ST.GALLER STADT-TICKER

Trost für Chef der Schneeräumung +++ Grüne: «Mit mehr Fingerspitzengefühl regieren» +++ Leichtathleten treffen sich in St.Gallen +++ Spatzenkonferenz

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Drucken
Teilen

Feedback: stadtredaktion@chmedia.ch

Donnerstag, 21. Januar - 18:25 Uhr

Kritik am Winterdienst nimmt zu: Gereimter Trost für den heftig kritisierten Chef der Gossauer Schneeräumung

(vre) Sie haben es derzeit nicht einfach, die Verantwortlichen für den Winterdienst in grösseren und kleineren Städten. Vielen geht's zu langsam, bis das Strassennetz, die Trottoirs, Parkplätze, Velowege oder Haltestellen des ÖV freigeräumt sind. Speziell gehässig angegangen wurde in der ersten Wochenhälfte Hanspeter Meile, Chef Unterhaltsdienst der Stadt Gossau.

Schneeräumung am Donnerstag vor einer Woche: Der Bagger schaufelte den ganzen Tag gegen den ständigen Nachschub an Schnee von oben an.

Schneeräumung am Donnerstag vor einer Woche: Der Bagger schaufelte den ganzen Tag gegen den ständigen Nachschub an Schnee von oben an.

Bild: Reto Voneschen
(14.1.2021)

Er habe einen Wintereinbruch wie vergangene Woche noch nie erlebt, seit er sein Amt 2008 angetreten habe, sagte Meile dem «St.Galler Tagblatt». Dass die öffentliche Kritik am Winterdienst in Gossau jetzt speziell heftig ausgefallen ist, führt er auch auf den Frust wegen der Corona-Einschränkungen zurück. Und es gibt nicht nur Kritik am Gossauer «Schneechef»: Tagblatt-Leserin Doris Haag aus Bühler hat für ihn sogar ein Gedicht verfasst.

Trost-Gedicht

Ode an die Schneeräumer

Der «Schneechef» heisst mit Namen Meile.
Und hat zurzeit kaum Langeweile.
Er wird gebraucht an allen Ecken,
Gerätschaften zu allen Zwecken

sind eingeteilt und disponiert,
dass alles läuft und nichts passiert.
Doch nicht genug mit Arbeitsstress,
den Bürgern fehlt: Anstand, Noblesse!

So wird beleidigt und «gemotzt».
Und oberkindisch voll getrotzt!
Die Unvernunft, das Ego-Denken
muss diese Reklamierer lenken.

Auch fluchen, andere fertigmachen,
das fruchtet nicht bei solchen Sachen.
Der «Schneechhef» hat nicht selbst geschneit,
doch ist er jederzeit bereit,

den «Fürz» und Wünschen nachzukommen,
auf ihn wird Rücksicht kaum genommen!
Die Menschheit ist nicht mehr bereit,
zu merken, wenn es schneit und schneit,

dass die Natur hier s’Zepter schwingt
den Alltag durcheinander bringt!
Ein wenig Rache, denk ich nur,
oder gar Revanche der Natur?

Das mit der Kritik kennt auch der Stadtsanktgaller Strasseninspektor Gerald Hutter. Vor allem in den sozialen Medien beschweren sich Städterinnen und Städter - teils in grenzwertigem Ton - darüber, dass ein Trottoir oder Parkplatz noch nicht gepfadet ist, dass eine Velospur oder ein Fussweg am Stadtrand nicht passierbar ist oder ein Pflug Schnee vor der eigenen Garage deponiert hat. Daneben finden sich etwa im Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der Verwaltung, aber auch Komplimente für die Räumungsequipen, die seit einer Woche ständig unterwegs sind.

Schneepflug am Freitag vor einer Woche unterwegs auf der Zürcher Strasse in der Lachen.

Schneepflug am Freitag vor einer Woche unterwegs auf der Zürcher Strasse in der Lachen.

Bild: Reto Voneschen (15.1.2021)

«Wir sind auf gutem Weg, die rekordverdächtigen Schneemengen zu bewältigen», zitiert das Online-Portal «FM1Today» Strasseninspektor Hutter. Allerdings weiss auch er auf die Frage, wann die Strassen vollständig vom Schnee befreit sein werden, keine abschliessende Antwort: «Es könnte bereits am Wochenende wieder schneien, entsprechend könnte es noch eine Weile dauern.»

Dass sich Fussgänger über den Zustand von Trottoirs gerade in den Quartieren ärgern, kann Gerald Hutter nachvollziehen: «Der Aufwand, sie zu räumen, ist viel grösser. Auf der Strasse helfen die zahlreichen Autos mit ihrer Abwärme und dem Druck der Reifen mit, den Schnee verschwinden zu lassen.» Dass derLangsamverkehr weniger Priorität bei der Räumung des Schnees hat, verneint Hutter: «Wir stecken mehr Personenstunden und Kleinfahrzeuge in die Räumung der Fussgängerwege, aber der Effekt ist nicht der gleiche.» Teils sei da auch aufwendige Handarbeit nötig.

Donnerstag, 21. Januar - 17:33 Uhr

Kantonsregierung verschiebt Umbau der Berufsschulen: Grüne sind erfreut über Denkpause

(pd/vre) Die St.Galler Kantonsregierung will vor der Schliessung der Berufsfachschule Rorschach (BZR) sowie der Verlegung des Berufs- und Weiterbildungszentrums für Gesundheits- und Sozialberufe St.Gallen (BZGS) nach Rorschach zusätzliche Fragen abklären (STADT-TICKER, 21.1.2021, 12:36 Uhr). Die Grünen des Kantons zeigen sich in einer Mitteilung erfreut über diesen Sinneswandel. Positiv werten sie, dass die Betroffenen in die Planung der Standorte einbezogen werden sollen.

Exakt drei Monate nach dem Schliessungsentscheid, der in Rorschach wie in St.Gallen heftige Kritik ausgelöst hat, sei die Regierung auf ihren Beschluss zurückgekommen. Dies aufgrund einer Motion, die verlange, dass solche Standortentscheide für Berufsschulen erst nach Vorliegen eines Gesamtkonzeptes gefällt werden sollten. Dieser Vorstoss, so halten die Grünen fest, sei nicht nur ein regionalpolitisches Signal, es sei auch «eine Aufforderung mit mehr Fingerspitzengefühl zu regieren».

Donnerstag, 21. Januar - 16:40 Uhr

Spitzenathletinnen und Spitzenathleten treten in St.Gallen an: Vorbereitung auf CH- und Europa-Meisterschaften

(pd/vre) Unter Ausschluss der Öffentlichkeit findet am Sonntag in St.Gallen ein Hallenmeeting mit Schweizer Spitzenathletinnen und Spitzenathleten statt. Es ist der erste von vier Wettkämpfen, bevor am 20. und 21. Februar in Magglingen die nationalen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften durchgeführt werden. Die vier Meetings dienen gemäss Newsletter von Sport Stadt St.Gallen auch für Qualifikation und Vorbereitung auf die Hallen-Europameisterschaften vom 4. bis 7. März in Polen.

Blick ins Athletik-Zentrum St.Gallen. Hier findet am Sonntag ein Meeting mit nationalen Spitzenathletinnen und Spitzenathleten statt.

Blick ins Athletik-Zentrum St.Gallen. Hier findet am Sonntag ein Meeting mit nationalen Spitzenathletinnen und Spitzenathleten statt.

Bild: Hanspeter Schiess

Das Meeting findet im Athletik-Zentrum statt. Organisiert wird es durch den LC Brühl Leichtathletik und Swiss Athletics. Die Rahmenbedingungen dafür seien ideal, heisst es im Newsletter des Sportamtes. Zum einen komme beim LC Brühl ein mehrfach erprobtes und erfahrenes Organisationsteam zum Einsatz. Zum andern bietet das Athletik-Zentrum eine schweizweit einzigartige Infrastruktur. Aufgrund der Platzverhältnisse sei etwa die Einhaltung der Anti-Corona-Vorgaben problemlos möglich.

Leichtatletik-Hallenmeeting St.Gallen
Die Resultate des Anlasse werden am Sonntag per Liveticker auf der Webseite des LC Brühl vermeldet oder sind auf den Social-Media-Kanälen des LC Brühl und von Swiss Athletics ersichtlich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Swiss Athletics.

Donnerstag, 21. Januar - 15:55 Uhr

Spatzen dürfen das noch: Konferenz ohne Maske und Mindestabstand

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den Spatzenschwarm am Donnerstagmittag in Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den Spatzenschwarm am Donnerstagmittag in Abtwil.

Donnerstag, 21. Januar - 15:33 Uhr

Uni St.Gallen will vermehrt international anerkannte Spitzenforschung betreiben und den Frauenanteil ausbauen

(pd/vre) Die Universität St.Gallen will in den kommenden Jahren die Spitzenforschung deutlich verstärken. Gleichzeitig will sie mit ihrer Forschung international stärker als bisher punkten. Das sagte Prorektor und Professor Thomas Zellweger am Jahresmediengespräch der HSG. Um das Ziel erreichen zu können, sei es nicht zuletzt nötig, international anerkannte Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher nach St.Gallen zu holen. Dabei weiter gestärkt werden soll auch der Frauenanteil.

Der Campus der HSG auf dem St.Galler Rosenberg.

Der Campus der HSG auf dem St.Galler Rosenberg.

