ST.GALLER STADT-TICKER
Fahrzeugeinschleichdiebstähle in Thal – Kapo nimmt 22-Jährigen fest +++ St.Galler Stadtpolizei neu mit Dialogteams +++ Wittenbach: Kollision zwischen Linienbus und E-Bike

Was passiert gerade in der Stadt St.Gallen und in ihrer Umgebung? Im Ticker finden Sie aktuelle News aus St.Gallen und den umliegenden Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der Schlagzeilen macht: Hier finden Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus St.Gallen.

Redaktion
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Thal: Fahrzeugeinschleichdiebstähle – Mutmasslicher Täter von St.Galler Kantonspolizei festgenommen

Am Samstag dem 24. September hat die Kantonspolizei St.Gallen um kurz vor 3 Uhr an der Wachtstrasse einen 22-jährigen Bosnier festgenommen. Ihm wird laut St.Galler Kantonspolizei vorgeworfen, zuvor an der Hofäckerenstrasse mehrere Einschleichdiebstähle in Autos begangen zu haben.

Ein aufmerksamer Anwohner meldete der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen, dass in der Hofäckerenstrasse ein vorerst unbekannter Mann von Auto zu Auto gehe und diese zu öffnen versuche. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei dürfte er aus mehreren offenen Autos diverse Gegenstände gestohlen haben. Als er von einem Hausbewohner angesprochen wurde, flüchtete der Unbekannte. Im Zuge einer sofort eingeleiteten Nahfahndung konnte der mutmassliche Dieb, ein 22-jähriger Bosnier, an der Wachtstrasse angehalten und kontrolliert werden. Er trug mutmassliches Deliktsgut auf sich. Der Mann wurde festgenommen. (kapo)

Stadtpolizei St.Gallen setzt Dialogteams ein

Der Dialog ist ein wichtiges Instrument in der Polizeiarbeit. Insbesondere bei grossen Veranstaltungen will die Stadtpolizei St.Gallen noch mehr auf dieses Instrument setzen und hat dazu Mitarbeitende speziell in taktischer Kommunikation ausgebildet, wie sie am Freitag mitteilte.

Das neu eingeführte Dialogteam spricht Personen aktiv an und versucht damit, Konflikte vorzubeugen. Beim Länderspiel Schweiz gegen Tschechien am 27. September 2022 im Kybunpark in St.Gallen kommt dieses Team das erste Mal zum Einsatz.

Neu: Dialogteam der St.Galler Stadtpolizei. Die Polizistinnen und Polizisten tragen zivile Kleidung und eine Weste zur Deklaration.

Neu: Dialogteam der St.Galler Stadtpolizei. Die Polizistinnen und Polizisten tragen zivile Kleidung und eine Weste zur Deklaration.

PD/Stapo

Seit Jahren arbeitet die Stadtpolizei St.Gallen nach der 3-D-Strategie. An erster Stelle steht hierbei immer der Dialog. Führt dieser nicht zum Ziel, werden die zwei folgenden D – die Deeskalation sowie das Durchgreifen – angewendet. Es zeigt sich, dass sich viele schwierige oder angespannte Situationen bereits mittels Dialog lösen lassen und damit eine Eskalation verhindert werden kann. Aufgrund dessen wird die Stadtpolizei St.Gallen insbesondere bei grösseren Veranstaltungen noch stärker als bisher auf den Dialog setzen.

Das sogenannte Dialogteam suche aktiv das Gespräch mit Personen, helfe bei Fragen oder Problemen, mache auf Regeln aufmerksam oder versuche zu vermitteln, heisst es. Hierbei verfolgten die Einsatzkräfte konsequent nur den Dialog, versuchten so eine Beziehung herzustellen und übten keine Repression aus. Wenn der Dialog nicht mehr möglich ist, leiten gemäss Mitteilung andere Einsatzkräfte entsprechende Massnahmen ein. Durch dieses Vorgehen soll das Vertrauen zum Dialogteam erlangt und vor allem auch gehalten werden können. Die Einsatzkräfte sind in ziviler Kleidung unterwegs und tragen eine Weste mit der Aufschrift «Polizei – Dialogteam», um klar erkennbar zu sein.

Die Mitarbeitenden wurden für die neue Funktion speziell durch die Stadtpolizei Zürich in einem Kurs «Taktische Kommunikation» ausgebildet. In der Stadt Zürich wird taktische Kommunikation mittels Dialogteams schon mehrere Jahre erfolgreich angewendet. Je nach Einsatz kann das Dialogteam durch eine begleitende Kommunikation auf den Social-Media-Kanälen der Stadtpolizei ergänzt werden.

Das Dialogteam der Stadtpolizei St.Gallen kommt erstmals am kommenden Dienstag, 27. September, beim Länderspiel Schweiz – Tschechien im Kybunpark zum Einsatz. (stapo/dwi)

Wittenbach: Kollision zwischen Linienbus und E-Bike auf der Romanshornerstrasse 

Am Donnerstag ist es um 11.40 Uhr auf der Romanshornerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Linienbus und einer Frau auf einem E-Bike gekommen. Laut der St.Galler Kantonspolizei verletzte sich die 53-jährige Frau dabei unbestimmt.

Die 53-Jährige fuhr laut Mitteilung mit ihrem E-Bike auf dem Fahrradstreifen von Wittenbach Zentrum in Richtung Häggenschwil. Bei einem Fussgängerstreifen im Zentrum fuhr ein Linienbus an der Velofahrerin vorbei. In der Folge kam es aus zurzeit noch unbekannten Gründen zu einer Streifkollision zwischen dem Bus und dem E-Bike. Die 53-jährige E-Bikefahrerin kam dadurch zu Fall und zog sich unbestimmte Verletzungen zu. Medizinisches Fachpersonal brachte sie daraufhin ins Spital. Es entstand geringer Sachschaden. (kapo)

Der Fussgängerstreifen in der Romanshornerstrasse – hier geschah das Unglück.

Der Fussgängerstreifen in der Romanshornerstrasse – hier geschah das Unglück.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Stefan Zeberli aus Andwil ist Weltmeister im Ballonfahren

An der FAI-Weltmeisterschaft in Slowenien hat der Schweizer Pilot Stefan Zeberli aus Andwil bei Gossau die Goldmedaille erkämpft und wird erstmals in seiner Karriere Heissluft-Ballon-Weltmeister, wie es in einer Mitteilung des Schweizerischen Ballonverbands (SBAV) vom Freitag heisst.

Stefan Zeberli (Dritter von links) und sein Team in Slowenien.

Stefan Zeberli (Dritter von links) und sein Team in Slowenien.

SBAV

An der Weltmeisterschaft in Slowenien konnten 10 Wettkampffahrten mit insgesamt 32 Aufgaben durchgeführt werden. Bei allen Aufgaben ging es darum, die bestehenden Winde in verschiedenen Höhen so auszunutzen, das die gestellten Aufgaben mit höchster Präzision erfüllt werden konnten. Proportional zum Messergebnis (z.B. Distanz eines Markers zum Zielkreuz) oder zur Rangfolge erhält der Wettbewerber pro Aufgabe zwischen 0 und 1000 Wettkampfpunkte.

Stefan Zeberli hat in den 32 Aufgaben 24’233 Punkte gesammelt und lag damit 1324 Punkte vor dem Silber-Medaillengewinner Yudai Fujita aus Japan und 1881 Punkte vor dem Bronze-Medaillengewinner Nicolas Schwartz aus Frankreich. An der WM in Slowenien nahmen 103 Ballon-Teams teil. (pd/dwi)

150 zusätzliche Bäume für die Stadt St.Gallen

Die Stadt St.Gallen pflanzt dieses Jahr 150 zusätzliche Bäume. Sie werden schwerpunktmässig im Siedlungsgebiet auf öffentlichen Flächen gepflanzt und leisten damit künftig einen Beitrag für eine bessere Lebensqualität und Anpassung an den Klimawandel, wie die Stadt am Freitag mitteilte.

Der Stadtrat St.Gallen will die Baumschutzgebiete ausdehnen.

Der Stadtrat St.Gallen will die Baumschutzgebiete ausdehnen.

Andri Vöhringer

Bäume prägten das Stadtbild, reinigten die Luft, leisteten einen wichtigen Beitrag für das Wohlbefinden der Menschen und seien bedeutende Elemente für eine hohe städtische Biodiversität, heisst es im Communiqué der Stadt. Zur Minderung städtischer Hitzeinseln seien Bäume ein zentrales Element. Dank ihrem Schattenwurf und der Kühlung der Luft durch die Verdunstung von Wasser seien sie ein wirksames Mittel, die Temperaturen in der Stadt auch während längeren Hitzeperioden angenehm zu halten.

In der Baumstrategie setzt sich die Stadt St.Gallen das Ziel, das Baumvolumen zu erhöhen. Mit der Pflanzung von rund 150 zusätzlichen Bäumen auf öffentlichen Flächen, beispielsweise auf Schularealen, in Bade-, Sport- oder Parkanlagen kommt die Stadt diesem Ziel einen kleinen Schritt näher. Rund 40 Bäume wurden bereit in diesem Frühling gepflanzt, weitere 110 Bäume kommen im Herbst dazu.

