

Standorte der Pädagogischen Hochschule befinden sich heute in der Stadt St.Gallen, in Rorschach und in Gossau (Bild).

Bild: Michel Canonica
(2.6.2020)

Die Infotage für die Kindergarten- und Primarstufe wird in Rorschach durchgeführt, und zwar am 4. November, 9 bis etwa 12.30 Uhr, und am 11. November, 9 bis etwa 15.30 Uhr statt. Am zweiten Termin besteht die Möglichkeit, an einem Seminar teilzunehmen. Der Infotag für die Sekundarstufe I findet am 8. November statt - am Vormittag in Gossau fürs sprachlich-historische Profil und am Nachmittag in St.Gallen fürs mathematisch-naturwissenschaftliche Profil. Zum gewünschten Infotag anmelden kann man sich im Internet. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 8:27 Uhr

Knabenmusik schreibt einen Wettbewerb für einen neuen Namen aus: Gendergerecht, zeitgemäss und eingängig

Bläserinnen und Bläser der Knabenmusik St.Gallen proben.

Bläserinnen und Bläser der Knabenmusik St.Gallen proben.

Bild: Michel Canonica
(4.4.2019)

Die Knabenmusik der Stadt St.Gallen wird 2023 75 Jahre alt. Das Jubiläum wird sie am 21. September des übernächsten Jahres mit einem grossen Konzert im Rahmen des Schweizer Jugendmusikfestes feiern. Doch nicht nur das bisher Erreichte soll dabei gewürdigt, sondern auch ein Blick in die Zukunft getan werden. Die Knabenmusik will sich nämlich einen neuen Namen geben. Wie er lauten soll, ist offen und wird im Rahmen eines Wettbewerbs bestimmt. Ab sofort bis 25. November können entsprechende Vorschläge per Post, per E-Mail oder auch im Internet eingereicht werden.

Die Knabenmusik St.Gallen wurde 1948 gegründet. Die Tambouren stiessen 1950 dazu, die Majoretten-Gruppe wurde 1970 geschaffen. Regelmässig stand seither zur Diskussion, ob sich der Verein nicht umtaufen, einen «frauenfreundlicheren» Namen geben sollte. Diese Idee wurde von den Musikanten, speziell aber auch immer wieder von den Musikantinnen verworfen. In den vergangenen Jahren war die Bezeichnung «Knabenmusik», obwohl darin auch Frauen aktiv mittun, immer wieder einmal Gegenstand öffentlicher Diskussionen, von Leserbriefe und gar von Medienkommentaren.

Die Majoretten der Knabenmusik St.Gallen bei einer Probe.

Die Majoretten der Knabenmusik St.Gallen bei einer Probe.

Bild: Michel Canonica
(9.6.2021)

Die Umbenennung eines traditionsreichen und fest in der Stadt verwurzelten Vereins sei keine einfache Angelegenheit und ziehe vielerlei Folgen nach sich, heisst es jetzt in einer Mitteilung der Knabenmusik. Mit dem Jubiläumsfest sei jedoch der Zeitpunkt gekommen, diesen Schritt zu wagen. Allerdings: Aus der Knabenmusik soll nun nicht einfach die «Jugendmusik St.Gallen» werden. Der neue Name soll vielmehr etwas Besonderes sein. Etwas, was dem Stolz ehemaliger und aktiver «Knabenmusikantinnen» und «Knabenmusikanten» entspricht.

Daniel Kern, seit April 2021 Präsident Knabenmusik der Stadt St.Gallen.

Daniel Kern, seit April 2021 Präsident Knabenmusik der Stadt St.Gallen.

Bild: PD

Die Ansprüche, die die Knabenmusik an ihren neuen Namen stellt sind hoch. Er soll zeitgemäss sein und «dem Verein eine jugendlich, dynamische Identität» geben. Es soll nicht nur ein Name, sondern eine eingängige Marke wie die bisherige Bezeichnung sein, die «sich gut in den Köpfen der St.Gallerinnen und St.Galler einnistet und einen grossen Wiedererkennungswert hat». Der neue Vereinsname soll gendergerecht, neutral in Politik und Religion, weder rassistisch, sexistisch, diskriminierend oder gewaltverherrlichend sein. Und seine Abkürzung soll keine unerwünschten Assoziationen wecken. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 7:48 Uhr

Pflichtaufgabe für die Handballfrauen des LC Brühl: Gegen Herzogenbuchsee muss der vierte Sieg in Serie her

Mit sechs von sieben Kontrahenten aus der obersten Liga des Schweizer Frauenhandballs hat sich das erste Team des LC Brühl in der laufenden Saison bereits gemessen. Heute Abend kommt in der Sporthalle Kreuzbleiche mit dem HV Herzogenbuchsee Gegner Nummer 7 hinzu. Anpfiff ist um 19.30 Uhr. Wer das Spiel vor Ort mitverfolgen will, muss ein aktuell gültiges Covid-Zertifikat und ein amtliches Ausweisdokument mitbringen. Die Partie wird zudem per Livestream im Internet übertragen.

Im Heimspiel gegen Herzogenbuchsee sind heute Abend die Handballerinnen des LC Brühl die Favoritinnen.

Im Heimspiel gegen Herzogenbuchsee sind heute Abend die Handballerinnen des LC Brühl die Favoritinnen.

Bild: LC Brühl Handball

Beim Duell Brühl gegen Herzogenbuchsee stehen die Zweiten den Siebten der Tabelle gegenüber. Die St.Gallerinnen wurden am Wochenende von den Spono Eagles aufgrund der Tordifferenz wieder von Rang 1 verdrängt. Die Handballerinnen von Herzogenbuchsee feierten am Wochenende ihren ersten Saisonsieg und distanzierten sich auf diese Weise von Schlusslicht GC Amicitia. Während Brühl bislang in fünf von sechs Spielen mindestens einen Punkt einfahren konnte, war der erste Saisonsieg von «Buchsi» gleichzeitig der erste Punktgewinn der laufenden Saison.

