ST.GALLER STADT-TICKER
News aus Stadt und Region 18. September bis 1. Oktober 2022

Redaktion
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Einschleichdiebstahl an der Löwengasse misslungen

Der Täter wurde inflagranti erwischt.

Der Täter wurde inflagranti erwischt.

Symbolbild: Kapo SG

Am Samstagmorgen ist es an der Löwengasse zu einem Einschleichediebstahl in ein Mehrfamilienhaus gekommen. Der mutmassliche Täter, ein 35-jähriger Rumäne, gelangte durch eine offen stehende Haupteingangstür in das Gebäude. Anschliessend schlich er sich in eine offen stehende Wohnung und suchte nach Wertgegenständen.

Mit dem Deliktsgut im Wert von mehreren hundert Franken wollte der 35-Jährige flüchten. Dabei wurde er vom Bewohner überrascht, der den Täter bis zum Eintreffen der Stadtpolizei festhielt. Der 35-Jährige wurde festgenommen und der Kantonspolizei übergeben. (kapo/nat)

45-Jähriger bricht in Tankstellenshop ein – und wird kurze Zeit später gefasst

Der 45-Jährige wurde von der Stadtpolizei gefasst.

Der 45-Jährige wurde von der Stadtpolizei gefasst.

Symbolbild: Kapo SG

Am Freitagabend hat die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei einen 45-jährigen Serben festgenommen. Der Mann wird verdächtigt, in einen Tankstellenshop an der Rorschacherstrasse eingebrochen zu sein.

Der mutmassliche Einbrecher öffnete gewaltsam eine Glastür des Tankstellenshops und verschaffte sich so Zutritt. Mit diversen Verkaufsgegenständen verliess er den Shop und flüchtete zu Fuss. Dank Hinweisen und der sofort eingeleiteten Fahndung gelang es Patrouillen der Stadtpolizei den mutmasslichen Einbrecher festzunehmen und der Kantonspolizei zu übergeben.

Mutmassliches Deliktsgut konnte sichergestellt werden. Nebst den Patrouillen stand auch ein Diensthund im Einsatz. Derzeit wird noch geklärt, ob der 45-Jährige für weitere Straftaten in Frage kommt. (kapo/nat)

Zeugenaufruf: Verkehrsunfall mit verletztem Kind

Am Donnerstagabend kam es auf der Gerhaldenstrasse, bei der Verzweigung Langgasse, zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Knaben, der mit seinem Velo die Strasse querte. Kurz vor 18.30 Uhr bog ein 47-Jähriger mit seinem Auto von der Langgasse in die Gerhaldenstrasse ab. Nachdem er eine Passantin beim Fussgängerstreifen passieren liess, wollte er seine Fahrt fortsetzen.

Der Unfall ereignete sich auf der Gerhaldenstrasse.

Der Unfall ereignete sich auf der Gerhaldenstrasse.

Bild: Stapo SG

Dabei kam es zur Kollision mit einem 9-jährigen Jungen auf seinem Fahrrad, der ebenfalls die Gerhaldenstrasse queren wollte. Das Kind verletzte sich dabei unbestimmt. Beim Eintreffen der Polizei wurde der Junge von Drittpersonen betreut und anschliessend mit der Rettung ins Spital gebracht. 

Der 9-Jährige musste mit unbestimmten Verletzungen ins Spital.

Der 9-Jährige musste mit unbestimmten Verletzungen ins Spital.

Bild: Stapo SG

Zur Klärung des genauen Unfallherganges sucht die Stadtpolizei Zeugen. Wer Angaben zum Vorfall machen kann, wird gebeten, sich unter 071-224-60-00 zu melden. (stapo/nat)

Neue Polizeiangehörige ins Korps aufgenommen

Zwei Polizistinnen und acht Polizisten der Stadtpolizei wurden am Freitag in der Kirche Linsebühl in die Pflicht genommen. Die neuen Polizeiangehörigen wurden von Stadträtin Sonja Lüthi und von Kommandant Ralph Hurni feierlich ins Korps aufgenommen.

Stadträtin Sonja Lüthi, Kommandant Ralph Hurni, die neuen Polizeiangehörigen und die zwei Polizisten, welche die neuen Korpmitglieder während ihrer Ausbildung begleitet haben.

Stadträtin Sonja Lüthi, Kommandant Ralph Hurni, die neuen Polizeiangehörigen und die zwei Polizisten, welche die neuen Korpmitglieder während ihrer Ausbildung begleitet haben.

Bild: STAPO

Die neu aufgenommenen Polizeiangehörigen haben gemäss Mitteilung der Stadtpolizei im Oktober 2020 mit der Polizeischule in Amriswil begonnen und nun im September die Berufsprüfung zur Polizistin und zum Polizisten mit eidgenössischem Fachausweis erfolgreich bestanden. Sie wurden von Sonja Lüthi begrüsst und durch Ralph Hurni feierlich ins Korps aufgenommen.

Sonja Lüthi sagte in ihrer Ansprache, dass es sich beim Beruf als Polizistin oder Polizist um eine abwechslungsreiche, aber auch sehr anspruchsvolle Tätigkeit handle. Die Herausforderung würden aber auch Chancen bieten, fachlich und menschlich zu wachsen. Ausserdem dankte sie den neuen Polizeiangehörigen für ihre Entschlossenheit und Ausdauer während der Ausbildung und gratulierte ihnen zum erworbenen Fachausweis.

Ralph Hurni betonte gemäss Mitteilung, dass die Aufnahme neuer Kolleginnen und Kollegen zu den schönsten jährlichen Ereignissen gehört; nicht nur für ihn als Kommandant, sondern für das ganze Korps. Er freue sich, mit den neuen Mitarbeitenden Herausforderungen anzupacken und die Zukunft der Stadtpolizei zu gestalten. (stapo/arc)

Vorstoss für mehr Solarenergie in St.Gallen: Mehr Spielraum für Fotovoltaikanlagen an Schutzobjekten

Passend zur derzeit in ganz Europa laufenden Debatte über Energiepreise und Neuausrichtung der Energieversorgung gibt’s derzeit auch im St.Galler Stadtparlament regelmässig Vorstösse zu diesem Thema. Jetzt haben gleich drei Fraktionen miteinander ein Postulat eingereicht, mit dem sie den Stadtrat beauftragen wollen, Massnahmen zur Förderung von Fotovoltaikanlagen auf Gebäuden in St.Gallen an die Hand zu nehmen. Insbesondere wird eine «ermöglichende Praxis» für solche Projekte verlangt. St.Gallen soll sich andere Schweizer Städte, die aktiver sind, als Beispiel nehmen.

Solarpanels auf dem Dach der St.Galler Kantonalbank.

Solarpanels auf dem Dach der St.Galler Kantonalbank.

Bild: Urs Jaudas (25. Mai 2011)

Grüne und Junge Grüne, Grünliberale und Junge Grünliberale sowie die Fraktion von Mitte und EVP möchten zudem erreichen, dass Solaranlagen auch dort montiert werden dürfen, wo ein Ortsbild oder ein Gebäude geschützt ist. Um dies zu fördern, regen die drei Fraktionen an, dass die Stadt für Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer eine Wegleitung mit guten Beispielen, wie Solaranlagen in geschützte Bausubstanz integriert werden können, erstellen lässt. Zudem soll die Stadt prüfen, wie die Denkmalpflege mit Fachleuten für Solaranlagen zusammenarbeiten kann.

Den Postulanten ist klar, dass die Möglichkeit zur Bewilligung von Fotovoltaikanlagen bei Schutzobjekten aus baurechtlicher und denkmalpflegerischer Sicht «eher klein» ist. Mit «sorgfältiger Vorabklärung» seien Solaranlagen aber auch da nicht unmöglich. Bisher gebe es in der Stadt St.Gallen dazu kaum ein Pilotprojekt. Das soll mit dem Postulat geändert werden. Die technische Entwicklung bei der Fotovoltaik allgemein wie bei unauffälligen Solarpanels (Dachziegel, Fassadenelemente) verlaufe rasant. Anstrengungen lohnten sich da, heisst es im Postulat.

Der Ball bei der Behandlung des neuen Vorstosses liegt beim Stadtrat. Er muss eine Stellungnahme zum Anliegen verfassen lassen und sich entscheiden, ob er den Postulatsauftrag entgegennehmen will oder nicht. Im Stadtparlament jedenfalls dürfte das Anliegen des Vorstosses bei seiner folgenden Beratung nicht chancenlos sein: 36 von 63 Parlamentsmitgliedern haben ihn nämlich unterzeichnet. Die Unterschriften stammen dabei nicht nur aus den drei den Vorstoss lancierenden Fraktionen, sondern zusätzlich kommen sie auch noch aus SP, Juso und FDP. (vre)

Geschichtenerzähler Nacer Khemir zu Gast im Kinok

Am Sonntag, 2. Oktober, ist ab 17.30 Uhr der Regisseur Nacer Khemir zu Gast in der Lokremise. Der Tunesier gehört zu den grossen Erzählern von kleinen Geschichten. Seine Erzählungen pendelt in seinen Schilderungen schwebend leicht zwischen Märchen und Realität, dem Gewesenen und dem Erdachten.

Filmregisseur Nacer Khemir ist am Sonntag zu Gast in der Lokremise.

Filmregisseur Nacer Khemir ist am Sonntag zu Gast in der Lokremise.

Bild: HO

Bekannt wurde er durch seine sogenannte Wüstentrilogie. Die Filme «Bab’Aziz – Le Prince qui contemplait son âme» (2005), «Le Collier perdu de la colombe » (1991) und « Les Baliseurs du désert » (1984) liegen neu in digital restaurierten Versionen vor. Aus diesem Anlass wird am Sonntag der Film « Le Collier perdu de la colombe» gezeigt. Im Werk erzählt Khemir in farbenfrohen Bildern und frei nach dem mittelalterlichen Buch «Das Halsband der Taube. Von der Liebe und Liebenden» von Ibn Hazm mehrere Geschichte um verschiedene Facetten der Liebe. Die Fabeln mit ihren Geisterwesen und Visionen erinnern an 1001 Nacht, die malerischen Schauplätze sind Zeugnisse der andalusisch-arabischen Hochkultur.

Das Gespräch mit Nacer Khemir führt Walter Ruggle, der als ehemaliger Leiter von Trigon-Film die Werke des Regisseurs im deuschsprachigen Raum ins Kino brachte. (pd/arc)

Tickets für den Anlass können online gekauft werden.

Auch im Oktober kommt es auf der Stadtautobahn zu Nachtsperrungen

Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat am Freitag die Daten der nächsten Nachsperrungen auf der Stadtautobahn bekannt gegeben. Die Sperrungen im Oktober betreffen insbesondere die Farhbahn Süd von Winkeln bis Neudorf.

Die St.Galler Stadtautobahn wird umfassend saniert.

Die St.Galler Stadtautobahn wird umfassend saniert.

Bild: Benjamin Manser (20. Juni 2022)

Die nächsten Nachtsperrungen dienen unter anderem abschliessenden Fräs- und Belagsarbeiten auf der Fahrbahn in Richtung St.Margrethen, dem Rückbau der Verkehrsführung und der Montage von Lärmschutzelementen. Ausserdem werden in den Galerien Harzbüchel/Lindental werden Beschichtungsarbeiten durchgeführt und die Schalungen demontiert.

Vorbehaltlich bauablauf- und witterungsbedingter Verschiebungen betreffen die Sperrungen – jeweils von 22 bis 5 Uhr – folgende Abschnitte und Daten: 

  • Winkeln bis Neudorf (Fahrtrichtung St.Margrethen):
    2. bis 7. Oktober
    9. bis 14. Oktober
    16. bis 21 Oktober
  • St.Fiden bis Neudorf (beide Fahrtrichtungen):
    23. bis 27. Oktober
  • Kreuzbleiche bis Neudorf (Fahrtrichtung St.Margrethen) sowie Neudorf bis St.Fiden:
    27. bis 28. Oktober
  • St.Fiden bis Neudorf (Fahrtrichtung St.Margrethen):
    30. Oktober bis 2. November

Wie das Astra mitteilt, wird der Verkehr während der Vollsperrungen zwischen den betreffenden Autobahnanschlüssen umgeleitet. Das Astra, die Bauleitung sowie die beteiligten Unternehmen sind bestrebt, möglichst viele Arbeiten während der Nachtsperrungen durchzuführen und die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. (pd/arc)

Das Astra informiert jeweils online auf stadtautobahn.ch über die Nachtsperrungen.

Shopping Arena wird ab Frühling mit Abwärme beheizt

Die Shopping Arena wird ab dem kommenden Frühling mit Abwärme aus Industriebetrieben beheizt. Das geht aus einer Medienmitteilung der Energienetz GSG AG hervor. Zeitgleich geht mit der DGS Drucksysteme AG eine zweite Abwärmelieferantin ans Netz.

Die Shopping Arena - und damit auch der Kybunpark und die Ikea - werden ab dem zweiten Quartal 2023 ans Anergienetz angeschlossen.

Die Shopping Arena - und damit auch der Kybunpark und die Ikea - werden ab dem zweiten Quartal 2023 ans Anergienetz angeschlossen.

Bild: Michel Canonica

Wie aus dem Communiqué zu entnehmen ist, hat die Swiss Prime Site als Eigentümerin der Shopping Arena die entsprechenden Verträge unterzeichnet. Der Leitungsausbau für den Ausbau des Niedertemperatur-Fermwärmenetzes ist bereits gestartet. Gemäss Mitteilung sollen die Arbeiten Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Shopping Arena – und damit auch der Kybunpark und die Ikea – werden ab dem zweiten Quartal 2023 ans sogenannte Anergienetz angeschlossen.

Mit der DGS hat die Energienetz GSG AG einen Vorvertrag abgeschlossen. Aktuell läuft die Detailprojektierung, um das Unternehme als weitere Energielieferantin ins «Wärmenetz GSG» einzubinden. Bisher liefert die Ernst Sutter AG Abwärme für das Anergienetz. Wie die GSG weiter schreibt, zeigen laufende Verhandlungen mit weiteren Unternehmen, dass der Rückhalt für das Anergienetz gross ist.

Mit einem Anschluss an den Wärmeverbund können Unternehmen den Verbrauch von fossiler Energie reduzieren sowie ihre CO2-Emissionen senken. Ausserdem profitieren sie in Zeiten einer drohenden Energiekrise von stabileren Wärmetarifen. (pd/arc)

Open Air auf dem Areal Bach wegen schlechter Wetterprognose abgesagt

Am Samstag, 1. Oktober, hätte auf dem Areal Bach eigentlich zum zweiten Mal ein kleines Open Air mit lokalen Bands stattfinden sollen. Wie die Organisatoren am Freitag bekannt geben, wird es nun jedoch kurzfristig abgesagt.

Am Open Air waren Auftritte von lokalen Bands geplant. Das Wetter macht den Organisatoren nun aber einen Strich durch die Rechnung.

Am Open Air waren Auftritte von lokalen Bands geplant. Das Wetter macht den Organisatoren nun aber einen Strich durch die Rechnung.

Bild: PD

Der Grund für die Absage ist die schlechte Wetterprognose für Samstag. Wie die Organisatoren schreiben, war die Vorfreude auf den Anlass gross. Und auch ein paar Regentropfen hätten sie verkraftet. Doch bei den angekündigten Regenmengen, starken Wind und tiefen Temperaturen kann das Open Air nicht durchgeführt werden. Verschoben wird es auch nicht. Das nächste Open Air auf dem Areal Bach findet somit im kommenden Jahr statt. (pd/arc)

Siebdrucken am Herbstfest des Printclubs Bodensee in St. Gallen

Diesen Samstag, 1. Oktober,  feiert der Printclub Bodensee in St.Gallen von 12 bis 20 Uhr sein Herbstfest. Am «Print'n'Drink» gibt’s viel Selbstgemachtes: mit Kräutern aromatisiertes Craft Bier, selbst gemixte Teemischungen, Cold Brew Coffee, Weltall-Drinks. Und natürlich ist an diesem Nachmittag auch die Siebdruckwerkstatt in Betrieb.

Der Printclub Bodensee ist in einem ehemaligen Gewächshaus untergebracht.

Der Printclub Bodensee ist in einem ehemaligen Gewächshaus untergebracht.

Bild: Michel Canonica

Die Illustratoren und Grafikerinnen Joël Roth, Nadine Ullmann, Ursula Hitz und Amiel Lammersdorf haben extra für den Anlass neue Sujets designt. Die Gäste können damit Bierdeckel, Schürzen oder Stofftaschen bedrucken. Auch Anfängerinnen und Anfänger sind willkommen. Für Musik und Getränke ist ebenfalls gesorgt. (pd/gen)

Thal: Einbruch in Bäckerei auf dem Kirchplatz

Zwischen 18:10 und 5:30 Uhr ist von Mittwoch auf Donnerstag eine unbekannte Täterschaft in eine Bäckerei auf dem Kirchplatz in Thal eingebrochen.

Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich durch ein Fenster Zutritt in die Bäckerei.

Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich durch ein Fenster Zutritt in die Bäckerei.

Symbolbild: KAPO SG

Wie die St.Galler Kantonspolizei mitteilt, verschaffte sich die unbekannte Täterschaft durch ein Fenster gewaltsam Zutritt in das Ladengeschäft. In der Folge durchsuchte sie den Laden und stahl unter anderem diverse Zigarettenpackungen im Wert von mehreren hundert Franken. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 100 Franken. (kapo/arc)

Video: Einzug der Kühe an der Viehschau «Schlössli Haggen»

Momentaufnahme. Am heutigen Freitag findet die Viehschau «Schlössli Haggen» statt. Drei Bauern sind am Morgen mit rund 100 Kühen eingezogen. Am Samstag steht dann die zweite städtische Viehschau in St.Georgen auf dem Programm.

Video: Mea McGhee

Katja Meierhans Steiner wird Leiterin Gesellschaftsfragen

Wechsel bei der St.Galler Stadtverwaltung: Katja Meierhans Steiner wird Leiterin Gesellschaftsfragen. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt hervor. Meierhans Steiner folgt auf Heidi Gstöhl, die per Ende August gekündigt hat.

Katja Meierhans Steiner übernimmt ihre neue Aufgabe per 1. Oktober.

Katja Meierhans Steiner übernimmt ihre neue Aufgabe per 1. Oktober.

