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ST.GALLER STADT-TICKER: Wie weiter mit dem E-Voting? +++ Vertrauen und Wertschätzung motivieren +++ 5078 haben abgestimmt +++ 1100 kamen an die Spielenacht +++ Fasnacht eröffnet

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Montag, 11. November - 18:55 Uhr

Diskussion über E-Voting: Gefahren, Chancen und technische Probleme

(mha/vre) In der Smarthalle an der Neugasse 30 geht es am Dienstag, 18.30 bis 20 Uhr, ums E-Voting. Kuno Schedler von der HSG und Benedikt van Spyk, Vizestaatssekretär des Kantons St.Gallen, diskutieren mit den Anwesenden über Gefahren und Chancen des Abstimmens und Wählens per Internet, aber auch über die Zukunft und die Schwierigkeiten bei der Umsetzung von E-Voting.

In der Smarthalle an der Neugasse 30 gibt's noch bis 23. November öffentliche Anlässe über Digitalisierung und die Smart City. (Bild: Reto Voneschen - 19. August 2019)

In der Smarthalle an der Neugasse 30 gibt's noch bis 23. November öffentliche Anlässe über Digitalisierung und die Smart City. (Bild: Reto Voneschen - 19. August 2019)

Der öffentliche Anlass ist Teil der Reihe «Digital Dialog» der Stadt. Die Serie beschäftigt sich gemäss Mitteilung mit aktuellen Themen zur Digitalisierung. So gibt es am Mittwoch, je 17 und 18 Uhr, Rundgänge zu Raumklima, Elektrosmog und Smart Living. Alle Anlässe können gratis besucht werden und sind im Internetauftritt der Smarthalle abrufbar.

An der Neugasse 30 werden bis 23. November Anlässe durchgeführt. Damit will die Stadt dem breiten Publikum die Themen Smart City und Digitalisierung näher bringen.

Montag, 11. November - 18:34 Uhr

Forum des Vereins Triebwerk: Wieso sind so viele Jugendliche in der Lehre demotiviert?

Laut Umfragen in Ostschweizer Lehrbetrieben müssen sich fast zwei Drittel von ihnen mit unmotivierten Lehrlingen auseinandersetzen. Das diesjährige Forum des Vereins Triebwerk ging der Frage nach, was Jugendliche motiviert. Die Organisation unterstützt Jugendliche bei der Lehrstellensuche. Wie aktuell das Thema der fehlenden Motivation ist, zeigte sich gemäss Triebwerk-Mitteilung daran, dass eine Rekordzahl von 160 Personen die Veranstaltung besuchte.

«Die Motivation ist ein wunder Punkt bereits in der Schule», sagte Marlis Angehrn, Leiterin der Dienststelle Schule und Musik (ehemals Schulamt) der Stadt St. Gallen. Die Motivation nehme von Schuljahr zu Schuljahr ab. Bis zur 3. Oberstufe sinke sie teils bis auf null. Matthias Vogel, Schulleiter der Maitlisek Gossau, lieferte eine erste Antwort darauf, was Jugendliche motiviert: Man müsse sie beim Lernen mit echten Herausforderungen aktivieren.

Am diesjährigen Forum des Vereins Triebwerk ging es um die Frage, was Jugendliche beim Lernen motiviert. (Bild: PD)

Am diesjährigen Forum des Vereins Triebwerk ging es um die Frage, was Jugendliche beim Lernen motiviert. (Bild: PD)

Motivation müsse zwar vom Jugendlichen selber kommen, sagte Achi Brunnschweiler, Coach und betrieblicher Mentor. Man könne aber auch nachhelfen. Dies mit echtem Interesse am Jugendlichen und indem man ihm Würde und Selbstwert gebe, ihm Grosses zutraue und Verantwortung übergebe. Falsch sei es, Teenagern zu drohen, sie anzubrüllen oder ihnen alle Verantwortung abzunehemen.

Am Triebwerk-Forum kamen auch Jugendliche zu Wort. Sie bestätigten die Aussagen der Fachleute: «Motivation kommt, wenn man uns zuhört, Vertrauen schenkt und ein gutes Umfeld bietet.» Motivationskiller hingegen seien Blossstellungen, fehlende Wertschätzung, langweilige Arbeit und mangelnde Unterstützung, heisst es in der Mitteilung des Vereins Triebwerk.

Montag, 11. November - 17:25 Uhr

Bis Montagmittag haben 5’078 Städterinnen und Städter abgestimmt und gewählt

(vre) Am kommenden Wochenende ist schon wieder Wahl- und Abstimmungssonntag. Ab sofort ist daher im Internet wieder das städtische Barometer aufgeschaltet, das täglich den Stand der Stimm- und Wahlbeteiligung zeigt. Bis Montagmittag haben demnach 5’078 Städterinnen und Städter ihre Couverts für den Sonntag retourniert. Das entspricht einer Beteiligung von 11,4 Prozent.

Bisher sind in der Stadt St.Gallen über 5000 Couverts mit ausgefüllten Wahl- und Abstimmungsunterlagen für den 17. November retourniert worden. (Bild: Ralph Ribi - 28. Februar 2007)

Bisher sind in der Stadt St.Gallen über 5000 Couverts mit ausgefüllten Wahl- und Abstimmungsunterlagen für den 17. November retourniert worden. (Bild: Ralph Ribi - 28. Februar 2007)

Auf kantonaler Ebene steht für den Sonntag der Entscheid im zweiten Wahlgang um die beiden St.Galler Ständeratssitze auf dem Programm: Dazu treten die Bisherigen Beni Würth (CVP) und Paul Rechsteiner (SP) sowie neu Roland Rino Büchel (SVP) an. Bei den Sachvorlagen geht es in der Stadt um einen Kredit von rund 20 Millionen Franken zur Sanierung des Feuerwehrdepots.

Auf kantonaler Ebene stehen am Sonntag weiteres vier Sachgeschäfte zum Entscheid an. Darunter sind drei Bildungsvorlagen: Sanierung und Erweiterung der GBS an der Demutstrasse im Riethüsli, Neubau eines Campus für die Kantons- und die Gewerbeschule in Wattwil sowie Gründung der Fachhochschule Ostschweiz. Das vierte Geschäft betrifft einen Nachtrag zur Gesetzgebung über die Krankenversicherung und die Summe, die jährliche für die Prämienverbilligung eingesetzt werden soll.

Montag, 11. November - 15:51 Uhr

Publikumsrekord an der St.Galler Spielenacht: 1'100 kamen in den Pfalz- und in den Hofkeller

(pd/vre) Am vergangenen Samstag hat im Pfalz- und im Hofkeller die neunte St.Galler Spielenacht stattgefunden. Die Veranstaltung habe wieder Spielbegeisterte in Scharen angelockt, schreibt der Trägerverein des Anlasses. Mit 1100 Besucherinnen und Besuchern sei sogar ein neuer Besucherrekord aufgestellt worden, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Wegweiser an der Spielenacht vom vergangenen Wochenende im St.Galler Pfalzkeller. (Bild: PD - 9. November 2019)

Wegweiser an der Spielenacht vom vergangenen Wochenende im St.Galler Pfalzkeller. (Bild: PD - 9. November 2019)

An der Spielenacht wurden wieder über 40 Spiele angeboten. Die Spieltische seien den ganzen Abend sehr gut besetzt gewesen, heisst es in der Mitteilung. Erstmals habe es sogar kurze Wartezeiten gegeben, wenn man zu seinem Wunschspiel wollte. Für die Organisatoren war die neunte Spielenacht «eine rundum gelungene Veranstaltung, die für jeden Besucher ein passendes Angebot bereithielt».

Der Termin für die zehnte St.Galler Spielenacht steht übrigens auch schon fest: Es ist der 7. November 2020.

Montag, 11. November - 15:25 Uhr

Im Mannenweier schwimmen sie immer noch

Leserbild. Andreas Hobi fotografierte die beiden Schwimmerinnen am Sonntagmorgen im frostigen Mannenweier.

Leserbild. Andreas Hobi fotografierte die beiden Schwimmerinnen am Sonntagmorgen im frostigen Mannenweier.

Montag, 11. November - 12:11 Uhr

St.Galler Fasnacht ist eröffnet: Mit Guggen, Tranquillo Barnetta und dem neuen Plakat

(vre) Punkt 11 Uhr 11 ist am Montag auch vor dem St.Galler Waaghaus die Fasnacht 2020 eingeläutet worden. Mit von der Partie waren St.Galler Guggerinnen und Gugger, Vertreter der Fasnachtsgesellschaft, aber auch viele Ehren-Födlebürger und Ehren-Födlebürgerinnen. Einen Auftritt hatte unter anderem Föbü Tranquillo Barnetta, der von Föbü Malcolm Green interviewt wurde.

Enthüllt wurde auf dem Bohl wie üblich auch das neue Fasnachtsplakat. Es thematisiert die grassierende Bauwut auf dem städtischen Strassennetz und zeigt Baustellen-Töggel, die sich für die Fasnacht verkleidet habe. Das Plakat entstand aufgrund einer Ausschreibung der Fasnachtsgesellschaft. Gestaltet wurde es von Janina Ebnöther-Schmuck und Sina Mazziotta von der Werbeagentur Redchili in Mörschwil.

Das Fasnachtsplakat 2020 mit beiden Gestalterinnen Sina Mazziotta (links) und Janina Ebnöther-Schmuck. Rechts Fasnachtspräsident Bruno Bischof. (Bild: Ralph Ribi - 11. November 2019)Das Fasnachtsplakat 2020 mit beiden Gestalterinnen Sina Mazziotta (links) und Janina Ebnöther-Schmuck. Rechts Fasnachtspräsident Bruno Bischof. (Bild: Ralph Ribi - 11. November 2019)
Tranquillo Barnetta, Ehren-Födlebürger des Jahres 2017, mit links im Hintergrund Föbü Malcolm Green. (Bild: Ralph Ribi) Tranquillo Barnetta, Ehren-Födlebürger des Jahres 2017, mit links im Hintergrund Föbü Malcolm Green. (Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi) (Bild: Ralph Ribi)
Föbü Malcolm Green und Gugger der Tschaggi-Waggi aus St.Gallen in Aktion. (Bild: Ralph Ribi) Föbü Malcolm Green und Gugger der Tschaggi-Waggi aus St.Gallen in Aktion. (Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi) (Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi) (Bild: Ralph Ribi)
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Die Riethüsli-Gugge blau mit Schweizer Kreuz und Alpaufzug auf der Backe. (Bild: Ralph Ribi) Die Riethüsli-Gugge blau mit Schweizer Kreuz und Alpaufzug auf der Backe. (Bild: Ralph Ribi)
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Lautstarker Fasnachtsauftakt in der Stadt St.Gallen mit dem neuen Plakat und Ehren-Födlebürger Tranquillo Barnetta

Als Fasnachtsbeiz ehrten in diesem Jahr die Guggen das Café/Restaurant Gschwend. Obergugger Andi Jakob überreichte den Preis an Manuela Signer und Wisi Signer von der Gschwend-Geschäftsleitung.

Montag, 11. November - 11:59 Uhr

Der Helikopter ist unterwegs: Gegen 14 Uhr soll der grosse Christbaum am Klosterplatz einfliegen

(SK/vre) Heute Montag soll der grosse Christbaum auf den Klosterplatz geflogen werden. Wie der Mediendienst des Kantons St.Gallen meldet, ist der Helikopter der Heliswiss derzeit unterwegs in die Ostschweiz. Er wird voraussichtlich um 12.30 in Untereggen landen. Wenn sich das Wetter nicht weiter verschlechtert, wird er wie geplant um etwa 14 Uhr mit dem Baum auf dem Klosterplatz eintreffen.

Die Spenderin der Nordmanntanne aus Untereggen will anonym bleiben. Der Baum wiegt etwa fünf Tonnen und ist knapp 20 Meter hoch. Der Helikopter kann allerdings nur etwa zwei Tonnen heben. Daher wurde der Baum nach Angaben des Kantons so vorbereitet, dass er nach dem Fällen nur noch etwa 15 Meter hoch ist und das Maximalgewicht nicht übersteigt.

Seit einigen Jahren wird der grosse Christbaum durch den Kamov-Kranhelikopter der Heliswiss auf den Klosterplatz geflogen. 2012 musste dieser sogar einmal wegen Nebel auf einer Wiese in Rotmonten «übernachten». (Bild: Urs Jaudas - 22. November 2012)

Seit einigen Jahren wird der grosse Christbaum durch den Kamov-Kranhelikopter der Heliswiss auf den Klosterplatz geflogen. 2012 musste dieser sogar einmal wegen Nebel auf einer Wiese in Rotmonten «übernachten». (Bild: Urs Jaudas - 22. November 2012)

Der Mediendienst des Kantons St.Gallen informiert in den Sozialen Medien (Facebook, Twitter) unter dem Hashtag #christbaumsg über den Flug des grossen Christbaums. Infos gibt's im Internet auch auf der Homepage des Kantons St.Gallen.

