ST.GALLER STADT-TICKER: SP fordert einen Gesamtarbeitsvertrag für den Verkauf +++ Zwölf neue Coronafälle +++ Wahlkampf mit Kinderfestkleid und Selfies

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Freitag, 14. August - 15:27 Uhr

Längere Ladenöffnungszeiten: SP ist unzufrieden mit Antwort des Regierungsrats und fordert Gesamtarbeitsvertrag für Verkauf

(pd/vre) Der Streit um die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten in der St.Galler Altstadt und in Teilen der Innenstadt geht in die nächste Runde: Diese Woche hat die Kantonsregierung rechtliche Fragen aus einer Interpellation von SP-Kantonsrätin Bettina Surber dazu beantwortet. Mit diesen Antworten ist die SP nun ganz und gar nicht zufrieden. Sie übt am Freitag deswegen harsche Kritik.

Vor allem die Ausführungen des Regierungsrates zu den Veränderungen im Detailhandel und zur Wünschbarkeit flexiblerer Ladenöffnungszeiten irritieren die SP vor dem Hintergrund, dass im Kanton die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten schon dreimal an der Urne gescheitert ist. Letztmals sei eine solche Vorlage vor fast genau zehn Jahren mit 43'000 Ja zu 75'000 Nein überdeutlich verworfen worden.

Die SP fordert einen Gesamtarbeitsvertrag fürs Verkaufspersonal im Kanton. Auslöser ist der Streit um die verlängerten Öffnungszeiten in Teilen der St.Galler Innenstadt.

Die SP fordert einen Gesamtarbeitsvertrag fürs Verkaufspersonal im Kanton. Auslöser ist der Streit um die verlängerten Öffnungszeiten in Teilen der St.Galler Innenstadt.

Bild: André Albrecht

Längere Öffnungszeiten und Sonntagsverkäufe sind aus Sicht der SP keine taugliche Mittel zur Kompensation von Umsatzausfällen beim Detailhandel - auch nicht, wenn es um solche aus dem Corona-Lockdown geht. Die SP will sich im Kantonsparlament für den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsetzen. Gemäss Mitteilung strebt sie gemeinsam mit den Gewerkschaften einen Gesamtarbeitsvertrag fürs Verkaufspersonal an.

Die Kantonsregierung kommt zum Schluss, dass die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten durch den St.Galler Stadtrat im Rahmen des kantonalen Gesetzes über Ruhetag und Ladenöffnung erfolgt ist. Einzig die Frage, ob der Stadtrat den Beschluss alleine hat fällen dürfen oder ob ein Parlamentsentscheid nötig gewesen wäre, hält der Regierungsrat für strittig, verweist für eine Klärung aber auf den Rechtsweg.

Freitag, 14. August - 13:59 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Ein Dutzend neuer Fälle

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle in den vergangenen 24 Stunden erneut gestiegen. Von Donnerstag auf Freitag fielen nach kantonalen Angaben im Internet erneut zwölf Tests positiv aus. Damit gibt es im St.Gallischen 1124 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Toten durch den Virus bleibt hier unverändert bei 40.

Im Kanton St.Gallen weist die Entwicklung der Corona-Fallzahlen in dieser Woche nach oben, allerdings nur leicht. Von Montag auf Dienstag waren acht, auf Mittwoch zehn und auf Donnerstag 13 neue Infektionen gemeldet worden. Gesamtschweizerisch meldete das Bundesamt für Gesundheit von Mittwoch auf Donnerstag einen Anstieg der Coronafälle um 268 auf insgesamt 37'671.

Die Entwicklung von Mittwoch auf Donnerstag in den acht Wahlkreisen des Kantons St.Gallen:

Karin Winter-Dubs im Kinderfest-Outfit 2018.

Karin Winter-Dubs im Kinderfest-Outfit 2018.

Bild: PD
Freitag, 14. August - 13:28 Uhr

Öffentlicher Wahlkampfauftakt auf dem Bärenplatz: Mit Kinderfestkleid und Selfie-Kamera

(pd/vre) Am 27. September werden in St.Gallen Stadtregierung und Parlament neu gewählt. Langsam läuft jetzt dafür der Wahlkampf an. Mit einer öffentlichen Veranstaltung steigt dabei auch die SVP in den Ring: Ihre Kandidatinnen und Kandidaten stehen heute Freitag, 17 bis etwa 20 Uhr, auf dem Bärenplatz Rede und Antwort.

In den Wahlkampf steigt dabei natürlich auch Karin Winter-Dubs, die für einen Sitz im fünfköpfigen Stadtrat kandidiert. Dabei spielt - angesichts der von der SVP bekämpften Absage des Kinderfests 2021 wohl nicht ganz zufällig - das Kleid eine Rolle, das Winter-Dubs am Kinderfest 2018 getragen hat. Zudem steht eine Fotobox auf dem Bärenplatz bereit, in der man Selfies mit oder ohne Kandidatin schiessen kann.

Freitag, 14. August - 12:12 Uhr

Glück im Unglück an der Iltisstrasse: Lieferwagen macht sich selbständig und demoliert parkiertes Auto

Die Iltisstrasse: Hier machte sich ein Lieferwagen selbständig und beschädigte auf seiner Geisterfahrt ein parkiertes Personenauto.

Die Iltisstrasse: Hier machte sich ein Lieferwagen selbständig und beschädigte auf seiner Geisterfahrt ein parkiertes Personenauto.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(13.8.2020)

(stapo/vre) Am Donnerstagnachmittag hat sich an der Iltisstrasse im Osten von St.Gallen ein Lieferwagen selbständig gemacht und ist 50 Meter die Strasse hinunter gerollt. Dabei prallte er gemäss Mitteilung der Stadtpolizei gegen ein parkiertes Auto und verursachte grossen Sachschaden. Da zum Zeitpunkt des Zwischenfalls niemand auf der kurzen Stichstrasse von der Fuchsenstrasse zur Halden-Turnhalle unterwegs war, wurde mit viel Glück niemand verletzt.

Das stark beschädigte Personenauto, das am Donnerstag an der Iltisstrasse von einem Lieferwagen gerammt worden war.

Das stark beschädigte Personenauto, das am Donnerstag an der Iltisstrasse von einem Lieferwagen gerammt worden war.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(13.8.2020)

Am Donnerstag, kurz vor 14.50 Uhr, hatte der Lenker seinen Lieferwagen an der Iltisstrasse abgestellt. Kurze darauf setzte sich das Fahrzeug von selber in Bewegung und rollte die Strasse hinunter. Nach rund 50 Meter prallte der Lieferwagen in ein parkiertes Personenauto. Ursache für den Zwischenfall war nach Polizeiangaben, dass der Lenker des Lieferwagens die Handbremse nicht angezogen hatte, weshalb das Fahrzeug auf der leicht abfallenden Strasse wegrollen konnte.

Freitag, 14. August - 12:00 Uhr

Unfall an der Vadianstrasse: Fussgängerin und Velofahrer verletzt

(stapo/vre) Am Donnerstagnachmittag hat ein Velofahrer auf dem Trottoir der Vadianstrasse in St.Gallen eine Fussgängerin angefahren. Beide wurden gemäss Mitteilung der Stadtpolizei eher leicht verletzt. Der Velofahrer musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.

Auf dem Trottoir zwischen Leonhardspärklein und Schulhaus St.Leonhard kam es zum Zusammenstoss zwischen Velofahrer und Fussgängern.

Auf dem Trottoir zwischen Leonhardspärklein und Schulhaus St.Leonhard kam es zum Zusammenstoss zwischen Velofahrer und Fussgängern.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen (13.8.2020)

Die Fussgängerin war am Donnerstag, 16.15 Uhr, beim Leonhardspärklein auf dem Trottoir unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde die Frau dann von einem Velofahrer angefahren, der «zügig» ebenfalls auf dem Trottoir daher kam. Beide stürzten und verletzten sich dabei eher leicht. Die Fussgängerin musste nicht medizinisch versorgt werden; der Velofahrer wurde mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Beim Velofahrer stellte die Polizei bei der Aufnahme des Unfalls eine Kleinmenge Marihuana sicher. Er musste eine Blut- und Urinprobe abgeben. Die genauen Ursachen des Unfalls werden jetzt durch die Stadtpolizei geklärt.

Freitag, 14. August - 11:15 Uhr

Der Auffahrtslauf ist definitiv abgesagt, der St.Galler Stadtlauf findet aber am 22. und 23. August statt

(mha) Der Auffahrtslauf findet gemäss Mitteilung der Organisatoren vom Donnerstag dieses Jahr definitiv nicht statt. Anders hingegen sieht es mit dem Stadtlauf aus, wie auf Anfrage bestätigt wird. Er findet dieses Jahr statt, und zwar nächste Woche, am 22. und 23. August.