Bild: PD

Meierhans Steiner ist seit 2008 Leiterin der Abteilung Grundlagen, Kontrakte und Projekte in der Dienststelle Gesellschaftsfragen. Seit dem 1. Juli führt sie die Dienststelle bereits interimistisch. Während ihrer Tätigkeit bei der Dienststelle konzipierte, begleitete und setzte sie unter anderem die «Stiftung Zeitversorge St.Gallen» oder die Schaffung der Spitex-Einheitsorganisation um.

Meierhans Steiner besitzt ein Lizentiat in Nordistik und Romanistik der Universität Zürich und einen Abschluss in Betriebswirtschaft der Deutschen Fernuniversität Hagen. Die 57-Jährige ist verheiratet und Mutter einer Tochter. Mit ihrer Familie lebt sie am Walensee. Gemäss Mitteilung übernimmt sie ihre neue Aufgabe per 1. Oktober. (sk/arc)

Olma: 198 Stände und 38 Schaustellungen am Herbstjahrmarkt

In 13 Tagen beginnt die fünfte Jahreszeit. Vom 13. Bis 23. Oktober finden die Olma und der Herbstjahrmarkt statt. Für den Jahrmarkt werden dieses Jahr knapp 200 Marktstände aufgestellt. Ausserdem sind gemäss Stadtpolizei 38 Schaustellungen auf dem Gelände anwesend.

Am Herbstjahrmarkt wird es 17 Fahr- und Laufgeschäfte sowie 21 Spiel- und Schiessbuden geben.

Am Herbstjahrmarkt wird es 17 Fahr- und Laufgeschäfte sowie 21 Spiel- und Schiessbuden geben.

Bild: Andri Vöhringer (14. Oktober 2021)

Das Jahrmarktareal erstreckt sich vom Blumenaupärkli bis zum Haupteingang der Olma an der Jägerstrasse und umfasst die Notker-/Scheffel-/Sonnen- und Parkstrasse. Die Fahrgeschäfte und Buden befinden sich auf dem Blumenau- sowie Spelteriniplatz, entlang des Schulhauses Spelterini und den beiden Schulhöfen der pädagogischen Hochschule St.Gallen, auf der Süd- und Nordseite. Für die Markstände sind dieses Jahr 87 neue Bewerbungen eingegangen, 35 davon werden neu in den Markt integriert. Insgesamt besteht der Warenmarkt aus 198 Marktständen.

Die Vorführ- und Warenstände am Jahrmarkt werden täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet sein. Die Esswarenstände sind von Sonntag bis Donnerstag jeweils zwei Stunden länger, bis 22 Uhr, und am Freitag und Samstag jeweils bis 22.30 Uhr geöffnet. Auch sie bieten ihre Waren jeweils ab 10 Uhr an.

Bei den 38 Schaustellungen handelt es sich um 17 Fahr- und Laufgeschäfte sowie 21 Spiel- und Schiessbuden. Geöffnet sind sie folgendermassen:

  • Montag bis Donnerstag: 11 bis 22 Uhr
  • Freitag: 11 bis 22.30 Uhr
  • Samstag: 10 bis 22.30 Uhr
  • Sonntag: 10 bis 22 Uhr

Mit Musik werden die Geschäfte und Buden von Sonntag bis Donnerstag von 13.30 bis 21.30 Uhr betrieben. Freitags und samstags läuft die Musik 15 Minuten länger. Am Sonntag, 23. Oktober, schliessen die Warenstände sowie Schaustellungen je nach Witterung vorzeitig, um zirka 19 Uhr, teilt die Stadtpolizei mit.

Im Museumsquartier herrscht teilweise bereits ab dem 6. Oktober ein Fahrverbot.

Im Museumsquartier herrscht teilweise bereits ab dem 6. Oktober ein Fahrverbot.

Bild: Luca Ghiselli (26. September 2022)

Bei den Esswaren- und Getränkeständen wird wieder mit dem Mehrwegsystem gearbeitet. Es wird ein Depot auf Becher, PET-Flaschen und Dosen erhoben, welches mit einem Jeton wieder eingefordert werden kann. Auf dem Gelände werden diverse zusätzliche Toilettenanlagen platziert. Diese sind durch grosser und beleuchteter Beschilderung gut ersichtlich. Die öffentlichen WC-Anlagen in der Umgebung sind ebenfalls geöffnet. Eine Übersicht über deren Standort ist auf der App «MobileSG» zu finden oder online. (stapo/arc)

Auto und Roller kollidieren: Rollerfahrer zieht sich unbestimmte Verletzungen zu

Auf der Zürcherstrasse ist es am Donnerstag, um kurz vor 16.30 Uhr, zu einer Kollision zwischen einem Roller und einem Auto gekommen. Laut Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei, zog sich der Rollerfahrer dabei unbestimmte Verletzungen zu. 

Aufgrund des Verkehrsunfalls musste eine Fahrspur der Zürcherstrasse für den Verkehr gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Aufgrund des Verkehrsunfalls musste eine Fahrspur der Zürcherstrasse für den Verkehr gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Symbolbild: PD

Eine Autofahrerin bog von der Heimstrasse in Richtung Stadt auf die Zürcherstrasse ein, worauf es zur Kollision mit dem Roller kam. Die genauen Details sind gemäss Widmer noch unklar. Der Rollerfahrer war trotz der unbestimmten Verletzungen stets ansprechbar, sagt Widmer. Der Verunfallte wurde für weitere Abklärungen mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht. 

Aufgrund der Kollision musste eine Spur der Zürcherstrasse gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr führte. Rund 45 Minuten nach dem Unfall konnte die zweite Fahrspur wieder freigegeben werden. (arc)

Baustellenfahrzeug verliert Öl – Mega-Stau auf Stadtautobahn

Auf der St.Galler Stadtautobahn staut es am Donnerstagnachmittag über eine Stunde. Grund ist Öl auf der Fahrbahn – ein Baustellenfahrzeug hat dieses am Nachmittag verloren. Wie lange die Störung noch andauert, ist unklar.

Auf der St.Galler Stadtautobahn ist Geduld gefragt.

Auf der St.Galler Stadtautobahn ist Geduld gefragt.

Bild: © mydrive.tomtom.com

«Bei einem Baustellenfahrzeug auf der Stadtautobahn riss um 14.30 Uhr ein Hydraulik-Schlauch», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage von FM1Today. In der Folge sei Öl auf die Fahrbahn gelaufen. Die Feuerwehr und der Abschleppdienst rückten aus – auch eine Putzmaschine ist vor Ort.

Auf der A1 zwischen St.Gallen-Winkeln und St.Gallen-St.Fiden staut es – Stand 16.45 Uhr – rund anderthalb Stunden. Die linke Fahrspur in Fahrtrichtung St.Margrethen ist gesperrt. (fm1)

Heimlieferung: Nirgends in der Schweiz wird mehr Kaffee bestellt als in St.Gallen und in Winterthur

Anlässlich des internationalen Kaffeetags vom 1. Oktober hat der Food-Lieferant Uber Eats Fakten zum Kaffeekonsum der Schweizerinnen und Schweizer zusammengestellt. Die Stadt St.Gallen liegt in einer Kategorie an der Spitze.

Am 1. Oktober ist internationaler Tag des Kaffees.

Am 1. Oktober ist internationaler Tag des Kaffees.

Bild: Andrea Zahler

Wie Uber Eats mitteilt, bestellten im Jahr 2022 die Menschen in St.Gallen und Winterthur am häufigsten Kaffee an die Wohnungs- oder Haustüre. Die Bestellungen unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. Das Lieblingsgetränk der Stadtzürcherinnen und -Zürcher ist beispielsweise Milchkaffee. In St.Gallen und Winterthur mögen’s die Leute hingegen lieber kalt und süss. Der Verkaufsschlager ist Iced Caramel Macchiato. (pd/arc)

CSS zeichnet Kantonsspital für innovatives Projekt aus

Die Krankenversicherung CSS hat zum dritten Mal qualitätsbewusste und innovative Akteure im Gesundheitswesen mit dem «Quality Cristal» ausgezeichnet. Unter den sechs Prämierten befindet sich auch das Kantonsspital St.Gallen. Ausgezeichnet wird das Spital für sein Projekt «Digitale Patienteninformation».

Das Kantonsspital St.Gallen bietet personalisierte Videos zu Operationen an.

Das Kantonsspital St.Gallen bietet personalisierte Videos zu Operationen an.

Bild: Ralph Ribi (2. August 2022)

Wie die CSS in der Mitteilung schreibt, erhält das Kantonsspital einen der drei vergebenen Sonderpreise. Insgesamt reichten 13 Akteure ihre Projekte ein, woraufhin eine Jury von neun Personen diese nach den Kriterien Mehrwert für Patienten, innovativer Charakter, Wirksamkeit etc. bewertet.

Das Projekt «Digitale Patienteninformation» des Kantonsspital St.Gallen bietet personalisierte Video zu Operationen an, die vor und nach dem Eingriff angesehen werden können. Eingeführt wurde es, weil immer mehr Patientinnen und Patienten vor der Operation nicht in der Lage sind, das mit dem Arzt Besprochene sofort zu verarbeiten und zu verstehen.

Projektmitglied Norbert Rose zeigt sich im Communiqué erfreut über die Auszeichnung. «Wir sind davon überzeugt, dass sich unsere Patienten durch die personalisierten Videos sicherer fühlen und optimal informiert durch den Behandlungsprozess gehen», wird er in der Mitteilung zitiert. (pd/arc)

St.Galler Gallusfeier zum Thema Jugendkultur mit einem Auftritt der «BandXost»-Gewinner Choose The Juice

Am Sonntag, 16. Oktober, 18.30 Uhr, findet im Pfalzkeller St.Gallen die traditionelle Gallusfeier statt. Sie widmet sich diesmal der Geschichte der St.Galler Jugendkultur.

Choose The Juice haben letzes Jahr den Ostschweizer Nachwuchswettbewerb BandXost gewonnen

Choose The Juice haben letzes Jahr den Ostschweizer Nachwuchswettbewerb BandXost gewonnen

Bild: Michel Canonica

Open Air, Grabenhalle, Poetry Slam, Talhof, Kinok, Kugl, Tankstell, Palace, Kellerbühne, Skatepark, Rümpeltum, «Saiten», Flon, Jungkult-Festival: Ohne sie ist die Stadt St.Gallen undenkbar. Zu verdanken ist dies einer lebendigen Jugendkultur, die sich seit den 1960er-Jahren entwickelt hat – zunächst gegen den Widerstand der Behörden, bald aber mit Unterstützung der städtischen Jugendarbeit. Die Referentin Simone Meyer ist seit 2018 Fachmitarbeiterin Offene Jugendarbeit Zentrum bei der Dienststelle Kinder Jugend Familie. Sie wird über das Thema «Güllens grünes Gemüse: Vielseitige St.Galler Jugendkultur» referieren.

Die traditionelle städtische Gallusfeier wird seit 1951 aus Anlass von Gallus’ Todestag am 16. Oktober durchgeführt und besinnt sich auf Themen der Stadtgeschichte über Nationalitäten, Konfessionen und Politik hinweg. Begrüsst werden die Gäste der Gallusfeier von Stadtrat Mathias Gabathuler, Direktion Bildung und Freizeit.

Musikalisch begleitet wird der Anlass von Choose The Juice. Die fünfköpfige St.Galler Band arbeitet mit sphärischen und effektgeladenen Klängen, wofür sie im letzten Jahr den Nachwuchswettbewerb «BandXost» gewonnen hat. (sk/gen)

Im Anschluss an die Feier sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich zum Apéro riche mit regionalen Produkten eingeladen. Die Veranstaltung im Pfalzkeller ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Stadtpolizei warnt vor Verkehrsbehinderungen wegen Viehschauen

Am Freitag, 30. September, und Samstag, 1. Oktober, finden in St.Gallen Viehschauen statt. Bei der Viehschau «Schlössli Haggen» werden drei Landwirte mit rund 100 Tieren teilnehmen. Die Viehschau St.Georgen findet beim Schauplatz Skilift Beckenhalden statt. Dort ist mit zirka 250 Tieren zu rechnen. Das schreibt die Stadtpolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung. 

Die Landwirte seien jeweils am Morgen ab 8.30 Uhr bis zirka 10 Uhr und am Nachmittag ab 15 Uhr auf den öffentlichen Strassen unterwegs. Es ist davon auszugehen, dass es während dieser Zeiten auf den umliegenden Strassen zu Verkehrsbehinderungen und Verschmutzung der Fahrbahn kommen wird. 

Viehschau des Viehzuchtvereins St.Georgen.

Viehschau des Viehzuchtvereins St.Georgen.

Bild: Sandro Büchler

Die Stadtpolizei St.Gallen bittet Verkehrsteilnehmende, sich rücksichtsvoll zu verhalten. «Wer mit seinem Fahrzeug in eine Viehherde gerät, wird gebeten anzuhalten und zu warten, bis die Tiere vorbeigezogen sind», heisst es in der Mitteilung abschliessend. (stapo/mlb)

Maximal 15 Grad in der Kathedrale – Katholischer Konfessionsteil des Kantons St.Gallen folgt den Sparappellen

Der Administrationsrat des Katholischen Konfessionsteils des Kantons St.Gallen hat im Zuge der Energiekrise mehrere Massnahmen beschlossen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. So wird etwa die Raumtemperatur in der Kathedrale, im Stiftsgebäude und in den Schulhäusern gesenkt – und «mit kleinen Ausnahmen» auf eine Weihnachtsbeleuchtung verzichtet. 

Maximal noch 15 Grad wird der Temperaturmesser ab 1. Oktober in der Kathedrale St.Gallen anzeigen.

Maximal noch 15 Grad wird der Temperaturmesser ab 1. Oktober in der Kathedrale St.Gallen anzeigen.

Bild: PD

Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass der Stiftsbezirk mit der Kathedrale und den Stiftsgebäuden sowie mit den Schulhäusern der katholischen Kantonssekundarschule Flade und dem Seminar und Bildungshaus St.Wiborada in St.Georgen im Fokus der Öffentlichkeit steht. Administrationsratspräsident Raphael Kühne sagt:

«Wir wollen ein Vorbild sein. Als katholische Kirche leisten wir solidarisch unseren Beitrag in dieser aktuellen Situation.»

Die Massnahmen treten am 1. Oktober in Kraft und gelten bis Ende März 2023.  

In den Büros der Stiftsgebäude sowie in den Schulzimmern wird die Raumtemperatur auf 20 Grad beschränkt, in den Turnhallen, Korridoren und Treppenhäusern wird sie um weitere Grade reduziert. Betroffen von den Massnahmen ist auch die Kathedrale St.Gallen: Hier wird die Temperatur von 16 auf maximal 15 Grad gesenkt.

Hauswart Claude Allenspach präpariert die Heizregler, sodass es in den Büros der Stiftsgebäude nicht mehr wärmer als 20 Grad ist.

Hauswart Claude Allenspach präpariert die Heizregler, sodass es in den Büros der Stiftsgebäude nicht mehr wärmer als 20 Grad ist.

Bild: PD

Bezüglich der Fassadenbeleuchtung zieht man mit der Stadt St.Gallen mit. Die Fassadenbeleuchtung auf der Westseite, die in der Hoheit des Konfessionsteils liegt, wird nun analog zur Ostseite, die von den Stadtwerken beleuchtet wird, ebenfalls per 1. Oktober eingestellt.

Verzichtet wird überdies auf eine elektrische Weihnachtsbeleuchtung in Innen- und Aussenräumen, ausgenommen sind die Weihnachtsbeleuchtung im Innenraum der Kathedrale und je ein Weihnachtsbaum pro Schulanlage. Bei Wasserhähnen werden, wo noch nicht vorhanden, Spardüsen eingebaut.

Der Administrationsrat hofft, dass mit diesem Massnahmenpaket beim Konfessionsteil auch die Behörden in den Kirchgemeinden in ihren Überlegungen bezüglich der Energieeinsparungen gestärkt werden.(pd/mlb)

Blumenbergplatz: Wo einst Kinobesucherinnen und Kinobesucher verweilten, tummeln sich heute Arbeiterinnen und Arbeiter auf der Baustelle

Wo einst das Kinocenter Rex stand, befinden sich heute zwei Rohbauten, ummantelt von Baugerüsten. Zwischen den beiden ragt ein Kran in die Höhe, der Bauteile hin-und herbewegt. Anstelle von Kinobesucherinnen und Kinobesucher tummelt sich eine Vielzahl beschäftigter Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter auf dem Gelände herum.

Der Neubau am Blumenbergplatz nimmt Gestalt an

Das Kino Rex wurde 2018 endgültig geschlossen. Benjamin Manser (8. März 2019)

Die Überbauung «Zwinglisstrasse-la vie urbaine» am ehemaligen Kinostandort nimmt allmählich Gestalt an. Die Überbauung besteht aus zwei Liegenschaften, dem damaligen Kinohaus und einem alten dahinter stehenden Einfamilienhaus.

Trotz der breiten Vorschriftenpalette, welche die Realisierung dieses Projekts mit sich bringt, verlaufen laut der Bauleitung der HRS Investment AG alle Bauarbeiten wie geplant. Der Rohbau des Gartenhauses sowie die Fenstermontagen sind abgeschlossen und das Gebäude dicht. Der Innenausbau befindet sich noch in Arbeit.

Der Rohbau des Stadthauses steht kurz vor dem Abschluss und die Installationsarbeiten in den unteren Geschossen sind im vollen Gange. Ausserdem wird an den Umgebungsarbeiten und an der Hangsicherung auf der Nordseite gefeilt. Das Stadthaus hat seine Endhöhe noch nicht erreicht, das Attikageschoss fehlt noch.

Links im Bild befindet sich das zukünftige Gartenhaus, welches über drei Wohnungen und einem Reihenhaus verfügt. Rechts steht das Stadthaus mit den 17 Wohnungen und den Gewerbeflächen.

Links im Bild befindet sich das zukünftige Gartenhaus, welches über drei Wohnungen und einem Reihenhaus verfügt. Rechts steht das Stadthaus mit den 17 Wohnungen und den Gewerbeflächen. 

Bild: Ambra Elia (28. September 2022)

Bezugsbereit sind die Wohnungen etwa im August 2023. Insgesamt 17 Eigentumswohnungen und ein Reihen-Einfamilienhaus entstehen in den beiden Neubauten. Das Gartenhaus verfügt westlich über drei Stockwerke sowie Wohnungen und grenzt an das östliche Reihen-Einfamilienhaus. Im Stadthaus befinden sich die weiteren 14 Wohnungen, welche sich über fünf Vollgeschosse und dem Attikageschoss verteilen.