Montag, 11. November - 9:11 Uhr

In zwei Stunden bricht auch in der Stadt St.Gallen die Vorfasnacht aus

Der Fasnachtsauftakt findet in St.Gallen traditionellerweise mit Guggen aus der ganzen Region vor dem Waaghaus statt. (Bild: Urs Bucher - 11. November 2018)

Der Fasnachtsauftakt findet in St.Gallen traditionellerweise mit Guggen aus der ganzen Region vor dem Waaghaus statt. (Bild: Urs Bucher - 11. November 2018)

(vre) Traditionellerweise läuten Fasnächtlerinnen und Fasnächtler am 11.11., 11 Uhr 11, die neue Fasnacht ein. Das geschieht seit einigen Jahren auch in der Stadt St.Gallen: Guggen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Fasnachtsgesellschaft versammeln sich jeweils vor dem Waaghaus. Dabei gibt's laute und kakofonische Töne und das neue Fasnachtsplakat wird enthüllt. In zwei Stunden ist es wieder soweit...

Die eigentlichen närrischen Tage starten dann auch in St.Gallen am Schmutzigen Donnerstag. Dieser fällt 2020 auf den 20. Februar.

Montag, 11. November - 8:42 Uhr

Öffentliche Verleihung heute Abend im Palace: Ein Dutzend Preise für St.Galler Kulturschaffende

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen vergibt heute Montag, 18.30 Uhr, an einer öffentlichen Feier im Palace einen Anerkennungspreis und vier Förderungspreisen an Kulturschaffende. Der Anerkennungspreis geht an Norbert Möslang. Die Förderungspreise werden Tobias Bauer (1955, Literat), Dominik Kesseli (1980, Musiker), das Kollektiv Kulturkosmonauten sowie an Fabienne Lussmann (1988, bildende Künstlerin) verliehen.

Der Künstler Norbert Möslang erhält heute im Palace den diesjährigen Anerkennungspreis der Stadt St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 31. März 2019)

Der Künstler Norbert Möslang erhält heute im Palace den diesjährigen Anerkennungspreis der Stadt St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 31. März 2019)

Weiter vergibt die Stadt St.Gallen am Montagabend sechs Werkbeiträge. Sie gehen Atilla Bayraktar und Davide Rizzitelli (Musik), Tine Edel (bildende Kunst), Gaffa (Dario Forlin, Wanja Harb, Linus Lutz, Lucian Kunz - angewandte Kunst), Priska Rita Oeler (bildende Kunst), Charles Uzor (Musik) und Juliette Uzor (Tanz).

Der Anerkennungspreis ist mit 20‘000 Franken dotiert. Er wird an Personen vergeben, die sich mit ihrem kulturellen Wirken besondere Verdienste um die Stadt erworben haben. Die vier Förderungspreise sind mit je 10‘000 Franken dotiert. Sie sollen zur Fortsetzung und Weiterentwicklung der kulturellen Tätigkeit ermuntern. Ebenfalls je 10'000 Franken gibt's bei den Werkbeiträgen. Die Förderungspreise sollen Entwicklung und Umsetzung neuer, anspruchsvoller und qualitativ hochstehender Projekte ermöglichen.

Montag, 11. November - 7:45 Uhr

Heute landet der grosse Christbaum auf dem Klosterplatz: Die Tanne kommt aus Untereggen

(vre) Heute Montag, 14 Uhr, will der Verein «Weihnachten in Sankt Gallen Feierlich» den grossen Christbaum auf den Klosterplatz fliegen lassen. Die Aktion ist wie immer vom Wetter abhängig, insbesondere müssen die Sichtverhältnisse für den Helikopterflug stimmen.

Der Flug des grossen Christbaums auf den Klosterplatz ist jeweils ein Spektakel, das viel Publikum anzieht. (Bild: Urs Bucher - 4. November 2016)

Der Flug des grossen Christbaums auf den Klosterplatz ist jeweils ein Spektakel, das viel Publikum anzieht. (Bild: Urs Bucher - 4. November 2016)

Geschmückt wird der Baum voraussichtlich in der Woche vom 25. bis 29. November. Seine Lichter sollen am ersten Adventssonntag (das ist in diesem Jahr der 1. Dezember) entzündet werden. Den Rahmen dafür wird wiederum ein vorweihnachtliches musikalisches Programm sein.

In diesem Jahr kommt der Christbaum aus Untereggen. Die Spenderin der Nordmanntanne will anonym bleiben. Der Baum wiegt etwa fünf Tonnen und ist knapp 20 Meter hoch. Der Helikopter kann nur etwa zwei Tonnen heben. Daher wurde der Baum nach Angaben des kantonalen Kommunikationsdienstes so vorbereitet, dass er nach dem Fällen nur noch etwa 15 Meter hoch ist und das Maximalgewicht nicht übersteigt.

Der diesjährige Schmuck des grossen Christbaums auf dem Klosterplatz. (Bild: PD/Kanton St.Gallen)

Der diesjährige Schmuck des grossen Christbaums auf dem Klosterplatz. (Bild: PD/Kanton St.Gallen)

Der Schmuck des grossen Christbaums kommt dieses Jahr von den Institutionen Sonnenhalde und Tandem der Gemeinnützigen- und Hilfsgesellschaft der Stadt St.Gallen (GHG). Er wurde «von Menschen mit kognitiven oder körperlichen Beeinträchtigungen» kreiert und hergestellt. Es handelt sich um Holzscheiben, die mit Sternen bemalt sind und auf die mit Bast Sternmuster gespannt wurden.

Der Christbaum auf dem Klosterplatz ist eine der Hauptattraktionen der Weihnachtsstadt St.Gallen im Advent. Anlässe um ihn herum ziehen immer viele Besucherinnen und Besucher an. (Bild: Benjamin Manser - 27. November 2016)

Der Christbaum auf dem Klosterplatz ist eine der Hauptattraktionen der Weihnachtsstadt St.Gallen im Advent. Anlässe um ihn herum ziehen immer viele Besucherinnen und Besucher an. (Bild: Benjamin Manser - 27. November 2016)

Der Mediendienst des Kantons St.Gallen informiert in den Sozialen Medien (Facebook, Twitter) unter dem Hashtag #christbaumsg über den Flug des grossen Christbaums. Infos gibt's im Internet auch auf der Homepage des Kantons St.Gallen.

Sonntag, 10. November - 17:15 Uhr

Bauarbeiten für den Eiszauber gestartet

(vre) Dieses Wochenende haben auf der Kreuzbleiche die Arbeiten am Eiszauber begonnen. In einem ersten Schritt wird der Bretterboden für die Eisfläche, den Eisweg und das Fondue-Chalet zwischen der alten Turnhalle Kreuzbleiche und dem Fussballplatz des FC Fortuna aufgebaut. Danach folgen die «Hochbauten» und die Installationen zur Produktion des Kunsteises.

Der Bretterboden für die Eisewege liegt bereits. Im Hintergrund das Kaufmännische Berufs- und Weiterbildungszentrum sowie mit der Schweizer Fahne auf dem Dach das Hochhaus des Bundesverwaltungsgerichts. (Bilder: Reto Voneschen - 10. November 2019)

Der Bretterboden für die Eisewege liegt bereits. Im Hintergrund das Kaufmännische Berufs- und Weiterbildungszentrum sowie mit der Schweizer Fahne auf dem Dach das Hochhaus des Bundesverwaltungsgerichts. (Bilder: Reto Voneschen - 10. November 2019)

Der Eiszauber auf der St.Galler Kreuzbleiche ist vom 21. November bis am 2. Februar 2020 geöffnet. Wochentags wird er jeweils von 14 bis 22, am Samstag von 11 bis 22 sowie am Sonntag von 11 bis 19 Uhr zugänglich sein. Die erste Ausgabe im Winter 2018/19 war ein Erfolg: Der Eiszauber zog mit Eisfläche, Eiswegen, Eisstock-Schiessen und Fondue-Chalet über 30'000 Besucherinnen und Besucher an.

Blick dem Unterbau der Eiswege entlang zur alten Turnhalle Kreuzbleiche, wo sich wieder das Eisfeld und das Fondue-Chalet des Eiszaubers befinden wird.

Blick dem Unterbau der Eiswege entlang zur alten Turnhalle Kreuzbleiche, wo sich wieder das Eisfeld und das Fondue-Chalet des Eiszaubers befinden wird.

Entgegen ersten Ideen findet die zweite Austragung des Eiszaubers am gleichen Ort wie 2018/19 statt. Die Verlegung auf die Zirkuswiese bei der Reithalle ist aus betrieblichen Überlegungen und Opposition aus der Nachbarschaft nicht zustande gekommen. Andere Verbesserungen werden aber umgesetzt: So soll der Eiszauber im Winter 2019/20 etwa mit Ökostrom betrieben werden, der Umkleidebereich erhält ein Dach und die Auf- und Abbauzeiten werden verkürzt.

Sonntag, 10. November - 16:49 Uhr

Auch Familiengärtner feiern die Feste, wie sie fallen - und recyceln dann mit Fantasie

Wenn das ausgetrunkene Partybierfass zum dekorativen Wandschmuck wird. Gesehen im Familiengarten Blumenwies im Osten der Stadt St.Gallen. (Bild: Reto Voneschen - 4. November 2019)

Wenn das ausgetrunkene Partybierfass zum dekorativen Wandschmuck wird. Gesehen im Familiengarten Blumenwies im Osten der Stadt St.Gallen. (Bild: Reto Voneschen - 4. November 2019)

(vre) Familiengärten sind heute viel mehr als nur Parzellen zur Selbstversorgung. Sie sind auch Treffpunkt und Begegnungsort für Städterinnen und Städter unterschiedlichster Herkunft und unterschiedlichsten Alters. Und was nicht neu ist: Familiengärtner wissen Fest zu feiern. Das patriotisch angemalte Fässchen mit dem Partybier wandert danach nicht einfach in die Altmetallsammlung, sondern findet eine neue Verwendung im Garten.

Sonntag, 10. November - 16:01 Uhr

Hochzeitsmesse lockt 300 Personen weniger an

(pd/mha) Rund 6'700 Personen haben am Wochenende die 26. Fest- und Hochzeitsmesse besucht. Das sind etwa 300 Besucherinnen und Besucher weniger als im Vorjahr. 197 Aussteller, darunter Fotografen, Trauring-­Anbieter und Torten-Designer, präsentierten sich gemäss Medienmitteilung an der Messe. Zudem gab es Themenwelten und Modeschauen zu sehen.

An der Fest- und Hochzeitsmesse werden unter anderem Brautkleider präsentiert. (Michel Canonica - 3. November 2017)

An der Fest- und Hochzeitsmesse werden unter anderem Brautkleider präsentiert. (Michel Canonica - 3. November 2017)

Für viele sei der «Wedding-Talk» ein Fixpunkt gewesen, heisst es in der Mitteilung weiter. Hochzeitsexperten, darunter der Fernsehstar und Hochzeitsplaner Frank «Froonck» Matthée, hätten sich den Fragen der Paare gestellt.

Sonntag, 10. November - 11:30 Uhr

Auch die städtischen Grünen sagen Ja zur Sanierung des Feuerwehrdepots

(pd/vre) Die Grünen der Stadt St.Gallen empfehlen fürs kommende Wochenende ebenfalls ein Ja zur Abstimmungsvorlage über Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrdepots. Der Bedarf sei ausgewiesen. Die vorgeschlagenen Massnahmen seien nötig, um den Betrieb zu garantieren, aber auch um den Angehörigen von Berufsfeuerwehr und Zivilschutz ein zeitgemässes Arbeitsumfeld bieten zu können, heisst es in einer Mitteilung der Partei.

Das Depot der St.Galler Berufsfeuerwehr an der Notkerstrasse 44. Am 17. November entscheiden die städtischen Stimmberechtigten über Sanierung und Ausbau der Anlage. (Bild: Urs Bucher - 23. Mai 2019)

Das Depot der St.Galler Berufsfeuerwehr an der Notkerstrasse 44. Am 17. November entscheiden die städtischen Stimmberechtigten über Sanierung und Ausbau der Anlage. (Bild: Urs Bucher - 23. Mai 2019)

Die Stadt St. Gallen habe seinerzeit im Rahmen des Sparprogramms «Fit13plus» auf einen Neubau für Feuerwehr und Zivilschutz verzichtet und sich für den Verbleib am Standort Notkerstrasse entschieden. Aufgrund des baulichen Zustands der Anlage sei es jetzt höchste Zeit, ihre Sanierung und zweckmässige Erweiterung anzugehen, begründen die Grünen ihre Ja-Parole weiter.

Das Projekt, das zur Abstimmung vorliegt, überzeugt die Grünen: Das Raumprogramm sei in Zusammenarbeit mit der Nutzerin erarbeitet worden, die Anlage werde barrierefrei gestaltet und der ökologischen Nachhaltigkeit werde mit dem Bau einer Photovoltaik-Anlage Rechnung getragen. Sanierung und Umgestaltung anstelle eines Neubaus sei zudem nicht nur bedeutend kostengünstiger, sie sei auch ein Beitrag an den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, schreiben die Grünen.