Die neu gepflanzten Bäume sind eine Investition in die Zukunft, wie die Stadt schreibt. Ihre Hauptwirkung für das Stadtklima und die Ökologie entfalteten sie erst in einigen Jahrzehnten. Deshalb sei es entscheidend, frühzeitig Bäume zu pflanzen und ihnen dank möglichst optimaler Standorte, gut Wachstumsbedingen zu ermöglichen. Da nicht vorherzusagen sei, mit welchen Stressfaktoren, Schädlingen oder Krankheiten die Bäume in den kommenden Jahrzehnten zu kämpfen hätten, würden für eine besser Widerstandsfähigkeit möglichst unterschiedliche Baumarten verwendet.

Im Jahr 1872, vor 150 Jahren, stellte die Stadt St.Gallen den ersten Stadtgärtner an für die Pflege der öffentlichen Anlagen, primär des Stadtparks. Mit dem Wachstum der Stadt und der zunehmenden Menge von Grünanlage im Siedlungsgebiet entstand das Gartenbauamt, welches seit 2017 Stadtgrün heisst. Heute umfasst die städtische Dienstabteilung rund 80 Personen und ist zuständig für die Planung, den Bau und die Pflege der Grün-, Schul-, Sport- und Parkanlagen, die rund 7500 städtischen Bäume, die Friedhöfe, den botanischen Garten, den Natur- und Landschaftsschutz, die Biodiversitätsförderung und die Landwirtschaft.

Anstelle von Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen investiert Stadtgrün mit der Pflanzaktion ihre Ressourcen für eine grünere, ökologischere und klimaangepasste Stadt der Zukunft. Die zusätzlichen Baumpflanzungen werden sich jedoch nicht nur auf das 2022 beschränken. Auch in den kommenden Jahren wird Stadtgrün einen Beitrag an die Vergrösserung des Baumvolumens leisten.

Am Samstag, 5. November, zwischen 9 und 12 Uhr, werden im Burgweiherareal rund 20 zusätzliche Bäume gepflanzt. Interessierte Personen sind herzlich eingeladen bei dieser Pflanzaktion zuzuschauen, mit den Verantwortlichen zu sprechen und Fragen zur Baumpflege oder zu Baumpflanzung auf dem eigenen Grundstück zu stellen. (pd/dwi)

www.stadtsg.ch/stadtbäume

Interdiscount zieht aus Rathausunterführung aus

Das Schaufenster ist leer, die Türe bleibt geschlossen: Der Interdiscount ist aus der Rathausunterführung ausgezogen. 

Die Schaufenster sind leer, die Türe bleibt geschlossen: Der Interdiscount ist aus der Ratshausunterführung ausgezogen.

Die Schaufenster sind leer, die Türe bleibt geschlossen: Der Interdiscount ist aus der Ratshausunterführung ausgezogen.

Bild: Marlen Hämmerli (22. September)

Seit Samstag, 17. September, sind am St.Galler Hauptbahnhof keine Elektrogeräte mehr erhältlich. Auf die Schliessung weist ein Schreiben an der Glas-Schiebetüre des Geschäfts hin. In diesem steht, dass der Elektronik-Shop in der Unterführung für immer geschlossen bleibt. Weiter wird darauf hingewiesen, wo man die weiteren Interdiscount-Filialen in der Stadt St.Gallen findet.

Personen, die noch eine offene Bestellung oder Reparatur haben, sollen sich an die Filiale in der Marktgasse wenden, heisst es im Schreiben. Abschliessend dankt das Team der Kundschaft für die Treue während der vergangenen Jahre. (arc)

St.Galler Geschäfte nehmen am Secondhand-Day teil

Am Samstag, 24. September, ist der dritte nationale Secondhand-Day. Auch zahlreiche Läden aus der Stadt St.Gallen haben sich angemeldet und leisten so einen Beitrag, um an diesem Tag CO2 zu sparen, schreiben die Organisatoren.

Der nationale Secondhand-Day findet dieses Jahr zum dritten Mal statt.

Der nationale Secondhand-Day findet dieses Jahr zum dritten Mal statt.

Bild: PD

Das Konzept des Secondhand-Day ist simpel. Am Samstag wird die Menge CO2 gemessen, die durch den Kauf von Gebrauchtware im Vergleich zur gleichen gehandelten Menge an Neuware eingespart wurde. Die Ergebnisse der vergangenen zwei Jahre waren gemäss Organisatoren erschreckend: An der ersten Durchführung im Jahr 2020 konnten rund 1’458 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden, was etwa 330 Flügen um die Erde entspricht. Ein Jahr später waren es gar 1’895 Tonnen, was einem täglichen CO2-Verbrauch von 47’500 Personen entspricht. (pd/arc)

Weitere Informationen und eine Liste der teilnehmenden Ladengeschäfte gibt's im Internet .

Kinderhilfswerk präsentiert sich in der Marktgasse

Das Kinderhilfswerk Kiriat Yerim hat im Juni den Schweizerischen Menschrechtspreis 2022 erhalten und wurde damit für seinen langjährigen Einsatz für Kinder und Jugendliche in Israel ausgezeichnet.

Das Kinderhilfswerk Kiriat Yerim führt unter anderem Dialogprojekte mit jüdischen und arabischen Müttern und Kindern durch.

Das Kinderhilfswerk Kiriat Yerim führt unter anderem Dialogprojekte mit jüdischen und arabischen Müttern und Kindern durch.

Bild: PD

Um auf seine Arbeit und seine Projekte aufmerksam zu machen, organisiert das Hilfswerk am Freitag, 23. September, einen Informations- und Verkaufsstand beim Brunnen in der St.Galler Marktgasse. Zwischen 9 und 17 Uhr werden am Stand Produkte aus Israel angeboten, wie beispielsweise Datteln, Dattelhonig, Konfitüren aus exotischen Früchten und Gewürze. Der Erlös kommt gemäss Kiriat Yerim vollumfänglich sozial benachteiligten und emotional schwer geschädigten Jugendlichen und Kindern israelischer und arabischer Herkunft zugute. (pd/arc)

Geriatrische Klinik lädt zum Tag der offenen Tür

Nach über zwei Jahren Wartezeit kann das Team der Geriatrischen Klinik St.Gallen AG am Samstag, 24. September, zum Tag der offenen Tür einladen.

Blick in ein Zimmer der sanierten geriatrischen Klinik St.Gallen
37 Bilder
Blick von aussen
Hier gut erkennbar ist der neu hinzugefügte Gebäudeteil auf der linken Seite.
Es gilt ein striktes Besuchsverbot - ausser für Journalisten und Fotografen.
Arno Noger blickt zum gegenüberliegenden Kantonsspital.
Arno Noger: «Die Cafeteria mit der wahrscheinlich besten Aussicht der Stadt.»
Das Provisorium rechts und das renovierte Hauptgebäude links. Die beiden Gebäude sind mit einem Gang verbunden.
Robert Etter auf der Dachterrasse der Geriatrischen Klinik.
Letzte Arbeiten werden gemacht.
Ein Raum mit Sportgeräten, die «Turnhalle».
Das Schwimmbad samt Patientenhebelift. Aktuell ist das Bad aber wegen Corona geschlossen.
Der Röntgenraum.
Das mit Diesel betriebene Notstromaggregat im Keller der Geriatrischen Klinik.
Der Verbindungstunnel unterhalb der Rorschacher Strasse verbindet die Geriatrische Klinik mit dem Kantonsspital.
Blick in ein Patientzimmer.
Das Pyjama liegt bereit.
Bilder aus St.Gallen sind aufgehängt.
Die ersten Patientinnen und Patienten sind bereits eingezogen.
Die Fenster lassen sich öffnen, verfügen aber über Lamellen. Diese sind eine Absturzsicherung einerseits, dämpfen andererseits aber auch den Lärm von aussen (im Bild sind die Lamellen auf der linken Seite zu erkennen).
Noch ist die Informationstafel leer.
Im Coiffeursalon. Dieser darf aktuell nicht betrieben werden.
Die neue Zahnarztpraxis.
Auch über einen Aufbahrungsraum verfügt die Geriatrische Klinik.
Aussenfassade mit der grossen Fensterfront.

Blick in ein Zimmer der sanierten geriatrischen Klinik St.Gallen

Bilder: Benjamin Manser

Zwischen 11 und 15 Uhr erhalten Interessierte Einblick in die Zimmer und Räume der erweiterten und sanierten Klinik. Besucherinnen und Besucher können am Anlass unter anderem ihren Blutzucker messen lassen oder lernen, wie man die Hände richtig desinfiziert. Ausserdem wird ein Rollstuhlparcours aufgebaut und für die kleinen Besucherinnen und Besucher steht eine Hüpfburg bereit. In einem Festzelt gibt es Speis und Trank. (pd/arc)

Gossau: Eine Leichtverletzte nach Kollision beim Ausparken

Um 11 Uhr sind am Mittwoch zwei Autos auf der Ringstrasse in Gossau zusammengestossen. Wie aus der Mitteilung der St.Galler Kantonspolizei zu entnehmen ist, wurde ein 59-jährige Frau dabei leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Bild: KAPO SG

Ein 84-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto rückwärts aus einem Parkplatz in die Ringstrasse. Zur selben Zeit fuhr ein 57-jähriger Mann mit seinem Auto auf der besagten Strasse von der Herisaustrasse Richtung Flawilerstrasse. In der Folge kam es zur Kollision zwischen dem Heck des Autos des 84-Jährigen und der Autofront des 57-Jährigen. Die 59-jährige Frau, die sich beim Unfall leichte Verletzungen zuzog, war die Beifahrerin des 57-Jährigen. (kapo/arc)

Steinach: Autofahrerin übersieht Fussgänger

Auf der Hauptstrasse in Steinach ist es am Mittwoch, kurz vor 19 Uhr, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Mann auf einem Fussgängerstreifen gekommen. Der 89-jährige Fussgänger zog sich gemäss der St.Galler Kantonspolizei unbestimmte Verletzungen zu. 

