ST.GALLER STADT-TICKER: Tausende St.Galler von Stromausfall betroffen +++ Aktive Ferien für Schulkinder +++ TCS kritisiert Provisorium für den Verkehrsgarten

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Aktualisiert
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Samstag, 11. Juli - 18:19 Uhr

Stromunterbruch im Osten – Störung behoben

(stapo/bro) Am Samstag ist bei den St.Galler Stadtwerken um 16.37 Uhr ein Alarm des Unterwerk Ost an der Martinsbruggstrasse eingegangen. Dabei kam es gemäss der Stadtpolizei St.Gallen beim Trafo A zu einem Stromunterbruch.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Betroffen waren rund 10'000 Kunden im Osten der Stadt. Nach 18 Minuten konnte das Trafo B zugeschaltet werden, wobei die Haushalte wieder mit Strom versorgt waren. Der Grund liegt laut Polizei bei einem technischen Defekt des Trafo A.

Freitag, 10. Juli - 20:33 Uhr

Ferienprogramm von Kindertreffs und Sommerplausch gestartet: Viele Familien mit Kindern verbringen ihre Ferien diesmal zu Hause

(vre) Der Kindertreff Ti-Rumpel im Lachen-Quartier hat in der ersten Ferienwoche einen eigentlichen Grossandrang von Kindern zu seiner Atlantis-Ferienwoche verzeichnet. Bis zu 120 Kinder wurden von Montag bis Freitag vom Team des Treffs täglich im Waldaupark betreut. Der Andrang überrascht nicht wirklich: Es ist bekannt, dass aufgrund der Coronakrise viele Familien mit Kindern ihre Ferien in diesem Sommer zu Hause verbringen.

Auch der Sommerplausch von «Kinder, Jugend, Familie», dem ehemaligen städtischen Jugendsekretariat, ist in der ersten Sommerferienwoche trotz Coronapandemie sehr gut gestartet, wie Projektleiterin Claudia Felder auf Nachfrage sagt. Das Wetter habe mitgespielt, die Kinder sowie Kursleiterinnen und Kursleiter hätten «mega» viel Spass gehabt. Der Andrang zu offenen und unentgeltlichen Angeboten sei tatsächlich gross.

Schiessen mit Luftgewehr und Luftpistole: Auch dieses Angebot des St.Galler Sommerplausches für Schulkinder war diese Woche ausgebucht.

Schiessen mit Luftgewehr und Luftpistole: Auch dieses Angebot des St.Galler Sommerplausches für Schulkinder war diese Woche ausgebucht.

Bild: Emil Annen (7.7.2020)

Die Auslastung der übrigen Sommerplausch-Kurse ist allerdings nicht höher als in anderen Jahren. Dadurch, dass Feuerwehr und Kinderspital ihre Angebote wegen des zu hohen Coronarisikos absagen mussten, liegt die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sogar leicht unter dem Niveau der Vorjahre. Von einem Ansturm auf Sommerplausch-Kurse könne in diesem Sinne also nicht die Rede sein, sagt Felder.

Der Sommerplausch für Stadtsanktgaller Schulkinder präsentiert sich auch in diesem Jahr mit seinen 73 Kursen so vielfältig wie eh und je. Das Kursprogramm umfasst elf Gratis-Kurse. Die restlichen Angeboten kosten mehrheitlich zwischen fünf und vierzig Franken, Wochenkurse zwischen fünfzig und siebzig Franken. Familien mit einer Kultur-Legi zahlen die Hälfte. Es können unter 071'224'58'68 immer noch Kurse gebucht werden. Das Kursprogramm ist online unter www.sommerplausch.ch verfügbar.

Freitag, 10. Juli - 20:05 Uhr

TCS bemängelt unsichere Zukunft der Verkehrsschulungsanlage: Verkehrssicherheit der Schulkinder mehr Beachtung schenken

(pd/vre) Die TCS-Regionalgruppe St.Gallen und Umgebung nimmt Äusserungen des Stadtrats zu geplanten Ausbauten am Velowegnetz zum Anlass, auf die aus seiner Sicht unbefriedigende Situation der Verkehrsausbildung von Schulkindern aufmerksam zu machen. Die Infrastruktur dafür sei mit dem Abbruch der Olma-Halle 1 nicht mehr längerfristig gesichert. Die Ausbaupläne fürs Velowegnetz nimmt die TCS-Regionalgruppe aber grundsätzlich wohlwollend zur Kenntnis.

Die Stadtsanktgaller Anlage zur Verkehrsschulung befindet sich seit Jahren auf dem Areal der Olma-Messen. Sie wird durch die Stadt- und die Kantonspolizei St.Gallen sowie die Innerrhoder Kantonspolizei genutzt. Bis 2019 konnte der Verkehrsgarten in der Olma-Halle 1.0 eingerichtet werden. Das ist ab diesem Jahr mit dem Abbruch dieses Gebäudes nicht mehr möglich: Als Übergangslösung befindet sich die Anlage neu in der Olma-Halle 3.0.

Mit dem Abbruch der alten Olma-Halle 1 in diesem Sommer hat der Verkehrsgarten der Stadt St.Gallen seinen Standort verloren. Für die nächsten vier Jahre ist er provisorisch in der Olma-Halle 3.0 untergebracht.

Mit dem Abbruch der alten Olma-Halle 1 in diesem Sommer hat der Verkehrsgarten der Stadt St.Gallen seinen Standort verloren. Für die nächsten vier Jahre ist er provisorisch in der Olma-Halle 3.0 untergebracht.

Bild: Reto Voneschen (9.5.2020)

Dieser Standort kann gemäss TCS-Mitteilung für die nächsten vier Jahre genutzt werden. Dabei entstehen Mehrkosten beispielsweise durch den vermehrten Auf- und Abbau des Verkehrsgartens aufgrund der intensiveren Nutzung dieser Messehalle. Zudem handle es sich um eine provisorische Lösung - und damit, so befürchtet die TCS-Regionalgruppe St.Gallen und Umgebung, stehe auch die Zukunft der Verkehrsausbildung von Schulkindern auf wackeligen Beinen.

Der Verband kritisiert, dass bei der Verkehrsschulung von Kindern und Jugendlichen ein Blick auf die nächsten vier Jahre genüge, während der Ausbau der Velowege auf Jahrzehnte hinaus geplant werde. Der TCS warnt davor, Infrastrukturausbauten und die Verkehrsschulung nicht aufeinander abzustimmen. Mit kleinem Aufwand lasse sich durch Schulung nämlich viel für die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen tun. Auch dafür müsse aber längerfristig eine angemessene Infrastruktur bereitgestellt werden.

Im Verkehrsgarten können Kinder das Verhalten im Verkehr üben, ohne durch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet zu werden.

Im Verkehrsgarten können Kinder das Verhalten im Verkehr üben, ohne durch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet zu werden.

Bild: Martin Uebelhart
(Ennetbürgen, 14.8.2018)

Die Antwort des Stadtrats, er werde sich «zu gegebener Zeit» schon um das Problem kümmern, reicht dem Verkehrsverband nicht. Der St.Galler Stadtrat müsse dem Thema Verkehrssicherheit und Verkehrsschulung vor Ablauf der vier Jahre annehmen, in denen der Verkehrsgarten in der Olma-Halle 3.0 provisorisch betrieben werden könne. Er müsse zusammen mit den Verkehrsverbänden eine langfristige und zukunftsorientierte Lösung suchen, heisst es in der TCS-Mitteilung.

Freitag, 10. Juli - 19:09 Uhr

Der Osten von St.Gallen aus dem Helikopter

Das Hochtal der Stadt St.Gallen von Osten her.

Das Hochtal der Stadt St.Gallen von Osten her.

Bild: Raphael Rohner

Der Freitag war ein schöner Tag nicht nur zum Baden, sondern auch für einen Ausflug mit dem Helikopter. Das Bild zeigt das Hochtal der Stadt St.Gallen von Osten her. Vorne links ist die Kirche St.Maria-Neudorf zu erkennen. Links von der Kirche befindet sich die Leichtathletikanlage und gleich darüber das Paul-Grüninger-Stadion des SC Brühl. Auf gleicher Höhe in der Bildmitte wiederum ist das Fussballstadion Espenmoos mit dem charakteristisch geschwungen Betonbau der Tribüne zu erkennen.

Die im Text beschriebenen Eckpunkte im St.Galler Osten.

Die im Text beschriebenen Eckpunkte im St.Galler Osten.

Bildkombo: Raphael Rohner
Freitag, 10. Juli - 17:15 Uhr

Wetterwarnung für die Region St.Gallen-Rorschach: Warnung vor Gewittern mit Hagel, Starkregen und Sturmböen

(vre) Meteo-Plattformen im Internet haben eine Wetterwarnung für die Region St.Gallen-Rorschach herausgegeben: In der Nacht auf Samstag drohen demnach starke Gewitter mit Hagel und Sturmböen. Meteo-Schweiz etwa stuft das Gewitterrisiko als «Erhebliche Gefahr» ein. SRF- Meteo warnt vor einem Unwetter. Mit durchziehenden Gewittern ist bis am frühen Samstagmorgen zu rechnen, mit Regen bis Samstagmittag.

Das Wetterradar von SRF-Meteo prognostiziert die ersten gewittrigen Regengüsse in St.Gallen für den frühen Freitagabend.

Das Wetterradar von SRF-Meteo prognostiziert die ersten gewittrigen Regengüsse in St.Gallen für den frühen Freitagabend.

Screenshot: SRF Meteo

Die Prognosen erinnern an den Freitag, 26. Juni. Damals war am Mittag auch vor durchziehenden Gewittern gewarnt worden. Diese entluden sich dann am späten Nachmittag vor allem über der Region Rorschach. Unter anderem hagelte es Körner mit bis zu vier Zentimetern Durchmesser.

Freitag, 10. Juli - 16:46 Uhr

Nach dem Regen-Samstag gibt's ab Sonntag wieder Sonnenschein

(vre) Nach einer Badewoche mit viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen kommt von Freitagabend bis Samstagmittag die kalte Dusche: Von den Wetterfröschen im Internet werden Gewitter mit Starkregen und das Absinken der Temperaturen bis auf 14 Grad prognostiziert. Nach dem nassen Intermezzo sollte aber bereits ab Sonntag wieder Badiwetter mit viel Sonne und Temperaturen Im 20-Grad-Bereich herrschen.

Am Samstag wird es kein Gedränge auf dem Steg am Mannenweier geben. Ab Sonntag dürfte man sich aber hier wieder an die Sonne legen können.

Am Samstag wird es kein Gedränge auf dem Steg am Mannenweier geben. Ab Sonntag dürfte man sich aber hier wieder an die Sonne legen können.

Bild: Michel Canonica (25.6.2020)

Und hier noch die aktuellen Wassertemperaturen:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 10.7.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 24
Freibad Rotmonten 23
Familien- und Frauenbad Dreilinden 22
Mannenweier 24
Region
Badhütte Rorschach 22
Schwimmbad Arbon: See 23,2
Schwimmbad Arbon: Becken 24
Freitag, 10. Juli - 16:16 Uhr

Der FC St.Gallen in Genf ohne Görtler und Hefti

(pl) Nach dem packenden 3:3 in Lugano trifft der FC St.Gallen auf seiner Tour de Suisse schon am Sonntag auswärts auf Servette. Trainer Peter Zeidler muss dabei auf den im Tessin starken Lukas Görtler und auf Captain Silvan Hefti verzichten. Görtler ist nach der achten, Hefti nach der vierten gelben Karte der Saison gesperrt. Dafür kehrt in Genf der in Lugano gesperrte Jérémy Guillemenot ins Kader zurück. Sieben Runden vor dem Meisterschaftsende belegt St.Gallen punktgleich mit Leader Young Boys Platz zwei der Super-League-Tabelle. Die Berner treten am Samstag in Basel an.

Jeremy Guillemenot (im Bild in grün) kann am Sonntag bei der Begegnung des FC St.Gallen gegen Servette wieder mittun. Gegen Lugano war er gesperrt.

Jeremy Guillemenot (im Bild in grün) kann am Sonntag bei der Begegnung des FC St.Gallen gegen Servette wieder mittun. Gegen Lugano war er gesperrt.

Bild: Claudio Thoma/Freshfocus
(5.7.2020)

Einen Sieg im Schlafwagen dürfen die St.Galler in Genf nicht erwarten. Servette hat am Mittwoch beim 2:0-Heimsieg gegen Luzern überzeugt. Die Genfer festigten damit Rang vier. Servette sei ein noch besserer Gegner als es am Donnerstag Lugano gewesen sei, sagt denn auch Trainer Zeidler. Doch er spüre gerade in diesen intensiven Tagen einmal mehr, «dass wir eine besondere Mannschaft haben, eine Mannschaft, die besonderen Fussball spielen will».