Ob heute Mittwoch in St.Gallen noch mehr Zählbares für die Gäste aus dem Kanton Bern hinzukommt, ist fraglich. Die Statistik spricht jedenfalls klar zu Gunsten der Brühlerinnen: Der LCB hat alle acht bisherigen Duelle gegen Herzogenbuchsee gewonnen. Zurück aus Polen und der European League müssen sich die Brühlerinnen also einer Pflichtaufgabe stellen. War das Team von im Europacup gegen Lubin krasser Aussenseiter, so wechselt nun ihre Rolle zum klaren Favoriten. Zwei Punkte gegen die Bernerinnen sind fest eingeplant. Das Ziel für heute Abend ist klar: Der vierte Sieg in Serie soll her. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 7:30 Uhr

Raum für Trauernde in der Kathedrale: Trauer verarbeiten, nicht verdrängen

Wenn Beziehungen zerbrechen, Lebensträume unerfüllt bleiben oder wenn ein nahe stehender Mensch stirbt, trauern wir. Trauer ist eine schmerzhafte, aber auch heilsame Reaktion auf einen Verlust. Für die Verarbeitung muss man sie aber zulassen und darf sie nicht verdrängen: Trauer braucht Zeit und Raum,zudem muss man ihr Ausdruck geben. Vom 30. Oktober bis 9. November will die katholische Cityseelsorge St.Gallen genau dafür eine Plattform anbieten: Im Kreuzgang der Kathedrale laden in dieser Zeit Stationen dazu ein, sich mit der eigenen Trauer zu beschäftigen. Diesen Trauerraum initiiert hat Dompfarrer Beat Grögli.

Ein Stationenweg für Trauernde steht vom 30. Oktober bis 9. November in der St.Galler Kathedrale zur Verfügung.

Ein Stationenweg für Trauernde steht vom 30. Oktober bis 9. November in der St.Galler Kathedrale zur Verfügung.

Bild: Michel Canonica
(15.3.2020)

Die Aktion soll gemäss Mitteilung der Cityseelsorge animieren, den eigenen Kummer niederzuschreiben und einer Klagemauer anzuvertrauen. Zudem besteht die Möglichkeit eine Kerze anzuzünden; dieser symbolische Akt soll «Raum für Bitten und Sehnsüchte» schaffen. Weiter kann man im Trauerraum mit einer Seelsorgerin oder einem Seelsorger darüber ins Gespräch kommen, was einem bewegt. Man kann aber auch in der Stille sitzen und so zur Ruhe kommen.

Zugänglich ist der Trauerraum während der regulären Öffnungszeiten der Kathedrale. Eine Seelsorgerin oder ein Seelsorger ist darin anzutreffen wochentags von 9 bis 11 sowie 17 bis 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 11 sowie 14 bis 16 Uhr oder sonntags von 14 bis 16 Uhr. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 7:15 Uhr

Götterdämmerung im Rathaus?

Leserbild. Karolina Ulrich fotografierte am Montag die Morgenstimmung am St.Galler Rathausturm.

Leserbild. Karolina Ulrich fotografierte am Montag die Morgenstimmung am St.Galler Rathausturm.

Dienstag, 26. Oktober - 17:08 Uhr

Derzeit wird die Autobahn beim Olma-Areal zugedeckt: Nochmals zwei Nächte für letzte zwanzig Deckenelemente nötig

Für den Neubau der Halle 1 überdecken die Olma-Messen derzeit die Stadtautobahn beim Ostportal des Rosenbergtunnels. Für die Arbeiten sind jetzt zwei zusätzliche Nächte - jene auf Mittwoch und jene auf Donnerstag - nötig. Das Eindecken der Autobahn habe zwar reibungslos und perfekt geklappt, sagt Oskar Seger, Chefbauleiter Überdeckung Rosenberg Ost. Durch die Föhnlagen der vergangenen Woche und die damit verbundenen starken Winde hätten die Arbeiten zeitweise unterbrochen werden müssen. Es blieben noch rund zwanzig der grossen Betonelemente einzubauen, die den Olma-Deckel bildeten.

In den Nächten auf Mittwoch und auf Donnerstag werden die letzten 20 Betonelemente für den Olma-Deckel über der A1 in St.Fiden platziert.

In den Nächten auf Mittwoch und auf Donnerstag werden die letzten 20 Betonelemente für den Olma-Deckel über der A1 in St.Fiden platziert.

Bild: Sandro Büchler
(30.9.2021)

Die Arbeiten starten am Abend jeweils gegen 20 Uhr. Platziert werden dann pro Nacht vom grössten Kran der Schweiz rund zehn der 65 Tonnen schweren Deckelelemente. Während der Arbeiten ist eine Spur des Rosenbergtunnels gesperrt. Jene in Richtung St.Margrethen wird diese und nächste Nacht vom Westportal bis vor den Stephanshorntunnel im Gegenverkehr befahren. Abgedeckt wird jetzt noch jene Stelle beim Olma-Areal, unter dem dereinst die dritte Röhre durch den Rosenberg gebaut werden soll. (vre)

Dienstag, 26. Oktober - 16:32 Uhr

Wenn das gut gemeinte Füttern von Tieren zum Quartierproblem wird: Was tun, wenn Gespräche und Bitten nichts helfen?