Sonntag, 10. November - 10:15 Uhr

Verdienter Heimsieg mit hektischer Schlussphase: Der SC Brühl schlägt FC Zürich II mit 2:1

(pd/vre) Mit dem knappen, aber verdienten 2:1-Sieg konnten die Brühler ihre bisher eher magere Heimbilanz gegen das zweite Team des FC Zürich etwas aufpolieren. Doch in der sechsminütigen Nachspielzeit kamen die Brühler in Unterzahl noch arg ins Schwitzen.

Die erste halbe Stunde gehörte gemäss Matchbericht von Henri Seitter ganz klar den Kronen. Mit einem schnellen Konter über Shala und Atila lief Darko Anic in den freien Raum und überlistete den Zürcher Schlussmann mit einem platzierten Schuss in die entfernte Ecke. Der erstmals von Beginn weg eingesetzte Eberle verpasste kurz darauf das 2:0. In der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit spielten dann die Gäste auf, ohne dass sich am knappen Resultat etwas änderte.

Brühl-Trainer Heris Stefanachi durfte am Samstag zufrieden mit der Leistung seines Teams im Paul-Grüninger-Stadion sein. (Bild: SC Brühl)

Brühl-Trainer Heris Stefanachi durfte am Samstag zufrieden mit der Leistung seines Teams im Paul-Grüninger-Stadion sein. (Bild: SC Brühl)

Die Brühler dominierten nach der Pause wieder praktisch nach Belieben. Vorerst scheiterte Pizzi knapp, doch Darko Anic machte es im Anschluss an einen Eckball besser, als er einen Pass des aufgerückten Atila herrlich zum 2:0 versenkte. Der gefährliche Anic passte kurz darauf uneigennützig zum besser postierten Pizzi, der völlig allein aber die grösste Chance verpasste.

Eine Viertelstunde vor Schluss wurde Christoph Gebert nach zwei gelben Karten vorzeitig in die Kabine geschickt. Die Zürcher übernahmen in Überzahl die Initiative und erzielten in der 83. Minute durch Kasai mit einem schönen Heber das 2:1 Anschlusstor. Mit vereinten Kräften verteidigten die Kronen trotz des Ausfalls von Atila (Nasenbeinbruch) danach den knappen Vorsprung auch noch über die sechsminütige Nachspielzeit.

Freitag, 8. November - 19:57 Uhr

Der FC St.Gallen spielt in Bern vor ausverkauftem Haus: «Es dürfte ein attraktives Spiel werden»

(rst/vre) Für das Spitzenspiel zwischen den Young Boys und St.Gallen vom Sonntag, 16 Uhr, in Bern sind nur noch wenige Tickets erhältlich. Viele Sektoren im Wankdorfstadion sind bereits ausverkauft, über 28'000 von rund 31'000 Tickets sind weg. Der Club bittet deshalb St.Galler Gäste, Eintrittskarten online zu reservieren. An der Tageskasse werden voraussichtlich keine Tickets mehr erhältlich sein. Es werden gut 1000 Ostschweizer Fans erwartet – 800 davon werden im Gästesektor untergebracht.

Hat er auch diesen Sonntag in Bern Grund zum Klatschen? FCSG-Trainer Peter Zeidler beim Spiel gegen Sion vom vergangenen Wochenende. Er freut sich auf die Partie vom Sonntag gegen YB. (Bild: Freshfocus/Marc Schumacher - 2. November 2019)

Hat er auch diesen Sonntag in Bern Grund zum Klatschen? FCSG-Trainer Peter Zeidler beim Spiel gegen Sion vom vergangenen Wochenende. Er freut sich auf die Partie vom Sonntag gegen YB. (Bild: Freshfocus/Marc Schumacher - 2. November 2019)

Die Mannschaft von Peter Zeidler, die zuletzt in acht Meisterschaftsspielen siebenmal gewann, reist mit viel Euphorie zum Tabellenführer. Mit einem Sieg - es wäre der erste in Bern seit 14 Jahren - könnten die aktuell drittplatzierten St.Galler den Meister überholen. Die Vorfreude im Team auf «den grossen Test» sei riesig, so Zeidler. «Wir haben grosse Lust darauf, alles, was wir bisher gut gemacht haben, in Bern beim Spitzenspiel noch besser zu machen», sagt er. Und: «Es dürfte ein attraktives Spiel werden.»

Freitag, 8.November - 19:44 Uhr

Gespräch über Licht und Materie: Kunst und Physik in der Galerie vor der Klostermauer

Die St.Galler Künstlerin Jayn Erdmanski zeigt seit 25. Oktober ihre neuen Arbeiten in der Galerie vor der Klostermauer. In der Einzelausstellung mit dem Titel «Strange Theory of Light and Matter» präsentiert sie Fotoarbeiten auf Papier, Objekte und Zeichnungen. Sie beschäftigt sich darin mit den Themen des Nicht-Darstellbaren, dem Unheimlichen und Formlosen auf spielerische und farbintensive Weise.

Jayn Erdmanski stellt derzeit in der Galerie vor der Klostermauer Fotoarbeiten, Objekte und Zeichnungen aus. (Bild: Benjamin Manser -30. Mai 2014)

Jayn Erdmanski stellt derzeit in der Galerie vor der Klostermauer Fotoarbeiten, Objekte und Zeichnungen aus. (Bild: Benjamin Manser -30. Mai 2014)

Auch die Auseinandersetzung mit Astrophysik ist seit Jahren ein wichtiges Interessengebiet der Künstlerin und widerspiegelt sich massgeblich in ihren Werken. Diesen Sonntag, 11.00 Uhr, findet dazu in der Galerie vor der Klostermauer ein spezieller Event statt, ein «Talk über Licht und Materie». Der Leiter der Sternwarte St.Gallen, Reinhard Gross, spricht dabei über Phänomene in der Physik.

Freitag, 8. November - 15:13 Uhr

Stadt St.Gallen vergibt einen Atelieraufenthalt in Belgrad an Eva Kindlimann

(pd/mha) Die St.Galler Künstlerin Eva Kindlimann reist im Frühling nach Belgrad: Die Stadt St.Gallen hat ihr dort einen viermonatigen Atelieraufenthalt zugesprochen.

Eva Kindlimann erhielt 2010 einen Aufenthalt in Rom. Die daraus entstandenen Kunstwerke stellte sie dann im Katharinen aus. (Bild: Michel Canonica - 29. August 2010)

Eva Kindlimann erhielt 2010 einen Aufenthalt in Rom. Die daraus entstandenen Kunstwerke stellte sie dann im Katharinen aus. (Bild: Michel Canonica - 29. August 2010)

Die Städtekonferenz Kultur mietet ab April 2020 in der serbischen Hauptstadt zwei Ateliers und stellt sie den Mitgliedstädten zur Verfügung, heisst es in einer Mitteilung. St.Gallen erhält neben Schaffhausen als erste Stadt die Gelegenheit, einen Aufenthalt zu vergeben. Diesen hat der Stadtrat auf Empfehlung der Kommission für Kulturförderung an Eva Kindlimann vergeben.

Kindlimann ist gemäss Mitteilung seit vielen Jahren künstlerisch tätig. Für ihre Werke verwendet sie Collagetechniken, Malerei, und textile Arbeitsweisen wie Stickerei oder Nähen. Durch die Kombination dieser Techniken habe Kindlimann eine sehr eigenständige Bildsprache gefunden. Dabei verknüpfe sie gesellschaftlich relevante Themen mit inneren Bildern. Den Aufenthalt in Belgrad will Kindlimann vollumfänglich für ihre künstlerische Tätigkeit verwenden.

Freitag, 8. November - 14:14 Uhr

In Innenstadt-Geschäften weihnachtet es: Von Halloween direkt ins Weihnachtsgeschäft

(vre) Das Phänomen ist bekannt: Der Detailhandel dehnt Fixpunkte im Jahreslauf aus und macht so etwas wie neue Jahreszeiten draus. So ist der Advent nicht mehr auf den Dezember und Weihnachten auch nicht mehr auf die Tage zwischen dem 24. und 26. Dezember beschränkt. In einigen Schaufenstern der Stadt ist Weihnachten im Gegenteil schon kurz nach den Herbstferien ausgebrochen.

Das Globus-Schaufenster schon im Oktober aufs Weihnachtsgeschäft getrimmt wurden, hat in den Sozialen Medien Diskussionen ausgelöst. Der Advent werde mit dieser künstlichen Ausdehnung kommerzialisiert und so von einer Zeit der Stille und Besinnung zum Konsumrausch umfunktioniert, heisst es auf der einen Seite. Innenstadtgeschäfte hätten es heute schwer, man dürfe ihnen nicht im Weg stehen, wenn sie versuchten, Publikum anzuziehen, kommt es von der Gegenseite.

In den Globus-Schaufenstern am Multertor ist bereits im Oktober Weihnachten ausgebrochen. Und egal wie man dazu steht: Schlecht sieht's auf einem nächtlichen Rundgang durch die Altstadt nicht aus. (Bild: Reto Voneschen - 26. Oktober 2019)

In den Globus-Schaufenstern am Multertor ist bereits im Oktober Weihnachten ausgebrochen. Und egal wie man dazu steht: Schlecht sieht's auf einem nächtlichen Rundgang durch die Altstadt nicht aus. (Bild: Reto Voneschen - 26. Oktober 2019)

Es ist halt, wie's ist. Ändern kann man's sowieso nicht, höchstens wegschauen, ist das Fazit eines dritten Users. Wobei der Kontrollgang durch die nächtliche Altstadt zeigt, dass sich der Run des Gewerbes auf Weihnachtsdekorationen derzeit noch in Grenzen hält. Da und dort hat's in den Schaufenstern kleine Hinweise darauf, welche Jahreszeit uns bald blüht. Das Designer-Rentier mit Kerze auf dem Kopf oder die Birke, die so tut, als ob sie ein Weihnachtsbaum wäre, stören aber nicht wirklich.

Übrigens zeigt so ein Rundgang durch die Altstadt auch etwas Anderes: Der innerstädtische Detailhandel ist weder tot noch liegt er in den letzten Zuckungen. Das Angebot bleibt farbig und vielfältig. Dunkle Ladenlokale sind nicht die Regel, sondern immer noch die Ausnahme. Sicher, man muss den Strukturwandel im Handel ernst nehmen; was St.Gallen mit dem Forum Innenstadt ja auch tut. Man darf den eigenen Standort aber auch nicht schlechter reden, als er in Wirklichkeit ist.

Freitag, 8. November - 12:05 Uhr

Auftakt der Rückrunde in der Promotion-League: Brühl trifft zu Hause auf die Wundertüte FCZ

(fm/vre) Es ist eine Besonderheit der Promotion-League, dass die Rückrunde bereits im Herbst beginnt, konkret diesen Samstag. Dabei empfängt der SC Brühl zum Auftakt die zweite Mannschaft des FC Zürich im Paul-Grüninger Stadion. Spielbeginn ist um 16 Uhr. In der Pause werden zudem rund hundert Brühler Junioren im Alter von zehn bis zwanzig Jahren für ihre Leistung als Spieler der fünf Brühler Junioren-Mannschaften geehrt, die in diesem Herbst Meister wurden.

Den Zürchern sind die Kronen beim Start der Saison anfangs August begegnet. Damals trafen Brühl und der FCZ im Zürcher Heerenschürli aufeinander, die Brühler gewannen mit 2:1. Allerdings ist es gerade im Falle einer U21-Mannschaft, wie es der FCZ ja ist, nicht so einfach, aus dem ersten Spiel Schlüsse für die Taktik oder gar das Ergebnis des Rückrundenspiels zu ziehen. Solche zu Beginn der Saison neu zusammengewürfelten Teams werden im Laufe der Zeit immer stärker.

Ob es beim SC Brühl auch nach dem Heimspiel gegen den FCZ vom Samstag dampfende Köpfe gibt? Im Bild Atila mit Kids nach der 1:2-Niederlage gegen die Black Stars vom vergangenen Samstag im Paul-Grüninger-Stadion. (Bild: SCB/Kurt Frischknecht - 2. November 2019)

Ob es beim SC Brühl auch nach dem Heimspiel gegen den FCZ vom Samstag dampfende Köpfe gibt? Im Bild Atila mit Kids nach der 1:2-Niederlage gegen die Black Stars vom vergangenen Samstag im Paul-Grüninger-Stadion. (Bild: SCB/Kurt Frischknecht - 2. November 2019)

Nach 15 Spielen und damit nach Abschluss der Vorrunde belegt die U21 des FCZ den 12. Rang der Tabelle mit 17 Punkten; Brühl liegt auf dem 6. Platz mit 23 Punkten. Trotz Heimspiel geht Brühl aber nicht als Favorit in die Partie, denn anders als bei Zürich, zeigt die Formkurve in den letzten Spielen nach unten: Vier der fünf letzten Partien gingen verloren, drei davon waren Heimspiele.