Freitag, 10. Juli - 15:33 Uhr

Arbeit über weibliche Sexualität ausgezeichnet: «New Blood Award» für Absolventinnen der St.Galler Schule für Gestaltung

(pd/vre) Eine Arbeit von Nina Boschetti und Estelle Müller ist von der internationalen Design- und Art-Direction-Vereinigung (D&AD) prämiert worden. Die Absolventinnen des Lehrgangs Visuelle Gestaltung an der St.Galler Schule für Gestaltung erhielten die Nachwuchs-Auszeichnung «New Blood Award». Dies gemäss Mitteilung für eine Arbeit über ein Tabu-Thema: das sexuelle Wohlbefinden von Frauen.

Das ausgezeichnete Projekt ist aus einer Aufgabenstellung für «Teen Vogue» entstanden: Damit sollten Mittel und Wege gezeigt werden, um die Leserinnen des Magazins über das Thema «Sexuelles Wohlbefinden von Frauen» zu informieren und aufzuklären. Nina Boschetti und Estelle Müller konzipierten und gestalteten dafür das Online-Game «No Shame in the Game» für Freundinnen.

Die St.Galler Schule für Gestaltung ist im Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum (GBS) im Riethüsli untergebracht.

Die St.Galler Schule für Gestaltung ist im Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum (GBS) im Riethüsli untergebracht.

Bild: Urs Bucher (25.9.2019)

In Form eines Quiz stellt es sensible Fragen über die weibliche Sexualität und beantwortet sie auch gleich. «Wir möchten damit Tabus brechen und Hemmschwellen abbauen. Denn je öfter man über ein Thema spricht, desto leichter fällt es einem», werden die beiden Absolventinnen der Schule für Gestaltung in der Mitteilung zitiert.

Die 1962 gegründete Vereinigung Design & Art Direction zeichnet jedes Jahr herausragende Arbeiten aus Design und und Werbung aus. In diesem Jahr wurden für die Preisverleihung über 3000 Einsendungen aus 60 Ländern gesichtet und beurteilt. Hintergründe zum Projekt «No Shame in the Game» finden sich im Internet.

Freitag, 10. Juli - 14:55 Uhr

Zügeln mit Lastenvelo und Carsharing-Bus: Der VCS hat in der Stadt St.Gallen ein neues Büro bezogen

(pd/vre) Die VCS-Sektion St.Gallen/Appenzell wird 40 Jahre alt. Durch Engagement und «viel ehrenamtlichen Einsatz» sei sie in dieser Zeit zu «einer starken ökologischen und sozialen Stimme» geworden, heisst es in einer Mitteilung. Im Vordergrund stehe «die konstruktive Mitarbeit bei der Gestaltung einer zukunftsfähigen Region mit menschenfreundlichen Städten, der Förderung des Velo- und Fussverkehrs sowie des öffentlichen Verkehrs». Die Sektion zählt heute rund 5000 Mitglieder.

Mit Lastenvelos hat der VCSvon der Rorschacher- an die Geltenwilenstrasse gezügelt. Im Bild Stadtrat Peter Jans, einst auch Geschäftsführer des VCS St.Gallen/Appenzell, bei einer Cargo-Bike-Präsentation vor der «Militärkantine».

Mit Lastenvelos hat der VCSvon der Rorschacher- an die Geltenwilenstrasse gezügelt. Im Bild Stadtrat Peter Jans, einst auch Geschäftsführer des VCS St.Gallen/Appenzell, bei einer Cargo-Bike-Präsentation vor der «Militärkantine».

Bild: Stadt St.Gallen (6.7.2016)

Zum 40-Jahr-Jubiläum hat sich der VCS St.Gallen/Appenzell selber ein Geburtstagsgeschenk gemacht. Und dabei geht er mit gutem Beispiel voran: Die Sektion hat mit der Genossenschaft Kampa-Kollektiv an der Geltenwilenstrasse 35 ein Gemeinschaftsbüro gegründet und bietet dort neuerdings flexible Büroarbeitsplätze an. Gezügelt wurde vom alten Standort an der Rorschacher Strasse 21 wie es sich für den VCS gehört: mit Lastenvelos und Carsharing-Bus.

Details zur neuen Bürogemeinschaft «Oberbüro» (samt Möglichkeit zur Lösung von Abos) finden sich im Internet.

Freitag, 10. Juli - 12:35 Uhr

«Zukunft Innenstadt» will St.Gallen beleben: Bisher 330'000 Franken in Massnahmen investiert

Ziel von «Zukunft St.Galler Innenstadt» ist es, mit konkreten Massnahmen die Innenstadt zu beleben.

Ziel von «Zukunft St.Galler Innenstadt» ist es, mit konkreten Massnahmen die Innenstadt zu beleben.

Bild: Chrispix.ch/PD

(sk/pw) 2016 haben die Stadt und lokale Wirtschaftsverbände das partizipative Projekt «Zukunft St.Galler Innenstadt» gestartet. Ziel war gemäss Mitteilung vom Freitag, die Entwicklung und Belebung der Innenstadt zu analysieren und Antworten auf die Herausforderungen aufgrund des stark wachsenden Online-Handels und des Einkaufstourismus zu finden. In Arbeitsgruppen wurden bis heute diverse Projekte aus zehn Massnahmenfeldern umgesetzt. Insgesamt wurden bisher 330'000 Franken in die Massnahmen investiert.

Zum Gesamtprojekt gehören unter anderem die folgenden Vorhaben:

  • Die App «City Messenger» ermöglicht einen direkten Draht zu lokalen Geschäft und Restaurant. Das Internetportal «Pop-up City» hilft bei Zwischennutzungen.
  • Beim Blumenmarkt wurde in einer umfunktionierten, ehemaligen Telefonkabine eine Märlistation eröffnet. Um weitere Attraktionen für Kinder in der Innenstadt zu kreieren wurde der Verein Spielpunkte gegründet. Sternenstadt St.Gallen hat die Bemühungen zur Belebung der Stadt im Advent intensiviert.
  • Der Velo-Lieferdienst «ViaVelo» wurde lanciert
  • Die Ladenöffnungszeiten wurden ausgedehnt.
  • Das «City Management Board» erleichtert die Zusammenarbeit von Stadt und verschiedenen Institutionen. Eine erste Aktivität ist die Imagekampagne «Sankt».
Freitag, 10. Juli - 11:15 Uhr

Führung im Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen: Jugendstil, Bauhaus und die Landesausstellung 1939

(pd/vre) «Vom Jugendstil zum Bauhaus» heisst eine Ausstellung, die derzeit im Untergeschoss des Historischen und Völkerkundemuseums zu sehen ist. Am kommenden Mittwoch, 18 Uhr, führt Kuratorin Isabella Studer erneut durch diese Ausstellung im Museum im Stadtpark. Eine Rolle wird dabei gemäss Ankündigung der Veranstaltung auch der Landi-Stuhl von 1939 spielen.

Der Landi-Stuhl (links das Original, rechts ein Nachbau) ist ein Designklassiker, den Hans Coray für die Schweizerische Landesausstellung (Landi) 1939 entworfen hat.

Der Landi-Stuhl (links das Original, rechts ein Nachbau) ist ein Designklassiker, den Hans Coray für die Schweizerische Landesausstellung (Landi) 1939 entworfen hat.

Bild: PD

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung von der Jugendstil-Reformbewegung zwischen 1896 und 1914 bis hin zur Schliessung des Bauhauses durch die Nationalsozialisten 1933. Im Jugendstil gewann das Kunstgewerbe stark an Bedeutung. Das Bauhaus gilt als Geburtsstätte des modernen Designs. Das Historische und Völkerkundemuseum beseitzt eine grosse Sammlung mit Möbeln und Alltagsgegenständen aus dieser Zeit. Sie werden jetzt erstmals in einer Sonderausstellung präsentiert.

Freitag, 10. Juli - 9:51 Uhr

Behinderungen für Autos und ÖV: In einer Woche wird der Deckbelage auf den Zufahrten zum Gallusmarkt erneuert

(sk/vre) Beim Gallusmarkt im Osten von St.Gallen werden am Wochenende in einer Woche die Zufahrtsstrassen für Bauarbeiten komplett gesperrt. Ab Samstag, 18. Juli, 17.30 Uhr, bis Montag, 20. Juli, 5 Uhr, lässt das Tiefbauamt der Stadt vom Kreisel beim Gallusmarkt bis zur Bushaltestelle Favrestrasse einen neuen Deckbelag einbauen. Betroffen sind die Favre- sowie die angrenzende Martinsbrugg- und Simonstrasse. Die Trottoirs bleiben die ganze Zeit über begehbar.

Kreisel und Zufahrt zum Gallusmarkt: Hier soll in einer Woche der Deckbelag eingebaut werden. Die Strasse wäre dann von Samstag, 17.30 Uhr, bis Montag 5 Uhr, gesperrt.

Kreisel und Zufahrt zum Gallusmarkt: Hier soll in einer Woche der Deckbelag eingebaut werden. Die Strasse wäre dann von Samstag, 17.30 Uhr, bis Montag 5 Uhr, gesperrt.

Bild: Stadt St.Gallen

Die Arbeiten schliessen gemäss Mitteilung vom Freitag die Sanierung dieser Strassenabschnitte ab. Während der Sperrung wird der Verkehr über die Reherstrasse umgeleitet. Die Bushaltestellen Gallusmarkt und Favrestrasse werden vom Samstag, 18. Juli, 13 Uhr, bis Montag, 20. Juli, 5 Uhr, nicht bedient. Der ÖV verkehrt ebenfalls via Reherstrasse. An der Kreuzung Reherstrasse/Tablatweg wird eine provisorische Bushaltestelle eingerichtet.

Allerdings: Der Deckbelag kann nur bei trockenem Wetter eingebaut werden. Der definitive Entscheid zur Durchführung der Arbeiten beim Gallusmarkt fällt daher erst am Freitag, 17. Juli. Bei ungünstiger Wetterprognose werden die Arbeiten gemäss Mitteilung um eine Woche verschoben und von Samstag, 25. Juli, 17.30 Uhr, bis Montag, 27. Juli, 5 Uhr, ausgeführt.

Freitag, 10. Juli - 9:19 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Zehn neue Ansteckungen

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. Von Donnerstag auf Freitag fielen nach Angaben des Kantons im Internet wieder zehn Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun 910 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Todesfälle blieb hingegen unverändert bei 39. Von Mittwoch auf Donnerstag hatte der Kanton sieben, von Dienstag auf Mittwoch elf neue Fälle gemeldet.

Freitag, 10. Juli - 9:15 Uhr

Schwalbenschwanz: Einer der grössten Tagfalter der Schweiz

Leserbild. Silvia Vetsch fotografierte den Schwalbenschwanz in einem Garten in St.Gallen. Neben dem Segelfalter ist dieser Schmetterling einer der größten und auffälligsten Tagfalter der Schweiz.

Leserbild. Silvia Vetsch fotografierte den Schwalbenschwanz in einem Garten in St.Gallen. Neben dem Segelfalter ist dieser Schmetterling einer der größten und auffälligsten Tagfalter der Schweiz.

NAMEN & NOTIZEN: Zwei Bekannte Gesichter neu im Vorstand von Gastro Kanton St.Gallen

(mha/vre) Zwei Gastronomen aus der Region St.Gallen mischen künftig auch auf kantonaler Ebene mit: Rico Zindel, Geschäftsführer der Säntis Gastronomie AG, und Simon Fischer, Betriebsleiter des Restaurants Werk 1 in Gossau, sind neu im Vorstand von Gastro Kanton St.Gallen. Beide sind auch in Gastro-Regionalverbänden tätig.

Rico Zindel im Kühlraum der grossen Olma-Küchen.

Rico Zindel im Kühlraum der grossen Olma-Küchen.

Bild: Ralph Ribi (16.10.2018)

Man könnte nun meinen, die frisch in den Kantonalvorstand gewählten würden dort die gleichen «Ämtli» übernehmen wie regional. Dem ist jedoch überhaupt nicht so. Zindel hat bei Gastro Stadt St.Gallen den Vorsitz der Politikkommission inne. Kantonal ist er dagegen fürs Mitgliedermarketing zuständig. Wobei: Der Unterschied zwischen lobbyieren und werben ist nicht so gross.

Simon Fischer im Werk 1 in Gossau - coronagerecht mit Hygienemaske und Handschuhen.

Simon Fischer im Werk 1 in Gossau - coronagerecht mit Hygienemaske und Handschuhen.