Im Sockelgeschoss des Stadthauses sind in Richtung Blumenbergplatz Gewerberäume geplant. Im hinteren Teil entsteht eine Tiefgarage mit 24 privaten Abstellplätzen, welche von der Zwinglisstrasse her zugänglich sein wird.

2018 konnten Kinobesucherinnen und Kinobesucher zum letzten Mal einen Film im Kino Rex schauen. Danach schloss die Kitag AG das zweitletzte von ehemals 13 Stadtkinos in St. Gallen. (ame)

Vier Verkehrsunfälle an einem Tag: Töfffahrer muss ins Spital gebracht werden

In der Stadt St.Gallen haben sich am Dienstag gleich vier Verkehrsunfälle ereignet. Wie die Stadtpolizei mitteilt, zog sich ein Töfffahrer leichte Verletzungen zu, die anderen Beteiligten blieben unverletzt.

Bei einem der Unfälle zog sich ein 17-Jähriger Verletzungen zu. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Bei einem der Unfälle zog sich ein 17-Jähriger Verletzungen zu. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Bild: STAPO SG

Zum ersten Verkehrsunfall kam es am Mittag auf der Kreuzbühlstrasse. Ein Autofahrer war in Richtung Geigerstrasse unterwegs und lenkte sein Fahrzeug dabei zu stark zur Strassenmitte. Daraufhin kam es gemäss Mitteilung zu einer Streifkollision mit einem anderen Auto. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf einige tausend Franken.

Um 15.15 Uhr ereignete sich der zweite Unfall. Eine 52-Jährige wollte auf der Schwalbenstrasse – Höhe Verzweigung Konkordiastrasse – seitwärts einparken, wobei es zu einem Zusammenprall mit einem vorbeifahrenden Auto kam. Es entstand geringer Sachschaden.

Gut 2,5 Stunden später kam es zu einem Auffahrunfall auf der Fürstenlandstrasse. Wie die Stadtpolizei schreibt, mussten zwei Autofahrer ihre Fahrzeuge auf der Höhe der Liegenschaft 175 verkehrsbedingt zum Stillstand bringen. Ein 33-Jähriger bemerkte dies zu spät und prallte mit ihrem Fahrzeug gegen das Heck des stillstehenden Autos vor sich, worauf dieses nach vorne ins andere Fahrzeug geschoben wurde. Dabei entstand hoher Sachschaden.

Wiederum einige Stunden später, um 20.10 Uhr, kam es zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Töff. Eine 29-jährige Autofahrerin fuhr auf der Rosenbergstrasse ostwärts und wollte am Blumenbergplatz nach links in Richtung Zwinglistrasse abbiegen. Dabei übersah sie gemäss Stadtpolizei einen 17-jährigen Motorradfahrer, der vom Unteren Graben in Richtung Rosenbergstrasse abbiegen wollte. Der Töfffahrer zog sich eher leichte Verletzungen zu und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die beiden Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand hoher Sachschaden. (stapo/arc)

SBB bestätigen Wechsel in der Rathausunterführung: Auf Migros-Take-Away folgt die Tenz GmbH, PaoPao ersetzt den Interdiscount

Am gestrigen Dienstag wurde bekannt, dass der Migros-Take-Away im Juni 2023 aus der Rathausunterführung am St.Galler Hauptbahnhof auszieht. Die Migros ist nicht die einzige, die ihr Geschäft in der Unterführung schliesst. Die Interdiscount-Filiale hat bereits in der vergangenen Woche dichtgemacht. Wie die SBB auf Anfrage bestätigen, stehen die Nachmieter für die beiden Flächen bereits fest. 

Ab Sommer 2023 werden in der Bahnhofunterführung in St.Gallen Momos verkauft.

Ab Sommer 2023 werden in der Bahnhofunterführung in St.Gallen Momos verkauft.

Bild: Sandra Ardizzone

Die Gewerbefläche der Migros übernimmt die Tenz GmbH. Das Food-Unternehmen aus Zürich produziert und verkauft tibetische Teigtaschen, sogenannte Momos. Traditionell werden sie mit Yakfleisch gefüllt, am Bahnhof in St.Gallen wird es aber vermutlich eher welche mit Rindfleisch geben. Zudem existieren auch vegetarische Varianten. Die Tenz GmbH betreibt aktuell zwei Läden in Zürich und einen in Bern.

Auf der Interdiscount-Fläche zieht das Bubble-Tea-Konzept PaoPao ein. Bubble Tea ist ein taiwanesisches Getränk auf der Basis von gesüsstem grünem oder schwarzem Tee, das meist mit Milch und Fruchtsirup versetzt ist. Ausserdem werden dem Getränk Kügelchen zugesetzt, die beim Zerbeissen platzen.

Ob in naher Zukunft weitere Wechsel in der Rathausunterführung anstehen, gaben die SBB nicht preis, da sie keine Stellung nehmen zu laufenden Vertragsverhältnissen. (arc)

Neuer Gehweg im Westen der Stadt

Momentaufnahme. Im Rahmen der Verbreiterung des Sitterstegs zwischen Bruggen und Winkeln werden auch die Zufahrten neu gestaltet. Im Bereich, wo sich der Gübsenweg und die Sturzeneggerstrasse kreuzen, ist bereits ein neuer Gehweg entstanden. Zudem wurde ein neues Brüggli erstellt.

Momentaufnahme. Im Rahmen der Verbreiterung des Sitterstegs zwischen Bruggen und Winkeln werden auch die Zufahrten neu gestaltet. Im Bereich, wo sich der Gübsenweg und die Sturzeneggerstrasse kreuzen, ist bereits ein neuer Gehweg entstanden. Zudem wurde ein neues Brüggli erstellt.

Bild: Marlen Hämmerli (25. September 2022)

Luftbildfotografin präsentiert neue Kalendersujets

Die St.Galler Grafikerin und Luftbildfotografin Ursula Gebendinger präsentiert am Donnerstag, 29. September, ihre Luftbild-Kalender-Kollektion für 2023 in der Denkbar an der Gallusstrasse. Für das Projekt fliegt Gebendinger mit dem Piloten Thomas Füllemann über die Ostschweiz und sammelt Eindrücke in luftiger Höhe.

Die St.Galler Grafikerin und Luftbildfotografin Ursula Gebendinger.

Die St.Galler Grafikerin und Luftbildfotografin Ursula Gebendinger.

Bild: Bianca Rüttimann/Foto Lautenschlager St.Gallen

Der Wandkalender eröffnet Monat für Monat einen neuen Blick auf die Region. Die Kalenderblätter hängen wie Stoffcoupons an einem Kleiderbügel. Das Kalendarium zeigt ausschliesslich die Festtage und die Wochenenden an. Den Kalender gibt es auch im Kleinformat für Tische. Am Ende des Monats verwandelt sich das Kalenderblatt jeweils in eine Grusskarte.

Gebendinger realisiert ihr Projekt «Luftwanderungen – die Ostschweiz von oben» jeweils mit Fachpersonen aus der Branche. Für die Bildbearbeitung engagiert sie Foto Lautenschlager in St.Gallen. Die Produktion übernimmt Brüggli Medien in Romanshorn.

Am Anlass findet nicht nur die Präsentation der Bilder des neuen Kalenders statt, sondern auch ein Talk zum Gemeinschaftswerk. An diesem Nehmen Michael Haller, Brüggli Medien, Thomas Füllemann und Ursula Gebendinger teil. Moderiert wird das Gespräch von Sarina Neuhauser. Die zweistündige Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. (pd/arc)

«Zur Sache» thematisiert die aktuelle Situation in Russland

Mit der von Wladimir Putin angeordneten Teilmobilmachung hat in Russland eine grosse Fluchtbewegung eingesetzt. Allein nach Kasachstan sind nach kasachischen Angaben vom Dienstag seither rund 98’000 russische Staatsbürger eingereist. 

An der Grenze zwischen Russland und Kasachstan bilden sich Autoschlangen. Viele russische Staatsbürger versuchen seit der Ankündigung der Teilmobilmachung das Land zu verlassen.

An der Grenze zwischen Russland und Kasachstan bilden sich Autoschlangen. Viele russische Staatsbürger versuchen seit der Ankündigung der Teilmobilmachung das Land zu verlassen. 

Bild: Keystone

Die Situation in Russland ist am heutigen Mittwoch Thema in der Diskussionssendung «Zur Sache» des Ostschweizer Regionalfernsehens. Als Studiogäste sind Ulrich Schmid, Russland-Experte an der HSG, und Christoph Frei, Professor für Internationale Beziehungen an der HSG, eingeladen. Die Sendung wird moderiert von Stefan Schmid, Chefredaktor des «St.Galler Tagblatt».

Erstausstrahlung ist heute Mittwoch, 18.30 Uhr. Danach wird die Sendung stündlich wiederholt. Anschauen kann man sich das Gespräch ab dem frühen Abend auch im Internetauftritt von TVO. (pd/arc)

Verwaltungsrat Spitalverbunde: Zwei neue Mitglieder und neuer Präsident ab 1. April 2023

Die St.Galler Regierung hat zwei neue Mitglieder in den Verwaltungsrat (VR) der Spitalverbunde gewählt und einen neuen VR-Präsidenten bestimmt. Das gibt die St.Galler Staatskanzlei in einem Communiqué bekannt. Holger Moch und Oliver Peters sowie der bisherige Stefan Kuhn als VR-Präsident treten ihr Amt am 1. April an. Der Kantonsrat muss die Wahl aber noch genehmigen.

Die Wechsel im VR der Spitalverbunde erfolgt per 1. April.

Die Wechsel im VR der Spitalverbunde erfolgt per 1. April.

Bild: Raphael Rohner (26. Juli 2022)

Der bisherige VR-Präsident Felix Sennhauser und Leodegar Kaufmann treten per Ende März aus dem VR der Spitalverbunde zurück. Im Schreiben zeigt sich die Regierung überzeugt, das Gremium mit Moch und Peters mit zwei passenden Persönlichkeiten zu ergänzen. 

Holger Moch bringt als Direktor des Instituts für Pathologie und Molekularpathologie am Universitätsspital Zürich (USZ) einen breiten Leistungsausweis in universitärer Forschung und Lehre sowie einen klinischen Leistungsnachweis an einem Universitätsspital mit, heisst es im Communiqué. Er ist zudem Co-Direktor (ad interim) von zwölf Kliniken/Instituten und Plattformen am USZ tätig.

Oliver Peters erfüllt gemäss Regierung sämtliche Anforderungen an das Profil eines Unternehmers. Er war Finanz- und Betriebschef und später stellvertretender CEO des Universitätsspitals Lausanne. 

Stefan Kuhn wurde bereits 2021 als Mitglied in den VR gewählt. Wie es in der Mitteilung heisst, hat er sich bestens in die Geschäfte eingearbeitet. Aktuell ist er Vizepräsident. Als Unternehmer bringt er das nötige Rüstzeug für die Führung des Verwaltungsrates mit, heisst es im Communiqué abschliessend. (SK/arc)

Bibliothek bietet neue Schreibwerkstatt mit dem Schwerpunkt «Biografisches Schreiben» an

In der Bibliothek Hauptpost startet am Montag, 31. Oktober, eine neue Schreibwerkstatt mit Beatrice Held. Wie die Stadt mitteilt, richtet sich der Kurs an Personen mit ersten Schreiberfahrungen, die Freude an der Sprache und am Formulieren haben. Im Mittelpunkt steht das biografische Schreiben.

Beatrice Held bietet zum fünften Mal in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek eine Schreibwerkstatt an.

Beatrice Held bietet zum fünften Mal in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek eine Schreibwerkstatt an.

Bild: PD

Beatrice Held bietet zum fünften Mal in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek St.Gallen eine Schreibwerkstatt an. Für die Kursleiterin ist das Schreiben eine Passion. Ihre Begeisterung möchte sie mit den Kursteilnehmenden teilen. Zudem möchte Held die Besucherinnen und Besucher des Kurses ermutigen, ihre eigene Sprache für Erlebtes zu finden sich in der Gruppe auszutauschen.

Die Schreibwerkstatt umfasst sieben Kursabende bis Anfang Februar. Der Kurs findet jeweils von 19 bis 20.30 Uhr statt. Die Anmeldefrist läuft noch bis 24. Oktober. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen limitiert. Anmelden kann man sich online. (sk/arc)

HVM befasst sich mit der Erfolgeschichte von St.Galler Leinen und seinen Schattenseiten

Das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen lädt am heutigen Mittwoch zu einer Führung am Feierabend. Den Rundgang zur Archäologie und zur St.Galler Stadtgeschichte leitet Kuratorin Monika Mähr. Der Anlass beginnt um 18 Uhr.

Das Historische und Völkerkundemuseum in St.Gallen lädt am Mittwoch zur Feierabendführung.

Das Historische und Völkerkundemuseum in St.Gallen lädt am Mittwoch zur Feierabendführung.

Bild: Tobias Garcia (31. März 2021)

Die Anfänge der St.Galler Textilgeschichte führen die Besucherinnen und Besucher zunächst in die archäologische Abteilung und bis zurück in die Jungsteinzeit mit den ältesten Zeugen des Flachsanbaus. In der Folge geht es zum Stadtmodell und zu den Highlights des Museums. Diese erzählen von der Herstellung und vom Vertrieb von Leinen im alten St.Gallen. Die Kuratorin wird auf die Frage eingehen, weshalb der Stoff eine Erfolgsgeschichte war und erzählt auch von seinen Schattenseiten. (pd/arc)

St.Galler Coronasituation:  Beinahe 200 mehr bestätigte Fälle als in der Vorwoche

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Website 772 neue laborbestätigte Coronafälle für die Periode vom 20. bis 26. September. In der Vorwoche waren es noch 583. Seit März 2020 wurden im Kanton St.Gallen nunmehr 231'459 Coronainfektionen nachgewiesen.

Entwicklung der Coronafallzahlen seit 2. August:

  • 2. bis 8. August: 1'046
  • 9. bis 15. August: 934
  • 16. bis 22. August: 710
  • 23. bis 29. August: 740
  • 30. August bis 5. September: 718
  • 6. bis 12. September: 619
  • 13. bis 19. September: 583
  • 20. bis 26. September: 772

Im Gegensatz zur Vorwoche, als noch ein Coronatoter vermeldet wurde, wurde in der vergangenen kein neuer Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Zahl der Coronatoten im Kanton liegt somit weiterhin bei 869.

Am Montagabend befand sich in den St.Galler Spitälern eine Person aufgrund einer SARS-CoV2-Infektion auf der Intensivstation.

Am Montagabend befand sich in den St.Galler Spitälern eine Person aufgrund einer SARS-CoV2-Infektion auf der Intensivstation.

Symbolbild: Gaetan Bally/Keystone

Verändert hat sich auch die Bettenbelegung in den Spitälern des Kantons. Am Montagabend waren 29 Personen wegen einer SARS-CoV2-Infektion in einem St.Galler Spital, eine davon auf der Intensivstation. In der vergangenen Woche waren es noch 20 Personen. 

Seit Anfang Mai meldet der Kanton St.Gallen seine Coronazahlen nur noch einmal wöchentlich, und zwar am Dienstagnachmittag. Auf den Wochenrhythmus umgestellt wurde aufgrund der Entspannung in der Pandemielage gegenüber Winter und Frühling. Sie rechtfertige den grossen Aufwand für die tägliche Meldung nicht mehr, hiess es. (SK/arc)

17 Jahre Buchhandlung zur Rose in St.Gallen und ein sanfter Übergang

Vor 17 Jahren hat sich Buchhändlerin Leonie Schwendimann mit ihrer Buchhandlung zur Rose im Stiftsbezirk St.Gallen selbstständig gemacht. In dieser Zeit ist die Buchhandlung zu einer kulturellen Institution geworden. 

Die Buchhändlerin Leonie Schwendimann geht auf den 1. Januar 2023 in Pension.

Die Buchhändlerin Leonie Schwendimann geht auf den 1. Januar 2023 in Pension.

Bild: Ralph Ribi

Ab Oktober wird Schwendimann kürzertreten und in einer zweimonatigen Übergangsphase die Buchhandlung an ihren Nachfolger Stefan Bertschi übergeben. Am Samstag, 1. Oktober, wird ab 11 Uhr «der sanfte Übergang in eine neue Ära» gefeiert, wie es auf der Website der Buchhandlung heisst. Die Buchhandlung zur Rose wurde 2017 Buchhandlung des Jahres. (pd/gen)

Buchhandlung zur Rose, Gallusstrasse 18, St.Gallen. Am Fest gibt es Musik von Martin Amstutz am Bandoneon und Isa Fisch an der Violine. Schauspieler Matthias Flückiger liest literarische Leckerbissen. 

Achtes Literaturgespräch im Literaturhaus Wyborada

Am Mittwoch, 28. September, 19 Uhr (ab 18 Uhr Kulturplättli), setzt das Literaturhaus Wyboradain der DenkBar (Gallusstrasse 11, St.Gallen) seine beliebte Reihe «Ostschweizer Literaturgespräch» fort. Zum achten Anlass der Reihe werden die St. Galler Lektorin und Akkordeonistin Claudia Vamvas und der in Kreuzlingen beheimatete Soziologe und Publizist Manuel Güntert erwartet.

Zu Gast im Literaturhaus Wyborada: Manuel Güntert und Claudio Vamvas.

Zu Gast im Literaturhaus Wyborada: Manuel Güntert und Claudio Vamvas.

Bild: PD

Claudia Vamvas wuchs in Gossau auf, ist gelernte Buchhändlerin und wurde 2016 durch ihre auf Twitter präsentierten Alltagsbeobachtungen zur Buchautorin. 2017 erhielt sie den Förderpreis in der Sparte Literatur der Stadt St. Gallen. Manuel Güntert ist Soziologe und Publizist und lebt in Kreuzlingen. Er wurde an der Universität Konstanz promoviert und lebte mehrere Jahre in Israel. Von ihm erschien zuletzt «Der Un-Fall, der nicht fällt». Daneben publiziert er in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. 
Moderiert wird der Anlass von Ruth Erat, die diese Reihe fürs Literaturhaus auch kuratiert. (pd/map)

Neue Ausgabe des Fussballmagazins Senf erscheint am Donnerstag und widmet sich dem Regionalfussball

Am Donnerstag, 29. September, erscheint die 16. Ausgabe des St.Galler Fussballmagazins Senf. Wie das Senf-Kollektiv auf seiner Website ankündigt, erzählt die 16. Ausgabe des Magazins für einmal nicht Geschichten aus den grossen Stadien, sondern von den Fussballplätzen der Region.