Diese Heimschwäche ist umso erstaunlicher, als Brühl zuvor zu Hause fast ein Jahr lang unbesiegt war. «Ich erwarte ein enges Spiel gegen die spielstarken Zürcher», sagt Sportchef Roger Jäger denn auch. Und weiter: «Wenn wir in den nächsten zwei Spielen gegen FCZ und Juventus vier Punkte holen, kann ich damit leben».

Freitag, 8. November - 11:11 Uhr

Der Mann, der Afrika der Schweiz näher brachte: René Gardi und sein Bild vom schwarzen Kontinent

(as/vre) René Gardi lebte von 1909 bis 2000. Er brachte ab den 1950er-Jahren Schweizerinnen und Schweizern Afrika in die gute Stube. Der Berner Reiseschriftsteller, Fotograf, Filmer und Hobby-Ethnologe schwärmte in Fernsehsendungen, Radioreportagen und Bildbänden von einem exotischen Afrika, bewohnt von «edlen Wilden» in paradiesischer Natur. Der Dokumentarfilmer Mischa Hedinger erwarb Gardis Nachlass. Aus dem reichhaltigen Material ist in jahrelanger Arbeit der Dokumentarfilm «African Mirror» entstanden.

René Gardi mit einem afrikanischen Helfer bei einem Filmdreh. (Bild: PD)

René Gardi mit einem afrikanischen Helfer bei einem Filmdreh. (Bild: PD)

Am kommenden Dienstag, 20 Uhr, findet im Kinok in der Lokremise die St.Galler Premiere von «African Mirror» in Anwesenheit von Regisseur Mischa Hedinger statt. Das Gespräch nach dem Film führt die Kulturwissenschafterin Patricia Holder. Der Streifen sei hintersinnig wie tiefgründig, wurde er von der Kritik gelobt. Er porträtiere einen ungewöhnlichen Schweizer, dessen kolonialistisch geprägtes Denken bis heute in unserem Afrikabild nachhallt.

Infos und Tickets reservieren im Internet.

Donnerstag, 7. November - 22:27 Uhr

Rolf Geiger verlässt Regio-Organisation: Neue Herausforderung angenommen

(pd/vre) Nach zehn Jahren verlässt Rolf Geiger die Geschäftsstelle der Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee auf Ende Januar 2020, um eine neue Herausforderung zu übernehmen. Dies geht aus einer Mitteilung der Regionalorganisation hervor. Geiger hatte die Geschäftsstelle seit ihrer Gründung im März 2010 geführt.

Rolf Geiger gibt nach zehn Jahren die Leitung der Geschäftsstelle der Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee ab. (Bild: Maurus Hofer - 4. Juni 2019)

Rolf Geiger gibt nach zehn Jahren die Leitung der Geschäftsstelle der Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee ab. (Bild: Maurus Hofer - 4. Juni 2019)

In dieser Zeit hat er sie aufgebaut sowie verschiedene Projekte initiiert und umgesetzt, welche die Attraktivität der Region steigern sollten. Dazu zählen etwa das Projekt Lattich auf dem St.Galler Güterbahnhofareal, die Gesundheitsregion Appenzellerland oder die Aufwertung des südlichen Bodenseeufers. Geiger gehört zudem zu den vehementesten Verfechtern der Idee einer Metropolitanregion St.Gallen-Bodensee-Rheintal.

Die Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee besteht heute aus 47 Ausserrhoder, St.Galler und Thurgauer Gemeinden.

Donnerstag, 7. November - 22:22 Uhr

Kundgebung gegen Massentierhaltung und Massenschlachtung: Den Tieren eine Stimme geben

(rah/vre) Bereits sieben Mal hat «Animal Save St.Gallen» vor dem Schlachthof im Industriegebiet zwischen Winkeln und Gossau gegen die Massentierhaltung und Massenschlachtung protestiert. Am Donnerstagabend war die Organisation erstmals mit einer Kundgebung im St.Galler Stadtzentrum präsent.

Rund zwei Dutzend Aktivistinnen und Aktivisten standen in einem Kreis aus Kerzen und Blumen auf dem Bohl. Mit Transparenten, mit Trauermusik und auf Filmmonitoren wurde auf «das Unrecht» aufmerksam gemacht, «das tagtäglich im Schlachthof passiert». Mit Slogans wie «Tiere fühlen - Tiere leiden» oder «Ethik über Genuss» forderten sie mit Rücksicht auf die Schlachttiere den Verzicht auf Fleisch als Lebensmittel.

Gegen massenhaften Fleischkonsum und Massenschlachtungen: Mahnwache von «Animal Save» vor dem Waaghaus. (Bild: Hanspeter Schiess - 7. November 2019)

Gegen massenhaften Fleischkonsum und Massenschlachtungen: Mahnwache von «Animal Save» vor dem Waaghaus. (Bild: Hanspeter Schiess - 7. November 2019)

Es gehe «Animal Save» bei der Aktion im Stadtzentrum darum, die Städterinnen und Städter «mit den schrecklichen Umständen der Massentierhaltung und Massenschlachtung zu konfrontieren». Zu diesen komme es einzig wegen unseres massiven Fleischkonsums. Die Gruppe wolle den Tieren, die selber nicht protestieren könnten, eine Stimme geben.

Die Organisation «Animal Save St.Gallen» wurde Anfang Jahr gegründet. Sie ist Teil der Bewegung «The Save Movement», die sich auf der ganzen Welt gegen das Schlachten von Tieren einsetzt. In der Schweiz gibt es bereits sieben Gruppen, weltweit über 600. In St.Gallen und Gossau aktiv geworden ist die Organisation, weil hier einer der grössten Schlachthöfe der Schweiz steht.

Donnerstag, 7. November - 21:56 Uhr

Ein Herbsttag wie aus dem Bilderbuch

Leserbild. Luciano Pau fotografierte am Montag die Herbststimmung am Gübsensee.

Leserbild. Luciano Pau fotografierte am Montag die Herbststimmung am Gübsensee.

Donnerstag, 7. November - 21:20 Uhr

Sanierung des Oberstufenzentrums Zil: Zuerst kommt jetzt das Provisorium

(sk/vre) Das Oberstufenzentrum Zil im Osten der Stadt St.Gallen wird saniert und erweitert. Das Stimmvolk hat der entsprechenden Vorlage am 23. September zugestimmt. Seit Anfang Oktober sind die Vorbereitungsarbeiten im Gang. In dieser Woche wurde gemäss Mitteilung der Stadt begonnen, das Schulhaus-Provisorium für die Bauzeit zu erstellen.

Das Oberstufenzentum Zil im Osten der Stadt St.Gallen wird grundlegend saniert und modernisiert. Derzeit wird das Provisorium, in dem von Februar 2020 bis Sommer 2021 unterrichtet werden soll, auf dem Hartplatz (links im Bild) aufgestellt. (Bild: Hanspeter Schiess - 26. Januar 2018)

Das Oberstufenzentum Zil im Osten der Stadt St.Gallen wird grundlegend saniert und modernisiert. Derzeit wird das Provisorium, in dem von Februar 2020 bis Sommer 2021 unterrichtet werden soll, auf dem Hartplatz (links im Bild) aufgestellt. (Bild: Hanspeter Schiess - 26. Januar 2018)

Dabei handelt es sich um Container auf dem Hartplatz der Schulanlage. Darin wird der Unterricht während der Sanierungsarbeiten von Februar 2020 bis Sommer 2021 stattfinden. Die Modernisierung des Schulhauses Zil wird rund 21 Millionen Franken kosten. Optisch wird sich am Gebäude von aussen wenig verändern, innen hingegen soll alles neu und modern werden.

Donnerstag, 7. November - 21:05 Uhr

Stadtjodler brauchen Verstärkung: Projektsänger fürs Eidgenössische gesucht

(pd/vre) Der Jodlerclub der Stadt St.Gallen ist bald 100 Jahre alt. Und wie's sich für so einen Traditionsverein gehört, fährt er im nächsten Sommer ans Eidgenössische Jodlerfest nach Basel. Dort wird am Samstag das Wettlied und am Sonntagmorgen in der Antonius-Kirche eine Jodlermesse gesungen.

Eine Probe des Jodlerclubs St.Gallen im Kirchgemeindehaus Linsebühl: Die Probe vom 19. November ist offen für alle, die den Jodlerclub als Projektsänger am 27. und 28. Juni 2020 ans Eidgenössische Jodlerfest in Basel begleiten wollen. (Bild: Urs Bucher - 6. November 2015)

Eine Probe des Jodlerclubs St.Gallen im Kirchgemeindehaus Linsebühl: Die Probe vom 19. November ist offen für alle, die den Jodlerclub als Projektsänger am 27. und 28. Juni 2020 ans Eidgenössische Jodlerfest in Basel begleiten wollen. (Bild: Urs Bucher - 6. November 2015)

Für diese Auftritte braucht der Jodlerclub Verstärkung. Er sucht jetzt Projektsänger. Dafür führt er am 19. November, 19.30 Uhr, eine offene Probe im Kirchgemeindehaus Linsebühl an der Flurhofstrasse 3 durch. Sie richtet sich an alle Männer, die sich für Gesang interessieren. Jodelkenntnisse sind für eine Teilnahme keine Bedingung. Auskünfte dazu gibt's bei Präsident Thomas Oesch unter 071'279'18'90.

Jahreskonzert am Samstag in St.Laurenzen

(pd/vre) Das Jahreskonzert des Jodlerclubs St.Gallen findet am Samstag in der Kirche St.Laurenzen statt. Mit von der Partie ist dabei das Quantett Johannes Kobelt, das mit aussergewöhnlichen Instrumenten diverse Musikstile präsentiert. Konzertbeginn ist um 17, Türöffnung um 16.30 Uhr. Der Eintritt ist gratis; es wird eine Kollekte gesammelt.

Donnerstag, 7. November - 17:34 Uhr

Schon wieder Bauprojekt im Bahnhof St.Gallen: Perron 3 wird in Nachtarbeit erhöht

(pd/vre) Bis Ende Januar 2020 wird im Hauptbahnhof St.Gallen wieder gebaut. Konkret wird das Perron zwischen den Gleisen 4 und 5 erhöht. Damit soll ab Fahrplanwechsel vom 8. Dezember der stufenfreie Zustieg in den Voralpenexpress der Südostbahn (SOB) gewährleistet sein. Aus Betriebs- und Sicherheitsgründen muss gemäss Mitteilungen ein Teil der Arbeiten bei ausgeschalteten Fahrleitungen in der Nacht ausgeführt werden.

In den vergangenen Jahren haben die SBB im Hauptbahnhof St.Gallen die Unterführungen und die Perrons grundlegend modernisiert (Bild: Bauarbeiten am Abgang in die westliche Personen-Unterführung). Jetzt wird noch das Perron 3 erhöht. (Bild: Ralph Ribi - 23. Mai 2014)

In den vergangenen Jahren haben die SBB im Hauptbahnhof St.Gallen die Unterführungen und die Perrons grundlegend modernisiert (Bild: Bauarbeiten am Abgang in die westliche Personen-Unterführung). Jetzt wird noch das Perron 3 erhöht. (Bild: Ralph Ribi - 23. Mai 2014)

Bis 5. Dezember wird in den Nächten von Sonntag auf Montag bis Donnerstag auf Freitag, je von 22.30 bis 5.30 Uhr, gearbeitet. Zwischen dem 7. und 31. Januar 2020 ist nochmals ein Arbeitseinsatz in den gleichen Nächten und zu den gleichen Zeiten geplant. Über kurzfristige Änderungen am Baufahrplan sowie Details informieren die SBB im Internet.

Donnerstag, 7. November - 17:03 Uhr

Live in der Sternwarte Antares: Der Planet Merkur passiert die Sonnenscheibe

(pd/vre) Unerhörtes tut sich am Montag am Sternenhimmel: Der Planet Merkur wandert von der Erde aus gesehen innert fünfeinhalb Stunden vor der Sonnenscheibe durch. Live beobachten kann man den sogenannten «Transit» oder «Vorübergang» des Planeten von 13.30 bis 16 Uhr auch von der Sternwarte Antares im Grünholz bei Gossau aus.

Der Merkur als stecknadelgrosser Punkt auf der Sonnenscheibe. Das Bild entstand beim Transit von 2016 in St.Petersburg. Nach dem «Vorübergang» vom kommenden Montag tritt das Ereignis erst wieder 2032 ein. (Bild: Dmitri Lovetsky/Keystone - 9. Mai 2016)

Der Merkur als stecknadelgrosser Punkt auf der Sonnenscheibe. Das Bild entstand beim Transit von 2016 in St.Petersburg. Nach dem «Vorübergang» vom kommenden Montag tritt das Ereignis erst wieder 2032 ein. (Bild: Dmitri Lovetsky/Keystone - 9. Mai 2016)

Über die Durchführung der wetterabhängigen Live-Beobachtung gibt die Homepage www.sternwarte-antares.ch am Montag, ab 9 Uhr, Auskunft. Die Teilnahme am Anlasse ist gratis, es stehe «aber noch ein Sparschweinchen herum», schreibt Ewgeni Obreschkow, der Präsident des Astronomischen Vereins Antares, in einer Mitteilung. Gleichzeitig warnt er eindringlich davor, den Merkurtransit mit blossem Auge beobachten zu wollen. Dabei bestehe Erblindungsgefahr.