Tauben und fremde Katzen zu füttern, ist in St.Gallen nicht verboten. Das macht seit rund zwei Jahren im Linsebühl Anwohnerinnen und Anwohnern Kopfzerbrechen. Im Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der Stadtverwaltung, wird über das Thema ungewöhnlich breit diskutiert. Im Gebiet von Säge- und Eissengässlein würden von einer Person Tiere gefüttert, weil sie davon ausgehe, diese litten Not, schildert einer. Die Folge sei eine grosse «Sauerei», das Quartier sei voller Tauben und Katzenhalter beklagten sich, dass sie so nicht wüssten, wie viel ihre Stubentiger frässen.

Auf dem Bahnhofplatz sensibilisiert die Stadtpolizei derzeit mit Plakaten für die Problematik des Fütterns von Tauben.

Auf dem Bahnhofplatz sensibilisiert die Stadtpolizei derzeit mit Plakaten für die Problematik des Fütterns von Tauben.

Bild: Reto Voneschen (23.8.2021)

Der direkte Dialog mit der fütternden Person sei ohne Wirkung; sie werde unter Umständen sogar ausfällig. Und auch den Fressnapf zu leeren und wegzustellen bringe nichts, heisst es im Stadtmelder weiter. Die erwähnte Person ist der Stadtpolizei bekannt. Man habe Kontakt mit ihr gehabt, heisst es im Stadtmelder. Die Polizei werde angesichts der offensichtlich unveränderten Situation erneut Kontrollen durchführen. Allerdings sei das Füttern von Tauben und Katzen nicht verboten.

Es sei aber bekannt, dass das Füttern von Tieren in der Stadt zu Problemen führen könne. Unter anderem könnten durch herumliegendes Futter auch Ratten angelockt werden. Entsprechend würden fütternde Personen gebeten, dies zu unterlassen. Gleichzeitig werde jeweils versucht, den Beteiligten zu erklären, dass das Füttern «falsche Tierliebe» sei. Tauben und Katzen hätten in der Stadt in der Regel genügend Futterquellen, sie brauchten keine Zusatzverpflegung, hält die Stadtpolizei fest.

Tauben fütter auf öffentlichen Plätzen ist in St.Gallen nicht verboten, ist aber nicht erwünscht, weil es immer Probleme nach sich zieht.

Tauben fütter auf öffentlichen Plätzen ist in St.Gallen nicht verboten, ist aber nicht erwünscht, weil es immer Probleme nach sich zieht.

Bild: Bruno Utz
(14.3.2012)

In der Folge sind im Stadtmelder 15 Einträge von fünf Personen zum Thema eingegangen. Das sind ungewöhnliche viele Rückmeldungen. Alle kommen aus dem Linsebühl. In allen wird das Verhalten der Tiere fütternden Person kritisiert. Einige aus der Onlinediskussion haben schon versucht, die Person im Gespräch vom Füttern abzubringen. Auch mit konstruktiven Alternativen: «Im Tierheim werden Katzenstreichlerinnen und Katzenstreichler gesucht...»

Ein Katzenhalter, dessen Samtpfote Diabetiker ist und Spezialfutter benötigt, beklagt in der Diskussion, dass auch sein Tier durch das regelmässig ausgestreute Futter angelockt werde und so alle Versuche, die Krankheit im Griff zu behalten, sabotiert würden. Ein Restaurantbetreiber aus dem Quartier wiederum hatte im Sommer nach eigenem Bekunden extreme Probleme mit Taubenkot. Der Aussenbereich seines Lokals sei zeitweise kaum benutzbar gewesen.

Wer fremde Katzen füttert geht auch das Risiko ein, diese ihren Halterinnen und Haltern abspenstig zu machen.

Wer fremde Katzen füttert geht auch das Risiko ein, diese ihren Halterinnen und Haltern abspenstig zu machen.

Bild: Sandro Büchler
(23.10.2021)

Aber was tun? Vorgeschlagen wird in der Diskussion im Stadtmelder ein Bevölkerungsvorstoss ans Stadtparlament oder ein konkreter Anlauf für eine Reform der städtischen Vorschriften bezüglich des Fütterns von Tieren im öffentlichen Raum. Man müsse sich jedenfalls zusammentun, um etwas zu bewirken, das Problem zu lösen, schreibt eine Anwohnerin. Als Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer habe man bisher nichts ausser Frustration erreicht.

Wenn Verwaltung und Polizei «dieses wirklich grosse Probleme» im Gespräch nicht lösen könnten, müsse man sich auch über ein Rayonverbot für die fütternde Person unterhalten, findet eine Anwohnerin. Es gehe einfach nicht, dass eine Einzelperson ein Quartier auf diese Art und Weise beinträchtige. Ebenfalls im Gespräch ist eine Anzeige. Andernorts habe das Konsequenzen und die Behörden schritten ein, hält einer fest. Er habe nichts gegen die fütternde Person, es müsse für sie aber einen anderen Weg geben, als jahrelang Tierleid und Stress bei anderen auszulösen. (vre)

Dienstag, 26. Oktober - 15:05 Uhr

76. Poetry Slam St.Gallen in der Grabenhalle: Meisterinnen und Meister des gesprochenen Wortes messen sich

Endlich dürfen sie wieder! Diesen Freitag, 20.30 Uhr, startet in der St.Galler Grabenhalle nach Coronapause, nach Lockdown und nach diversen Veranstaltungsabsagen die Poetry-Slam-Saison 2021/22. Am 76. Poetry Slam St.Gallen kämpfen wie üblich Spoken-Word-Performerinnen, Geschichtenerzähler, Lyrikerinnen und Komiker mit fast allen Mitteln um die Gunst des Publikums.

Am Freitagabend in der Grabenhalle mit von der Partie: die Augsburgerin und x-fache Meisterschaftsteilnehmerin Ezgi Zengin.

Am Freitagabend in der Grabenhalle mit von der Partie: die Augsburgerin und x-fache Meisterschaftsteilnehmerin Ezgi Zengin.