Das richtige Cover der 16. Ausgabe wird am Donnerstag im «Bierhof» präsentiert.

Das richtige Cover der 16. Ausgabe wird am Donnerstag im «Bierhof» präsentiert.

Bild: PD

Was macht den Reiz des Regionalfussballs aus? Wie ist dieser spürbar und wo sind die Schnittstellen mit dem Profifussball? Diesen und weiteren Fragen ist das Kollektiv während seiner Arbeit für das Magazin nachgegangen. Unter anderem hat es mit dem ehemaligen FCSG-Profi Kristian Nushi gesprochen, der mittlerweile beim FC Uzwil spielt. Beim FC Rebstein ist hingegen Betim Fazliji gross geworden, der diesen Sommer von St.Gallen zu St.Pauli gewechselt ist. Das Kollektiv hat sich mit ihm und seinem Bruder unterhalten, der für die Rheintaler in der 4. Liga aufläuft.

Neben einem Besuch des Grümpelturniers in Wattwil geht das Kollektiv auch auf die Veränderungen ein, welche die kleineren Klubs in der Stadt St.Gallen betreffen. Und in der Rubrik «Auslaufen» geht es um die Mädchenteams und wie diese besser gefördert werden können.

Das Cover der neuen Ausgabe wird am Donnerstag, gegen 20 Uhr, im «Bierhof» präsentiert. Die Ausgabe kann im Anschluss vor Ort gekauft werden. Das Magazin kann aber bereits jetzt online vorbestellt werden. Wer bis Mittwochmittag bestellt, findet sein Exemplar am Freitag in seinem Briefkasten.

Das Fussballmagazin Senf wird vom Verein «Senf-Kollektiv» herausgegeben. Das unabhängige Magazin erscheint zweimal im Jahr. Konzept, Texte und Gestaltung entstehen in unentgeltlicher Arbeit eines Kollektivs von 16 fussballbegeisterten Frauen und Männern. Der Inhalt reflektiert weder die Sicht der St.Galler Fankurve noch die des Dachverbands oder anderer Vereine. (red)

Fünf Talente dürfen den Mühleggbahntunnel besprayen

Künstlerinnen und Künstler können ab November den Tunnel der Mühleggbahn in verschiedenen Formaten besprayen – und dies ganz legal. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt St.Gallen hervor. Für den einjährigen Testbetrieb werden nun talentierte Künstlerinnen und Künstler gesucht.

Im Mühleggbahntunnel entsteht im November Kunst.

Im Mühleggbahntunnel entsteht im November Kunst.

Bild: Lionel Umbricht

Die offene Jugendarbeit Zentrum installiert für das Besprayen eine 30 Meter lange Plattform im Innern des Tunnels. Auf dem Abschnitt können junge Sprayerinnen und Street-Art-Künstler ihre Werke für ein Jahr präsentieren. Umgesetzt wird das Projekt während der Revisionsarbeiten in der Woche vom 7. November. Das Besprayen der Tunnelwände findet direkt auf der angebrachten Konstruktion statt.

Die fünf jungen Künstlerinnen und Künstler, welche die Wände besprayen dürfen, werden von einer Jury ausgewählt. Diese besteht aus Vertretenden von Kulturförderung, Offener Jugendarbeit Zentrum, Mühleggbahn und des Vereins Dosenkult. Damit auch weitere Talente die Möglichkeit erhalten, ihre Kunst im Tunnel zu präsentieren, soll der Wettbewerb jährlich ausgeschrieben werden, heisst es in der Mitteilung. Für die erste Durchführung im November kann man sich bis 25. Oktober online im Detail informieren und bewerben.

Mit dem Projekt bekräftigt die Stadt ihre Absicht, Kunst im öffentlichen Raum zu fördern und diese einem breiten Publikum zu präsentieren. Bereits seit 2020 existiert bei der Kreuzbleiche die legale Graffiti-Plattform «Hall of Fame», die rege genutzt wird. Der neue Wettbewerb soll einen Anreiz schaffen für junge, regionale Talente, sich in der Kunstform weiterzuentwickeln und geschaffenen Werke einem breiten Publikum zu präsentieren. Das Projekt wurde von der Offenen Jugendarbeit Zentrum, der Mühleggbahn und dem Verein Dosenkult initiiert. (sk/arc)

Mit dem Auto auf den Gleisen des Gaiserbahnhofs gelandet

Ein 62-Jähriger ist in der Nacht von Sonntag auf Montag mit seinem Auto über den Bahnhofplatz geradeaus auf die Gleise gefahren. Wie die Stadtpolizei mitteilt, blieb der Autofahrer unverletzt. 

Das Fahrzeug blieb nach rund sechs Metern auf den Gleisen stehen.

Das Fahrzeug blieb nach rund sechs Metern auf den Gleisen stehen.

Bild: STAPO SG

Der Mann fuhr um 0.45 Uhr von Osten über den Bahnhofplatz in Richtung Westen. Anstelle nach links in Richtung St.Leonhard-Strasse abzubiegen, fuhr er geradeaus auf die Gleise beim Gaiserbahnhof. Wie die Stadtpolizei schreibt, blieb das Fahrzeug nach rund sechs Metern auf den Gleisen stehen.

Der Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft, heisst es im Schreiben der Stadtpolizei weiter. Es wurde eine Blut- und Urinprobe durchgeführt. Das Fahrzeug musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Der Sachschaden kann gemäss Mitteilung noch nicht beziffert werden, dürfte jedoch eher gering sein.

Bereits in den Jahren 2019 und 2020 kam es zu vier Unfällen dieser Art an derselben Stelle. In der Folge wurde vor der Einfahrt in den Gaiserbahnhof eine sogenannte Führungslinie markiert. (stapo/arc)

Migros zieht sich aus Rathausunterführung zurück

Die Migros hat entschieden, dass sie ihren auslaufenden Mietvertrag mit den SBB für den Take-Away in der Unterführung am St.Galler Hauptbahnhof nicht verlängern wird. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor. Unverändert bestehen bleibt hingegen das Migros-Restaurant im ersten Stock des Bahnhofgebäudes.

Der Migros-Take-Away zog im Juni 2018 in der Unterführung ein.

Der Migros-Take-Away zog im Juni 2018 in der Unterführung ein.

Bild: Natascha Arsic (27. September 2022)

Der Migros-Take-Away eröffnete im Juni 2018 in der neugestalteten Bahnhofunterführung. Wie die Migros schreibt wurden die Frequenz- und Umsatzerwartungen nicht erreicht, obwohl das Angebot von den Kundinnen und Kunden gut aufgenommen worden ist. Deshalb wird das im Juni 2023 endende Mietverhältnis mit den SBB nicht verlängert.

Trotz der Aufgabe des Take-Away-Angebots in der Unterführung bleibt die Migros am Bahnhof St.Gallen präsent. Neben dem Migros-Restaurant wird das Unternehmen auch weiterhin die Bar Gleis 8 auf der Nordseite des Bahnhofs weiter betreiben. Vom Entscheid der Schliessung des Take-Aways in der Unterführung sind elf Mitarbeitende betroffen. Gemäss Mitteilung wird allen ein Angebot zur Weiterbeschäftigung bei der Migros Ostschweizer unterbreitet.

Die Migros ist nicht das erste Unternehmen, das sich aus der Unterführung zurückzieht. Erst in der vergangenen Woche schloss die Interdiscount-Filiale, die ebenfalls 2018 in der Rathausunterführung eingezogen war. (pd/arc)

Da stehen Bagger auf der Dürrenmattstrasse

Momentaufnahme. Auf der Kreuzung Dürrenmattstrasse Salisstrasse im Lachen-Quartier stehen aktuell gleich mehrere Bagger. Fussgänger und Velofahrer kommen knapp an den schweren Geräten vorbei. Autofahrer haben keine Chance.

Momentaufnahme. Auf der Kreuzung Dürrenmattstrasse Salisstrasse im Lachen-Quartier stehen aktuell gleich mehrere Bagger. Fussgänger und Velofahrer kommen knapp an den schweren Geräten vorbei. Autofahrer haben keine Chance. 

Bild: Arcangelo Balsamo (26. September 2022)

Neuer Vorstoss im Stadtparlament: Soll die Stadt drei Parkgaragen und zwei Parkplätze an die Cityparking AG abtreten?

In einer neu eingereichten Interpellation machen zwei bürgerliche Stadtparlamentarier einen Vorschlag, der kontroverse Diskussionen auslösen könnte. Andreas Dudli (FDP) und Roger Bechtiger (Die Mitte) schlagen nämlich in ihrem Vorstoss vor, dass die Stadt ihr Parkgaragen unter dem Rathaus, der Sporthalle Kreuzbleiche und dem Naturmuseum sowie die Parkfelder im Lerchenfeld und auf dem Spelteriniplatz abstossen soll. Gedacht ist dabei an die Übereignung oder die Abgabe im Baurecht an die Cityparking St.Gallen AG, bei der die Stadt derzeit 40,4 Prozent am Aktienkapital hält.

Zwei bürgerliche Stadtparlamentarier regen an, dass die Stadt ihre eigenen Parkgaragen privatisieren könnte. Kontroverse Diskussionen sind programmiert.

Zwei bürgerliche Stadtparlamentarier regen an, dass die Stadt ihre eigenen Parkgaragen privatisieren könnte. Kontroverse Diskussionen sind programmiert.

Bild: Arcangelo Balsamo (26. September 2022)

Ihren Vorschlag begründen Dudli und Bechtiger mit Effizienzüberlegungen, der Professionalisierung des Betriebs der Parkplätze sowie der Bündelung von Kräften. Nachdem sich die Cityparking AG als professioneller Dienstleister in der Stadt etabliert habe, stelle sich nämlich schon die Frage, ob es sinnvoll sei, dass die Stadt ihre Polizei weitere Parkierungsanlagen betreiben lasse. Wie der Privatisierungsvorschlag im Parlament aufgenommen wird, ist offen. Unterstützt wird der Vorstoss jedenfalls aus den Reihen der FDP, der SVP, der Mitte und auch von einzelnen Grünliberalen.

Vom Stadtrat wollen Dudli und Bechtiger konkret wissen, ob er sich vorstellen kann, die fünf Parkierungsanlagen an einen privaten Betreiber abzutreten. Zudem soll sich der Stadtrat dazu äussern, ob er die Cityparking AG auch mit der Sanierung der Parkgarage Kreuzbleiche betrauen könnte. Weiter soll die Stadt aufzeigen, welche personellen und finanziellen Ressourcen die Stadtverwaltung für Betrieb und Unterhalt der eigenen Parkgaragen und Parkierungsanlagen jedes Jahr aufwendet. Obwohl im Vorstoss nicht explizit danach gefragt wird, dürfte dabei auch interessieren, was die Stadt mit den fünf Anlagen Jahr für Jahr einnimmt. (vre)

Grosses Interesse am Tag der offenen Tür der Geriatrischen Klinik St.Gallen

860 Tage nach dem Bezug hat das Team der Geriatrischen Klinik St.Gallen AG Interessierten Einblick hinter die Kulissen der sanierten und erweiterten Klinik gewährt. Wie die Ortsgemeinde in der Mitteilung schreibt, war das Interesse der Bevölkerung gross.

Die Besucherinnen und Besucher erhielten unter anderem Einblick in die Patientenzimmer und den Bereich Pflege.

Die Besucherinnen und Besucher erhielten unter anderem Einblick in die Patientenzimmer und den Bereich Pflege.

Bild: PD

Die Besucherinnen und Besucher stellten während des Rundgangs am Samstag fest, dass die Sanierung und Erweiterung gelungen ist, heisst es im Communiqué. Für das Wohl der Gäste sorgen unter anderem helle Räume, die Cafeteria im siebten Obergeschosse, die Therapieräume und das Therapiebad. Ausserdem verfügen sämtliche Patientenzimmer über eine seniorengerechte Nasszelle, über einen Unterhaltungsterminal am Bett und über eine Sitzecke.

Die Geriatrische Klinik umfasst 98 Spitalbetten und beschäftigt rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Team besteht aus Pflegenden, Ärztinnen und Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Mitarbeitenden in den Bereichen Hotellerie, Technik und Sicherheit. (pd/arc)

Leiterin der Denkmalpflege kündigt während Probezeit

Katrin Eberhard, Leiterin der Denkmalpflege des Kantons St.Gallen, verlässt das Amt für Kultur innerhalb der Probezeit. Das geht aus einer Mitteilung der St.Galler Staatskanzlei hervor.

Katrin Eberhard trat die Stelle beim Amt für Kultur erst im Juni an.

Katrin Eberhard trat die Stelle beim Amt für Kultur erst im Juni an.

Bild: PD

Wie es in der Mitteilung heisst, soll die Stelle schnellstmöglich wieder besetzt werden. Eine Übergangslösung bis zur Neubesetzung ist noch in Arbeit. Katrin Eberhard übernahm die Leitung der kantonalen Denkmalpflege erst Mitte Juni. Sie folgte auf Michael Niedermann, der die Stelle während vieler Jahre bekleidete. Wie es in der Mitteilung heisst, konnte Eberhard in ihrer kurzen Amtszeit wichtige Impulse setzen. Sie verlässt das Amt nun auf eigenen Wunsch unter Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfrist während der Probezeit. (SK/arc)

Kantonsbibliothek lädt zur Entdeckungsreise durch die St.Galler Geschichte

Auf einem unterhaltsamen Rundgang erhalten Interessierte am Dienstag, 27. September, Einblick in das sonst nicht zugängliche Magazin der Kantonsbibliothek St.Gallen.

Das Archiv der Kantonsbibliothek ist für gewöhnlich nicht zugänglich.

Das Archiv der Kantonsbibliothek ist für gewöhnlich nicht zugänglich.

Bild: Raphael Rohner (28. Oktober 2020)

Zwischen 12.15 und 13 Uhr können die Besucherinnen und Besucher in der Kantonsbibliothek Vadiana an der Notkerstrasse die historischen Bestände begutachten. Die Sammlungen und Kostbarkeiten bestehen aus Bildern und Fotografien, mittelalterlichen und neuzeitlichen Handschriften, alten Drucken und Landkarten. Der Rundgang wird von Wolfgang Göldi geleitet. Im Rahmen der Veranstaltung geht er auch auf Interessen und Fragen ein. Es ist keine Voranmeldung nötig. Treffpunkt ist in der Eingangshalle der Kantonsbibliothek Vadiana. (pd/arc)

Stadtgespräch in der Grabenhalle mit Christine Bolt, Bobby Moor, Bettina Surber und Maurizio Mammone 

In der Grabenhalle findet am Donnerstag, 29. September, das vierte Stadtgespräch aus der gleichnamigen Talkreihe mit Kubik & Fässler statt. Der Anlass beginnt um 20 Uhr. Als Gäste werden Christine Bolt, Bobby Moor, Bettina Surber und Maurizio Mammone erwartet.

Olma-Direktorin Christine Bolt.

Olma-Direktorin Christine Bolt. 

Bild: Andrea Tina Stalder

Christine Bolt ist Direktorin der Olma-Messen und als solche verantwortet sie den kontrovers diskutieren Strukturwandel mit. In der Stadt St.Gallen ist sie bestens vernetzt. Das trifft auch auf das Stadtoriginal Bobby Moor zu, der als Künstler und Musiker arbeitet. Am Stadtgespräch wird er aus seinem bewegten Leben erzählen.

Betinna Surber ist SP-Kantonsrätin und Anwältin.

Betinna Surber ist SP-Kantonsrätin und Anwältin.

Bild: Benjamin Manser

Die St.Galler SP-Kantonsrätin und Anwältin Bettina Surber ist am Donnerstag ebenfalls in der Grabenhalle zu Gast. Surber geniesst über die Parteigrenzen hinaus grosses Ansehen, heisst es in der Einladung. Das Gesprächsquartett komplettiert Maurizio Mammone. Er ist Capo der St.Galler Fankurve und Beizer. Auch er ist in der Stadt bekannt.

Die Talkreihe möchte unterschiedliche Persönlichkeiten aus der Stadt St.Gallen auf eine Bühne bringen und damit verschiedene Lebensrealitäten aufeinanderprallen lassen. Die neueste Ausgabe verspricht diesbezüglich grosses Potenzial, heisst es in der Ankündigung. Die Gäste kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen: der Politik, der Kunst und Kultur, der Tourismus- und Standortbranche und dem Fussball.

Der Anlass wird von der Künstlerin Julia Kubik und dem freien Journalisten und Historiker Matthias Fässler moderiert. Präsentiert wird die Talkreihe vom Kulturmagazin Saiten. Der Eintritt ist kostenlos, es wird eine Kollekte erhoben. (pd/arc)

Hörausstellung zur ersten Pfarrerin Europas in der Kirche Haldenbüel in Gossau

Am 13. September 1931 wählte das Bündner Bergdorf Furna eine Frau zur Pfarrerin; und das gegen die herrschenden Gesetze. Die gewählte Greti Caprez-Roffler (1906-1994) war damals 25-jährig, frisch gebackene Theologin und Mutter. Ihre Enkelin Christina Caprez, Soziologin und Journalistin, erzählt nun die Geschichte ihrer Grossmutter in einer Hörausstellung, die in der Kirche Haldenbüel in Gossau gezeigt wird.

