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ST.GALLER STADT-TICKER: Weckruf für mehr Lohn und Sicherheit für Frauen +++ Bald reicht eine Batterieladung für 50 Kilometer +++ Radio SRF sendet live aus der Lokremise

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Mittwoch, 16. Oktober - 17:55 Uhr

Weckruf: Frauenstreik-Komitee macht am Montag auf nicht erfüllte Forderungen aufmerksam

(pd/vre) Gut vier Monate nach dem Frauenstreiktag wird in St.Gallen erneut eine Kundgebung organisiert, die auf die noch nicht erfüllten Gleichstellungsanliegen hinweisen sollen. Dieser Weckruf findet am kommenden Montag, 11 Uhr, in der Marktgasse statt. Nach der Kundgebung wollen die Teilnehmerinnen vor Ort «die Füsse hoch legen».

Frauenstreik am 14. Juni in der Stadt St.Gallen. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Frauenstreik am 14. Juni in der Stadt St.Gallen. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Das Datum und die Symbolik sind gemäss Mitteilung kein Zufall. Noch immer verdienen Frauen durchschnittlich rund 20 Prozent weniger als Männer. Rechnet man das mit einem Durchschnittslohn auf die Jahresarbeitszeit hoch, arbeiten Frauen im Vergleich zu ihren Kollegen 71,5 Tage im Jahr gratis. Ab dem 21. Oktober erhielten sie statistisch gesehen also keinen Lohn mehr für ihre Arbeit, heisst es im Aufruf zum Weckruf vom Montag.

Zum Internet-Auftritt des St.Galler Frauenstreiks.

Mittwoch, 16. Oktober - 16:08 Uhr

«Voi» will in St.Gallen bald neue E-Skooter-Modelle einsetzen: Mit «Voyager» nicht nur in den Weltraum

(vre) Am Dienstag hat das schwedische Unternehmen «Voi» über die ersten Erfahrungen mit dem E-Skooter-Versuch in St.Gallen informiert. Dabei wurde bekannt, dass bald neue, verbesserte Modelle zum Einsatz kommen sollen. «Voiager 1» und «Voiager 2» kommen pro Batterieladung bis 50 Kilometer weit. Sie bilden auch die Basis zur Entwicklung eines E-Skooters mit austauschbaren Batterien.

Das E-Skooter-Modell «Voiager 2». Damit sollen gemäss «Voi»-Eigenwerbung urbane Astronauten ihre Stadt erkunden. (Bild: PD)

Das E-Skooter-Modell «Voiager 2». Damit sollen gemäss «Voi»-Eigenwerbung urbane Astronauten ihre Stadt erkunden. (Bild: PD)

Der Name der neuen E-Skooter lässt aufhorchen. «Voyager» (übersetzt «Reisender») ist der Name zweier Raumsonden, die seit 1977 unterwegs sind. «Voyager 1» ist heute 19 Lichtminuten von der Erde weg und damit das am weitesten vom Planeten entfernte, vom Mensch hergestellte Objekt. «Voyager» heisst in der gleichnamigen Science-Fiction-Serie - einem Ableger von «Raumschiff Enterprise» - aber auch das im All verloren gegangene Raumschiff, das den Weg zurück zur Erde sucht.

Die Raumsonde «Voyager 1» ist derzeit rund 19 Lichtminuten von der Erde entfernt. In 40'000 Jahren soll sie in der Nähe des Planeten Gliese 445 sein. (Bild: Nasa/PD)

Die Raumsonde «Voyager 1» ist derzeit rund 19 Lichtminuten von der Erde entfernt. In 40'000 Jahren soll sie in der Nähe des Planeten Gliese 445 sein. (Bild: Nasa/PD)

Die E-Skooter-Bezeichnung «Voiager» ist nicht das schwedische Wort für «Voyager» - das schreibt sich ebenfalls mit «y». Es handelt sich dabei vielmehr um ein Wortspiel mit Bezug zum Firmennamen «Voi». Das darin der englischen Begriff «Voyager» anklingt, ist aber kein Zufall, wie beim Unternehmen zu erfahren ist.

Und das passt hervorragend: Das eine oder andere E-Trottinett entfernt sich bei der Benutzung ja auch ziemlich weit vom St.Galler Stadtzentrum (eines wurde in Teufen geortet). Und in einem der Dörfer rund um die Stadt zu stehen, könnte sich für so ein urbanes Verkehrsmittel schon so anfühlen, wie wenn es in einer anderen Milchstrasse gelandet ist.

Mittwoch, 16. Oktober - 10:33 Uhr

Zuschauen, wie eine Radiosendung entsteht: Am Sonntag kommt «Persönlich» aus der Lokremise

(pd/vre) Beide haben fünf Jahre im Ausland gelebt: Die Sängerin Caroline Chevin in Neuseeland, die Schriftstellerin Irène Mürner in Kenya. Jetzt sind sie zurück in der Heimat und mit dem Schweizer Alltag konfrontiert. Am Sonntag erzählen sie Moderator Dani Fohrler in der SRF1-Radiosendung «Persönlich» aus der Lokremise in St.Gallen wie sie wieder in der Schweiz angekommen sind und von ihrem Leben.

Gäste in der live ausgestrahlten SRF1-Talk-Sendung «Persönlich» vom Sonntag in der Lokremise St.Gallen sind Irène Mürner (links) und Caroline Chevin. (Bilder: Radio SRF)

Gäste in der live ausgestrahlten SRF1-Talk-Sendung «Persönlich» vom Sonntag in der Lokremise St.Gallen sind Irène Mürner (links) und Caroline Chevin. (Bilder: Radio SRF)

Die Talk-Sendung «Persönlich» wird jeden Sonntag live in Radio SRF1 ausgestrahlt. Einer der regelmässigen Sendeorte ist die Lokremise hinter dem St.Galler Hauptbahnhof. Fürs Publikum ist es möglich, der Sendung beizuwohnen. Der Eintritt ist gratis, Türöffnung um 9 Uhr. Der Livetalk geht um 10.03 Uhr auf Sendung.