Donnerstag, 7. November - 12:25 Uhr

Flux-Preis 2019: Stadt St.Gallen als «Goldener Verkehrsknoten» nominiert

(pd/vre) St.Gallen gehört zu den innovativsten und kundenfreundlichsten Verkehrsknoten der Schweiz. Das mindestens glauben Postauto, der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und der Verkehrsclub der Schweiz (VCS). Sie haben die Stadt daher für den Flux-Preis 2019 nominiert. Weiter im Rennen sind gemäss Mitteilung vom Donnerstag La Chaux-de-Fonds, Zürich Oerlikon und Lugano. Wer gewinnt, wird am 28. November bekanntgegeben.

Der neue Bushof auf dem St.Galler Bahnhofplatz. Ob er mit dem Flux-Preis ausgezeichnet wird, zeigt sich am 28. November. (Bild: PD)

Der neue Bushof auf dem St.Galler Bahnhofplatz. Ob er mit dem Flux-Preis ausgezeichnet wird, zeigt sich am 28. November. (Bild: PD)

Mit dem Flux-Preis wird jedes Jahr ein ÖV-Verkehrsknoten prämiert, der den Fahrgästen das Reisen möglichst angenehm macht und aus betrieblicher Sicht überzeugt. Mit der Preisverleihung wird jeweils die Standortgemeinde geehrt, die für die Konzeption des Knotens verantwortlich war. Ausgewählt werden die Preisträger durch eine Fachjury mit zehn ÖV-Expertinnen und ÖV-Experten.

Heuer soll der Preis an eine Stadt verliehen werden, die den Verkehrsknoten ideal in den städtischen Raum eingebunden hat. Dafür wurden die ÖV-Verkehrsknoten in 45 Bezirkshauptorten der Schweiz begutachtet. St.Gallen hat seinen Bahnhofplatz in den letzten Jahren komplett saniert, umgebaut und 2018 neu eröffnet. Dieser Gestaltungswille werde jetzt durch die Flux-Nomination belohnt, heisst es in der Mitteilung zum diesjährigen Preis.

Donnerstag, 7. November - 11:45 Uhr

Aktion «Zauberlaterne» zum Zweiten: Shrek und der sprechende Esel im Kinok – aber nur für Kinder

(as/vre) Am kommenden Samstag, 10.15 Uhr, findet im Kinok in der Lokremise die zweite Veranstaltung des neu gegründeten Kinder-Kinoclubs «Die Zauberlaterne» statt. Auf dem Programm steht dieses Mal der mit einem Oscar ausgezeichnete US-Trickfilm «Shrek». Das witzige Fantasy-Abenteuer dreht sich um den grünen Oger Shrek, der für ein Monster gehalten wird, sich aber - zusammen mit einem Esel - bei der Rettung einer schönen Prinzessin als Held bewähren muss.

Der grüne Oger Shrek und sein ständig quasselnder Esel. (Bild: PD)

Der grüne Oger Shrek und sein ständig quasselnder Esel. (Bild: PD)

In der «Zauberlaterne» schauen Kinder von sechs bis zwölf Jahren die Filme ohne Erwachsene an, es gibt aber Betreuerinnen im Saal. Zudem begleiten Matthias Flückiger und Simone Stahlecker spielerisch die Filmvorführung. Eine Klubmitgliedschaft kostet im Jahr 40 Franken (für das zweite Kind und mit der Kulturlegi gibt's Rabatt).

Zu den Details der Aktion «Zauberlaterne».

Zum Programm des Kinok in der St.Galler Lokremise.

Donnerstag, 7. November - 11:15 Uhr

Schauspiel Demetrius in der Offenen Kirche: Ein Drama um Macht, Gerechtigkeit und Opfer

(mha/vre) Eine Basler Schauspieltruppe tritt morgen Freitag, 19 Uhr, in der Offenen Kirche auf. Gezeigt wird «Demetrius», ein Schauspiel von Herman Grimm. Der Autor nahm das kurze Leben des Zaren Demetrius zum Anlass für das Stück, heisst es in der Vorschau. Das Drama in fünf Akten dauert 150 Minuten.

Der russische Zar Demetrius I. auf einer zeitgenössischen Darstellung. (Bild: PD)

Der russische Zar Demetrius I. auf einer zeitgenössischen Darstellung. (Bild: PD)

Das gezeigte Stück basiert auf dem dramatischen Aufstieg und Fall von Zar Demetrius I. Der war als Dmitri Iwanowitsch 1603 in Polen am Hofe des Grafen Mnischek aufgetaucht und behauptete von sich selber, er sei der nach einem Anschlag tot geglaubte zweite Sohn von Zar Iwan dem Schrecklichen. Ob das wirklich stimmt, ist bis heute umstritten.

Da der Adel wie weite Volkskreise in Russland mit dem damaligen Zaren Boris Godunow unzufrieden waren, stieg Demetrius aber kometenhaft rasch auf. Er verlor zwar einen Feldzug gegen Boris Godunow, wurde dann aber durch dessen Tod trotzdem Zar, um nach kurzer Herrschaft 1606 gestürzt und auf der Flucht erschossen zu werden.

Donnerstag, 7. November - 11:08 Uhr

Ein neuer Vortragsraum für den Botanischen Garten: Pflanzen allein reichen heute nicht mehr

(sk/vre) Nach einer ausgedehnten Planungs- und Projektierungsphase starten am kommenden Montag die Bauarbeiten für den neuen Vortragsraum im Botanischen Garten. Zuerst werden drei alte und baufällige Anzuchthäuser abgebrochen. Danach wird der Neubau, ein acht auf 18 Meter grosser Holzpavillon, in die Höhe gezogen. Eröffnet wird er voraussichtlich am 7. Juni 2020.

Der Botanische Garten von oben: Der Standort des neuen Vortragsraum ist rot umrandet. Im Luftbild gut zu erkennen ist links das Dreieck des Alpinariums, rechts die Orangerie mit Büroanbau und links neben dem Standort des Vortragsraums das Tropenhaus. Am linken Bildrand befindet sich die Brauer-, am oberen Bildrand die Stephanshornstrasse. (Bild: Urs Bucher - 26. Juli 2019)Der Botanische Garten von oben: Der Standort des neuen Vortragsraum ist rot umrandet. Im Luftbild gut zu erkennen ist links das Dreieck des Alpinariums, rechts die Orangerie mit Büroanbau und links neben dem Standort des Vortragsraums das Tropenhaus. Am linken Bildrand befindet sich die Brauer-, am oberen Bildrand die Stephanshornstrasse. (Bild: Urs Bucher - 26. Juli 2019)
Hinter dieser Hecke entsteht nach dem Abbruch dreier alter Gewächshäuser der neue Vortragsraum des Botanischen Gartens. (Bild: Reto Voneschen - 12. September 2018)Hinter dieser Hecke entsteht nach dem Abbruch dreier alter Gewächshäuser der neue Vortragsraum des Botanischen Gartens. (Bild: Reto Voneschen - 12. September 2018)
So soll sich schon im nächsten Sommer der neue Vortragsraum neben dem Tropenhaus präsentieren. Auf dem Dach und an den Fassaden soll es grünen und blühen. (Illustration: Stadt St.Gallen)So soll sich schon im nächsten Sommer der neue Vortragsraum neben dem Tropenhaus präsentieren. Auf dem Dach und an den Fassaden soll es grünen und blühen. (Illustration: Stadt St.Gallen)
Im Inneren des neuen Vortragsraums: Der Holzkubus überzeugt durch seine filigrane Konstruktion und viel Licht, das durch grosse Fenster fällt. (Illustration: Stadt St.Gallen)Im Inneren des neuen Vortragsraums: Der Holzkubus überzeugt durch seine filigrane Konstruktion und viel Licht, das durch grosse Fenster fällt. (Illustration: Stadt St.Gallen)
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Ein Vortragsraum für den Botanischen Garten St.Gallen: Baubeginn ist kommenden Montag

Auch eine Institution wie der Botanische Garten muss mit der Zeit gehen. Das heisst, um Publikum anzuziehen, braucht es mehr als einen reichhaltigen und gepflegten Garten. Nötig sind auch Angebote wie öffentliche Führungen und Vorträge, Ausstellungen, Kurse und Workshops. Inzwischen finden darum im Botanischen Garten St.Gallen Jahr für Jahr rund 250 Veranstaltungen im Vortragsraum statt.

Dafür genügte der alte Raum aus dem Jahr 1981 längst nicht mehr. Er ist gemäss Mitteilung der Stadt vom Donnerstag zu klein, schlecht belüftet und baufällig. Darum erhält der Garten jetzt einen neuen Vortragsraum mit Foyer. So könne er seine Aufgaben insbesondere im Bereich Umweltbildung weiterhin erfüllen, heisst es in der Mitteilung.

Den neuen Vortragsraum entworfen hat der St.Galler Architekt Tom Munz. Sein Vorschlag, ein schlichter eingeschossiger Holzbau mit grossen Fenstern und Begrünung auf dem Dach und an den Fassaden, überzeugte gemäss Mitteilung durch hohe Funktionalität und gute Integration in die bestehende Glashaus-Landschaft. Dank beweglichem Mobiliar ist eine vielseitige Nutzung möglich.

Die Stadt bezahlt ans Projekt 500'000 Franken. Das entspricht etwa 60 Prozent der Baukosten. Die übrigen 40 Prozent bringt der Förderverein des Botanischen Garten auf - teils aus eigenen Mitteln, teils aus Beiträgen von Stiftungen und anderen Institutionen. Ein wesentlicher Teil der Finanzen stammt von bisherigen und künftigen Nutzern des Vortragsraums; darunter sind Pro Natura, Bioterra, der Verein für Pilzkunde, der Botanische Zirkel und der Quartierverein.

Donnerstag, 7. November - 10:43 Uhr

Einbruch: Fotokameras im Gesamtwert von mehreren zehntausend Franken gestohlen

(kapo/vre) In der Nacht auf Mittwoch, kurz vor 2.30 Uhr, haben Diebe ein Fotogeschäft an der Schützengasse in St.Gallen heimgesucht. Die Einbrecher schlugen eine Scheibe ein und stiegen durch's Fenster in den Laden ein. Dort öffneten sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei gewaltsam mehrere Vitrinen. Sie suchten schliesslich mit mehreren Fotokameras im Gesamtwert von mehreren zehntausend Franken das Weite. Der Sachschaden im Fotogeschäft beläuft sich zusätzlich auf mehrere tausend Franken.

Donnerstag, 7. November - 10:30 Uhr

Rob Spence im «Ciné22»: Feigling, Golfspieler, Mexikaner und Kellner mit australischen Wurzeln

(pd/mha) Der Comedian Rob Spencer gastiert diesen Samstag in St.Gallen. Um 20 Uhr tritt der gebürtige Australier im «Ciné22», dem ehemaligen Kino Tiffany an der Lämmlisbrunnenstrasse 22 auf und zeigt sein Programm «Mad Men». Türöffnung ist um 19.30 Uhr.

Rob Spence, Comedian mit australischen Wurzeln und wilden Auftritten. (Bild: PD)

Rob Spence, Comedian mit australischen Wurzeln und wilden Auftritten. (Bild: PD)

Das neue Programm sei noch rasanter und farbiger als das bisher Gebotene, heisst es in der Vorschau. Ein Gag jage den nächsten. Sei es als Feigling gedopt im Boxring, als golfspielender Rapper, als durchgeknallter Mexikaner oder als Schweizer Kellner.

Zuletzt tourte Spence mit dem Bühnenprogramm «Echt stark» durch die Schweiz. Vor gut 20 Jahren gelang dem Comedian hierzulande mit einem Auftritt am Comedy-Festival «Züri lacht» der Durchbruch. Und wer am Wochenende verhindert ist: Rob Spence kommt dieses Jahr nochmals nach St.Gallen - am 19. Dezember mit einer «Mixedshow» ins Kugl.

Hier geht es zum Tourneeplan, wo auch Tickets gekauft werden können.

Donnerstag, 7. November - 10:22 Uhr

Selbstunfall an der Oberstrasse: Parkiertes Auto übersehen, eigenes Auto aufs Dach gelegt

(stapo/vre) Zu einem spektakulären Selbstunfall mit glimpflichem Ausgang ist es am Mittwochabend auf der Oberstrasse in St.Gallen gekommen. Das Auto des Unfallverursacher überschlug sich dabei und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Verletzt wurde beim Zwischenfall gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand, es entstand aber hoher Schaden.