Bild: Benjamin Manser (28.1.2020)

Die methodischen und ethischen Anforderungen an die Forschung seien in den vergangenen Jahren stark gestiegen, sagte Zellweger vor den Medien. Zudem sei ein Trend feststellbar, dass sich die Forschung stark an den Anforderungen und Interessen der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft und weniger an unmittelbaren Fragestellungen aus der Praxis ausrichte. Zellweger: «Das birgt die Gefahr einer Entfremdung der Wissenschaft von der Praxis.»

Die Forschungsstrategie 2025 der HSG, die schon immer versucht hat, sich auf die Bedürfnisse der Praxis auszurichten, soll «wirkungsorientierte Spitzenforschung» weiter stärken. Dafür will die Uni laut Prorektor Zellweger zusätzliche Anreize schaffen. Dies unter anderem mit stärkerer Ausrichtung auf Finanzierungen durch den Schweizerischen Nationalfonds und die EU. Zudem soll die Internationalität der HSG-Forschung verbessert werden. Weiter sollen für Forscherinnen und Forscher wie für Institute finanzielle Anreize geschaffen werden, Spitzenforschung zu betreiben.

Als Beispiele von wirkungsorientierter HSG-Forschung nannte Prorektor Thomas Zellweger unter anderem drei Forschungsprojekte, die 2020 mit dem «HSG Impact Award» ausgezeichnet wurden. Ein gutes Beispiel für international anerkannte HSG-Spitzenforschung sei der «Global Trade Alert»: Er gibt seit Jahren über die Entwicklung der globalen Handels- und Wirtschaftspolitik Auskunft und wird von der Welthandelsorganisation regelmässig als Referenz herangezogen.

Im Hauptgebäude der Universität St.Gallen auf dem Rosenberg.

Im Hauptgebäude der Universität St.Gallen auf dem Rosenberg.

Bild: Michel Canonica (25.11.2020)

Die HSG hat ihre Anstrengungen verstärkt, international anerkannte Persönlichkeiten für die Forschung und die Lehre zu gewinnen, wie Monika Kurath, Direktorin Forschung & Faculty, am Mediengespräch ausführte. Dabei sei die Universität St.Gallen auch auf gutem Weg, bis 2025 ihr Gleichstellungsziel von 30 Prozent bei den Assistenz-, assoziierten und ordentlichen Professuren zu erreichen. Seit 2017 liegt der Frauenanteil bei Neuberufungen für die drei Stufen bei 40 Prozent.

Donnerstag, 21. Januar - 15:02 Uhr

Hauptprobe vor der Fortsetzung der Meisterschaft: Frauen des FC St.Gallen-Staad testen gegen den Vorarlberger FFC Vorderland

(pd/vre) Am kommenden Samstag steht für die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad das letzte Vorbereitungsspiel vor der Wiederaufnahme der Meisterschaft auf dem Programm. Bei dieser Hauptprobe trifft die Truppe von Marco Zwyssig auf den FFC Vorderland aus Österreich. Gespielt wird schon am Mittag im Gründenmoos - nach wie vor ohne Publikum.

Bisher absolvierte der FC St.Gallen-Staad in der Pause über die Festtage zwei Testspiele. Die St.Gallerinnen gingen beide Male als Verliererinnen vom Platz. Gegen die GC-Frauen schaute eine knappe 3:4-Niederlage heraus, das Spiel gegen die Frauen des FCZ ging mit 0:2 verloren. Diese Resultate sind allerdings wenig aussagekräftig. Im Mittelpunkt standen dabei taktische und spielerische Aspekte.

Die beiden bisherigen Testspiele gegen die Frauen von GC und des FCZ hat der FC St.Gallen-Staad relativ knapp verloren.

Die beiden bisherigen Testspiele gegen die Frauen von GC und des FCZ hat der FC St.Gallen-Staad relativ knapp verloren.

Bild: Podo Gessner

Der FFC Vorderland, der Gegner des Testspiels vom Samstag, ist der einzig reine Frauenfussballclub in Vorarlberg. Die Partien werden jeweils in Röthis ausgetragen. Das Team spielt in der höchsten österreichischen Frauenliga. Mit neun Punkten aus ebenso vielen Spielen steht der FFC Vorderland auf dem sechsten Platz. Trainerin ist mit Jessica Thies die erste Frau in Vorarlberg, die das Uefa-A-Diplom besitzt.

Ernst wird's für die Frauen des FC St.Gallen-Staad am Samstag, 30. Januar. Dann treffen sie in der Meisterschaft auswärts auf Tabellen-Schlusslicht Lugano. Das Spiel findet auf dem Campo Cornaredo in Lugano statt.

Donnerstag, 21. Januar - 12:36 Uhr

Kanton St.Gallen verschiebt Umbau der Berufsbildung: Gesundheitsberufe wandern vorläufig nicht nach Rorschach ab

(SK/vre) Die St.Galler Kantonsregierung verschiebt die Verlagerung der bisher in Rorschach am BZR beschulten Berufe auf andere Standorte sowie den Umzug der Berufsfachschule für Gesundheitsberufe (BZSG) von St.Gallen nach Rorschach. Die Massnahme hat in den vergangenen Monaten an beiden Orten heftige Kritik ausgelöst. Der Kantonsrat hatte daraufhin in der Novembersession eine Motion gegen diese Massnahme überwiesen und erst noch für dringlich erklärt.

Auch die St.Galler Stadtregierung ist dagegen, dass das Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe aus dem Osten der Stadt nach Rorschach zügelt.

Auch die St.Galler Stadtregierung ist dagegen, dass das Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe aus dem Osten der Stadt nach Rorschach zügelt.

Bild: Arthur Gamsa
(30.10.2020)

Die Kantonsregierung will diesem Vorstoss gemäss Mitteilung der Staatskanzlei vom Donnerstag Rechnung tragen. Sie will jetzt im ganzen Kanton Varianten zur Bildung von Kompetenzzentren in der Berufsbildung prüfen und dem Kantonsrat darüber Bericht erstatten. Die Verschiebung von BZR und BZSG wird «als eine von mehreren Varianten analysiert». Der Bericht soll diesen Herbst in die Vernehmlassung geschickt und danach in der ersten Hälfte 2022 vom Kantonsparlament diskutiert werden.

Der Kanton St.Gallen ist im Rahmen eines Postulats aus dem Kantonsrat dabei, die Strukturen der Berufsbildung zu überprüfen. Mit der vorzeitigen Rochade von BZR und BZSG hätten gemäss Mitteilung Weichen für die bessere Auslastung der Berufsfachschulen im Kanton gestellt und zugleich der Berufsfachschul-Standort Rorschach gesichert werden sollen. Den dringlichen Vorstoss dazu im Parlament wertet die Regierung «als regionalpolitisches Signal», dem sie Rechnung tragen will.

Donnerstag, 21. Januar - 12:00 Uhr

Start der Tournee 2021 verschoben: Das lange Warten auf den Circus Knie geht in St.Gallen weiter

(pd/vre) Auch der Circus Knie hat 2020 massiv unter der Coronapandemie gelitten. Eine verkürzte Tournee mit Ursus und Nadeschkin konnte erst nach den Sommerferien gestartet und musste dann wegen der zweiten Welle vorzeitig wieder abgebrochen werden. Damit hat der Schweizer Nationalzirkus das erste Mal seit langem im vergangenen Jahr nicht auf dem St.Galler Spelteriniplatz Halt gemacht.

Bisher zum letzten Mal hat der Circus Knie sein Zelt im Frühling 2019 auf dem Spelteriniplatz in St.Gallen aufgebaut.

Bisher zum letzten Mal hat der Circus Knie sein Zelt im Frühling 2019 auf dem Spelteriniplatz in St.Gallen aufgebaut.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo (23.4.2019)

Und jetzt geht das Warten auf den Zirkus weiter: Der Start der Tournee 2021 musste nämlich coronabedingt wieder verschoben werden. Die aktuelle geltenden Anti-Corona-Regeln verunmöglichten es, wie eigentlich üblich Mitte März in Rapperswil-Jona in die neue Saison zu steigen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Damit ist auch unklar, ob und wann der Zirkus in der Stadt St.Gallen gastieren wird.

Das Team um die Zirkusdirektion Géraldine Knie, Maycol Errani und Doris Knie hat gemäss der Mitteilung einen angepassten Tourneeplan vorbereitet. Die Gastspielorte, der Start des Vorverkaufs sowie die Highlights der neuen Show werden aber erst publiziert, sobald absehbar ist, wann die Tournee tatsächlich gestartet werden kann.

Donnerstag, 21. Januar - 11:35 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 150 neue Ansteckungen, ein Todesfall und 87 Personen im Spital

(vre) Die Entwicklung der Coronazahlen im St.Gallischen ist weiterhin positiv: Mit einem ist die Zahl der Covid-19-Todesfälle so tief wie schon lange nicht mehr. Und auch die Hospitalisationen in Zusammenhang mit der Pandemie liegen deutlich tiefer als noch Anfang Woche. Allerdings liegen immer noch 15 Personen auf einer Intensivstationen, 14 davon müssen künstlich beatmet werden.

Für den Mittwoch meldet er Kanton St.Gallen in seinem Internetauftritt 150 neue laborbestätigte Coronafälle. Im St.Gallischen gibt es damit seit März 2020 31'251 bestätigte Infektionen mit dem Virus. Am Mittwoch ist zudem eine Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Die Zahl der St.Galler Coronatoten liegt damit seit März bei 614. Im Kanton St.Gallen waren am Mittwoch noch 87 Corona-Patientinnen und Corona-Patienten hospitalisiert; am Dienstag waren es noch 106 gewesen.