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch auf der Hauptstrasse in Steinach

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch auf der Hauptstrasse in Steinach

Bild: KAPO SG

Eine 78-jährige Autofahrerin war von Horn in Richtung Arbon unterwegs. Gleichzeitig überquerte der 89-jährige Mann auf einem Fussgängerstreifen die Strasse. Wie die Kantonspolizei schreibt, übersah die 78-Jährige aus bislang unbekannten Gründen den Mann und es kam zur Kollision. Der Mann kam zu Fall und zog sich Verletzungen zu. Das medizinische Fachpersonal brachte ihn ins Spital. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. (kapo/arc)

Das Duo Steiner & Madlaina macht einen Zwischenstopp in der Grabenhalle

Das Duo Steiner & Madlaina treten am Freitag, 23. September, in der Grabenhalle auf. Türöffnung ist um 19.30 Uhr. Als Vorband spielt die Schweizer Band Wendelbo.

Das Duo Steiner & Madlaina trat im Sommer am Openair St.Gallen auf.

Das Duo Steiner & Madlaina trat im Sommer am Openair St.Gallen auf. 

Bild: PD

Das Duo Steiner & Madlaina, bestehend aus Nora Steiner und Madlaina Pollina, trat bereits am Openair St.Gallen auf und macht nun einen Zwischenstopp in der Grabenhalle. Indie-Folk und der oft verschmelzende Gesang der beiden Frauen bilden die Basis ihrer Musik. Ihre Klangfarbe wird erweitert durch einen Hauch Blues, oder wie im Fall ihrer ersten Single «Wenn ich ein Junge wäre (ich will nicht lächeln)» Wut. Die beiden Frauen arbeiten seit ihren frühen Jahren an ihrer Kunst und versuchen mit einfachen Worten, komplexe Themen und Gefühle auszuloten. (pd/arc)

Chinderhuus lädt zum Anstossen in die Marktgasse

Das Chinderhuus Sternacker feiert sein 125-Jahr-Jubiläum und präsentiert sich deshalb am Samstag, 24. September, beim Brunnen an der Marktgasse an einem Stand.

Die Lebenswelt der Kinder hat sich in den vergangenen 125 Jahre stark verändert.

Die Lebenswelt der Kinder hat sich in den vergangenen 125 Jahre stark verändert.

Symbolbild: Gaetan Bally/Keystone

Interessierte können zwischen 9 und 17 Uhr am Stand mit den Verantwortlichen anstossen und sich ein Bild von der Krippe machen. Wie es in der Einladung heisst, hat sich die Lebenswelt der Kinder seit der Gründung des Chinderhuus Sternacker stark verändert. Was jedoch bis heute zählt, ist, dass im Chinderhuus das Wohl der Kinder im Zentrum steht. Am Stand erhalten Besucherinnen und Besucher Antworten zur Erziehung und Förderung ihrer Kinder. Und für die Kleinen gibt’s ein Überraschungsgeschenk. (pd/arc)

Anpassung des Richtplans: Fast 1000 Rückmeldungen aus dem öffentlichen Mitwirkungsverfahren werden jetzt ausgewertet

Der St.Galler Stadtrat hat in den vergangenen Jahren mehrere räumliche und städtebauliche Strategien verabschiedet – etwa die Innenentwicklungs-, die Freiraum- und die Wohnraumstrategie. Sie geben vor, wie sich die Stadt baulich entwickeln soll. Und diese Ziele sollen mit der aktuellen Anpassung nun in den Richtplan einfliessen.

Der St.Galler Stadtrat hat in den vergangenen Jahren mehrere räumliche und städtebauliche Strategien verabschiedet – etwa die Innenentwicklungs-, die Freiraum- und die Wohnraumstrategie. Sie geben vor, wie sich die Stadt baulich entwickeln soll. Und diese Ziele sollen mit der aktuellen Anpassung nun in den Richtplan einfliessen.

Bild: Ralph Ribi

Der kommunale Richtplan der Stadt St.Gallen wird dieses Jahr angepasst. Das Papier aus dem Jahr 2012 muss erstmals revidiert werden, um den Weg frei zu machen für die neuen Bau- und Zonenordnung, die ihrerseits bis 2027 implementiert sein muss. Der neue Richtplan wird 243 Beschlüsse umfassen: 164 werden belassen, wie sie sind, 36 werden gestrichen, 57 angepasst und 58 hinzugefügt. Auch die Bevölkerung konnte in der Erarbeitung des überarbeiten Richtplans mitreden. Im April und Mai 2022 konnten Rückmeldungen und Anmerkungen verfasst werden.

Diese Möglichkeit wurde rege genutzt, wie die Stadt am Donnerstag mitteilt. Mit 980 Einträgen von insgesamt 85 Mitwirkenden war das Interesse gross. Der im Jahr 2012 vom Stadtparlament verabschiedete Richtplan der Stadt St.Gallen soll erstmals angepasst werden.  Aufgeteilt sind die Rückmeldungen in 599 Einzelanträge und 381 Mehrfachnennungen.

Die Dienststelle Stadtplanung sei derzeit mit externer Unterstützung daran, die Anträge zu beurteilen, zu beantworten und in einem öffentlichen Mitwirkungsbericht zusammenzufassen, heisst es im städtischen Communiqué weiter. Aufgrund der grossen Zahl eingegangener Stellungnahmen sei dafür mehr Zeit als ursprünglich vorgesehen nötig. Die Beratung im Parlament könne somit nicht wie geplant Ende 2022 stattfinden.

Nach Abschluss der öffentlichen Mitwirkung werde der Stadtrat die Richtplananpassung zuhanden der zuständigen Kommission und des Stadtparlaments verabschieden. Damit solle es im Frühling 2023 so weit sein. (sk/ghi)

Olma: Gastkanton Graubünden kündigt Weltrekord-Capuns an

An der Olma 2022, die vom 13. bis 23. Oktober stattfindet, heisst der Gastkanton Graubünden. Wie der Kanton am Mittwoch mitteilt, möchte er erreichen, dass die diesjährige Messe in bester Erinnerung bleibt. Getreu dem Motto des Auftritts der Bündner «Aifach gspunna!» soll auch ein Weltrekordversuch dazu beitragen: die Produktion des längsten Capuns.

Am Tag des Gastkantons, der traditionellerweise am ersten Samstag der Messe stattfindet, wird den Besucherinnen und Besuchern am vormittäglichen Bündner Olma-Umzug eine Spezialität aus der Region offeriert: Capuns. Aber nicht etwa irgendwelche Stücke des Bündner Gaumenschmauses, sondern Portionen eines historischen Capuns. Zwar ist im Guinness-Buch der Rekorde kein Capuns-Weltrekord eingetragen. Ein inoffizieller existiert jedoch und ist im Kanton Graubünden bekannt. Der bisherige Rekord-Capuns wurde 2018 hergestellt und war 16,44 Meter lang. Der Olma-Capuns soll nun gemäss Mitteilung 17 Meter lang werden.

Produziert wird das traditionelle Gericht im Vorfeld in Jenaz in der Region Prättigau/Davos vom Produktionsteam der Graubünden Vivonda AG, die in der Gemeinde das Graubündenviva-Kompetenzzentrum betreibt. Nach seiner Fertigstellung wird der Capuns am Morgen des 15. Oktobers von einem Traktor abgeholt und in rund drei Stunden nach St.Gallen gefahren.

Die Weltrekorddelikatesse wird schliesslich am Umzug in St.Gallen präsentiert und es werden fortlaufend Portionen davon an die Besucherinnen und Besucher verteilt. Für die Zubereitung des Capuns werden selbstverständlich regionale Zutaten aus Graubünden verwendet.

Bereits eine Woche vor der Olma, 5. bis 12. Oktober, wird es in den St.Galler Gastrobetrieben bündnerisch. Diverse von ihnen werden Spezialitäten aus dem grössten Kanton der Schweiz anbieten, wie etwa Capuns, Bündner Plättli, Bündner Bier sowie Wein aus Bündner Herrschaft. (SK/arc)

Weitere Informationen zum Auftritt des Kantons Graubünden an der Olma 2022 werden laufend im Internet veröffentlicht.

Kubb-Elite misst sich am «Galluskubb» in St.Gallen

Der Kubbclub St.Gallen lädt am Samstag, 24. September, ins Tal der Demut zum ersten «Galluskubb».

Das Geschicklichkeitsspiel Kubb wird auch Wikingerschach genannt.

Das Geschicklichkeitsspiel Kubb wird auch Wikingerschach genannt. 

