ST.GALLER STADT-TICKER: Fest- und Hochzeitsmesse abgesagt +++ Neue Broschüre dröselt die Stadt statistisch auf +++ Wasserstoff-Tankstelle eröffnet +++ 7461 Frösche und Kröten gerettet

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Dienstag, 7. Juli - 17:23 Uhr

Fest- und Hochzeitsmesse wird abgesagt

Mit etwa 200 Ausstellern ist die Messe eine wichtige Plattform in der Hochzeitsbranche.

Mit etwa 200 Ausstellern ist die Messe eine wichtige Plattform in der Hochzeitsbranche.

Bild: Ladina Bischof

(pd/lim) Noch eine Absage aufgrund des Coronavirus: Die Fest- und Hochzeitsmesse St.Gallen wird im November 2020 nicht durchgeführt. Nach Einschätzung der Olma Messen wäre die Durchführung zwar auch mit coronabedingten Einschränkungen und einem entsprechenden Schutzkonzept möglich, heisst es in einer Medienmitteilung der Veranstalter. «Allerdings zeigte sich in den vergangenen Wochen, dass die teilnehmenden Branchen und Aussteller äusserst stark vom Lockdown und den Massnahmen rund um das Coronavirus getroffen wurden.»

Durch die Absage zahlreicher Hochzeiten und Festivitäten bis in den Herbst und die Verschiebung geplanter Anlässe ins kommende Jahr fehlen den Firmen Aufträge über mehrere Monate hinweg. Dies führe dazu, dass derzeit viele Aussteller keine Marketingmittel aufbringen könnten und deshalb dieses Jahr auf eine Messeteilnahme verzichten müssten. Deshalb habe man sich «schweren Herzens» gegen eine Durchführung entschieden, heisst es weiter. Die Veranstalter sind überzeugt, die Messe im kommenden Jahr wieder im gewohnten Rahmen durchführen zu können.

Dienstag, 7. Juli - 16:47 Uhr

Zahlen, Daten und Fakten zur Stadt St.Gallen auf einen Blick: Die neue Broschüre «St.Gallen kompakt» liegt auf

(sk/ghi) Die städtische Verwaltung hat heute Dienstag die neue Ausgabe von «St.Gallen kompakt» veröffentlicht. In der 16 Seiten starken Broschüre werden die neusten Zahlen zu Bevölkerung, Klima, Geografie, Mobilität und Wirtschaft sowie Fakten zu Politik und Geschichte der Stadt St.Gallen aufgeführt.

Wie viele Stadtsanktgallerinnen und Stadtsanktgaller sind katholisch? Wie wird der Stadtboden genutzt? Und wie viele Zu- und Wegzüge gab es 2019 zu verzeichnen? Diese und weitere Fragen werden in der Broschüre beantwortet.

Wie viele Stadtsanktgallerinnen und Stadtsanktgaller sind katholisch? Wie wird der Stadtboden genutzt? Und wie viele Zu- und Wegzüge gab es 2019 zu verzeichnen? Diese und weitere Fragen werden in der Broschüre beantwortet.

Bild: Ralph Ribi

Ein Schwerpunkt der Publikation liegt gemäss Mitteilung auf den Themen Umwelt und Energie. So erfährt man unter anderem, dass der erste rein batteriebetriebene E-Bus in der Flotte der VBSG jährlich 48 Tonnen CO2 spart, 247 Bienenschwärme in der Stadt leben und 488 Elektrofahrzeuge eingelöst sind. Entstanden ist die Broschüre in enger Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen. Die Stelle koordiniere im Auftrag der Stadt die Statistikaktivitäten und garantiere eine hohe Qualität der Grundlagen.

Erhältlich ist die Publikation in gedruckter Form am Infodesk im St.Galler Rathaus sowie online als PDF.

Dienstag, 7. Juli - 16:22 Uhr

Bertrand Piccard eröffnet Wasserstoff-Tankstelle in St.Gallen: Bis 2023 ein flächendeckendes Netz schaffen

(pd/vre) Heute Dienstag ist an der Oberstrasse in St.Gallen die erste Wasserstoff-Tankstelle der Ostschweiz dem Betrieb übergeben worden. Eröffnet wurde sie von Bertrand Piccard. Betrieben wird sie von der «Avia». Die Anlage an der Oberstrasse ist die zweite öffentliche Wasserstoff-Tankstelle der Schweiz. Die erste hat Coop im Jahr 2016 in Hunzenschwil (zwischen Lenzburg und Aarau) eröffnet.

Bertrand Piccard hat am Dienstag die zweite Wasserstoff-Tankstelle der Schweiz eröffnet. Sie befindet sich an der Oberstrasse in St.Gallen.

Bertrand Piccard hat am Dienstag die zweite Wasserstoff-Tankstelle der Schweiz eröffnet. Sie befindet sich an der Oberstrasse in St.Gallen.

Bild: Benjamin Manser (7.7.2020)

«Was die Schweizer Privatwirtschaft da schafft, ist weltweit einzigartig. Einige glaubten, die Wasserstoff-Industrie sei eine reine Utopie. Die Schweiz aber beweist, dass sich elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge und Personenwagen mit sauberem Wasserstoff betanken und ohne CO2-Emissionen fahren lassen», schwärmt der Luftfahrtpionier in einer Medienmitteilung des Fördervereins «H2 Mobilität Schweiz» zur St.Galler Eröffnung.

