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ST.GALLER STADT-TICKER: Stadt prüft beim «Sankt Leopard» Unterführung für Fussgänger und Velos

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Freitag, 22. Februar - 0:33 Uhr

Unterqueren Fussgänger und Velofahrer bald die St.-Leonhard-Strasse? Stadtrat prüft ein Projekt

(vre) Der Übergang zwischen Reithalle und «Sankt Leopard» ist für viele Fussgänger und Velofahrer ein Dauerärgernis. Um von der einen auf die andere Seite der St.-Leonhard-Strasse zu kommen, muss man hier nicht weniger als vier Fussgängerstreifen überqueren. Alle werden von Lichtsignalen gesteuert – und es ist keine Seltenheit, dass man beim Überqueren von Fahrbahnen und Busspuren viermal an einem Rotlicht «hängen bleibt».

Diese Situation nervt den Langsamverkehr beim Geschäftshaus «Sankt Leopard» regelmässig: Ein Lichtsignal zeigt grün, die anderen beiden sind rot. (Bild: Reto Voneschen - 11. März 2013)

Diese Situation nervt den Langsamverkehr beim Geschäftshaus «Sankt Leopard» regelmässig: Ein Lichtsignal zeigt grün, die anderen beiden sind rot. (Bild: Reto Voneschen - 11. März 2013)

Der Stadt ist die Problematik des Knotens bewusst. Aufgrund seiner Komplexität und des hohen Verkehrsaufkommens ist eine Lösung, sprich eine bequemere Strassenüberquerung für den Langsamverkehr, nur schwer zu erreichen. Seit Jahren immer wieder im Gespräch ist, ob nicht eine Entflechtung helfen könnte. Auto- und öffentlicher Verkehr blieben an der Oberfläche, der Langsamverkehr würde zwischen der Reithalle und dem Anfang der Lagerstrasse in eine Unterführung verlegt.

Vor- und Nachteile einer solchen Lösung wurden in den vergangenen zwanzig Jahren immer wieder einmal diskutiert. Die Stadt geht jetzt einen Schritt weiter: Sie prüft konkret, was der Bau der Unterführung technisch und finanziell bedeuten würde. Das wurde bei der Vorstellung des Projekts für die Villa Wiesental publik: Die Bauherrschaft muss zwischen dem «Sankt Leopard» und dem hinter der Jugendstilvilla geplanten neuen Bürohaus genügend Platz für den oberirdischen Fussweg, aber auch für den Osteingang in eine Unterführung frei lassen.

Stadträtin Maria Pappa bestätigte am Rand der Orientierung zur Villa Wiesental, dass die Unterführung zwischen Reithalle und Lokremise nicht vom Tisch ist. Die städtische Direktion Planung und Bau hat dazu eine Projektskizze erarbeitet. Sie soll dem Stadtrat im Rahmen einer Aussprache vorgelegt werden. Die Stadtregierung muss grundsätzlich entscheiden, ob die Unterführung eine Option zur Lösung der Probleme ist. Sollte sie dies bejahen, müsste das Projekt konkretisiert und dem Stadtparlament zum Beschluss unterbreitet werden.

Frietag, 22. Februar - 0:22 Uhr

Geld und Zigaretten aus St.Galler Restaurant gestohlen

(kapo/vre) Unbekannte sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch an der Bruggwaldstrasse im Osten von St.Gallen in ein Restaurant eingebrochen. Um ins Lokal eindringen zu können, brachen sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Donnerstag ein schräg gestelles Fenster auf. Sie stahlen Bargeld und Zigaretten. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf rund 2'000 Franken. Am aufgebrochenen Fenster entstand Schaden für mehrere Hundert Franken.