Dieses Jahr findet wieder einmal ein St.Galler Altstadtlauf statt. Publikum, das die Läuferinnen und Läufer anfeuert, ist dabei - wie früher - willkommen.

Dieses Jahr findet wieder einmal ein St.Galler Altstadtlauf statt. Publikum, das die Läuferinnen und Läufer anfeuert, ist dabei - wie früher - willkommen.

Bild: Sam Thomas (24.9.2007)

Erwartet werden zum Stadtlauf zwischen 1'200 und 1'500 Teilnehmer. Die Läuferinnen und Läufer starten ausnahmsweise verteilt auf zwei Tage, um die Gruppen möglichst klein zu halten. Zudem verzichten die Veranstalter auf ein Rahmenprogramm, darunter auch einen Sonntagsverkauf. «Wir haben uns als Ziel gesetzt, eine gewisse Normalität zu bieten», sagt Daniel Schmidli von der organisierenden Projektagentur Pro Puls.

Publikum ist entlang der Laufstrecken willkommen. Zudem werden an fünf Orten Bereiche eingerichtet, wo Helferinnen und Helfer ihre Teilnehmer anfeuern können; auch dies geschieht, um die Anti-Corona-Vorschriften einhalten zu können.

Freitag, 14. August - 11:05 Uhr

Auto gegen Mofa: 63-Jähriger leicht verletzt

(kapo/vre) Am Donnerstagabend ist es auf der Flawilerstrasse in Gossau zu einer Streifkollision eines Autos mit einem Mofa gekommen. Dadurch stürzte der 63-jährige Mofa-Lenker und zog sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei leichte Verletzungen zu. Der 28-jährige Autofahrer hatte versucht, das Mofa zu überholen, es dabei aber gestreift.

Freitag, 14. August - 10:55 Uhr

Schützengarten erweitert sein Sortiment der Craft-Biere: Fruchtig, kaltgehopft und ohne Alkohol

Das neue alkoholfreie Craft-Bier der Brauerei Schützengarten.

Das neue alkoholfreie Craft-Bier der Brauerei Schützengarten.

Bild: PD

(pd/vre) Die Brauerei Schützengarten erweitert ihr Sortiment an Craft-Bieren um das «India Pale Alkoholfrei». Das Bier sei fruchtig, kaltgehopft und überzeuge durch einen vollmundigen Geschmack, heisst es in einer Mitteilung der Brauerei. Erhältlich ist das neue Alkoholfreie ab Mitte August direkt bei Schützengarten, bei Getränkehändlern und in grösseren Coop-Filialen der Deutschschweiz und im Tessin. Für zu Hause verkauft wird es im Zehner-Miniharass und im Sechser-Pack.

Bisher umfasst das Schüga-Sortiment fünf handwerklich hergestellte Craft-Biere. In der Mitteilung wird das neue alkoholfreie Bier in schönster Brauerpoesie angepriesen: «Das goldgelbe und naturtrübe Bier vereint feine Getreidenoten mit fruchtigen Citrusaromen und einer erfrischenden Bittere. Die drei Hopfensorten Citra, Simcoe und Mandarina Bavaria verleihen ihm ein wunderbar fruchtiges Aroma mit Noten von Mango und Grapefruit. Durch die Kalthopfung bleiben die duftenden ätherischen Öle des Aromahopfens besser erhalten (...).»

Freitag, 14. August - 10:20 Uhr

Umstrittene Hiltibold-Ausstellung: Künstlerin räumt nackte Schaufensterpuppen ab - weil die Ausstellung zu Ende ist

(rar/vre) Die St.Galler Künstlerin Anita Zimmermann hat ihre umstrittene Installationen aus dem Hiltibold-Fenster an der Goliathgasse in St.Gallen geräumt. Die sechs nackten Schaufensterpuppen hatten eine öffentliche Diskussion ausgelöst. Dies, nachdem Unbekannte Zettelchen gegen das Kunstwerk ans Fenster geklebt und es dann auch mit «Fuck Popo» versprayt hatten. Was für Anita Zimmermann «ein klarer Fall von Sachbeschädigung» ist.

Mit dem Ende der Ausstellung hat die Künstlerin die Wandnische wieder ausgeräumt und wirkt etwas traurig: «In all den Jahren haben wir noch nie so etwas erlebt. Kunst soll die Leute zum Denken anregen und nicht zum Durchdrehen», sagt Zimmermann. Über die Sprayereien und die Verunglimpfungen kann sie nicht einfach so hinweg sehen. Sie habe eine ungefähre Ahnung woher die Aktionen kommen könnten und sei sich sicher, dass ihre Anzeige gegen die Vandalen etwas bringen werde.

Vandalenakt gegen eine Kunstinstallation: Das und andere Verunglimpfungen der Künstlerin Anita Zimmermann lösten in den vergangenen Tagen Diskussionen aus.

Vandalenakt gegen eine Kunstinstallation: Das und andere Verunglimpfungen der Künstlerin Anita Zimmermann lösten in den vergangenen Tagen Diskussionen aus.

Bild: Michel Canonica (6.8.2020)

Durch die Kontroverse stiess die Kunstinstallation im Hiltibold-Fenster auf viel und auch positives Interesse. Dieses hält an, was ein Beispiel vom Donnerstag schön zeigt: Ein Unternehmer aus St.Georgen schlenderte mit seiner Frau die Goliathgasse entlang und beide wirken etwas enttäuscht, dass die «blutten Puppen» schon wieder weg sind: «Das hätten wir schon noch gerne angeschaut», sagen beide.

Auch andere sind enttäuscht: «Jetzt haben sie einfach wieder einmal gewonnen, diese Nörgler», kritisiert einer beim Feierabendbier. Die Kritik an der Installation findet die grosse Mehrheit der Befragten haltlos: «Ach, dass sich prüde St.Galler darüber aufregen können, ist schon fast wieder typisch. Ich fand die Figuren brillant», sagt etwa eine junge Frau auf einer Restaurant-Terrasse.

ST.GALLEN: Hiltibold trifft Goliath

Anita Zimmermann und Marianne Rinderknecht eröffnen heute zwei Vitrinen für aktuelles Kunstschaffen. Ein Weggefährte von Gallus steht dem Projekt Pate.
Freitag, 14. August - 8:35 Uhr

Entlastungsstollen für den Heiligkreuzbach

(stm) Der eingedolte Heiligkreuzbach verläuft unterirdisch quer durch das Siedlungsgebiet Heiligkreuz. Die Kapazität der heutigen Eindolung ist für ein 100-jährliches Hochwasserereignis jedoch ungenügend. Dieser unbefriedigende Zustand soll nun mittels Bau eines Stollens behoben werden, schreibt die Stadt St.Gallen in einer Mitteilung. Die Bauarbeiten für den Entlastungsstollen starten Mitte August und dauern rund zehn Monate.

Südlich der Langgasse wurde der Heiligkreuzbach in der Zeit zwischen 1909 und 1955 vollständig eingedolt; an vier Stellen wurde er von Gebäuden überbaut. Der neue Stollen ersetzt diese bestehende, in die Jahre gekommene Bacheindolung im Gebiet Letten-, Espenmoos- und Lukasstrasse. Der Stollen zwischen Langgasse und der offenen Steinach wird eine Länge von rund 340 Metern aufweisen.

Die Bauarbeiten beginnen im August.

Die Bauarbeiten beginnen im August.

Symbolbild: Benjamin Manser

Zum Einsatz kommt das Microtunneling-Verfahren. Hierbei bohrt sich eine kleine Tunnelbohrmaschine durch den Untergrund. Mit einem rund 1,6 Meter grossen Bohrkopf werden so die neue Tiefgarage des Pflegeheims Heiligkreuz, der Buswendeplatz und die Langgasse in einer Tiefe von fünf bis acht Metern unterfahren. Die Bauarbeiten wurden an ein Baukonsortium vergeben, welches auf grabenlose Verfahren wie das Microtunneling spezialisiert ist.

Die Verkehrs- sowie Fussgängerführung wird auf den Bauablauf abgestimmt, heisst es in der Mitteilung weiter. Auf der Sonnenhaldenstrasse kann es im Bereich der Baustellenzufahrt zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Buslinie 9 (Schuppis – HB SG – Hölzli) verkehrt ohne Einschränkungen.

Freitag, 14. August - 1:14 Uhr

Mit dem Auto am Eingang zur südlichen Altstadt gestrandet: Stadtpolizisten als Pannenhelfer im Einsatz

(rar) Die Polizei - dein Freund und Helfer. Der leicht abgegriffene Slogan hat sich für eine Autofahrerin in der St.Galler Altstadt in der Nacht auf Freitag für einmal als wahr erwiesen. Nach einer Panne wurde die Frau, die mit ihrer Tochter eigentlich nach Hause hatte fahren wollen, von Stadtpolizisten betreut. Das Ereignis zog allerdings auch noch etliche hilfsbereite Nachbarn und Nachtschwärmer an.