Zu den Details von «Persönlich» aus der Lokremise.

Mittwoch, 16. Oktober - 9:50 Uhr

Abendstimmung über St.Gallen

Leserbild. Christian Wild fotografierte am 10. Oktober die eindrückliche Abendstimmung mit (von links) Herbstjahrmarkt, Hadwig-Schulhaus und Kantonsspital.

Leserbild. Christian Wild fotografierte am 10. Oktober die eindrückliche Abendstimmung mit (von links) Herbstjahrmarkt, Hadwig-Schulhaus und Kantonsspital.

Mittwoch, 16. Oktober - 8:44 Uhr

Das Wahlbarometer der Stadt ist aufgeschaltet: Knapp ein Drittel haben bereits gewählt

(vre) Am kommenden Sonntag finden auch im Kanton St.Gallen die National- und Ständeratswahlen statt. Wie üblich vor Wahl- und Abstimmungsterminen gibt in St.Gallen das im Internet aufgeschaltete Barometer der Wahl- oder Stimmbeteiligung an, wie viele Städterinnen und Städter ihren Zettel bereits zurückgeschickt haben. In der Woche vor dem Urnengang wird es täglich nachgeführt.

Das Wahlbarometer der Stadt St.Gallen vom Dienstagmittag. Weiss alle Stimmberechtigten. In rot jene, die bereits gewählt haben, ergänzt in rosarot durch jene, die das voraussichtlich bis Sonntag noch tun werden. (Illustration: Stadt St.Gallen)

Das Wahlbarometer der Stadt St.Gallen vom Dienstagmittag. Weiss alle Stimmberechtigten. In rot jene, die bereits gewählt haben, ergänzt in rosarot durch jene, die das voraussichtlich bis Sonntag noch tun werden. (Illustration: Stadt St.Gallen)

Bis Dienstagmittag sind gemäss dem aktuellsten Barometer-Eintrag 13’825 Wahlcouverts bei der Stadt eingegangen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von bisher 31,1 Prozent. Aufgrund von Erfahrungswerten geht das Stimm- und Wahlbüro davon aus, dass bis Sonntagmittag in der Stadt eine Wahlbeteiligung zwischen 44 und 47 Prozent resultieren wird.

Zum Wahlbarometer im Internet.

Dienstag, 15. Oktober - 20:11 Uhr

Klimademo vor der «Schicksalswahl»: Junge wollen Politiker an ihre Verantwortung erinnern

(pd/vre) Mit rotem Rauch und einem Transparent haben am Dienstag Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten auf dem Gallusplatz auf ihre nächste Kundgebung aufmerksam gemacht. Sie findet am kommenden Freitag statt. Treffpunkt dafür ist um 13.30 Uhr auf dem Gallusplatz. Die Veranstaltung endet mit Musik und Essen für alle. Für Letzteres rufen Organisatorinnen und Organisatoren dazu auf, eigenes Geschirr und Besteck mitzubringen.

Transparent und roter Rauch auf dem Gallusplatz: Am kommenden Freitag, ab 13.30 Uhr, wird hier wieder fürs Klima demonstriert. (Bild: PD - 15. Oktober 2019)

Transparent und roter Rauch auf dem Gallusplatz: Am kommenden Freitag, ab 13.30 Uhr, wird hier wieder fürs Klima demonstriert. (Bild: PD - 15. Oktober 2019)

Der Anlass will unter anderem auf die nationalen Wahlen vom Wochenende aufmerksam machen. Dabei handle es sich um «die wichtigsten Wahl unserer Generation». Zuvor sei es wichtig, nochmals zu zeigen, dass es für die heutige Jugend zentral sei, die Sicherheit des Lebens auf der Erde zu gewährleisten. Die Mitglieder von National- und Ständerat trügen in den kommenden vier Jahren die Verantwortung für Entscheide, von denen ganz wesentlich abhängen werde, ob es die Erde, wie wir sie kennen würden, weiterhin geben könne, heisst es in einer Mitteilung zur Klimademo vom Freitag.

Dienstag, 15. Oktober - 20:00 Uhr

Marc Frischknecht verstärkt Team des Kulturfestivals St.Gallen

(dwi) Das Kulturfestival St.Gallen bekommt Verstärkung. Marc Frischknecht schreibt auf Facebook, es sei ihm eine grosse Freude, das Kulturfestival neu mitzugestalten. Auch das Festival seinerseits gibt seiner Freude Ausdruck. Dem Kulturfestival-Post nach verstärkt Frischknecht das Book­ing-Team. Bis Ende 2018 war er für die St.Galler Agentur Incognito als Projektmanager tätig. Als solcher konzipierte und veranstaltete er diverse Anlässe.

Marc Frischknecht verstärkt das Team des Kulturfestivals St.Gallen. (Bild: Jonny Schai - 27. Juni 2013)

Marc Frischknecht verstärkt das Team des Kulturfestivals St.Gallen. (Bild: Jonny Schai - 27. Juni 2013)

Zuvor war Frischknecht Musikredaktionsleiter bei Radio Toxic.fm. Nebenbei war er auch Gründer und Mitinhaber der Øya-Bar in St.Gallen. Musikfans ist Marc Frischknecht indes ein Begriff als Sänger von Yes I’m Very Tired Now. Er ist zudem Jury­mitglied beim BandXost-Contest, Vorstandsmitglied bei «Nacht Gallen» und Booker des St.Galler Elektronik-Künstlers Wassily.