Greti Caprez hat als eine der ersten Frauen in der Schweiz Theologie studiert. (Bildquelle: Nachlass Greti Caprez)
8 Bilder
Greti Caprez mit ihren Eltern und ihren Geschwistern in Igis (GR). In der Kirche im Hintergrund war ihr Vater Pfarrer. (Bildquelle: Nachlass Greti Caprez)
In dieser Kirche im Bergdorf Furna (GR) predigte Greti Caprez jeden Sonntag. Ihre Pfarrerkollegen im Tal tobten deswegen. (Bildquelle: Nachlass Greti Caprez)
Die Einwohner von Furna (GR) holen ihre frisch gewählte Pfarrerin im Tal ab. Dass ihre Wahl gegen geltendes Recht verstiess, kümmerte sie nicht. (Bildquelle: Nachlass Greti Caprez)
Die Pfarrerin Greti Caprez trägt ihren Sohn durchs Dorf. (Bildquelle: Nachlass Greti Caprez)
Die Pfarrerin Greti Caprez mit einer Taufgemeinde. Entgegen allen Drohungen und Kritik halten die Einwohner von Furna (GR) zu ihr. (Bildquelle: Nachlass Greti Caprez)
Im Sommer predigte Greti Caprez jeweils auf der Alp. Bauern haben ihr dafür eigens eine Kanzel gebaut. (Bildquelle: Nachlass Greti Caprez)
Die Pfarrerin Greti Caprez mit ihrem Mann und ihrem Sohn vor der Kirche in Fruna (GR). Sie trug im Winter Hosen – zum Ärger ihrer Widersacher. (Bildquelle: Nachlass Greti Caprez)

Greti Caprez hat als eine der ersten Frauen in der Schweiz Theologie studiert. (Bildquelle: Nachlass Greti Caprez)

CH Media

Die Vernissage der Ausstellung findet am Dienstag, 27. September, statt. Beginn ist um 19 Uhr. Bis 19. November kann die Ausstellung unter der Woche jeweils zwischen 8 und 19 Uhr besucht werden. Am Wochenende sind die Türen zwischen 9 und 19 Uhr geöffnet. Ausgenommen sind Gottesdienste und Veranstaltungen.

Greti Caprez-Roffler war die erste vollamtliche Gemeindepfarrerin in Europa. Sie war jedoch nicht nur in der Kirche tätig. Sie führte im Dorf Furna auch Skihosen für Mädchen ein und brachte ihren Söhnen das Stricken bei. Auch als die kantonalen Behörden nach ihrer Wahl das Kirchgemeindevermögen konfiszierten, arbeitete Caprez-Roffler weiter für «Gottes Lohn». Erst 1963 wird sie ordiniert, zusammen mit elf weiteren Theologinnen im Grossmünster in Zürich.

Die Ausstellung setzt sich aus sechs Guckkästen mit Hörgeschichten, Fotos und Alltagsobjekten zusammen. Die Gesamthörzeit beträgt zirka 45 Minuten. Mittels eines QR-Codes können die Audiodateien auf dem eigenen Handy und selbst mitgebrachten Kopfhörern angehört werden. An der Vernissage erzählt Christina Caprez mit Bildern vom Leben ihrer Grossmutter. Die musikalische Umrahmung steuert der Männerchor Gossau, unter der Leitung von Kathrin Pfändler Kehl, bei. Ausserdem wird am Anlass ein Apéro offeriert. (pd/arc)

Anlässlich der Ausstellung werden diverse Rahmenanlässe veranstaltet. Die genauen Angaben gibt’s im Internet

Erster Ostschweizer Digitaltag im Hauptbahnhof

Am Donnerstag, 29. September, verwandelt sich der St.Galler Hauptbahnhof zu einer Freiluftbühne. Verantwortlich dafür ist die Premiere des Ostschweizer Digitaltags, der vom Verein IT St.Gallen (ITrockt!) präsentiert wird.

Am ersten Ostschweizer Digitaltag können Attraktionen im und um den Bahnhof St.Gallen besucht werden.

Am ersten Ostschweizer Digitaltag können Attraktionen im und um den Bahnhof St.Gallen besucht werden.

Bild: PD

Im Rahmen des Digitaltags werden verschiedene Schauplätze rund um den Hauptbahnhof mit digitalem Leben gefüllt. Unter dem Motto #sanktdigital wird die Digitalisierung in Form von digitaler Kunst, mit künstlichen Intelligenzen, Robotik-Anwendungen und weiteren Attraktionen erlernbar. Beispielsweise können Besucherinnen und Besucher auf dem Kornhausplatz in einem Eventbus mit «east-side» eine virtuelle Reise durch die Stadt St.Gallen erleben und dabei Lieblingsplätze, Immobilien, Areale oder Unternehmen erkunden.

Im «Tibits» führen am Nachmittag Expertinnen und Experten kurze Tech-Talks zu verschiedenen Themenschwerpunkten und zeigen dabei aktuelle Herausforderungen der Digitalisierung auf. Die Platzzahl für die Talks ist beschränkt, weshalb eine verbindliche Anmeldung erforderlich ist. Diese kann online vorgenommen werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Im hinteren Bereich des Bahnhofs präsentiert der Campus Buchs der Fachhochschule Ost die Vielfalt der Robotik. Direkt daneben macht die Fachhochschule auf ihrem Campus auf der Nordseite des Bahnhofs Technologie erlebbar, indem sie Anwendungen rund um ihren Forschungs- und Studienalltag zeigt. Unter anderem kann auch ein VR-Rundgang des Ost-Campus in Rapperswil absolviert werden.

Auch die GBS wird am Digitaltag teilnehmen. Die Schule wird im Rahmen des Lehrgangs Interactive Media Design das Gewinnerprojekt der diesjährigen Abschlussklasse vorstellen. Und im Innern der Bahnhofshalle präsentiert der Verein IT St.Gallen den digitalen Cluster Ostschweiz, sowie weitere Projekte zur Vernetzung von Bildung und Wirtschaft. Dazu gehören beispielsweise die Vernetzungsplattform «Matchd» oder das «Digital Talents Programm». Ausserdem wird in der Bahnhofshalle das Thema Internet of Things beleuchtet.

Zum Ausklang des Anlasses findet von 18 bis 20 Uhr eine Silent Party im Textilmuseum statt. Für die passende Techno-Musik ist ein DJ verantwortlich. Die Anzahl der Kopfhörer ist begrenzt. Es zählt die Devise «First come – first serve». (pd/arc)

Weitere Informationen zum ersten Ostschweizer Digitaltag gibt’s im Internet

Theater: Sanierung wird 3 Millionen Franken teurer

Die Erweiterung des Theaters St.Gallen wird teurer. Wie die St.Galler Staatskanzel in einer Mitteilung schreibt, beantragt die Regierung einen Nachtragskredit von rund 3 Millionen Franken beim Kantonsrat. Grund dafür sind unerwartete Mehrkosten für die Erneuerung der Audio-, Video- und Kommunikationsanlagen der Theaterscheinwerfer.

Blick von der Galerie hinunter auf die Bühne. Der eiserner Vorhang (links) trennt die Bühne vom Zuschauerraum.
16 Bilder
Die Betonfassade des Theaters strahlt in hellem, saniertem Grau.
Innen (hier im Foyer) gibt es noch viel zu tun.
Die Glasfront im Foyer wurde erneuert. Die Handläufe an den Treppen werden saniert.
Bretterstapel statt Zuschauer: Das Foyer wird als Lager genutzt.
Die Bühne ist eine Baustelle.
Besen, Besen, seid's gewesen... – die Handwerkerinnen und Handwerker müssen im Gegensatz zu Goethes Zauberlehrling ohne magische Kräfte auskommen. Blick von der Seitenbühne auf Bühne und ins Treppenhaus.
Kabelstränge quillen durch Löcher hinab in die Unterbühne.
Diese Künstlergarderobe ist bald fertig.
Diese Künstlergarderobe wartet noch auf den Innenausbau.
Im Flur zu den Künstlergarderoben gibt es noch viel zu tun.
Die neuen Eingangstüren des Theaters sind den alten nachempfunden.
Im verwinkelten Theaterbau zeigen auf jeder Etage die Baupläne an, was wo gemacht werden soll.
Nackter Beton, der Innenausbau folgt noch.
Der neue Anbau hat dieselbe Ästhetik wie der alte Bau von 1968.
Die Fassade ist fertig saniert. Die Aussenflächen ums Theater werden nächstes Frühjahr neu gestaltet.

Blick von der Galerie hinunter auf die Bühne. Der eiserner Vorhang (links) trennt die Bühne vom Zuschauerraum.

Bild: Donato Caspari

Die Sanierung des Theaters ist gemäss Mitteilung weit fortgeschritten. Während der Bauarbeiten stellte das Bau- und Umweltdepartement jedoch fest, dass auch die Audio-, Video- und Kommunikationsanlagen zum Grossteil sanierungsbedürftig sind. Deshalb müssen sie in den nächsten Jahren ersetzt werden. Ersatzteile für die bestehende Anlage können gemäss Kanton nicht mehr beschafft werden. Die alten Anlagen in das sanierte Gebäude einzubauen und innerhalb weniger Jahre nachträglich zu erneuern, wäre unbefriedigend, kostenintensiv und ein Risiko für den Theaterbetrieb, teilt der Kanton mit.

Das ursprüngliche Bauvorhaben sah nur eine rudimentäre Erneuerung der Anlagen vor. Doch aufgrund der neuen Erkenntnisse drängt sich der Ersatz der Anlage im Zuge der aktuellen Sanierung auf. Entsprechend beantragt die Regierung beim Kantonsrat einen Nachtragskredit von 2,96 Millionen Franken.

Die zusätzliche Investition stellt den Theaterbetrieb langfristig sicher, schreibt der Kanton. Die neuen technischen Betriebsanlagen erlauben es, dass bei der Wiedereröffnung des Theaters die Anlagen auf einem zeitgemässen Stand sind. Wie der Kanton schreibt, spart die Ersetzung der Anlagen nicht nur Kosten bei der Wartung, sondern sie gewährleistet auch die Verfügbarkeit von Ersatzmaterial. Zudem sinkt dadurch der Stromverbrauch deutlich .

Die Reserven aus dem Baukredit können die Mehrkosten nicht decken. Einen Teil der Reserven beanspruchte die Terminverzögerung um ein Jahr. Weiter belasten die höheren Anforderungen an das Theaterprovisorium die Reserven. Endgültig über den Nachtragskredit entscheiden, wird der Kantonsrat in seiner Novembersession.

Das St.Galler Stimmvolk befürwortete die Sanierung und Erweiterung des Theaters im Jahr 2018. Damals hiess es einen Kredit von 48,6 Millionen Franken gut. Die Eröffnung des sanierten und erneuerten Theaters ist im Oktober 2023 geplant. (SK/arc)

Dok-Film über Prozess gegen die rechtsradikale, griechische Partei «Goldene Mörgenröte» im Palace St.Gallen

Demo gegen die rechtsradikale «Goldene Morgenröte» in Athen.

Demo gegen die rechtsradikale «Goldene Morgenröte» in Athen.

Bild: PD

Die Erfreuliche Universität im St.Galler Kulturzentrum Palace zeigt am Montag, 26. September, um 20.15 Uhr, den Film «Goldene Morgenröte - unser aller Angelegenheit» der griechischen Filmemacherin Angélique Kourounis. Fünf Jahre nach ihrem mehrfach ausgezeichneten Film über die Nazipartei «Goldene Morgenröte», die sieben Jahre lang drittstärkste Kraft im griechischen Parlament war, berichtet Kourounis in ihrem neuen Film vom Athener Prozess gegen diese Partei, der im Oktober 2021 zu langen Haftstrafen gegen führende Parteimitglieder geführt hat.

Das Filmplakat.

Das Filmplakat.

Bild: PD

Der Film fragt nach den Möglichkeiten einer Demokratie, mit zivilen Mitteln ihre zerstörerischen Kräfte zu bekämpfen. Er berichtet vom Prozess, zeigt das Anwachsen des antifaschistischen Bewusstseins in der griechischen Zivilgesellschaft und richtet die Frage, wie in Europa auf den Vormarsch der radikalen Rechten zu reagieren ist, an Politikerinnen, Analytiker, Aktivistinnen und Antifaschisten in Griechenland und Deutschland. (pd/gen)

Im Anschluss folgt eine Publikumsdiskussion zum Film und zur extremen Rechten in Europa mit dem Regieteam Angélique Kourounis und Thomas Jacobi. 

Auf Felge nach Selbstunfall weitergefahren

Am Samstagmorgen ereignete sich auf der Herisauer Strasse ein Selbstunfall. Um kurz vor 5 Uhr erhielt die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung, dass auf der Bildweiherstrasse ein Fahrzeugpneu liege und auf der Fahrbahn eine längere Spur einer Felge sichtbar sei. Die ausgerückten Polizisten stellten auf der Herisauer- sowie Bildweiherstrasse verschiedene Fahrzeugteile fest, wie es in der Mitteilung der Stadtpolizei heisst. Zudem waren Beschädigungen der Fahrbahn, welche durch eine Felge verursacht wurde, ersichtlich.

Die beschädigte Felge des Unfallfahrzeugs.

Die beschädigte Felge des Unfallfahrzeugs.

Bild: St.Galler Stadtpolizei

Die Polizeibeamten fanden das Verursacherfahrzeug laut Communiqué schliesslich auf einem Privatparkplatz an der Mövenstrasse. Eine verantwortliche Person war aber nicht vor Ort. Im Verlaufe des Vormittags konnte die Stadtpolizei jedoch zwei verantwortliche Personen ausfindig machen.

Nach ersten Erkenntnissen lenkte eine 26-jährige Ungarin den Personenwagen auf der Herisauer Strasse Richtung Bildweiherstrasse. Dabei kollidierte sie mit einem Betonpoller. Der vordere rechte Pneu wurde dadurch beschädigt und blieb liegen. Anschliessend wurde das Fahrzeug durch den 27-jährigen Beifahrer weitergelenkt. Der Schweizer stellte das Fahrzeug anschliessend auf einem Privatparkplatz an der Mövenstrasse ab.

Auf der Fahrbahn sind die Felgenspuren klar erkennbar.

Auf der Fahrbahn sind die Felgenspuren klar erkennbar.

Bild: St.Galler Stadtpolizei

Zwecks Spurensicherung wurde die Kantonspolizei St.Gallen beigezogen. Die Staatsanwaltschaft St.Gallen ordnete bei beiden eine Blut- und Urinprobe an. Die genauen Umstände zum Unfallhergang werden durch die Stadtpolizei St.Gallen abgeklärt. Personen wurden keine verletzt. Nebst dem hohen Sachschaden am Fahrzeug entstand an der Fahrbahn ebenfalls Sachschaden. (stapo)

Thal: Fahrzeugeinschleichdiebstähle – Mutmasslicher Täter von St.Galler Kantonspolizei festgenommen

Am Samstag dem 24. September hat die Kantonspolizei St.Gallen um kurz vor 3 Uhr an der Wachtstrasse einen 22-jährigen Bosnier festgenommen. Ihm wird laut St.Galler Kantonspolizei vorgeworfen, zuvor an der Hofäckerenstrasse mehrere Einschleichdiebstähle in Autos begangen zu haben.

Ein aufmerksamer Anwohner meldete der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen, dass in der Hofäckerenstrasse ein vorerst unbekannter Mann von Auto zu Auto gehe und diese zu öffnen versuche. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei dürfte er aus mehreren offenen Autos diverse Gegenstände gestohlen haben. Als er von einem Hausbewohner angesprochen wurde, flüchtete der Unbekannte. Im Zuge einer sofort eingeleiteten Nahfahndung konnte der mutmassliche Dieb, ein 22-jähriger Bosnier, an der Wachtstrasse angehalten und kontrolliert werden. Er trug mutmassliches Deliktsgut auf sich. Der Mann wurde festgenommen. (kapo)

Stadtpolizei St.Gallen setzt Dialogteams ein

Der Dialog ist ein wichtiges Instrument in der Polizeiarbeit. Insbesondere bei grossen Veranstaltungen will die Stadtpolizei St.Gallen noch mehr auf dieses Instrument setzen und hat dazu Mitarbeitende speziell in taktischer Kommunikation ausgebildet, wie sie am Freitag mitteilte.

Das neu eingeführte Dialogteam spricht Personen aktiv an und versucht damit, Konflikte vorzubeugen. Beim Länderspiel Schweiz gegen Tschechien am 27. September 2022 im Kybunpark in St.Gallen kommt dieses Team das erste Mal zum Einsatz.

Neu: Dialogteam der St.Galler Stadtpolizei. Die Polizistinnen und Polizisten tragen zivile Kleidung und eine Weste zur Deklaration.

Neu: Dialogteam der St.Galler Stadtpolizei. Die Polizistinnen und Polizisten tragen zivile Kleidung und eine Weste zur Deklaration.

PD/Stapo

Seit Jahren arbeitet die Stadtpolizei St.Gallen nach der 3-D-Strategie. An erster Stelle steht hierbei immer der Dialog. Führt dieser nicht zum Ziel, werden die zwei folgenden D – die Deeskalation sowie das Durchgreifen – angewendet. Es zeigt sich, dass sich viele schwierige oder angespannte Situationen bereits mittels Dialog lösen lassen und damit eine Eskalation verhindert werden kann. Aufgrund dessen wird die Stadtpolizei St.Gallen insbesondere bei grösseren Veranstaltungen noch stärker als bisher auf den Dialog setzen.

Das sogenannte Dialogteam suche aktiv das Gespräch mit Personen, helfe bei Fragen oder Problemen, mache auf Regeln aufmerksam oder versuche zu vermitteln, heisst es. Hierbei verfolgten die Einsatzkräfte konsequent nur den Dialog, versuchten so eine Beziehung herzustellen und übten keine Repression aus. Wenn der Dialog nicht mehr möglich ist, leiten gemäss Mitteilung andere Einsatzkräfte entsprechende Massnahmen ein. Durch dieses Vorgehen soll das Vertrauen zum Dialogteam erlangt und vor allem auch gehalten werden können. Die Einsatzkräfte sind in ziviler Kleidung unterwegs und tragen eine Weste mit der Aufschrift «Polizei – Dialogteam», um klar erkennbar zu sein.

Die Mitarbeitenden wurden für die neue Funktion speziell durch die Stadtpolizei Zürich in einem Kurs «Taktische Kommunikation» ausgebildet. In der Stadt Zürich wird taktische Kommunikation mittels Dialogteams schon mehrere Jahre erfolgreich angewendet. Je nach Einsatz kann das Dialogteam durch eine begleitende Kommunikation auf den Social-Media-Kanälen der Stadtpolizei ergänzt werden.

Das Dialogteam der Stadtpolizei St.Gallen kommt erstmals am kommenden Dienstag, 27. September, beim Länderspiel Schweiz – Tschechien im Kybunpark zum Einsatz. (stapo/dwi)

Wittenbach: Kollision zwischen Linienbus und E-Bike auf der Romanshornerstrasse 

Am Donnerstag ist es um 11.40 Uhr auf der Romanshornerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Linienbus und einer Frau auf einem E-Bike gekommen. Laut der St.Galler Kantonspolizei verletzte sich die 53-jährige Frau dabei unbestimmt.