Freitag, 22. Februar - 0:11 Uhr

Vor zehn Jahren stürzte das Dach der GBS-Sporthalle im Riethüsli ein

(mke/vre) Diesen Sonntag jährt sich zum zehnten Mal ein Unglück, das mit viel Glück glimpflich ablief, aber sehr wohl das Zeug dazu gehabt hätte, zur Katastrophe zu werden. Am 24. Februar 2009, morgens um 6 Uhr, stürzte das schneebedeckte Dach der GBS-Sporthalle im Tal der Demut ein. Am Vorabend hatten bis 22 Uhr Sportvereine in der erst 2006 neu eröffneten Halle trainiert. Und anderthalb Stunden nach dem Einsturz hätten bis zu 80 Schülerinnen und Schüler darin turnen sollen.

24. Februar 2009, 11:18 Uhr: Vom Hubretter der Feuerwehr aus präsentiert sich die GBS-Sporthalle im Riethüsli als Trümmerhaufen. Dahinter das Gewerbliche Berufsschulzentrum. (Bild: Hanspeter Schiess)

24. Februar 2009, 11:18 Uhr: Vom Hubretter der Feuerwehr aus präsentiert sich die GBS-Sporthalle im Riethüsli als Trümmerhaufen. Dahinter das Gewerbliche Berufsschulzentrum. (Bild: Hanspeter Schiess)

Den Feuerwehrmännern, Polizisten, Lehrern, Schülern, Quartierbewohnern und Medienschaffenden bot sich vor zehn Jahren in der Halle ein Bild der Zerstörung. Das komplette Dach, 50 Meter lang und 35 Meter breit, lag am Boden. Durch den Druck waren Bauteile weit weggeschleudert, war die Aussenwand mit den Fenstern weggedrückt worden. Auf den ersten Schock folgte die Erleichterung: Schnell war damals nämlich klar, dass niemand in der Halle war, als diese einstürzte.

Neun Monate nach dem Einsturz, im November 2009, wurde die Ursache des Unglücks bekannt: Die eingebauten Dachträger waren zu schwach gewesen. Strafverfahren gegen zwei am Bau beteiligte Personen wurden eingestellt, weil der Kanton auf die Klärung der Schuldfrage verzichtet hatte, um die Halle rasch wieder aufbauen zu können. Zudem zahlte die Versicherung zweier möglicher Haftpflichtiger zehn Millionen Franken, womit dem Kanton Kosten von drei Millionen blieben.

Gut drei Jahre nach dem Unglück, im März 2012, wurde mit dem Wiederaufbau der Halle begonnen. Im Sommer 2013 wurden sie abgeschlossen. Seit August 2013 kann die Sporthalle im Tal der Demut wieder benutzt werden. Schülerinnen und Schüler sowie städtische Sportvereine konnten aus verschiedensten Provisorien wieder ins Riethüsli zurückkehren.

Donnerstag, 21. Februar - 21:09 Uhr

Villa Wiesental: Auch der Heimatschutz ist zufrieden

(dag/vre) Anfang Woche haben die HRS Real Estate AG und die Pensionskasse der Stadt St.Gallen ihre Pläne für die Villa Wiesental vorgestellt. Es sieht die Sanierung der Villa und dahinter einen Büroneubau vor. Ob mit dem Projekt tatsächlich der fast 20 Jahre alte Streit ums schützenswerte Jugendstilgebäude beigelegt werden kann, hängt unter anderem von den Verbänden ab.

Die sanierte Villa Wiesental und das neue Bürohaus dahinter im Modell. Blick von der Rosenbergstrasse her. (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)

Die sanierte Villa Wiesental und das neue Bürohaus dahinter im Modell. Blick von der Rosenbergstrasse her. (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)

Zwei von ihnen, der Verein Pro Villa Wiesental (siehe Eintrag 10:11 Uhr) und der Heimatschutz St.Gallen, haben bereits Stellung zum Vorhaben genommen. Nach Pro Villa Wiesental äussert sich jetzt auch der Heimatschutz positiv dazu: «Wir haben schon lange auf eine Lösung gewartet», sagt dessen Präsidentin Kathrin Hilber. Der Heimatschutz habe bereits im Prozess für die Aufwertung des Gebiets nördlich des Hauptbahnhofs die Haltung vertreten, dass die ganze Raumentwicklung unter dem Aspekt des Erhalts der Villa stehen müsse.