Am Donnerstag, gegen 23 Uhr, wollte eine Frau mit ihrem Auto auf der Berneggstrasse Richtung Oberer Graben losfahren. Sie hatte ihre Tochter abgeholt und wollte nach Hause. Als die Frau den Motor anlassen wollte, zwickte und ruckelte er nur noch. Zwar blinkten die Scheinwerfer noch nervös, doch wollte der Motor nicht mehr anspringen.

Mit Hilfe einiger Passanten und einem anderen Autofahrer, wurde versucht, die Batterie des Fahrzeugs zu überbrücken um den Wagen wieder flott zu bekommen. Die Autolenkerin war sichtlich enerviert: «Der Wagen war erst gerade in der Garage, das kann es nicht sein.» Immer mehr Passanten kamen vorbei und wollten helfen. Das führte zu keinem Resultat: Das Auto schien endgültig den Geist aufgegeben zu haben.

4 Bilder

Bild: Raphael Rohner

Die Autolenkerin bestellte schliesslich den Pannendienst. Ein Anwohner witzelte spöttisch vom Balkon hinunter: «Wenn Sie hier stehen, gibt das eh Lämpen. Da kommt wohl eher die Polizei, als der TCS.» Tatsächlich ging es nicht lange bis ein ziviler Streifenwagen der Stadtpolizei am Ort der Panne auftauche.

Inzwischen hatte sich rund ein Dutzend Personen ums Pannenfahrzeug versammelt und rätselte über mögliche Ursachen dafür, dass das Auto streikte. Die Polizisten betreuten die Autofahrerin und erklärten ihr ihre Möglichkeiten. Schliesslich packten sie selber an: Sie überbrückten die Batterie des Pannenfahrzeugs. Auch ohne Erfolg. Erst der Pannendienst konnte das Auto wieder starten - und die Frau konnte mit ihrer Tochter gegen 0.45 Uhr endlich heimwärts fahren.

Donnerstag, 13. August - 19:33 Uhr

Datum für die Wahlkampf-Agenda: Am 8. September diskutieren alle St.Galler Stadtratskandidaten im Pfalzkeller

(dwi/vre) Am 27. September werden in St.Gallen die Stadtregierung und das Parlament neu gewählt. Jetzt startet langsam der Wahlkampf dafür. In seinem Rahmen führt das «St.Galler Tagblatt» am 8. September im Pfalzkeller eine Podiumsdiskussion zu den Stadtratswahlen durch. Alle acht Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich dabei in Blöcken den Fragen der Moderatoren.

Sie wollen in die fünfköpfige St.Galler Stadtregierung (von oben links nach unten rechts): Markus Buschor, Maria Pappa, Mathias Gabathuler, Peter Jans, Sonja Lüthi, Trudy Cozzio, Markus Müller und Karin Winter-Dubs.

Sie wollen in die fünfköpfige St.Galler Stadtregierung (von oben links nach unten rechts): Markus Buschor, Maria Pappa, Mathias Gabathuler, Peter Jans, Sonja Lüthi, Trudy Cozzio, Markus Müller und Karin Winter-Dubs.

Bilder: Tagblatt-Fotografie/PD

Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Das «Tagblatt» offeriert zuerst Bratwürste und Getränke. Fürs Podium im Saal zugelassen sind wegen der Corona-Vorschriften dann maximal 100 Zuhörerinnen und Zuhörer. Sie müssen beim Eingang fürs Contact-Tracing auch ein Formular ausfüllen oder den ausgefüllten Talon abgeben, der in einem «Tagblatt»-Inserat abgedruckt wird. Empfohlen wird das Tragen von Hygienemasken; solche werden vom «St.Galler Tagblatt» auch zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 13. August - 19:15 Uhr

Kinderclub im Historischen und Völkerkundemuseum: Auch Indianer und Inuit spielten gerne

(dwi/vre) Der Kinderklub des Historischen und Völkerkundemuseums (HVM) im Stadtpark stellt am Samstag, 14 bis 16 Uhr, indianische Spiele vor. Vorgesehen ist eine Kurzführung durch die Nordamerika-Ausstellung, das Basteln eines Geschicklichkeitsspiels und eine Lektion in Lacrosse, einem Ballspiel.

Indianer beim Lacrosse-Spiel, das insbesondere in Kanada bis heute in einer modernisierten Form sehr beliebt ist.

Indianer beim Lacrosse-Spiel, das insbesondere in Kanada bis heute in einer modernisierten Form sehr beliebt ist.

Bild: HVM

Auch bei Indianern und Inuit waren Spiele der liebste Zeitvertreib für alle Altersgruppen. Entsprechend vielfältig war (und ist) das Angebot von Sport-, Geschicklichkeits- und Glücksspielen bis hin Singwettbewerben. Es sei kein Zufall, dass heute manche Indianerstämme ihr Geld mit Casinos verdienten, die sie auf ihrem eigenen Land betrieben, heisst es in einer Mitteilung des HVM.

Der HVM-Anlass vom Samstag richtet sich an Kinder bis sechs Jahre; die Teilnahme kostet pro Kind zehn Franken. Anmelden muss man sich dazu bis Freitag, 12 Uhr, unter 071'242'06'42 oder info@hvmsg.ch.

Donnerstag, 13. August - 18:53 Uhr

St.Galler Kantonsrat: Sessionen weiter in der Olma-Halle, Jubelfeier für den im Juni gewählten Präsidenten abgesagt

(SK/vre) Die Entwicklung der Coronapandemie bleibt unsicher. Daher ist auch offen, wie sich die Vorschriften in diesem Zusammenhang entwickeln. Das Präsidium des Kantonsrats hat daher beschlossen, die Sessionen des Kantonsparlaments vom 14. bis 17. September sowie vom 30. November bis 2. Dezember wiederum auf dem Olma-Areal durchzuführen. Die Debatten werden live im Internet übertragen.

Bereits die Mai- und die Juni-Sessionen des St.Galler Kantonsrats fanden aufgrund der Anti-Corona-Vorschriften in einer Olma-Halle statt im Saal im Regierungsgebäude statt.

Bereits die Mai- und die Juni-Sessionen des St.Galler Kantonsrats fanden aufgrund der Anti-Corona-Vorschriften in einer Olma-Halle statt im Saal im Regierungsgebäude statt.

Bild: Benjamin Manser (4.6.2020)

Abgesagt haben das Präsidium des St.Galler Kantonsrates und die organisierende Gemeinde Uzwil die auf September angesetzte Feier für Bruno Cozzio. Der CVP-Mann war im Juni zum Parlamentspräsidenten gewählt worden. Wegen der Coronakrise hatte man die traditionelle Feier damals auf den Herbst verschoben. Präsidentenfeier später nachgeholt werden soll, wird gemäss Mitteilung vom Donnerstag noch geprüft.

Donnerstag, 13. August - 17:15 Uhr

In Stadt und Region wird überall gebaut: Goldach bekommt ein neues Zentrum, Abbrucharbeiten haben begonnen

(rtl/vre) Nicht nur in der Stadt St.Gallen, sondern in der ganzen Region zwischen Gossau und dem Bodensee wird gebaut. Ein Beispiel für ein grösseres Projekt ist die «Neue Zentrumsüberbauung Schäfli» in Goldach. Sie ersetzt unter anderem auch das legendäre Restaurant Schäfli mit seinem grossen Saal, dem Ort zahlloser lokaler Veranstaltungen in den vergangenen Jahrzehnten.

Abbrucharbeiten für die neue Zentrumsüberbauung in Goldach. Der Bagger reisst gerade das Dach über dem ehemaligen Schäfli-Saal ab.

Abbrucharbeiten für die neue Zentrumsüberbauung in Goldach. Der Bagger reisst gerade das Dach über dem ehemaligen Schäfli-Saal ab.

Bild: Ruedi Hirtl (13.8.2020)

Jetzt haben die Abbrucharbeiten für die Zentrumsüberbauung begonnen. Im Spätherbst folgt dann der Aushub für die zweistöckige Tiefgarage, im Herbst 2022 soll die Wohn- und Gewerbeüberbauung eröffnet werden. Die drei Mehrfamilienhäuser und die Neugestaltung der Hauptstrasse werden dem Goldacher Dorfzentrum ein komplett neues Gesicht geben.