Die 53-Jährige fuhr laut Mitteilung mit ihrem E-Bike auf dem Fahrradstreifen von Wittenbach Zentrum in Richtung Häggenschwil. Bei einem Fussgängerstreifen im Zentrum fuhr ein Linienbus an der Velofahrerin vorbei. In der Folge kam es aus zurzeit noch unbekannten Gründen zu einer Streifkollision zwischen dem Bus und dem E-Bike. Die 53-jährige E-Bikefahrerin kam dadurch zu Fall und zog sich unbestimmte Verletzungen zu. Medizinisches Fachpersonal brachte sie daraufhin ins Spital. Es entstand geringer Sachschaden. (kapo)

Der Fussgängerstreifen in der Romanshornerstrasse – hier geschah das Unglück.

Der Fussgängerstreifen in der Romanshornerstrasse – hier geschah das Unglück.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Stefan Zeberli aus Andwil ist Weltmeister im Ballonfahren

An der FAI-Weltmeisterschaft in Slowenien hat der Schweizer Pilot Stefan Zeberli aus Andwil bei Gossau die Goldmedaille erkämpft und wird erstmals in seiner Karriere Heissluft-Ballon-Weltmeister, wie es in einer Mitteilung des Schweizerischen Ballonverbands (SBAV) vom Freitag heisst.

Stefan Zeberli (Dritter von links) und sein Team in Slowenien.

Stefan Zeberli (Dritter von links) und sein Team in Slowenien.

SBAV

An der Weltmeisterschaft in Slowenien konnten 10 Wettkampffahrten mit insgesamt 32 Aufgaben durchgeführt werden. Bei allen Aufgaben ging es darum, die bestehenden Winde in verschiedenen Höhen so auszunutzen, das die gestellten Aufgaben mit höchster Präzision erfüllt werden konnten. Proportional zum Messergebnis (z.B. Distanz eines Markers zum Zielkreuz) oder zur Rangfolge erhält der Wettbewerber pro Aufgabe zwischen 0 und 1000 Wettkampfpunkte.

Stefan Zeberli hat in den 32 Aufgaben 24’233 Punkte gesammelt und lag damit 1324 Punkte vor dem Silber-Medaillengewinner Yudai Fujita aus Japan und 1881 Punkte vor dem Bronze-Medaillengewinner Nicolas Schwartz aus Frankreich. An der WM in Slowenien nahmen 103 Ballon-Teams teil. (pd/dwi)

150 zusätzliche Bäume für die Stadt St.Gallen

Die Stadt St.Gallen pflanzt dieses Jahr 150 zusätzliche Bäume. Sie werden schwerpunktmässig im Siedlungsgebiet auf öffentlichen Flächen gepflanzt und leisten damit künftig einen Beitrag für eine bessere Lebensqualität und Anpassung an den Klimawandel, wie die Stadt am Freitag mitteilte.

Der Stadtrat St.Gallen will die Baumschutzgebiete ausdehnen.

Der Stadtrat St.Gallen will die Baumschutzgebiete ausdehnen.

Andri Vöhringer

Bäume prägten das Stadtbild, reinigten die Luft, leisteten einen wichtigen Beitrag für das Wohlbefinden der Menschen und seien bedeutende Elemente für eine hohe städtische Biodiversität, heisst es im Communiqué der Stadt. Zur Minderung städtischer Hitzeinseln seien Bäume ein zentrales Element. Dank ihrem Schattenwurf und der Kühlung der Luft durch die Verdunstung von Wasser seien sie ein wirksames Mittel, die Temperaturen in der Stadt auch während längeren Hitzeperioden angenehm zu halten.

In der Baumstrategie setzt sich die Stadt St.Gallen das Ziel, das Baumvolumen zu erhöhen. Mit der Pflanzung von rund 150 zusätzlichen Bäumen auf öffentlichen Flächen, beispielsweise auf Schularealen, in Bade-, Sport- oder Parkanlagen kommt die Stadt diesem Ziel einen kleinen Schritt näher. Rund 40 Bäume wurden bereit in diesem Frühling gepflanzt, weitere 110 Bäume kommen im Herbst dazu.

Die neu gepflanzten Bäume sind eine Investition in die Zukunft, wie die Stadt schreibt. Ihre Hauptwirkung für das Stadtklima und die Ökologie entfalteten sie erst in einigen Jahrzehnten. Deshalb sei es entscheidend, frühzeitig Bäume zu pflanzen und ihnen dank möglichst optimaler Standorte, gut Wachstumsbedingen zu ermöglichen. Da nicht vorherzusagen sei, mit welchen Stressfaktoren, Schädlingen oder Krankheiten die Bäume in den kommenden Jahrzehnten zu kämpfen hätten, würden für eine besser Widerstandsfähigkeit möglichst unterschiedliche Baumarten verwendet.

Im Jahr 1872, vor 150 Jahren, stellte die Stadt St.Gallen den ersten Stadtgärtner an für die Pflege der öffentlichen Anlagen, primär des Stadtparks. Mit dem Wachstum der Stadt und der zunehmenden Menge von Grünanlage im Siedlungsgebiet entstand das Gartenbauamt, welches seit 2017 Stadtgrün heisst. Heute umfasst die städtische Dienstabteilung rund 80 Personen und ist zuständig für die Planung, den Bau und die Pflege der Grün-, Schul-, Sport- und Parkanlagen, die rund 7500 städtischen Bäume, die Friedhöfe, den botanischen Garten, den Natur- und Landschaftsschutz, die Biodiversitätsförderung und die Landwirtschaft.

Anstelle von Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen investiert Stadtgrün mit der Pflanzaktion ihre Ressourcen für eine grünere, ökologischere und klimaangepasste Stadt der Zukunft. Die zusätzlichen Baumpflanzungen werden sich jedoch nicht nur auf das 2022 beschränken. Auch in den kommenden Jahren wird Stadtgrün einen Beitrag an die Vergrösserung des Baumvolumens leisten.

Am Samstag, 5. November, zwischen 9 und 12 Uhr, werden im Burgweiherareal rund 20 zusätzliche Bäume gepflanzt. Interessierte Personen sind herzlich eingeladen bei dieser Pflanzaktion zuzuschauen, mit den Verantwortlichen zu sprechen und Fragen zur Baumpflege oder zu Baumpflanzung auf dem eigenen Grundstück zu stellen. (pd/dwi)

www.stadtsg.ch/stadtbäume

Interdiscount zieht aus Rathausunterführung aus

Das Schaufenster ist leer, die Türe bleibt geschlossen: Der Interdiscount ist aus der Rathausunterführung ausgezogen. 

Die Schaufenster sind leer, die Türe bleibt geschlossen: Der Interdiscount ist aus der Ratshausunterführung ausgezogen.

Die Schaufenster sind leer, die Türe bleibt geschlossen: Der Interdiscount ist aus der Ratshausunterführung ausgezogen.

Bild: Marlen Hämmerli (22. September)

Seit Samstag, 17. September, sind am St.Galler Hauptbahnhof keine Elektrogeräte mehr erhältlich. Auf die Schliessung weist ein Schreiben an der Glas-Schiebetüre des Geschäfts hin. In diesem steht, dass der Elektronik-Shop in der Unterführung für immer geschlossen bleibt. Weiter wird darauf hingewiesen, wo man die weiteren Interdiscount-Filialen in der Stadt St.Gallen findet.

Personen, die noch eine offene Bestellung oder Reparatur haben, sollen sich an die Filiale in der Marktgasse wenden, heisst es im Schreiben. Abschliessend dankt das Team der Kundschaft für die Treue während der vergangenen Jahre. (arc)

St.Galler Geschäfte nehmen am Secondhand-Day teil

Am Samstag, 24. September, ist der dritte nationale Secondhand-Day. Auch zahlreiche Läden aus der Stadt St.Gallen haben sich angemeldet und leisten so einen Beitrag, um an diesem Tag CO2 zu sparen, schreiben die Organisatoren.

Der nationale Secondhand-Day findet dieses Jahr zum dritten Mal statt.

Der nationale Secondhand-Day findet dieses Jahr zum dritten Mal statt.

Bild: PD

Das Konzept des Secondhand-Day ist simpel. Am Samstag wird die Menge CO2 gemessen, die durch den Kauf von Gebrauchtware im Vergleich zur gleichen gehandelten Menge an Neuware eingespart wurde. Die Ergebnisse der vergangenen zwei Jahre waren gemäss Organisatoren erschreckend: An der ersten Durchführung im Jahr 2020 konnten rund 1’458 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden, was etwa 330 Flügen um die Erde entspricht. Ein Jahr später waren es gar 1’895 Tonnen, was einem täglichen CO2-Verbrauch von 47’500 Personen entspricht. (pd/arc)

Weitere Informationen und eine Liste der teilnehmenden Ladengeschäfte gibt's im Internet .

Kinderhilfswerk präsentiert sich in der Marktgasse

Das Kinderhilfswerk Kiriat Yerim hat im Juni den Schweizerischen Menschrechtspreis 2022 erhalten und wurde damit für seinen langjährigen Einsatz für Kinder und Jugendliche in Israel ausgezeichnet.

Das Kinderhilfswerk Kiriat Yerim führt unter anderem Dialogprojekte mit jüdischen und arabischen Müttern und Kindern durch.

Das Kinderhilfswerk Kiriat Yerim führt unter anderem Dialogprojekte mit jüdischen und arabischen Müttern und Kindern durch.

Bild: PD

Um auf seine Arbeit und seine Projekte aufmerksam zu machen, organisiert das Hilfswerk am Freitag, 23. September, einen Informations- und Verkaufsstand beim Brunnen in der St.Galler Marktgasse. Zwischen 9 und 17 Uhr werden am Stand Produkte aus Israel angeboten, wie beispielsweise Datteln, Dattelhonig, Konfitüren aus exotischen Früchten und Gewürze. Der Erlös kommt gemäss Kiriat Yerim vollumfänglich sozial benachteiligten und emotional schwer geschädigten Jugendlichen und Kindern israelischer und arabischer Herkunft zugute. (pd/arc)

Geriatrische Klinik lädt zum Tag der offenen Tür

Nach über zwei Jahren Wartezeit kann das Team der Geriatrischen Klinik St.Gallen AG am Samstag, 24. September, zum Tag der offenen Tür einladen.

Blick in ein Zimmer der sanierten geriatrischen Klinik St.Gallen
37 Bilder
Blick von aussen
Hier gut erkennbar ist der neu hinzugefügte Gebäudeteil auf der linken Seite.
Es gilt ein striktes Besuchsverbot - ausser für Journalisten und Fotografen.
Arno Noger blickt zum gegenüberliegenden Kantonsspital.
Arno Noger: «Die Cafeteria mit der wahrscheinlich besten Aussicht der Stadt.»
Das Provisorium rechts und das renovierte Hauptgebäude links. Die beiden Gebäude sind mit einem Gang verbunden.
Robert Etter auf der Dachterrasse der Geriatrischen Klinik.
Letzte Arbeiten werden gemacht.
Ein Raum mit Sportgeräten, die «Turnhalle».
Das Schwimmbad samt Patientenhebelift. Aktuell ist das Bad aber wegen Corona geschlossen.
Der Röntgenraum.
Das mit Diesel betriebene Notstromaggregat im Keller der Geriatrischen Klinik.
Der Verbindungstunnel unterhalb der Rorschacher Strasse verbindet die Geriatrische Klinik mit dem Kantonsspital.
Blick in ein Patientzimmer.
Das Pyjama liegt bereit.
Bilder aus St.Gallen sind aufgehängt.
Die ersten Patientinnen und Patienten sind bereits eingezogen.
Die Fenster lassen sich öffnen, verfügen aber über Lamellen. Diese sind eine Absturzsicherung einerseits, dämpfen andererseits aber auch den Lärm von aussen (im Bild sind die Lamellen auf der linken Seite zu erkennen).
Noch ist die Informationstafel leer.
Im Coiffeursalon. Dieser darf aktuell nicht betrieben werden.
Die neue Zahnarztpraxis.
Auch über einen Aufbahrungsraum verfügt die Geriatrische Klinik.
Aussenfassade mit der grossen Fensterfront.

Blick in ein Zimmer der sanierten geriatrischen Klinik St.Gallen

Bilder: Benjamin Manser

Zwischen 11 und 15 Uhr erhalten Interessierte Einblick in die Zimmer und Räume der erweiterten und sanierten Klinik. Besucherinnen und Besucher können am Anlass unter anderem ihren Blutzucker messen lassen oder lernen, wie man die Hände richtig desinfiziert. Ausserdem wird ein Rollstuhlparcours aufgebaut und für die kleinen Besucherinnen und Besucher steht eine Hüpfburg bereit. In einem Festzelt gibt es Speis und Trank. (pd/arc)

Gossau: Eine Leichtverletzte nach Kollision beim Ausparken

Um 11 Uhr sind am Mittwoch zwei Autos auf der Ringstrasse in Gossau zusammengestossen. Wie aus der Mitteilung der St.Galler Kantonspolizei zu entnehmen ist, wurde ein 59-jährige Frau dabei leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Bild: KAPO SG

Ein 84-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto rückwärts aus einem Parkplatz in die Ringstrasse. Zur selben Zeit fuhr ein 57-jähriger Mann mit seinem Auto auf der besagten Strasse von der Herisaustrasse Richtung Flawilerstrasse. In der Folge kam es zur Kollision zwischen dem Heck des Autos des 84-Jährigen und der Autofront des 57-Jährigen. Die 59-jährige Frau, die sich beim Unfall leichte Verletzungen zuzog, war die Beifahrerin des 57-Jährigen. (kapo/arc)

Steinach: Autofahrerin übersieht Fussgänger

Auf der Hauptstrasse in Steinach ist es am Mittwoch, kurz vor 19 Uhr, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Mann auf einem Fussgängerstreifen gekommen. Der 89-jährige Fussgänger zog sich gemäss der St.Galler Kantonspolizei unbestimmte Verletzungen zu. 

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch auf der Hauptstrasse in Steinach

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch auf der Hauptstrasse in Steinach

Bild: KAPO SG

Eine 78-jährige Autofahrerin war von Horn in Richtung Arbon unterwegs. Gleichzeitig überquerte der 89-jährige Mann auf einem Fussgängerstreifen die Strasse. Wie die Kantonspolizei schreibt, übersah die 78-Jährige aus bislang unbekannten Gründen den Mann und es kam zur Kollision. Der Mann kam zu Fall und zog sich Verletzungen zu. Das medizinische Fachpersonal brachte ihn ins Spital. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. (kapo/arc)

Das Duo Steiner & Madlaina macht einen Zwischenstopp in der Grabenhalle

Das Duo Steiner & Madlaina treten am Freitag, 23. September, in der Grabenhalle auf. Türöffnung ist um 19.30 Uhr. Als Vorband spielt die Schweizer Band Wendelbo.

Das Duo Steiner & Madlaina trat im Sommer am Openair St.Gallen auf.

Das Duo Steiner & Madlaina trat im Sommer am Openair St.Gallen auf. 

Bild: PD

Das Duo Steiner & Madlaina, bestehend aus Nora Steiner und Madlaina Pollina, trat bereits am Openair St.Gallen auf und macht nun einen Zwischenstopp in der Grabenhalle. Indie-Folk und der oft verschmelzende Gesang der beiden Frauen bilden die Basis ihrer Musik. Ihre Klangfarbe wird erweitert durch einen Hauch Blues, oder wie im Fall ihrer ersten Single «Wenn ich ein Junge wäre (ich will nicht lächeln)» Wut. Die beiden Frauen arbeiten seit ihren frühen Jahren an ihrer Kunst und versuchen mit einfachen Worten, komplexe Themen und Gefühle auszuloten. (pd/arc)

Chinderhuus lädt zum Anstossen in die Marktgasse

Das Chinderhuus Sternacker feiert sein 125-Jahr-Jubiläum und präsentiert sich deshalb am Samstag, 24. September, beim Brunnen an der Marktgasse an einem Stand.

Die Lebenswelt der Kinder hat sich in den vergangenen 125 Jahre stark verändert.

Die Lebenswelt der Kinder hat sich in den vergangenen 125 Jahre stark verändert.

Symbolbild: Gaetan Bally/Keystone

Interessierte können zwischen 9 und 17 Uhr am Stand mit den Verantwortlichen anstossen und sich ein Bild von der Krippe machen. Wie es in der Einladung heisst, hat sich die Lebenswelt der Kinder seit der Gründung des Chinderhuus Sternacker stark verändert. Was jedoch bis heute zählt, ist, dass im Chinderhuus das Wohl der Kinder im Zentrum steht. Am Stand erhalten Besucherinnen und Besucher Antworten zur Erziehung und Förderung ihrer Kinder. Und für die Kleinen gibt’s ein Überraschungsgeschenk. (pd/arc)

Anpassung des Richtplans: Fast 1000 Rückmeldungen aus dem öffentlichen Mitwirkungsverfahren werden jetzt ausgewertet

Der St.Galler Stadtrat hat in den vergangenen Jahren mehrere räumliche und städtebauliche Strategien verabschiedet – etwa die Innenentwicklungs-, die Freiraum- und die Wohnraumstrategie. Sie geben vor, wie sich die Stadt baulich entwickeln soll. Und diese Ziele sollen mit der aktuellen Anpassung nun in den Richtplan einfliessen.

Der St.Galler Stadtrat hat in den vergangenen Jahren mehrere räumliche und städtebauliche Strategien verabschiedet – etwa die Innenentwicklungs-, die Freiraum- und die Wohnraumstrategie. Sie geben vor, wie sich die Stadt baulich entwickeln soll. Und diese Ziele sollen mit der aktuellen Anpassung nun in den Richtplan einfliessen.

Bild: Ralph Ribi

Der kommunale Richtplan der Stadt St.Gallen wird dieses Jahr angepasst. Das Papier aus dem Jahr 2012 muss erstmals revidiert werden, um den Weg frei zu machen für die neuen Bau- und Zonenordnung, die ihrerseits bis 2027 implementiert sein muss. Der neue Richtplan wird 243 Beschlüsse umfassen: 164 werden belassen, wie sie sind, 36 werden gestrichen, 57 angepasst und 58 hinzugefügt. Auch die Bevölkerung konnte in der Erarbeitung des überarbeiten Richtplans mitreden. Im April und Mai 2022 konnten Rückmeldungen und Anmerkungen verfasst werden.