Laborbestätigte Coronafälle nach Wahlkreisen in absoluten Zahlen. Da die Kreise unterschiedliche Bevölkerungszahlen haben, müssen die Coronafallzahlen für Vergleiche auf eine einheitliche Basis (pro 100'000 Einwohner) hochgerechnet werden.

Laborbestätigte Coronafälle nach Wahlkreisen in absoluten Zahlen. Da die Kreise unterschiedliche Bevölkerungszahlen haben, müssen die Coronafallzahlen für Vergleiche auf eine einheitliche Basis (pro 100'000 Einwohner) hochgerechnet werden.

Tabelle: Fachstelle für Statistik Kanton SG

Die seit rund zwei Wochen gute Entwicklung der Neuansteckungszahlen im Kanton St.Gallen ist auch in der aktuellen Statistik der Verteilung der Coronafälle auf die acht Wahlkreise sichtbar: In allen sind die Meldungen über laborbestätigte Neuinfektionen zurückgegangen. Sieht man sich die Kurven unter «Verlauf» an, stellt man allerdings auch fest, dass sich die Abnahme der Fälle wieder verlangsamt hat. Wie es da weitergeht ist schwer prognostizierbar. Dies insbesondere auch wegen der britischen Virusvariante, die bereits im Kanton St.Gallen festgestellt wurde.

Die Zahl der laborbestätigten Coronafälle der vergangenen 14 Tage hochgerechnet pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Zahl der laborbestätigten Coronafälle der vergangenen 14 Tage hochgerechnet pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Grafik: Fachstelle für Statistik Kanton SG

Die Situation in den Wahlkreisen ist gemessen an den Fällen in den vergangenen 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner unterschiedlich. Am besten steht im Moment der Wahlkreis Rorschach mit gut 331 Fällen da. Am schlechtesten schneidet das Sarganserland mit gut 485 Fällen ab. Rheintal, St.Gallen und Werdenberg liegen klar unter 400 Fällen, See-Gaster und das Toggenburg knapp darunter und darüber.

Mittwoch, 20. Januar - 18:08 Uhr

Vor dem grossen Tauwetter in St.Gallen: Weil der Schnee so schön war, nochmals eine Serie Winterbilder

Stadt im Schnee.
15 Bilder
Die verschneite Kreuzbleiche mit Langläufer, Militärkantine und Bundesverwaltungsgericht.
Die eingeschneite Gartenwirtschaft der Militärkantine St.Gallen.
Spaziergänger und Langläufer auf der Kreuzbleiche.
Auf der St.Galler Kreuzbleiche wird der Skater- zum Snowpark.
Wintersport mitten in der Stadt St.Gallen macht offenbar Spass.
Verschneite Tannen vor verschneiter Fassade.
Viel Schnee auf dem Vadianplatz beim Neumarkt.
Der Neumarkt im Schnee.
Der Eingang zur Galluskapelle im Klosterhof.
Abendrot hinter der Fachhochschule.
Domtürme by Night.
Karussellpferdchen im Schnee.
Trotz Flockdown ist die Coronakrise natürlich nie weit weg.
Das SOB-Viadukt mit der teilweise gefrorenen Sitter.

Stadt im Schnee.

Bild: Raphael Rohner (16.1.2021)
Mittwoch, 20. Januar - 17:17 Uhr

Manche St.Galler werden langsam unruhig: Kritik wegen nicht geräumter Quartierstrassen und wegen voller Abfallkübel

(thr/vre) Wer derzeit in der Stadt St.Gallen unterwegs ist, trifft da und dort auf Abfalleimer, die überquellen, oder auf Abfallsäcke, die unter Schnee begraben sind. Ursache dafür ist, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Winterdienstes seit Mitte der vergangenen Woche durch die Schneeräumung stark unter Druck stehen. Das Problem mit überfüllten Abfallkübeln und eingeschneiten Kehrichtsäcken ist den Verantwortlichen aber bekannt. Es soll in diesen Tagen nach und nach gelöst werden.

Der Wintereinbruch hat der Stadt St.Gallen rekordverdächtige Schneemassen beschert. Seit einer Woche sieht man weit und breit fast nur weiss. Das städtische Tiefbauamt, genauer die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Winterdienstes, räumen derzeit den Schnee von Strassen und Plätzen. Das gleiche Personal ist aber auch für die Leerung der Abfallkübel zuständig.

Müllhalde rund um einen vollen Stadtsanktgaller Abfallkübel.

Müllhalde rund um einen vollen Stadtsanktgaller Abfallkübel.

Bild: Whatsapp

Der Schnee der vergangenen Tage habe dazu geführt, dass die Schneeräumung fast rund um die Uhr gefordert gewesen sei, sagt Strasseninspektor Gerald Hutter auf Nachfrage. Dadurch könne es vereinzelt zu Verzögerungen bei der Leerung von Abfallkübeln kommen. Die zum Teil verstopften Kübel werden jetzt aber so rasch als möglich geleert.

«Wir erhalten auf den verschiedensten Kanälen Hinweise auf Problemstellen aus der Bevölkerung», sagt Gerald Hutter. Nicht zuletzt ist dies über den «Stadtmelder», die elektronische Klagemauer der Stadtverwaltung, der Fall. Priorität hat derzeit noch der Winterdienst: «Die Schneeräumung und die Abfuhr der Schneemassen sind sehr aufwendig. Sie benötigen Zeit und Geduld», sagt Strasseninspektor Hutter. Alle vorhandenen personellen und maschinellen Ressourcen seien im Einsatz.

Mittwoch, 20. Januar - 16:15 Uhr

Die tollkühnen Schneeräumer und ihre Hebebühnen

(rar/vre) Derzeit sind überall in der Stadt St.Gallen Kranfahrzeuge und Hebebühnen im Einsatz. Benötigt werden sie von Dachdeckern, die daran sind, den Schnee von den Dächern zu holen. Einer davon, ist Marco Bauer von der Ruedi Rüegg AG in St.Gallen. Seit mehreren Tagen arbeitet er gegen die Schneemassen an und schaufelt Dächer frei: «Langsam wird es etwas mühsam. Die Autofahrer in den eh schon schmalen Gassen der Stadt St.Gallen haben je länger je weniger Geduld mit uns.»

Auch wenn der Schnee jetzt langsam tauen und verschwinden soll: Für die Schneeräumung bleibt immer noch genügend Arbeit.
8 Bilder
Ein Schwerpunkt der Schneeräumung liegt jetzt allerdings auf stark verschneiten Hausdächern. Fachleute räumen sie von Hebebühnen aus, damit es nicht zu gefährlichen Dachlawinen kommt.
Eine Schaufel voll Schnee fällt in die Gallusstrasse.
Und noch einer.
Der Dachdecker sucht sich mit der Hebebühne eine bessere Position...
...und schon plumpst der Schnee wieder in die Tiefe.
Luftiger Arbeitsplatz mit Blick auf die Domtürme.
Auf der Strasse wird der vom Dach geschaufelte Schnee an den Rand geschoben.

Auch wenn der Schnee jetzt langsam tauen und verschwinden soll: Für die Schneeräumung bleibt immer noch genügend Arbeit.

Bild: Raphael Rohner
(20.1.2021)

Bauer und sein Kollege sind im Klosterviertel unterwegs und befreien am Mittag ein Hausdach an der Gallusstrasse von der weissen Pracht. Jede Schaufel, die der Dachdecker einsticht, löst einen Brocken Schnee, von der Grösse dreier Bierharasse. Die Masse landet jeweils mit einem sanften Donnern in der Gasse. Das künstliche Auslösen der Dachlawinen lässt etliche Passantinnen und Passanten einhalten und zuschauen.

Die Schneeräumung auf dem Dach in einem Video von der Gallusstrasse:

Mittwoch, 20. Januar - 15:41 Uhr

Parlamentarierinnen fordern Gleichberechtigung bei Strassennamen: Anläufe dazu gab's schon in früheren Jahren

(vre) In der Stadt St.Gallen sind heute 184 Strassen, Wege und Plätze zu finden, die nach Männern benannt wurden. Frauen sind hingegen gerade einmal 20 Strassennamen gewidmet. Fünf Stadtparlamentarierinnen kritisieren dieses Missverhältnis von neun zu eins. Sie wollen den Stadtrat mit einem Postulat beauftragen, Gegensteuer zu geben und bei der Taufe von Strassen und Plätzen künftig in erster Linie Frauen zu berücksichtigen.

Der vor einer Woche im Stadtparlament eingereichte Vorstoss ist nicht der erste Anlauf, um in St.Gallen bei der Taufe von Strassen, Wegen und Plätzen eine faire Verteilung zwischen Männer- und Frauennamen zu erreichen. 1990 etwa präsentierten SP-Frauen zum zehnjährigen Jubiläum des Frauenhauses einen weiblichen St.Galler Stadtplan: Strassennamen von Männern wurden darauf durch solche von Frauen ersetzt.

«Frauenstadt»: Eine Illustration von Anita Zimmermann zum weiblichen Stadtplan von St.Gallen aus dem Jahr 1990.

«Frauenstadt»: Eine Illustration von Anita Zimmermann zum weiblichen Stadtplan von St.Gallen aus dem Jahr 1990.

Bild: Archiv für Frauen- + Geschlechtergeschichte

Eine zweite, in der linken Szene legendäre Aktion mit Strassentafeln hat in den 1990er-Jahren Hans Fässler im Rahmen eines Kabarettprogramms durchgeführt. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion überklebte er die Erklärtafeln zu den Strassennamen berühmter Männer wie Schiller, Müller-Friedberg oder Favre durch Tafeln, die seine Hausgrafikerin Hannah Traber täuschend echt nachgemachte hatte und die auf «die starken Frauen hinter den berühmten Männern» hinwiesen.