Donnerstag, 13. August - 16:30 Uhr

Stadtwerke wollen Elektromobilität fördern: Schnelle Ladestationen für E-Autos beim Gaiserbahnhof eröffnet

(sk/vre) Kürzlich haben die St.Galler Stadtwerke auf dem Parkplatz vor dem Gaiserbahnhof eine Schnellladestation für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Es ist bereits die vierte solche Anlage auf Stadtgebiet; insgesamt gibt es damit 59 öffentliche Ladepunkte für E-Autos in der Stadt.

Stadtrat Peter Jans und Stadtwerke-Direktor Marco Letta mit der neuen Schnellladestation für Elektrofahrzeuge vor dem Gaiserbahnhof.

Stadtrat Peter Jans und Stadtwerke-Direktor Marco Letta mit der neuen Schnellladestation für Elektrofahrzeuge vor dem Gaiserbahnhof.

Bild: PD/SGSW

Der Ausbau des öffentlichen Ladenetzes sei eine wichtige Massnahme zur Förderung der Elektromobilität und damit zur Erreichung der Ziele des städtischen Mobilitätskonzepts 2040, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Durch seine zentrale Lage und Nähe zum Bahnhof sei die Schnellladestation beim Gaiserbahnhof «strategisch optimal positioniert». Dort können zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Gleich daneben gibt es zwei Ladestationen für Elektrofahrzeuge von Mobility, womit in St.Gallen wieder solche zur Verfügung stehen.

Verteilt über die Stadt betreiben die St.Galler Stadtwerke damit 22 Ladestationen mit 59 Ladepunkten. Neben dem Gaiserbahnhof stehen zudem Schnellladestationen beim TCS-Service-Center in Winkeln, bei der Empa an der Lerchenfeldstrasse und bei den Helvetia-Versicherungen auf dem Rosenberg zur Verfügung. Alle Ladestationen sind gemäss Mitteilung ans Zugangs-und Abrechnungssystem von Ost-Mobil angeschlossen.

Ein Überblick über alle Ladestationen für Elektrofahrzeuge in der Stadt St.Gallen findet sich im Internet.

Donnerstag, 13. August - 15:36 Uhr

Trotz Quarantäne einer ganzen Mannschaft startet die Promotion-League in die neue Saison: SC Brühl spielt in Genf

(fm/vre) Derzeit ist unklar, ob der SC Brühl in der Vorqualifikation des Fussballcups weiter kommt: Der Rekurs gegen die wegen eines Formfehlers durch die Liga verhängte 0:3-Forfait-Niederlage gegen Köniz ist noch nicht entschieden. Geklärt werden soll die Frage bis spätestens Freitagabend. Klar ist hingegen, dass die Promotion-League und damit der SC Brühl am Wochenende in die neue Saison startet. Die Kronen spielen am Samstag, 18 Uhr, in Genf gegen Etoile Carouge.

Cheftrainer Heris Stefanachi und ein Teil des Teams des SC Brühl beim Cupspiel in Köniz.

Cheftrainer Heris Stefanachi und ein Teil des Teams des SC Brühl beim Cupspiel in Köniz.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht

Es sei schwierig, die Stärke der Genfer einzuschätzen, sagt Brühls sportlicher Leiter, Roger Jäger: «Die Genfer holen auf die neue Saison jeweils viele Spieler aus der Region und aus dem benachbarten Frankreich, die wir hier im Osten nicht kennen. So lässt sich wenig zur Qualität der Mannschaft sagen.» Erfahrungsgemäss gehört Etoile Carouge jedoch zum stärksten Drittel der Promotion-League, der dritthöchsten Liga im Schweizer Fussball.

Der SC Brühl steigt mit einer vergleichsweise günstigen, jungen und nach eigener Darstellung auch hungrigen Mannschaft in die Saison; nur gerade drei Spieler sind älter als 25 Jahre. Im eher schmalen Kader mit 23 Spielern befinden sich fünf eigene Junioren. Es ist erklärtes Ziel der Vereinsleitung, den eigenen Nachwuchs vermehrt zu fördern. Auf der Verletztenliste für Samstag stehen Captain Claudio Holenstein, Neuzugang Emmanuel Makia sowie Stürmer Demian Titaro.

Einen Dämpfer für die ganze Promotion-League gibt's zum Saisonauftakt auch noch: Er kommt vom FC Münsingen. Dort ist die ganze Mannschaft derzeit in Quarantäne, «aufgrund von positiven Covid-19-Tests im Umfeld der ersten Mannschaft», wie der Verein schreibt. Das Spiel vom Sonntag gegen die Basler Black Stars wurde verschoben. Der Einstieg in die Saison war für den SC Brühl also alles in allem auch schon unproblematischer...

Donnerstag, 13. August - 15:03 Uhr

Zollibolli gibt Stammhaus auf: Blogger will roten Hampelmann retten und in die Weihnachtsbeleuchtung integrieren

(vre) Seit geraumer Zeit bekundet das traditionelle St.Galler Spielwarengeschäft Zollibolli Mühe mit dem Betrieb im ursprünglichen Stammhaus am Bärenplatz. Mit der Coronakrise hat sich das Problem verschärft. Deshalb sieht sich der Spielzeugladen gemäss Mitteilung vom Donnerstag gezwungen, sein Geschäft an der Marktgasse so bald als möglich aufzugeben.

Der rote Hampelmann ist nicht nur das Logo des Spielwarengeschäfts Zollibolli am Bärenplatz, sondern auch ein Wahrzeichen der Weihnachtsstadt St.Gallen.

Der rote Hampelmann ist nicht nur das Logo des Spielwarengeschäfts Zollibolli am Bärenplatz, sondern auch ein Wahrzeichen der Weihnachtsstadt St.Gallen.

Bild: Urs Bucher (4.12.2017)

Dass die Zollibolli-Filiale in der Innenstadt geschlossen werden soll, schlägt dem grünliberalen Stadtparlamentarier Marcel Bauer «ein wenig aufs Gemüt». Der stadtbekannt Blogger wird weniger den Laden, als vielmehr den vorweihnachtlichen Hampelmann an der Hausfassade vermissen. Die überlebensgrosse Figur mit beweglichen Armen und Beinen ist das Wahrzeichen des Zollibolli am Bärenplatz. Und der Liebling der Kinder.

Der Blogger und grünliberale Politiker Marcel Baur.

Der Blogger und grünliberale Politiker Marcel Baur.

Bild: PD (14.6.2019)

Der rote Hampelmann habe ihn in der Weihnachtszeit ein Leben lang begleitet, schreibt Marcel Baur am Donnerstagmittag auf «Kurzverbloggt». Die Figur sei dermassen prominent platziert und bekannt, dass sie während der Vorweihnachtszeit ein Wahrzeichen der St.Galler Innenstadt sei: «Ich finde, wir sollten ihn retten und jeweils zusammen mit der Weihnachtsbeleuchtung als Teil der Aktion Sternenstadt aufhängen.»

Donnerstag, 13. August - 14:08 Uhr
Der nächste Auffahrtslauf findet im Mai 2021 statt.

Der nächste Auffahrtslauf findet im Mai 2021 statt.

Bild: Ralph Ribi

Definitiv abgesagt: Der St.Galler Auffahrtslauf findet wegen Corona nicht statt

(red) In der Hoffnung, dass sich die Lage bis zum September beruhigen würde, war der Auffahrtslauf als grösster Laufanlass der Ostschweiz ursprünglich auf September verschoben worden. Nach den gestrigen Entscheiden des Bundesrates steht nun allerdings fest, dass der Anlass nicht durchgeführt werden kann. «Die Enttäuschung über die Absage des Auffahrtslaufs ist natürlich gross, aber die Gesundheit der Läuferinnen und Läufer steht an oberster Stelle», teilt der Veranstalter mit.

Donnerstag, 13. August - 13:55 Uhr

CVP startet am Samstag in der Marktgasse in den Wahlkampf: Wünsche und Anliegen bildlich darstellen

Trudy Cozzio, Stadtratskandidatin der CVP, präsentiert sich am Samstag in der Marktgasse.

Trudy Cozzio, Stadtratskandidatin der CVP, präsentiert sich am Samstag in der Marktgasse.

Bild: Ralph Ribi (9.6.2020)

(pd/vre) Die Stadtsanktgaller CVP startet am Samstag, 9 bis 14 Uhr, in der Marktgasse zu ihrem Wahlkampf. Sie tue dies «künstlerisch und bevölkerungsnah», heisst es in einer Mitteilung. Mit von der Partie sind alle Kandidatinnen und Kandidaten fürs Stadtparlament und Stadtratskandidatin Trudy Cozzio.

Der öffentliche Wahlkampfauftakt soll einerseits eine Möglichkeit sein, die CVP-Kandidierenden näher kennenzulernen. Zum anderen sind Passantinnen und Passanten aufgerufen, Wünsche und Anliegen für die Zukunft der Stadt zu deponieren. Diesen Anregungen wird Grafikerin Gabriela Manser vor Ort auf einer Leinwand Form und Farbe geben. Das Bild will die CVP im Wahlkampf für verschiedene Illustrationszwecke verwenden.