Bild: PD

Am Start sind am Freitag Slampoetinnen und Slampoeten aus der Schweiz, aber auch aus dem nahen Ausland. Zum Lineup gehören unter anderem der zweifache Schweizermeister Valerio Moser aus Langenthal, die x-fache Meisterschaftsteilnehmerin Ezgi Zengin aus Augsburg, U20-Champion Jusef Selman aus Frauenfeld, die derzeit erfolgreichste Schweizer Slammerin Gina Walter aus Basel oder die junge Olivia Elger aus Bern mit Ostschweizer. Moderieren werden den Anlass Richi Küttel und Ralph Weibel. (pd/vre)

Ticketvorverkauf und weitere Informationen im Internet.

Dienstag, 26. Oktober - 14:22 Uhr

Keine Angst vor dem grossen Greifvogel

Leserbild. Stephan Lendi fotografierte die Rabenkrähe, die sich mit einem Mäusebussard anlegt.

Leserbild. Stephan Lendi fotografierte die Rabenkrähe, die sich mit einem Mäusebussard anlegt.

Dienstag, 26. Oktober - 14:14 Uhr

100 Jahre Wohnbaugenossenschaften Ostschweiz gefeiert: Gemeinnütziger Wohnungsbau will grössere Rolle spielen

In der Ostschweiz gibt es ausreichend bezahlbaren Wohnraum, wie die Statistik zeigt. Weniger gut ist die Qualität des grossen Altbestandes. Die Sanierungsquote müsse deutlich erhöht, die Wohnqualität gesteigert und der ökologische Fussabdruck des Gebäudesektors verkleinert werden. Das forderten die Festredner am Jubiläumsanlass von Wohnbaugenossenschaften Ostschweiz im St.Galler Pfalzkeller. Gefeiert wurde das 100-jährige Bestehen des regionalen Dachverbandes.

Die Stadt St.Gallen will die Ruckhalde in den nächsten Jahren mit neuen Wohnungen überbauen. Dabei sollen auch Wohnbaugenossenschaften zum Zug kommen. Strittig ist, wie hoch ihr Anteil sein soll.

Die Stadt St.Gallen will die Ruckhalde in den nächsten Jahren mit neuen Wohnungen überbauen. Dabei sollen auch Wohnbaugenossenschaften zum Zug kommen. Strittig ist, wie hoch ihr Anteil sein soll.

Bild: Benjamin Manser (21.8.2020)

Der regionalen Dachorganisation der Wohnbaugenossenschaften sind heute 164 gemeinnützige Wohnbauträgerinnen mit rund 9'300 Wohnungen angeschlossen. Mehr als ein Drittel dieser Wohnungen befindet sich in der Stadt St.Gallen. Unter den Gästen der Jubiläumsfeier war denn auch Stadtrat Markus Buschor. Die Stadt will mit ihrer Wohnbaustrategie in den kommenden Jahren gemeinnützigen Bauträgerschaften stärken.

Jacques Michel Conrad vom Regionalverband Ostschweiz der Wohnbaugenossenschaften Schweiz

Jacques Michel Conrad vom Regionalverband Ostschweiz der Wohnbaugenossenschaften Schweiz

Bild: PD (11.10.2016)

Sie seien ideale Partnerinnen, da sie wie die öffentliche Hand am Gemeinwohl orientierte Ziele verfolgten und durch Gewinnverzicht Leistungen für kommende Generationen erbrächten, begründete Buschor in einer Ansprache. Falls diese Partnerschaft in St.Gallen gelinge, werde das positive Auswirkungen auf den gemeinnützigen Wohnungsbau in der ganzen Ostschweiz haben, bekräftigte Jacques Michel Conrad als Geschäftsführer von Wohnbaugenossenschaften Ostschweiz.

Die am Jubiläumsanlass vertretenen Vorstände verschiedener Wohnbaugenossenschaften forderten Geschäftsführer Conrad auf, neben der Pflege bestehender Objekte neue Projekte zu wagen. Dabei soll der Kauf bestehender Häuser und ihre Sanierung künftig ebenfalls eine grössere Rolle spielen. Ökonomisch, ökologisch und sozial würde es Sinn machen, wenn ein Drittel des Wohnungsmarktes künftig gemeinnützig-genossenschaftlich organisiert wäre, sagte der nationale Verbandsdirektor Urs Hauser. Er zielte dabei nicht auf den subventionierten, sondern auf den «freitragenden genossenschaftlichen Wohnungsbau». (pd/vre)

Dienstag, 26. Oktober - 12:19 Uhr

Schweizer Buchpreis 2021: «Wyborada» stellt die vier nominierten Bücher vor, Veronika Sutter und Thomas Duarte als Gäste

Am 7. November wird in Basel der diesjährige Schweizer Buchpreis verliehen. Vier Autorinnen und Autoren sind dafür nominiert: Martina Clavadetscher mit «Die Erfindung des Ungehorsams», Thomas Duarte mit «Was der Fall ist», Michael Hugentobler mit «Feuerland» und Veronika Sutter mit «Grösser als Du». Der ebenfalls nominierte Christian Kracht hat sich mit seinem Roman «Eurotrash» vom Wettbewerb zurückgezogen.

Für den Schweizer Buchpreis 2021 nominiert (von links): Martina Clavadetscher, Thomas Duarte, Michael Hugentobler, Veronika Sutter.

Für den Schweizer Buchpreis 2021 nominiert (von links): Martina Clavadetscher, Thomas Duarte, Michael Hugentobler, Veronika Sutter.