Kathrin Hilber. (Bild: PD)

Kathrin Hilber. (Bild: PD)

Dieser Forderung werde beim aktuellen Projekt mit der Sanierung der Villa Rechnung getragen. Das neue Bürohaus füge sich anderseits gut ins bestehende Ensemble ein, sagt Kathrin Hilber. Der Baukörper sei zwar gross, aber städtebaulich markant. Und trotz seiner Grösse komme die Villa Wiesental auch künftig gut zur Geltung. Ausserdem trage der Neubau zwischen Villa und «Sankt Leopard» zur Verdichtung in jenem Gebiet bei. Die städtische Pensionskasse stehe für «Sorgfalt».

Donnerstag, 21. Februar - 20:00 Uhr

VCS, ÖV-Experten und Polizei führen in St.Gallen wieder einen Mobilitätskurs für Senioren durch

(pd/vre) Welches ist der sicherste Platz im Stadtbus oder im Postauto? Wie bringt man einen Billettautomaten dazu, ein Ticket auszuspucken? Wie funktioniert der Tarifverbund und sein Zonensystem? Worauf müssen Fussgänger besonders achten? Diese und andere Fragen beantworten der VCS, ÖV-Fachleute und die Polizei jedes Jahr aufs Neue im Gratiskurs «Mobil sein und bleiben».

Im öffentlichen Verkehr sind in der Schweiz verschiedene Typen von Ticketautomaten im Einsatz. Da ist es manchmal für ungeübte Reisende nicht einfach, genau das Billett zu erhalten, dass sie oder er braucht. Ein Gratiskurs von VCS und Pro Senectute will Ältere auch dabei unterstützen. (Bild: Urs Jaudas - 14. Mai 2013)

Im öffentlichen Verkehr sind in der Schweiz verschiedene Typen von Ticketautomaten im Einsatz. Da ist es manchmal für ungeübte Reisende nicht einfach, genau das Billett zu erhalten, dass sie oder er braucht. Ein Gratiskurs von VCS und Pro Senectute will Ältere auch dabei unterstützen. (Bild: Urs Jaudas - 14. Mai 2013)

Das Angebot richtet sich an ältere St.Gallerinnen und St.Galler. Es soll ihnen helfen, sich im Tarifdschungel und in anderen, nicht immer einfachen Bereichen des öffentlichen Verkehrs sowie im ständig hektischer werdenden Strassenverkehr sicher zurecht zu finden. Der nächste Kurs findet am 12. März, 13.30 Uhr, in der Migros-Klubschule in St.Gallen statt. Dazu anmelden kann man sich bis 4. März bei der Pro Senectute unter Telefon 071'227'60'28.

Donnerstag, 21. Februar - 15:15 Uhr

Neue Ausstellung im Textilmuseum St.Gallen: 100 Jahre Circus Knie im Spiegel der Zirkuskostüme

Historische Kostüme aus dem Fundus des Circus Knie. (Bild: PD/Martin Leuthold)

Historische Kostüme aus dem Fundus des Circus Knie. (Bild: PD/Martin Leuthold)

Der Circus Knie feiert 2019 sein 100-jähriges Bestehen. Teil der Party ist eine Ausstellung in der Stadt St.Gallen: Ab dem 7. März zeigt das Textilmuseum 90 Kostüme und andere Ausstellungsstücke aus dem Privatbesitz der Familie Knie. Die Kleider sind Teil der wechselvollen Geschichte des Schweizer Nationalzirkus, der auch Generationen von St.Gallerinnen und St.Gallern in seinen Bann gezogen hat.

Die Magie von Zirkusdarbietungen hängen immer auch mit den fantasievollen Kostümen und Accessoires der Artisten zusammen. Dies galt schon für die mit bunten Pailletten geschmückten Gewändern aus den frühen Jahren des Circus Knie, als dieser noch von Dorfplatz zu Dorfplatz tingelt, wo die Künstlerinnen und Künstler im Freien auftraten.