Das nächste Kulturfestival St.Gallen soll vom 30. Juni bis 18. Juli 2020 wie üblich im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums stattfinden.

Dienstag, 15. Oktober - 17:29 Uhr

Bargeld und Mobiltelefon aus Take-Away gestohlen

(kapo/vre) In der Nacht auf Dienstag haben Einbrecher einen Take-Away an der Davidstrasse in St.Gallen heimgesucht. Die Diebe brachen ein Fenster aus und verschafften sich so Zugang zum Lokal. Dort stahlen sie nach Angaben der Kantonspolizei Bargeld aus der Kasse und ein Mobiltelefon. Die Deliktsumme beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Dazu kommt ein Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Dienstag, 15. Oktober - 13:35 Uhr

Zur Dauerdebatte um Parkplätze: Ein humoristischer Diskussionsbeitrag aus dem St.Galler Rheintal

(vre) Die Diskussion um Parkplätze ist eigentlich ständig aktuell. Nicht nur in der Stadt St.Gallen, sondern «auch auf dem Land». Einen ziemlich originellen Beitrag dazu in der Kategorie «Wie verteidige ich meinen privaten Abstellplatz?» hat ein Stadtsanktgaller dieser Tage im Rheintal entdeckt und auf Facebook online gestellt.

Widerrechtlich parkierte Autos werden zerlegt und die Einzelteile auf eBay angeboten... (Leserbild: Rubel U. Vetsch - 7. Oktober 2019)

Widerrechtlich parkierte Autos werden zerlegt und die Einzelteile auf eBay angeboten... (Leserbild: Rubel U. Vetsch - 7. Oktober 2019)

Der Eigentümer eines privaten Abstellplatzes droht auf einer Tafel, widerrechtlich parkierte Autos zu zerlegen und die Einzelteile via eBay zu verkaufen. Das hat jetzt auf Facebook zu angeregten Spekulationen geführt. Die Diskussion dreht sich um zwei Fragen: Hat Rubel U. Vetsch das Verbotsschild bei der Familie Fehr gesehen (wegen der originellen Schreibweise von «verboten»)? Und kann man da einfach sein altes Auto abstellen, auf dass es zerlegt und so gratis und franko entsorgt wird?

Dienstag, 15. Oktober - 12:21 Uhr

Feuerwehr und Bewohner fangen Skorpion in einem St.Galler Keller

(rar) Einen Einsatz der nicht alltäglichen Art hat die Feuerwehr der Stadt St.Gallen geleistet. Kürzlich entdeckten besorgte Anwohner in ihrem Kellerabteil ein Tier, das definitiv nicht dorthin gehörte: einen Skorpion. Dieser krabbelte auf dem Boden herum und verunsicherte die Hausbewohner zunehmend. Die alarmierte Feuerwehr konnte das Tier dann jedoch nicht finden. Den Bewohnern gelang es schliesslich das Tier einzufangen und es zum Walter-Zoo zu bringen.

Der Italienskorpion wird maximal fünf Zentimeter lang. Für Menschen ist sein Stich in der Regel zwar schmerzhaft, aber gesundheitlich harmlos. (Symbolbild: Imago Images)

Der Italienskorpion wird maximal fünf Zentimeter lang. Für Menschen ist sein Stich in der Regel zwar schmerzhaft, aber gesundheitlich harmlos. (Symbolbild: Imago Images)

Der Italienskorpion kommt in der Schweiz im Tessin vor und lebt vorwiegend in altem Mauerwerk. Die Tiere werden bis zu fünf Zentimeter lang. Der Stich eines solchen Skorpions ist für Menschen weitgehend harmlos; er kann schmerzhaft sein, wirkt sich in der Regel aber höchstens wie ein Wespenstich aus.

Zum Facebook-Video mit dem Skorpion im St.Galler Keller.

Dienstag, 15. Oktober - 11:55 Uhr

KESB-Präsidentin Susanne Wild geht bereits nach einem guten Jahr wieder

Susanne Wild, bis Ende Jahr Präsident der KESB der Region St.Gallen. (Bild: Stadt St.Gallen/PD)

Susanne Wild, bis Ende Jahr Präsident der KESB der Region St.Gallen. (Bild: Stadt St.Gallen/PD)

(sk/vre) Die Präsidentin der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) der Region St.Gallen tritt auf Ende Jahr zurück. Susanne Wild war im Oktober 2018 durch den St.Galler Stadtrat gewählt worden. Die studierte Sozialpädagogin leitet seit 1. November 2018 mit der KESB Region St.Gallen die grösste der neun KESB-Regionen im Kanton.

Susanne Wild verlässt die KESB Region St.Gallen auf eigenen Wunsch. Die Gründe dafür nennt die Mitteilung der Stadt nicht. Der Stadtrat und die Trägerschaft der KESB Region St.Gallen mit den Gemeinden Wittenbach, Eggersriet, Häggenschwil und Muolen seien Susanne Wild für die geleistete Arbeit sehr dankbar und wünschten ihr für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Die Leitung der KESB-Region war während der letzten Jahre geprägt durch die Bewältigung des Fallwachstums sowie die Realisierung von organisatorischen und strukturellen Anpassungen. Susanne Wild habe einen wichtigen Anteil daran gehabt, dass die Weichenstellungen zur Schaffung einer eigenen Dienststelle per 1. Januar 2020 vorgenommen werden konnten, heisst es in der Mitteilung der Stadt. Der laufende Prozess zur Ausgliederung der KESB aus den Sozialen Diensten und zur Weiterentwicklung der neuen Dienststelle werde weitergeführt.