Bild: Britta Gut

Am östlichsten Kubbturnier der Schweiz bestreitet die nationale Elite ihr letztes Turnier der diesjährigen Kubbtour, bevor am 8. Oktober das diesjährige Masters in Basel ausgetragen wird. Aber auch Gelegenheitsspielerinnen und -spieler sowie Einsteigerinnen und Einsteiger können sich in St.Gallen im Geschicklichkeitsspiel, das auch als Wikingerschach bezeichnet wird und auf Rasen gespielt wird, versuchen. Denn am Samstag findet neben dem «Galluskubb» auch der «Brodwurschkubb» statt. In letzterem geht es gemäss Organisatoren im familiären Grümpeli-Charme um die Wurst. (pd/arc)

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular gibt’s im Internet

Kollision am Unteren Graben: Zwei Leichtverletzte und erheblicher Sachschaden

Kurz nach 18 Uhr hat sich am Montagabend eine seitlich-frontale Kollision zwischen zweit Autos am Unteren Graben ereignet. Wie die St.Galler Stadtpolizei mitteilig, zogen sich zwei Mitfahrer leichte Verletzungen zu. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Die beiden Autos mussten nach dem Unfall abgeschleppt werden.

Die beiden Autos mussten nach dem Unfall abgeschleppt werden.

Bild: STAPO SG

Eine 49-Jährige war mit ihrem Auto auf dem Unteren Graben in Richtung Osten unterwegs. Trotz eines «Geradeaus»-Signals fuhr sie auf Höhe Metzgergasse nach links in Richtung Müller-Friedbergstrasse. Dadurch kam es zur seitlich-frontalen Kollision mit einem Auto, das von einem 53-Jährigen auf dem Unteren Graben in Richtung Westen gelenkt wurde.

Durch die Wucht der Kollision schob es das Auto der Frau gegen die Lichtsignalanlage. Dabei wurden zwei Mitfahrer im Auto des Mannes leicht verletzt. Sie gingen in der Folge selbst zum Arzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen und an der Lichtsignalanlage beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Die beiden Autos mussten abgeschleppt werden. (stapo/arc)

Heks-Lunchkino zeigt Film über israelischen Filmemacher im Kinok

Im Kinok wird am Freitag, 23. September, der Film «Zwei Träume – eine israelisch-palästinensische Dorfgeschichte» des Hilfswerks der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (Heks) gezeigt. Die Vorstellung beginnt um 12 Uhr. Zum Film offeriert das Heks ein kleines Lunchpaket.

Das Heks lädt am Freitagmittag zum Lunchkino ins Kinok.

Das Heks lädt am Freitagmittag zum Lunchkino ins Kinok. 

Bild: Hanspeter Schiess (26. Februar 2018)

Das neue Werk der Schweizer Regisseurin Barbara Miller porträtiert den israelischen Filmemacher Michael Kaminer. Er lebt in einem Kibbuz, der 1948 auf den Trümmern eines palästinensischen Dorfes errichtet wurde. Auf Anregung einer israelischen Partnerorganisation von Heks begab sich Kaminer auf eine Spurensuche nach der verschwiegenen Geschichte seines Zuhauses.

Kaminer konfrontierte seine Gemeinschaft mit den Fakten der Vergangenheit und suchte nach den Menschen, die einst dort lebten. Seine persönliche Reise verarbeitet er in einem Film. Er zeigt sein Werk an so vielen Orten wie möglich, denn er ist überzeugt: Eine Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern wird erst möglich sein, wenn beide Seiten dazu bereit sind, sich mit dem erlebten Leid und auch den Träumen der jeweils anderen Seite auseinanderzusetzen. (pd/arc)

Anmeldungen können online  vorgenommen werden.

Erste Hallenbäder des Hallenbadverbunds mit neuem Eintrittssystem

Sechs Hallenbäder aus der Stadt und der Region St.Gallen haben sich diesen Herbst zu einem regionalen Hallenbadverbund zusammengeschlossen. Während ihrer Sommerrevision haben sie die technische Umrüstung dafür vorbereitet und in einigen Fällen bereits umgesetzt.

Schwimmerinnen und Schwimmer aus Gemeinden, die nicht Teil des neuen Verbunds sind, bezahlen in Wittenbach 50 Prozent mehr Eintritt. Auch in St.Gallen soll das neue Eintrittssystem schon bald eingeführt werden.

Schwimmerinnen und Schwimmer aus Gemeinden, die nicht Teil des neuen Verbunds sind, bezahlen in Wittenbach 50 Prozent mehr Eintritt. Auch in St.Gallen soll das neue Eintrittssystem schon bald eingeführt werden.

Bild: Hannes Thalmann

Wie die Regio Appenzell Ausserrhoden-St.Gallen-Bodensee in einer Medienmitteilung schreibt, ist das aufgerüstete System in Herisau bereits seit 1. September in Betrieb. In Wittenbach läuft es seit Montag, 19. September, ebenfalls, wie ein Mitarbeiter des Hallenbads auf Anfrage bestätigt. In St.Gallen und Gossau erfolgt die Umstellung gemäss Mitteilung voraussichtlich Ende des Monats. Nach der technischen Umsetzung bezahlen auswärtige Hallenbadbesucherinnen und -besucher aus Gemeinden, die nicht Teil des Verbunds sind, einen Zuschlag von 50 Prozent.

Die technische Lösung für die Besuchererkennung und das neue Eintrittssystem stellen die SBB – und zwar mittels Swisspass. Wie die Regio mitteilt, handelt es sich um eine reine Abfrage der Herkunftsgemeinde, das Hallenbad speichert keine persönliche Daten der Badegäste.

Die benötigte Swisspass-Karte kann kostenlos an den Verkaufsstellen des öffentlichen Verkehrs bezogen werden. Aufgrund des weltweiten Chipmangels ist jedoch mit Lieferverzögerungen von etwa sieben, acht Wochen zu rechnen. Während der Überbrückungszeit erhalten die Betroffenen einen Übergangsbeleg aus Papier. Für Personen ohne Swisspass bieten die Hallenbäder jedoch auch künftig individuelle Lösungen bei der Eingangskontrolle an, heisst es im Communiqué. (pd/arc)

Staad: Zwei verletzte E-Bike-Fahrer nach Streifkollision mit Auto

Auf der Hauptstrasse in Staad ist es am Dienstag zu einem Verkehrsunfall gekommen. Wie die St.Galler Kantonspolizei mitteilt, zogen sich zwei E-Bike-Fahrer dabei Verletzungen zu. 

Beim Unfall zogen sich ein 70-jähriger und ein 82-jähriger Mann Verletzungen zu. Sie mussten ins Spital gebracht werden.

Beim Unfall zogen sich ein 70-jähriger und ein 82-jähriger Mann Verletzungen zu. Sie mussten ins Spital gebracht werden.

Bild: KAPO SG

Ein 26-jähriger Mann war mit seinem Auto von Rorschach in Richtung Thal unterwegs. Auf der Höhe des Bahnhofs Staad versuchte er drei E-Bike-Fahrer zu überholen. Gemäss Kantonspolizei bemerkte er während des Manövers, dass ihm ein Auto entgegenkam. Er lenkte sein Auto deshalb nach rechts. Dabei streifte der Aussenspiegel des Fahrzeugs das vorderste E-Bike. Der Fahrer des elektronischen Drahtesels stürzte und verletzte sich. Der zweite E-Bike-Fahrer stürzte daraufhin über seinen Vordermann und zog sich ebenfalls eine leichte Verletzung zu. Die beiden Männer, im Alter von 70 respektive 82 Jahren, wurden danach ins Spital gebracht. (kapo/arc)

Disorder: Bands laden am Freitag und Samstag in ihre Proberäume

Am Freitag, 23. September, und am Samstag, 24. September, laden wiederum Bands sowie Musikerinnen und Musiker in ihre Proberäume in der Stadt St.Gallen und spielen Gratis-Konzerte.

Im Rahmen des Disorder-Festivals öffnen verschiedene Bands ihre Proberäume und geben öffentliche Konzerte darin. Im Bild die Band Karluk, die auch dieses Jahr wieder teilnimmt.

Im Rahmen des Disorder-Festivals öffnen verschiedene Bands ihre Proberäume und geben öffentliche Konzerte darin. Im Bild die Band Karluk, die auch dieses Jahr wieder teilnimmt. 

Ralph Ribi

Das Bandraum-Festival Disorder möchte die Begeisterung für lokale Bandmusik wecken. Dieses Jahr geht es zum neunten Mal über die Bühne. Organisiert wird der Anlass von den Bands sowie den Musikern und Musikerinnen selbst. Einmal jährlich öffnen sie ihre Garagen, Proberäumen und Ateliers für alle Interessierten. Den Besucherinnen und Besuchern bietet sich so die Chance, in die Welt der Bandräume einzutauchen. Der Eintritt ist kostenlos. (pd/arc)

Weitere Informationen und welche Bands in diesem Jahr teilnehmen unter www.disorder.ch.

«Zur Sache»: Diskussionssendung widmet sich dem Personalnotstand

Der Personalnotstand ist derzeit allgegenwärtig. Bäckereien, wie beispielsweise jene in Mörschwil, bleiben zum Teil geschlossen. Gastronomen finden kein Personal und auch Pflegeinstitutionen suchen händeringend nach Mitarbeitenden. 