Donnerstag, 13. August - 13:39 Uhr

Delegiertenversammlung des städtischen Gewerkschaftsbunds: Initiative gegen längere Ladenöffnungszeiten, neue Präsidentin

(pd/vre) Einstimmig hat die Delegiertenversammlung des städtischen Gewerkschaftsbundes beschlossen, sich an der Lancierung einer Initiative gegen die längeren Ladenöffnungszeiten in Teilen der St.Galler Innenstadt zu beteiligen. Zudem wurde gemäss Mitteilung Alexandra Akeret zur neuen Präsidentin gewählt worden. Die VPOD-Gewerkschaftssekretärin folgt auf Felix Birchler, der das Präsidium nach vier Amtsjahren abgab. Für Nadine Lockhart wurde zudem Unia-Gewerkschaftssekretärin Yomayra Brandestini-Mejia in den Vorstand gewählt.

Alexandra Akeret, die neu gewählte Präsidentin des Gewerkschaftsbundes der Stadt St.Gallen.

Alexandra Akeret, die neu gewählte Präsidentin des Gewerkschaftsbundes der Stadt St.Gallen.

Bild: PD/Anna Tina Eberhard (7.1.2020)

An der Delegiertenversammlung des Gewerkschaftsbundes kritisierte wurde die per 1. Juni erfolgte Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten in der St.Galler Alt- und Teilen der Innenstadt. Dieser Entscheid des Stadtrates sei nicht nachvollziehbar und unnötig, heisst es in der Mitteilung. Weder wollten die Geschäfte diese Massnahme in der getroffenen Form, noch entspreche sie dem Bedürfnis der Kundschaft. Nachteile aus den neuen Öffnungszeiten hätten die zu Tieflöhnen beschäftigten Verkäuferinnen und Verkäufer.

Alexandra Akeret, die neue Präsidentin des Gewerkschaftsbundes, ist Mutter zweier Töchter, Vizepräsidentin des Stadtparlaments und Präsidentin des Quartiervereins Linsebühl. Im Stadtparlament setzte sich die SP-Politikerin in der Vergangenheit auch für die Belangen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein. Dies etwa mit der Forderung nach einem Gesamtarbeitsvertrag für die Angestellten der städtischen Spitex.

Donnerstag, 13. August - 12:21 Uhr

Circus Knie gastiert vom 10. bis 18. November in St.Gallen: Vorverkauf startet am Freitag

(pd/vre) Die Coronakrise hat auch die Pläne des Circus Knie für dieses Jahr durcheinandergebracht. Statt der üblichen neun, wird der Nationalzirkus nur vier Monate unterwegs sein - nämlich vom 4. September bis zum 31. Dezember. Starten wird die Tournee in Bern, beendet wird sie in Luzern. In der Stadt St.Gallen spielt Knie vom 10. bis 18., in Wil vom 20. bis 22. und in Rapperswil vom 25. bis 29. November. Vorher gibt's am 6. und 7. Oktober auch noch in Buchs Vorstellungen.

Nach 18 Jahren zum zweitenmal auf Knie-Tournee: Ursus und Nadeschkin.

Nach 18 Jahren zum zweitenmal auf Knie-Tournee: Ursus und Nadeschkin.

Bild: PD

Ganz wichtig für alle Zirkusfans, die das diesjährige Knie-Programm - mit Ursus & Nadeschkin - auf keinen Fall verpassen wollen: Der Vorverkauf für die verkürzte Elf-Städte-Tournee startet morgen Freitag, punkt 12 Uhr, bei «Ticketcorner». Angaben zum Programm finden sich auf der Knie-Website im Internet. Und für jene, die schon Tickets für die ursprüngliche, wegen des Coronavirus abgesagte Tournee gekauft hatten: Sie können ab sofort dort zurückgegeben werden, wo man sie erworben hat.

Donnerstag, 13. August - 11:05 Uhr

Naturmuseum eröffnet Ende August neue Sonderausstellung: Eichhörnchen, die Akrobaten in den Baumwipfeln

(pd/vre) Die nächste Sonderausstellung des Naturmuseums St.Gallen ist einem Sympathieträger unter den einheimischen Wildtieren gewidmet, dem Eichhörnchen. Die Vernissage findet am Freitag, 28. August, 19 Uhr, statt. Zu sehen ist die Ausstellung über die putzigen Kletterer dann bis 28. Februar 2021. Geboten wird parallel dazu ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen, Vorträgen und Workshops.

Eichhörnchen mit Tanzapfen.

Eichhörnchen mit Tanzapfen.

Leserbild: Hans Aeschlimann (Trogen, 23.5.2020)

Die Sonderausstellung «Eichhörnchen - Akrobaten in den Baumwipfeln» entführt Besucherinnen und Besucher ins Geäst der luftigen Baumkronen. Neben zwei begehbaren Kobeln - so heissen die Nester der Kletterkünstler - finden sich an künstlichen Bäumen viele Informationen zum scheuen Waldbewohnern. Die vom Naturmuseum Winterthur produzierte Schau will mit Präparaten und interaktiven Stationen einen faszinierenden Einblick ins Leben der Eichhörnchen bieten.

Details zu den Angeboten des Naturmuseums St.Gallen im Internet.

Mittwoch, 12. August - 19:59 Uhr

SC Brühl soll Cupspiel gegen Köniz nachträglich verlieren: St.Galler legen Rekurs gegen Forfaitentscheid ein

(ibr) Das Komitee der 1. Liga hat am Mittwoch mitgeteilt, dass das Cupspiel zwischen Köniz und dem SC Brühl vom 8. August (Resultat 0:1) mit 3:0 Forfait zu Gunsten des FC Köniz gewertet wird. Grund: Brühl soll gegen den Artikel 35, Ziffer 4 des Wettspielreglements des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) verstossen haben. Dieser besagt, dass handschriftlich in die Spielerkarte eingetragene Spieler, die kein amtliches Ausweispapier vorlegen können, nicht spielberechtigt sind.

Brühls Sportchef Roger Jäger sagt zum Sachverhalt. «Unser Spieler Fabio Capone konnte aufgrund einer nicht korrekten Fehlermeldung des Verbandes nicht ins digitale System der Spielerkarten eingetragen werden.» Nach Abklärung bei der 1.-Liga-Kommission fügten die Mannschaftsverantwortlichen Capone von Hand hinzu, worauf dieser sich persönlich beim Schiedsrichter meldete. Er unterschrieb dabei, zeigte jedoch seinen Ausweis nicht vor. Es wurde vereinbart, dass der Spieler dies nachhole, was jedoch in Vergessenheit geriet.

Fabio Capone (links) spielte vor seinem Wechsel zum SC Brühl bei Wettswil.

Fabio Capone (links) spielte vor seinem Wechsel zum SC Brühl bei Wettswil.

Bild: Ruedi Burkart

Im Schiedsrichter-Rapport, setzte später der Unparteiische das verhängnisvolle Häkchen, dass der Spieler, der erst ab der 83. Minute mit von der Partie war, sich nicht ausgewiesen habe. Jäger dazu: «Der Spieler hatte einen Ausweis dabei. Der Schiedsrichter wies uns aber auch nicht mehr darauf hin.» Mit dem Unparteiischen nahm Brühl bereits Kontakt auf. «Er war sich wohl selber der Tragweite dieses Häkchens nicht bewusst», so Jäger. Der Schiedsrichter kenne Capone sogar.

Ärgerlich ist für Jäger der Grund der Fehlermeldung. Es handelte sich um eine Sperre aus dem 2016, die SCB-Neuzugang Capone in seinem früheren Verein längst abgesessen hatte. Nur deshalb musste Brühl überhaupt eine handschriftliche Ergänzung vornehmen, die zum Forfaitentscheid führte. Der SC Brühl legt nun Rekurs ein. Vor allem, weil die St.Galler keinen unqualifizierten Spieler eingesetzt hätten, so Sportchef Jäger. Der Ball liegt wieder beim Verband. Das nächste Cupspiel gegen Cham für Brühl (oder Köniz) ist für 19. August angesetzt.

Mittwoch, 12. August - 18:02 Uhr

Viele Autos, viele Baustellen: Derzeit stockt der Feierabendverkehr auf an verschiedenen Stellen in der Stadt

(vre) Derzeit rollt in St.Gallen der Feierabendverkehr teils nur stockend. Das ist etwa auf der Langgasse in Richtung Wittenbach (Verzögerung bis 15 Minuten) oder auf der Teufener Strasse vom Stadtzentrum Richtung Riethüsli und von der Lustmühle in Richtung Stadt (Wartezeiten zwischen fünf und zehn Minuten) der Fall. Hier sind Baustellen - teilweise mit provisorischen Lichtsignalanlagen - die Ursache.