Der Verein will bis Ende 2020 auf der Achse vom Boden- an den Genfersee vier zusätzliche Wasserstoff-Tankstellen zur Verfügung stellen: in Rümlang (ZH), Zofingen (AG), Bern (BE) und Crissier (VD). Sie bieten Wasserstoff für Nutzfahrzeuge (350 bar) und Personenautos (700 bar) an. Der weitere Ausbau sieht vor, zwischen 2021 und 2025 insgesamt 1’600 Wasserstoff-Elektro-Nutzfahrzeugen in Betrieb zu setzen und bis Ende 2023 ein flächendeckendes Wasserstoff-Tankstellennetz zu schaffen.

Dienstag, 7. Juli - 15:35 Uhr

Bilanz der Amphibienrettung 2020 in St.Gallen und Gaiserwald: Freiwillige tragen fast 7500 Tiere über befahrene Strassen

(vre) Sobald es im Frühling wärmer wird, zieht es jeweils Grasfrösche, Erdkröten und Molche zur Hochzeit zu ihren Laichgewässern. Auf dem Weg dorthin müssen die Tiere teils stark befahrene Strassen überqueren. Damit sie dabei nicht «unter die Räder» kommen, sind in St.Gallen und Gaiserwald Jahr für Jahr Dutzende Freiwillige des Naturschutzverein Stadt St.Gallen und Umgebung (NVS) im Einsatz.

Eine Erdkröte sitzt neben einem Randstein.
11 Bilder
Ein Erdkrötenpaar wird eingesammelt.
Zwei Grasfrösche auf dem Weg zum Laichweiher. Die Männchen (dunkleres Tier) lassen sich dorthin häufig vom nicht viel grösseren Weibchen tragen.
Eine Erdkröte (vorne) und zwei Grasfrösche in einem Sammelkübel von Amphibienrettern am Bildweier.
Ein Bergmolch. Die Tiere sind durch die auffällige orange Färbung des Bauchs leicht zu erkennen.
Ein bei uns heute seltener Fadenmolch. Die Tiere sind am kleinen Faden zuhinterst am Schwanz zu erkennen.
Amphibienretterinnen in Aktion: Sie kontrollieren beim Einnachten und im Morgengrauen einen Amphibienzaun und sammeln die Tiere ein, die sich dahinter sammeln. Sie werden dann zum nächsten Laichgewässer getragen.
Am Ziel: Ein Grasfrosch zwischen Laichballen, aus denen bald einmal Kaulquappen schlüpfen werden. Diese verwandeln sich dann bis Sommer in kleine Frösche, die zu Tausenden den Weiher verlassen werden.
Ein Krötenpaar beim Ablaichen. Erdkröten schlingen ihren Laich in langen Schnüren um die Stengel von Wasserpflanzen.
Ein Warnschild für Velofahrer am Bodensee. Es macht auf den Froschnachwuchs aufmerksam, der den Weiher verlässt und hier über den Veloweg wandert.
Einer der kleinen Hüpfer, der gerade den Laichweiher verlassen hat.

Eine Erdkröte sitzt neben einem Randstein.

Bild: Hanspeter Schiess (2.5.2014)

Sie warten an bekannten Strassenquerungen auf wandernde Amphibien, fangen sie - meist mit Hilfe von temporären Zäunen - ein und tragen sie dann zum nächsten Laichgewässer. Jetzt liegen die Zahlen für diesen Frühling vor. Insgesamt trugen NVS-Freiwillige an vier Stellen in der Stadt und an zwei Stellen auf Gebiet der Gemeinde Gaiserwald 7461 Tiere über die Strasse.

Den grössten Anteil haben dabei die Erdkröten mit 6359 Tieren, gefolgt von 810 Grasfröschen, 254 Berg- und sechs der seltenen Fadenmolche. Im Einsatz waren die Helferinnen und Helfer des NVS am Bildweier, am Mühleggweier, an Oberstrasse/Fürstenlandstrasse/Burgweier, am Ostfriedhof, am Sonnenberg in Abtwil sowie in der Spisegg an der Grenze von St.Gallen und Engelburg.

Amphibienrettung St.Gallen

Durch Freiwillige des Naturschutzvereins im Frühling 2020 gerettete Tiere.
Ort Grasfrösche Erdkröten Bergmolche Fadenmolche Wasserfrösche Total
Bildweier 337 2900 31 0 0 3268
Mühleggweier 92 1382 51 0 0 1525
Oberstrasse 73 1019 36 0 0 1128
Ostfriedhof 22 780 13 0 0 815
Sonnenberg/Abtwil 54 240 120 6 32 452
Spisegg/Engelburg 232 38 3 0 0 273
Total 810 6359 254 6 32 7461

Der Naturschutzverein der Stadt St.Gallen und Umgebung ist nicht nur für die Amphibienrettung, sondern auch für andere praktische Arbeiten in der Natur ständig auf der Suche nach Helferinnen und Helfern. Informationen über Einsatzmöglichkeiten gibt's im Internet.

Dienstag, 7. Juli - 12:12 Uhr

Handballtalent des LC Brühl beendet die Karriere: Yarima Altherr zieht sich nach Verletzungsserie zurück

(pd/vre) Nach langer Entscheidungsphase hat sich Yarima Altherr entschieden, aus dem Leistungshandball zurückzutreten. Der LC Brühl, in dessen erster Mannschaft sie spielte, bedauert diesen Entscheid in einer Mitteilung sehr, kann ihn aufgrund der Verletzungsgeschichte der Spielerin aber mehr als nachempfinden

Yarima Altherr kommt aus Muolen. Sie durchlief die Juniorinnenstufen des LC Brühl und debütierte mit erst 17 Jahren in der ersten Mannschaft. Dort machte die grossgewachsene Rückraumspielerin mit sehr guten Leistungen auf sich aufmerksam. Im ersten Playoff-Spiel am 17. Mai 2018 gegen die Spono Eagles erzielte die Rückraumwerferin fünf Tore aus fünf Versuchen, vier davon in den letzten drei Minuten der Verlängerung.