Bild: Ralph Ribi (12.5.2020)

Simon Fischer ist Aktuar beim Regionalverband Gastro Fürstenland. Kantonal ist er für «Projekte» zuständig. Ein Aktuar gibt es im Kantonalverband gemäss Website nicht, aber vielleicht laufen Protokolle und andere Schriftstücke auch unter dem Stichwort «Projekte»?

Donnerstag, 9. Juli - 17:31 Uhr

Guckloch für Neugierige an der Bahnhofstrasse

(mha) Die rote Fensterfront von «Erotic & Fashion» prägte 25 Jahre lang die Bahnhofstrasse. Heuer schloss Betreiber Gino Iller den Laden und das Schaufenster wechselte die Farbe: von rot zu weiss.

Denn der Laden wird derzeit umgebaut. Das Tattoo- und Piercingstudio Spider-Fever-Tattoo will hier einziehen. Derzeit arbeiten Gründer Ralf Hungerbühler und sein Team noch an der Teufener Strasse 42:

Tattoo-Artist Ralf Hungerbühler.

Tattoo-Artist Ralf Hungerbühler.

Bild: Michel Canonica

Wer auf der Bahnhofstrasse am ehemaligen «Erotic & Fashion» vorbeispaziert, dem fallt wohl die Peepshow auf:

Bild: Instagram/Spider-Fever-Tattoo

Eine nostalgische Erinnerung an den Sexshop. Was aber durch die Löcher zu sehen ist, muss jeder selbst herausfinden.

Donnerstag, 9. Juli - 16:48 Uhr

Rösten auf hohem Niveau: Magazin zeichnet Turm-Kaffee aus

(pd/mha) Turm-Kaffee ist «Schweizer Röster des Jahres 2020». Die Auszeichnung wird durch das «Crema Magazin» verliehen. Dieses informiert gemäss eigenen Angaben über News und Trends aus der Kaffeewelt.

Die Fachjury hat gemäss einer Mitteilung überzeugt, dass das St.Galler Familienunternehmen das Rösten und Zubereiten auf «höchstem Niveau» zelebriert und das seit langem. Turm-Kaffee ist 259-jährig und damit gemäss einer Mitteilung die älteste Kaffeemarke der Schweiz.

Donnerstag, 9. Juli - 14:58 Uhr

Auf den Spuren engagierter St.Gallerinnen

(pd/dbu) Keine Strasse ist nach ihnen benannt, keine Gedenktafel informiert über ihr engagiertes Leben: So kommt es, dass man Frauen wie Ida Weber, Anna Schlatter-Bernet, Anni Brunner, Maria Geroe-Tobler oder die Infra-Frauen in St.Gallen nicht mehr kennt. Das soll sich nun ändern: Das Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte bietet ab August neu Frauenstadtrundgänge durch St.Gallen an.

Auch Maria Geroe-Tobler lernt man auf dem Frauenstadtrundgang durch St.Gallen kennen. Die Textilkünstlerin hat als einzige St.Gallerin am Bauhaus studiert.

Auch Maria Geroe-Tobler lernt man auf dem Frauenstadtrundgang durch St.Gallen kennen. Die Textilkünstlerin hat als einzige St.Gallerin am Bauhaus studiert.

Bild: PD

Die Touren führen an Orte, die mit dem Leben und Wirken von St.Gallerinnen – darunter Suffragetten, Geschäftsfrauen, Künstlerinnen oder Netzwerkerinnen ­­- verknüpft sind.

Gruppenführungen sind bereits jetzt buchbar unter www.frauenarchivostschweiz.ch

Donnerstag, 9. Juli - 13:59 Uhr

Gewinner des «E-Mobility»-Wettbewerbs verkündet

(pd/rms) Der Run auf den «E-Mobility»-Wettbewerb der Shopping Arena vom 11. Mai bis zum 27. Juni war gross: Über 30'000 Personen wollten einen der Preise im Gesamtwert von 100'000 Franken ergattern. Dies teilte die Arena am Donnerstag mit.

Die Gewinner der sechs Hauptpreise des «E-Mobility»-Wettbewerbs.

Die Gewinner der sechs Hauptpreise des «E-Mobility»-Wettbewerbs.

Bild: PD

Nachdem nun kürzlich die Gewinner gezogen wurden, konnten am 8. Juli in der Shopping-Arena die sechs Hauptpreise übergeben werden. Zu gewinnen gab es einen «Opel Ampera E» von der Zil-Garage St.Gallen AG, einem Unternehmen der «Hirn Automobile», fünf E-Bikes von Ochsner-Sport sowie Einkaufsgutscheine der Shopping-Arena.

Mittwoch, 8. Juli - 13:55 Uhr

Fahndung per Facebook: «Wilde Möhre» sucht einen Zechpreller

(jw/vre) Für was die Sozialen Medien doch alles gut sind: Ohne seine Zeche zu bezahlen, ist einer am Mittwoch aus der «Wilden Möhre» verschwunden, der Beiz im Lattich-Bau im Areal des Güterbahnhofs. Und schon ist er zur Fahndung ausgeschrieben. Auf Facebook.

Neben dem Tathergang und dem Signalement erfährt die geneigte Leserschaft im Facebook-Eintrag beispielsweise gleich auch noch, dass der Zechpreller nicht so clever ist, wie er wohl selber glaubt: Er liess im Lokal nämlich das Ladegeräte für sein Handy liegen. Obwohl: Vielleicht ist es gar nicht sein Ladegerät, sondern er hat auch das irgendwo gefunden...

Mittwoch, 8. Juli - 12:08 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Sieben neue Ansteckungen

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. Von Mittwoch auf Donnerstag fielen nach Angaben des Kantons im Internet sieben Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun exakt 900 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb hingegen unverändert bei 39. Von Dienstag auf Mittwoch hatte der Kanton elf, von Montag auf Dienstag nur zwei neue Fälle gemeldet.

Mittwoch, 8. Juli - 11:53 Uhr

Stadt St.Gallen will sich am Innovationspark Ost beteiligen: 300'000 Franken für die geplante Akiengesellschaft

(sk/vre) St.Gallen soll Standort für einen nationalen Innovationspark werden. Der Kanton hat das Bewerbungsdossier bei der Stiftung «Switzerland Innovation» deponiert. Über das Projekt an der Fürstenland- und Lerchenfeldstrasse wird dann auf Antrag der Stiftung der Bundesrat entscheiden. Sofern die Landesregierung grünes Licht gibt, will sich die Stadt St.Gallen am Innovationspark finanzielle beteiligen.

Das ehemalige «Tagblatt»-Gebäude an Fürstenland- und Lerchenfeldstrasse. Hier könnte der Innovationspark Ost angesiedelt werden.

Das ehemalige «Tagblatt»-Gebäude an Fürstenland- und Lerchenfeldstrasse. Hier könnte der Innovationspark Ost angesiedelt werden.

Bild: Raphael Saxer/Aumivi AG

Trägerin des neuen Innovationsparks Ost wird eine Aktiengesellschaft sein. Geplant ist für sie ein Aktienkapital von mindestens 2,7 Millionen. Die Stadt St.Gallen will gemäss Mitteilung vom Donnerstag Aktien für 300'000 Franken zeichnen. Zum Kreis der Aktionäre sollen auch die Ostschweizer Kantone, die Uni St.Gallen oder die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) gehören.

Der Innovationspark Ost soll zum «Netzwerk des Innovationsparks Schweiz» (www.switzerland-innovation.ch) gehören. Es schafft gemäss Mitteilung der Stadt für nationale und internationale Unternehmen eine Plattform, auf der sie ihre Forschungsaktivitäten gemeinsam mit Unis und Hochschulen vorantreiben. Es soll die Schweizer Forschungstätigkeit international sichtbar machen, im internationalen Vergleich wichtige Innovationsfelder besetzen und Forschungsteams von internationalen Unternehmen in der Schweiz ansiedeln.

Mittwoch, 8. Juli - 21:21 Uhr

«Zehn Gebote Vol. 2» von Frank und Patrik Riklin sind reisefertig: Am Donnerstag geht's nach Zürich und in den Fluss

(rar/vre) In den vergangenen zehn Tagen haben sie öffentlich und fleissig im St.Galler Klosterviertel gehämmert. Auf dem Plätzchen zwischen Chocolaterie, Industrie- und Handelskammer sowie Kathedrale haben Frank und Patrik Riklin ihre Version der «Zehn Gebote» auf Steintafeln verewigt. Diese bleiben nun aber nicht in St.Gallen, sondern reisen am Donnerstagmorgen nach Zürich.

Die Steintafeln mit den neuen «Zehn Geboten» vor der St.Galler Kathedrale bereit zum Abtransport.

Die Steintafeln mit den neuen «Zehn Geboten» vor der St.Galler Kathedrale bereit zum Abtransport.

Bild: Raphael Rohner (8.7.2020)

In der Schweizer Wirtschaftsmetropole wird das rund eine Tonne schwere Kunstwerk im Fluss versenkt. Dies soll gemäss Mitteilung zwischen 10 und 11 Uhr am Schanzengraben, also symbolschwer in der Nähe des Paradeplatzes und mitten im Zürcher Finanzdistrikt, geschehen. Die St.Galler Konzeptkünstler wollen so - in Partnerschaft mit einem Blockchain-Startup - am System der Wirtschaft rütteln.

Bei der Aktion gehe es «um Sinnorientierung, Haltung und Wertewandel - und um die Humanisierung des Investitionswesen», wird in der Mitteilung jenen erklärt, die nicht von selber drauf gekommen wären. Ab Donnerstag kann man im Internet zudem ins Kunstwerk «investieren». Die Mittel die dabei zusammenkommen, sollen durch einen Verein verwaltet und für weitere Aktionen rund um die zehn Gebotstafeln verwendet werden.

Mittwoch, 8. Juli - 19:35 Uhr

Auch der Sommerplausch für St.Galler Schulkinder ist gestartet: 32 lernen den Umgang mit Luftgewehr und Luftpistole

(pd/vre) Diesen Sommer werden viele St.Gallerinnen und St.Galler ihre Ferien zu Hause und nicht an irgendeinem Strand im Süden verbringen. Umso wichtiger sind Programme mit Veranstaltungen für den Nachwuchs. In der Stadt bieten Kindertreffs solche an, auf dem Programm für Schulkinder steht aber auch wieder der Sommerplausch. Er wird von der städtischen Dienststelle «Kinder, Jugend, Familie», dem einstigen Jugendsekretariat, organisiert. Die Kurse sind diese Woche gestartet - wegen des Coronavirus mit speziellen Sicherheitsauflagen.

Gut besucht war ab dem ersten Ferientag, ab Montag, auch ein Angebot im Schützenhaus Weierweid in St.Georgen. «Luftgewehr und Luftpistolen schiessen», wie der eine Woche dauernde Kurs heisst, wird von den Sportschützen St.Fiden und der Feldschützengesellschaft St.Gallen organisiert. In zwei «Klassen» bekommen 32 Jugendliche Einblick ins Sportschiessen. «Wir haben nicht so viele Interessenten erwartet. Mit 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind wir an die Grenze unserer Betreuungskapazität gekommen», freut sich Kursleiter Markus Angehrn.

Sommerplausch zu Zeiten des Coronavirus: Im Luftgewehrstand im Schützenhaus Weierweid werden während des Theorie-Unterrichts wie beim Schiessen Hygienemasken getragen.
6 Bilder
Ebenfalls dem Coronavirus geschuldet: Die Luftgewehre werden immer wieder desinfiziert.
Lernen, wie man mit der Luftpistole richtig zielt.
Und dann gilt es ernst: Die Jugendlichen wenden das soeben Gelernte an.
Mit Konzentration bei der Sache.
Am Kurs übers Sportschiessen mit Lufgewehr und Luftpistole nahmen am Montag auch junge Damen teil.

Sommerplausch zu Zeiten des Coronavirus: Im Luftgewehrstand im Schützenhaus Weierweid werden während des Theorie-Unterrichts wie beim Schiessen Hygienemasken getragen.

Bild: Emil Annen (7.7.2020)

Unterrichtet wird das sportliche Schiessen mit Luftgewehr und Luftpistole auf zehn Scheiben mit elektronischer Trefferanzeige. Im Zentrum stehen einmal Sicherheit und der Umgang mit den schiessenden Sportgeräten. Weitere Themen sind Konzentration, das Spüren des eigenen Körpers, die Bewegungsabläufe beim Schiessen bis in die Finger, aber auch der Umgang mit Erfolg und Misserfolg.