Pflegepersonal ist im Moment besonders gefragt. Einige Institutionen bieten ihren Mitarbeitenden bereits eine Sonderprämie an, wenn sie neues Personal vermitteln.

Pflegepersonal ist im Moment besonders gefragt. Einige Institutionen bieten ihren Mitarbeitenden bereits eine Sonderprämie an, wenn sie neues Personal vermitteln.

BIld: Chris Iseli

Der grundsätzliche Personalnotstand ist am heutigen Mittwoch auch Thema in der Diskussionssendung «Zur Sache» des Ostschweizer Regionalfernsehens. Als Studiogäste sind Manuela Kölbener, Chocolaterie Kölbener, Jan Riss, IHK St.Gallen-Appenzell und Lukas Auer, Präsident des Thurgauer Gewerkschaftsbunds, eingeladen. Sie werden in der Sendung darüber diskutieren, vor welchen Herausforderungen die Unternehmen aktuell stehen und wie der Notstand individuell bekämpft werden kann. Ausserdem werden sie Prognosen abgeben, welche Aussichten bevorstehen. Die Sendung wird moderiert von Stefan Schmid, Chefredaktor des «St.Galler Tagblatt».

Erstausstrahlung ist heute Mittwoch, 18.30 Uhr. Danach wird die Sendung stündlich wiederholt. Anschauen kann man sich das Gespräch ab dem frühen Abend auch im Internetauftritt von TVO. (pd/arc)

Kunstmuseum: Melanie Bühler wird Senior Curator

Die international renommierte Kuratorin Melanie Bühler ist ab diesem Herbst für das Kunstmuseum St.Gallen tätig. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor. Bühler wird das Haus vorerst als Freelancerin begleiten und verstärkt ab 2023 als Senior Curator das Team des Kunstmuseums, um neue Inhalte zu entwickeln.

Melanie Bühler ist seit 2017 Kuratorin für zeitgenössische Kunst am Frans Hals Museum im niederländischen Haarlem. Ab diesem Herbst ist sie für das Kunstmuseum St.Gallen tätig.

Melanie Bühler ist seit 2017 Kuratorin für zeitgenössische Kunst am Frans Hals Museum im niederländischen Haarlem. Ab diesem Herbst ist sie für das Kunstmuseum St.Gallen tätig.

Bild: Anneke Hymmen

Die neue Kuratorin wird in Zusammenarbeit mit dem neuen Direktor Gianni Jetzer, der im November sein Amt antritt, sowie der langjährigen Leiterin des Kunstvereins St.Gallen, Nadia Veronese, die künftige Entwicklung des Museums mitgestalten. Veronese wird ebenfalls die Funktion des Senior Curator übernehmen.

Melanie Bühler ist seit 2017 Kuratorin für zeitgenössische Kunst am Frans Hals Museum im niederländischen Haarlem. Aktuell arbeitet sie am Projekt «The Art of Critique», das die kunsthistorische Bewegung der Institutionskritik überdenkt. Zu ihren jüngsten Ausstellungen gehören gemäss Mitteilung «Image Power» (2020) und «Noise! Frans Hals, Otherwise» (2018), beide im Frans Hals Museum, sowie «Private Public Relations» (2017) in der Pinakothek der Moderne in München.

Bühler ist ausserdem Gründerin und Kuratorin von «Lunch Bytes» (2010 – 2015). Dabei handelt es sich um ein Projekt über Kunst und digitale Kultur. Dafür arbeitete sie unter anderem mit der Art Basel, dem Institute of Contemporary Arts, London, dem Haus der Kulturen der Welt, Berlin und dem Hirshhorn Museum und Sculpture Garden, Washington D.C., zusammen. Auch ist Bühler die Herausgeberin diverser Publikationen und Autorin von Texten, die in verschiedenen Ausstellungskatalogen und Kunstmagazinen erschienen sind. (pd/arc)

Olma: Afterparty von FM1 steigt neu im Waaghaus

Viele Ostschweizerinnen und Ostschweizer können es vermutlich kaum erwarten. Noch 22-mal schlafen und dann ist wieder Olma. Erstmals seit Pandemiebeginn kann die Messe ohne Einschränkungen durchgeführt werden. Und nach zweijährigem Unterbruch lädt auch Radio FM1 wieder zur Afterparty in die FM1-Radio-City. Dieses Jahr jedoch an einem neuen Standort. Das gibt der Radiosender in einem Communiqué bekannt.

Die FM1-Radio-City findet dieses Jahr jeweils im Waaghaus statt.

Die FM1-Radio-City findet dieses Jahr jeweils im Waaghaus statt.

Bild: Stephanie Martina (21. Oktober 2017)

Bisher wurde jeweils auf dem Unteren Brühl gefeiert, in diesem Jahr steigt die Party vom 13. bis 22. Oktober neu jeweils im Waaghaus. Wie FM1 mitteilt, trumpft die neue Location nicht nur mit seiner zentralen Lage auf, sondern auch mit längeren Öffnungszeiten. Von Montag bis Donnerstag kann jeweils von 17 Uhr bis Mitternacht gefeiert werden, am Freitag und Samstag dauert die Party bis 1.30 Uhr an.

Unter der Woche ist der Eintritt kostenlos, Freitag und Samstag auch, aber nur für «Early Birds», die bereits vor 19.30 Uhr vor Ort sind. Danach beträgt der Eintrittspreis 10 Franken. Nebst Drinks und Food können sich die Gäste täglich auf angesagte DJs aus der Region freuen. Am Tag der Eröffnung, 13. Oktober, findet zudem ein VIP-Pre-Opening mit diversen Highlights statt. Tickets für den Eröffnungsabend werden ausschliesslich auf FM1 verlost. (pd/arc)

«Tagblatt»-Fotograf löst Fehlalarm im Stiftsbezirk aus

Anlässlich des 175-Jahr-Jubiläums des Bistums St.Gallen führte ein Journalist dieser Zeitung am Dienstagmittag ein Interview mit dem Bischof Markus Büchel. Das Gespräch fand in einem Gebäude im Stiftsbezirk statt. Selbstredend war auch ein Fotograf vor Ort, um ein Porträt des Bischofs zu machen. 

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr erreichten den Stiftsbezirk innert weniger Minuten.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr erreichten den Stiftsbezirk innert weniger Minuten.

Um optimale Lichtverhältnisse für das Bild zu schaffen, montierte unser Fotograf eine Lampe auf einem Stativ und fuhr dieses in die Höhe. Durch das Hochfahren muss der Lichtstrahl zu nahe an einen Sensor geraten sein, was einen Alarm auslöste.

Da es sich beim Stiftsbezirk um einen Spezialfall handelt, rückte die Feuerwehr St.Gallen nach dem Eingang des Alarms unverzüglich mit einem Grossaufgebot aus. Auch eine Patrouille der Stadtpolizei begab sich zur Kathedrale, wie Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei, auf Anfrage bestätigt.

Als die Einsatzkräfte vor der Türe des Gebäudes standen, klingelten sie. Markus Büchel habe sich noch gefragt, wer ihn denn suche, berichtet der Fotograf. Nachdem der Bischof persönlich die Türe geöffnet hatte, gaben die Beteiligten des Interviews Entwarnung und der kurzzeitige Trubel löste sich wieder auf. (arc)

Erster Klimastreik seit Ende März steht an

Am Freitag, 23. September, besammeln sich Aktivistinnen und Aktivisten rund um den Globus, um auf die Klimakrise, ihre Dringlichkeit und Problematik, aufmerksam zu machen. Auch in St.Gallen wird es einen Klimastreik unter dem Motto #ZuHeiss geben. Es ist der erste seit Ende März. 

Am Freitag, 23. September, finden weltweit Aktionen statt, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen.

Am Freitag, 23. September, finden weltweit Aktionen statt, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. 

Bild: Benjamin Manser (19. März 2021)

Der Anlass beginnt um 17.30 Uhr beim Marktplatz. Begleitet wird die Demonstration von Musikerinnen und Musikern sowie Reden von Politikerinnen. Unter anderem werden die St.Galler SP-Nationalrätin Barbara Gysi und die SP-Kantonsrätin Bettina Surber sprechen. Parolen rufend wird der Demonstrationszug durch die Stadt St.Gallen ziehen, bis die Veranstaltung um zirka 18.30 Uhr ihr Ende findet. (pd/arc)

Tier-Fahrzeuge: Ostwind-Abonnenten erhalten Aktivierungsgebühr geschenkt

Der Tarifverbund Ostwind und der Shared-Mobility-Anbieter Tier lancieren einen Pilotversuch. Bis Ende des Jahres wird allen Personen mit einem Ostwind-Abonnement die Aktivierungsgebühren für die Tier-Fahrzeuge geschenkt. Die Gebühr von einem Franken fällt jeweils bei jeder Nutzung an. Das teilt Ostwind in einem Communiqué mit.

Die E-Roller von Tier sind in der Region St.Gallen mittlerweile weit verbreitet.

Die E-Roller von Tier sind in der Region St.Gallen mittlerweile weit verbreitet.