Yarima Altherr (im grünen Leibchen) bei einem Spiel der Brühler Handballfrauen gegen Spono Eagles 4.

Yarima Altherr (im grünen Leibchen) bei einem Spiel der Brühler Handballfrauen gegen Spono Eagles 4.

Bild: Ralph Ribi (19.5.2018)

In der Saison 2018/19 erlitt Yarima Altherr einen Kreuzbandriss und verpasste die gesamte Saison. Nach einer langen Verletzungspause kämpfte sie sich zurück ins Team. Das Verletzungspech schlug aber wieder zu und die inzwischen 20-Jährige erlitt erneut einen Kreuzbandriss. Jetzt hat sie sich wegen dieser Verletzungsserie zum Rücktritt aus dem Leistungshandball entschieden.

Dienstag, 7. Juli - 11:15 Uhr

Fahrerflucht in Berg SG: Pfosten gerammt, Bäume touchiert und dann nach Hause gefahren

(kapo/vre) In der Montagnacht ist ein 28-Jähriger mit seinem Auto auf der Pfauenmoosstrasse in Berg SG verunfallt. Danach fuhr er weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, wurde später aber von St.Galler Stadtpolizisten zu Hause angetroffen. Der angerichtete Flurschaden beträgt gemäss Mitteilung der Kantonspolizei über 10'000 Franken. Am Auto entstand nochmals Schaden von rund 20'000 Franken.

Das arg demolierte Unfallfahrzeug abgestellt am Wohnort des 28-Jährigen, der in der Montagnacht in Berg SG verunfallt und weitergefahren ist.

Das arg demolierte Unfallfahrzeug abgestellt am Wohnort des 28-Jährigen, der in der Montagnacht in Berg SG verunfallt und weitergefahren ist.

Bild: Kantonspolizei SG (6.7.2020)

Der 28-Jähriger war am Montag, kurz vor Mitternacht, mit seinem Auto von Steinach in Richtung Wittenbach unterwegs. In Berg SG geriet er auf der Pfauenmoosstrasse, kurz vor deren Verzweigung mit der Arbonerstrasse, rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen zwei Pfosten und touchierte zwei Bäume. Anschliessend fuhr er mit seinem defekten Auto nach Hause, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

An seinem Wohnort traf ihn kurze Zeit später eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen an, die ihn für die weiteren Ermittlungen der Kantonspolizei übergab. Der 28-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft. Er musste auf Verfügung der Staatsanwaltschaft hin eine Blut- und Urinprobe abgeben. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.

Dienstag, 7. Juli - 10:35 Uhr

Grossandrang an der Nektar-Tankstelle

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte Insekten auf einer Blüte bei Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte Insekten auf einer Blüte bei Abtwil.

Dienstag, 7. Juli - 10:30 Uhr

Sattelschlepper gegen Auto: Drei Verletzte auf der St.Galler Stadtautobahn - dreijähriges Kind im Spital

(kapo/vre) Zu einem spektakulären Unfall ist es am Montagnachmittag auf der St.Galler Stadtautobahn gekommen. Bei einem Spurwechsel zwischen den Anschlüssen Kreuzbleiche und Winkeln in Fahrtrichtung Gossau stiess ein Sattelschlepper mit einem Personenauto zusammen. Drei Personen wurden leicht verletzt; ein dreijähriges Kind musste nach Angaben der Kantonspolizei in Spitalpflege gebracht werden. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

In diesem Auto wurden am späten Montagnachmittag auf der St.Galler Stadtautobahn bei der Kollision mit einem Sattelschlepper drei Personen - darunter ein Kind - leicht verletzt.

In diesem Auto wurden am späten Montagnachmittag auf der St.Galler Stadtautobahn bei der Kollision mit einem Sattelschlepper drei Personen - darunter ein Kind - leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei SG (6.7.2020)

Ein 26-Jähriger war am Montag, 16.40 Uhr, mit seiner 26-jährigen Begleiterin und einem dreijährigen Kind von St.Gallen nach Gossau unterwegs. Über die Einfahrt Kreuzbleiche fuhr er gemäss Polizeimeldung auf die Autobahn und dort auf der rechten Fahrbahn weiter. Gleichzeitig war ein 48-Jähriger mit seinem Sattelschlepper auf der mittleren Fahrbahn in die selbe Richtung unterwegs. Als der Lastwagen nach rechts einspuren wollte, kam es zur Kollision zwischen ihm und dem Auto.

Während der Unfallaufnahme und den folgenden Aufräumarbeiten staute sich der Feierabendverkehr in Richtung Gossau (STADT-TICKER, 6.7.2020, 17:32).

Dienstag, 7. Juli - 10:07 Uhr

Das St.Galler Solarkino geht diesen Sommer auch auf Tournee: Filme fürs Herz am Bodensee - nicht in Arbon, in Rorschach

(pd/vre) Seit 2012 spielt immer im Spätsommer das Solarkino an wechselnden Orten in der Stadt St.Gallen. Das ist auch heuer zwischen dem 7. und 22. August der Fall. Für all jene, die schon vorher an einem lauschigen Ort Filmklassiker sehen wollen, geht das Solarkino diesen Sommer wieder auf Tournee. Gleich vier Filme werden am Bodensee gezeigt, auf dem Würth-Areal gegenüber dem Bahnhof Rorschach.