Markus Angehrn zeigte sich in einer Zwischenbilanz am Dienstagabend zufrieden mit dem, was die Jugendlichen im Schiessstand gezeigt hatten. Am Anfang seien viele von ihnen zappelig, gegen Ende des Kurses wirkten die meisten viel ruhiger. Fast die Hälfte der Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer sei nach der Ausbildung fähig, ein gutes Resultat, ein sogenanntes Kranzresultat, zu schiessen, sagt Angehrn.

Mittwoch, 8. Juli - 18:50 Uhr

Das Kulturfestival im Stadtpark ist trotz Coronavirus auf Kurs: Das kommende Wochenende ist schon wieder ausverkauft

(pd/vre) Gestern Dienstag ist das Kulturfestival im Stadtpark in seine dritte Woche gestartet. Das Konzert des Sängers und Songwriters William White war ausverkauft. Das Festival findet dank Coronakrise in angepasster Form vom 26. Juni bis 18. Juli am gewohnten Ort im St.Galler Stadtpark statt. Alle bisherigen Abende waren gut besucht, meist sogar ausverkauft.

Die Stimmung im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums war bisher immer sehr gut bis ausgezeichnet. Das zeigen auch die Bilder des Konzerts des Gipsy-Klezmer-Strassenorchesters Pätschwerk vom 2. Juli:

18 Bilder

Bild: Michel Canonica

Heute Mittwoch geht's mit dem Rap-Abend der Jas Crw & The Dawn weiter, am Donnerstag folgt ein Poetry-Slam-Anlass. Zu beiden Veranstaltungen gibt's noch einige wenige Tickets. Das Wochenende ist aber bereits komplett ausverkauft, es wird also keine Abendkasse geben. Was beim Gebotenen nicht verwundert (am Freitag Djane Pa-Tee und Farbenklang, am Samstag Marius & die Jagdkapelle sowie Crimer).

Das Kulturfestival im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseum wartet kommende Woche nochmals mit fünf Veranstaltungen auf. Bereits ausverkauft sind die Konzerte mit Velvet Two Stripes (17. Juli) und Panda Lux (18. Juli). Tickets gibt's hingegen noch für die Anlässe vom Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Türöffnung ist jeweils um 18.30, Konzertbeginn um 20.30 Uhr:

  • Dienstag, 14. Juli: Owen Kane (Rock)/Tüchel (Punk)
    Rund zwei Drittel der Tickets sind bereits verkauft. Die Organisatoren empfehlen, den Vorverkauf zu benutzen.
  • Mittwoch, 15. Juli: Riana (Singer/Songwriter)/Fraine (Indie-Pop)
  • Donnerstag, 16. Juli: Manuel Stahlberger (Kabarett)
    Rund 70 Prozent der Tickets sind bereits verkauft. Die Organisatoren empfehlen, den Vorverkauf zu benutzen.

Zu den Infos zum Kulturfestival im Internet.

Dachs, Manuel Stahlberger, Panda Lux, Jas Crw, Velvet Two Stripes: Das Kulturfestival St.Gallen setzt auf Ostschweizer Acts und ist das einzige Open Air weit und breit

Eine der wenigen Veranstaltungen, die im Sommer 2020 trotz Corona stattfinden, ist das Kulturfestival St.Gallen. Vom 26. Juni bis 18. Juli steigen Konzerte im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums. Die ursprünglich gebuchten internationalen Acts sind weggefallen. Jetzt setzen die Organisatoren auf Bands aus der Region.
Roger Berhalter/Linda Müntener
Mittwoch, 8. Juli - 16:35 Uhr

Mehr Stellensuchende auch in Stadt und Region St.Gallen: Anstieg von Juni 2019 zu Juni 2020 aber tiefer als in anderen Wahlkreisen

(SK/vre) Am Mittwoch hat der Kanton St.Gallen Zahlen zu Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit publiziert. Sie zeigen, dass die Coronakrise sich weiterhin negativ auf die Wirtschaftsentwicklung auswirkt. Im Juni 2020 waren 13'103 Personen auf Stellensuche. Das sind 244 mehr als noch im Mai 2020. Gegenüber dem Juni 2019 hat die Zahl der Stellensuchenden im Kanton St.Gallen um 42,2 Prozent zugenommen - von 9'213 auf 13'103.

Im Wahlkreis St.Gallen-Gossau haben im Juni 2020 3'537 Personen eine Stelle gesucht. Das sind 72 mehr als im Mai 2020. Im Juni dieses Jahres waren 30,5 Prozent mehr Personen auf Stellensuche als ein Jahr zuvor. Im Wahlkreis Rorschach waren im Juni 2020 1'399 Personen auf Stellensuche - 18 mehr als im Mai 2020 und 48,8 Prozent mehr als im Juni 2019.

Stellensuchende in den St.Galler Wahlkreisen

Juni 2020 im Vergleich zum Juni 2019 und zum Mai 2020
Wahlkreis Mai 2020 Juni 2020 Juni 2019 +/- in % Juni zu Juni
St.Gallen-Gossau 3465 3537 2711 + 30.5
Rorschach 1381 1399 940 + 48.8
Rheintal 2111 2186 1407 + 55.4
Werdenberg 906 927 638 + 45.3
Sarganserland 784 773 476 + 62.4
See-Gaster 1522 1537 1035 + 48.5
Toggenburg 810 818 592 + 38.2
Wil 1880 1926 1413 + 36.3
Kanton St.Gallen 122'859 13'103 9'213 + 42.2
Schweiz 232'982 233'454 170'800 + 36.7
Mittwoch, 8. Juli - 15:38 Uhr

Neuer Chef für Medienschule und Ausbildungsradio Toxic.fm: Andreas Batliner folgt auf Philipp Kröger

(pd/vre) Die RSS-Medienschule, zu der «Toxic.fm» gehört, bekommt einen neuen Geschäftsführer: Der 29-jährige Andreas Batliner übernimmt per 1. September von Philipp Kröger. Der hatte die RSS während zehn Jahren geführt. Batliner war mehrere Jahre bei Radio Liechtenstein tätig – als Redaktor und Moderator, zuletzt als Programmleiter und Mitglied der Geschäftsleitung. Kröger verlässt gemäss Mitteilung die RSS, um sich beruflich neu zu orientieren.

Wechsel in der Leitung der RSS-Medienschule: Philipp Kröger (links) gibt als Geschäftsführer ab, Andreas Batliner übernimmt am 1. September.

Wechsel in der Leitung der RSS-Medienschule: Philipp Kröger (links) gibt als Geschäftsführer ab, Andreas Batliner übernimmt am 1. September.

Bild: PD

Die RSS AG ist aus der Stiftung Herzschlag hervorgegangen, die 2001 an der Universität St.Gallen gegründet wurde, um ein Studenten- und Ausbildungsradio aufzubauen. Heute betreibt sie mit «Toxic.fm» das einzige konzessionierte Ausbildungsradio der Schweiz und bietet Lehrgänge in den Bereichen Redaktion, Moderation, Video- und Online-Journalismus an. Aktionäre der RSS AG sind die Universität und die HSG-Studentenschaft sowie das Medienunternehmen «CH Media».

Mittwoch, 8. Juli - 15:12 Uhr

FC St.Gallen tritt am Donnerstagabend im Tessin an: Mit Sicherheit kein leichtes Spiel gegen das heimstarke Lugano

(cbr) Am Donnerstag, ab 20.30 Uhr, spielt der FC St.Gallen die 29. Runde der Super League in Lugano. Gegen die Tessiner muss Trainer Peter Zeidler den gelbgesperrten Jérémy Guillemenot ersetzen, André Ribeiro oder Jordi Quintillà scheinen am ehesten für die Rolle prädestiniert. Die Aufgabe im Tessin wird nicht einfach: Das Team von Coach Maurizio Jacobacci hat in der Rückrunde zu Hause bereits die Young Boys oder Basel besiegte.

FCSG-Trainer Peter Zeidler will am Donnerstag gegen Lugano am Intensivfussball des derzeitigen Super-League-Leaders festhalten.

FCSG-Trainer Peter Zeidler will am Donnerstag gegen Lugano am Intensivfussball des derzeitigen Super-League-Leaders festhalten.

Bild: Urs Bucher (27.1.2020)

FCSG-Trainer Peter Zeidler will am Donnerstag am Intensivfussball des Leaders festhalten. Er sagt: «Die Mannschaft des FC Lugano ist ganz grundsätzlich schwierig zu spielen, sie agiert aggressiv, lauffreudig, hat gut Einzelspieler. Wir kennen den Plan des Gegners, und wir wissen, was wir zu tun haben.»

Nach dem Schlusspfiff reisen die St.Galler weiter auf ihrer Tour de Suisse nach Saillon im Wallis. Dort logieren sie bis Sonntag und vor dem Spiel in Genf. Eine zweite Gruppe um Guillemenot wird am Freitagmorgen ebenfalls ins Wallis aufbrechen.

Mittwoch, 8. Juli - 14:47 Uhr

FC St.Gallen verlängert Vertrag mit Nico Strübi

Nico Strüber, dritter Goali des FC St.Gallen.

Nico Strüber, dritter Goali des FC St.Gallen.

Bild: PD

(pd/vre) Der FC St.Gallen hat den Vertrag mit einem weiteren eigenen Nachwuchsspieler verlängert. Nico Strübi unterzeichnete neu bis Sommer 2021. Der 20-Jährige gehört seit dieser Saison der 1. Mannschaft an. Er komplettiert als dritter Mann das Goalie-Team um Torhütertrainer Stefano Razzetti. Hier geht's zum Videoporträt von Nico Strübi im Internet.

«Die Vertragsverlängerung mit Nico Strübi freut uns sehr. (...) Nach seiner schweren Verletzung im vergangenen November hat er sich auf bemerkenswerte Art und Weise zurückgekämpft und sich seinen Platz in unserem Team verdient», wird FCSG-Präsident Matthias Hüppi in der Mitteilung zur Vertragsverlängerung zitiert. Strübi spielte vorher beim Nachwuchs des FC Gossau, des FC Wil und des FC St.Gallen, bevor er bei Letzterem in die U21 kam.

Mittwoch, 8. Juli - 14:24 Uhr

Im Tiefflug durch St.Gallen: Hauptproblem in der Stadt sind nicht die Raser, sondern die Krachmacher und Schrauber

(vre) Während des Anti-Corona-Lockdowns hat die Kantonspolizei St.Gallen überdurchschnittlich viele Geschwindigkeitsübertretungen registriert. Unter anderem hat sie 13 Raser aus dem Verkehr gezogen. Der «Negativrekordhalter» innerorts war mit 118 statt 50 Stundenkilometer unterwegs. Ein anderer fuhr auf der St.Galler Stadtautobahn mit 159 statt der erlaubten 80 Stundenkilometer.

Weniger Probleme mit Rasern hatte während des Lockdowns die Stadtpolizei St.Gallen. Sie registrierte gemäss Polizeisprecher Roman Kohler zwei solcher Fälle, bei denen Autofahrer innerorts statt mit 50 mit über 100 Stundenkilometer unterwegs waren. In einem Fall wurden vier Autos, im anderen ein Fahrzeug beschlagnahmt. Insgesamt sei die Mehrheit der Autolenker in der Stadt nicht schneller als sonst gefahren, sagt Kohler auf Anfrage.

Raser: Es gab sie während des Anti-Corona-Lockdowns zwar auch in der Stadt St.Gallen, Autoposer waren und sind aber hier für die Polizei das grössere Problem.

Raser: Es gab sie während des Anti-Corona-Lockdowns zwar auch in der Stadt St.Gallen, Autoposer waren und sind aber hier für die Polizei das grössere Problem.

Symbolbild: Ruedi Hirtl (12.8.2019)

Raserfälle seien in der Stadt sowieso viel seltener als «auf dem Land». Die Strassengestaltung erlaube es hier vielenorts gar nicht, schneller als 50 Stundenkilometer zu schnell zu fahren. Mehr Kopfzerbrechen machen der Stadtpolizei jene, die mit dem Auto unnötig Lärm verursachen oder mit technisch veränderten Fahrzeugen unterwegs sind. In diesem Zusammenhang hat die Stadtpolizei seit Mitte März rund zehn Autos aus dem Verkehr gezogen.

Die Zahl der Hinweise auf solche Delikte aus der Bevölkerung habe während des Lockdowns zugenommen, sagt Roman Kohler. Einerseits seien wohl mehr Autoposer unterwegs gewesen, anderseits seien diese auf den leeren Strassen mehr aufgefallen. Das Thema jedenfalls habe die Bevölkerung auch in der Stadt stark beschäftigt. Mit den Lockerungen der Anti-Corona-Vorschriften habe die Zahl der Hinweise auf Schnellfahrer und Autoposer wieder abgenommen, stellt Roman Kohler fest.