Aber auch unter dem Zelthimmel – 1919 schaffte der Circus Knie sein erstes Chapiteau an – waren die Kostüme immer ein wesentliches Element der Dramaturgie, indem sie Clown, Magier, Dompteur und allen anderen Akteuren ihren unverwechselbaren Charakter verliehen. Dabei sind diese «Berufskleider» hochgradig funktional und spielen mit den Moden der Zeit. Viele wurden von renommierten Kostümbildnern entworfen und unter Verwendung edelster Stoffe gefertigt.

Infos zur Ausstellung im Textilmuseum

Donnerstag, 21. Februar - 14:44 Uhr

Marius Bear und Riana: Preisgekrönter Nachwuchs in der St.Galler Grabenhalle

Am Samstag, 21 Uhr, treffen in der Grabenhalle zwei preisgekrönte Nachwuchsmusiker aus dem Appenzellerland aufeinander. Hauptact ist der 25-jährige Marius Bear aus Appenzell, der vor einer Woche den Swiss Music Award als «SRF3 Best Talent» gewonnen hat. Er wird unterstützt von Riana, der Siegerin des bandXost-Wettbewerbs 2018 aus Stein AR.

Donnerstag, 21. Februar - 10:13 Uhr

Jugendliche fordern per Vorstoss:
St.Gallen soll den Klimanotstand ausrufen

Schulstreiks, Demonstrationen und jetzt ein Vorstoss: Die Jugendlichen in der Stadt machen mit allen Mitteln auf den Klimawandel aufmerksam. (Bild: Mareycke Frehner -2. Februar 2019)

Schulstreiks, Demonstrationen und jetzt ein Vorstoss: Die Jugendlichen in der Stadt machen mit allen Mitteln auf den Klimawandel aufmerksam. (Bild: Mareycke Frehner -
2. Februar 2019)

(rbe) Den Klimawandel als Krise anerkennen, darauf reagieren und die Gesellschaft informieren: Das fordert eine Gruppe von Jugendlichen von der Stadt St. Gallen. Die Kantischüler haben bei der Stadtkanzlei einen Vorstoss eingereicht mit dem Ziel, dass die Stadt den Klimanotstand ausruft. So, wie es auch die Stadt Basel soeben getan hat. «Die Folgen der Klimakatastrophe werden auch in der Stadt St. Gallen zunehmend spürbar», schreiben die Jugendlichen im Vorstoss. Der Hitzesommer 2018, die Schadstoffbelastung in der Luft: Das und mehr seien Folgen des Klimawandels, die auch die Stadt St. Gallen beträfen.

Die Jugendlichen haben für ihr Anliegen ein nur selten genutztes politisches Instrument gewählt. Das städtische Partizipationsreglement ermöglicht Minderjährigen (sowie Migrantinnen und Migranten) die politische Teilhabe: Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren können auf diese Weise einen Vorstoss ins Stadtparlament bringen. Seit das Instrument 2007 in Kraft trat, hat es erst zwei solche Jugendlichen-Anliegen gegeben. Der aktuelle Vorstoss zum Klima ist der dritte – und der erste seit zehn Jahren.

Donnerstag, 21. Februar - 10:11 Uhr

Villa Wiesental: Versöhnliche Signale

(pd/vre) Der Verein Pro Villa Wiesental wertet das am Montag durch die HRS Real Estate AG und die Pensionskasse der Stadt St.Gallen vorgestellte Sanierungs- und Neubauprojekt fürs Areal der Villa Wisental positiv. Er nimmt gemäss Mitteilung zur Kenntnis, dass nach einem rund achtjährigen Kampf «gegen den willentlichen Zerfall und den Abbruch» des schützenswerten Jugendstilhauses an der Rosenbergstrasse 95 das Generalunternehmen HRS als Grundeigentümerin bereit ist, eine konstruktive Lösung vorzulegen.