So ehrte beispielsweise die Guisanstrasse in Rotmonten plötzlich nicht mehr General Henri Guisan, sondern dessen Ehefrau Mary Doelker. Sie habe es ihrem Gatten durch die Übernahme der Verantwortung für die Familie ja schliesslich erst möglich gemacht, eine Militärkarriere zu absolvieren und das Oberkommando der Armee im Zweiten Weltkrieg zu übernehmen, hiess es damals auf der weiblichen Erklärtafel.

Mittwoch, 20. Januar - 12:30 Uhr

Gebirgsinfanteristen leisten Wiederholungskurs in der Ostschweiz: Militärdienst in Zeiten des Coronavirus

(pd/vre) Das Zuger Gebirgsinfanteriebataillon 48 (oder Geb Inf Bat 48 wie's in militärischer Kurzform korrekt heisst) ist am vergangenen Montag zum Wiederholungskurs eingerückt. Er findet vom 18. Januar bis 5. Februar grösstenteils im südlichen Kantonsteil um Walenstadt statt. Speziell war mit Rücksicht auf die Coronapandemie der Start in die Dienstleistung mit einem detaillierten Gesundheitscheck. Während der Dienstleistung werden zudem gemäss Mitteilung die Anti-Corona-Regeln des Bundes strikt umgesetzt.

Zur Ausbildung der Gebirgsinfanteristen gehört Nahkampf. Dabei sind Hygienemaske und Handschuhe wegen des Coronavirus immer dabei.

Zur Ausbildung der Gebirgsinfanteristen gehört Nahkampf. Dabei sind Hygienemaske und Handschuhe wegen des Coronavirus immer dabei.

Bild: PD

Kommandiert wird das Geb Inf Bat 48 vom Bündner Berufsoffizier und Oberstleutnant im Generalstab Gregor Hänggi. Nach dem Eintrittstest hat das Bataillon die Standarte übernommen. Mit Rücksicht auf die Coronakrise allerdings nicht wie üblich im Gesamtverband, sondern kompanieweise hintereinander. Danach startete die erste Ausbildung im Sanitätsdienst und im Umgang mit der persönlichen Waffe.

Die diesjährige Dienstleistung des Geb Inf Bat 48 ist wichtig, weil es dafür vorgesehen ist, in Notfällen, und zwar nicht nur wegen des Coronavirus, die zivilen Behörden zu unterstützen. Diese Aufgabe hat der militärische Traditionsverband, in dem unter anderem 250 Zuger Dienst leisten, bereits 2020 wahrgenommen.

Mittwoch, 20. Januar - 11:59 Uhr

Prämie 2021 der Gebäudeversicherung St.Gallen: Hauseigentümer erhalten 40 Prozent Rabatt

(pd/vre) Die Gebäudeversicherung St.Gallen (GVSG) gewährt ihren Versicherten auf die diesjährige Prämie einen Rabatt von 40 Prozent. Dies, weil die GVSG gemäss Mitteilung in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet hat. 2019 erzielte sie hohe Kapitalgewinne bei unterdurchschnittlicher Belastung durch Schäden. 2020 resultierte bei durchschnittlicher Schadensbelastung dank hohen Kapitalerträgen wieder ein Gewinn im zweistelligen Millionenbereich.

Das neue gemeinsame Label von Gebäudeversicherungsanstalt und Amt für Feuerschutz.

Das neue gemeinsame Label von Gebäudeversicherungsanstalt und Amt für Feuerschutz.

Bild: PD

Unter dem neuen Label Gebäudeversicherung St.Gallen treten seit Anfang Jahr zwei altbekannte Institutionen gemeinsam auf, nämlich die kantonale Gebäudeversicherungsanstalt (GVA) und das Amt für Feuerschutz (AFS). Die Aufgaben des Letzteren wurden mit der Totalrevision des kantonalen Feuerschutzgesetzes in die GVA integriert. Mit dem neuen Label soll gemäss Mitteilung zum Ausdruck kommen, dass sich die GVSG mit Versicherung, Prävention und Feuerwehrwesen «für rundum geschützte Gebäude» einsetzt.

Mittwoch, 20. Januar - 11:11 Uhr

Auch die SBB müssen die Schneemassen abtransportieren

(pd/vre) Obwohl es angefangen hat zu tauen, kämpfen auch die SBB mit den vergangene Woche gefallenen Schneemassen. In Bahnhöfen und bei anderen Anlagen muss der Schnee daher dringend abgeführt werden.

Viel Schnee auf den Bahngleisen und Fahrleitungen beim alten St.Galler Güterbahnhof.

Viel Schnee auf den Bahngleisen und Fahrleitungen beim alten St.Galler Güterbahnhof.

Bild: Sandro Büchler (16.1.2021)

Um den Fahrplan nicht weiter durcheinander zu bringen, lassen die SBB diese Arbeit in den Nachtstunden ausführen. Dabei lasse sich Lärm nicht vermeiden, heisst es in einem Newsletter. Man bemühe sich aber, diesen auf ein Minimum zu beschränken.

In St.Gallen wurden grössere Schneemengen bereits in der Nacht auf Mittwoch abtransportiert. In der Nacht auf Donnerstag werden diese Arbeiten in Gossau, in der Nacht auf Freitag auch noch in Flawil erledigt.

Mittwoch, 20. Januar - 10:45 Uhr

Verleihsystem für E-Bikes: Anbieter bestimmt, bis Frühling wird das Betriebskonzept erarbeitet

(siw) Zwei Bewerber hat es auf die Ausschreibung der Stadt St.Gallen für ein Verleihsystem für Velos gegeben. Einer davon ist «in die Kränze gekommen». Mit dem Gewinner zusammen wird zurzeit ein Konzept für den E-Bike-Verleih ausgearbeitet. Noch diesen Frühling soll der Pilotversuch damit den Betrieb aufnehmen.

In der Velostation beim Hauptbahnhof St.Gallen gibt's bereits die Möglichkeit E-Bike-Batterien aufladen zu lassen. Jetzt soll die Stadt auch noch einen E-Bike-Verleih bekommen.

In der Velostation beim Hauptbahnhof St.Gallen gibt's bereits die Möglichkeit E-Bike-Batterien aufladen zu lassen. Jetzt soll die Stadt auch noch einen E-Bike-Verleih bekommen.

Bild: Michel Canonica (15.4.2015)

Im vergangenen Herbst hat die Stadt St.Gallen die Bewilligung für ein Verleihsystem für E-Bikes öffentlich ausgeschrieben. Zwei Bewerber haben sich nach Angaben der Stadtpolizei gemeldet. Einer davon ist nun ausgewählt geworden. Mit diesem wird ein Konzept zur Einführung des Verleihs ausgearbeitet. So werden gegenwärtig etwa die fixen Standorte der Leihvelos festgelegt.

Wer die Ausschreibung fürs Velo-Verleihsystem gewonnen hat, wird noch nicht bekanntgegeben. Dafür sei es noch zu früh, heisst es seitens der Stadtpolizei auf Anfrage. Bereits im Frühling soll die dreijährige Pilotphase starten. Dies mit 150 Elektrovelos, die 25 Stundenkilometer erreichen. Es ist bereits der dritte Versuch, ein solches Verleihsystem in die Stadt St.Gallen zu holen.

Mittwoch, 20. Januar - 10:30 Uhr

St.Galler Stadtrat ruft zu Solidarität auf und prüft Aufbau einer Beratungsstelle für Coronaprobleme

(sk/vre) Die St.Galler Stadtregierung hat sich am Dienstag mit den Präsidentinnen und Präsidenten der Fraktionen des Stadtparlaments zur Aussprache getroffen. Hauptthema waren gemäss Mitteilung vom Mittwoch aktuelle und weiterführende Unterstützungsmassnahmen für Betriebe und Einzelpersonen, die durch die Coronapandemie in Not geraten sind.

Der St.Galler Stadtrat will ihre im Zuge der ersten Coronawelle schon erprobten Hilfsmassnahmen weiterführen. Als dringend erachtet er zudem die Auszahlung der von Bund und Kanton gesprochenen Hilfsgelder. Die Stadt prüft zudem die Einrichtung einer Beratungsstelle für Coronaprobleme. Dies im Rahmen einer vom Parlamentspräsidium vergangene Woche dringlich erklärten Interpellation.

Im St.Galler Stadtzentrum ist dieser Tage wegen des Lockdowns wieder erheblich weniger los als normalerweise.

Im St.Galler Stadtzentrum ist dieser Tage wegen des Lockdowns wieder erheblich weniger los als normalerweise.

Bild: Benjamin Manser (19.1.2021)

Ziel aller zusätzlichen Hilfsangebote muss für die St.Galler Stadtregierung aber sein, Doppelspurigkeiten zu vermeiden. So betreibe der Kanton eine Infoline und eine Homepage zu Unterstützungsleistungen fürs Gewerbe. Für Einzelpersonen habe die Caritas vom Kanton 250'000 Franken erhalten; durch die Coronakrise in Not geratene Personen könnten davon 2'000 pro Kopf erhalten. Betroffene würden zudem von der Sozialhilfe beraten und unterstützt, heisst es in der Mitteilung der Stadt.