Mittwoch, 8. Juli - 12:27 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Zehn Ansteckungen mit dem Virus in den vergangenen 24 Stunden

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. Von Montag auf Dienstag fielen nach Angaben des Kantons im Internet zehn Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 893 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb hingegen unverändert bei insgesamt 39. Von Montag auf Dienstag hatte der Kanton zwei, fürs Wochenende elf neue Ansteckungen gemeldet.

Mittwoch, 8. Juli - 12:10 Uhr

Auch das Kunstmuseum bietet ein reichhaltiges Ferienprogramm: Kulturellen Wundertüten, Führungen und Picknickkörbe

(pd/vre) Vom 12. Juli bis 9. August bietet das Kunstmuseum ein spezielles Ferienprogramm an. Es richtet sich an Gäste von auswärts, aber auch an St.Gallerinnen und St.Galler, die während ihrer Ferien auf Balkonien Lust auf einen Kulturausflug bekommen. Im Programm sind Wundertüten, die Familien bei der Erkundung des Museums unterstützen. Angeboten werden aber auch Führungen mit und ohne Picknick im Stadtpark.

Eine Wundertüte, die den Museumsbesuch spannend macht: Die Kunst-Tüte richtet sich an Familien mit Kindern ab drei Jahren.

Eine Wundertüte, die den Museumsbesuch spannend macht: Die Kunst-Tüte richtet sich an Familien mit Kindern ab drei Jahren.

Bild: PD

Die Kunst-Tüte für Kinder und Familien ermöglicht Reisen ins Fantasie-Farbenland, ins 17. Jahrhundert oder - passend zur Ausstellung von Geta Brătescu - durch «Getas Universum». In den Tüten stecken Anregungen für den Museumsbesuch, Rätsel für die ganze Familie, Gestaltungsideen und Materialien um daheim kreativ zu werden. Die Tüten sind für je einen Fünfliber an der Museumskasse erhältlich.

Die Gemäldesammlung des Museums kann auf Schwerpunkt-Führungen erkundet werden. Sie starten jeweils um 11 Uhr und konzentrieren sich auf die Länder Italien (12. und 16. Juli), Niederlande (19. und 23. Juli), Frankreich (26. und 30. Juli) sowie Schweiz (2. und 8. August). An den entsprechenden Tagen kann man Picknickkörbe (zu zwanzig Franken das Stück) mit landestypischer Verpflegung reservieren lassen. So kann man den Museumsbesuch im Stadtpark kulinarisch abrunden.

Zum Ferienprogramm des Kunstmuseums St.Gallen gehören Führungen durchs kühle Gemäldedepot unter dem Stadtpark.

Zum Ferienprogramm des Kunstmuseums St.Gallen gehören Führungen durchs kühle Gemäldedepot unter dem Stadtpark.

Bild: PD

Eine weitere Führung im Sommerprogramm des Kunstmuseums ist ideal für Hitzetage; durchgeführt wird sie aber natürlich unabhängig vom Wetter. Dabei kann das normalerweise nicht zugängliche, kühle Gemäldedepot unter dem Stadtpark besichtigt werden. Start dazu ist jeweils um 18.30 Uhr, und zwar am 15., 22. und 29. Juli sowie am 2. August.

Informationen zum Sommerprogramm des Kunstmuseums St.Gallen gibt's einerseits im Internet anderseits an der Museumskasse (071'242'06'83). Geöffnet ist das Museum am Dienstag sowie von Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr, sowie am Mittwoch, 10 bis 20 Uhr.

Mittwoch, 8. Juli - 11:25 Uhr

Genossenschaft Unterer Brühl reduziert ihr Olma-Programm: Kein Festzelt, im Waaghaus soll aber trotzdem gefeiert werden

(pd/vre) Die diesjährige Olma findet wegen des Coronavirus nicht statt. Und auch der Herbstjahrmarkt ist heute Mittwoch abgesagt worden. Das veranlasst jetzt auch die Genossenschaft Unterer Brühl «schweren Herzens» ihr Festprogramm für die Zeit vom 8. bis 18. Oktober zu reduzieren.

Heuer findet die Olma wegen des Coronavirus nicht statt. Abgesagt sind auch Herbstjahrmarkt und Festzelte auf dem Unteren Brühl. Ein «Jahrmarkt light» und die Festwirtschaft im Waaghaus sollen aber durchgeführt werden.

Heuer findet die Olma wegen des Coronavirus nicht statt. Abgesagt sind auch Herbstjahrmarkt und Festzelte auf dem Unteren Brühl. Ein «Jahrmarkt light» und die Festwirtschaft im Waaghaus sollen aber durchgeführt werden.

Bild: Gian Ehrenzeller/KEY
(10.10.2019)

Verzichtet wird auf die Durchführung der Veranstaltungen auf dem Unteren Brühl. Betroffen von dieser Absage sind das FM1-Festzelt, das Fondue-Stübli und der Walliser Stall. Der Entscheid dafür sei «mit grossem Bedauern» gefällt worden, in der aktuellen Situation sei das Risiko wegen der Coronapandemie aber zu gross, heisst es in einer Mitteilung der Genossenschaft vom Mittwoch.

In Planung bleibt der Betrieb einer Gastwirtschaft mit musikalischer Unterhaltung vom 8. bis 18. Oktober im Waaghaus. Wenn immer möglich, findet gemäss Mitteilung die traditionelle Generalversammlung der Genossenschaft Unterer Brühl in veränderter Form am 7. Oktober im Waaghaus statt.

Mittwoch, 8. Juli - 11:05 Uhr

Handballerinnen des LC Brühl schliessen Planung für nächste Saison ab: Patrizia Brunner spielt 2020/21 neu in der ersten Mannschaft

(pd/vre) Auf die Saison 2020/21 schafft mit Patrizia Brunner eine Spielerin aus den eigenen Reihen den Sprung in die erste Mannschaft der Handballerinnen des LC Brühl. Mit diesem Wechsel schliesst der LCB gemäss Mitteilung gleichzeitig seine Vorbereitungen für die kommende Spielzeit ab.

Die Rückraumspielerin wechselte aufgrund ihres Studiums in der Saison 2017/18 zum damaligen Liga-Konkurrenten HSG Leimental. Dann erlitt sie aber eine schwere Knieverletzung und verpasste daraufhin die ganz Saison sowie den Start der folgenden Spielzeit. Nach der relativ langen Verletzungspause und mit dem Wechsel zurück nach St.Gallen gab Brunner ihr Comeback in der zweiten Brühler Mannschaft.

Patrizia Brunner (links) im Halbfinal des Handballcups gegen die Bernerin Nora Rohde. LC Brühl II spielte dabei gegen Herzogenbuchsee.

Patrizia Brunner (links) im Halbfinal des Handballcups gegen die Bernerin Nora Rohde. LC Brühl II spielte dabei gegen Herzogenbuchsee.

Bild: Benjamin Manser (10.12.2019)

Sie tat dies mit beachtlichem Erfolg. In der Saison 2019/20 erzielte die 24-Jährige aus 18 Spielen 116 Tore und führte in einer unglaublichen Cup-Serie das zweite LCB-Team in den Cupfinal. Das Finalspiel konnte dann coronabedingt nie durchgeführt werden, da die gesamte Meisterschaft abgesagt werden musste, also ohne Meister und Cupsieger endete.

Dienstag, 7. Juli - 17:23 Uhr

Fest- und Hochzeitsmesse wird abgesagt

Mit etwa 200 Ausstellern ist die Messe eine wichtige Plattform in der Hochzeitsbranche.

Mit etwa 200 Ausstellern ist die Messe eine wichtige Plattform in der Hochzeitsbranche.

Bild: Ladina Bischof

(pd/lim) Noch eine Absage aufgrund des Coronavirus: Die Fest- und Hochzeitsmesse St.Gallen wird im November 2020 nicht durchgeführt. Nach Einschätzung der Olma Messen wäre die Durchführung zwar auch mit coronabedingten Einschränkungen und einem entsprechenden Schutzkonzept möglich, heisst es in einer Medienmitteilung der Veranstalter. «Allerdings zeigte sich in den vergangenen Wochen, dass die teilnehmenden Branchen und Aussteller äusserst stark vom Lockdown und den Massnahmen rund um das Coronavirus getroffen wurden.»

Durch die Absage zahlreicher Hochzeiten und Festivitäten bis in den Herbst und die Verschiebung geplanter Anlässe ins kommende Jahr fehlen den Firmen Aufträge über mehrere Monate hinweg. Dies führe dazu, dass derzeit viele Aussteller keine Marketingmittel aufbringen könnten und deshalb dieses Jahr auf eine Messeteilnahme verzichten müssten. Deshalb habe man sich «schweren Herzens» gegen eine Durchführung entschieden, heisst es weiter. Die Veranstalter sind überzeugt, die Messe im kommenden Jahr wieder im gewohnten Rahmen durchführen zu können.

Dienstag, 7. Juli - 16:47 Uhr

Zahlen, Daten und Fakten zur Stadt St.Gallen auf einen Blick: Die neue Broschüre «St.Gallen kompakt» liegt auf

(sk/ghi) Die städtische Verwaltung hat heute Dienstag die neue Ausgabe von «St.Gallen kompakt» veröffentlicht. In der 16 Seiten starken Broschüre werden die neusten Zahlen zu Bevölkerung, Klima, Geografie, Mobilität und Wirtschaft sowie Fakten zu Politik und Geschichte der Stadt St.Gallen aufgeführt.

Wie viele Stadtsanktgallerinnen und Stadtsanktgaller sind katholisch? Wie wird der Stadtboden genutzt? Und wie viele Zu- und Wegzüge gab es 2019 zu verzeichnen? Diese und weitere Fragen werden in der Broschüre beantwortet.

Wie viele Stadtsanktgallerinnen und Stadtsanktgaller sind katholisch? Wie wird der Stadtboden genutzt? Und wie viele Zu- und Wegzüge gab es 2019 zu verzeichnen? Diese und weitere Fragen werden in der Broschüre beantwortet.

Bild: Ralph Ribi

Ein Schwerpunkt der Publikation liegt gemäss Mitteilung auf den Themen Umwelt und Energie. So erfährt man unter anderem, dass der erste rein batteriebetriebene E-Bus in der Flotte der VBSG jährlich 48 Tonnen CO2 spart, 247 Bienenschwärme in der Stadt leben und 488 Elektrofahrzeuge eingelöst sind. Entstanden ist die Broschüre in enger Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen. Die Stelle koordiniere im Auftrag der Stadt die Statistikaktivitäten und garantiere eine hohe Qualität der Grundlagen.

Erhältlich ist die Publikation in gedruckter Form am Infodesk im St.Galler Rathaus sowie online als PDF.

Dienstag, 7. Juli - 16:22 Uhr

Bertrand Piccard eröffnet Wasserstoff-Tankstelle in St.Gallen: Bis 2023 ein flächendeckendes Netz schaffen

(pd/vre) Heute Dienstag ist an der Oberstrasse in St.Gallen die erste Wasserstoff-Tankstelle der Ostschweiz dem Betrieb übergeben worden. Eröffnet wurde sie von Bertrand Piccard. Betrieben wird sie von der «Avia». Die Anlage an der Oberstrasse ist die zweite öffentliche Wasserstoff-Tankstelle der Schweiz. Die erste hat Coop im Jahr 2016 in Hunzenschwil (zwischen Lenzburg und Aarau) eröffnet.

Bertrand Piccard hat am Dienstag die zweite Wasserstoff-Tankstelle der Schweiz eröffnet. Sie befindet sich an der Oberstrasse in St.Gallen.

Bertrand Piccard hat am Dienstag die zweite Wasserstoff-Tankstelle der Schweiz eröffnet. Sie befindet sich an der Oberstrasse in St.Gallen.

Bild: Benjamin Manser (7.7.2020)

«Was die Schweizer Privatwirtschaft da schafft, ist weltweit einzigartig. Einige glaubten, die Wasserstoff-Industrie sei eine reine Utopie. Die Schweiz aber beweist, dass sich elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge und Personenwagen mit sauberem Wasserstoff betanken und ohne CO2-Emissionen fahren lassen», schwärmt der Luftfahrtpionier in einer Medienmitteilung des Fördervereins «H2 Mobilität Schweiz» zur St.Galler Eröffnung.

Der Verein will bis Ende 2020 auf der Achse vom Boden- an den Genfersee vier zusätzliche Wasserstoff-Tankstellen zur Verfügung stellen: in Rümlang (ZH), Zofingen (AG), Bern (BE) und Crissier (VD). Sie bieten Wasserstoff für Nutzfahrzeuge (350 bar) und Personenautos (700 bar) an. Der weitere Ausbau sieht vor, zwischen 2021 und 2025 insgesamt 1’600 Wasserstoff-Elektro-Nutzfahrzeugen in Betrieb zu setzen und bis Ende 2023 ein flächendeckendes Wasserstoff-Tankstellennetz zu schaffen.