Briefkasten einer Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB). (Symbolbild: Benjamin Manser - 2. März 2015)

Briefkasten einer Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB). (Symbolbild: Benjamin Manser - 2. März 2015)

Aktuell arbeiten rund 30 Personen als Behördenmitglieder, im juristischen Fachdienst, in der Sozialabklärung, in der Revision sowie in der Administration für die KESB Region St.Gallen. Für ein Einzugsgebiet mit über 90'000 Bewohnerinnen und Bewohnern erbringen sie Leistungen im Kindes- und Erwachsenenschutz. Sie führen gemäss Mitteilung über 2'000 Massnahmen.

Dienstag, 15. Oktober - 9:18 Uhr

Sechsjähriger in der Tempo-30-Zone verletzt:
Stadtpolizei erinnert an die Regeln für Fussgänger

(stapo/vre) Am Bein verletzt hat sich am Montagabend auf der Buchentalstrasse in St.Gallen ein Sechsjähriger. Gemäss ersten Erkenntnissen wollte er die Strassenseite wechseln und rannte unverhofft auf die Strasse. Dabei prallte er gegen ein Auto, welches auf der Buchentalstrasse abwärts fuhr. Der Bub musste gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden.

In der Tempo-30-Zone auf der Buchentalstrasse ist am Montagabend ein Sechsjähriger vor ein Auto gerannt und verletzt worden. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 14. Oktober 2019)

In der Tempo-30-Zone auf der Buchentalstrasse ist am Montagabend ein Sechsjähriger vor ein Auto gerannt und verletzt worden. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 14. Oktober 2019)

Die Stapo erinnert in Zusammenhang mit dem Unfall in der Tempo-30-Zone an die Verkehrsregeln. Fussgängerinnen und Fussgänger dürften die Strasse in einer solchen Zone zwar überall überqueren, auf der Fahrbahn habe jedoch stets der Strassenverkehr Vortritt.

Dienstag, 15. Oktober - 8:59 Uhr

Ein Farbtupfer in der St.Galler Innenstadt: Passanten bemalen eine Baustellenwand

(pd/vre) An zwei Samstagen, nämlich am 19. und 26. Oktober, ruft Bea Baumgartner und ihr Malatelier an der Multergasse zum öffentlichen Malen auf. An den beiden Tagen dürfen Passantinnen und Passanten im Alter «von acht bis 99 Jahren» an der Schmiedgasse 15 mit Farbe und Pinsel kreativ tätig sein. Sie können an einer Baustellenwand ein Quadrat von 50 auf 50 Zentimeter bemalen. So soll ein buntes Mosaik und ein Farbtupfer in der Innenstadt entstehen.

Pinsel und Farbe stellt gemäss Mitteilung das Malatelier zur Verfügung. Gemalt wird am nächsten und am übernächsten Samstag jeweils zwischen 9 und 17 Uhr. Potenzielle Malerinnen und Maler sollten sich - um die Planung zu vereinfachen - bei Bea Baumgartner (www.sprachatelier-kunst.ch oder 076'543'83'55) unter Angabe der gewünschten Zeit zum Malen anmelden.

Montag, 14. Oktober - 19:15 Uhr

Ein Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch

Leserbild. Christian Wild fotografierte am 7. Oktober am Dreilindenhang.

Leserbild. Christian Wild fotografierte am 7. Oktober am Dreilindenhang.

Montag, 14. Oktober - 18:27 Uhr

Die Stadt St.Gallen nach dem zweiten Weltkrieg: Vom Mangel zum Überfluss

(sk/vre) Morgen Mittwoch, 18.30 Uhr, findet im Pfalzkeller die Gallusfeier statt. Das Festreferat, das im Zentrum des traditionellen Anlasses steht, ist in diesem Jahr den Problemen der Gallusstadt in der Nachkriegszeit gewidmet. Gehalten wird es vom Journalisten und Historiker Peter Stahlberger, der daran ist, die Geschichte der Stadt St.Gallen seit 1945 im Rahmen eines Buchprojektes aufzuarbeiten.

St.Gallen in der Nachkriegszeit: 1953 wird die Kreuzbleiche für einen Grossanlass als Parkplatz verwendet. Noch stehen am oberen Bildrand zwischen Militärkantine und Reithalle die Kaserne und das Zeughausmagazin. Rechts oben auf der Kreuzbleiche zwischen Turnhalle und Hotel St.Leonhard (heute «Il Castello») fehlt die Sporthalle. (Bild: Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen/Sammlung Foto Gross)

St.Gallen in der Nachkriegszeit: 1953 wird die Kreuzbleiche für einen Grossanlass als Parkplatz verwendet. Noch stehen am oberen Bildrand zwischen Militärkantine und Reithalle die Kaserne und das Zeughausmagazin. Rechts oben auf der Kreuzbleiche zwischen Turnhalle und Hotel St.Leonhard (heute «Il Castello») fehlt die Sporthalle. (Bild: Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen/Sammlung Foto Gross)

Die Zeit unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg waren für St.Gallen speziell hart. Die Stadt litt immer noch am Trauma des Zusammenbruchs der einst dominierenden Stickereiindustrie in den 1920er-Jahren. Die Depression wurde durch die Weltwirtschaftskrise von 1929 und die kriegsbedingten Einschränkungen vertieft. Bis die Stadt nach 1945 wieder Tritt fassen konnte vergingen Jahre. Erst das Wachstum der Bevölkerung brachte in den 1950er-Jahren allmählich neuen Schwung.

Die diesjährige Gallusfeier wird musikalisch umrahmt durch «Die Tanzkapelle». Christian Käufeler (Saxophon), Adriano Regazzin (Keyboard), Jürg Surber (Bass) und Micha Surber (Drums) spielen amerikanisch angehauchten Swing. Begrüsst werden die Gäste durch Stadträtin Sonja Lüthi. Im Anschluss wird ein «Apéro riche» offeriert. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt gratis.