Das Projekt im Plan: Im Garten der Villa Wiesental soll ein schmaler und hoher Büroneubau entstehen. Der Fuss- und Veloweg vor dem Geschäftshaus «Sankt Leopard» bleibt bestehen. (Plan: PD/HRS Real Estate AG)
So soll die sanierte Villa mit dem Büroneubau dahinter dereinst von der Rosenbergstrasse her aussehen. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)
Die Villa Wiesental samt Büroneubau von der Verzweigung Rosenberg- und St.-Leonhard-Strasse her...
...Dabei fällt das kleine, öffentlich zugängliche Plätzchen seitlich der sanierten Villa auf. (Illustrationen: PD/HRS Real Estate AG)
Im Erdgeschoss des Bürohauses könnte eine öffentliche Nutzung untergebracht werden. Für die Architekten wäre ein Restaurant eine gute Möglichkeit. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)
Die obere Seite des Büroneubaus an der St.Leonhard-Strasse. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)
Die östliche, untere Seite des Büroneubaus an der Grünbergstrasse. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)
Im Inneren des Bürohauses müsste der Niveauunterschied im Gelände ausgeglichen werden. Die Architekten stellen sich eine Treppe zwischen Unter- und Restaurant im Erdgeschoss vor. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)
Das Original aus der Luft (von links nach rechts): der Sankt Leopard, davor der Fuss- und Veloweg zwischen Lokremise und Reithalle (der rote Ziegelbau ennet der Strasse), dann der Garten und darin die Villa Wiesental. (Bild: Urs Bucher und Benjamin Manser - 25. Januar 2016)
Die Villa Wiesental (Rosenbergstrasse 95) und rechts davon die Verzweigung Rosenberg- und St.-Leonhard-Strasse. Dahinter ist das Geschäftshaus «Sankt Leopard» zu erkennen. (Bild: Urs Bucher und Benjamin Manser - 25. Januar 2016)
Die Rückseite der Villa Wiesental. (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)
Die Villa Wiesental im heutigen Zustand von der Grünbergstrasse her. (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)
Die Verzweigung Rosenberg- und St.-Leonhard-Strasse mit der sanierten Villa Wiesental und dem Büroneubau dahinter. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)
Sanierung und Neubau im Modell: Die sanierte Villa Wiesental mit der kleinen Freifläche mit Baum, das neue Bürohaus und der «Sankt Leopard». (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)
Modellaufnahme des neuen Ensembles von Norden, also vom Rosenberg, her: Links das Ende der Häuserzeile an der Rosenbergstrasse, der KV-Bau und der Wasserturm neben der Lokremise. Recht die Villa Wiesental, der Büroneubau und der «Sankt Leopard». (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)
Modellaufnahme des neuen Ensembles von Westen her: Links hinter den Bäumen die Villa Wiesental, dahinter der Büroneubau und rechts davon der «Sankt Leopard». (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)
16 Bilder

St.Galler Jugendstilvilla erhalten: Villa Wiesental sanieren, daneben neu bauen

Positiv ist für den Verein Pro Villa Wiesental, dass der Garten der Villa in Ansätzen erhalten bleibt. Er begrüsst, dass dieser öffentlich zugänglich werden soll. Ebenso auf Zustimmung stösst die geplante Fassadenbegrünung des hinter der Villa geplanten Büroneubaus. Ob bei diesem Neubau «die städtebauliche Qualität und nicht die maximalste Rendite» im Zentrum steht, will der Verein noch überprüfen. Dafür will er die Diskussion in Architekturkreisen genau verfolgen, bevor er endgültig zum Projekt Stellung nimmt.

Mit dem am Montag vorgestellten Projekt wollen HRS und Pensionskasse die alte Villa Wiesental erhalten, über deren Zukunft seit bald zwanzig Jahren gestritten wird. Das schützenswerte Gebäude soll erhalten bleiben und für eine Büronutzung saniert werden. Hinter der Villa soll ein rund 29 Meter hoher Büroneubau in die Höhe gezogen werden. Das Projekt soll 28 Millionen Franken kosten. Die Pensionskasse übernimmt das Areal samt Projekt als Renditeobjekt von der HRS, sobald eine rechtskräftige Baubewilligung vorliegt.