Dienstag, 7. Juli - 15:35 Uhr

Bilanz der Amphibienrettung 2020 in St.Gallen und Gaiserwald: Freiwillige tragen fast 7500 Tiere über befahrene Strassen

(vre) Sobald es im Frühling wärmer wird, zieht es jeweils Grasfrösche, Erdkröten und Molche zur Hochzeit zu ihren Laichgewässern. Auf dem Weg dorthin müssen die Tiere teils stark befahrene Strassen überqueren. Damit sie dabei nicht «unter die Räder» kommen, sind in St.Gallen und Gaiserwald Jahr für Jahr Dutzende Freiwillige des Naturschutzverein Stadt St.Gallen und Umgebung (NVS) im Einsatz.

Eine Erdkröte sitzt neben einem Randstein.
11 Bilder
Ein Erdkrötenpaar wird eingesammelt.
Zwei Grasfrösche auf dem Weg zum Laichweiher. Die Männchen (dunkleres Tier) lassen sich dorthin häufig vom nicht viel grösseren Weibchen tragen.
Eine Erdkröte (vorne) und zwei Grasfrösche in einem Sammelkübel von Amphibienrettern am Bildweier.
Ein Bergmolch. Die Tiere sind durch die auffällige orange Färbung des Bauchs leicht zu erkennen.
Ein bei uns heute seltener Fadenmolch. Die Tiere sind am kleinen Faden zuhinterst am Schwanz zu erkennen.
Amphibienretterinnen in Aktion: Sie kontrollieren beim Einnachten und im Morgengrauen einen Amphibienzaun und sammeln die Tiere ein, die sich dahinter sammeln. Sie werden dann zum nächsten Laichgewässer getragen.
Am Ziel: Ein Grasfrosch zwischen Laichballen, aus denen bald einmal Kaulquappen schlüpfen werden. Diese verwandeln sich dann bis Sommer in kleine Frösche, die zu Tausenden den Weiher verlassen werden.
Ein Krötenpaar beim Ablaichen. Erdkröten schlingen ihren Laich in langen Schnüren um die Stengel von Wasserpflanzen.
Ein Warnschild für Velofahrer am Bodensee. Es macht auf den Froschnachwuchs aufmerksam, der den Weiher verlässt und hier über den Veloweg wandert.
Einer der kleinen Hüpfer, der gerade den Laichweiher verlassen hat.

Eine Erdkröte sitzt neben einem Randstein.

Bild: Hanspeter Schiess (2.5.2014)

Sie warten an bekannten Strassenquerungen auf wandernde Amphibien, fangen sie - meist mit Hilfe von temporären Zäunen - ein und tragen sie dann zum nächsten Laichgewässer. Jetzt liegen die Zahlen für diesen Frühling vor. Insgesamt trugen NVS-Freiwillige an vier Stellen in der Stadt und an zwei Stellen auf Gebiet der Gemeinde Gaiserwald 7461 Tiere über die Strasse.

Den grössten Anteil haben dabei die Erdkröten mit 6359 Tieren, gefolgt von 810 Grasfröschen, 254 Berg- und sechs der seltenen Fadenmolche. Im Einsatz waren die Helferinnen und Helfer des NVS am Bildweier, am Mühleggweier, an Oberstrasse/Fürstenlandstrasse/Burgweier, am Ostfriedhof, am Sonnenberg in Abtwil sowie in der Spisegg an der Grenze von St.Gallen und Engelburg.

Amphibienrettung St.Gallen

Durch Freiwillige des Naturschutzvereins im Frühling 2020 gerettete Tiere.
Ort Grasfrösche Erdkröten Bergmolche Fadenmolche Wasserfrösche Total
Bildweier 337 2900 31 0 0 3268
Mühleggweier 92 1382 51 0 0 1525
Oberstrasse 73 1019 36 0 0 1128
Ostfriedhof 22 780 13 0 0 815
Sonnenberg/Abtwil 54 240 120 6 32 452
Spisegg/Engelburg 232 38 3 0 0 273
Total 810 6359 254 6 32 7461

Der Naturschutzverein der Stadt St.Gallen und Umgebung ist nicht nur für die Amphibienrettung, sondern auch für andere praktische Arbeiten in der Natur ständig auf der Suche nach Helferinnen und Helfern. Informationen über Einsatzmöglichkeiten gibt's im Internet.

Dienstag, 7. Juli - 12:12 Uhr

Handballtalent des LC Brühl beendet die Karriere: Yarima Altherr zieht sich nach Verletzungsserie zurück

(pd/vre) Nach langer Entscheidungsphase hat sich Yarima Altherr entschieden, aus dem Leistungshandball zurückzutreten. Der LC Brühl, in dessen erster Mannschaft sie spielte, bedauert diesen Entscheid in einer Mitteilung sehr, kann ihn aufgrund der Verletzungsgeschichte der Spielerin aber mehr als nachempfinden

Yarima Altherr kommt aus Muolen. Sie durchlief die Juniorinnenstufen des LC Brühl und debütierte mit erst 17 Jahren in der ersten Mannschaft. Dort machte die grossgewachsene Rückraumspielerin mit sehr guten Leistungen auf sich aufmerksam. Im ersten Playoff-Spiel am 17. Mai 2018 gegen die Spono Eagles erzielte die Rückraumwerferin fünf Tore aus fünf Versuchen, vier davon in den letzten drei Minuten der Verlängerung.

Yarima Altherr (im grünen Leibchen) bei einem Spiel der Brühler Handballfrauen gegen Spono Eagles 4.

Yarima Altherr (im grünen Leibchen) bei einem Spiel der Brühler Handballfrauen gegen Spono Eagles 4.

Bild: Ralph Ribi (19.5.2018)

In der Saison 2018/19 erlitt Yarima Altherr einen Kreuzbandriss und verpasste die gesamte Saison. Nach einer langen Verletzungspause kämpfte sie sich zurück ins Team. Das Verletzungspech schlug aber wieder zu und die inzwischen 20-Jährige erlitt erneut einen Kreuzbandriss. Jetzt hat sie sich wegen dieser Verletzungsserie zum Rücktritt aus dem Leistungshandball entschieden.

Dienstag, 7. Juli - 11:15 Uhr

Fahrerflucht in Berg SG: Pfosten gerammt, Bäume touchiert und dann nach Hause gefahren

(kapo/vre) In der Montagnacht ist ein 28-Jähriger mit seinem Auto auf der Pfauenmoosstrasse in Berg SG verunfallt. Danach fuhr er weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, wurde später aber von St.Galler Stadtpolizisten zu Hause angetroffen. Der angerichtete Flurschaden beträgt gemäss Mitteilung der Kantonspolizei über 10'000 Franken. Am Auto entstand nochmals Schaden von rund 20'000 Franken.

Das arg demolierte Unfallfahrzeug abgestellt am Wohnort des 28-Jährigen, der in der Montagnacht in Berg SG verunfallt und weitergefahren ist.

Das arg demolierte Unfallfahrzeug abgestellt am Wohnort des 28-Jährigen, der in der Montagnacht in Berg SG verunfallt und weitergefahren ist.

Bild: Kantonspolizei SG (6.7.2020)

Der 28-Jähriger war am Montag, kurz vor Mitternacht, mit seinem Auto von Steinach in Richtung Wittenbach unterwegs. In Berg SG geriet er auf der Pfauenmoosstrasse, kurz vor deren Verzweigung mit der Arbonerstrasse, rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen zwei Pfosten und touchierte zwei Bäume. Anschliessend fuhr er mit seinem defekten Auto nach Hause, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

An seinem Wohnort traf ihn kurze Zeit später eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen an, die ihn für die weiteren Ermittlungen der Kantonspolizei übergab. Der 28-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft. Er musste auf Verfügung der Staatsanwaltschaft hin eine Blut- und Urinprobe abgeben. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.

Dienstag, 7. Juli - 10:35 Uhr

Grossandrang an der Nektar-Tankstelle

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte Insekten auf einer Blüte bei Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte Insekten auf einer Blüte bei Abtwil.

Dienstag, 7. Juli - 10:30 Uhr

Sattelschlepper gegen Auto: Drei Verletzte auf der St.Galler Stadtautobahn - dreijähriges Kind im Spital

(kapo/vre) Zu einem spektakulären Unfall ist es am Montagnachmittag auf der St.Galler Stadtautobahn gekommen. Bei einem Spurwechsel zwischen den Anschlüssen Kreuzbleiche und Winkeln in Fahrtrichtung Gossau stiess ein Sattelschlepper mit einem Personenauto zusammen. Drei Personen wurden leicht verletzt; ein dreijähriges Kind musste nach Angaben der Kantonspolizei in Spitalpflege gebracht werden. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

In diesem Auto wurden am späten Montagnachmittag auf der St.Galler Stadtautobahn bei der Kollision mit einem Sattelschlepper drei Personen - darunter ein Kind - leicht verletzt.

In diesem Auto wurden am späten Montagnachmittag auf der St.Galler Stadtautobahn bei der Kollision mit einem Sattelschlepper drei Personen - darunter ein Kind - leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei SG (6.7.2020)

Ein 26-Jähriger war am Montag, 16.40 Uhr, mit seiner 26-jährigen Begleiterin und einem dreijährigen Kind von St.Gallen nach Gossau unterwegs. Über die Einfahrt Kreuzbleiche fuhr er gemäss Polizeimeldung auf die Autobahn und dort auf der rechten Fahrbahn weiter. Gleichzeitig war ein 48-Jähriger mit seinem Sattelschlepper auf der mittleren Fahrbahn in die selbe Richtung unterwegs. Als der Lastwagen nach rechts einspuren wollte, kam es zur Kollision zwischen ihm und dem Auto.

Während der Unfallaufnahme und den folgenden Aufräumarbeiten staute sich der Feierabendverkehr in Richtung Gossau (STADT-TICKER, 6.7.2020, 17:32).

Dienstag, 7. Juli - 10:07 Uhr

Das St.Galler Solarkino geht diesen Sommer auch auf Tournee: Filme fürs Herz am Bodensee - nicht in Arbon, in Rorschach

(pd/vre) Seit 2012 spielt immer im Spätsommer das Solarkino an wechselnden Orten in der Stadt St.Gallen. Das ist auch heuer zwischen dem 7. und 22. August der Fall. Für all jene, die schon vorher an einem lauschigen Ort Filmklassiker sehen wollen, geht das Solarkino diesen Sommer wieder auf Tournee. Gleich vier Filme werden am Bodensee gezeigt, auf dem Würth-Areal gegenüber dem Bahnhof Rorschach.

Der Postbote, der Dichter und die Kellnerin: Zum Start des Solarkino-Gastspiels in Rorschach ist diesen Donnerstag, 21.30 Uhr, der Film «Il Postino» zu sehen.

Der Postbote, der Dichter und die Kellnerin: Zum Start des Solarkino-Gastspiels in Rorschach ist diesen Donnerstag, 21.30 Uhr, der Film «Il Postino» zu sehen.

Bild: PD

Start ist diesen Donnerstag. Gezeigt werden die Filme im Rahmen der Sommeraktion «Mare mio». Bei schlechtem Wetter findet der Solarkino-Abend jeweils im Carmen-Würth-Saal im Trockenen statt. Das Programm ist attraktiv:

  • Donnerstag, 9. Juli, 21.30
    «Il Postino» von Michael Radford (Italien)
  • Donnerstag, 16. Juli, 21.30
    «Green Book» von Peter Farelly (USA)
  • Donnerstag, 23. Juli, 21.30
    «So ist das Leben» von Dan Fogelman (USA)
  • Donnerstag, 30. Juli, 21.30
    «25 km/h» von Markus Goller (Deutschland)
Dienstag, 7. Juli - 9:35 Uhr

Die Sonne lacht vom blauen Himmel, hochsommerliche Hitze ist diese Woche aber nicht zu erwarten

(vre) Die Temperaturen erreichen zwar nicht mehr die hochsommerlichen Werte des Sonntags, diese Woche haben wir aber trotzdem Badewetter. Ausnahme ist der Samstag: Ab Freitagnacht soll es bis gegen Samstagmittag regnen. So weit sind sich die Wetterfrösche im Internet noch einigermassen einig. Bei der Temperaturentwicklung gibt's dann aber Differenzen.

Der Nichtschwimmerbereich des Familienbads im Chrüzweier auf Dreilinden.

Der Nichtschwimmerbereich des Familienbads im Chrüzweier auf Dreilinden.