Montag, 14. Oktober - 17:24 Uhr

Wenn die Bäume bunt werden

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte das farbige Herbstlaub bei Abtwil.

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte das farbige Herbstlaub bei Abtwil.

Montag, 14. Oktober - 17:09 Uhr

Stadtrat sagt Nein zur Buslinie zum Kammelenberg: Kostendeckungsgrad wäre zu gering

Blick über den Biserhof zum Kammelenberg in St.Georgen. Links hinten Freudenberg und Kapf. (Bild: Ralph Ribi - 17. Dezember 2018)

Blick über den Biserhof zum Kammelenberg in St.Georgen. Links hinten Freudenberg und Kapf. (Bild: Ralph Ribi - 17. Dezember 2018)

(sk/vre) Der Stadtrat hat gegen die Einrichtung einer Buslinie zum Kammelenberg in St.Georgen entschieden. Begründet wird das Nein in einer Mitteilung mit dem geringen zu erwartenden Kostendeckungsgrad der Linie. Verkehrstechnisch wäre die Erschliessung des Quartiers am Südhang des Freudenbergs mit einem Kleinbus machbar. Das hat ein Fachbericht ergeben.

Der Hohermuthweg führt vom Kammelenberg direkt zur Bushaltestelle an der St.-Georgen-Strasse. (Plan: Stadt St.Gallen)

Der Hohermuthweg führt vom Kammelenberg direkt zur Bushaltestelle an der St.-Georgen-Strasse. (Plan: Stadt St.Gallen)

Auslöser dafür, dass die städtischen Verkehrsbetriebe, das städtische Tiefbauamt und das kantonale Amt für öffentlichen Verkehr eine Erschliessung des Kammelenbergs per Bus geprüft haben, war eine im Oktober 2018 eingereichte Petition aus dem Quartier. Im Zuge dieser Prüfung war auch ein Fachbericht erstellt worden.

In der Mitteilung zum Verzicht auf eine Buslinie zum Kammelenberg verweist die Stadt darauf, dass erst kürzlich mit dem Hohermuthweg eine durchgehende Fusswegverbindung von der Kammelenberg- über die Tutilo- und Tetzner- bis zur St.Georgen-Strasse erstellt wurde. Sie verbessere die Anbindung des Kammelenbergs an den öffentlichen Verkehr.

Montag, 14. Oktober - 15:52 Uhr

Zwischennutzung im Güterbahnhof: 500'000 Franken für die Veranstaltungshalle «Hektor»

(sk/vre) Seit Frühling ist der «Lattich»-Bau im Güterbahnhof als Ort für die sogenannte Kreativwirtschaft in Betrieb. Im Güterschuppen, der vorher vom «Lattich» belegt worden war, soll eine Veranstaltungshalle entstehen. Das Projekt nennt sich «Hektor». Sofern die Finanzierung dafür zustande kommt, will die Stadt gemäss Mitteilung vom Montag der Trägerschaft ein zehnjähriges Darlehen in Höhe von 500'000 Franken gewähren.

Das Angebot im alten Güterbahnhof soll fürs kommende Jahrzehnt durch eine kommerziell und professionell betriebene Veranstaltungshalle ergänzt werden. Unter dem Namen «Hektor» setzen sich private Initiantinnen und Initianten für die Zwischennutzung eines Teils der alten Güterschuppen ein. Der Veranstaltungsort hat sich in kleinerer Form schon früher für kulturelle Veranstaltungen bewährt. Mit dem neuen Konzept soll die Lokalität auch für ein grösseres Publikum interessant werden.

Der Güterschuppen im Areal des alten Güterbahnhofs, in dem sich in seiner Anfangszeit das Projekt Lattich austobte. Hier soll jetzt die Veranstaltungshalle Hektor entstehen. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 9. Mai 2019)

Der Güterschuppen im Areal des alten Güterbahnhofs, in dem sich in seiner Anfangszeit das Projekt Lattich austobte. Hier soll jetzt die Veranstaltungshalle Hektor entstehen. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 9. Mai 2019)

Die «Halle für Alle», wie sie das Hektor-Team nennt, soll dereinst für Veranstaltungen aus Bereichen wie Sport, Kultur und Wirtschaft zur Verfügung stehen. Das Betriebskonzept und der Businessplan überzeugen den Stadtrat gemäss Mitteilung. Er unterstützt die Initiative und möchte St.Gallen damit gemäss seiner eigenen Vision 2030 als Veranstaltungsort stärken.

Wenn alles nach Plan läuft, kann die Halle im Frühling 2020 ihre Tore öffnen. Die Finanzierung von «Hektor» soll bis Ende Jahr stehen. Die Stadt ist bereit, sich daran mit einem Darlehen von 500'000 Franken zu beteiligen. Dieses Darlehen wird gemäss Mitteilung nur bei einer gesicherten Finanzierung gewährt. Es soll dann über zehn Jahre amortisiert, also zurückgezahlt, werden.

Montag, 14. Oktober - 12:22 Uhr

Deep in Love: Festival geht in die zweite Runde

(pd/mha) Am 7. März 2020 steigt in der Olma-Halle zum zweiten Mal das Festival Deep in Love. Diesen Frühling hatten 1800 Besucherinnen und Besucher zu elektronischer Musik getanzt, teilen die Veranstalter mit. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Im Frühling kommt unter anderem Nicole Moudaber in die Olma-Halle. (Bild: Screenshot Instagram/Nicole Moudaber)

Im Frühling kommt unter anderem Nicole Moudaber in die Olma-Halle. (Bild: Screenshot Instagram/Nicole Moudaber)

Im kommenden Jahr werde das Festival wachsen, heisst es in der Mitteilung. Neu zählen die Olma-Messen St.Gallen und die Säntis- Gastronomie AG zu den Veranstaltern. Die Säntis-Gastronomie AG wird die Infrastruktur bereitstellen und das Catering übernehmen. Der Verein We Need Techno kümmert sich um Line-Up und Marketing. Bereits seien über ein Dutzend Künstler für den zwölfstündigen Elektro-Marathon gebucht, unter anderem Nicole Moudaber, Umek und Pleasurekraft.