Der Postbote, der Dichter und die Kellnerin: Zum Start des Solarkino-Gastspiels in Rorschach ist diesen Donnerstag, 21.30 Uhr, der Film «Il Postino» zu sehen.

Der Postbote, der Dichter und die Kellnerin: Zum Start des Solarkino-Gastspiels in Rorschach ist diesen Donnerstag, 21.30 Uhr, der Film «Il Postino» zu sehen.

Bild: PD

Start ist diesen Donnerstag. Gezeigt werden die Filme im Rahmen der Sommeraktion «Mare mio». Bei schlechtem Wetter findet der Solarkino-Abend jeweils im Carmen-Würth-Saal im Trockenen statt. Das Programm ist attraktiv:

  • Donnerstag, 9. Juli, 21.30
    «Il Postino» von Michael Radford (Italien)
  • Donnerstag, 16. Juli, 21.30
    «Green Book» von Peter Farelly (USA)
  • Donnerstag, 23. Juli, 21.30
    «So ist das Leben» von Dan Fogelman (USA)
  • Donnerstag, 30. Juli, 21.30
    «25 km/h» von Markus Goller (Deutschland)
Dienstag, 7. Juli - 9:35 Uhr

Die Sonne lacht vom blauen Himmel, hochsommerliche Hitze ist diese Woche aber nicht zu erwarten

(vre) Die Temperaturen erreichen zwar nicht mehr die hochsommerlichen Werte des Sonntags, diese Woche haben wir aber trotzdem Badewetter. Ausnahme ist der Samstag: Ab Freitagnacht soll es bis gegen Samstagmittag regnen. So weit sind sich die Wetterfrösche im Internet noch einigermassen einig. Bei der Temperaturentwicklung gibt's dann aber Differenzen.

Der Nichtschwimmerbereich des Familienbads im Chrüzweier auf Dreilinden.

Der Nichtschwimmerbereich des Familienbads im Chrüzweier auf Dreilinden.

Bild: Michel Canonica (25.6.2020)

«Meteo Schweiz» prognostiziert für die ganze Woche Tagestemperaturen für St.Gallen zwischen 20 und 25 Grad. «Meteo Search» sieht Temperaturen zwischen 23 und 25 Grad, am Samstag aber einen Temperatursturz auf 19 Grad. «SRF Meteo» sieht einen konstanten Temperaturanstieg von heute 20 bis Freitag 25 Grad. Am Samstag soll es mit Regen höchstens 19, am Sonntag wieder 21 Grad warm werden.

Mit sommerlichen Temperaturen wartet inzwischen auch das Badwasser in den städtischen Freibädern und am See auf:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 7.7.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 23
Freibad Rotmonten 23
Familien- und Frauenbad Dreilinden 22
Mannenweier 22
Region
Badhütte Rorschach 21,9
Schwimmbad Arbon: See 20,9
Schwimmbad Arbon: Becken 24
Dienstag, 7. Juli - 8:52 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Nochmals zwei positive Tests innert eines Tages, insgesamt 883 bestätigte Fälle

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet zwei Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 883 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 39. Fürs Wochenende, von Freitag bis Montag, hatte der Kanton St.Gallen elf neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet.

Montag, 6. Juli - 18:35 Uhr

Kandidat fürs Stadtpräsidium führt auf eine zweistündige Tour durch die Innenstadt

(pd/mha) Die FDP veranstaltet diesen Sommer wie gewohnt öffentliche Stadtführungen. Damit auch während der Coronapandemie der Unterhaltungsfaktor nicht zu kurz komme, heisst es in einer Medienmitteilung. Aber natürlich auch, um Kandidatinnen und Kandidaten für die städtischen Wahlen im Herbst vorzustellen.

So führt am Samstag Mathias Gabathuler, Kandidat fürs Stadtpräsidium und Rektor der Kanti am Brühl, auf einen Rundgang. Gabathuler wird Interessierten seine Lieblingsorte in der Innenstadt zeigen und von seinen Visionen für St.Gallen sprechen.

Mathias Gabathuler kandidiert soll für die FDP das Stadtpräsidium verteidigen.

Mathias Gabathuler kandidiert soll für die FDP das Stadtpräsidium verteidigen.

Bild PD

Treffpunkt für den Rundgang ist am kommenden Samstag, 10 Uhr, beim roten Platz an der Frongartenstrasse 15. Die Führung dauert bis etwa 12 Uhr. Nach dem Anlass gibt es einen Apéro. Eine Anmeldung ist nötig und bis Dienstag möglich: per Mail an sekretariat@fdp.sg oder telefonisch unter 071'222'45'45.

Montag, 6. Juli - 17:32 Uhr

Kind verletzt bei Unfall auf der Stadtautobahn

(lim) Mitten im Feierabendverkehr ist es auf der Stadtautobahn zu einem Unfall gekommen. Das meldet «FM1 Today». Der Unfall hat sich vor der Einfahrt Kreuzbleiche in Richtung Winkeln ereignet, ein Kind wurde dabei leicht verletzt. «Ein Lastwagen und zwei Autos sind in den Unfall involviert», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage des Onlineportals. Es staut derzeit über 50 Minuten, bereits ab dem Neudorf.

Auf der Spur von St.Gallen Neudorf Richtung Winkeln (links im Bild) staut es nach dem Unfall über 50 Minuten.

Auf der Spur von St.Gallen Neudorf Richtung Winkeln (links im Bild) staut es nach dem Unfall über 50 Minuten.