Bild: Michel Canonica

Wie Ostwind schreibt, haben die Themen «letzte Meile» und «Verbindung in angebotsschwachen Zeiten» grosses Entwicklungspotenzial im öffentlichen Verkehr. Um diese vertiefter anzugehen, ist nun die Kooperation entstanden. «Mit dem gemeinsamen Pilotversuch testen wir das Bedürfnis sowie das Kundenverhalten nach Mobility as a Service», wird Christian Stieger, Leiter Marketing des Tarifverbund Ostschweiz  in der Mitteilung zitiert. Auch für Manuel Herzog, Operations Manager St.Gallen Tier, sei der Pilotversuch wertvoll. Denn laut Herzog versteht sich das Unternehmen als Zubringer beziehungsweise Unterstützer für die erste und die letzte Meile, welche die Teilnehmenden des öffentlichen Verkehrs zurücklegen müssen. Auf Basis der gesammelten Erfahrungen während der Pilotphase werden die beiden Unternehmen im Jahr 2023 dann weitere Kooperationsmöglichkeiten definieren.

Damit die Ostwind-Abonnentinnen und -Abonnenten das Angebot nutzen können, müssen sie online unter tier.ostwind.ch einen Code beziehen. Einigen Ostwind-Kundinnen und -Kunden wird er gemäss Mitteilung direkt per E-Mail zugesandt. Um die Vergünstigung zu nutzen, muss die Tier-App heruntergeladen werden und in dieser in der Rubrik «Promos und Ersparnisse» der Code eingegeben werden. Anschliessend wird das Fahrzeug über den integrierten QR-Code gestartet. Die Kosten pro Minute belaufen sich danach weiterhin auf 40 Rappen. 

Die Kooperation ist für alle Gebiete verfügbar, in denen Tier in der Ostschweiz aktiv ist. In der Region St.Gallen sind dies die Stadt St.Gallen, Gossau, Wittenbach, Gaiserwald, Berg, Rorschach, Goldach, Rorschacherberg, Mörschwil und Tübach. (pd/arc)

Workshop in der Stadtbibliothek Katharinen: Vom Drehbuch zum eigenen Musikvideo

In den Herbstferien lädt die Stadtbibliothek Katharinen zu einem zweitägigen Musikvideo-Workshop ein. Das Angebot richtet sich an Kinder zwischen von neun bis zwölf Jahren. Der Kurs findet am Dienstag, 4. Oktober, und Mittwoch, 5. Oktober statt.

Die Kinder stellen sich am Workshop sowohl hinter als vor die Kamera.

Die Kinder stellen sich am Workshop sowohl hinter als vor die Kamera.

Bild: Fotolia

Im Rahmen des Workshops lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, kreative Ideen in die Realität umzusetzen, indem sie ein Musikvideo zu ihrem Lieblingssong drehen. Begleitet werden die Kinder dabei von Bibliotheksmitarbeiter Marco Albini und einer Lernenden der Stadtbibliothek. Wie es in der Mitteilung heisst, vermitteln die beiden den Teilnehmenden alle schritte von der Idee bis zum fertigen Video.

Bevor es ans Drehen des Videos geht, wird ein Drehbuch erstellt. Nachdem die Aufnahmen im Kasten sind, zeigt das Kursleiterteam, wie das Rohmaterial mit einer Videobearbeitungssoftware bearbeitet wird. Zum Schluss stellen die Kinder ihre kreierten Video der Gruppe vor.

Der Kurs findet jeweils von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf beschränkt. Interessierte können sich online oder direkt in der Bibliothek bis am 30. September anmelden. Der Unkostenbeitrag beträgt 5 Franken. (sk/arc)

Botanischer Zirkel lädt zum Rundgang im Botanischen Garten

Der Botanische Zirkel St.Gallen lädt am Donnerstag, 22. September, zu einem Rundgang im Botanischen Garten ein. Das Motto lautet «Wildes St.Gallen».

Zimbelkraut, auch Mauerblümchen genannt, ist eine Staude, die bevorzugt im Steingarten gepflanzt wird und dort mit ihren violetten Blüten kahle Mauern verschönert.

Zimbelkraut, auch Mauerblümchen genannt, ist eine Staude, die bevorzugt im Steingarten gepflanzt wird und dort mit ihren violetten Blüten kahle Mauern verschönert.

Bild: Sandra Ardizzone

Der Botanische Garten ist seinem Publikum in erster Linie als gut gepflegte Gartenanlage bekannt, schreibt der Botanische Zirkel. Doch er zeigt nicht nur zahmes Ziergrün, sondern gibt auch die wilden, urwüchsigen Seiten der Gallusstadt und ihrer Umgebung wieder. Im Fokus des Rundgangs stehen genau diese einheimische und eingebürgerte Wildpflanzen der Stadt. 

Neben Arten, denen man auch auf einem Spaziergang begegnen kann, treffen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Rundgangs auch auf einige seltene St.Galler Botanik-Perlen. Treffpunkt ist um 18 Uhr vor dem Tropenhaus. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. (pd/arc)

Katja Petrowskaja liest im Kunstmuseum St.Gallen

Die ukrainisch-deutsche Autorin Katja Petrowskaja.

Die ukrainisch-deutsche Autorin Katja Petrowskaja.

Bild: PD

Die NZZ reiht Katja Petrowskaja neben AutorInnen wie Walter Benjamin oder Susan Sontag ein in den «Horizont der grossen Foto-Literatur». Ob sie Eisbären in Königsberg betrachtet, Bergmänner im Donbass oder ihre eigene Mutter am Schwarzen Meer – es ist eine Schule des Sehens, zu der die ukrainisch-deutsche Schriftstellerin einlädt. Katja Petrowskaja liest am Donnerstag, 22. September, 20 Uhr, eingeladen vom Literaturhaus Wyborada, im Kunstmuseum St.Gallen aus ihren in der Bibliothek Suhrkamp erschienenen Prosaminiaturen, die Fotos werden projiziert.

Mit diesen Foto-Kolumnen, die sie 2015 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu schreiben begann, hat Katja Petrowskaja, die 1970 in Kiew geboren wurden, ihr eigenes Genre geschaffen: kurze Prosa, Landschaft, Biografie, Zeitgeschichte und Form auf minimalem Raum verdichtend. Und sie knüpft, zwischen den Zeilen, die Fragen daran: Woraus besteht die Gegenwart? Aus dem, was in Ausstellungen hängt, an Plakatwänden verwittert oder über die Bildschirme läuft? Wie gelingt es, den intimen Moment der Bestürzung oder des Staunens in Sprache zu verwandeln? (pd/map)

Anmeldung wünschenswert, aber nicht zwingend: literaturhaus@wyborada.ch

Die Künstlerin Harlis Schweizer setzt sich in die Hiltibold-Vitrine und zeichnet das Geschehen in der Goliathgasse

Wer am Mittwoch, 21. September, und am Donnerstag, 22. September, das Kunstschaufenster Hiltibold in der Goliathgasse passiert, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit beobachtet und vielleicht sogar gezeichnet. Die Künstlerin Harlis Schweizer wird nämlich an den beiden Tagen Platz hinter der Glasscheibe nehmen und von dort aus das Geschehen in der Gasse zeichnen.

Harlis Schweizer zeichnet am Mittwoch und am Donnerstag in einer der Hiltibold-Vitrinen.

Harlis Schweizer zeichnet am Mittwoch und am Donnerstag in einer der Hiltibold-Vitrinen.

Bild: Tobias Garcia (17. Dezember 2021)

Ihre Arbeit in der Vitrine wird die Künstlerin aus Bühler jeweils um 10 Uhr aufnehmen. Ihren ungewöhnlichen Arbeitsplatz verlässt sie sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag um 18 Uhr. Ihre Werke wird sie fortlaufend an die Vitrine hängen. Und zwar so, dass sie von aussen sichtbar sind. Dies wird Harlis Schweizer so lange wiederholen, bis der Ausblick nur noch durch die engen Abstände zwischen den Bildern und dem Fensterrahmen möglich ist. Die Vitrine wird im Laufe der Zeit fast keinen Ausblick mehr gewähren und verwandelt sich so in eine Kabine, einen geschützten Raum.

An der Eröffnung, die am Donnerstag um 18 Uhr beginnt, verlässt Harlis Schweizer den Ort dann endgültig. Inwendig wird dann nur noch ihr Arbeitsplatz mit dem letzten gezeichneten Bild, das die verstellte Aussicht zeigt, auf dem Tisch zu erkennen sein. Einblick erhält nur, wer sich ganz nahe an die Glasscheibe wagt.

In der zweiten Vitrine wird ab Donnerstag ein Film von Georgette Maag aus Zürich zu sehen sein. Dieser zeigt einen Tunnel, in dem sich der Betrachter auf eine Lichtquelle am Ende des Tunnels bewegt. Kurz bevor man denkt, dass man aus dem Tunnel kommt, fährt die Kamera aber wieder zurück. Auch Georgette Maag wird an der Eröffnung erwartet. (arc)

Eine Woche nach der Einführung: Frau knackt neuen Jackpot im Casino St.Gallen und freut sich über rund 94'000 Franken

Vor einer Woche haben die Swisscasinos St.Gallen, Zürich, Pfäffikon und Schaffhausen einen neuen Jackpot namens Royal Jackpot eingeführt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag, kurz nach Mitternacht, wurde er bereits von einer jungen Frau im Casino St.Gallen geknackt. Die Glückliche freute sich über 93’952.45 Franken. Was sie mit dem nahezu sechsstelligen Betrag, den sie nicht versteuern muss, anfängt, wusste sie nach dem Gewinn noch nicht.