Donnerstag, 21. Februar - 05:49 Uhr

Einen Blick hinter die Kulissen des Theaters im St.Galler Stadtpark werfen

Szenenbild aus «Der nackte Wahnsinn», einer Komödie von Michael Frayn, die in der laufenden Saison am Theater St.Gallen zu sehen ist. (Bild: PD/Theater St.Gallen - 9. Januar 2019)

Szenenbild aus «Der nackte Wahnsinn», einer Komödie von Michael Frayn, die in der laufenden Saison am Theater St.Gallen zu sehen ist. (Bild: PD/Theater St.Gallen - 9. Januar 2019)

(pd/vre) Die Bretter, die die Welt bedeuten, hatten schon immer eine grosse Anziehungskraft. Neben Führungen für angemeldete Gruppen bietet das Theater St.Gallen daher seit dieser Saison auch allgemein zugängliche öffentliche Führungen an. Einmal im Monat geben Mitglieder des Theaterteams auf einem rund einstündigen Gang durch Foyer, Zuschauerraum, Bühne, Werkstätten, Schneiderei, Garderoben und Maske Einblicke ins Theaterleben.

Die zweite Führung dieser Art im Theaterhaus im Stadtpark findet diesen Samstag statt. Treffpunkt dafür ist um 11 Uhr im Eingang zum Theaterfoyer. Die Teilnahme an der Führung kostet einen Fünfliber. Tickets sind gemäss Ausschreibung der Aktion an der Theaterkasse erhältlich.

Mittwoch, 20. Februar - 20:03 Uhr

Guggen im Kulturlokal: Wie das Kugl am Freitag die Fasnacht umarmen will

(pd/vre) In einer Woche ist Schmutziger Donnerstag. Damit bricht auch in der Stadt St.Gallen wieder die Fasnacht aus. Zuvor richtet jetzt eine städtische Kulturinstitution, die sonst eher nicht mit der Fasnacht in Verbindung gebracht wird, erstmals einen Maskenball aus: Diesen Freitag lädt «Kultur am Gleis», das Kugl, im alten Güterbahnhof zum Fasnachtstreiben ein. Die Bar ist ab 20 Uhr, der Club ab 22 Uhr geöffnet.

Kultur am Gleis (Kugl) im alten Güterbahnhof gehört zu den angesagtesten Partylokalen der Stadt St.Gallen. Für Maskenbälle ist es bisher eher weniger bekannt... (Bild: Peer Füglistaller - 5. Juni 2015)

Kultur am Gleis (Kugl) im alten Güterbahnhof gehört zu den angesagtesten Partylokalen der Stadt St.Gallen. Für Maskenbälle ist es bisher eher weniger bekannt... (Bild: Peer Füglistaller - 5. Juni 2015)

Den vorfasnächtlichen Überraschungscoup begründet Kugl-Geschäftsführer Daniel Weder damit, dass sein Team keinerlei Berührungsängste mit der Fasnacht habe. Man betrachte den Anlass als willkommene Gelegenheit, einheimische und auswärtige Gäste anzusprechen, «die bisher noch nie bei uns waren». Der Abend wartet mit zwei Gastguggen zum Aufwärmen auf.

Am Kugl-Maskenball sind alle willkommen - egal, ob verkleidet, geschminkt oder mit Maske. Und wenn der Fasnachtsabend einigermassen einschlägt, soll's nicht der letzte gewesen sein. Daniel Weder: «Im nächsten Jahr wollen wir mit der Fasnachtsgesellschaft zusammenarbeiten und den Maskenball fix auf die Agenda setzen.»

Zum Kugl-Programm

Mittwoch, 20. Februar - 16:09 Uhr

St.Galler Blogger mit Terminproblem

Marcel Baur, St.Galler Blogger.

Marcel Baur, St.Galler Blogger.

(vre) Marcel Baur ist einer der fleissigsten Stadtsanktgaller Blogger. Er äussert sich auf kurzverbloggt.ch und auf Twitter täglich mindestens einmal zu aktuellen Problemen der Gallusstadt. Gemäss neustem Eintrag hat er ein Terminproblem: Der Kanton will am Wochenende vom 30. Juni über den neuen HSG-Campus am St.Galler Platztor und das Toggenburger Klanghaus am Schwendisee abstimmen lassen. Und an diesem Wochenende - man ahnt, was kommt - findet im Sittertobel doch auch das St.Galler Open-Air-Festival statt.