Letztlich gilt für die St.Galler Stadtregierung in der Coronakrise der Slogan «Miteinander – füreinander». Jede und jeder könne sich solidarisch zeigen, seien sich die Fraktionspräsidentinnen und -präsidenten sowie der Stadtrat am Dienstag einig gewesen. Das heisse nicht nur, Maske zu tragen sowie Hygiene- und Abstandsregeln zu befolgen, sondern das heisse etwa auch, das lokale Gewerbe und lokale Gastrobetriebe mit dem Kauf von Gutscheinen oder Online-Einkäufen zu unterstützen.

Mittwoch, 20. Januar - 9:25 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 227 positive Tests und vier Todesfälle gemeldet

(dar) Der Kanton St.Gallen hat in seinem Internetauftritt für Dienstag 227 neue laborbestätigte Coronafälle gemeldet. Im St.Gallischen gibt es damit seit März 2020 31'101 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Am Montag sind zudem vier weitere Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Die Zahl der St.Galler Coronatoten liegt damit seit März bei 613. Im Kanton St.Gallen waren am Montag um Mitternacht 106 Corona-Patientinnen und Corona-Patienten hospitalisiert. 16 von ihnen liegen auf einer Intensivstation.

Dienstag, 19. Januar - 16:30 Uhr

Erfreuliche Uni macht Fernsehen: Wieso gibt es die Weiher auf Drei Weieren überhaupt? Und wo ist der bissige Hecht?

(pd/vre) Natürlich geht das Kulturzentrum Palace auch diese Woche im Internet auf Sendung. Das «Erste Fernsehen Erfreuliche Universität» nimmt sich dabei Drei Weieren vor, also die Weiherlandschaft am Abhang des Freudenbergs. Nicole Stadelmann vom Stadtarchiv der Ortsbürger und Marcel Spielmann vom städtischen Tiefbauamt geben über Geschichte und aktuelle Situation des Gebiets zwischen Eich- und Mannenweier Auskunft.

Badebetrieb am Chrüzweier um 1928: Vorne links die Mädchenbadi, die Mitte der 1950er-Jahre abgebrochen wurde. Hinten die Frauenbadhütte von 1896, die jetzt saniert und mit einer Wintersauna ergänzt wurde.

Badebetrieb am Chrüzweier um 1928: Vorne links die Mädchenbadi, die Mitte der 1950er-Jahre abgebrochen wurde. Hinten die Frauenbadhütte von 1896, die jetzt saniert und mit einer Wintersauna ergänzt wurde.

Bild: Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde SG

Drei Weieren ist für die Stadt St.Gallen in verschiedenster Hinsicht ein Ort, der Identität stiftet. So ist er Ursprung von Legenden über Wasserleichen, Ort der Jugendsünden morgens um vier, der Stadtsanktgaller See- und Flussersatz, ein beliebtes Naherholungsgebiet und gleichzeitig ein Amphibienparadies. Im schlimmsten Fall sind die in den Weihern aufgestauten Wassermassen auch ein Unesco-Weltkulturerbe-Bedroher.

Doch wieso gibt es diese Stauanlagen überhaupt? Warum ist derzeit das meiste Wasser weg? Und wo ist derzweil der bissige Hecht vom Mannenweier? Diesen und anderen Fragen geht die Erfreuliche Uni am Mittwoch, ab 20.15, online nach.

Dienstag, 19. Januar - 16:00 Uhr

Der Schnee in Stadt und Region St.Gallen: Bilder von Leserinnen und Lesern

Die Langlaufloipe auf der Kreuzbleiche aus ungewohnter Perspektive und bei schöner Abendstimmung.
21 Bilder
Tauwetter...
Wintermorgentraum beim Scheitlinsbüchel. Im Hintergrund Mauer und Gebäude des Klosters Notkersegg.
Ein Bilderbuch-Wintermorgen auf dem Büchel.
Sonnenaufgang mit Blick zum Säntis auf dem Sonnenberg bei Abtwil.
Die verschneite Hüslibrücke über die Sitter in der Spisegg bei St.Josefen.
Unterwegs Richtung Freudenberg.
Winteridyll beim Schloss Dottenwil unterhalb von Wittenbach.
Begegnung im Tiefschnee auf dem Tannenberg.
Winterspaziergang bei Herisau.
Licht und Schatten im St.Galler Neudorf.
Schussfahrt auf der Falkenburgstrasse unterhalb der Falkenburg.
Der Schnee eröffnet neue Parkiermöglichkeiten bei der Kellerbühne.
Stadtpark im Schnee.
Farbtupfer am Rand der verschneiten Kreuzbleiche.
Stadtvater Vadian im Wintermantel.
Durch Schnee und Nebel dem Freudenberg entgegen.
Wann kommt der nächste Zug? Die Haltestelle Birnbäumen der Appenzeller Bahnen.
Stilles St.Gallen im Schnee von der Tivolitreppe aus.
Obstgarten im Tiefschnee bei Gossau.
Winter in Herisau.

Die Langlaufloipe auf der Kreuzbleiche aus ungewohnter Perspektive und bei schöner Abendstimmung.

Bild: Renato Maciariello (19.1.2021)
Dienstag, 19. Januar - 15:10 Uhr

Prävention gegen Dachlawinen: In der Innenstadt werden Dächer vom vielen Schnee geräumt

Momentaufnahme. Mit dem kontrollierten Auslösen von Dachlawinen wird derzeit in der St.Galler Altstadt - im Bild am Bärenplatz - das Risiko für Passantinnen und Passanten gezielt reduziert.

Momentaufnahme. Mit dem kontrollierten Auslösen von Dachlawinen wird derzeit in der St.Galler Altstadt - im Bild am Bärenplatz - das Risiko für Passantinnen und Passanten gezielt reduziert.

Bild: Benjamin Manser
(19.1.2021)

(vre) Viele Dächer der St.Galler Innenstadt sind immer noch tief verschneit. Mit steigenden Temperaturen steigt jetzt auch das Risiko sich spontan lösender Dachlawinen. Schnee und Eis, das von höheren Gebäuden fällt, ist für Passantinnen und Passanten eine reelle Gefahr. Schon seit dem Wochenende sind daher überall in der Stadt Fachleute dabei, Dächer zu räumen.

Dienstag, 19. Januar - 14:55 Uhr

Trotz Servette-Absage hat der FC St.Gallen am Wochenende nicht spielfrei: Am Sonntag geht's gegen den FC Lugano

(nat/pl) Am Mittwoch, 18 Uhr, spielt der FC St.Gallen im Kybunpark gegen Vaduz. Am Wochenende hat das Team von Peter Zeidler allerdings nicht spielfrei, obwohl die Begegnung gegen Servette coronabedingt ausfällt: Es tritt am Sonntag, 16 Uhr, zu Hause gegen den FC Lugano an, wie es in einem FCSG-Tweet heisst. Diese Partie war ursprünglich für 6. Februar geplant. Luzern, der Gegner von Lugano für den Sonntag, ist aber - wie Servette - derzeit in Quarantäne.

Szene vom Testspiel des FC St.Gallen gegen den SCR Altach in der vergangenen Woche.

Szene vom Testspiel des FC St.Gallen gegen den SCR Altach in der vergangenen Woche.

Bild: Michel Canonica (16.1.2021)

Über beide Heimspiele, jenes vom Mittwoch gegen Vaduz wie jenes vom Sonntag gegen Lugano, berichtet «Tagblatt online» unter www.tagblatt.ch im Liveticker. Das Spielfeld im Kybunpark ist übrigens bereits spielbar: Es wurde von den Mitarbeitern des FC St.Gallen in einer kollektiven Kraftanstrengung vom vielen Schnee befreit.

Dienstag, 19. Januar - 14:37 Uhr

Eier, Tierpräparate und Katzen: Das Naturmuseum plant trotz Coronavirus ein reichhaltiges Jahresprogramm

(pd/vre) Es ist absehbar: Wer Anfang Januar 2021 ein Jahresprogramm vorlegt, hat Mut und muss bereit sein, seine Planung flexibel anzupassen. Das Naturmuseum St.Gallen lässt sich auf das Abenteuer ein: Es präsentiert am Dienstag die zweite Version seines Jahresprogramms. Grösste Änderung gegenüber der ersten Version: Das beliebte Natur- und Tierfilmfestival findet nicht wie üblich Anfang Februar, sondern erst am letzten April-Wochenende statt.

Rund um Ostern soll im Naturmuseums St.Gallen auch diesen Frühling die Ausstellung Allerlei rund ums Ei präsentiert werden.

Rund um Ostern soll im Naturmuseums St.Gallen auch diesen Frühling die Ausstellung Allerlei rund ums Ei präsentiert werden.

Bild: PD/Leo Boesinger

Das Naturmuseum plant gemäss Mitteilung für dieses Jahr drei grössere Ausstellungen: Vom 16. März bis 9. Mai sollte - so es das Coronavirus erlaubt - die alljährliche Schau «Allerlei rund ums Ei» zu sehen sein. Am 27. Mai folgt die Eigenproduktion «Aus Meisterhand - Tierpräparate von Ernst Heinrich Zollikofer». Das Naturmuseum beherbergt über 500 Tierpräparate von Zollikofer. Die schönsten davon sind zusammen mit anderem Material und Fotografien in der Ausstellung zu bestaunen.

Tierpräparator Ernst Heinrich Zollikofer hat dem Naturmuseum St.Gallen einen Schatz von über 500 ausgestopften Tieren hinterlassen.

Tierpräparator Ernst Heinrich Zollikofer hat dem Naturmuseum St.Gallen einen Schatz von über 500 ausgestopften Tieren hinterlassen.