Bild: Leserbild
Montag, 6. Juli - 17:12 Uhr

Auf Entdeckungstour im Keller des Historischen und Völkerkundemuseum

(pd/mha) Achim Schäfer, Sammlungsleiter des Historischen und Völkerkundemuseums (HVM), führt am Mittwoch, 18 Uhr, auf eine Tour hinter die Kulissen.

Achim Schäfer ist Sammlungsleiter des Historischen und Völkerkundemuseums.

Achim Schäfer ist Sammlungsleiter des Historischen und Völkerkundemuseums.

Bild: Hanspeter Schiess

Dort gebe es viel zu entdecken, heisst es in einer Mitteilung. Von den Depots im Keller und im Estrich bis zu den Restaurierungswerkstätten. Mit seinen 99 Jahren sei das HVM ein Haus voller Geschichten.

An der Führung können maximal 25 Personen teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht möglich.

Montag, 6. Juli - 15:20 Uhr

Das Coronavirus im Ausgang - Nacht Gallen ruft zur Einhaltung der Regeln auf

(pd/mha) In Zürich haben dieses Wochenende einige Clubs freiwillig geschlossen. Dies nachdem Corona-Sicherheitsmassnahmen nicht eingehalten werden konnten und es in einem Betrieb, im «Flamingo», zu einem sogenannten Superspreader-Fall kam: Eine Person steckte mindestens fünf andere an. Am Ende mussten über 300 Leute in Quarantäne.

Anders in St.Gallen: Hier war am Wochenende der Ausgang möglich, ebenso eine Ansteckung. Partygänger kamen sich sehr nahe - auch Unbekannte. Manche gaben falsche Mailadressen an, obwohl dies das Contact Tracing verhindert.

Nachtschwärmer im Bermuda-Dreieck.

Nachtschwärmer im Bermuda-Dreieck.

Bild: Michel Canonica

Nacht Gallen, der Verband der St.Galler Bars, Clubs und Veranstalter, ruft seine Mitglieder aber auch alle anderen Betriebe auf, die Coronaschutzmassnahmen einzuhalten. In einer Mitteilung heisst es:

«Wir wollen die erst kürzlich zurück gewonnene Freiheit nicht gleich wieder aufgeben müssen.»

Die Gäste sollen darauf hingewiesen werden, die Swiss-Covid-App zu installieren und zu aktivieren. Gäste sollen registriert und die Personalien handschriftlich erfasst werden. Die Angaben seien anhand eines Ausweises zu kontrollieren.

An die Gäste appelliert Nacht Gallen, zu kooperieren. «Nur gemeinsam können wir es schaffen, das Nachtleben weiterhin lebendig zu halten.»

Montag, 6. Juli - 13:27 Uhr

Sanierung verschoben: Hat das Kunstmuseum so noch Zukunft? Öffentliche Diskussion im Stadtpark

(pd/vre) Eine Massnahme zur Entlastung der Stadtkasse im kommenden Jahr ist die Verschiebung der Sanierung des Gebäudes des Kunstmuseums St.Gallen auf die Jahre nach 2025. Der Schritt hat heftige Kritik nicht zuletzt aus dem Umfeld des Museums ausgelöst, weil ein pfannenfertiges Projekt vorliegt, dessen Finanzierung bereits auch gesichert ist.

Wie es mit dem Kunstmuseum nach der Verschiebung der Sanierung seines Gebäudes weitergehen soll, wird am Mittwochabend im Stadtpark diskutiert.

Wie es mit dem Kunstmuseum nach der Verschiebung der Sanierung seines Gebäudes weitergehen soll, wird am Mittwochabend im Stadtpark diskutiert.

Bild: Mareycke Frehner (7.9.2017)

Am Mittwoch, 19 Uhr, laden die Erfreuliche Uni des Kulturzentrums Palace und das Kunstmuseum zu einer Diskussion über die Sparmassnahme ein. Der öffentliche Anlass findet bei guter Witterung auf der Terrasse vor dem Museum im Stadtpark statt; bei schlechtem Wetter wird er in den Vortragssaal verlegt.

Diskutiert werden die Folgen der Verschiebung der Sanierung fürs Kunstmuseum. Weiter geht es um die Frage, welche Bedeutung der Kultur gesellschaftlich zukommen soll. An der Debatte nehmen Stadtpräsident Thomas Scheitlin, Peter Surber vom Kulturmagazin «Saiten», SP-Stadtparlamentarierin Evelyne Angehrn, Roman Griesfelder vom Kunstmuseum sowie der freischaffende Künstler Thomas Stüssi teil.

Montag, 6. Juli - 13:06 Uhr

Batterie leer: Quad prallt beim Anschieben in ein parkiertes Auto

Das demolierte Quad an der Feldmühlestrasse in Rorschach.

Das demolierte Quad an der Feldmühlestrasse in Rorschach.

Bild: Kantonspolizei SG (5.7.2020)

(kapo/vre) Ein ziemlich ungewöhnlicher Unfall hat sich am Sonntag auf der Feldmühlestrasse in Rorschach ereignet. Da die Batterie bei seinem Quad leer war, wollte der 40-Jährige das Geführt gegen 14.40 Uhr zusammen mit zwei Bekannten anschieben. Dazu setzte sich der Mann auf den Fahrersitz, die Bekannten schoben das Quad die Strasse entlang.

Als der Motor ansprang, verlor der Fahrer prompt die Kontrolle und das Quad prallte gegen ein am Strassenrand parkiertes Auto am Strassenrand. Der 40-jährige Fahrer kam durch den heftigen Aufprall zu Fall und verletzte sich dabei gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen unbestimmt. Die Ambulanz brachte den Mann ins Spital. Der Sachschaden an Quad und Auto beträgt mehrere tausend Franken.