Nach Meinung von Blogger Baur ist das «ein eher ungünstiges Datum». Insbesondere für junge Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der Stadt St.Gallen. Er geht nämlich davon aus, dass sie am Sonntag lieber im Sittertobel bleiben, statt im Rathaus ihr Abstimmungscouvert abzuliefern. Das mag tatsächlich stimmen, andere Open-Air- und Polit-Beobachter relativieren das Problem allerdings.

Blick ins Areal beim St.Galler Platztor: Hier soll der neue HSG-Campus entstehen.

Blick ins Areal beim St.Galler Platztor: Hier soll der neue HSG-Campus entstehen.

Zum einen sei wohl der Grossteil der Open-Air-Gäste bei den Vorlagen des Kantons St.Gallen gar nicht stimmberechtigt: weil sie nicht 18 Jahre alt seien oder von auswärts kämen, moniert einer. Anderseits dürften St.Gallerinnen und St.Galler seit Jahrzehnten brieflich abstimmen, per Post oder in den Briefkasten am Rathaus. Nur noch ein ganz, ganz kleiner Prozentsatz pilgere nach alter Väter Sitte am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, höchstpersönlich zur Abstimmungsurne.

Fazit: Wenn die Stimmbeteiligung am 30. Juni zum Uni-Campus und zum Klanghaus tief bleibt, wird das mit allergrösster Wahrscheinlichkeit andere Gründe als das Open-Air-Festival haben. Es könnte ja tatsächlich sein, dass die beiden Bauprojekte für 160 und 20 Millionen Franken viele junge (und ältere) Stimmberechtigte einfach nicht interessieren...

Mittwoch, 20. Februar - 14:22 Uhr

Leserbild: Bricht jetzt der Mond auseinander?

Das Phänomen mit dem «Riss» quer durch den Mond löste am Dienstag und Mittwoch bei «Tagblatt»-Lesern Fragen aus. (Leserbild: Klaus Stadler - 19. Februar 2019

Das Phänomen mit dem «Riss» quer durch den Mond löste am Dienstag und Mittwoch bei «Tagblatt»-Lesern Fragen aus. (Leserbild: Klaus Stadler - 19. Februar 2019

(vre) In der Nacht auf Mittwoch ist er natürlich auch in St.Gallen vielen aufgefallen, der supergrosse Mond. Und über der Gallusstadt schien er auch noch gleich auseinander brechen zu wollen. Die Erklärung dafür sind für Gaudenz Flury von SRF Meteo allerdings nicht Vorgänge auf dem Mond. Der Fachmann vermutet vielmehr, dass da eine ungewöhnliche geformte Wolke, mit grosser Wahrscheinlichkeit der etwas verblasene Kondensstreifen eines Flugzeugs vor den Vollmond geraten ist und f¨r die reizvolle optische Täuschung verantwortlich ist.

Mittwoch, 20. Februar - 13.44 Uhr

Lernen, die Steuererklärung richtig auszufüllen

Das korrekte Ausfüllen der Steuererklärung ist nicht ganz ohne. Das wissen auch die Jugendinformation Tipp und das Steueramt der Stadt St.Gallen. Sie unterstützen daher auch in diesem Jahr junge Erwachsene beim Ausfüllen der Formulare. Wegen der grossen Nachfrage in den vergangenen Jahren wird der Workshop diesmal doppelt angeboten. Dies am 19. und am 20. März, je 18.30 bis 20.30 Uhr, im Oberstufenschulhaus Blumenau in St.Gallen.

Gratis am Steuerworkshop teilnehmen können junge Leute zwischen 18 und 25 Jahren mit Wohnsitz in der Stadt St.Gallen. Anmeldung bei der Jugendinformation Tipp unter tipp@stadt.sg.ch oder 071'224'62'08. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Checkliste, in der die Dokumente und Unterlagen aufgeführt sind, welche sie für den Workshop mitbringen müssen.