Die Frau gewann den Betrag im Ultimate Texas Hold'em Poker.

Die Frau gewann den Betrag im Ultimate Texas Hold'em Poker. 

Symbolbild: Fotolia

Die Frau gewann den Betrag im Ultimate Texas Hold’em Poker. Ihr Einsatz betrug 5 Franken. Die richtigen Karten waren Herz 2 und Pik Bube, heisst es in der Mitteilung des Casinos. Mit dem Buben vervollständigte sie ihren Royal Flush der Gemeinschaftskarten 10, Queen, König und Ass. Ein Royal Flush ist eine Strasse von der 10 zum Ass in derselben Farbe. Mit der jungen Frau freuten sich auch die fünf Mitspielenden, die je einen Bonus von 500 Franken gewannen.

Der Royal Jackpot kann an den Spieltischen Black Jack sowie Ultimate Texas Hold’em Poker gewonnen werden. Durch die Vernetzung über die vier Standorte steigt die Summe des Jackpots schneller an. (pd/arc)

PHSG: Diskurs zur baukulturellen Bildung

Die Pädagogische Hochschule St.Gallen (PHSG) fokussiert in der öffentlichen Vortragsreihe «Focus» jeweils aktuelle Themen aus Bildung, Gesellschaft und Kultur. Ein Anlass aus der Reihe findet am Mittwoch, 21. September, in der Aula des PHSG-Hochschulgebäudes an der Notkerstrasse statt. Beginn ist um 19 Uhr.

Die Pädagogische Hochschule in St.Gallen lädt am Mittwoch zu einem öffentlichen Vortrag.

Die Pädagogische Hochschule in St.Gallen lädt am Mittwoch zu einem öffentlichen Vortrag.

Bild: Belinda Schmid

Die Veranstaltung von Mittwoch soll den innerpädagogischen Diskurs über baukulturelle Bildung anregen und trägt den Namen «Brennpunkt baukulturelle Bildung – Diskussion über gebaute Umwelt, Identität und Teilhabe». Beim Anlass handelt es sich um eine Zusammenarbeit zwischen der PHSG und dem Verein Archijeunes. An der 90-minütigen Veranstaltung wird der Frage nachgegangen, was wir über unseren unmittelbaren Lebensraum, über die Häuser in unserer Nachbarschaft, über Materialien und Bauprozesse wissen.

Die Einleitung übernimmt Kathrin Sieber, Geschäftsführerin Archijeunes, moderieren wird Jenny Keller, Redaktorin «Werk, Bauen + Wohnen». Als Podiumsgäste werden Andy Benz, Bildungsrat St.Gallen und Präsident der Pädagogischen Kommission, Markus Buschor, Stadtrat und Vorsteher der Direktion Planung und Bauen, Regula Pöhl, Professorin an der PHSG, Ueli Vogt, Kurator Zeughaus Teufen und Kathrin Siebert erwartet. Im Anschluss gibt es einen Apéro. (pd/arc)

Medienschule startet neuen Lehrgang

Ende Oktober beginnt die Medienschule St.Gallen einen neuen Lehrgang. Der Unterricht bietet eine Einführung in den Journalismus und die Medienarbeit. Gemäss Mitteilung eignet er sich für Berufseinsteigende, aber auch für freie Mitarbeitende oder Medienverantwortliche.

Die Teilnehmenden werden unter anderem auch für die elektronische Berichterstattung fit gemacht.

Die Teilnehmenden werden unter anderem auch für die elektronische Berichterstattung fit gemacht. 

Bild: PD

Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen an 20 Kurstagen die wichtigsten journalistischen Grundregeln und üben diverse Textformen ein. Der Kurs findet jeweils am Freitag statt. Laut Schulleiter Felix Mätzler ist die St.Galler Medienschule wohl die kleinste im Land. Es seien auch schon Lehrgänge mit drei Teilnehmenden durchgeführt worden. Umso erfreuter waren diese, als der Medienspezialist von SRF, Salvador Atasoy, mit ihnen über Fake-News diskutierte, oder Flavio Razzione, Nachrichtenchef von «Blick», sie zwei Tage lang unterrichtete. (pd/arc)

Der Start des neuen Lehrgangs ist am 28. Oktober. Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Kontaktnahme gibt’s im Internet

Pilgerschaft von Untereggen nach St.Georgen

Das Bistum St.Gallen lädt am Samstag, 24. September, zur Pilgerschaft von Untereggen über Notkersegg nach St.Georgen. Es ist der 17. Pilgertag anlässlich des 175-Jahr-Jubiläums des Bistums.

Das Bistum St.Gallen feiert dieses Jahr sein 175-jähriges Bestehen.

Das Bistum St.Gallen feiert dieses Jahr sein 175-jähriges Bestehen.

Bild: Urs Bucher

Der Pilgertag beginnt um 9 Uhr in der Kirche Maria Magdalena in Untereggen und endet um 16.30 Uhr im Pfarrheim Oase in St.Georgen. Höhepunkt auf dem mit 11,6 Kilometer recht kurzen Pilgerweg sind eine Stunde Gehen im Schweigen, der Mittagshalt im Notkersegg sowie ein gemütlicher Ausklang mit Umtrunk am Ziel.

Der Pilgertag ist gemäss Bistum bewusst schlicht gehalten. Im Vordergrund steht das gemeinsame Unterwegssein. Neben Wasserflaschen und Picknickverpflegung sollen gutes Schuhwerk und bei Bedarf Stöcke mitgebracht werden. Für die Pilgerschaft wird eine mittlere Kondition benötigt. Der Weg eignet sich ab 14.30 Uhr zwischen Notkersegg und St.Georgen auch für Rollstühle.

Die Teilnahme am Pilgertag ist kostenlos. Es wird um eine Anmeldung bis 20. September gebeten. Anmeldungen können online oder telefonisch unter 071 227 33 40 vorgenommen werden. (pd/arc)

Marktplatz in der Bibliothek Hauptpost zeigt auf, wie die Artenvielfalt im eigenen Garten gefördert werden kann

Die Stadtbibliothek und die Organisation Bioterra laden am Mittwoch, 21. September, zum Marktplatz «Biodiversität im Garten» im Raum für Literatur in der Bibliothek Hauptpost ein. Interessierten wird am Anlass aufgezeigt, wie sie im eigenen Garten einen Beitrag zur Unterstützung der Artenvielfalt beitragen können. Der Eintritt ist frei. Der Anlass beginnt um 18.30 Uhr.

Die Artenvielfalt von einheimischen Pflanzen und Tieren ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Im Bild sieht man einen Schachbrettfalter.

Die Artenvielfalt von einheimischen Pflanzen und Tieren ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Im Bild sieht man einen Schachbrettfalter. 

Bild: PD

Die Artenvielfalt von einheimischen Pflanzen und Tieren ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Wie es in der Mitteilung heisst, sind Flussbegradigungen, Überbauungen und Monokulturen dafür verantwortlich. Seit längerem ist aber auch das Bewusstsein gewachsen, wie wichtig die Biodiversität für uns Menschen ist, denn das Aussterben von Insekten und Pflanzen bedroht unsere Nahrungsversorgung und schränkt unsere Lebensqualität ein.

Am Marktplatz «Biodiversität im Garten» können sich Gärtnerinnen und Gärtner informieren, wie sie in ihrem Garten und auf dem Balkon bewusst einheimische Pflanzen wählen können, die Insekten und anderen Tieren Futter- und Nistplätze bieten. Nach einem Kurzvortrag von Markus Binder, Bioterra Regionalgruppe Toggenburg, können die Besucherinnen und Besucher verschiedene Marktstände erkunden. Unter anderem können sie durch einen Blick durch ein Binokular in die wundersame Welt der Blüten und Samen eintauchen. Ausserdem werden artenreiche Lebensräume im Siedlungsgebiet vorgestellt, ein Unterschlupf für Wildbienen gebaut und Fachliteratur angeboten. Auch werden geeignete Pflanzen erworben werden.

Der Marktplatz am Mittwoch ist Teil des Projektes «Saatgutbibliothek on Tour». Im letzten Jahr hat die Projektleiterin Judith Meier in der Bibliothek Hauptpost eine Saatgutbibliothek aufgebaut. Die Idee dahinter ist, dass Hobbygärtnerinnen und -gärtner ihr selbstgewonnenes biologisches Saatgut austauschen. Damit tragen sie ebenfalls zur Pflanzenvielfalt bei. (sk/arc)

Kinderstück feiert Premiere in der Lokremise

Im Reigen der Saisoneröffnungspremieren des Theater St.Gallen steht am Mittwoch, 21. September, das neue Kinderstück «Lahme Ente, blindes Huhn» von Ulrich Hub auf dem Programm. Das Stück wird ab 14 Uhr in der Lokremise gezeigt.

Das Stück handelt von einer Ente und einem Huhn, die Freundschaft schliessen.

Das Stück handelt von einer Ente und einem Huhn, die Freundschaft schliessen.