Bild: Michel Canonica (25.6.2020)

«Meteo Schweiz» prognostiziert für die ganze Woche Tagestemperaturen für St.Gallen zwischen 20 und 25 Grad. «Meteo Search» sieht Temperaturen zwischen 23 und 25 Grad, am Samstag aber einen Temperatursturz auf 19 Grad. «SRF Meteo» sieht einen konstanten Temperaturanstieg von heute 20 bis Freitag 25 Grad. Am Samstag soll es mit Regen höchstens 19, am Sonntag wieder 21 Grad warm werden.

Mit sommerlichen Temperaturen wartet inzwischen auch das Badwasser in den städtischen Freibädern und am See auf:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 10.7.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 24
Freibad Rotmonten 23
Familien- und Frauenbad Dreilinden 22
Mannenweier 24
Region
Badhütte Rorschach 22
Schwimmbad Arbon: See 23,2
Schwimmbad Arbon: Becken 24
Dienstag, 7. Juli - 8:52 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Nochmals zwei positive Tests innert eines Tages, insgesamt 883 bestätigte Fälle

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet zwei Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 883 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 39. Fürs Wochenende, von Freitag bis Montag, hatte der Kanton St.Gallen elf neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet.

Montag, 6. Juli - 18:35 Uhr

Kandidat fürs Stadtpräsidium führt auf eine zweistündige Tour durch die Innenstadt

(pd/mha) Die FDP veranstaltet diesen Sommer wie gewohnt öffentliche Stadtführungen. Damit auch während der Coronapandemie der Unterhaltungsfaktor nicht zu kurz komme, heisst es in einer Medienmitteilung. Aber natürlich auch, um Kandidatinnen und Kandidaten für die städtischen Wahlen im Herbst vorzustellen.

So führt am Samstag Mathias Gabathuler, Kandidat fürs Stadtpräsidium und Rektor der Kanti am Brühl, auf einen Rundgang. Gabathuler wird Interessierten seine Lieblingsorte in der Innenstadt zeigen und von seinen Visionen für St.Gallen sprechen.

Mathias Gabathuler kandidiert soll für die FDP das Stadtpräsidium verteidigen.

Mathias Gabathuler kandidiert soll für die FDP das Stadtpräsidium verteidigen.

Bild PD

Treffpunkt für den Rundgang ist am kommenden Samstag, 10 Uhr, beim roten Platz an der Frongartenstrasse 15. Die Führung dauert bis etwa 12 Uhr. Nach dem Anlass gibt es einen Apéro. Eine Anmeldung ist nötig und bis Dienstag möglich: per Mail an sekretariat@fdp.sg oder telefonisch unter 071'222'45'45.

Montag, 6. Juli - 17:32 Uhr

Kind verletzt bei Unfall auf der Stadtautobahn

(lim) Mitten im Feierabendverkehr ist es auf der Stadtautobahn zu einem Unfall gekommen. Das meldet «FM1 Today». Der Unfall hat sich vor der Einfahrt Kreuzbleiche in Richtung Winkeln ereignet, ein Kind wurde dabei leicht verletzt. «Ein Lastwagen und zwei Autos sind in den Unfall involviert», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage des Onlineportals. Es staut derzeit über 50 Minuten, bereits ab dem Neudorf.

Auf der Spur von St.Gallen Neudorf Richtung Winkeln (links im Bild) staut es nach dem Unfall über 50 Minuten.

Auf der Spur von St.Gallen Neudorf Richtung Winkeln (links im Bild) staut es nach dem Unfall über 50 Minuten.

Bild: Leserbild
Montag, 6. Juli - 17:12 Uhr

Auf Entdeckungstour im Keller des Historischen und Völkerkundemuseum

(pd/mha) Achim Schäfer, Sammlungsleiter des Historischen und Völkerkundemuseums (HVM), führt am Mittwoch, 18 Uhr, auf eine Tour hinter die Kulissen.

Achim Schäfer ist Sammlungsleiter des Historischen und Völkerkundemuseums.

Achim Schäfer ist Sammlungsleiter des Historischen und Völkerkundemuseums.

Bild: Hanspeter Schiess

Dort gebe es viel zu entdecken, heisst es in einer Mitteilung. Von den Depots im Keller und im Estrich bis zu den Restaurierungswerkstätten. Mit seinen 99 Jahren sei das HVM ein Haus voller Geschichten.

An der Führung können maximal 25 Personen teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht möglich.

Montag, 6. Juli - 15:20 Uhr

Das Coronavirus im Ausgang - Nacht Gallen ruft zur Einhaltung der Regeln auf

(pd/mha) In Zürich haben dieses Wochenende einige Clubs freiwillig geschlossen. Dies nachdem Corona-Sicherheitsmassnahmen nicht eingehalten werden konnten und es in einem Betrieb, im «Flamingo», zu einem sogenannten Superspreader-Fall kam: Eine Person steckte mindestens fünf andere an. Am Ende mussten über 300 Leute in Quarantäne.

Anders in St.Gallen: Hier war am Wochenende der Ausgang möglich, ebenso eine Ansteckung. Partygänger kamen sich sehr nahe - auch Unbekannte. Manche gaben falsche Mailadressen an, obwohl dies das Contact Tracing verhindert.

Nachtschwärmer im Bermuda-Dreieck.

Nachtschwärmer im Bermuda-Dreieck.

Bild: Michel Canonica

Nacht Gallen, der Verband der St.Galler Bars, Clubs und Veranstalter, ruft seine Mitglieder aber auch alle anderen Betriebe auf, die Coronaschutzmassnahmen einzuhalten. In einer Mitteilung heisst es:

«Wir wollen die erst kürzlich zurück gewonnene Freiheit nicht gleich wieder aufgeben müssen.»

Die Gäste sollen darauf hingewiesen werden, die Swiss-Covid-App zu installieren und zu aktivieren. Gäste sollen registriert und die Personalien handschriftlich erfasst werden. Die Angaben seien anhand eines Ausweises zu kontrollieren.

An die Gäste appelliert Nacht Gallen, zu kooperieren. «Nur gemeinsam können wir es schaffen, das Nachtleben weiterhin lebendig zu halten.»

Montag, 6. Juli - 13:27 Uhr

Sanierung verschoben: Hat das Kunstmuseum so noch Zukunft? Öffentliche Diskussion im Stadtpark

(pd/vre) Eine Massnahme zur Entlastung der Stadtkasse im kommenden Jahr ist die Verschiebung der Sanierung des Gebäudes des Kunstmuseums St.Gallen auf die Jahre nach 2025. Der Schritt hat heftige Kritik nicht zuletzt aus dem Umfeld des Museums ausgelöst, weil ein pfannenfertiges Projekt vorliegt, dessen Finanzierung bereits auch gesichert ist.

Wie es mit dem Kunstmuseum nach der Verschiebung der Sanierung seines Gebäudes weitergehen soll, wird am Mittwochabend im Stadtpark diskutiert.

Wie es mit dem Kunstmuseum nach der Verschiebung der Sanierung seines Gebäudes weitergehen soll, wird am Mittwochabend im Stadtpark diskutiert.

Bild: Mareycke Frehner (7.9.2017)

Am Mittwoch, 19 Uhr, laden die Erfreuliche Uni des Kulturzentrums Palace und das Kunstmuseum zu einer Diskussion über die Sparmassnahme ein. Der öffentliche Anlass findet bei guter Witterung auf der Terrasse vor dem Museum im Stadtpark statt; bei schlechtem Wetter wird er in den Vortragssaal verlegt.

Diskutiert werden die Folgen der Verschiebung der Sanierung fürs Kunstmuseum. Weiter geht es um die Frage, welche Bedeutung der Kultur gesellschaftlich zukommen soll. An der Debatte nehmen Stadtpräsident Thomas Scheitlin, Peter Surber vom Kulturmagazin «Saiten», SP-Stadtparlamentarierin Evelyne Angehrn, Roman Griesfelder vom Kunstmuseum sowie der freischaffende Künstler Thomas Stüssi teil.

Montag, 6. Juli - 13:06 Uhr

Batterie leer: Quad prallt beim Anschieben in ein parkiertes Auto

Das demolierte Quad an der Feldmühlestrasse in Rorschach.

Das demolierte Quad an der Feldmühlestrasse in Rorschach.

Bild: Kantonspolizei SG (5.7.2020)

(kapo/vre) Ein ziemlich ungewöhnlicher Unfall hat sich am Sonntag auf der Feldmühlestrasse in Rorschach ereignet. Da die Batterie bei seinem Quad leer war, wollte der 40-Jährige das Geführt gegen 14.40 Uhr zusammen mit zwei Bekannten anschieben. Dazu setzte sich der Mann auf den Fahrersitz, die Bekannten schoben das Quad die Strasse entlang.

Als der Motor ansprang, verlor der Fahrer prompt die Kontrolle und das Quad prallte gegen ein am Strassenrand parkiertes Auto am Strassenrand. Der 40-jährige Fahrer kam durch den heftigen Aufprall zu Fall und verletzte sich dabei gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen unbestimmt. Die Ambulanz brachte den Mann ins Spital. Der Sachschaden an Quad und Auto beträgt mehrere tausend Franken.

Montag, 6. Juli - 12:22 Uhr

Mann beim Grillieren verletzt: Stichflamme aus der Gasflasche

(kapo/vre) Am frühen Sonntagabend ist es an der Mühlenstrasse in Abtwil zu einem Unfall mit einem Gasgrill gekommen. Kurz nach 18.30 Uhr geriet auf einem Gartensitzplatz eines Einfamilienhauses eine Gasflasche in Brand. Durch eine Stichflamme zog sich ein 52-Jähriger gemäss Mitteilung der Kantonspolizei eher leichte Verbrennungen im Gesicht zu. Die genaue Ursache für den Zwischenfall ist noch unklar und wird derzeit vom Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei untersucht.

Diese Gasflasche eines Grills geriet am frühen Sonntagabend in Abtwil in Brand. Dabei zog sich ein Mann Verbrennungen im Gesicht zu.

Diese Gasflasche eines Grills geriet am frühen Sonntagabend in Abtwil in Brand. Dabei zog sich ein Mann Verbrennungen im Gesicht zu.

Bild: Kantonspolizei SG (5.7.2020)

Der 52-Jährige hatte beim Grillieren starken Gasgeruch wahrgenommen. Er entschloss sich, vorsichtshalber die Zufuhr aus der Gasflasche zum Grill zuzudrehen. Dabei gab's eine Stichflamme, welche den Mann im Gesicht traf. Zwei weitere Personen eilten zu Hilfe, begannen mit den Löscharbeiten und brachten das Feuer unter Kontrolle. Die Feuerwehr konnte den Brand dann vollständig löschen.

Montag, 6. Juli - 12:09 Uhr

Hammerwerferinnen und Hammerwerfer messen sich im St.Galler Neudorf: Siege für Nicole Zihlmann und Tristan Schwandke

(pd/vre) Am Samstag sind Hammerwerferinnen und Hammerwerfer aus der Schweiz und dem nahem Ausland im St.Galler Neudorf zum Wettkampf angetreten. Darin integriert waren laut Mitteilung die Meisterschaften der internationalen Bodensee-Leichtathletik sowie der Ostschweizer Kantone.

Nicole Zihlmann: Die Schweizer Meisterin der vergangenen acht Jahre gewann das St.Galler Meeting vom Samstag bei den Frauen.

Nicole Zihlmann: Die Schweizer Meisterin der vergangenen acht Jahre gewann das St.Galler Meeting vom Samstag bei den Frauen.

Bild: Urs Siegwart (4.7.2020)

Bei den Frauen wie den Männern gab's klare Siege. Bei den Frauen war es mit Nicole Zihlmann die Schweizer Meisterin der vergangenen acht Jahre. Bei den Männern siegte Tristan Schwandke, Deutscher Meister aus dem Allgäu. Für Schwandke war das Meeting sozusagen ein Heimspiel: Er trainiert öfters unter Leitung von Björn und Wolfgang Kötteritzsch im Neudorf. So konnte er am Wochenende nahe an seine Bestleistung werfen - und verfehlte sie um weniger als einen Meter.

Tristan Schwandke siegte am Wochenende in St.Gallen bei den Männern.

Tristan Schwandke siegte am Wochenende in St.Gallen bei den Männern.

Bild: Urs Siegwart (4.7.2020)

Auch der LC Brühl, der rund einen Viertel der 27 Athletinnen und Athleten stellte, durften sich gemäss Mitteilung über Erfolge freuen. Bei den Frauen gab's einen Dreifachsieg für die Brühlerinnen in der Ostschweizer Wertung. Dabei konnten sowohl Jasmin Lukas als auch Nina Oertle neue persönliche Bestleistungen erzielen. Zudem warf Salomé Rusch in der Kategorie U16 so weit wie nie zuvor. Bei den U20 warf Sanna Balsa nahe an seine persönliche Bestleistung.