Am 25. September startet im Naturmuseum die Sonderausstellung «Die Katze - Unser wildes Haustier», eine Koproduktion der Naturmuseen Thurgau und Olten. Die Stubentiger sind die beliebtesten Haustiere der Schweiz, aber auch ausgesprochen gute Jäger. Die Sonderausstellung will es möglich machen, Unbekanntes über das vertraute und doch rätselhafte Tier zu erfahren, das seinen Lebensraum seit Jahrtausenden mit uns teilt.

Jede Schmusekatze hat auch eine wilde Seite. Das will die Katzenausstellung im Naturmuseum im Herbst zeigen.

Jede Schmusekatze hat auch eine wilde Seite. Das will die Katzenausstellung im Naturmuseum im Herbst zeigen.

Bild: PD/Toni Bürgin

Zum Jahresprogramm 2021 des Naturmuseums gehören zudem Anlässe wie das Natur- und Tierfilmfestival. Am 16. Mai findet der internationale Tag der Museen, am 22. Mai der internationale Tag der Biodiversität statt. Am 11. September will das Naturmuseum an der Museumsnacht «Schätze St.Gallens» teilnehmen; sie konnte 2020 nicht durchgeführt werden. Die Herbsttagung vom 13. November bietet Vorträge über wirbellose Tiere.

Zum Jahresprogramm 2021 des Naturmuseums St.Gallen im Internet.

Dienstag, 19. Januar - 12:35 Uhr

Keine vorgezogene Coronaimpfung für den St.Galler Stadtrat

(dwi) Bundesräte und andere Magistratspersonen in Bundesbern haben sich gegen Covid-19 impfen lassen, obschon sie weder vom Alter her noch von ihrem Gesundheitszustand einer Risikogruppe angehören. Das hat zu Schlagzeilen und Empörung geführt.

Die Mitglieder des St.Galler Stadtrats wollen sich nicht frühzeitig impfen lassen, wie der städtische Kommunikationschef Andreas Nagel auf Anfrage sagt. Im Stadtrat herrsche die Meinung vor: «Impfen, wenn man an der Reihe ist.»

Dienstag, 19. Januar - 11:40 Uhr

Vom Stadtzentrum zum Birt oberhalb von Speicher: Erinnerungen an die Tage, als das Trogenerbähnli eine Wintersportbahn war

Die eigentlich Birt Classic von der Vögelinsegg nach St.Gallen hinunter.

Die eigentlich Birt Classic von der Vögelinsegg nach St.Gallen hinunter.

(PH) Coronakritischer Massenbetrieb in einschlägigen Skigebieten muss nicht sein: In der derzeitigen Wintersportdestination St.Gallen geht’s nämlich viel exklusiver. Die Stadt im grünen - pardon, derzeit wohl eher im weissen Ring bietet dieser Tage längst vergessene Skivergnügen wie die «Birt Classic».

Angesichts des reichlichen Schnees hat der ehemalige Skilehrer Max Roth diesen zum Pflichtausflug früherer Schulklassen gehörenden Skitag in umgekehrter und erweiterter Form dieser Tage nochmals durchgeführt: Statt von der Bergstation des Skilifts Vögelinsegg durchs «Kanonenrohr» in den Rank zu schiessen und auf den Kapf zu tännlen, startete er mit einigen Kollegen zmitzt in St.Gallen.

Aufbruch beim Leonhardspärklein in St.Gallen. An der Spitze läuft der ehemalige Skilehrer Max Roth.
5 Bilder
Die Mülenenschlucht hinauf nach Mühlegg, Drei Weieren und auf den Freudenberg.
Auch in der Mülenenschlucht liegt viel Schnee.
Auf dem Kapf in Erwartung der ersten stiebenden Abfahrt zum «Schwarzen Bären».
Auf dem Birt oberhalb von Speicher. Im Hintergrund das ehemalige Gasthaus.

Aufbruch beim Leonhardspärklein in St.Gallen. An der Spitze läuft der ehemalige Skilehrer Max Roth.

Bild: Peter Hummel

Im Leonhardspärkli Skis mit Fellen angeschnallt, über die Schneehaufen zur Mülenenschlucht balanciert, auf Drei Weieren, Freudenberg und Kapf gestiegen, dann eine erste kleine Stiebefahrt zum «Schwarzen Bären» absolviert. Leider wartet im Rank nicht mehr das Trogenerbähnli mit offenem Skiwagen zum Transport in die Vögelinsegg; also nochmals angefellt und hinauf zum Hauptbergpreis, dem ehemaligen Gasthaus Birt ob Speicher.

Weil die Tour an einem Werktag stattfand, konnte man von dort ohne grosse Konfrontationen mit Wandervögeln den Höhenweg über die Eggen einschlagen. Immer noch Pulver, alles bestens! Einzig mit der Waldegg-Einkehr wie früher klappts heuer nicht; immerhin lässt es sich in einem Punsch- und Kaffeehäuschen aufwärmen. Zum Finale lockt von der Schäflisegg endlich eine rechte Abfahrt ins Brandtobel, und als würdiger Schlusspunkt wartet noch die Beckenhalde.

Geht ja noch! Es brauchte nur wieder einmal gehörig Schnee...

Dienstag, 19. Januar - 11:15 Uhr

Ein Feeling wie sonst im Engadin: Langlaufparadies mitten in der Stadt

Momentaufnahme. Die Loipe auf der Kreuzbleiche ist derzeit dank viel Schnee sowie blauem Himmel und Sonnenschein wie aus einem Wintermärchen.

Momentaufnahme. Die Loipe auf der Kreuzbleiche ist derzeit dank viel Schnee sowie blauem Himmel und Sonnenschein wie aus einem Wintermärchen.

Bild: Christina Ammann (19.1.2021)
Dienstag, 19. Januar - 11:11 Uhr

Nachtarbeiten an den SBB-Gleisen zwischen Gossau und Winkeln

(pd/vre) In der Nacht von Freitag auf Samstag lassen die SBB an ihren Gleisen zwischen Gossau und Winkeln nächtliche Unterhaltsarbeiten durchführen. Dabei sei nicht zu verhindern, dass es zu Lärm komme, heisst es in einem Internet-Eintrag. Die SBB bemühten sich aber, diesen auf ein Minimum zu beschränken. Die regelmässigen Unterhaltsarbeiten seien nötig, damit die Züge auch künftig sicher und pünktlich verkehren könnten, halten die SBB weiter fest.

Dienstag, 19. Januar - 11:00 Uhr

Städtische Initiative zustande gekommen: 1'280 Unterschriften gegen längere Ladenöffnungszeiten

(sk/vre) Die Initiative «Kein Sonntagsverkauf in der Stadt St.Gallen» ist gemäss Ausschreibung im Kantonsamtsblatt zustande gekommen. Für das Volksbegehren wurden am 7. Januar 1'375 Unterschriften bei der Stadtkanzlei deponiert. Ihre Kontrolle hat ergeben, dass 1'280 davon gültig sind. Für eine städtische Volksinitiative sind 1'000 Unterschriften von stimm- und wahlberechtigten Städterinnen und Städtern nötig. Dieses Quorum ist also erreicht.

Das Initiativkomitee gegen längere Ladenöffnungszeiten vor der Übergabe der Unterschriften für das städtische Volksbegehren.

Das Initiativkomitee gegen längere Ladenöffnungszeiten vor der Übergabe der Unterschriften für das städtische Volksbegehren.

Bild: Tobias Garcia
(7.1.2021)

Die Initiative von Gewerkschaften und Linksparteien richtet sich gegen eine im Juni 2020 durch den St.Galler Stadtrat ermöglichte Verlängerung der Ladenöffnungszeiten in der Alt- und Teilen der westlichen Innenstadt. Neu dürfen Geschäfte in diesem sogenannten Tourismusperimeter werktags von 6 bis 20 Uhr sowie am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet sein. Mit der Initiative soll dem Stadtrat die Kompetenz entzogen werden, eine solche Regelung zu treffen. Neu soll dafür wieder das Stadtparlament zuständig sein.

Dienstag, 19. Januar - 10:20 Uhr

Drei parkierte Autos erheblich beschädigt: Stadtpolizei sucht Zeugen

(stapo/vre) Zwischen Sonntag, 16 Uhr, und Montag, 15 Uhr, sind an der Stationsstrasse beim Bahnhof Bruggen drei parkierte Autos erheblich beschädigt worden. Die Höhe des Schadens ist noch unbekannt. Die Polizei geht davon aus, dass die Fahrzeuge von einem anderen Auto gerammt wurden. Sie sucht Zeugen für den Vorfall.

Eines der drei beim Bahnhof Bruggen beschädigten Autos. Wie die Schäden verraten, ist es mit viel Wucht gerammt worden.

Eines der drei beim Bahnhof Bruggen beschädigten Autos. Wie die Schäden verraten, ist es mit viel Wucht gerammt worden.

Bild: Stadtpolizei SG
(18.1.2021)

Die Stadtpolizei ruft die Lenkerin oder den Lenker, die oder der die parkierten Autos gerammt hat, in einer Mitteilung vom Dienstagmorgen auf, sich zu melden. Weiter sucht sie Personen, die Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zum Unfallauto und der Person an dessen Steuer machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter 071'224'60'00 entgegen. Die drei beschädigten Autos waren zwischen den Häusern Nummer 23 und 27 an der Stationsstrasse in Bruggen parkiert.