Steuerworkshop für junge Erwachsene

Mittwoch, 20. Februar - 13:09 Uhr

WWF-Kurs: Obstbäume für den eigenen Garten richtig auswählen, pflanzen, schneiden und pflegen

Die Pflege von Obstbäumen an der eigenen Hausfassade will gelernt sein. Das fängt bei der Wahl der richtigen Sorten an, geht über den Bau des Spaliers bis hin zum Schneiden der Bäume. Tipps vom Fachmann sind da für Laien natürlich doppelt wertvoll: Am 9. März, 8.30 bis 16.30 Uhr, bietet der WWF in St.Gallen genau solche an.

Aprikosen sind beliebte Spalierbäume. Damit sie aber so schön blühen und nachher auch reichlich Früchte tragen, müssen sie richtig gepflegt werden. (Bild: Reto Voneschen - 21. März 2018)

Aprikosen sind beliebte Spalierbäume. Damit sie aber so schön blühen und nachher auch reichlich Früchte tragen, müssen sie richtig gepflegt werden. (Bild: Reto Voneschen - 21. März 2018)

Naturgärtner Markus Allemann gibt in diesem Tageskurs Tipps für die Verwendung robuster Sorten, die Bodenvorbereitung, die Pflanzung und die biologische Pflege von Obstbäumen. Selbst Hand anlegen heisst es dann beim Winterschnitt. Diesen üben Teilnehmerinnen und Teilnehmer an verschiedenen Obstbäumen. Infos und Anmeldung zum Anlass bis am 7. März, 16 Uhr, beim WWF-Regiobüro AR/AI-SG-TG unter 071'221'72'30 oder im Internet unter www.wwfost.ch/naturlive.

Dienstag, 19. Februar - 13:00 Uhr

Klimademo auf der Tribüne: Bürgerliche Politiker sorgen sich um die Sicherheit des Kantonsrats

(vre) Die Kundgebung zur Klimapolitik vom Montag im St.Galler Kantonsrat hat ein politisches Nachspiel. Mindestens wird darüber in einer nächsten Session des Parlaments nochmals diskutiert. Die Fraktionen von FDP, CVP/GLP und SVP monieren in einer am Dienstag eingereichten Interpellation, dass Demonstrantinnen und Demonstranten mehrfach gegen das Geschäftsreglement des Kantonsrats verstossen hätten.

«Reisst Euch zusammen, die Erde steht in Flammen»: Dieses Transparent der jungen Klima-Demonstranten am Montag auf der Tribüne im St.Galler Kantonsratssaal hat jetzt ein politisches Nachspiel. (Bild: Regina Kühne - 18. Februar 2019)

«Reisst Euch zusammen, die Erde steht in Flammen»: Dieses Transparent der jungen Klima-Demonstranten am Montag auf der Tribüne im St.Galler Kantonsratssaal hat jetzt ein politisches Nachspiel. (Bild: Regina Kühne - 18. Februar 2019)

Speziell kritisieren sie, dass es Teilnehmner der Kundgebung gelungen ist, ein Transparent in den Saal zu bringen und zu entrollen. Daraus lassen sich für die Fraktionen von FDP, CVP/GLP und SVP zwei Schlüsse ziehen: Entweder habe das Sicherheitsdispositiv versagt, das jährlich rund 50'000 Franken koste. Oder die Demonstranten hätten Unterstützung aus der Mitte des Rates oder durch das Personal gehabt.

Vom Präsidium des Kantonsrats wollen die drei bürgerlichen Fraktionen nun unter anderem wissen, wie es künftig verhindern will, dass der Betrieb im Kantonsrat gestört wird. Zudem soll es darüber Auskunft geben, wieso am Montag verbotene Gegenstände auf die Tribüne gelangen konnten und wie das künftig verhindert werden kann. Brisant ist die Frage, ob das Ratspräsidium im Fall der Klimademo bereit ist, Strafanzeige gegen die Beteiligten einzureichen...

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