Bild: PD

Diesen Donnerstag, 19 Uhr, stellt Literaturhaus & Bibliothek Wyborada in der Grabenhalle in St.Gallen die vier für den diesjährigen Buchpreis nominierten Bücher vor. Veronika Sutter und Thomas Duarte werden dabei persönlich anwesend. Im Anschluss an den Anlass besteht die Möglichkeit fürs Gespräch mit ihnen an der Bar der Grabenhalle. Für die Teilnahme am Abend gilt die Zerifikatspflicht. Zudem sollte man sich dafür per E-Mail anmelden. (pd/vre)

Dienstag, 26. Oktober - 10:31 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 199 neue Ansteckungen am Montag

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Montag 199 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 56'487 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Montag wurde kein weitere Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht bei 746.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 25. Oktober, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 25. Oktober, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Sonntagabend im Kanton St.Gallen 27 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 202 (Sonntag: 211), die 14-Tage-Inzidenz erreichte jetzt 349 (Sonntag: 339). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Der Verlauf der Impfkampagne im Kanton St.Gallen seit dem 1. Mai. Dunkelblau die zweimal-, hellblau die einmal Geimpften.

Der Verlauf der Impfkampagne im Kanton St.Gallen seit dem 1. Mai. Dunkelblau die zweimal-, hellblau die einmal Geimpften.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Impfkampagne im Kanton St.Gallen kommt immer noch langsam voran. Bis Sonntagabend waren 320'502 Personen vollständig geimpft. 51'073 haben ihre erste, 269'429 Personen die zweite Spritze erhalten. Die Zahl der Geimpfte ist damit gegenüber dem 17. Oktober um 9'837 und gegenüber dem 10. Oktober um 16'920 gestiegen. (SK/vre)

Dienstag, 26. Oktober - 7:57 Uhr

Weil «grünweisse Solidarität» gespielt hat: FC St.Gallen weist trotz Coronakrise 880'000 Franken Gewinn aus

Auch der FC St.Gallen hatte in seinem Geschäftsjahr 2020/21 massiv mit der Coronapandemie zu kämpfen. Trotzdem hat sich der Verein wirtschaftlich behauptet: Er weist gemäss Meldung vom Dienstag fürs vergangene Geschäftsjahr einen konsolidierten Gewinn von 880'000 Franken aus. Dies bei einem Bruttoertrag von 25,9 Millionen Franken. Eingebrochen sind die Einnahmen aus dem Spielbetrieb: Sie sanken von der 2019/20 auf 2020/21 von 10,5 auf noch bei 5,3 Millionen Franken. Das ist eine Folge davon, dass 17 von 18 Heimspielen im Kybunpark ohne Publikum stattfinden mussten.

Während der Saison 2020/21 fanden 17 von 18 Heimspielen des FC St.Gallen vor ganz oder teilweise leeren Rängen statt.

Während der Saison 2020/21 fanden 17 von 18 Heimspielen des FC St.Gallen vor ganz oder teilweise leeren Rängen statt.

Bild: Michel Canonica
(18.6.2021)

Für das Resultat macht die Vereinsleitung in ihrer Mitteilung vier Faktoren verantwortlich: Zum einen die «grünweisse Solidarität» von Fans, Donatoren, Hospitality-Partnern und Sponsoren. Zum zweiten das eigene strikte Kostenmanagement sowie die Kurzarbeit und der Lohnverzicht im ganzen Unternehmen. Eine Rolle spielten zudem die Transfererträge, die sich auf netto 3,2 Millionen Franken beliefen. Über die Runden geholfen haben dem Klub viertens der 3-Millionen-Beitrag des Bundes sowie Beiträge von rund 800'000 Franken von Organisationen und Personen zugunsten des Nachwuchses. (pd/vre)

Montag, 25. Oktober - 19:31 Uhr

Geschichten hinter der Geschichte: Die Fenster im Rathaus putzen und mit der Chefin direkt im Folienvortrag diskutieren

Ungewöhnliche Begegnung zuoberst im Rathaus.

Ungewöhnliche Begegnung zuoberst im Rathaus.

Bild: Reto Voneschen (25.10.2021)

Am Montagvormittag haben Stadtpräsidentin Maria Pappa und ihr Finanzchef Michael Urech zuoberst im Rathaus das Budget 2022 der Stadt vorgestellt. Gleichzeitig waren Angestellte einer Reinigungsfirma aussen am Glasturm dafür besorgt, dass man von drinnen den Durchblick behält, respektive wieder den vollen Ausblick durchs Bürofenster auf die Stadt hat. Dabei kam's dann im zwölften Stock zu einer eher ungewöhnlichen Begegnung: Aussen wurde in schwindelnder Höhe geputzt, drinnen beantwortete die Stadtpräsidentin Journalistenfragen am Telefon.

Computer sind ja extrem praktisch, wenn man für die Stadtpräsidentin einen Vortrag für die Medien vorbereiten muss. Allerdings haben die Blechkameraden die Eigenheit, dass sie alles protokollieren und - wenn man bei Fertigstellung und Ausdruck des Foliensatzes nicht aufpasst - die Entstehung einer Unterlage für alle gut sichtbar dokumentieren. In diesem Fall ging's offenbar darum, ob Folie 33 auch gezeigt werden sollte oder nicht. Sie wurde nicht gezeigt; die Stadtpräsidentin hat sich offensichtlich gegen ihre Finanzverwaltung und ihre Kommunikationsabteilung durchgesetzt...

Diskussion direkt im Folienvortrag für die Medienschaffenden: Soll Folie 33 gezeigt werden oder nicht?

Diskussion direkt im Folienvortrag für die Medienschaffenden: Soll Folie 33 gezeigt werden oder nicht?