Dienstag, 19. Januar - 10:01 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 178 positive Tests und fünf Todesfälle gemeldet - Medienkonferenz am Nachmittag

(vre) Der Kanton St.Gallen hat in seinem Internetauftritt für Montag 178 neue laborbestätigte Coronafälle gemeldet. Im St.Gallischen gibt es damit seit März 2020 30'874 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Am Montag sind zudem fünf weitere Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Die Zahl der St.Galler Coronatoten liegt damit seit März bei 609. Im Kanton St.Gallen waren am Montag um Mitternacht 106 Corona-Patientinnen und Corona-Patienten hospitalisiert. 16 von ihnen liegen auf einer Intensivstation.

Heute Dienstag, ab 14.30 Uhr, informiert die St.Galler Kantonsregierung ein weiteres Mal über die Coronasituation. Die Medienkonferenz wird von Tagblatt online live übertragen. Der Kanton selber bietet ebenfalls einen Livestream im Internet an. An der Orientierung werden Mitglieder der Kantonsregierung und Fachleute die aktuelle Lage einschätzen, Infos zur weiteren Impfstrategie vermitteln, die Auswirkungen der angepassten Härtefallregelung auf den Kanton kommunizieren und Fragen von Medienschaffenden beantworten.

Montag, 18. Januar - 17:40 Uhr

Schweizer Nationalmannschaft spielt Ende März im Kybunpark

(rst) Die Schweizer Nati wird ihre ersten beiden Heimspiele des Jahres in St.Gallen austragen. Im Kybunpark findet am Sonntag, 28. März, das Qualifikationsspiel für die Fussball-WM gegen Litauen statt. Drei Tage später, am Mittwoch, 31. März, ist Finnland in einem Testspiel zu Gast. Beide Spiele werden um 20.45 Uhr angepfiffen. Das erste WM-Qualifikationsspiel der Schweizer Fussballer findet am 25. März auswärts in Bulgarien statt.

Montag, 18. Januar - 17:30 Uhr

Winterstadt St.Gallen: Verkehrssituation hat sich beruhigt, der Stadtpark bleibt aber vorläufig gesperrt

(vre) Nach einer turbulenten zweiten Wochenhälfte mit anhaltenden und ausgiebigen Schneefällen hat sich die Verkehrssituation in der Stadt St.Gallen am Wochenende beruhigt. Bis Montagmittag seien nicht mehr Unfälle als üblich und auch kaum mehr steckengebliebene Fahrzeuge registriert worden, sagt Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen, auf Nachfrage.

Derzeit herrscht in St.Gallen definitiv kein Wetter für E-Scooter.

Derzeit herrscht in St.Gallen definitiv kein Wetter für E-Scooter.

Bild: Sandro Büchler
(17.1.2021)

Allerdings stösst die Polizei immer noch auf viele Autofahrer, die mit Schnee auf dem Dach unterwegs sind. Es sei gefährlich, wenn die derzeit bis zu 50 Zentimeter hohe Ladung etwa beim Bremsen in Bewegung gerate, plötzlich die Frontscheibe zudecke und dem Lenker die Sicht raube, sagt Widmer. Die Polizei kontrolliert daher gezielt, ob Autos vor der Abfahrt freigeräumt wurden. Bis Montagmittag wurde wieder ein halbes Dutzend Autofahrer mit Schnee auf dem Dach angehalten und verzeigt.

Die Schneehaufen, die derzeit an allen möglichen Orten (im Bild auf dem Bahnhofplatz) liegen, werden mit Bagger und Lastwagen weggeräumt.

Die Schneehaufen, die derzeit an allen möglichen Orten (im Bild auf dem Bahnhofplatz) liegen, werden mit Bagger und Lastwagen weggeräumt.

Bild: Sandro Büchler (17.1.2021)

Am Sonntag ist im Stadtpark zwischen den Museen eine grosse Föhre aufgrund der Schneelast umgestürzt. Die Stadtpolizei hat daraufhin den Park für die Öffentlichkeit gesperrt. Diese Sperre bleibt am Montag in Absprache zwischen Stadtgrün und Stadtpolizei aus Sicherheitsgründen in Kraft. Dies, weil viele Bäume immer noch eine grosse und durchs einsetzende Tauwetter sogar noch schwerer werdende Schneelast tragen. Stadtgrün und Polizei werden die Lage am Dienstagmorgen erneut beurteilt, sagt Adrian Stolz, Leiter von Stadtgrün. Sobald aufgrund des Wetters die Schneelast etwas abnehme, werde der Park wieder geöffnet.

Der Stadtpark war nicht das einzige Objekt bei dem Stadtpolizisten rot-weisse Absperrbänder montieren mussten. Unter anderem waren sie auch an der Falkensteinstrasse beim Kindergarten im Einsatz. An diesem Strassenstück stehen ebenfalls schwer mit Schnee beladene Bäume. Sie wurden dem Grundeigentümer gemeldet, der sie jetzt gemäss Dionys Widmer «schütteln» und so von der Schneelast befreien lassen will. Die Strasse bleibe gesperrt, bis das geschehen und damit das Strassenstück wieder sicher begangen und befahren werden könne. Das Video eines Nachbarn zeigt den Einsatz der Stadtpolizei am Sonntagabend:

Montag, 18. Januar - 16:55 Uhr

Alle Loipen in der Stadt sind befahrbar

(mha) In der Stadt St.Gallen sind derzeit alle Langlaufloipen gespurt und damit befahrbar. Jene in der Notkersegg, im Peter und Paul und auf dem Kinderfestplatz wurden in den vergangenen zwei bis sieben Tagen gespurt. Das gilt auch für den oberen Teil der Loipen im Unteren Brand, also den Teil bis hoch zur Waldegg. Der untere Teil hingegen und ein Teil der Loipe auf der Kreuzbleiche wurden in den vergangenen zwölf bis 48 Stunden gespurt. Ganz «frisch» ist der grössere Teil der Loipe auf der Kreuzbleiche.

Langlaufen auf der Kreuzbleiche – vorbei an der Militärkantine und dem Bundesverwaltungsgericht.

Langlaufen auf der Kreuzbleiche – vorbei an der Militärkantine und dem Bundesverwaltungsgericht.

Bild: Sandro Büchler (16. Januar 2021)

Wer langlaufen will, sollte möglichst bald gehen. Bereits am Dienstag wird es wärmer und spätestens für Mittwoch kündigen die Wetterfrösche einen Föhnsturm an.

Der Loipenbericht ist unter www.sport.stadt.sg.ch aufgeschaltet.

Montag, 18. Januar - 16:07 Uhr

Sondernutzungsplan Stocken liegt auf: Alle können im Mitwirkungsverfahren ihre Meinung dazu äussern

(mha) In der Stocken ist im Umfeld der alten Brauerei eine Reihe neuer Häuser geplant. Auf die Westseite des ehemaligen Brauereigebäudes ist ein Kopfbau, also eine Art Anbau, geplant. Gegenüber, ebenfalls an der Sittertalstrasse, ist ein zweiter Neubau geplant und dahinter ein dritter. Entlang der Kräzernstrasse, anschliessend an den Garten des ehemaligen Restaurants Stocken, sollen drei weitere Häuser entstehen.

In den sechs Gebäuden sollen gemäss Plänen 61 Etagenwohnungen untergebracht werden. Davon sollen 32 zur Miete ausgeschrieben werden; die restlichen sind als Eigentumswohnungen geplant. Vorgesehen sind Wohnungen mit zweieinhalb bis fünfeinhalb Zimmern.

Die sechs Gebäude sind entlang der Sittertalstrasse und der Kräzernstrasse geplant.

Die sechs Gebäude sind entlang der Sittertalstrasse und der Kräzernstrasse geplant.

Visualisierung: Screenshot/Planungsbericht Sondernutzungsplan Stocken

Alle Pläne sind derzeit online unter partizipieren.stadt.sg.ch aufgeschaltet (Login nötig). Dabei handelt es sich um die neue Partizipationsplattform der Stadt. Die sogenannte öffentliche Mitwirkung läuft bis zum 8. Februar. Jede und jeder hat dabei die Möglichkeit, zum Sondernutzungsplan Stocken, zu den Strassenprojekten und Teilstrassenplänen Stellung zu nehmen. Wer das nicht digital machen möchte oder kann, kann auch eine schriftliche Stellungnahmen verfassen.

Die öffentliche Mitwirkung geht auf das Bundesgesetz über die Raumplanung zurück. Bei Teilzonen- und Sondernutzungsplänen – wie etwa jenem in der Stocken – legt der Kanton St.Gallen ebenfalls Wert auf diese Mitwirkung. Er hat das im neuen Planungs- und Baugesetz so festgelegt. Dabei können alle, nicht nur Einspracheberechtigte, zu einem Projekt Stellung nehmen. Die Mitwirkung soll erfolgen, bevor die wesentlichen Entscheide gefällt sind, wie es in einem neuen Merkblatt des Kantons heisst.

Montag, 18. Januar - 14:05 Uhr

Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad unterliegen Frauen des FC Zürich

(pd/vre) Im zweiten Testspiel vor Wiederaufnahme der Meisterschaft haben die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad am Wochenende eine 0:2-Heimniederlage gegen die Frauen des FC Zürich kassiert. Ein früher Treffer sowie ein spätes Gegentor besiegelten die Niederlage. Den nächsten Test bestreitet die Elf von Marco am kommenden Samstag.

Die Frauen des FC Zürich gingen beim zweiten Testspiel nach einem Eckball bereits nach 13 Minuten in Führung. Die St.Gallerinnen brachten den Ball vor dem eigenen Tor nicht unter Kontrolle und irgendwie landete das Leder bei einer Zürcherin. Aber auch das Heimteam kam kurz darauf zu einer guten Möglichkeit. Ebenfalls nach einem Corner kam Stephanie Brecht zum Schuss.