Montag, 14. Oktober - 10:11 Uhr

Eveline Falk interviewt Elisabeth Kopp

Elisabeth Kopp war die erste Frau im Bundesrat. (Bild: Claudio Thoma - 26. Oktober 2018)

Elisabeth Kopp war die erste Frau im Bundesrat. (Bild: Claudio Thoma - 26. Oktober 2018)

(pd/mha) Alt-Bundesrätin Elisabeth Kopp ist am Freitag, 14 bis 17 Uhr, zu Gast im Alters- und Pflegeheim am Schäflisberg. Filmemacherin Eveline Falk wird Kopp interviewen. Über die 83-Jährige schreibt Falk: «Eine ältere Frau auf den ersten Blick, die ob ihrer Schmächtigkeit zerbrechlich wirkt, aber immer noch beeindruckend geistreich ist und kräftig in ihrer Haltung. Und ohne Angst, ihre Meinung zu platzieren.»

Die St.Galler Journalistin Eveline Falk hat bereits mehrere Dokumentarfilme gedreht, darunter zwei über Elisabeth Kopp («Die sieben Bundesrätinnen »und «Geboren am ... »). Von ihr stammt auch ein Film über das Leben der Nonnen auf Notkersegg. Das Interview mit Elisabeth Kopp im Alters- und Pflegeheim am Schäflisberg vom Freitag ist öffentlich. Gäste sind willkommen.

Sonntag, 14. Oktober - 19:58 Uhr

SC Brühl verliert auswärts hoch gegen FC Stade Nyonnais - 1:5-Klatsche in verrücktem Spiel

(pd/vre) Am Samstag hat der SC Brühl mit 5:1 gegen Stade Nyonnais wieder eine Klatsche hinnehmen müssen. Die jungen Waadtländer waren über die neunzig Minuten gesehen das klar bessere Team. Damit fallen die Kronen auf den fünften Tabellenplatz zurück und empfangen am nächsten Samstag zu Hause den unangefochtenen Tabellenführer Yverdon.

Trotzdem war es irgendwie eine komische Partie. Die Platzherren gingen viel aggressiver ins Spiel - so wie das jeweils die Brühler in den bisherigen Partien dieser Saison getan hatten. Die Kronen kamen gar nicht richtig ins Spiel, dermassen dominant traten die Waadtländer auf. Mit dem Pausenresultat von 0:0 waren die Brühler dabei noch sehr gut bedient. Mit einem Chancenverhältnis von 9:3 zugunsten der Romands hätte die Partie eigentlich schon zur Halbzeit zugunsten des Heimteams entschieden sein müssen.

Am Samstag kämpfte der SC Brühl gegen ein sehr starkes Stade Nyonnais ziemlich unglücklich. (Bild: SC Brühl)

Am Samstag kämpfte der SC Brühl gegen ein sehr starkes Stade Nyonnais ziemlich unglücklich. (Bild: SC Brühl)

Und der Start zur zweiten Halbzeit verlief gemäss Matchbericht von Henri Seitter ähnlich wie die ersten 45 Minuten. Mit einer sehenswerten Einzelleistung dribbelte sich Mergim Qarri in der 47. Minute an drei Verteidigern vorbei und erzielte das hochverdiente 1:0. Jetzt endlich erwachten auch die Gäste und konnten das Spiel durchaus ausgeglichen gestalten. Doch ausgerechnet in dieser besseren Phase mussten die Brühler bei einem Konter das zweite Tor einstecken.

Als dann eine Viertelstunde vor Schluss Alessandro Riedle das Anschlusstor zum 2:1 gelang, keimte bei den Gästen wieder Hoffnung auf, den 2:2 Ausgleich zu erzielen. Doch die Hoffnung war nur von kurzer Dauer. Ja noch schlimmer: Mit einem Entlastungsangriff und schnellen Konter erzielte der eingewechselte Tiago Escorza das vorentscheidende 3:1. Noch einmal warfen die Kronen vergeblich alles nach vorn, mussten aber in den Schlussminuten nochmals zwei Treffer hinnehmen.

Sonntag, 14. Oktober - 19:15 Uhr

Die Erfreuliche Universität lädt zum Ausflug in die Verkehrsvergangenheit

(pd/ok) Das eingleisige Sitterviadukt bei St.Gallen, die Trajektschiffe von Romanshorn über den Bodensee – historische Verkehrswahrzeichen kennt die Ostschweiz verschiedenste. Im kommenden November wird der SEV, die Gewerkschaft des Verkehrspersonals, 100 Jahre alt. Die Erfreuliche Universität im Kulturzentrum Palace am Blumenbergplatz greift das Ereignis mit einer Vortrags- und Diskussionsreihe auf. Weil sich das Palace, das über einem Eisenbahntunnel steht, schon immer für Nah- und Fernverbindungen interessiert habe, biete sich eine Auseinandersetzung zur Geschichte und Zukunft des öffentlichen Verkehrs an, heisst es in der Ankündigung.