Bild: Reto Voneschen (25.10.2021)

Nicht gezeigt wurde die ominöse Folie 33 übrigens nicht, weil darauf etwas Heikles zu sehen gewesen wäre (eine Zusammenstellung der für 2022 geplanten Investitionen), sondern weil der Foliensatz für die Medienkonferenz einfach zu umfangreich war. Das komme eigentlich bei der Vorbereitung jeden Vortrags vor: Man stelle zuerst etwas zusammen und konzentriere es danach wieder auf das richtige Mass, ist von hinter den Kulissen im Rathaus zu hören. (vre)

Montag, 25. Oktober - 17:53 Uhr

Zusammenstoss zwischen Auto und landwirtschaftlichem Fahrzeug: Stadtpolizei sucht Zeugen

Am Montagmorgen ist es auf der St.-Georgen-Strasse zur Kollision zwischen einem Auto und einem landwirtschaftlichen Fahrzeug gekommen. Der Lenker des landwirtschaftlichen Fahrzeugs fuhr nach dem Unfall weiter, ohne sich um den Vorfall zu kümmern. Die Stadtpolizei sucht jetzt unter 071'224'60'00 Personen, die Angaben zum Unfall und zum geflüchteten Gefährt machen können.

An dieser Stelle der St.-Georgen-Strasse kam es am Montag zu einer Streifkollision eines Autos mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug.

An dieser Stelle der St.-Georgen-Strasse kam es am Montag zu einer Streifkollision eines Autos mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug.

Bild: Stadtpolizei SG
(25.10.2021)

Der Zwischenfall ereignete sich gemäss Polizeimeldung am Montag, kurz nach 9 Uhr bei der Verzweigung St.-Georgen- und Buchstrasse. Das Auto und das landwirtschaftliche Fahrzeug mit einem Gitteraufbau streiften sich beim Kreuzen. Letzteres fuhrt danach ohne anzuhalten weiter die Strasse aufwärts. Verletzt wurde beim Unfall niemand. (stapo/vre)

Montag, 25. Oktober - 13:45 Uhr

Appenzeller Bahnen nehmen direkte Gleisverbindung über den Güterbahnhof in Betrieb: Der erste Zug kam kurz nach 5.22 Uhr

Am frühen Montagmorgen, kurz nach 5.22 Uhr, ist erstmals ein Zug der Appenzeller Bahnen (AB) vom Hauptbahnhof her über die neue Strecke zwischen Leonhards- und Vonwilbrücke gefahren. Nur wenige Sekunden dauerte dabei der erste Stopp an der neuen Haltestelle «Güterbahnhof», dann fuhr der Zug weiter. Ab sofort wird die direkte Linienführung entlang der Nordseite der alten Schuppen des Güterbahnhofs regulär befahren.

Damit sei das letzte Teilstück des Jahrhundertbauwerks «Durchmesserlinie» zwischen Trogen, St.Gallen, Gais und Appenzell fertiggestellt, hiess es seitens der Vertreterinnen und Vertreter der AB am frühen Montagmorgen. Im Dezember mache man dann einen Schritt in die Zukunft: Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 wird auch die neue Haltestelle Güterbahnhof in Betrieb genommen.

7 Bilder

Bild: Raphael Rohner

Um 5:45 Uhr fuhr am Montag der zweite Zug von Teufen her in die Haltestelle ein. Verdutze Fahrgäste wollten aussteigen und waren verwundert über den neuen Halt: «Die Menschen werden sich daran gewöhnen. Noch steht die Haltestelle etwas verlassen hier draussen, aber wir sind überzeugt, dass in einigen Jahren viele Fahrgäste hier ein- und aussteigen werden», sagte Erika Egger, die Mediensprecherin der Appenzellerbahnen. (rar)

Montag, 25. Oktober - 11:31 Uhr

A1-Anschluss Gossau: Wochenendsperrung für Belagsarbeiten

Auf der südlichen Ein- und Ausfahrt des A1-Anschluss in Gossau in Fahrtrichtung St.Gallen sind Fräs- und Belagsarbeiten vorgesehen. Um den Berufsverkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, werden die dafü5 notwendigen Sperrungen auf ein Wochenende gelegt, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) mitteilt.

Die A-1Ein- und Ausfahrt Gossau wird kommendes Wochenende gesperrt.

Die A-1Ein- und Ausfahrt Gossau wird kommendes Wochenende gesperrt.

Bild: Nana Do Carmo

Die Einfahrt Richtung St.Gallen sowie die Ausfahrt von Zürich her werden voraussichtlich diesen Freitag, ab 19 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, gesperrt. Umleitungen werden signalisiert. Statt der Ausfahrt Gossau benützen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer den Anschluss Uzwil. Für die Einfahrt in Richtung St.Gallen wird der Verkehr nach Winkeln umgeleitet.

Die Arbeiten sind gemäss Astra witterungsabhängig. Bei schlechtem Wetter können die Sperrungen auf die darauffolgenden Wochenenden verschoben werden. (pd/mas)

Montag, 25. Oktober - 10:25 Uhr

Zeugenaufruf: Verletzte Velofahrerin nach Kollision

An der Lukasstrasse stiessen am Sonntag ein Auto und ein Velo zusammen.

An der Lukasstrasse stiessen am Sonntag ein Auto und ein Velo zusammen.

Bild: Stadtpolizei SG (24.10.2021)

Am Sonntagnachmittag ist es auf der Lukasstrasse im Osten der Stadt St.Gallen zum Zusammenstoss eines Autos mit einem Velo gekommen. Dabei wurde eine Velofahrerin verletzt, wie die Stadtpolizei mitteilt.

Der weisse BMW, der eine Velofahrerin verletzte.

Der weisse BMW, der eine Velofahrerin verletzte.