Die Unfallstelle vom Mittwochabend auf der Oberstrasse. Links auf dem Dach liegend der Wagen des Unfallverursachers. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 6. November 2019)

Die Unfallstelle vom Mittwochabend auf der Oberstrasse. Links auf dem Dach liegend der Wagen des Unfallverursachers. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 6. November 2019)

Am Mittwoch, kurz vor 18.30 Uhr, war ein Automobilist auf der Oberstrasse stadtauswärts unterwegs. Auf Höhe des Hauses Nummer 221 im Ahorn übersah er aus noch unklaren Gründen ein parkiertes Auto am Strassenrand und fuhr mit voller Wucht auf dieses auf. Dadurch überschlug sich der Wagen des 30-Jährigen und kam auf dem Dach liegenden zum Stillstand.

Unfallstelle an der Oberstrasse: An beiden Autos entstand hoher Sachschaden. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 6. November 2019)

Unfallstelle an der Oberstrasse: An beiden Autos entstand hoher Sachschaden. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 6. November 2019)

Der Autofahrer konnte nach Angaben der Stadtpolizei seinen Wagen selbständig verlassen und unverletzt verlassen. Die beiden in den Unfall verwickelten Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

Donnerstag, 7. November - 09:48 Uhr

Jede und jeder ist zum Curling eingeladen

(pd/mha) Wer einmal Curling spielen möchte, hat nächste Woche Gelegenheit dazu. Vom Montag bis Donnerstag, jeweils 18 bis 20 Uhr, und am Samstag, 9.30 bis 13.30 Uhr, finden in der Curlinghalle Lerchenfeld die Curling Open Days statt. Kinder von acht bis zwölf Jahren können zusätzlich am Mittwoch, 13.30 bis 15 Uhr schnuppern.

An den Curling Open Days kann jede und jeder die Sportart ausprobieren. (Bild: PD)

An den Curling Open Days kann jede und jeder die Sportart ausprobieren. (Bild: PD)

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Interessenten müssen gemäss Mitteilung einzig bequeme Hosen mitbringen. Schuhe, Besen und Helm werden zur Verfügung gestellt.

Weitere Infos zur Curlinghalle und Kursen hier.

Mittwoch, 6. November - 21:50 Uhr

Heimwärts!

Leserbild. Wolfgang Reisser fotografierte am Montag auf dem Bahnhofplatz.

Leserbild. Wolfgang Reisser fotografierte am Montag auf dem Bahnhofplatz.

Mittwoch, 6. November - 21:30 Uhr

Namen & Notizen: Ein Schoggi-Job für Daniel Steiner

Daniel Steiner von der St.Galler PR-Agentur Hype.

Daniel Steiner von der St.Galler PR-Agentur Hype.

(vre) Einen richtigen Schoggi-Job hat sich der St.Galler Daniel Steiner geangelt. Seine junge PR-Agentur Hype vertritt neuerdings die Schokoladenmarke Billy & Bugga. Das Unternehmen will sich als «Alternative zu den grossen Schokoladherstellern» im Markt positionieren, wie der Klein-Report meldet.

Juliana Hassler, Schoggiproduzentin mit brasilianischen Wurzeln aus Wil.

Juliana Hassler, Schoggiproduzentin mit brasilianischen Wurzeln aus Wil.

Die Agentur Hype mit dem ehemaligen Journalisten und Managing Director Steiner übernimmt die Medienarbeit, die strategische Beratung sowie die Durchführung «diverser PR-Massnahmen» für den regionalen Schoggi-Hersteller. «Wir sind Schleckmäuler und konnten daher der süssen Versuchung nicht widerstehen», kalauert Steiner im Klein-Report über den Mandatsgewinn. Und: «Neben Kaffee darf Schokolade in keiner Agentur oder Redaktion fehlen!»

An der Spitze von Billy & Bugga steht Juliana Hassler, eine Wilerin mit brasilianischen Wurzeln. Zu ihrer siebenteiligen Schokoladekollektion zählt beispielsweise auch eine Caipirinha-Tafel mit natürlichem Cachaça-Aroma und getrockneten Limetten.

Mittwoch, 6. November - 21:20 Uhr

Namen & Notizen: Ein Lied für «Bergfloh» Beat Breu

(dag) Das Leben des St.Galler Velorennfahrers Beat Breu ist ein einziges Auf und Ab. Auf dem Velo war er ein begnadeter Bergfahrer, hat nach seinem Karrierenende aber vor allem Talfahrten erlebt. Erst kürzlich musste der 62-Jährige seinen Zirkus schliessen, kaum hatte er ihn ins Leben gerufen.

Lukas Senn (links) und Basil Kehl sind die St.Galler Band Dachs. Sie haben neuerdings einen Song als Hommage an Beat Bergfloh Breu im Repertoire. (Bild: Mareycke Frehner - 11. August 2016)

Lukas Senn (links) und Basil Kehl sind die St.Galler Band Dachs. Sie haben neuerdings einen Song als Hommage an Beat Bergfloh Breu im Repertoire. (Bild: Mareycke Frehner - 11. August 2016)

Nun gibt's für Breu einen Aufsteller: Die St.Galler Band Dachs der beiden Musiker Lukas Senn und Basil Kehl hat ihm einen Song gewidmet. Die beiden sind zwar zu jung, um die Erfolge des «Bergflohs» miterlebt zu haben, sie zollen ihm mit dem Lied trotzdem Bewunderung für seine Berg- und Talfahrten.

Beat Breu.

Beat Breu.

Dachs schickten das Lied Breu gar zum Anhören und baten ihn um sein Einverständnis. Nach 27 Tagen sei die Antwort eingetroffen: «Mein Mann sagt, das ist okay mit dem Song», habe Breus Frau Heidi geschrieben. Er meine: «Jo, denn söled sie da Lied doch singe.» Der Song aus dem Album «Zu jeder Stund en Vogelgsang», an dem Dachs in ihrem Proberaum in der Reithalle fleissig tüfteln, erscheint am Freitag.

Mittwoch, 6. November - 16:40 Uhr

2019 ist bisher ein ruhiges Jahr für die Feuerwehr, 2020 warten Bauprojekte und eine Reorganisation

(ren) Das laufende Jahr war für Feuerwehr und Zivilschutz in der Stadt St.Gallen bisher unterdurchschnittlich. Diese Bilanz zog Kommandant Christian Isler am Jahresrapport vom Dienstagabend. Und das sei gut so, denn es bedeute, dass die Feuerwehr erst 900 Mal habe ausrücken müssen. Im Vergleich: Im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt bereits 1139 Einsätze.

Der Brand von Notre-Dame in Paris hatte im Sommer Auswirkungen bis St.Gallen: Feuerwehrkommandant Christian Isler hatte unzählige Medienanfragen dazu, wie die St.Galler Feuerwehr das hiesige Weltkulturerbe schützt. Im Bild eine Feuerwehrübung an der Kathedrale. (Bild: Michel Canonica - 30. Juni 2005)

Der Brand von Notre-Dame in Paris hatte im Sommer Auswirkungen bis St.Gallen: Feuerwehrkommandant Christian Isler hatte unzählige Medienanfragen dazu, wie die St.Galler Feuerwehr das hiesige Weltkulturerbe schützt. Im Bild eine Feuerwehrübung an der Kathedrale. (Bild: Michel Canonica - 30. Juni 2005)

«So wenige Fälle hat es zuletzt im Jahr 2000 gegeben.» Trotzdem habe er in diesem Jahr so viele Medienanfragen erhalten, wie nie zuvor. «Nach dem Brand der Kathedrale Notre-Dame in Paris im April läutete mein Telefon ununterbrochen», sagte Isler. Und alle stellten die selbe Frage: Wäre so etwas in St. Gallen möglich? Die nötigen Vorkehrungen seien getroffen, versicherte Isler.

Christian Isler, Kommandant Feuerwehr und Zivilschutz der Stadt St.Gallen.

Christian Isler, Kommandant Feuerwehr und Zivilschutz der Stadt St.Gallen.

Im kommenden Jahr stehen bei Feuerwehr und Zivilschutz drei Ziele im Vordergrund: Zum einen soll die Sanierung und Erweiterung des Depots an der Notkerstrasse 44 vorangetrieben werden. «Wir gehen davon aus, dass bei der Abstimmung vom 17. November ein Ja zur Vorlage resultiert», sagte Isler. Zudem wird die Sanierung des Brandhauses in Hofen gestartet. Weiter erfolgt ab 2020 der grosse Zusammenschluss von 15 Gemeinden und der Stadt zu einer einzigen Zivilschutzregion.

Mittwoch, 6. November - 16:05 Uhr

Wegen falsch parkiertem Auto: Polizei eskortiert Appenzeller Bahn zurück zum Gaiserbahnhof

(ghi) Eine Falschparkerin hat am Mittwochnachmittag an der Bahnhofstrasse einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Auto war zu nahe an den Gleisen der Appenzeller Bahnen (AB) abgestellt worden, so dass die Bahn in Richtung Marktplatz stecken blieb. Wie Stadtpolizei-Sprecher Roman Kohler auf Anfrage bestätigt, habe man die Halterin kurz nach Eintreffen einer Polizeipatrouille ausfindig machen können.

Die Polizei-Eskorte für die Appenzeller Bahn am Bahnhofplatz. (Bild: Dinah Hauser)

Die Polizei-Eskorte für die Appenzeller Bahn am Bahnhofplatz. (Bild: Dinah Hauser)

Die Halterin erschien laut Kohler etwa zeitgleich mit dem Abschleppdienst. Weil das falsch parkierte Auto in der Zwischenzeit die Fahrbahn blockierte, wurde die Bahn wieder zurück zum Gaiserbahnhof gefahren. «Der Zug stand auf dem falschen Gleis – also jenem für Fahrten in Richtung Trogen.» Deshalb habe die Polizei die Bahn zurück eskortiert.

Für die Fahrzeughalterin wird der Vorfall teuer: Laut Roman Kohler muss sie eine Busse von 120 Franken fürs Falschparkieren in Gleisnähe bezahlen. Hinzu kommen 150 Franken für die Leerfahrt des Abschleppdienstes sowie mögliche zivilrechtliche Konsequenzen, falls die Appenzeller Bahnen Anzeige erstatten.

Mittwoch, 6. November - 16:00 Uhr

Lesung: Nach Älplerinnen, Hüttenwartinnen und Bergbäuerinnen ein Buch über Bergführerinnen

(pd/mha) Bestsellerautorin Daniela Schwegler ist am nächsten Montag, 10 Uhr, zu Gast im Raum für Literatur an der St.-Leonhard-Strasse 40 in St.Gallen. An der Matinée der Stadtbibliothek wird die Autorin und Journalistin ihr neues Buch «Himmelwärts – Bergführerinnen im Porträt» vorstellen. Die Lesung wird gemäss Mitteilung von einer Fotoshow untermalt. Der Eintritt ist gratis.

Autorin und Journalistin Daniela Schwegler trifft beim Publikum den Nerv: Ihre Reihe über Bergfrauen mit Porträts über Älplerinnen, Hüttenwartinnen und Bergbäuerinnen wird jetzt um ein Buch über Bergführerinnen ergänzt. (Bild: PD)

Autorin und Journalistin Daniela Schwegler trifft beim Publikum den Nerv: Ihre Reihe über Bergfrauen mit Porträts über Älplerinnen, Hüttenwartinnen und Bergbäuerinnen wird jetzt um ein Buch über Bergführerinnen ergänzt. (Bild: PD)

Der Schweizer Bergführerverband zählt gemäss Mitteilung rund 1300 Männer und knapp 40 Frauen. Letzteren hat Schwegler ihr Buch gewidmet und dafür zwölf Bergführerinnen getroffen. Darunter sind gemäss Mitteilung die Abenteurerin Evelyne Binsack und Nicole Niquille, die erste Bergführerin der Schweiz, sowie eine junge Aspirantin und Höhlenforscherin.

Das Buch über die Bergführerinnen ist bereits der vierte Bergfrauenband von Daniela Schwegler. 2013 ist bereits «Traum Alp: Älplerinnen im Porträt» erschienen. 2015 folgte «Bergfieber: Hüttenwartinnen im Porträt» und 2017 erschien noch «Landluft: Bergbäuerinnen im Porträt».

Mittwoch, 6. November - 15:22 Uhr

Auch stolze Flieger müssen ab und zu ausruhen

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte am Montagabend einen Rotmilan an der Sitter.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte am Montagabend einen Rotmilan an der Sitter.

Mittwoch, 6. November - 14:32 Uhr

Kinder-Musical-Theater Storchen und Theater St.Gallen zeigen «Alice im Wunderland»

(pd/mha) Im Kinder-Musical-Theater Storchen wird derzeit «Alice im Wunderland» gespielt. Im November ist das Rockmusical noch insgesamt sechs Mal zu sehen. Das Stück für Kinder ab acht Jahren bleibt gemäss Webseite bis nächsten Juni im Programm. Es handle sich um ein lustiges, schrilles und verrücktes Abenteuer, heisst es in einer Mitteilung des Kinder-Musical-Theaters.