Stockender Kolonnenverkehr herrscht derzeit in Fahrtrichtung Wittenbach auch auf der Langgasse im Heiligkreuz.

Stockender Kolonnenverkehr herrscht derzeit in Fahrtrichtung Wittenbach auch auf der Langgasse im Heiligkreuz.

Bild: Johannes Wey (12.8.2020)

Verzögert unterwegs ist derzeit auch der St.Galler Stadtbus. Wegen überlastetem Strassennetz ist auf den Linien 1, 3, 4, 5 und 8 mit Verspätungen oder dem Ausfall einzelner Kurse zu rechnen. Die VBSG rechnet mit einer Normalisierung der Situation bis gegen 19 Uhr. Mit Wartezeiten bis fünf Minuten ist derzeit aufgrund des grossen Verkehrsaufkommens auch auf der St.Galler Stadtautobahn in beiden Fahrtrichtungen zwischen Winkeln und Neudorf zu rechnen.

Mittwoch, 12. August - 17:17 Uhr

Kanton beantwortet Fragen zu städtischen Ladenöffnungszeiten: Verlängerung in der St.Galler Innenstadt als Versuchsballon?

(vre) Vor den Sommerferien hat die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten in der St.Galler Alt- und Teilen der westlichen Innenstadt viel Wirbel ausgelöst. Der Stadtrat begründete die Massnahme mit der Belebung der Innenstadt und verwies angesichts der Kritik auf kantonale Vorschriften, die längere Ladenöffnungszeiten für Tourismusgemeinden vorsehen. SP-Kantonsrätin Bettina Surber hatte der Kantonsregierung Fragen zur Rechtmässigkeit der längeren Ladenöffnungszeiten in der Stadt gestellt.

Die Regierung kommt in ihrer Antwort zum Schluss, dass die Ausdehnung der Öffnungszeiten im dafür vorgesehenen Rahmen, rechtlich korrekt, erfolgt ist. Insbesondere hält sie fest, dass St.Gallen seit Schaffung des kantonalen Gesetzes über Ruhetag und Ladenöffnung ausdrücklich als Tourismusgemeinde gilt und daher auch berechtigt ist, Öffnungszeiten in einem sogenannten Tourismusperimeter zu verlängern. Die Stadt habe ihr Ermessen dabei nicht überschritten. Ob der Stadtrat alleine dazu berechtigt ist, müsste im Rahmen einer Einsprache geklärt werden.

Der Coop-City am Bohl ist eines der Geschäfte, das die längeren Öffnungszeiten teilweise auch nutzt.

Der Coop-City am Bohl ist eines der Geschäfte, das die längeren Öffnungszeiten teilweise auch nutzt.

Bild: Reto Voneschen

Noch mehr als diese Beurteilung der Rechtslage dürfte der Opposition gegen längere Ladenöffnungszeiten eine Ankündigung in der Interpellationsantwort zu denken geben: Für den Regierungsrat ist die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten in Teilen der St.Galler Innenstadt nämlich ein Versuchsballon. Er erhofft sich davon Hinweise, «ob ein erneuter Versuch unternommen werden soll, die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten zu liberalisieren oder gänzlich abzuschaffen».

Die Entwicklung im Detailhandel werfe die Frage auf, ob ein Festhalten an den geltenden Öffnungszeiten zeitgemäss sei, schreibt die Regierung: Der Detailhandel gerate immer stärker unter Druck durch Internetläden und neue Verkaufsformen, die nicht dem kantonalen Gesetz über Ruhetag und Ladenöffnung unterstünden. Die Regierung erhofft sich aus der neuen Regelung der Stadt St.Gallen Hinweise darauf, inwiefern erweiterte Ladenöffnungszeiten einem Bedürfnis der Bevölkerung entsprechen.

Gegen die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten in Teilen der St.Galler Innenstadt waren vor den Sommerferien Gewerkschaften, Linke und Grüne auf die Barrikaden gegangen. Dies mit Hinweis darauf, dass längere Öffnungszeiten nichts brächten, ausser unregelmässigere Arbeitszeiten und damit Mehrbelastungen fürs Personal. Im Kanton St.Gallen ist in den vergangenen 25 Jahren die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten vom Stimmvolk dreimal (1996, 2003, 2010) verworfen worden.

«Es geht nicht, dass der Stadtrat am Parlament vorbei entscheidet»: Linke Parteien bekämpfen längere Ladenöffnungszeiten in der St.Galler Innenstadt – notfalls mit einer Initiative

Seit 1. Juni dürfen Läden in der Innenstadt später schliessen. SP und Grüne wehren sich mit einer Motion. Sie wollen die Grundlage für die Verlängerung der Öffnungszeiten aushebeln. Überweist das Stadtparlament den Vorstoss nicht, starten die linken Parteien eine Volksinitiative.
Luca Ghiselli
Mittwoch, 12. August - 16:16 Uhr

Junger St.Galler Künstler stellt bis Mitte September im Kulturbüro aus: Flavio Hodel und seine Monotypien

(pd/vre) Noch bis Mitte September zeigt das Kulturbüro am Blumenbergplatz in St.Gallen die Ausstellung «Borrowed Segments» von Flavio Hodel. Er hat das grosse Schaufenster, die Theke, den Hintergrund der Internetseite sowie Postkarten zum Mitnehmen gestaltet. Die sogenannten Monotypien wurden auf dem Schaufenster des Büros erstellt und davon dann Doppelgänger «gedruckt».

Flavio Hodel an der Arbeit am grossen Schaufenster des Kulturbüros St.Gallen.

Flavio Hodel an der Arbeit am grossen Schaufenster des Kulturbüros St.Gallen.

Bild: PD

Flavio Hodel ist 1994 in St.Gallen geboren und auch hier aufgewachsen. Er hat an der Hochschule Luzern Design und Kunst studiert, 2017 mit dem Bachelor in Fine Arts abgeschlossen und ist seither freischaffender Künstler. Er setzt sich gemäss Mitteilung hauptsächlich mit Fragmentierung und Verfremdung auseinander. Entsprechend geht es bei seinen Werken oft um Mehrdimensionalität, Fehlerhaftigkeit und Entfremdung.

Das Kulturbüro im Internet.

Mittwoch, 12. August - 16:00 Uhr

Mit den Appenzeller Bahnen durch Teufen: Von der Doppelspur in den Tunnel und wieder zurück auf die Doppelspur

(sda/vre) Die bereits Jahrzehnte zurückreichende Diskussionen über die Führung der Appenzeller Bahnen durch Teufen geht weiter: Die Abstimmung über einen Eisenbahntunnel soll abgesagt werden. Weil mit dem Projekt spätestens ab 2035 die Anschlüsse an die IC-Züge in St.Gallen nicht mehr gewährleistet wären, könne das Vorhaben nicht realisiert werden, hiess es am Mittwoch an einer Medienkonferenz.

In Teufen war für den 27. September eine Abstimmung über einen Projektierungskredit für einen Bahntunnel zwischen dem Bahnhof und dem Stofel angesetzt. Die neusten Vorgaben des Bundes und der SBB zum Angebotskonzept 2035 zeigten, dass nur mit einer Doppelspur durch Teufen die Anschlüsse an den Fernverkehr im St.Galler Hauptbahnhof sichergestellt werden könnten, erklärte Dölf Biasotto (FDP), Vorsteher des Ausserrhoder Departements Bau und Volkswirtschaft, am Mittwoch.

Die Frage, wie die Appenzeller Bahnen durch Teufen geführt werden soll (im Bild die Ausfahrt aus dem Bahnhof Richtung St.Gallen), bewegt die Gemüter schon lange. Jetzt ist klar: Ein Tunnel ist dafür keine geeignete Lösung.

Die Frage, wie die Appenzeller Bahnen durch Teufen geführt werden soll (im Bild die Ausfahrt aus dem Bahnhof Richtung St.Gallen), bewegt die Gemüter schon lange. Jetzt ist klar: Ein Tunnel ist dafür keine geeignete Lösung.

Bild: Hanspeter Schiess (20.3.2019)

Der Tunnel sei damit «aus aktueller Fahrplansicht» der falsche Lösungsansatz. Damit müsse immer ein Zug auf den Gegenzug warten, bis der Tunnel wieder frei sei. Dabei gehe genau jene Zeit verloren, die für das Umsteigen am Bahnhof St. Gallen nötig sei. Die Appenzeller Bahnen und das kantonale Departement Bau und Volkswirtschaft hätten daher von der Gemeinde Teufen verlangt, «die geplante Abstimmung über den Projektierungskredit abzusagen».