Bild: Stadtpolizei SG (24.10.2021)

Ein 18-jähriger Autofahrer war am Sonntag, kurz nach 13.30 Uhr, auf der Lukasstrasse in Richtung Heiligkreuz unterwegs. Nach der Linkskurve auf Höhe der Liegenschaft Nummer 7 kam es zu einer Kollision mit einer Velofahrerin, welche auf der Lukasstrasse in gleiche Richtung fuhr. Die 19-jährige Zweiradfahrerin verletzte sich mittelschwer und musste durch die Rettungssanität ins Spital gebracht werden.

Die Polizei sucht jetzt Zeuginnen und Zeugen, welche Angaben zum Unfallhergang oder der Fahrweise des 18-jährigen Autolenkers machen können. Beim Auto handelt es sich um einen weissen BMW X5 mit Zürcher Kontrollschildern. Hinweise nimmt die Stadtpolizei St.Gallen unter der Telefonnummer 071'224'60'00 entgegen. (stapo/mas)

Montag, 25. Oktober - 9:57 Uhr

Bauarbeiten auf der Lehnstrasse

Ab heute Montag bis Donnerstag, 11. November, wird zwischen der Walser- und der Lehnstrasse 46 gebaut. Ausgeführt werden gemäss Mitteilung der Stadt Deckbelags- und Markierungsarbeiten. Vom Sonntag, 7. November, 7 Uhr, bis Montag, 8. November, 5 Uhr, wird die Strasse dabei für jeglichen Fahrverkehr gesperrt. Dabei bleiben die Trottoirs jederzeit begehbar; der Zugang zu den Häusern für Fussgängerinnen und Velofahrer ist jederzeit gewährleistet.

An der Lehnstrasse finden ab dem 25. Oktober Bauarbeiten statt.

An der Lehnstrasse finden ab dem 25. Oktober Bauarbeiten statt.

Bild: PD

Während der Deckbelagsarbeiten am 7. November wird die Bushaltestelle Walserstrasse der VBSG an die Haggenstrasse verschoben, die Haltestelle Rickenweg wird nicht bedient. Die Buslinie 7 verkehrt in beiden Richtungen ab Bahnhof Haggen via Haggen-, Fürstenland-, Kräzern- und Lehnstrasse zur Haltestelle Hinterberg.

Der Deckbelagseinbau kann nur bei trockenem Wetter ausgeführt werden. Der definitive Entscheid über die Durchführung wird am Freitag, 5. November, gefällt. Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen werden die Arbeiten auf 14./15. November, verschoben. Informiert wird über die Infotafeln an der Lehnstrasse. (sk/mas)

Montag, 25. Oktober - 9:13 Uhr

Wetterextreme am Wenigerweier

Leserbild. Franz Häusler fotografierte am Sonntag am Wenigerweiher ob St.Georgen gleichzeitig Herbstsonne und Raureif.

Leserbild. Franz Häusler fotografierte am Sonntag am Wenigerweiher ob St.Georgen gleichzeitig Herbstsonne und Raureif.

Montag, 25. Oktober - 8:51 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 429 neue Ansteckungen und zwei Todesfälle übers Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 429 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 56'288 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Wochenende wurden auch zwei weitere Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 746.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 24. Oktober, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 24. Oktober, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Sonntagabend im Kanton St.Gallen 21 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei 211 (eine Woche zuvor 123), die 14-Tage-Inzidenz erreichte jetzt 339 (eine Woche zuvor lag sie bei 240). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Montag, 25. Oktober - 8:35 Uhr

In Restaurants in St.Gallen eingebrochen: Getränke und Bargeld gestohlen

In der Nacht auf Sonntag sind in der St.Galler Innenstadt Unbekannte in zwei Restaurants eingebrochen. In einem Lokal an der Neugasse liessen sie Getränke mitgehen. In einem Restaurant am Oberen Graben stahlen sie Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken. Bei den Einbrüchen entstand zudem gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Schaden von mehreren hundert Franken. Die Polizei untersucht jetzt unter anderem, ob für die beiden Einbrüche die gleichen Täter verantwortlich waren.

An der Neugasse verschafften sich die Einbrecher durch ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Lokal. Hier liessen sie diverse Süss- und Alkoholgetränke mitlaufen. Genaue Angaben zum Sachschaden sowie zum Deliktsbetrag stehen gemäss Polizeimeldung noch aus. Am Oberen Graben verschafften sich die Einbrecher auf unbekannte Art und Weise Zutritt zum Gebäude. Anschliessend brach sie zwei Schlüsselkasten auf. Mit einem der Schlüssel öffnete sie einen Tresor, in dem sie zwei Geldkassetten sowie ein Serviceportemonnaie fanden. (kapo/vre)

Montag, 25. Oktober - 8:30 Uhr

Mit Bär Adalbert dem Klostergeheimnis auf der Spur

Diesen Mittwoch, 14 bis 16 Uhr, lädt das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen seine kleinsten Besucherinnen und Besucher zu einer Buchvernissage ein. Vorgestellt wird dabei das reich illustrierte Kinderbuch «Das St.Galler Klostergeheimnis». Gestartet wird zum Anlass im Museum, anschliessend besuchen Kinder und Eltern zusammen mit Bär Adalbert, der Hauptfigur des neuen Buchs, Orte im Stiftsbezirk, die in seiner Geschichte vorkommen. Für die Teilnahme am Anlass sollte man sich bis heute Montag per E-Mail anmelden.

Bär Adalbert versucht das Geheimnis des alten Klosters St.Gallen zu ergründen. Das Kinderbuch hat am Mittwoch seine Vernissage.

Bär Adalbert versucht das Geheimnis des alten Klosters St.Gallen zu ergründen. Das Kinderbuch hat am Mittwoch seine Vernissage.