Die Truppe von «Alice im Wunderland»: Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler führen das Stück im Kinder-Musical-Theater Storchen auf. (Bild: Claudia Berger)

Die Truppe von «Alice im Wunderland»: Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler führen das Stück im Kinder-Musical-Theater Storchen auf. (Bild: Claudia Berger)

«Alice im Wunderland» wird bald auch im Theater St.Gallen gezeigt. Am Samstag, 14 Uhr, feiert das Familienstück Uraufführung. Die Inszenierung basiert frei auf dem Buch von Lewis Carroll und ist geeignet für Kinder ab fünf Jahren.

Mittwoch, 6. November - 14:30 Uhr

Konfetti für Vadian: Die Geschichte hinter dem Pressebild mit der Fasnachtsprominenz

(vre) Heutzutage kann jeder mittelprächtige Hollywoodstreifen mit einem «Making of...» aufwarten. Also einem Filmchen, das zeigt, was es alles braucht, bis der Blockbuster über die Kinoleinwand flimmert. Manchmal gibt es Fotos, hinter deren Entstehung auch eine kleine Geschichte steht. Wie hinter dem Bild, das St.Galler Fasnachtspromis Konfetti schmeissend vor dem Vadian-Denkmal zeigt.

Am kommenden Montag, dem 11.11., 11 Uhr 11, wird auch in St.Gallen die neue Fasnachtssaison vor dem Waaghaus eröffnet. Das ist für lokale Medien, also auch die Stadtredaktion des «St.Galler Tagblatt», eine willkommene Gelegenheit, um über Neuerungen im Fasnachtsprogramm sowie den Stand der Vorbereitungen für die sechs närrischen Tage nach dem Schmutzigen Donnerstag (2020 ist das der 20. Februar) zu reden.

Stadtvater Vadian, Obergugger Andreas Jakob, Fasnachtspräsident Bruno Bischof und einige Tauben im Konfettiregen. (Bild: Urs Bucher - 5. November 2019)

Stadtvater Vadian, Obergugger Andreas Jakob, Fasnachtspräsident Bruno Bischof und einige Tauben im Konfettiregen. (Bild: Urs Bucher - 5. November 2019)

Zu diesem Text, der sich morgen Donnerstag auf einer Stadt-St.Gallen-Seite des «St.Galler Tagblatt» finden wird, braucht's natürlich ein Föteli der interviewten Oberfasnächtler Bruno Bischof und Andreas Jakob. Dieser Auftrag ging an «Tagblatt»-Fotograf Urs Bucher. Und der wollte die beiden Oberfasnächtler nicht in vollzivil, sondern mit wenigstens einem Fasnachtsattribut ablichten. Konfetti lag da auf der Hand.

Aber: Wo bekommt man um diese Jahreszeit Konfetti her? Antwort: Im Zollibolli am Bärenplatz, auch wenn dort die Verkäuferin zuerst in den Keller steigen muss. Und nach dem Fotoshooting: Wer räumt jetzt die verschossenen Konfetti wieder auf? Fasnachtspräsident Bruno Bischof weiss Rat: Er alarmiert telefonisch die städtischen Putzkolonnen - nicht dass sich noch einer im Stadtmelder über die zwei Handvoll verfrühte Fasnachtsfreude in der Marktgasse beschwert. Zum nächsten Interview bringt er vermutlich Konfetti sowie Schüfeli und Bäseli gleich selber mit.

Die St.Galler Fasnacht im Internet.

Mittwoch, 6. November - 13:33 Uhr

Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrdepots: Auch die FDP empfiehlt für den 17. November ein Ja

(pd/vre) Die FDP der Stadt St.Gallen sagt einstimmig Ja zur Sanierung und Erweiterung des Depots von Feuerwehr und Zivilschutz an der Notkerstrasse 44. Die Parole wurde nach einer Führung durchs Gebäude an einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung gefasst. Das Depot sei seit 1969 in Betrieb und weise daher offensichtlichen Sanierungs- und Erweiterungsbedarf auf, begründet die FDP in einer Mitteilung ihre Empfehlung. Über den Projektkredit von rund 20 Millionen Franken entscheidet das städtische Stimmvolk am 17. November.

FDP-Mitgliederversammlung im Feuerwehrdepot. Auf dem Bild zu erkennen in der ersten Reihe recht Beat Tinner und links Stadtpräsident Thomas Scheitlin. Dahinter in der zweiten Reihe Stadtparlamentspräsidentin Barbara Frei. (Bild: FDP/Thomas Percy - 30. Oktober 2019)

FDP-Mitgliederversammlung im Feuerwehrdepot. Auf dem Bild zu erkennen in der ersten Reihe recht Beat Tinner und links Stadtpräsident Thomas Scheitlin. Dahinter in der zweiten Reihe Stadtparlamentspräsidentin Barbara Frei. (Bild: FDP/Thomas Percy - 30. Oktober 2019)

An der Versammlung im Depot stellte sich zudem FDP-Regierungsratskandidat Beat Tinner den Mitgliedern der Stadtpartei vor. Er soll im Frühling 2020 den FDP-Sitz des altershalber zurücktretenden Martin Klöti in der Kantonsregierung verteidigen. Bei der Stadt-FDP nahm Beat Tinner Stellung zur Frage, mit welchen Mitteln und Massnahmen er St.Gallen bezüglich Wettbewerbskraft wieder ins vordere Mittelfeld der Schweizer Kantone katapultieren will.

Mittwoch, 6. November - 12:18 Uhr

Samstagnacht ist Spielenacht

Diesen Samstag findet abermals die Spielenacht statt. Ab 15 Uhr können im Pfalzkeller über 40 Spiele ausgeliehen und vor Ort gespielt werden. Zudem stehen Beraterinnen und Berater der Ludotheken St.Gallen, Gossau, Wittenbach, Speicher und Romanshorn bereit, um Spiele zu erklären und vorzuführen.

Die Spielenacht findet im Pfalzkeller statt. (Bild: PD)

Die Spielenacht findet im Pfalzkeller statt. (Bild: PD)

Unter anderem können Just One (Spiel des Jahres 2019), Tal der Wikinger (Kinderspiel des Jahres 2019) und Flügelschlag (Kennerspiel des Jahres 2019) getestet werden. Im Hofkeller geht es währenddessen um Balance und Augenmass. So können dort unter anderem Mikado, Jenga oder Fröbelturm gespielt werden.

Der Eintritt an der Tageskasse kostet fünf Franken. Kinder zahlen keinen Eintritt. Wer hier ein Ticket herunterlädt, zahlt ebenfalls keinen Eintritt. Die Spielenacht dauert bis Mitternacht. Mehr Infos gibt es hier.

Mittwoch, 6. November - 11:44 Uhr

Drei Mal pro Woche gibt es im «Blumenwies» einen Kinderspass - Sprungbecken zeitweise geschlossen

(pd/mha) Ist das Wetter schlecht, sind Hallenbäder für Familien eine Ausflugsmöglichkeit. Jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag, 14 bis 16.30 Uhr, findet im Hallenbad Blumenwies im Osten der Stadt der Spielplausch statt. Dabei werden zwei der fünf Schwimmbahnen gesperrt und Spielgeräte ins Wasser gelassen.

Blick auf das Sprungbecken im Hallenbad Blumenwies: Dieses wird wegen der Bodenseemeisterschaften gesperrt. (Bild: Michaela Rohrer - 20. März 2016)

Blick auf das Sprungbecken im Hallenbad Blumenwies: Dieses wird wegen der Bodenseemeisterschaften gesperrt. (Bild: Michaela Rohrer - 20. März 2016)

Das Blumenwies ist zudem übernächstes Wochenende, also am 16. und 17. November, Austragungsort der internationalen Bodenseemeisterschaften im Wasserspringen. Es müsse mit eingeschränkten Wasserflächen gerechnet werden, heisst es in einem Newsletter der Stadt. So wird das Sprungbecken an diesen zwei Tagen von 8 bis 17 Uhr geschlossen sein.

Mer Informationen zu den Bodenseemeisterschaften gibt es hier.

Dienstag, 5. November - 19:15 Uhr

Spatenstich für vier Wohnblöcke am Rosenberg

(rah) Am westlichen Rosenberg haben am Dienstag Bauherrschaft, Architekten und Projektbeteiligte offiziell den Bau der Wohnsiedlung «Solarius» gestartet. Dem Bau der 20 Eigentums- und 32 Mietwohnungen steht nichts mehr im Weg, nachdem Einsprachen wegen dem Abbruch der Villa Recife zu Verzögerungen geführt hatten. Die geplanten vier Wohnblöcke an der Greifenstrasse zeichnen sich laut Florian Meier von Meier & Partner Immobilien AG durch ihre Naturnähe, moderne Architektur und Vielseitigkeit aus. So erhoffe man sich maximale Lebensqualität auf städtischem Raum.

Der Spatenstich vom Dienstagmorgen fürs Wohnbauprojekt «Solarius» an der Greifenstrasse. (Bild: Rafael Hug - 5. November 2019)

Der Spatenstich vom Dienstagmorgen fürs Wohnbauprojekt «Solarius» an der Greifenstrasse. (Bild: Rafael Hug - 5. November 2019)

Die Neubauten werden ans Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen. Die Wohnungen verfügen über 2,5 bis 5,5 Zimmer. «Für Singles, Paare, Pendler, Familien aller Generationen ist der Wohnraum ‹Solarius› attraktiv», sagt Florian Meier. Die Überbauung biete eine gute Mischung zwischen ruhiger Oase und städtischem Wohnen. Die Wohnungen von «Solarius» werden voraussichtlich Ende November ausgeschrieben und im Frühjahr 2022 bezugsbereit sein.

Dienstag, 5. November - 12:59 Uhr

Erster «inklusiver Kiosk» der Ostschweiz sammelt Geld im Internet: Ein neuer Treff für St.Georgen

(pd/vre) Der Kiosk in der Bergstation der Mühleggbahn war fürs Quartier St.Georgen während 56 Jahren eine Institution. Mit der Sanierung der Bahn verschwand er: Der Kioskbetreiber Valor gab ihn nach eigenen Angaben aus kommerziellen Gründen auf. Derzeit wird der alte Kiosk umgebaut und bald schon soll dort etwas Neues entstehen: der erste «inklusive Kiosk» der Ostschweiz nämlich.

Der ehemalige Kiosk in der Bergstation der Mühleggbahn. Hier wird derzeit umgebaut, damit bis Ende Jahr der erste «inklusive Kiosk» der Ostschweiz seine Türen öffnen kann. (Bild: Ralph Ribi - 13. Mai 2019)

Der ehemalige Kiosk in der Bergstation der Mühleggbahn. Hier wird derzeit umgebaut, damit bis Ende Jahr der erste «inklusive Kiosk» der Ostschweiz seine Türen öffnen kann. (Bild: Ralph Ribi - 13. Mai 2019)

Dieser soll zum Begegnungsort und Treffpunkt sowohl für Bevölkerung wie Auswärtige werden. Menschen mit und ohne Behinderung werden dort gemäss Projektbeschrieb gemeinsam arbeiten. Der Kiosk wird so zum Arbeitgeber für Menschen, die an herkömmlichen Arbeitsplätzen wenig Chancen haben. Der Zugang wird barrierefrei gestaltet.

Betreiben wird den Kiosk «Workaut», die Lebens- und Arbeitsbegleitung für Menschen mit Autismus, deren Büros sich in der alten Post St.Georgen befinden. Eröffnung des «Georg Kiosk» soll Ende Jahr gefeiert werden. Damit dies geschehen kann, braucht's aber noch Spenden. Im Rahmen eines Crowdfunding sucht «Workaut» derzeit im Internet 7000 Franken. Gut die Hälfte davon sind bereits zugesichert; die Sammelaktion läuft noch weitere 74 Tage.

Zum Crowdfunding für den «Georg Kiosk».

Dienstag, 5. November - 11:37 Uhr

Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» wird montiert: Die ersten Sterne hängen bereits

An der Fassade von Mode Weber beim Broderbrunnen werden am Dienstagvormittag Sterne der innerstädtischen Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» montiert. (Bild: Marlen Hämmerli - 5. November 2019)

An der Fassade von Mode Weber beim Broderbrunnen werden am Dienstagvormittag Sterne der innerstädtischen Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» montiert. (Bild: Marlen Hämmerli - 5. November 2019)

(vre) Die Montagearbeiten für die St.Galler Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» haben begonnen. Die ersten Sterne hängen bereits gegenüber dem Broderbrunnen; die Monteure werden sich von dort aus Strasse um Strasse, Gasse um Gasse und Platz um Platz durchs Bahnhofsquartier und die Altstadt arbeiten. In der Poststrasse etwa standen am Dienstagmittag bereits Transportkisten mit den Einzelteilen der Sterne.

An der Poststrasse stehen die Transportkisten mit den Einzelteilen der Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern». (Bild: Reto Voneschen - 5. November 2019)

An der Poststrasse stehen die Transportkisten mit den Einzelteilen der Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern». (Bild: Reto Voneschen - 5. November 2019)

Die Stadtsanktgaller Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» besteht offiziell aus 616 Sternen, die während der Adventszeit über Strassen, Gassen und Plätzen in der Innen- und Altstadt leuchten. Eingeweiht wurde die einheitliche Weihnachtsbeleuchtung 2010. Am Donnerstag, 28. November, 19 Uhr, wird sie bereits zum zehnten Mal feierlich an einem Sternen-Apéro in Betrieb genommen.