Geplant ist nun eine Lösung, bei der die bisher im Bahnhof Teufen stattfindenden Zugskreuzungen auf eine noch zu bauende Doppelspur zwischen dem Bahnhof Teufen und der Haltestelle Stofel verlegt werden. Allerdings: Über eine Eisenbahn-Doppelspur durchs Dorf war in der Vergangenheit in Teufen lange und heftig diskutiert worden. Auf die Tunnellösung kam man, weil die oberirdische Führung der AB heftig bekämpft wurde. Ob das immer noch so ist, dürfte in nächster Zeit wohl klar werden.

Mittwoch, 12. August - 14:33 Uhr

FDP begrüsst finanzielle Unterstützung für Olma: Darlehen von Stadt und Kanton müssen aber zurückbezahlt werden

(pd/vre) Durch die Coronakrise sind die Olma-Messen in finanzielle Schieflage geraten. Ihr Problem: Aufgrund der Verschuldung für die Erneuerung der Infrastruktur erhält sie auf dem Markt keine zusätzlichen Mittel mehr. Wie Stadt und Kanton am Mittwoch an einer Pressekonferenz erläuterten, sollen Stadt und Kanton mit Darlehen von 16,8 Millionen Franken und zu günstigen Konditionen in die Bresche springen. Als erste Partei begrüsst die FDP in einer Mitteilung den Schritt.

Dass der Liquiditätsengpass der Olma abgefedert werden soll, sei grundsätzlich richtig, hält die Partei fest. Die Olma sei eine Institution mit nationaler Ausstrahlungskraft und hohem emotionalem Wert für Kanton und Stadt St.Gallen. Gleichzeitig stehe die FDP dermassen massiven Staatseingriffen natürlich kritisch gegenüber, heisst es in der Mitteilung weiter. Für sie sei klar: «Jeder Steuerfranken muss zurückbezahlt» und solche Rettungsaktionen dürften nicht zur Gewohnheit werden.

Bis September können auf dem Olma-Areal Wohnmobile abgestellt werden. Messen und andere Veranstaltungen, darunter die Olma selber, sind wegen der Coronakrise in diesem Jahr aber weitgehend abgesagt.

Bis September können auf dem Olma-Areal Wohnmobile abgestellt werden. Messen und andere Veranstaltungen, darunter die Olma selber, sind wegen der Coronakrise in diesem Jahr aber weitgehend abgesagt.

Bild: Ralph Ribi

Das vom Stadt- und Regierungsrat geschnürte Hilfspaket für die Olma-Messen muss jetzt noch vom städtischen und vom kantonalen Parlament gutgeheissen werden. Das Stadtparlament soll darüber bereits an seiner nächsten Sitzung vom 25. August entscheiden. Im Kantonsrat wird das Geschäft für die Septembersession traktandiert. Der Liveticker mit allen Details aus der Medienorientierung über die Finanzhilfe an die Olma vom Mittwochvormittag findet sich bei «Tagblatt online»:

Mittwoch, 12. August - 12:12 Uhr

Am See reifen jetzt die Feigen

Momentaufnahme. In gut gelegenen Gärten am Bodensee und im Rheintal kann man auf Überraschungen stossen. Wie etwa auf die prächtigen Tessiner Bergfeigen, die derzeit in einem Garten bei Rorschach reifen.

Momentaufnahme. In gut gelegenen Gärten am Bodensee und im Rheintal kann man auf Überraschungen stossen. Wie etwa auf die prächtigen Tessiner Bergfeigen, die derzeit in einem Garten bei Rorschach reifen.

Bild: Ruedi Hirtl (12.8.2020)
Mittwoch, 12. August - 12:10 Uhr

Essbare Wildkräuter und Wildfrüchte kennenlernen: Tipps von der Profiköchin direkt auf der Öko-Wiese

(pd/vre) Am Donnerstag, 17.30 bis 20 Uhr, lädt Pro Natura in der Stadt St.Gallen zu einem Abendspaziergang ein. Marianna Buser stellt dabei essbare Wildkräuter und Wildfrüchte vor. Sie gibt zudem Tipps, wie man sie in der Küche verwenden kann. Treffpunkt ist bei der Bushaltestelle Stephanshorn (Endstation VBSG-Linie 1) beim Ostfriedhof. Anmelden kann man sich unter info@pronatura-sga.ch oder 079'740'04'50. Die Teilnahme kostet 20 Franken, für Pro-Natura-Mitglieder 15 Franken.

Derzeit spriesst und blüht es wieder üppig auch auf den Öko-Wiesen am St.Galler Stadtrand. Zu ihnen führt am Donnerstag ein Abendspaziergang.

Derzeit spriesst und blüht es wieder üppig auch auf den Öko-Wiesen am St.Galler Stadtrand. Zu ihnen führt am Donnerstag ein Abendspaziergang.

Bild: PD

Marianna Buser ist Störköchin und Wildkräuterfrau. Sie hat auch schon Kochbücher über alte Gemüse und Wildkräuter herausgegeben. Den Wildkräutern und Wildpflanzen spürt sie am Donnerstag im Auftrag von Pro Natura nach, weil dafür die Jahreszeit stimmt: Nach dem ersten Schnitt von Mitte Juni spriessen die Öko-Wiesen derzeit wieder, so dass manches Kräutlein zum Pflücken einlädt. Und Wildsträucher tragen jetzt die ersten Früchte.

Alte Werte

Lesbar kochen Barbarakraut, Guter Heinrich, Hirschhornwegerich, Luftzwiebel: Das in Zusammenarbeit mit Pro specia rara realisierte Buch trumpft gross auf und stellt in einem Lexikonteil hundert alte Kräuter und Gemüse vor.
Mittwoch, 12. August - 11:30 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Nochmals zehn neue Fälle

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle in den vergangenen 24 Stunden erneut gestiegen. Von Dienstag auf Mittwoch fielen nach Angaben im Internet erneut zehn Tests positiv aus (von Montag auf Dienstag waren es acht gewesen, übers vergangene Wochenende 28). Damit gibt es im Kanton St.Gallen aktuell 1099 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Toten durch den Virus bleibt hier unverändert bei 40.

Die Verteilung der Neuinfektionen im Kanton St.Gallen auf die acht Wahlkreise:

Mittwoch, 12. August - 10:36 Uhr

Erlebnisse mit einem deutschen Starregisseur: Yella Rottländer berichtet über die Dreharbeiten mit Wim Wenders

(pd/vre) Zum 75. Geburtstag von Wim Wenders setzt das Kinok in der St.Galler Lokremise im August die Reihe «Wanderer zwischen den Welten» mit Streifen des grossen deutschen Regisseurs fort. Diesen Donnerstag, 19 Uhr, ist der Film «Alice in Städten» von 1974 zu sehen. Die Besonderheit dabei: Hauptdarstellerin Yella Rottländer ist im St.Galler Studiokino anwesend und erzählt von ihren Erlebnissen während den Dreharbeiten mit Wenders.

Rüdiger Vogler und Yella Rottländer im Wim-Wenders-Film «Alice in Städten» von 1974.

Rüdiger Vogler und Yella Rottländer im Wim-Wenders-Film «Alice in Städten» von 1974.

Bild: PD

In Alice in Städten vertraut eine Frau dem Journalisten Philip ihre Tochter an, damit er sie nach Deutschland bringt. Als die Mutter dort nicht auftaucht, machen sich Mann und Kind auf die Suche nach dessen Grossmutter. Wim Wenders erzählt die Geschichte einer leisen Freundschaft in anrührenden Bildern. Kritiker zogen beim Erscheinen des Streifens Parallelen zum Klassiker «The Kid» von Charlie Chaplin. Die Rolle der Alice spielte 1974 die 1964 geborene und heute in München lebende Yella Rottländer.

Der Kinok-Spielplan für den August und eine Möglichkeit zur Revervation von Tickets findet sich im Internet.

Dienstag, 11. August - 17:26 Uhr

SP kritisiert Haltung des Stadtrats zu Corona-Härtefällen: Proaktive Politik und Massnahmen für Sans-Papiers gefordert

(pd/mha/vre) Die Fraktion von SP, Juso und PFG im St.Galler Stadtparlament ist nicht zufrieden mit der Antwort auf ihren Vorschlag, einen Hilfsfonds für Corona-Härtefälle zu schaffen. Dafür wären rund fünf bis zehn Millionen Franken nötig. Der Stadtrat will keinen solchen Fonds schaffen. Dies primär aus finanzpolitischen Überlegungen, wie er in den Antworten zu zwei Interpellationen von SP, Juso und PFG schreibt.