Montag, 6. Juli - 12:22 Uhr

Mann beim Grillieren verletzt: Stichflamme aus der Gasflasche

(kapo/vre) Am frühen Sonntagabend ist es an der Mühlenstrasse in Abtwil zu einem Unfall mit einem Gasgrill gekommen. Kurz nach 18.30 Uhr geriet auf einem Gartensitzplatz eines Einfamilienhauses eine Gasflasche in Brand. Durch eine Stichflamme zog sich ein 52-Jähriger gemäss Mitteilung der Kantonspolizei eher leichte Verbrennungen im Gesicht zu. Die genaue Ursache für den Zwischenfall ist noch unklar und wird derzeit vom Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei untersucht.

Diese Gasflasche eines Grills geriet am frühen Sonntagabend in Abtwil in Brand. Dabei zog sich ein Mann Verbrennungen im Gesicht zu.

Diese Gasflasche eines Grills geriet am frühen Sonntagabend in Abtwil in Brand. Dabei zog sich ein Mann Verbrennungen im Gesicht zu.

Bild: Kantonspolizei SG (5.7.2020)

Der 52-Jährige hatte beim Grillieren starken Gasgeruch wahrgenommen. Er entschloss sich, vorsichtshalber die Zufuhr aus der Gasflasche zum Grill zuzudrehen. Dabei gab's eine Stichflamme, welche den Mann im Gesicht traf. Zwei weitere Personen eilten zu Hilfe, begannen mit den Löscharbeiten und brachten das Feuer unter Kontrolle. Die Feuerwehr konnte den Brand dann vollständig löschen.

Montag, 6. Juli - 12:09 Uhr

Hammerwerferinnen und Hammerwerfer messen sich im St.Galler Neudorf: Siege für Nicole Zihlmann und Tristan Schwandke

(pd/vre) Am Samstag sind Hammerwerferinnen und Hammerwerfer aus der Schweiz und dem nahem Ausland im St.Galler Neudorf zum Wettkampf angetreten. Darin integriert waren laut Mitteilung die Meisterschaften der internationalen Bodensee-Leichtathletik sowie der Ostschweizer Kantone.

Nicole Zihlmann: Die Schweizer Meisterin der vergangenen acht Jahre gewann das St.Galler Meeting vom Samstag bei den Frauen.

Nicole Zihlmann: Die Schweizer Meisterin der vergangenen acht Jahre gewann das St.Galler Meeting vom Samstag bei den Frauen.

Bild: Urs Siegwart (4.7.2020)

Bei den Frauen wie den Männern gab's klare Siege. Bei den Frauen war es mit Nicole Zihlmann die Schweizer Meisterin der vergangenen acht Jahre. Bei den Männern siegte Tristan Schwandke, Deutscher Meister aus dem Allgäu. Für Schwandke war das Meeting sozusagen ein Heimspiel: Er trainiert öfters unter Leitung von Björn und Wolfgang Kötteritzsch im Neudorf. So konnte er am Wochenende nahe an seine Bestleistung werfen - und verfehlte sie um weniger als einen Meter.

Tristan Schwandke siegte am Wochenende in St.Gallen bei den Männern.

Tristan Schwandke siegte am Wochenende in St.Gallen bei den Männern.

Bild: Urs Siegwart (4.7.2020)

Auch der LC Brühl, der rund einen Viertel der 27 Athletinnen und Athleten stellte, durften sich gemäss Mitteilung über Erfolge freuen. Bei den Frauen gab's einen Dreifachsieg für die Brühlerinnen in der Ostschweizer Wertung. Dabei konnten sowohl Jasmin Lukas als auch Nina Oertle neue persönliche Bestleistungen erzielen. Zudem warf Salomé Rusch in der Kategorie U16 so weit wie nie zuvor. Bei den U20 warf Sanna Balsa nahe an seine persönliche Bestleistung.

Montag, 6. Juli - 11:51 Uhr

St.Galler Stadtratswahlen: Wirtschaft und Hauseigentümer für Trudy Cozzio, Mathias Gabathuler und Karin Winter-Dubs

(pd/vre) Der Hauseigentümerverband (HEV) der Stadt St.Gallen, Gewerbe Stadt St.Gallen, Pro City St.Gallen, die Wirtschaft St.Gallen-Ost sowie der Industrie- und Gewerbeverein St.Gallen West empfehlen Trudy Cozzio, Mathias Gabathuler und Karin Winter-Dubs zur Wahl in den Stadtrat. Mathias Gabathuler wird zudem in einer Mitteilung «einhellig» zur Wahl als Stadtratspräsident empfohlen.

Trudy Cozzio (CVP), Mathias Gabathuler (FDP) und Karin Winter-Dubs (SVP) werden von den Wirtschaftsverbänden und dem Hauseigentümerverband für die Stadtratswahlen vom Herbst unterstützt.

Trudy Cozzio (CVP), Mathias Gabathuler (FDP) und Karin Winter-Dubs (SVP) werden von den Wirtschaftsverbänden und dem Hauseigentümerverband für die Stadtratswahlen vom Herbst unterstützt.

Bildkombo: Luca Ghiselli

Die drei bürgerlichen Kandidierenden stünden «für eine bürgernahe, gewerbe- und wirtschaftsfreundliche Politik», die den Standort Stadt St.Gallen stärke. Ihre Ziele für die Stadt dienten Wirtschaft und Bevölkerung. Das bürgerliche Trio will sich gemäss Mitteilung der Verbände «explizit dafür einsetzen, dass Innovation gefördert, Bürokratie abgebaut, der Gebührenkatalog für KMU überprüft, die Verschuldung abgebaut und Ausgaben kritisch hinterfragt werden».