Am Wochenende verloren die Frauen des FC St.Gallen-Staad auch ihr zweites Vorbereitungsspiel. Die Fussballerinnen des FC Zürich gingen mit einem 0:2-Sieg vom Platz.

Am Wochenende verloren die Frauen des FC St.Gallen-Staad auch ihr zweites Vorbereitungsspiel. Die Fussballerinnen des FC Zürich gingen mit einem 0:2-Sieg vom Platz.

Bild: Podo Gessner

Danach fanden die Gäste mit tiefen Bällen immer besser ins Spiel. Und die St.Gallerinnen hatten so ihre liebe Mühe und viele Fehlpässe auf kurze Distanz. Die Zürcher Truppe von Ivan Dal Santo hatte in der ersten Halbzeit mehr Chancen als auch mehr Ballbesitz, konnte jedoch keinen Profit daraus ziehen. Beim Heimteam war oft der letzte Pass zu ungenau oder kam gar nicht an.

Auf die zweite Halbzeit brachten die Zürcherinnen durch Auswechslungen ihre Ersatzbank ins Spiel. Auf beiden Seiten gab es allerdings fast keine nennenswerten Aktionen mehr zu sehen. Die Gäste hatten auch im zweiten Durchgang mehr Ballbesitz und sechs Minuten vor dem Ende gelang ihnen das entscheidende 2:0. Mit einem Lattenschuss von Alicia Ravaioli wäre fast noch der Anschlusstreffer gelungen - aber eben nur fast.

Montag, 18. Januar - 13:45 Uhr

Brühler Handballerinnen gewinnen auswärts gegen Amicitia Zürich

(pd/vre) Am Sonntag haben die Handballerinnen des LC Brühl auswärts gegen GC Amicitia Zürich gewonnen. Trotz einer Baisse in der zweiten Halbzeit wer der Sieg der St.Gallerinnen mit 22:33 ungefährdet. Beste Werferinnen auf Seiten der Ostschweizerinnen waren Topscorerin Malin Altherr (acht Tore, davon zwei Siebenmeter) und Flügelspielerin Daria Betschart (sechs Tore).

Flügelspielerin Daria Betschart erzielte am Sonntag gegen Amicitia gleich sechs Tore für die Handballerinnen des SC Brühl.

Flügelspielerin Daria Betschart erzielte am Sonntag gegen Amicitia gleich sechs Tore für die Handballerinnen des SC Brühl.

Bild: PD

Nach dem knappen Sieg im Cup wollten die Brühlerinnen am Wochenende beweisen, dass sie eine bessere Leistung abrufen können. Allerdings benötigten die St.Gallerinnen am Sonntag in Zürich etwas Zeit, um warmzulaufen: In der sechsten Spielminute stand es bereit 4:4. Beide Teams leisteten sich jedoch zu viele technische Fehler, Brühl erspielte sich aber schöne Tore und konnte sich bis zur Hälfte der ersten Halbzeit mit 5:10 absetzen. Zur Halbzeit führte das Team von Headcoach Nico Andersson mit 10:16.

Die St.Gallerinnen starteten gut in die zweite Halbzeit, erzielten schnelle Kontertreffer und konnte sich auf ihre Torhüterinnen verlassen. Danach geriet das St.Galler Team aber in eine Baisse, agierte im Angriff unstrukturiert und warf die Bälle zu oft weg. Nico Andersson sah sich deshalb zu zwei Team-Time-Outs innerhalb von fünf Minuten gezwungen. Das schien die Brühlerinnen wachzurütteln: Die Gastequipe fing sich, spielte konzentrierter und leistete sich weniger technische Fehler.

Montag, 18. Januar - 12:00 Uhr

Ratschlag aus dem Zoo: Mit Ruhe und Gemütlichkeit durch den Lockdown

(vre/jw) Auch der Walter-Zoo in Gossau ist im Lockdown. Viele Zootiere, so hört man, finden die Abwesenheit des Publikums dabei ebenfalls langweilig. In einem Facebook-Video hat sich am Sonntag das Team des Walter-Zoos zurückgemeldet. Nicht mit Tierdressuren oder Ähnlichem, sondern mit einer Gesangseinlage. Zu hören ist im Video der berühmte Song «Probier's mal mit Gemütlichkeit»von Bär Balu aus dem Disney-Trickfilm Dschungelbuch:

Montag, 18. Januar - 11:44 Uhr

Schnee: Für viele Hunde ein Plausch, Katzen reagieren eher reserviert

Momentaufnahme. «Also ich hab's gesehen. Ihr könnt das weisse Zeug jetzt wieder aus meinem Garten räumen.»

Momentaufnahme. «Also ich hab's gesehen. Ihr könnt das weisse Zeug jetzt wieder aus meinem Garten räumen.»

Christina Ammann
(16.1.2021)
Montag, 18. Januar - 11:25 Uhr

Der grosse Schnee macht erfinderisch: Platzkonzert im Tiefschnee, ein Iglu mit allen Schikanen

(vre) Endlich wieder einmal richtig Winter. Mit viel Schnee. Für die Männer der Schneeräumung bedeutet er weiterhin viel Arbeit. Für all jene, die etwa für den Broterwerb mit dem Auto unterwegs sein müssen, ist er lästig. Viele andere inspiriert der «Flockdown», wie Medien die Verlangsamung des Tempos durchs Weiss von oben bereits nennen, zu ungewöhnlichen Aktionen.

Der Musiker Roman Rutishauser am Flügel auf seinem Container im Lattich im St.Galler Güterbahnhof.

Der Musiker Roman Rutishauser am Flügel auf seinem Container im Lattich im St.Galler Güterbahnhof.

Bild: Hannes Rutishauser (17.1.2021)

Kulturschaffenden setzt der Corona-Lockdown seit einiger Zeit schwer zu. Der «Flockdown» hat einen von ihnen am Wochenende zu einer ungewöhnlichen Aktion im alten St.Galler Güterbahnhof inspiriert: Dort setzte sich nämlich Musiker Roman Rutishauser auf dem Dach seines Lattich-Containers kurz entschlossen an den Flügel und bot ein winterliches Intermezzo.

Ein Iglu mit allen Schikanen.

Ein Iglu mit allen Schikanen.

Bild: Martin Preisser (16.1.2021)

In vielen anderen Städterinnen und Städtern weckte der Tiefschnee den Baumeister in ihnen. Überall entstanden Schneemänner und Schneefrauen. Einer vom Klosterplatz mit der imposanten Höhe von zwei Metern zehn schaffte es am Samstagabend gar in die Tagesschau von Fernsehen SRF. Und überall in den Quartieren gruben sich Kinder in den Neuschnee. Ein speziell ausgefeiltes Iglu (mit Anmeldeschalter) entdeckte Tagblatt-Kulturredaktor Martin Preisser in einem St.Galler Quartier.

Montag, 18. Januar - 11:01 Uhr

In Schlangenlinien durch die Stadt: Polizei stoppt Blaufahrer

(stapo/vre) Am Montag hat eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen an der Langgasse einen betrunkenen Autofahrer angehlen. Dem 57-Jährigen wurde an Ort und Stelle der Führerausweis abgenommen. Er wird gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Montagvormittag auch noch angezeigt.

Das Auto des angetrunkenen Lenkers fiel am Montag, 0.30 Uhr, einer Patrouille der Stadtpolizei auf, weil es in deutlichen Schlangenlinien auf der Rorschacher Strasse in Richtung Splügenbrücke unterwegs war. Die Aufforderung, anzuhalten, missachtete der Autolenker, der seine Fahrt in immer schnellerem Tempo fortsetzte.

Erst an der Langgasse auf Höhe des Hauses 124A konnte der 57-Jährige schliesslich angehalten werden. Aufgrund des starken Alkoholgeruchs und da sich der Lenker kaum auf den Beinen halten konnte, wurde er als fahrunfähig eingestuft. Der Mann musste eine Blut- und eine Urinprobe abgeben.

Montag, 18. Januar - 10:40 Uhr

St.Gallen im Schnee

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte von Abtwil aus den Westen der Stadt St.Gallen mit der Rauchfahne des Kehrichtheizkraftwerks.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte von Abtwil aus den Westen der Stadt St.Gallen mit der Rauchfahne des Kehrichtheizkraftwerks.

Montag, 18. Januar - 8:38 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 235 positive Tests über das vergangene Wochenende, neun weitere Todesfälle

(chs/vre) Am Montag hat der Kanton St.Gallen in seinem Internetauftritt fürs vergangene Wochenende (Freitag, Samstag und Sonntag) 235 neue laborbestätigte Coronafälle gemeldet. Diese Zahl liegt deutlich tiefer als jene vor einer Woche (8., 9. und 10. Januar): Damals wurden 406 neue Coronafälle registriert. Der rückläufige Trend der vergangenen Woche bei diesen Zahlen hat damit übers Wochenende angehalten.

Die Verteilung der Coronafälle auf die St.Galler Wahlkreise.

Die Verteilung der Coronafälle auf die St.Galler Wahlkreise.

Tabelle: Fachstelle für Statistik Kanton SG

Im Kanton St.Gallen gibt es damit seit März 2020 30'696 bestätigte Infektionen mit dem Coronaviurs. Übers Wochenende sind zudem neun weitere Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Die Zahl der St.Galler Coronatoten liegt damit seit März bei 604. Im Kanton St.Gallen waren am Sonntag um Mitternacht 113 Corona-Patientinnen und Corona-Patienten hospitalisiert. 16 von ihnen liegen auf der Intensivstation, 15 werden künstlich beatmet.