Fährt der Zug, kann nicht gearbeitet werden. Doch wird nicht gearbeitet, fährt auch kein Zug. Die Erfreuliche Universität will die Verkehrsgeschichte auch als die Geschichte des Personals verstanden wissen. (Bild: Ralph Ribi)

Fährt der Zug, kann nicht gearbeitet werden. Doch wird nicht gearbeitet, fährt auch kein Zug. Die Erfreuliche Universität will die Verkehrsgeschichte auch als die Geschichte des Personals verstanden wissen. (Bild: Ralph Ribi)

Am Dienstag wird die Geschichte und Bedeutung der Eisenbahn in der Ostschweiz thematisiert. In den Blick genommen werden die Fragen, wie sich die Bahn geschichtlich entwickelt hat und welche Fragen und Vorgänge noch heute aktuell sind. Eingeführt wird der Abend durch den Verkehrschronisten Anton Heer und den Historiker Adrian Zimmermann. Der Anlass beginnt um 20.15 Uhr.

Sonntag, 13. Oktober - 11:25 Uhr

Der Mensch als Problem für die Biodiversität? Auswirkungen wie ein Riesenmeteorit

(pd) Tausende Tier- und Pflanzenarten rottet die Menschheit gegenwärtig aus. Die «Menschenzeit» verursacht eine Massenvernichtung vergleichbar mit dem Einschlag eines Riesenmeteoriten. Naturschützer schlagen längst Alarm.

Aber: Wie gross sind die Verluste tatsächlich? Welche Folgen haben sie? Und was kann dagegen unternommen werden? Diese Fragen behandelt Josef H. Reichholf am Montagsforum von morgen Montag im Pfalzkeller. Der Vortrag beginnt um 9.30 Uhr, Türöffnung ist um 8.30 Uhr.

Die Menschheit rottet gegenwärtig Tausende Tier- und Pflanzenarten aus. (Symbolbild: Donato Caspari)

Die Menschheit rottet gegenwärtig Tausende Tier- und Pflanzenarten aus. (Symbolbild: Donato Caspari)

Referent Reichholf lehrte dreissig Jahre lang «Naturschutz» an der Technischen Universität München und gilt als profilierter, aber auch kritischer Ökologe. In zahlreichen Büchern hat er die Verluste von Artenvielfalt behandelt. Hauptverursacher sei die industrialisierte, hochgradig subventionierte Landwirtschaft. Was die Aussicht auf Besserung betrifft, ist Reichholf «verhalten optimistisch», weil «die Stadtbevölkerung die Natur weit mehr schätzt als die Menschen auf dem Land. Das gibt Hoffnung.»

Samstag, 12. Oktober - 13:35 Uhr

Von Fusion bis Latin

(pd/vat) Am kommenden Montag tritt das Yuri Storione Quartett im Bistro Einstein in St.Gallen auf. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist gratis. Die Musik des neuen Quartetts ergibt sich aus den individuellen Stärken und der Vielseitigkeit der einzelnen Musiker. Sie bedienen sich aus der grossen Vielfalt der Jazzgeschichte von Fusion bis Latin und vergessen auch im aktuellen Jazz dessen Traditionen nicht.

Das Yuri Storione Quartett tritt am 14. Oktober im Bistro Einstein auf. (Bild: PD)

Das Yuri Storione Quartett tritt am 14. Oktober im Bistro Einstein auf. (Bild: PD)

Das Repertoire stammt aus Yuri Storiones Feder speziell für diese Band zusammengestellt. Storione selbst studierte unter anderem am Berkley College of Music in Valencia und schloss das Master Studium an der Musikhochschule Basel ab. 2015 nahm er als einer der Finalisten an der «Montreux Jazz Piano Competition» in der Schweiz teil.

Freitag, 11. Oktober - 21:06 Uhr

Heiratsantrag am Olma-Säulirennen

(stm) Für einmal mussten sich die Kinder in der Olma-Arena gedulden. Bevor sie am Freitagnachmittag die Säuli zurück in ihre Boxen treiben durften, wurde es ungewohnt romantisch. Besucher Michael nahm seinen ganzen Mut zusammen und stellte seiner Angebeteten die alles entscheidende Frage: «Michelle, willst du mich heiraten?» Wie der Antrag ablief und was Michelle geantwortet hat, sehen Sie im Video:

Freitag, 11. Oktober - 17:34 Uhr

Benefizkonzert zugunsten Indianern ist ein Erfolg

(pd/lw) Die St.Galler Rockband Heroes & Honey sammelt Geld für Kinder des Indianerreservats von Pine Ridge im US-Bundesstaat South Dakota. In der Grabenhalle fand dazu vergangenen Samstag ein Benefizkonzert statt. Es sei ein voller Erfolg gewesen, schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung: Die Grabenhalle war ausverkauft. Einige Besucherinnen und Besucher mussten gar abgewiesen werden.

Über 1'400 Franken seien bisher eingegangen, denn unter www.underyourskin.ch kann weiterhin gespendet werden. Die Gelder werden gemäss Webseitentext in Zusammenarbeit mit dem Lehrer Vance Blacksmith, der dem Oglala-Lakota-Stamm angehört, für den Unterricht der Sprache und für die Kultur der Lakota eingesetzt.

Freitag, 11. Oktober - 14:25 Uhr

Das Theater St.Gallen zeigt einen Klassiker der Literaturgeschichte

(pd/lw) Am Samstag, 26. Oktober, 19 Uhr, findet die Premiere von Charles Gounods Faust statt. Das Theater St.Gallen bringt die erfolgreichste französische Oper in einer Inszenierung von Ben Baur auf die Bühne. Die Geschichte um den vom Leben enttäuschten und vom dämonisch-zynischen Mephisto verführten Faust gehört zu den meistbearbeiteten Stoffen der europäischen Literatur- und Musikgeschichte. Charles Gounod hat aus dem Faust-Mythos in den 1850er Jahren einen französischen Opern-Klassiker gemacht.