Bild: HVM

«Das St.Galler Klostergeheimnis» kommt im Rahmen der nationalen Buchreihe «Les Guides à pattes» heraus. An der Vernissage vom Mittwoch erzählt Zeichner Zeichner Bernard Reymond von seiner Arbeit. Zudem basteln die Kindern einen Hampel-Bären und lassen sich zusammen mit Bär Adalbert fotografieren, bevor es auf den Spaziergang in die St.Galler Altstadt geht. (pd/vre)

Montag, 25. Oktober - 8:26 Uhr

Theater St.Gallen beteiligt sich am World Opera Day: Ein Videogespräch über Chancengleichheit

Als Mitglied von Opera Europa beteiligt sich das Theater St.Gallen am heutigen World Opera Day. Die Musiktheatersparte hat dafür ein Video über Chancengleichheit produziert. Im Film äussern sich neben Operndirektor Jan Henric Bogen auch Guta Rau und Katharina Müllner, die Regisseurin und die musikalische Leiterin der «Zauberflöte,» die am Wochenende Premiere hatte. Weiter zu Wort kommen Vuvu Mpofu, Jennifer Panara, Justin Hopkins und Kristján Jóhannesson.

Das St.Galler Ensemble der Sparte Musiktheater.

Das St.Galler Ensemble der Sparte Musiktheater.

Bild: Norbert Wobring

Das Video aus St.Gallen soll gemäss Mitteilung ab heute Montag auf allen digitalen Kanälen des Theaters verfügbar werden. Auf der Mediaplattform operavision.eu wird am World Opera Day zudem ein Programm mit Aufführungen und Konzerten aus der ganzen Welt ausgestrahlt. Im Vordergrund stehen dabei junge Künstlerinnen und Künstler.

Immer am 25. Oktober begehen Opernhäuser und Theater rund um den Erdball den World Opera Day. Initiiert wurde er von den drei Organisationen Opera Europa, Opera America und Ópera Latinoamérica. Dies mit dem Ziel, den positiven Wert der Oper für die Gesellschaft hervorzuheben und zu zeigen, dass die Oper lebendig ist.

Montag, 25. Oktober - 7:51 Uhr

Waffen aus der Ostschweiz: Vortragsabend und Podiumsdiskussion machen auf neue Broschüre aufmerksam

Was vielen nicht bewusst ist: Kriegsgerät auch aus der Ostschweiz steht bei unzähligen bewaffneten Konflikten auf der ganzen Welt im Einsatz. In den vergangenen Monaten hat das regionale Kollektiv «Rüstungsplatz Ostschweiz» eine Broschüre über die Waffenindustrie dieses Landesteils zusammengetragen. Auf die Publikation sollen jetzt zwei Veranstaltungen in St.Gallen aufmerksam machen. Dabei wird ein vertiefter Blick auf Themen geworfen, die in der Broschüre nicht abgebildet sind. Und dabei wird die Broschüre erstmals in gedruckter Form vorliegen.

Kantonspolizisten räumen auf Neuchlen-Anschwilen im Frühling 1990 eine Sitzblockade.

Kantonspolizisten räumen auf Neuchlen-Anschwilen im Frühling 1990 eine Sitzblockade.

Bild: PD

Schon morgen Dienstag, 20.15 Uhr, referieren Monika Gähwiler-Brändle und Michael Walther an der Erfreulichen Universität im Palace über den Widerstand gegen den Waffenplatz Neuchlen-Anschwilen vor dreissig Jahren. Am Montag in einer Woche, 17.30 Uhr, soll dann in der Grabenhalle an einer Podiumsdiskussion über «die Effekte der Waffenindustrie auf die anhaltende Klimakrise und das Patriarchat» diskutiert werden. Für den Zutritt ins Palace wie die Grabenhalle ist ein Covidzertifikat nötig.

Der Ausbau des Waffenplatzes St.Gallen im Breitfeld und auf Neuchlen-Anschwilen war in den 1980er- und 1990er-Jahren heftig umstritten. In der kollektiven Erinnerung geblieben sind vor allem die Bilder der Besetzungs- und Blockadeaktionen der Baustellen auf Neuchlen Anfang der 1990er-Jahre. Der Bau der Armeeanlagen konnte letztlich zwar nicht verhindert werden, die aus dem Widerstand hervorgehende Volksinitiative «40 Waffenplätze sind genug» löste aber im Gefolge der ersten Initiative zur Abschaffung der Armee erneut eine Armeediskussion aus. (pd/vre)

Montag, 25. Oktober - 6:57 Uhr

Nordostschweizer OL-Meisterschaft: Gold für Julian Benz bei den Zwölfjährigen

Julian Benz aus Untereggen hat sich bei den Zwölfjährigen den Nordostschweizer Orientierungsläufern den Meistertitel geholt. Benz ist damit der Beste in einer Meisterschaft, die sich aus sieben Läufen zusammensetzt, verteilt auf die gesamte Saison. Vor dem Schlusslauf lag er lediglich auf dem dritten Gesamtrang. Da er aber im Finallauf vom Sonntag auf der Dietschwiler Höchi seine zwei härtesten Konkurrenten hinter sich lassen konnte, genügte ihm ein zweiter Rang zum Gesamtsieg.

Julian Benz von der OL-Gruppe St.Gallen/Appenzell war auch dieses Jahr in der Kategorie der Zwölfjährigen erfolgreich.

Julian Benz von der OL-Gruppe St.Gallen/Appenzell war auch dieses Jahr in der Kategorie der Zwölfjährigen erfolgreich.

Bild: Erwin Wälter

Julian Benz ist Mitglied der OL-Gruppe St.Gallen/Appenzell. Er wiederholte mit seinem neusten Meistertitel seinen Erfolg von 2019. Ebenfalls erfolgreich war seine 16-jährige Schwester Leonie Benz. Sie startete in der Damenkategorie und stand mit einem dritten Rang ebenfalls auf dem Podest. (ew/vre)

Frühere Folgen des St.Galler Stadt-Tickers:

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