Die Wirtschaftsverbände stellen sich in ihrer gemeinsamen Mitteilung auch geschlossen hinter die Kandidatur von Mathias Gabathuler fürs Stadtratspräsidium. Der FDP-Kandidat und die Wirtschaftsverbände sind sich gemäss Mitteilung einig: «Die Stadt St.Gallen braucht ein starkes urbanes Selbstvertrauen, um die Rolle als Motor für die Wirtschaft, für Dienstleistungen, Gewerbe, Industrie und Mobilität in der Ostschweiz zu spielen.»

Montag, 6. Juli - 11:06 Uhr

Kantonsratssaal in St.Gallen kann wieder genutzt werden: Risse stellen keine Gefahr dar

(SK/vre) Im Frühling hat das kantonale Hochbauamt Risse an der Decke des Kantonsratssaals im St.Galler Regierungsgebäude entdeckt. Abklärungen haben ergeben, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht. Ab sofort ist die Nutzung des Saals wieder möglich. In den nächsten fünf Jahren soll er gemäss Mitteilung saniert werden. Geplant ist dabei die Beseitigung der Risse. Bis dahin wird die Rissbildung weiter beobachtet.

Das Hochbauamt entdeckte die Risse an der Decke des Kantonsratssaal beim Ersatz der Deckenleuchten. Nach einer ersten Prüfung wurde der Saal für jegliche Veranstaltungen gesperrt. Im Juni beurteilten zwei Restauratoren, ein Holzbauingenieur und die Denkmalpflege den Zustand der Decke und der Wände. Die Untersuchungen ergaben, dass die Risse keine Gefahr darstellen.

Der Kantonsratssaal im St.Galler Regierungsgebäude.

Der Kantonsratssaal im St.Galler Regierungsgebäude.

Bild: Regina Kühne (16.4.2008)

Der Kantonsratssaal wurde 1880 zum heutigen Tagungsort des Kantonsparlaments umgebaut und 1980 das letzte Mal umfassend restauriert. Heute zeigen sich an den Decken und Wänden zahlreiche Risse. Ursache für die Rissbildung sind einerseits das Alter, anderseits die Konstruktion der Decke aus Holz und Putz. Letztere reagiert stark auf Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen.

Montag, 6. Juli - 9:09 Uhr

Ab heute gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr: In der Stadt St.Gallen hält sich die grosse Mehrheit ans Obligatorium

(vre) Neue Realität im öffentlichen Verkehr auch in Stadt und Region St.Gallen: Seit heute Montag muss in Zügen und Bussen obligatorisch eine Hygienemaske getragen werden. Wie ein - nicht repräsentativer - Augenschein in Zügen, Bussen und Postautos in und um St.Gallen zeigt, wurde diese Maskenpflicht am Montag im Morgenverkehr überraschend gut eingehalten. Zwischen 7 und 9 Uhr tragen beispielsweise in VBSG-Bussen zwischen 90 und 100 Prozent der Passagiere eine Hygienemaske.

Hinweise auf die Maskenpflicht und die Anti-Corona-Verhaltensregeln an der Talstation der Mühleggbahn.

Hinweise auf die Maskenpflicht und die Anti-Corona-Verhaltensregeln an der Talstation der Mühleggbahn.

Bild: Raphael Rohner (6.7.2020)

Neu ist, wie der Selbstversuch zeigt, das Gefühl beim Tragen der Hygienemaske im Stadtbus: Wenn man sie trug, gehörte man noch am Samstagmittag zu einer kleinen, exotischen Minderheit. Jetzt sind plötzlich jene, die sie nicht tragen die fahrlässig agierende Minderheit - und die maskierte Mehrheit lässt sie das mit Blicken sehr wohl spüren. Oder wie es die achtjährige Alina in einem VBSG-Bus der Linie 4 für alle gut hörbar auf den Punkt brachte: «Mama, wieso trägt der Mann dort keine Maske. Der wird doch jetzt krank!»

Montag, 6. Juli - 8:55 Uhr

Diesen Donnerstag startet das Openair-Kino in der Lokremise: Publikumslieblinge und Vorpremieren unter dem Sternenhimmel

(pd/vre) Vom 9. Juli bis zum 8. August gibt es beim Openair in der Rondelle der Lokremise ein Wiedersehen mit zehn Filmen, die das Publikum des Kinok besonders fest ins Herz geschlossen hat. Zu sehen sind Spielfilme, die in den letzten fünf Jahren mit zu den erfolgreichsten im St.Galler Studiokino gehört haben. Dazu kommen fünf Vorpremieren. Bei schlechtem Wetter werden die Filme jeweils im Kinosaal gezeigt.

Unter den Highlights sind die Komödien «Lucky» mit Harry Dean Stanton, «Wilde Maus» von und mit Josef Hader oder die ziemlich schräge Komödie «Le tout nouveau testament» aus Belgien. Ebenfalls auf dem Programm steht der koreanische Erfolgsfilm «Parasite». Bruno Ganz spielt gleich in zwei Filmen der Kinok-Sommerhits mit: in der preisgekrönten Satire «The Party» und der Literaturverfilmung «Der Trafikant».

Diesen Donnerstag startet in der Rondelle der Lokremise das diesjährige Openair-Sommer-Kino des Kinok.