Am 26. Oktober findet im Stadttheater die Premiere von Faust statt. (Bild: Ralph Ribi/20.6.2017)

Am 26. Oktober findet im Stadttheater die Premiere von Faust statt. (Bild: Ralph Ribi/20.6.2017)

Für ihre St.Galler Inszenierung verorten Regisseur und Bühnenbildner Ben Baur und Kostümbildnerin Uta Meenen die Handlung irgendwo zwischen Deutschland und Frankreich in der Zeit des ersten Weltkriegs. Faust und Mephisto treffen hier auf eine dörfliche Welt mit klaren Werten, traditionellen Moralvorstellungen und einer naiven Vorfreude auf Kriegsruhm. Im Zentrum von Ben Baurs Interesse stehen gemäss Mitteilung die kirchlichen und kriegerischen Hintergründe des Werks.

Die musikalische Leitung hat Michael Balke, der erste ständige Gastdirigent des Theaters St.Gallen. Die Titelrolle singt Arthur Espiritu. Die Marguerite wird interpretiert von Sophia Brommer, den Méphistopélès gibt Tadas Girininkas. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Theaters.

Freitag, 11. Oktober - 11:53 Uhr

Nun zeigt sich, ob der SC Brühl wirklich zum Spitzentrio der Promotion-League gehört

(pd/mha) In den nächsten zwei Spielen wird sich zeigen, ob der SC Brühl sich zu Recht an der Spitze der Tabelle der Promotion-League bewegt. Die Reise geht am Samstag an den Genfersee nach Nyon. Dort trifft der SCB um 17 Uhr auf den FC Stade Nyonnais. Die Waadtländer liegen mit 19 Punkten aus elf Spielen auf dem dritten Platz und somit nur einen Punkt hinter Brühl, das immer noch den zweiten Platz belegt.

Die Brühler konnten diese starke Rangierung behaupten, obwohl sie am letzten Samstag Zuhause eine empfindliche Klatsche vom AC Bellinzona kassierten. Die Tessiner - man muss auch sie als Spitzenteam bezeichnen - lagen im Paul-Grüninger-Stadion nach fünf Minuten schon mit 2:0 in Front und konnten die Führung souverän über die Zeit bringen. Am Schluss hiess es gar 4:1 zuungunsten von Brühl.

Die Tessiner lagen vergangenen Samstag nach fünf Minuten mit 2:0 in Führung. (Bild: Kurt Frischknecht)

Die Tessiner lagen vergangenen Samstag nach fünf Minuten mit 2:0 in Führung. (Bild: Kurt Frischknecht)

Klar, dass Brühl nach diesem Dämpfer vom vergangenen Samstag jetzt ein Erfolgserlebnis sucht; dumm nur, dass das gerade gegen den starken FC Stade Nyonnais sein soll, und dies auch noch nach der langen Fahrt fast bis Genf. Stade Nyonnais fällt damit auf, dass es viele Tore schiesst (25 in elf Spielen), aber auch einige erhält (16), und dass es offenbar auch besiegbar ist. So mussten die Waadtländer jüngst Zuhause gegen das bescheidende und letztplatzierte Münsingen als Verlierer vom Platz.

Nur eine Woche nach Nyonnais tritt Brühl dann Zuhause im Olma-Spiel gegen Yverdon an. Dieses Team ist der Überflieger der Liga und bereits jetzt neun Punkte vor Brühl platziert. Nach den beiden Spielen wird Brühl wissen, ob es tatsächlich zum Spitzentrio der Liga gehört oder halt doch eher ins Mittelfeld. Schafft Brühl drei Punkte aus den beiden Spitzenspielen, dürfte man das dem Team bereits hoch anrechnen. Immerhin ging die Mannschaft mit bescheidenen Ansprüchen in die Saison, nämlich mit dem Ziel, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.

Freitag, 11. Oktober - 9:41 Uhr

1000 Personen mit 32 Sujets ziehen vom Neumarkt zum Olma-Gelände

Auch an der offiziellen Eröffnung der Olma war die IG Volkskultur vertreten. Im Bild die Kindertanzgruppe Kreuzberg Gams/Grabs. (Bild: Michel Canonica - 10. Oktober 2019)

Auch an der offiziellen Eröffnung der Olma war die IG Volkskultur vertreten. Im Bild die Kindertanzgruppe Kreuzberg Gams/Grabs. (Bild: Michel Canonica - 10. Oktober 2019)

(pd/mha) Dieses Jahr ist die Interessengemeinschaft Volkskultur Ehrengast an der Olma. Den Auftritt gestalten 23 Organisationen, die alle Mitglied der IG sind. Darunter etwa der Eidgenössische Jodlerverband, die Schweizerische Trachtenvereinigung oder der Verband Hackbrett Schweiz. Am Samstag, 10 Uhr, werden gemäss Mitteilung gegen 1000 Aktivmitglieder mit 32 Sujets durch die Innenstadt ziehen.

Der Start des Festumzugs ist an der Kreuzung Vadianstrasse-Kornhausstrasse. Danach geht es weiter durch Vadianstrasse, Multer- und Marktgasse, über den Bohl und via Brühltor-Passage zur Museumsstrasse. Ziel ist das Olma-Gelände, wo um 14 Uhr der Festanlass beginnt.

Schon am frühen Samstagmorgen könne es zu Verkehrsbehinderungen kommen, schreibt die Stadtpolizei. Ab 8.30 Uhr ist die Davidstrasse für alle bis auf Anwohner und Umzugsteilnehmer gesperrt. Die Durchfahrt vom Schibenertor zum Bohl ist ab 9.45 Uhr nicht mehr möglich. Der öffentliche Verkehr wird über Unteren Graben, Platztor und Langgasse umgeleitet. Die Appenzeller Bahnen verkehren mit einem Ersatzbus. Um etwa 12 Uhr sollten die Strassen wieder frei befahrbar sein.

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