Montag, 4. November - 22:39 Uhr

Ungewöhnliche Info-Tafel an der Vadianstrasse: Hurra, jetzt werden auch wir endlich überwacht

(vre) Die Videoüberwachung teilt die Meinungen von Städterinnen und Städtern. Für die einen ist es fast ein Allheilmittel gegen alle möglichen negativen Randerscheinungen von Littering über Abfalltourismus bis hin zu Ladendiebstahl und besoffenen Schlägern. Andere wiederum fühlen sich von Kameras bedrängt, ständig beobachtet und belauert. Auch wenn die grossen politischen Diskussionen darüber der Vergangenheit angehören, bleibt die Videoüberwachung in der Stadt ein heikles Thema.

Info-Tafel vor einem Geschäft an der Vadianstrasse: Hurra, jetzt haben auch wir endlich eine Videoüberwachung? (Bild: Reto Voneschen - 4. November 2019)

Info-Tafel vor einem Geschäft an der Vadianstrasse: Hurra, jetzt haben auch wir endlich eine Videoüberwachung? (Bild: Reto Voneschen - 4. November 2019)

Ein ungewöhnlicher Beitrag zu diesem Thema ist derzeit vor einem Geschäft an der Vadianstrasse zu besichtigen. Da wird auf einer Tafel freudig verkündet: «Neu! Wir sind videoüberwacht.» Auf wen diese Werbung zielt bleibt dabei offen. Dass die Info massenhaft Kundinnen und Kunden in den Laden zieht ist aber nicht zu erwarten. Direkten Mehrwert bietet so eine Videoüberwachung beim Einkaufen ja eigentlich nicht - ausser man sieht sich gerne selber auf einem Kontrollmonitor.

Das Zielpublikum dürfte also woanders zu suchen sein. Der Hinweis mit der Videoüberwachung könnte sich ja an Ladendiebe richten. Oder vielleicht ist damit auch nur der Schmierfink gemeint, der an der weissen Wand direkt hinter der Info-Tafel seine Sprayerunterschrift, englisch «tag» genannt, hinterlassen und so sein Territorium markiert hat.

Montag, 4. November - 21:20 Uhr

Architektur-Werkstatt der FHS: Öffentlicher Vortrag über Erfolgsfaktoren für Stadtquartiere

(pd/vre) Über die Bedeutung, die Quartiere für das Funktionieren von Städten haben, wird viel geredet und geschrieben. Morgen Mittwoch, 18.30 Uhr, übt in der Architektur-Werkstatt der Fachhochschule einer Kritik am heutigen Wohnungsbau in diesen Quartieren. Durch Fehler gehe das verloren, was erfolgreiche und schöne Stadtquartiere ausmache, sagt Wolfgang Sonne, Professor für Geschichte und Theorie der Architektur an der Technischen Uni Dortmund.

Der Vonwilpark ist eine der grossen Stadtsanktgaller Überbauung aus einem Guss. Er dominiert das Gebiet zwischen Kreuzbleiche und Burgweier-Areal. (Bild: Hanspeter Schiess - 9. Dezember 2014)

Der Vonwilpark ist eine der grossen Stadtsanktgaller Überbauung aus einem Guss. Er dominiert das Gebiet zwischen Kreuzbleiche und Burgweier-Areal. (Bild: Hanspeter Schiess - 9. Dezember 2014)

In seinem Vortrag in St.Gallen erklärt Sonne anhand historischer und aktueller Beispiele die Prinzipien, die für erfolgreiche und schöne Stadtquartiere gelten. Der Vortrag plädiert für Städte- statt Siedlungsbau. Er ist öffentlich, die Teilnahme gratis. Der Anlass findet im zweiten Stock an der St.-Leonhard-Strasse 40 statt.

Montag, 4. November - 18:51 Uhr

Überraschende SVP-Abstimmungsparole: Nein zur Sanierung des Feuerwehrdepots

(dagvre) Die SVP der Stadt St.Gallen lehnt die Sanierung des Depots der Berufsfeuerwehr ab. Eine Mitgliederversammlung hat vergangene Woche einstimmig diese Parole gefasst. Der Bedarf nach einer Sanierung sei zwar unbestritten, schreibt die SVP in einer Mitteilung. Dennoch lehnt die Partei den Kredit einstimmig ab. Dies, weil beim Projekt «falsche Prioritäten» gesetzt würden.

Die Berufsfeuerwehr benötige in erster Linie mehr Raum für ihre Fahrzeuge und das Material, um den Feuerwehrleuten die Arbeit zu vereinfachen. Diesbezüglich werde aber im Erdgeschoss nicht wirklich ausgebaut, obwohl heute schon nicht alle Fahrzeuge im Depot Platz hätten. Mit der Sanierung sollen gemäss SVP aber mehr Büros, Besprechungszimmer sowie eine Kantine in den oberen Geschossen eingebaut werden. Dafür sei «der Bedarf in diesem Umfang nicht ausgewiesen».

Das Depot der Berufsfeuerwehr St.Gallen zwischen dem Olma-Areal (im Hintergrund) und dem Athletikzentrum. (Bild: Ralph Ribi - 14. Oktober 2019)

Das Depot der Berufsfeuerwehr St.Gallen zwischen dem Olma-Areal (im Hintergrund) und dem Athletikzentrum. (Bild: Ralph Ribi - 14. Oktober 2019)

Nach einer «intensiven Diskussion» habe die Stadtpartei schliesslich einstimmig die Nein-Parole gefasst. Die Ablehnung dieser Vorlage hinterlässt nach Ansicht der SVP-Mitglieder keinen Scherbenhaufen, sondern ermöglicht ein Sanierungsprojekt mit den richtigen Schwerpunkten zugunsten der Feuerwehrleute, die im 24-Stunden-Betrieb arbeiten. «Die SVP steht klar hinter der Feuerwehr und möchte, dass eine Sanierung auch die Prozesse der Feuerwehrleute vereinfacht», teilt die Partei mit. Aus ihrer Sicht sei dies bei dieser Vorlage leider nicht der Fall.

Sanierung und Erweiterung des Depots der Berufsfeuerwehr an der Notkerstrasse 44 sollen rund 20 Millionen Franken kosten. Über den Kredit entscheiden die Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen am kommenden 17. November. Bisher schien die Vorlage unbestritten; interessant und entscheidend für die Vorlage wird nach dem SVP-Nein sein, was andere bürgerliche Parteien empfehlen. Die CVP hat bereits eine Ja-Parole beschlossen.

Montag, 4. November - 17:08 Uhr

Baustellencontainer im Lerchental aufgebrochen: Elektronikgeräte gestohlen

(kapo/vre) In der Zeit zwischen Mittwochabend und Montagmorgen sind im Kanton St.Gallen mehrere Baustellencontainer aufgebrochen worden. Die Diebe hatten es gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vor allem auf Elektronikgeräte abgesehen.

Baustellencontainer werden seit einiger Zeit immer wieder Ziel von Einbrechern. Auf Baustellen in St.Gallen und Steinach wurden daraus übers vergangene Wochenende teure Elektronikgeräte gestohlen. (Symbolbild: Andreas Stalder - 25. Juni 2019)

Baustellencontainer werden seit einiger Zeit immer wieder Ziel von Einbrechern. Auf Baustellen in St.Gallen und Steinach wurden daraus übers vergangene Wochenende teure Elektronikgeräte gestohlen. (Symbolbild: Andreas Stalder - 25. Juni 2019)

Heimgesucht wurde unter anderem eine Baustelle an der Lerchentalstrasse in St.Gallen. Hier wuchteten die Diebe mehrere Container auf und durchsuchten sie. Dabei erbeuteten sie vorwiegend Elektronikgeräte im Wert von rund tausend Franken. Der Sachschaden beläuft sich nochmals auf mehrere hundert Franken.

Noch schlimmer traf es eine Baustelle an der Hauptstrasse in Steinach. Hier entwendeten Einbrecher am Wochenende Elektronikgeräte im Wert von mehreren tausend Franken und verursachten ausserdem Schäden in Höhe von mehreren hundert Franken.

Montag, 4. November - 13:30 Uhr

Gottesdienst in St.Gallen beschliesst Pilgersaison

In St.Gallen befindet sich die Pilgerherberge im ersten Stock des Hauses Linsebühlstrasse 61. (Bild: Hannes Thalmann - 4. Februar 2008)

In St.Gallen befindet sich die Pilgerherberge im ersten Stock des Hauses Linsebühlstrasse 61. (Bild: Hannes Thalmann - 4. Februar 2008)

(pd/vre) Diesen Freitag, 19.30 Uhr, findet der alljährliche Gottesdienst am Ende der Pilgersaison in der Schutzengelkapelle am Klosterplatz in St.Gallen statt. Er richtet sich an Pilgerinnen und Pilger, die auf dem Jakobsweg oder einem anderen Pilgerweg gegangen sind, sowie an alle am Pilgern Interessierten. Beatrice Rogger spielt auf der Querflöte. Die Feier unter dem Titel «Schmerzen auf dem Pilgerweg» gestalten Rosmarie Wiesli und Josef Schönauer. Organisiert wird der Anlass vom Verein Pilgerherberge Sankt Gallen.

Montag, 4. November - 11:46 Uhr

Frauen in den Medien: Berufsalltag - und wieso machen so wenig Frauen in dem Bereich Karriere?

Journalistin und Dokumentarfilmerin Eveline Falk. (Bild: Ralph Ribi - 6. Juni 2019)

Journalistin und Dokumentarfilmerin Eveline Falk. (Bild: Ralph Ribi - 6. Juni 2019)

(pd/vre) Unter dem Titel «Frauen in den Medien» ist am Mittwoch, 18 bis 20 Uhr, die St.Galler Journalistin und Dokumentarfilmerin Eveline Falk zu Gast in der Denkbar an der Gallusstrasse 11. Sie erzählt dort gemäss Ankündigung der öffentlichen Veranstaltung aus ihrem Berufsalltag. Sie lässt sich auch auf die Frage ein, wieso es zuweilen schwierig ist, Frauen zu finden, die zu einem Job oder zur Übernahme von Verantwortung bei den Medien sagen: «Ja, ich will!» Eveline Falk arbeitete von 1990 bis 2016 für Radio und Fernsehen SRF. Heute hat sie ein eigenes Unternehmen und produziert Dokumentarfilme wie zum Beispiel «Die sieben Bundesrätinnen».

Montag, 4. November - 11:29 Uhr

Rekordverdächtig: Fünf Juniorenmannschaften des SC Brühl werden Herbstmeister

(fm/vre) Gleich fünf Brühler Juniorenmannschaften werden Herbstmeister 2019. Vier davon spielen in den obersten Kategorien des Ostschweizer Fussballs. So eine Häufung gab es schon lange nicht mehr, wenn überhaupt - weder beim SC Brühl noch bei sonst einem Verein in der Ostschweiz.

Am Wochenende ging die Saison der Junioren im Fussball zu Ende, heisst es in einer Mitteilung des SC Brühl. Doch schon eine Woche zuvor war der Fall klar: Nicht weniger als fünf Juniorenteams des SC Brühl waren da bereits Herbstmeister. Vier davon in der höchsten Kategorie: Die A-Junioren bei den A-Meister-Mannschaften, die B-Junioren bei den B-Meister-Mannschaften, die C-Junioren bei den C-Meister-Mannschaften und die «Benjamine» in der D-Elite. Und damit nicht genug: Ein weiteres D-Team wurde auch Herbstmeister und steigt jetzt in die D-Elite auf.

Auch die B-Junioren des SC Brühl (Bild) hatten diesen Herbst viel Grund zum Jubeln. (Bild: SC Brühl/Kurt Frischknecht)

Auch die B-Junioren des SC Brühl (Bild) hatten diesen Herbst viel Grund zum Jubeln. (Bild: SC Brühl/Kurt Frischknecht)

Das ist auch für den SC Brühl eine Sensation. «Ich kann mich nicht erinnern, wann es das zuletzt gab. Ich vermute, noch nie», sagt Brühls Juniorenobmann Nico Gächter. Für ihn ist aber auch klar, dass es früher oder später zu diesem Vollerfolg kommen musste – schon letzten Herbst wurden drei Teams Meister in der obersten Kategorie und ein viertes wurde Zweiter.

Nico Gächter: «Seit zehn Jahren hat der SC Brühl eine klare Strategie in der Juniorenförderung, sowohl in fussballerischer wie auch in sozialer Hinsicht, nun ernten wir die Früchte.» Ziel des SC Brühl ist es, ein Bindeglied zu sein zwischen den Teams des Breitenfussballs und den Teams des Spitzenfussballs, wie ihn in der Ostschweiz Wil und St.Gallen bieten.

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