Diese Möglichkeit wurde rege genutzt, wie die Stadt am Donnerstag mitteilt. Mit 980 Einträgen von insgesamt 85 Mitwirkenden war das Interesse gross. Der im Jahr 2012 vom Stadtparlament verabschiedete Richtplan der Stadt St.Gallen soll erstmals angepasst werden.  Aufgeteilt sind die Rückmeldungen in 599 Einzelanträge und 381 Mehrfachnennungen.

Die Dienststelle Stadtplanung sei derzeit mit externer Unterstützung daran, die Anträge zu beurteilen, zu beantworten und in einem öffentlichen Mitwirkungsbericht zusammenzufassen, heisst es im städtischen Communiqué weiter. Aufgrund der grossen Zahl eingegangener Stellungnahmen sei dafür mehr Zeit als ursprünglich vorgesehen nötig. Die Beratung im Parlament könne somit nicht wie geplant Ende 2022 stattfinden.

Nach Abschluss der öffentlichen Mitwirkung werde der Stadtrat die Richtplananpassung zuhanden der zuständigen Kommission und des Stadtparlaments verabschieden. Damit solle es im Frühling 2023 so weit sein. (sk/ghi)

Olma: Gastkanton Graubünden kündigt Weltrekord-Capuns an

An der Olma 2022, die vom 13. bis 23. Oktober stattfindet, heisst der Gastkanton Graubünden. Wie der Kanton am Mittwoch mitteilt, möchte er erreichen, dass die diesjährige Messe in bester Erinnerung bleibt. Getreu dem Motto des Auftritts der Bündner «Aifach gspunna!» soll auch ein Weltrekordversuch dazu beitragen: die Produktion des längsten Capuns.

Am Tag des Gastkantons, der traditionellerweise am ersten Samstag der Messe stattfindet, wird den Besucherinnen und Besuchern am vormittäglichen Bündner Olma-Umzug eine Spezialität aus der Region offeriert: Capuns. Aber nicht etwa irgendwelche Stücke des Bündner Gaumenschmauses, sondern Portionen eines historischen Capuns. Zwar ist im Guinness-Buch der Rekorde kein Capuns-Weltrekord eingetragen. Ein inoffizieller existiert jedoch und ist im Kanton Graubünden bekannt. Der bisherige Rekord-Capuns wurde 2018 hergestellt und war 16,44 Meter lang. Der Olma-Capuns soll nun gemäss Mitteilung 17 Meter lang werden.

Produziert wird das traditionelle Gericht im Vorfeld in Jenaz in der Region Prättigau/Davos vom Produktionsteam der Graubünden Vivonda AG, die in der Gemeinde das Graubündenviva-Kompetenzzentrum betreibt. Nach seiner Fertigstellung wird der Capuns am Morgen des 15. Oktobers von einem Traktor abgeholt und in rund drei Stunden nach St.Gallen gefahren.

Die Weltrekorddelikatesse wird schliesslich am Umzug in St.Gallen präsentiert und es werden fortlaufend Portionen davon an die Besucherinnen und Besucher verteilt. Für die Zubereitung des Capuns werden selbstverständlich regionale Zutaten aus Graubünden verwendet.

Bereits eine Woche vor der Olma, 5. bis 12. Oktober, wird es in den St.Galler Gastrobetrieben bündnerisch. Diverse von ihnen werden Spezialitäten aus dem grössten Kanton der Schweiz anbieten, wie etwa Capuns, Bündner Plättli, Bündner Bier sowie Wein aus Bündner Herrschaft. (SK/arc)

Weitere Informationen zum Auftritt des Kantons Graubünden an der Olma 2022 werden laufend im Internet veröffentlicht.

Kubb-Elite misst sich am «Galluskubb» in St.Gallen

Der Kubbclub St.Gallen lädt am Samstag, 24. September, ins Tal der Demut zum ersten «Galluskubb».

Das Geschicklichkeitsspiel Kubb wird auch Wikingerschach genannt.

Das Geschicklichkeitsspiel Kubb wird auch Wikingerschach genannt. 

Bild: Britta Gut

Am östlichsten Kubbturnier der Schweiz bestreitet die nationale Elite ihr letztes Turnier der diesjährigen Kubbtour, bevor am 8. Oktober das diesjährige Masters in Basel ausgetragen wird. Aber auch Gelegenheitsspielerinnen und -spieler sowie Einsteigerinnen und Einsteiger können sich in St.Gallen im Geschicklichkeitsspiel, das auch als Wikingerschach bezeichnet wird und auf Rasen gespielt wird, versuchen. Denn am Samstag findet neben dem «Galluskubb» auch der «Brodwurschkubb» statt. In letzterem geht es gemäss Organisatoren im familiären Grümpeli-Charme um die Wurst. (pd/arc)

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular gibt’s im Internet

Kollision am Unteren Graben: Zwei Leichtverletzte und erheblicher Sachschaden

Kurz nach 18 Uhr hat sich am Montagabend eine seitlich-frontale Kollision zwischen zweit Autos am Unteren Graben ereignet. Wie die St.Galler Stadtpolizei mitteilig, zogen sich zwei Mitfahrer leichte Verletzungen zu. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Die beiden Autos mussten nach dem Unfall abgeschleppt werden.

Die beiden Autos mussten nach dem Unfall abgeschleppt werden.

Bild: STAPO SG

Eine 49-Jährige war mit ihrem Auto auf dem Unteren Graben in Richtung Osten unterwegs. Trotz eines «Geradeaus»-Signals fuhr sie auf Höhe Metzgergasse nach links in Richtung Müller-Friedbergstrasse. Dadurch kam es zur seitlich-frontalen Kollision mit einem Auto, das von einem 53-Jährigen auf dem Unteren Graben in Richtung Westen gelenkt wurde.

Durch die Wucht der Kollision schob es das Auto der Frau gegen die Lichtsignalanlage. Dabei wurden zwei Mitfahrer im Auto des Mannes leicht verletzt. Sie gingen in der Folge selbst zum Arzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen und an der Lichtsignalanlage beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Die beiden Autos mussten abgeschleppt werden. (stapo/arc)

Heks-Lunchkino zeigt Film über israelischen Filmemacher im Kinok

Im Kinok wird am Freitag, 23. September, der Film «Zwei Träume – eine israelisch-palästinensische Dorfgeschichte» des Hilfswerks der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (Heks) gezeigt. Die Vorstellung beginnt um 12 Uhr. Zum Film offeriert das Heks ein kleines Lunchpaket.

Das Heks lädt am Freitagmittag zum Lunchkino ins Kinok.

Das Heks lädt am Freitagmittag zum Lunchkino ins Kinok. 

Bild: Hanspeter Schiess (26. Februar 2018)

Das neue Werk der Schweizer Regisseurin Barbara Miller porträtiert den israelischen Filmemacher Michael Kaminer. Er lebt in einem Kibbuz, der 1948 auf den Trümmern eines palästinensischen Dorfes errichtet wurde. Auf Anregung einer israelischen Partnerorganisation von Heks begab sich Kaminer auf eine Spurensuche nach der verschwiegenen Geschichte seines Zuhauses.

Kaminer konfrontierte seine Gemeinschaft mit den Fakten der Vergangenheit und suchte nach den Menschen, die einst dort lebten. Seine persönliche Reise verarbeitet er in einem Film. Er zeigt sein Werk an so vielen Orten wie möglich, denn er ist überzeugt: Eine Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern wird erst möglich sein, wenn beide Seiten dazu bereit sind, sich mit dem erlebten Leid und auch den Träumen der jeweils anderen Seite auseinanderzusetzen. (pd/arc)

Anmeldungen können online  vorgenommen werden.

Erste Hallenbäder des Hallenbadverbunds mit neuem Eintrittssystem

Sechs Hallenbäder aus der Stadt und der Region St.Gallen haben sich diesen Herbst zu einem regionalen Hallenbadverbund zusammengeschlossen. Während ihrer Sommerrevision haben sie die technische Umrüstung dafür vorbereitet und in einigen Fällen bereits umgesetzt.

Schwimmerinnen und Schwimmer aus Gemeinden, die nicht Teil des neuen Verbunds sind, bezahlen in Wittenbach 50 Prozent mehr Eintritt. Auch in St.Gallen soll das neue Eintrittssystem schon bald eingeführt werden.

Schwimmerinnen und Schwimmer aus Gemeinden, die nicht Teil des neuen Verbunds sind, bezahlen in Wittenbach 50 Prozent mehr Eintritt. Auch in St.Gallen soll das neue Eintrittssystem schon bald eingeführt werden.

Bild: Hannes Thalmann

Wie die Regio Appenzell Ausserrhoden-St.Gallen-Bodensee in einer Medienmitteilung schreibt, ist das aufgerüstete System in Herisau bereits seit 1. September in Betrieb. In Wittenbach läuft es seit Montag, 19. September, ebenfalls, wie ein Mitarbeiter des Hallenbads auf Anfrage bestätigt. In St.Gallen und Gossau erfolgt die Umstellung gemäss Mitteilung voraussichtlich Ende des Monats. Nach der technischen Umsetzung bezahlen auswärtige Hallenbadbesucherinnen und -besucher aus Gemeinden, die nicht Teil des Verbunds sind, einen Zuschlag von 50 Prozent.

Die technische Lösung für die Besuchererkennung und das neue Eintrittssystem stellen die SBB – und zwar mittels Swisspass. Wie die Regio mitteilt, handelt es sich um eine reine Abfrage der Herkunftsgemeinde, das Hallenbad speichert keine persönliche Daten der Badegäste.

Die benötigte Swisspass-Karte kann kostenlos an den Verkaufsstellen des öffentlichen Verkehrs bezogen werden. Aufgrund des weltweiten Chipmangels ist jedoch mit Lieferverzögerungen von etwa sieben, acht Wochen zu rechnen. Während der Überbrückungszeit erhalten die Betroffenen einen Übergangsbeleg aus Papier. Für Personen ohne Swisspass bieten die Hallenbäder jedoch auch künftig individuelle Lösungen bei der Eingangskontrolle an, heisst es im Communiqué. (pd/arc)

Staad: Zwei verletzte E-Bike-Fahrer nach Streifkollision mit Auto

Auf der Hauptstrasse in Staad ist es am Dienstag zu einem Verkehrsunfall gekommen. Wie die St.Galler Kantonspolizei mitteilt, zogen sich zwei E-Bike-Fahrer dabei Verletzungen zu. 

Beim Unfall zogen sich ein 70-jähriger und ein 82-jähriger Mann Verletzungen zu. Sie mussten ins Spital gebracht werden.

Beim Unfall zogen sich ein 70-jähriger und ein 82-jähriger Mann Verletzungen zu. Sie mussten ins Spital gebracht werden.

Bild: KAPO SG

Ein 26-jähriger Mann war mit seinem Auto von Rorschach in Richtung Thal unterwegs. Auf der Höhe des Bahnhofs Staad versuchte er drei E-Bike-Fahrer zu überholen. Gemäss Kantonspolizei bemerkte er während des Manövers, dass ihm ein Auto entgegenkam. Er lenkte sein Auto deshalb nach rechts. Dabei streifte der Aussenspiegel des Fahrzeugs das vorderste E-Bike. Der Fahrer des elektronischen Drahtesels stürzte und verletzte sich. Der zweite E-Bike-Fahrer stürzte daraufhin über seinen Vordermann und zog sich ebenfalls eine leichte Verletzung zu. Die beiden Männer, im Alter von 70 respektive 82 Jahren, wurden danach ins Spital gebracht. (kapo/arc)

Disorder: Bands laden am Freitag und Samstag in ihre Proberäume

Am Freitag, 23. September, und am Samstag, 24. September, laden wiederum Bands sowie Musikerinnen und Musiker in ihre Proberäume in der Stadt St.Gallen und spielen Gratis-Konzerte.

Im Rahmen des Disorder-Festivals öffnen verschiedene Bands ihre Proberäume und geben öffentliche Konzerte darin. Im Bild die Band Karluk, die auch dieses Jahr wieder teilnimmt.

Im Rahmen des Disorder-Festivals öffnen verschiedene Bands ihre Proberäume und geben öffentliche Konzerte darin. Im Bild die Band Karluk, die auch dieses Jahr wieder teilnimmt. 

Ralph Ribi

Das Bandraum-Festival Disorder möchte die Begeisterung für lokale Bandmusik wecken. Dieses Jahr geht es zum neunten Mal über die Bühne. Organisiert wird der Anlass von den Bands sowie den Musikern und Musikerinnen selbst. Einmal jährlich öffnen sie ihre Garagen, Proberäumen und Ateliers für alle Interessierten. Den Besucherinnen und Besuchern bietet sich so die Chance, in die Welt der Bandräume einzutauchen. Der Eintritt ist kostenlos. (pd/arc)

Weitere Informationen und welche Bands in diesem Jahr teilnehmen unter www.disorder.ch.

«Zur Sache»: Diskussionssendung widmet sich dem Personalnotstand

Der Personalnotstand ist derzeit allgegenwärtig. Bäckereien, wie beispielsweise jene in Mörschwil, bleiben zum Teil geschlossen. Gastronomen finden kein Personal und auch Pflegeinstitutionen suchen händeringend nach Mitarbeitenden. 

Pflegepersonal ist im Moment besonders gefragt. Einige Institutionen bieten ihren Mitarbeitenden bereits eine Sonderprämie an, wenn sie neues Personal vermitteln.

Pflegepersonal ist im Moment besonders gefragt. Einige Institutionen bieten ihren Mitarbeitenden bereits eine Sonderprämie an, wenn sie neues Personal vermitteln.

BIld: Chris Iseli

Der grundsätzliche Personalnotstand ist am heutigen Mittwoch auch Thema in der Diskussionssendung «Zur Sache» des Ostschweizer Regionalfernsehens. Als Studiogäste sind Manuela Kölbener, Chocolaterie Kölbener, Jan Riss, IHK St.Gallen-Appenzell und Lukas Auer, Präsident des Thurgauer Gewerkschaftsbunds, eingeladen. Sie werden in der Sendung darüber diskutieren, vor welchen Herausforderungen die Unternehmen aktuell stehen und wie der Notstand individuell bekämpft werden kann. Ausserdem werden sie Prognosen abgeben, welche Aussichten bevorstehen. Die Sendung wird moderiert von Stefan Schmid, Chefredaktor des «St.Galler Tagblatt».

Erstausstrahlung ist heute Mittwoch, 18.30 Uhr. Danach wird die Sendung stündlich wiederholt. Anschauen kann man sich das Gespräch ab dem frühen Abend auch im Internetauftritt von TVO. (pd/arc)

Kunstmuseum: Melanie Bühler wird Senior Curator

Die international renommierte Kuratorin Melanie Bühler ist ab diesem Herbst für das Kunstmuseum St.Gallen tätig. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor. Bühler wird das Haus vorerst als Freelancerin begleiten und verstärkt ab 2023 als Senior Curator das Team des Kunstmuseums, um neue Inhalte zu entwickeln.

Melanie Bühler ist seit 2017 Kuratorin für zeitgenössische Kunst am Frans Hals Museum im niederländischen Haarlem. Ab diesem Herbst ist sie für das Kunstmuseum St.Gallen tätig.

Melanie Bühler ist seit 2017 Kuratorin für zeitgenössische Kunst am Frans Hals Museum im niederländischen Haarlem. Ab diesem Herbst ist sie für das Kunstmuseum St.Gallen tätig.

Bild: Anneke Hymmen

Die neue Kuratorin wird in Zusammenarbeit mit dem neuen Direktor Gianni Jetzer, der im November sein Amt antritt, sowie der langjährigen Leiterin des Kunstvereins St.Gallen, Nadia Veronese, die künftige Entwicklung des Museums mitgestalten. Veronese wird ebenfalls die Funktion des Senior Curator übernehmen.

Melanie Bühler ist seit 2017 Kuratorin für zeitgenössische Kunst am Frans Hals Museum im niederländischen Haarlem. Aktuell arbeitet sie am Projekt «The Art of Critique», das die kunsthistorische Bewegung der Institutionskritik überdenkt. Zu ihren jüngsten Ausstellungen gehören gemäss Mitteilung «Image Power» (2020) und «Noise! Frans Hals, Otherwise» (2018), beide im Frans Hals Museum, sowie «Private Public Relations» (2017) in der Pinakothek der Moderne in München.

Bühler ist ausserdem Gründerin und Kuratorin von «Lunch Bytes» (2010 – 2015). Dabei handelt es sich um ein Projekt über Kunst und digitale Kultur. Dafür arbeitete sie unter anderem mit der Art Basel, dem Institute of Contemporary Arts, London, dem Haus der Kulturen der Welt, Berlin und dem Hirshhorn Museum und Sculpture Garden, Washington D.C., zusammen. Auch ist Bühler die Herausgeberin diverser Publikationen und Autorin von Texten, die in verschiedenen Ausstellungskatalogen und Kunstmagazinen erschienen sind. (pd/arc)

Olma: Afterparty von FM1 steigt neu im Waaghaus

Viele Ostschweizerinnen und Ostschweizer können es vermutlich kaum erwarten. Noch 22-mal schlafen und dann ist wieder Olma. Erstmals seit Pandemiebeginn kann die Messe ohne Einschränkungen durchgeführt werden. Und nach zweijährigem Unterbruch lädt auch Radio FM1 wieder zur Afterparty in die FM1-Radio-City. Dieses Jahr jedoch an einem neuen Standort. Das gibt der Radiosender in einem Communiqué bekannt.

Die FM1-Radio-City findet dieses Jahr jeweils im Waaghaus statt.

Die FM1-Radio-City findet dieses Jahr jeweils im Waaghaus statt.

Bild: Stephanie Martina (21. Oktober 2017)

Bisher wurde jeweils auf dem Unteren Brühl gefeiert, in diesem Jahr steigt die Party vom 13. bis 22. Oktober neu jeweils im Waaghaus. Wie FM1 mitteilt, trumpft die neue Location nicht nur mit seiner zentralen Lage auf, sondern auch mit längeren Öffnungszeiten. Von Montag bis Donnerstag kann jeweils von 17 Uhr bis Mitternacht gefeiert werden, am Freitag und Samstag dauert die Party bis 1.30 Uhr an.