Montag, 6. Juli - 11:51 Uhr

St.Galler Stadtratswahlen: Wirtschaft und Hauseigentümer für Trudy Cozzio, Mathias Gabathuler und Karin Winter-Dubs

(pd/vre) Der Hauseigentümerverband (HEV) der Stadt St.Gallen, Gewerbe Stadt St.Gallen, Pro City St.Gallen, die Wirtschaft St.Gallen-Ost sowie der Industrie- und Gewerbeverein St.Gallen West empfehlen Trudy Cozzio, Mathias Gabathuler und Karin Winter-Dubs zur Wahl in den Stadtrat. Mathias Gabathuler wird zudem in einer Mitteilung «einhellig» zur Wahl als Stadtratspräsident empfohlen.

Trudy Cozzio (CVP), Mathias Gabathuler (FDP) und Karin Winter-Dubs (SVP) werden von den Wirtschaftsverbänden und dem Hauseigentümerverband für die Stadtratswahlen vom Herbst unterstützt.

Trudy Cozzio (CVP), Mathias Gabathuler (FDP) und Karin Winter-Dubs (SVP) werden von den Wirtschaftsverbänden und dem Hauseigentümerverband für die Stadtratswahlen vom Herbst unterstützt.

Bildkombo: Luca Ghiselli

Die drei bürgerlichen Kandidierenden stünden «für eine bürgernahe, gewerbe- und wirtschaftsfreundliche Politik», die den Standort Stadt St.Gallen stärke. Ihre Ziele für die Stadt dienten Wirtschaft und Bevölkerung. Das bürgerliche Trio will sich gemäss Mitteilung der Verbände «explizit dafür einsetzen, dass Innovation gefördert, Bürokratie abgebaut, der Gebührenkatalog für KMU überprüft, die Verschuldung abgebaut und Ausgaben kritisch hinterfragt werden».

Die Wirtschaftsverbände stellen sich in ihrer gemeinsamen Mitteilung auch geschlossen hinter die Kandidatur von Mathias Gabathuler fürs Stadtratspräsidium. Der FDP-Kandidat und die Wirtschaftsverbände sind sich gemäss Mitteilung einig: «Die Stadt St.Gallen braucht ein starkes urbanes Selbstvertrauen, um die Rolle als Motor für die Wirtschaft, für Dienstleistungen, Gewerbe, Industrie und Mobilität in der Ostschweiz zu spielen.»

Montag, 6. Juli - 11:06 Uhr

Kantonsratssaal in St.Gallen kann wieder genutzt werden: Risse stellen keine Gefahr dar

(SK/vre) Im Frühling hat das kantonale Hochbauamt Risse an der Decke des Kantonsratssaals im St.Galler Regierungsgebäude entdeckt. Abklärungen haben ergeben, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht. Ab sofort ist die Nutzung des Saals wieder möglich. In den nächsten fünf Jahren soll er gemäss Mitteilung saniert werden. Geplant ist dabei die Beseitigung der Risse. Bis dahin wird die Rissbildung weiter beobachtet.

Das Hochbauamt entdeckte die Risse an der Decke des Kantonsratssaal beim Ersatz der Deckenleuchten. Nach einer ersten Prüfung wurde der Saal für jegliche Veranstaltungen gesperrt. Im Juni beurteilten zwei Restauratoren, ein Holzbauingenieur und die Denkmalpflege den Zustand der Decke und der Wände. Die Untersuchungen ergaben, dass die Risse keine Gefahr darstellen.

Der Kantonsratssaal im St.Galler Regierungsgebäude.

Der Kantonsratssaal im St.Galler Regierungsgebäude.

Bild: Regina Kühne (16.4.2008)

Der Kantonsratssaal wurde 1880 zum heutigen Tagungsort des Kantonsparlaments umgebaut und 1980 das letzte Mal umfassend restauriert. Heute zeigen sich an den Decken und Wänden zahlreiche Risse. Ursache für die Rissbildung sind einerseits das Alter, anderseits die Konstruktion der Decke aus Holz und Putz. Letztere reagiert stark auf Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen.

Montag, 6. Juli - 9:09 Uhr

Ab heute gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr: In der Stadt St.Gallen hält sich die grosse Mehrheit ans Obligatorium

(vre) Neue Realität im öffentlichen Verkehr auch in Stadt und Region St.Gallen: Seit heute Montag muss in Zügen und Bussen obligatorisch eine Hygienemaske getragen werden. Wie ein - nicht repräsentativer - Augenschein in Zügen, Bussen und Postautos in und um St.Gallen zeigt, wurde diese Maskenpflicht am Montag im Morgenverkehr überraschend gut eingehalten. Zwischen 7 und 9 Uhr tragen beispielsweise in VBSG-Bussen zwischen 90 und 100 Prozent der Passagiere eine Hygienemaske.

Hinweise auf die Maskenpflicht und die Anti-Corona-Verhaltensregeln an der Talstation der Mühleggbahn.

Hinweise auf die Maskenpflicht und die Anti-Corona-Verhaltensregeln an der Talstation der Mühleggbahn.

Bild: Raphael Rohner (6.7.2020)

Neu ist, wie der Selbstversuch zeigt, das Gefühl beim Tragen der Hygienemaske im Stadtbus: Wenn man sie trug, gehörte man noch am Samstagmittag zu einer kleinen, exotischen Minderheit. Jetzt sind plötzlich jene, die sie nicht tragen die fahrlässig agierende Minderheit - und die maskierte Mehrheit lässt sie das mit Blicken sehr wohl spüren. Oder wie es die achtjährige Alina in einem VBSG-Bus der Linie 4 für alle gut hörbar auf den Punkt brachte: «Mama, wieso trägt der Mann dort keine Maske. Der wird doch jetzt krank!»

Montag, 6. Juli - 8:55 Uhr

Diesen Donnerstag startet das Openair-Kino in der Lokremise: Publikumslieblinge und Vorpremieren unter dem Sternenhimmel

(pd/vre) Vom 9. Juli bis zum 8. August gibt es beim Openair in der Rondelle der Lokremise ein Wiedersehen mit zehn Filmen, die das Publikum des Kinok besonders fest ins Herz geschlossen hat. Zu sehen sind Spielfilme, die in den letzten fünf Jahren mit zu den erfolgreichsten im St.Galler Studiokino gehört haben. Dazu kommen fünf Vorpremieren. Bei schlechtem Wetter werden die Filme jeweils im Kinosaal gezeigt.

Unter den Highlights sind die Komödien «Lucky» mit Harry Dean Stanton, «Wilde Maus» von und mit Josef Hader oder die ziemlich schräge Komödie «Le tout nouveau testament» aus Belgien. Ebenfalls auf dem Programm steht der koreanische Erfolgsfilm «Parasite». Bruno Ganz spielt gleich in zwei Filmen der Kinok-Sommerhits mit: in der preisgekrönten Satire «The Party» und der Literaturverfilmung «Der Trafikant».

Diesen Donnerstag startet in der Rondelle der Lokremise das diesjährige Openair-Sommer-Kino des Kinok.

Diesen Donnerstag startet in der Rondelle der Lokremise das diesjährige Openair-Sommer-Kino des Kinok.

Bild: PD (17.7.2019)

Als Vorpremieren zu sehen sind die US-Komödie «The Climb», das Justizdrama «Dark Waters» mit Mark Ruffalo, die argentinische Ganovenkomödie «Heroic Losers» mit Ricardo Darín. Den krönenden Abschluss am 8. August macht ebenfalls als Vorpremiere der märchenhafte Liebesfilm «Undine» von Christian Petzold.

Ein Corona-Spezialfall ist die italienische Komödie «Cittadini del mondo»: Sie ist am 6. August einerseits als Vorpremiere zu sehen, anderseits dürfte sie bei jenen, die sie schon kennen, auch als Lieblingsfilm durchgehen. Der Streifen war im Kinok im März als Vorpremiere schon ein Mal zu sehen - mit Liveschaltung zum Regisseur in Rom. Dann kam der Corona-Lockdown. Und jetzt wird der Film erneut gestartet, kommt also wieder in die Kinos.

Kinok-Openair, 9. Juli bis 8. August, jeweils Donnerstag, Freitag und Samstag, 21.45 Uhr, Lokremise St.Gallen. Reservation und Infos: www.kinok.ch.

Sonntag, 5. Juli - 13:06 Uhr

Feuer an der Stationsstrasse: Tumbler in Brand geraten

(dwa) Am Sonntag kurz nach 12 Uhr musste die St.Galler Feuerwehr an die Stationsstrasse 53 ausrücken. Im Keller war ein Tumbler in Brand geraten.

Roman Kohler, Mediensprecher der St.Galler Stadtpolizei, erklärt, es habe keine Verletzten gegeben. Der Brand war rasch unter Kontrolle, und die Menschen konnten wieder in ihre Wohnungen zurück.

An der Stationsstrasse 53 in St.Gallen ist ein Tumbler in Brand geraten.

An der Stationsstrasse 53 in St.Gallen ist ein Tumbler in Brand geraten.

Bild: Stapo SG
Sonntag, 5. Juli - 10:55 Uhr

18-Jähriger von hinten geschlagen und ausgeraubt

(kapo/dwa) Am Samstag um 23.20 Uhr ist ein 18-Jähriger an der Kappellentreppe bei der Wassergasse geschlagen und beraubt worden. Er musste ins Spital gebracht werden.

Der junge Mann ging auf der Kappellentreppe, als er von hinten einen Faustschlag erhielt. Anschliessend wurde er von mehreren Unbekannten weiter geschlagen und auf dem Boden liegend getreten. Die Täter raubten ihm laut Angaben der St.Galler Kantonspolizei die Bauchtasche mit Wertgegenständen sowie eine Halskette.

Die Stadtpolizei fahndete bisher ergebnislos nach den Tätern. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf mehr als 600 Franken.

Sonntag, 5. Juli - 10:51 Uhr

Einbruch in Rorschacher Geschäft: Täter flüchtet durch den Hintereingang

(kapo/dwa) Am späten Samstagabend ist ein unbekannter Täter in ein Verkaufsgeschäft an der Neugasse in Rorschach eingebrochen. Er stahl Bargeld aus der Kasse und ergriff damit die Flucht.

Der unbekannte Täter brach laut Angaben der St.Galler Kantonspolizei die Haupteingangstür und danach die Tür zum Verkaufsgeschäft auf. Er stahl weniger als 100 Franken aus der Kasse. Eine Auskunftsperson entdeckte den Mann und alarmierte die Polizei. Diese stellte in der Folge fest, dass der Mann durch den Hintereingang geflüchtet sein musste.

Auch eine Fahnung mit einem Polizeihund führte nicht zur Festnahme des Mannes. Der Täter wurde wie folgt beschrieben: rund40-jährig, weisse Hautfarbe, Dreitagebart, etwa 180 Zentimeter gross. Er soll blaue Jeans, ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Baseballkappe mit weissem Emblem getragen haben.

Samstag, 4. Juli - 9:45 Uhr

«Black Lives Matter»: Keine Afterdemo-Party aus Angst vor zweiter Coronawelle

(dwa) Am vergangenen 13. Juni fand in St.Gallen die erste «Black Lives Matter»-Demo statt. Nun hätte diesen Samstag ab 16 Uhr eine After Party in der «Wilden Möhre» im alten Güterbahnhof über die Bühne gehen sollen. Hätte. Denn wie die Organisatoren am Samstagmorgen auf Instagram verlauten liessen, findet der Anlass nun doch nicht statt. Der Grund: Sicherheitsvorkehrungen gegen die zweite Coronawelle:

Ziel des Anlasses war es, den Diskurs übers Thema Rassismus und Diskriminierung von Schwarzen «in freudvollem Rahmen» weiterzuführen - samt Afro-Food und Live-Musik.

In einem ausführlichen Statement schreiben die Organisatoren von einer «schweren Entscheidung». Mit Verweis auf Grossanlässe im Raum Zürich, wo sich Menschen mit dem Coronavirus angesteckt haben, und der Angst vor einer zweiten Welle teilen sie mit, es gehe nun darum, verantwortungsbewusst zu entscheiden. Die Organisatoren wollen beispielsweise verhindern, dass bei einer Ansteckung einer Person an der After-Party 300 Gäste für zwei Wochen in Quarantäne gehen müssen. Man wolle nun einen Workshop zum Thema Rassismus über den gewöhnlichen Tagesbetrieb im «Lattich» organisieren, es gebe 40 Plätze, die ohne Ticketverkauf vergeben würden.