Diesen Donnerstag startet in der Rondelle der Lokremise das diesjährige Openair-Sommer-Kino des Kinok.

Bild: PD (17.7.2019)

Als Vorpremieren zu sehen sind die US-Komödie «The Climb», das Justizdrama «Dark Waters» mit Mark Ruffalo, die argentinische Ganovenkomödie «Heroic Losers» mit Ricardo Darín. Den krönenden Abschluss am 8. August macht ebenfalls als Vorpremiere der märchenhafte Liebesfilm «Undine» von Christian Petzold.

Ein Corona-Spezialfall ist die italienische Komödie «Cittadini del mondo»: Sie ist am 6. August einerseits als Vorpremiere zu sehen, anderseits dürfte sie bei jenen, die sie schon kennen, auch als Lieblingsfilm durchgehen. Der Streifen war im Kinok im März als Vorpremiere schon ein Mal zu sehen - mit Liveschaltung zum Regisseur in Rom. Dann kam der Corona-Lockdown. Und jetzt wird der Film erneut gestartet, kommt also wieder in die Kinos.

Kinok-Openair, 9. Juli bis 8. August, jeweils Donnerstag, Freitag und Samstag, 21.45 Uhr, Lokremise St.Gallen. Reservation und Infos: www.kinok.ch.

Sonntag, 5. Juli - 13:06 Uhr

Feuer an der Stationsstrasse: Tumbler in Brand geraten

(dwa) Am Sonntag kurz nach 12 Uhr musste die St.Galler Feuerwehr an die Stationsstrasse 53 ausrücken. Im Keller war ein Tumbler in Brand geraten.

Roman Kohler, Mediensprecher der St.Galler Stadtpolizei, erklärt, es habe keine Verletzten gegeben. Der Brand war rasch unter Kontrolle, und die Menschen konnten wieder in ihre Wohnungen zurück.

An der Stationsstrasse 53 in St.Gallen ist ein Tumbler in Brand geraten.

An der Stationsstrasse 53 in St.Gallen ist ein Tumbler in Brand geraten.

Bild: Stapo SG
Sonntag, 5. Juli - 10:55 Uhr

18-Jähriger von hinten geschlagen und ausgeraubt

(kapo/dwa) Am Samstag um 23.20 Uhr ist ein 18-Jähriger an der Kappellentreppe bei der Wassergasse geschlagen und beraubt worden. Er musste ins Spital gebracht werden.

Der junge Mann ging auf der Kappellentreppe, als er von hinten einen Faustschlag erhielt. Anschliessend wurde er von mehreren Unbekannten weiter geschlagen und auf dem Boden liegend getreten. Die Täter raubten ihm laut Angaben der St.Galler Kantonspolizei die Bauchtasche mit Wertgegenständen sowie eine Halskette.

Die Stadtpolizei fahndete bisher ergebnislos nach den Tätern. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf mehr als 600 Franken.

Sonntag, 5. Juli - 10:51 Uhr

Einbruch in Rorschacher Geschäft: Täter flüchtet durch den Hintereingang

(kapo/dwa) Am späten Samstagabend ist ein unbekannter Täter in ein Verkaufsgeschäft an der Neugasse in Rorschach eingebrochen. Er stahl Bargeld aus der Kasse und ergriff damit die Flucht.

Der unbekannte Täter brach laut Angaben der St.Galler Kantonspolizei die Haupteingangstür und danach die Tür zum Verkaufsgeschäft auf. Er stahl weniger als 100 Franken aus der Kasse. Eine Auskunftsperson entdeckte den Mann und alarmierte die Polizei. Diese stellte in der Folge fest, dass der Mann durch den Hintereingang geflüchtet sein musste.

Auch eine Fahnung mit einem Polizeihund führte nicht zur Festnahme des Mannes. Der Täter wurde wie folgt beschrieben: rund40-jährig, weisse Hautfarbe, Dreitagebart, etwa 180 Zentimeter gross. Er soll blaue Jeans, ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Baseballkappe mit weissem Emblem getragen haben.

Samstag, 4. Juli - 9:45 Uhr

«Black Lives Matter»: Keine Afterdemo-Party aus Angst vor zweiter Coronawelle

(dwa) Am vergangenen 13. Juni fand in St.Gallen die erste «Black Lives Matter»-Demo statt. Nun hätte diesen Samstag ab 16 Uhr eine After Party in der «Wilden Möhre» im alten Güterbahnhof über die Bühne gehen sollen. Hätte. Denn wie die Organisatoren am Samstagmorgen auf Instagram verlauten liessen, findet der Anlass nun doch nicht statt. Der Grund: Sicherheitsvorkehrungen gegen die zweite Coronawelle:

Ziel des Anlasses war es, den Diskurs übers Thema Rassismus und Diskriminierung von Schwarzen «in freudvollem Rahmen» weiterzuführen - samt Afro-Food und Live-Musik.

In einem ausführlichen Statement schreiben die Organisatoren von einer «schweren Entscheidung». Mit Verweis auf Grossanlässe im Raum Zürich, wo sich Menschen mit dem Coronavirus angesteckt haben, und der Angst vor einer zweiten Welle teilen sie mit, es gehe nun darum, verantwortungsbewusst zu entscheiden. Die Organisatoren wollen beispielsweise verhindern, dass bei einer Ansteckung einer Person an der After-Party 300 Gäste für zwei Wochen in Quarantäne gehen müssen. Man wolle nun einen Workshop zum Thema Rassismus über den gewöhnlichen Tagesbetrieb im «Lattich» organisieren, es gebe 40 Plätze, die ohne Ticketverkauf vergeben würden.