Bild: PD

Das Theaterstück thematisiert die Kraft der Freundschaft zwischen einem Huhn und einer Ente, die beide so ihre Schwächen haben. Das Werk des Autors Ulrich Hub ist eine lebhafte Geschichte, die mit viel Wortwitz, Situationskomik und Zärtlichkeit erzählt wird.

Regie führt Chrstian Hettkamp. Er gehört seit vielen Jahren zum Schauspielensemble des Theaters und arbeitet auch als Sprachcoach und Regisseur. Die beiden Theaterfiguren werden gemäss Mitteilung von Robi Tissi Graf und Paul Furtwängler dargestellt. Beide stehen im letzten Jahr ihres Schauspielstudiums. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Hochschule der Künste Bern und dem Theater St.Gallen erhalten Graf und Furtwängler während eines halben Jahres praktische Einblicke in den Theateralltag. (pd/arc)

Neues Angebot im Alterswohnsitz Bürgerspital

Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen bietet im Alterswohnsitz Bürgerspital ab 1. Oktober eine Tages- und Nachtbetreuung unter dem Namen «Augenblick» an. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor. Das Angebot ermöglicht Menschen mit erhöhtem Pflege- und Betreuungsbedarf eine Abwechslung ausserhalb ihres häuslichen Umfelds und eine Entlastung für pflegende Angehörige.

Zur «geschützten» Pflegeheimabteilung gehört auch ein Garten.

Zur «geschützten» Pflegeheimabteilung gehört auch ein Garten.

Bild: PD

Wie es in der Mitteilung heisst, können St.Gallerinnen und St.Galler durch das neue Angebot regelmässig oder situativ einzelne oder mehrere Tage sowie Nächte im Alterswohnsitz Bürgerspital verbringen. Während ihres Aufenthalts in der Tages- und Nachtbetreuung werden die Gäste mit körperlichen oder kognitiven Beeinträchtigungen durch ein interprofessionelles Team des Alterswohnsitzes betreut. Pflegefachpersonen, Aktivierungstherapeuten und Physiotherapeutinnen sorgen für individuelle, der aktuellen Lebenssituation angepassten, Rundumbetreuung.

Die Tages- und Nachtbetreuung ist Teil der «geschützten» Pflegeheimabteilung des Alterswohnsitzes Bürgerspital, zu der auch ein Garten gehört. Während ihres Aufenthalts können die Gäste Aktivierungs- und Betreuungsangebote nutzen sowie einen Coiffeur-, Fusspflege- oder Physiotherapie-Termin buchen. Ausserdem werden ihnen sämtlich, den individuellen Bedürfnissen angepasste, Mahlzeiten angeboten. (pd/arc)

Hier dürfen Hunde nicht mehr ins Wasser

Momentaufnahme. Im Gauklerbrunnen im St.Galler Stadtpark sind Hunde nicht mehr willkommen. Die neuerdings hier stehenden Schilder lassen keinen Spielraum: Hunde dürfen zu Füssen des Kunstwerks von Max Oertli nicht mehr baden. Ihre Halterinnen und Halter müssen jetzt halt hoffen, dass die Badi in Wittenbach im nächsten Herbst ihre Planschaktion für die Vierbeiner wiederholt...

Momentaufnahme. Im Gauklerbrunnen im St.Galler Stadtpark sind Hunde nicht mehr willkommen. Die neuerdings hier stehenden Schilder lassen keinen Spielraum: Hunde dürfen zu Füssen des Kunstwerks von Max Oertli nicht mehr baden. Ihre Halterinnen und Halter müssen jetzt halt hoffen, dass die Badi in Wittenbach im nächsten Herbst ihre Planschaktion für die Vierbeiner wiederholt...

Bild: Reto Voneschen (18. September 2022)

Katholische Kirche mit «Grünem Güggel» ausgezeichnet

Die Katholische Kirche St.Gallen Zentrum ist am Samstag im Rahmen einer Strassenaktion auf dem Vadianplatz mit dem Umweltlabel «Grüner Güggel» ausgezeichnet worden.

Das Labe wurde dem Umweltteam auf dem Vadianplatz überreicht.

Das Labe wurde dem Umweltteam auf dem Vadianplatz überreicht.

Bild: PD

Das Umweltteam der Kirche hat das gleichnamige Umweltmanagementsystem in den vergangenen zwei Jahren eingeführt und die eigene Organisation analysiert. Begleitet wurde es dabei von einem externen Umweltberater. Der in den vergangenen zwei Jahren entstandene Bericht ist die Grundlage für die Zertifizierung. Überreicht wurde das Label von Kurt Zaugg von der Zertifizierungsstelle Oeku – Kirchen für die Umwelt. (pd/arc)

Bierfestival Bierprobier verzeichnet Besucherrekord

Am Bierfestival Bierprobier der Olma-Messen St.Gallen präsentierten am Wochenende 20 nationale, regionale und lokale Brauereien ihre Kreationen. Es konnten über 120 Biersorten degustiert werden. Die vierte Ausgabe des Festivals lockte gemäss Mitteilung über 2’300 Besucherinnen und Besucher auf das Olma-Gelände, was einem Rekord entspricht.

2'300 Personen besuchten am Freitag und am Samstag das Bierfestival Bierprobier auf dem Olma-Gelände.

2'300 Personen besuchten am Freitag und am Samstag das Bierfestival Bierprobier auf dem Olma-Gelände.

Bild: Michael Dornbierer

Eine Ergänzung zum Mix aus den unterschiedlichen Bierstilen stellte das «Cider-Festival» dar, welches von Schweizer Apfelsaft präsentiert wurde. Festivalleiter Daniel Oswald zeigt sich im Communiqué begeistert von der vierten Austragung. Er sei rundum zufrieden, heisst es. Insbesondere mit dem neuen Besucherrekord. Es seien ein Viertel mehr Besucherinnen und Besucher gekommen als noch im Vorjahr. Zudem habe er viele positive Rückmeldungen von den beteiligten Brauereien erhalten.

Die Stimmung sei friedlich und ausgelassen gewesen. Neben der neuen aufwendigeren Dekoration hätten auch die kleinen Konzerte an den beiden Abenden Anklang gefunden. Auch die acht Stammtische, die erstmals angeboten wurden, erfreuten sich grosser Beliebtheit und waren an den beiden Festivaltagen ausgebucht, heisst es in der Mitteilung weiter.

Das Bierfestival Bierprobier sei gemäss Mitteilung insbesondere für die lokalen und regionalen Brauereien eine wichtige Plattform, um sich einem interessierten Publikum zu präsentieren und Bekanntheit zu erlangen. Auch im kommenden Jahr wird es am 22. und 23. September wieder auf dem Olma-Gelände stattfinden. (pd/arc)

Brühlerinnen feiern den ersten Saisonsieg

Die NLA-Frauen des LC Brühl haben am Wochenende nach einem Steigerungslauf mit 28:25 (12:17) bei Rotweiss Thun gewonnen und sich am dritten Spieltag den ersten Saisonsieg gesichert.

Laurentia Wolff und ihre Kolleginnen drehen das Spiel gegen Thung in der zweiten Halbzeit und feiern den ersten Saisonsieg.

Laurentia Wolff und ihre Kolleginnen drehen das Spiel gegen Thung in der zweiten Halbzeit und feiern den ersten Saisonsieg.

Bild: Michel Canonica (13. August 2022)

Beide Teams starteten nervös in die Partie. Es war spürbar, dass sie etwas Zeit brauchten, um ihre Form zu finden. Während die Gastgeberinnen bald einmal besser zurechtkamen, hielt die Abschlussschwäche der Brühlerinnen zunächst an. Nach 22 Minuten lagen die Ostschweizerinnen bereits 4:13 hinten. Immerhin verkürzten sie bis zur Pause auf 12:17.

Die Leistungssteigerung hielt nach dem Seitenwechsel an. Dank der Umstellung auf sieben Feldspielerinnen beim Angriffsspiel glich in der 53. Minute Topskorerin Laurentia Wolff zum 23:23 aus, ehe die St.Gallerinnen in den Schlussminuten davonzogen und am Ende entsprechend frenetisch über die Wende jubelten. Ein Wermutstropfen blieb allerdings: Mit Malin Altherr und Martina Pavic verletzten sich zwei Brühlerinnen gegen Thun. Immerhin kehrte aber Nationalspielerin Dimitra Hess nach ihrer Kreuzbandverletzung wieder zurück. (msc)

Kollision beim Unteren Graben

Am Samstagmittag kam es um 13.15 Uhr beim Unteren Graben zu einem Verkehrsunfall mit einem Sattelschlepper und einem Auto. Dies teilt die Stadtpolizei am Sonntagmorgen mit.

Verletzt wurde niemand, doch es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.

Verletzt wurde niemand, doch es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.

Bild: Stapo

Ein 42-jährige Lenker eines Sattelschleppers war auf dem Unterer Graben in Richtung Blumenbergplatz unterwegs, als er beabsichtigte, die Spur zu wechseln. Dabei übersah der 42-Jährige das Auto einer ebenfalls 42-jährigen Frau, worauf es zur Kollision kam. Das Auto der Fahrerin drehte sich durch die Kollision und wurde wenige Meter vor dem Sattelschlepper hergeschoben. Weder die Autofahrerin noch der Lenker des Sattelschleppers verletzten sich. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. (stapo/aye)