Unter der Woche ist der Eintritt kostenlos, Freitag und Samstag auch, aber nur für «Early Birds», die bereits vor 19.30 Uhr vor Ort sind. Danach beträgt der Eintrittspreis 10 Franken. Nebst Drinks und Food können sich die Gäste täglich auf angesagte DJs aus der Region freuen. Am Tag der Eröffnung, 13. Oktober, findet zudem ein VIP-Pre-Opening mit diversen Highlights statt. Tickets für den Eröffnungsabend werden ausschliesslich auf FM1 verlost. (pd/arc)

«Tagblatt»-Fotograf löst Fehlalarm im Stiftsbezirk aus

Anlässlich des 175-Jahr-Jubiläums des Bistums St.Gallen führte ein Journalist dieser Zeitung am Dienstagmittag ein Interview mit dem Bischof Markus Büchel. Das Gespräch fand in einem Gebäude im Stiftsbezirk statt. Selbstredend war auch ein Fotograf vor Ort, um ein Porträt des Bischofs zu machen. 

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr erreichten den Stiftsbezirk innert weniger Minuten.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr erreichten den Stiftsbezirk innert weniger Minuten.

Um optimale Lichtverhältnisse für das Bild zu schaffen, montierte unser Fotograf eine Lampe auf einem Stativ und fuhr dieses in die Höhe. Durch das Hochfahren muss der Lichtstrahl zu nahe an einen Sensor geraten sein, was einen Alarm auslöste.

Da es sich beim Stiftsbezirk um einen Spezialfall handelt, rückte die Feuerwehr St.Gallen nach dem Eingang des Alarms unverzüglich mit einem Grossaufgebot aus. Auch eine Patrouille der Stadtpolizei begab sich zur Kathedrale, wie Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei, auf Anfrage bestätigt.

Als die Einsatzkräfte vor der Türe des Gebäudes standen, klingelten sie. Markus Büchel habe sich noch gefragt, wer ihn denn suche, berichtet der Fotograf. Nachdem der Bischof persönlich die Türe geöffnet hatte, gaben die Beteiligten des Interviews Entwarnung und der kurzzeitige Trubel löste sich wieder auf. (arc)

Erster Klimastreik seit Ende März steht an

Am Freitag, 23. September, besammeln sich Aktivistinnen und Aktivisten rund um den Globus, um auf die Klimakrise, ihre Dringlichkeit und Problematik, aufmerksam zu machen. Auch in St.Gallen wird es einen Klimastreik unter dem Motto #ZuHeiss geben. Es ist der erste seit Ende März. 

Am Freitag, 23. September, finden weltweit Aktionen statt, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen.

Am Freitag, 23. September, finden weltweit Aktionen statt, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. 

Bild: Benjamin Manser (19. März 2021)

Der Anlass beginnt um 17.30 Uhr beim Marktplatz. Begleitet wird die Demonstration von Musikerinnen und Musikern sowie Reden von Politikerinnen. Unter anderem werden die St.Galler SP-Nationalrätin Barbara Gysi und die SP-Kantonsrätin Bettina Surber sprechen. Parolen rufend wird der Demonstrationszug durch die Stadt St.Gallen ziehen, bis die Veranstaltung um zirka 18.30 Uhr ihr Ende findet. (pd/arc)

Tier-Fahrzeuge: Ostwind-Abonnenten erhalten Aktivierungsgebühr geschenkt

Der Tarifverbund Ostwind und der Shared-Mobility-Anbieter Tier lancieren einen Pilotversuch. Bis Ende des Jahres wird allen Personen mit einem Ostwind-Abonnement die Aktivierungsgebühren für die Tier-Fahrzeuge geschenkt. Die Gebühr von einem Franken fällt jeweils bei jeder Nutzung an. Das teilt Ostwind in einem Communiqué mit.

Die E-Roller von Tier sind in der Region St.Gallen mittlerweile weit verbreitet.

Die E-Roller von Tier sind in der Region St.Gallen mittlerweile weit verbreitet.

Bild: Michel Canonica

Wie Ostwind schreibt, haben die Themen «letzte Meile» und «Verbindung in angebotsschwachen Zeiten» grosses Entwicklungspotenzial im öffentlichen Verkehr. Um diese vertiefter anzugehen, ist nun die Kooperation entstanden. «Mit dem gemeinsamen Pilotversuch testen wir das Bedürfnis sowie das Kundenverhalten nach Mobility as a Service», wird Christian Stieger, Leiter Marketing des Tarifverbund Ostschweiz  in der Mitteilung zitiert. Auch für Manuel Herzog, Operations Manager St.Gallen Tier, sei der Pilotversuch wertvoll. Denn laut Herzog versteht sich das Unternehmen als Zubringer beziehungsweise Unterstützer für die erste und die letzte Meile, welche die Teilnehmenden des öffentlichen Verkehrs zurücklegen müssen. Auf Basis der gesammelten Erfahrungen während der Pilotphase werden die beiden Unternehmen im Jahr 2023 dann weitere Kooperationsmöglichkeiten definieren.

Damit die Ostwind-Abonnentinnen und -Abonnenten das Angebot nutzen können, müssen sie online unter tier.ostwind.ch einen Code beziehen. Einigen Ostwind-Kundinnen und -Kunden wird er gemäss Mitteilung direkt per E-Mail zugesandt. Um die Vergünstigung zu nutzen, muss die Tier-App heruntergeladen werden und in dieser in der Rubrik «Promos und Ersparnisse» der Code eingegeben werden. Anschliessend wird das Fahrzeug über den integrierten QR-Code gestartet. Die Kosten pro Minute belaufen sich danach weiterhin auf 40 Rappen. 

Die Kooperation ist für alle Gebiete verfügbar, in denen Tier in der Ostschweiz aktiv ist. In der Region St.Gallen sind dies die Stadt St.Gallen, Gossau, Wittenbach, Gaiserwald, Berg, Rorschach, Goldach, Rorschacherberg, Mörschwil und Tübach. (pd/arc)

Workshop in der Stadtbibliothek Katharinen: Vom Drehbuch zum eigenen Musikvideo

In den Herbstferien lädt die Stadtbibliothek Katharinen zu einem zweitägigen Musikvideo-Workshop ein. Das Angebot richtet sich an Kinder zwischen von neun bis zwölf Jahren. Der Kurs findet am Dienstag, 4. Oktober, und Mittwoch, 5. Oktober statt.

Die Kinder stellen sich am Workshop sowohl hinter als vor die Kamera.

Die Kinder stellen sich am Workshop sowohl hinter als vor die Kamera.

Bild: Fotolia

Im Rahmen des Workshops lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, kreative Ideen in die Realität umzusetzen, indem sie ein Musikvideo zu ihrem Lieblingssong drehen. Begleitet werden die Kinder dabei von Bibliotheksmitarbeiter Marco Albini und einer Lernenden der Stadtbibliothek. Wie es in der Mitteilung heisst, vermitteln die beiden den Teilnehmenden alle schritte von der Idee bis zum fertigen Video.

Bevor es ans Drehen des Videos geht, wird ein Drehbuch erstellt. Nachdem die Aufnahmen im Kasten sind, zeigt das Kursleiterteam, wie das Rohmaterial mit einer Videobearbeitungssoftware bearbeitet wird. Zum Schluss stellen die Kinder ihre kreierten Video der Gruppe vor.

Der Kurs findet jeweils von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf beschränkt. Interessierte können sich online oder direkt in der Bibliothek bis am 30. September anmelden. Der Unkostenbeitrag beträgt 5 Franken. (sk/arc)

Botanischer Zirkel lädt zum Rundgang im Botanischen Garten

Der Botanische Zirkel St.Gallen lädt am Donnerstag, 22. September, zu einem Rundgang im Botanischen Garten ein. Das Motto lautet «Wildes St.Gallen».

Zimbelkraut, auch Mauerblümchen genannt, ist eine Staude, die bevorzugt im Steingarten gepflanzt wird und dort mit ihren violetten Blüten kahle Mauern verschönert.

Zimbelkraut, auch Mauerblümchen genannt, ist eine Staude, die bevorzugt im Steingarten gepflanzt wird und dort mit ihren violetten Blüten kahle Mauern verschönert.

Bild: Sandra Ardizzone

Der Botanische Garten ist seinem Publikum in erster Linie als gut gepflegte Gartenanlage bekannt, schreibt der Botanische Zirkel. Doch er zeigt nicht nur zahmes Ziergrün, sondern gibt auch die wilden, urwüchsigen Seiten der Gallusstadt und ihrer Umgebung wieder. Im Fokus des Rundgangs stehen genau diese einheimische und eingebürgerte Wildpflanzen der Stadt. 

Neben Arten, denen man auch auf einem Spaziergang begegnen kann, treffen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Rundgangs auch auf einige seltene St.Galler Botanik-Perlen. Treffpunkt ist um 18 Uhr vor dem Tropenhaus. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. (pd/arc)

Katja Petrowskaja liest im Kunstmuseum St.Gallen

Die ukrainisch-deutsche Autorin Katja Petrowskaja.

Die ukrainisch-deutsche Autorin Katja Petrowskaja.

Bild: PD

Die NZZ reiht Katja Petrowskaja neben AutorInnen wie Walter Benjamin oder Susan Sontag ein in den «Horizont der grossen Foto-Literatur». Ob sie Eisbären in Königsberg betrachtet, Bergmänner im Donbass oder ihre eigene Mutter am Schwarzen Meer – es ist eine Schule des Sehens, zu der die ukrainisch-deutsche Schriftstellerin einlädt. Katja Petrowskaja liest am Donnerstag, 22. September, 20 Uhr, eingeladen vom Literaturhaus Wyborada, im Kunstmuseum St.Gallen aus ihren in der Bibliothek Suhrkamp erschienenen Prosaminiaturen, die Fotos werden projiziert.

Mit diesen Foto-Kolumnen, die sie 2015 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu schreiben begann, hat Katja Petrowskaja, die 1970 in Kiew geboren wurden, ihr eigenes Genre geschaffen: kurze Prosa, Landschaft, Biografie, Zeitgeschichte und Form auf minimalem Raum verdichtend. Und sie knüpft, zwischen den Zeilen, die Fragen daran: Woraus besteht die Gegenwart? Aus dem, was in Ausstellungen hängt, an Plakatwänden verwittert oder über die Bildschirme läuft? Wie gelingt es, den intimen Moment der Bestürzung oder des Staunens in Sprache zu verwandeln? (pd/map)

Anmeldung wünschenswert, aber nicht zwingend: literaturhaus@wyborada.ch

Die Künstlerin Harlis Schweizer setzt sich in die Hiltibold-Vitrine und zeichnet das Geschehen in der Goliathgasse

Wer am Mittwoch, 21. September, und am Donnerstag, 22. September, das Kunstschaufenster Hiltibold in der Goliathgasse passiert, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit beobachtet und vielleicht sogar gezeichnet. Die Künstlerin Harlis Schweizer wird nämlich an den beiden Tagen Platz hinter der Glasscheibe nehmen und von dort aus das Geschehen in der Gasse zeichnen.

Harlis Schweizer zeichnet am Mittwoch und am Donnerstag in einer der Hiltibold-Vitrinen.

Harlis Schweizer zeichnet am Mittwoch und am Donnerstag in einer der Hiltibold-Vitrinen.

Bild: Tobias Garcia (17. Dezember 2021)

Ihre Arbeit in der Vitrine wird die Künstlerin aus Bühler jeweils um 10 Uhr aufnehmen. Ihren ungewöhnlichen Arbeitsplatz verlässt sie sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag um 18 Uhr. Ihre Werke wird sie fortlaufend an die Vitrine hängen. Und zwar so, dass sie von aussen sichtbar sind. Dies wird Harlis Schweizer so lange wiederholen, bis der Ausblick nur noch durch die engen Abstände zwischen den Bildern und dem Fensterrahmen möglich ist. Die Vitrine wird im Laufe der Zeit fast keinen Ausblick mehr gewähren und verwandelt sich so in eine Kabine, einen geschützten Raum.

An der Eröffnung, die am Donnerstag um 18 Uhr beginnt, verlässt Harlis Schweizer den Ort dann endgültig. Inwendig wird dann nur noch ihr Arbeitsplatz mit dem letzten gezeichneten Bild, das die verstellte Aussicht zeigt, auf dem Tisch zu erkennen sein. Einblick erhält nur, wer sich ganz nahe an die Glasscheibe wagt.

In der zweiten Vitrine wird ab Donnerstag ein Film von Georgette Maag aus Zürich zu sehen sein. Dieser zeigt einen Tunnel, in dem sich der Betrachter auf eine Lichtquelle am Ende des Tunnels bewegt. Kurz bevor man denkt, dass man aus dem Tunnel kommt, fährt die Kamera aber wieder zurück. Auch Georgette Maag wird an der Eröffnung erwartet. (arc)

Eine Woche nach der Einführung: Frau knackt neuen Jackpot im Casino St.Gallen und freut sich über rund 94'000 Franken

Vor einer Woche haben die Swisscasinos St.Gallen, Zürich, Pfäffikon und Schaffhausen einen neuen Jackpot namens Royal Jackpot eingeführt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag, kurz nach Mitternacht, wurde er bereits von einer jungen Frau im Casino St.Gallen geknackt. Die Glückliche freute sich über 93’952.45 Franken. Was sie mit dem nahezu sechsstelligen Betrag, den sie nicht versteuern muss, anfängt, wusste sie nach dem Gewinn noch nicht.

Die Frau gewann den Betrag im Ultimate Texas Hold'em Poker.

Die Frau gewann den Betrag im Ultimate Texas Hold'em Poker. 

Symbolbild: Fotolia

Die Frau gewann den Betrag im Ultimate Texas Hold’em Poker. Ihr Einsatz betrug 5 Franken. Die richtigen Karten waren Herz 2 und Pik Bube, heisst es in der Mitteilung des Casinos. Mit dem Buben vervollständigte sie ihren Royal Flush der Gemeinschaftskarten 10, Queen, König und Ass. Ein Royal Flush ist eine Strasse von der 10 zum Ass in derselben Farbe. Mit der jungen Frau freuten sich auch die fünf Mitspielenden, die je einen Bonus von 500 Franken gewannen.

Der Royal Jackpot kann an den Spieltischen Black Jack sowie Ultimate Texas Hold’em Poker gewonnen werden. Durch die Vernetzung über die vier Standorte steigt die Summe des Jackpots schneller an. (pd/arc)

PHSG: Diskurs zur baukulturellen Bildung

Die Pädagogische Hochschule St.Gallen (PHSG) fokussiert in der öffentlichen Vortragsreihe «Focus» jeweils aktuelle Themen aus Bildung, Gesellschaft und Kultur. Ein Anlass aus der Reihe findet am Mittwoch, 21. September, in der Aula des PHSG-Hochschulgebäudes an der Notkerstrasse statt. Beginn ist um 19 Uhr.

Die Pädagogische Hochschule in St.Gallen lädt am Mittwoch zu einem öffentlichen Vortrag.

Die Pädagogische Hochschule in St.Gallen lädt am Mittwoch zu einem öffentlichen Vortrag.

Bild: Belinda Schmid

Die Veranstaltung von Mittwoch soll den innerpädagogischen Diskurs über baukulturelle Bildung anregen und trägt den Namen «Brennpunkt baukulturelle Bildung – Diskussion über gebaute Umwelt, Identität und Teilhabe». Beim Anlass handelt es sich um eine Zusammenarbeit zwischen der PHSG und dem Verein Archijeunes. An der 90-minütigen Veranstaltung wird der Frage nachgegangen, was wir über unseren unmittelbaren Lebensraum, über die Häuser in unserer Nachbarschaft, über Materialien und Bauprozesse wissen.

Die Einleitung übernimmt Kathrin Sieber, Geschäftsführerin Archijeunes, moderieren wird Jenny Keller, Redaktorin «Werk, Bauen + Wohnen». Als Podiumsgäste werden Andy Benz, Bildungsrat St.Gallen und Präsident der Pädagogischen Kommission, Markus Buschor, Stadtrat und Vorsteher der Direktion Planung und Bauen, Regula Pöhl, Professorin an der PHSG, Ueli Vogt, Kurator Zeughaus Teufen und Kathrin Siebert erwartet. Im Anschluss gibt es einen Apéro. (pd/arc)

Medienschule startet neuen Lehrgang

Ende Oktober beginnt die Medienschule St.Gallen einen neuen Lehrgang. Der Unterricht bietet eine Einführung in den Journalismus und die Medienarbeit. Gemäss Mitteilung eignet er sich für Berufseinsteigende, aber auch für freie Mitarbeitende oder Medienverantwortliche.

Die Teilnehmenden werden unter anderem auch für die elektronische Berichterstattung fit gemacht.

Die Teilnehmenden werden unter anderem auch für die elektronische Berichterstattung fit gemacht. 

Bild: PD

Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen an 20 Kurstagen die wichtigsten journalistischen Grundregeln und üben diverse Textformen ein. Der Kurs findet jeweils am Freitag statt. Laut Schulleiter Felix Mätzler ist die St.Galler Medienschule wohl die kleinste im Land. Es seien auch schon Lehrgänge mit drei Teilnehmenden durchgeführt worden. Umso erfreuter waren diese, als der Medienspezialist von SRF, Salvador Atasoy, mit ihnen über Fake-News diskutierte, oder Flavio Razzione, Nachrichtenchef von «Blick», sie zwei Tage lang unterrichtete. (pd/arc)

Der Start des neuen Lehrgangs ist am 28. Oktober. Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Kontaktnahme gibt’s im Internet

Pilgerschaft von Untereggen nach St.Georgen

Das Bistum St.Gallen lädt am Samstag, 24. September, zur Pilgerschaft von Untereggen über Notkersegg nach St.Georgen. Es ist der 17. Pilgertag anlässlich des 175-Jahr-Jubiläums des Bistums.

Das Bistum St.Gallen feiert dieses Jahr sein 175-jähriges Bestehen.

Das Bistum St.Gallen feiert dieses Jahr sein 175-jähriges Bestehen.

Bild: Urs Bucher

Der Pilgertag beginnt um 9 Uhr in der Kirche Maria Magdalena in Untereggen und endet um 16.30 Uhr im Pfarrheim Oase in St.Georgen. Höhepunkt auf dem mit 11,6 Kilometer recht kurzen Pilgerweg sind eine Stunde Gehen im Schweigen, der Mittagshalt im Notkersegg sowie ein gemütlicher Ausklang mit Umtrunk am Ziel.

Der Pilgertag ist gemäss Bistum bewusst schlicht gehalten. Im Vordergrund steht das gemeinsame Unterwegssein. Neben Wasserflaschen und Picknickverpflegung sollen gutes Schuhwerk und bei Bedarf Stöcke mitgebracht werden. Für die Pilgerschaft wird eine mittlere Kondition benötigt. Der Weg eignet sic