Proaktive Politik sehe anders aus, hält die SP jetzt in einer Mitteilung dagegen. Der Stadtrat verschiebe die Probleme nur. Die Kosten für die Unterstützung von Bedürftigen aus der Coronakrise würden früher oder später sowieso anfallen. «Wenn der Stadtrat schon finanzpolitisch argumentiert, müsste er auch erkennen, dass die Hilfe vor dem Arbeitsplatzverlust mittel- und langfristig die günstigere Lösung ist.»

Ein Bleiberecht für Sans-Papiers ist in verschiedenen grösseren Schweizer Städten seit längerem ein politisch heftig diskutiertes Thema. Im Bild eine Kundgebung in Luzern.

Ein Bleiberecht für Sans-Papiers ist in verschiedenen grösseren Schweizer Städten seit längerem ein politisch heftig diskutiertes Thema. Im Bild eine Kundgebung in Luzern.

Manuela Jans (Luzern, 28.3.2015)

Ein Lichtblick in den Interpellationsantworten ist für die SP, dass der Stadtrat die Notsituation von Sans-Papiers richtig einschätze und die Probleme erkenne, heisst es in der Mitteilung der Stadtpartei. So zeigt sich der Stadtrat bereit, die Regularisierung des Aufenthaltsstatus von Sans-Papiers voranzutreiben, die seit längerem in St. Gallen leben. Weiter soll ihnen der Zugang zu öffentlichen Leistungen und Angeboten ermöglicht werden. In Notsituationen will die Stadt zudem SRK und Caritas für diese Personengruppe mit Einkaufsgutscheinen unterstützen.

Die SP erwartet nun gemäss Mitteilung konkrete Schritte zur Verbesserung der Situation von Sans-Papiers. Dazu gehöre die Erhöhung von Mitteln für nichtstaatliche Unterstützungsstellen und mittelfristig die Einführung eines Ausweises sowie die Regularisierung von Sans-Papiers. Die Stadt soll sich dazu nach Meinung der SP «aktiv mit anderen grösseren Städten der Schweiz austauschen und sich an deren Bestrebungen orientieren».

Dienstag, 11. August - 16:33 Uhr

Zu schön, um zu arbeiten: Das sommerlich heisse Wetter lockt immer noch viele in die Freibäder in Stadt und Region

(vre) Das Wetter bleibt weiterhin hochsommerlich warm - mindestens bis Donnerstagmittag. Das könnte den Freibädern in Stadt und Region am Mittwochnachmittag nochmals zu einem Grossandrang verhelfen: Es ist derzeit definitiv zu schön, um zu arbeiten oder im Schulzimmer zu sitzen. Dies insbesondere, wenn die Wassertemperaturen auch noch so sind, dass sich der letzte Gfrörlig ins kühle Nass wagen kann. Hier die aktuellen Temperaturen in St.Gallen und am See:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 11.08.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 25
Freibad Rotmonten 25
Familien- und Frauenbad Dreilinden 24
Mannenweier 25
Region
Badhütte Rorschach 23,7
Schwimmbad Arbon: See 25,6
Schwimmbad Arbon: Becken 26

Ab Donnerstagmittag und für Freitag ist mit einer Abkühlung und mit - allenfalls heftigen - Gewittern zu rechnen. Ab Samstag geht's dann mit der Temperatur wieder aufwärts und der Sonntag soll gemäss den Wetterfröschen im Internet erneut ein prächtiger Badetag mit blauem Himmel, viel Sonne und Temperaturen bis 26 Grad Celsius werden.

Dienstag, 11. August - 15:22 Uhr

Flon, St.-Leonhard-Pärklein und Fachhochschule: Ein Rundgang zeigt, was soziale Räume sind

(pd/mha) Die städtische SP führt heute Dienstag, 18.30 Uhr, auf einen Sommerspaziergang über soziale Räume in der Stadt durch. Treffpunkt ist beim Flon an der Davidstrasse 42. Auf dem Rundgang mit dabei sind unter anderem FHS-Prorektorin Yvonne Gassmann, der Sozialraumforscher Dani Fels und Adrian Kolb, Sozialarbeiter im Flon.

Der SP-Sommerspaziergang von heute Dienstag startet um 18.30 Uhr vor dem Lagerhaus.

Der SP-Sommerspaziergang von heute Dienstag startet um 18.30 Uhr vor dem Lagerhaus.

Bild: Michel Canonica (8.11.2009)

Auf dem Rundgang besuchen Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Jugendkulturraum Flon. Dort wird gemäss Mitteilung über die Sozialraumarbeit berichtet. Danach geht es zum St.-Leonhard-Pärklein und zur Fachhochschule (FHS), wo es um die Gestaltung sozialer Räume in Forschung und Lehre geht.

Dienstag, 11. August - 14:05 Uhr

Das Wandern ist des Müllers Lust...

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte den Wegweiser für nahe gelegene, aber auch für ziemlich weit entfernte Wanderziele bei Abtwil.

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte den Wegweiser für nahe gelegene, aber auch für ziemlich weit entfernte Wanderziele bei Abtwil.

Dienstag, 11. August - 13:40 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: acht neue Fälle, insgesamt seit März 1089 Infektionen sowie 40 Coronatote

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle in den vergangenen 24 Stunden erneut gestiegen. Seit Montag fielen nach Angaben im Internet acht Tests positiv aus; übers Wochenende waren es 28 gewesen. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1089 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Toten durch den Virus bleibt unverändert bei insgesamt 40.

Von den acht neuen Infektionsfällen von Montag auf Dienstag entfallen je zwei auf die Wahlkreise St.Gallen-Gossau, Werdenberg und Sarganserland sowie je einer auf die Wahlkreise Rheintal und Wil. Keine neuen Fälle gab's diesmal in den Wahlkreisen Rorschach, See-Gaster und Toggenburg.

Dienstag, 11. August - 13:29 Uhr

Frauen in der bildenden Kunst: Elf Schweizer Pionierinnen, die sich den Zugang zur Kunst noch erkämpfen mussten

(pd/vre) Am Freitag, 28. August, 18.30 Uhr, eröffnet das Historische und Völkerkundemuseum (HVM) seine neuste Ausstellung. Unter dem Titel «Berufswunsch Malerin!» ist sie elf Wegbereiterinnen der Schweizer Kunst aus den vergangenen 100 Jahren gewidmet. Zu sehen ist sie bis 31. Januar 2021; begleitet wird sie gemäss Mitteilung von einem Rahmenprogramm mit Führungen und Workshops.

Ab Ende August zeigt das Historische und Völkerkundemuseum eine Ausstellung über Frauen, die sich vor 100 Jahren den Zugang zur Malerei erkämpfen mussten.

Ab Ende August zeigt das Historische und Völkerkundemuseum eine Ausstellung über Frauen, die sich vor 100 Jahren den Zugang zur Malerei erkämpfen mussten.

Bild: HVM

In der neuen HVM-Ausstellung werden elf zwischen 1825 und 1895 geborene Frauen vorgestellt: Pionierinnen der bildenden Kunst, deren Leben und Werk für das Schweizer Kunstschaffen repräsentativ ist. Unter ihnen befinden sich

  • Anna Elisabeth Kelly, die erste namentlich bekannte St.Galler Malerin,
  • Martha Cunz, berühmt für ihre japanisierenden Farbholzschnitte, und
  • Maria Geroe-Tobler, am Bauhaus in Dessau ausgebildete Textilkünstlerin.

Vorgestellt werden ausserdem Ida Baumann, Marie-Louise Bion, Louise Catherine Breslau, Clara von Rappard, Ottilie Wilhelmine Roederstein, Sophie Schaeppi, Hedwig Scherrer und Martha Stettler. Innerhalb dieser Gruppe wurde für die Winterthurerin Sophie Schaeppi ein eigener Raum eingerichtet. So kann ihr Werk erstmals in grösserem Umfang gezeigt werden.

Alle vorgestellten Künstlerinnen malten nicht zum Zeitvertreib, wie es für Töchter aus gutem Hause im 19. Jahrhundert üblich war, sondern sie widmeten sich ernsthaft der Kunst als Broterwerb. Ihre qualitativ hochstehenden Werke bestehen problemlos den Vergleich mit denjenigen von männlichen Kollegen. Dies, obschon sie nicht die gleichen Voraussetzungen betreffend Ausbildung und Ausstellungsmöglichkeiten besassen. Zur Ausstellung erscheint eine reich bebilderte Publikation.

Informationen zu allen Angeboten des Historischen und Völkerkundemuseums St.Gallen finden sich im Internet.

Dienstag, 11. August - 12:43 Uhr

Stadt St.Gallen hebt sechs Sondernutzungspläne ersatzlos auf

(sk/vre) Sondernutzungspläne sind für die bauliche Entwicklung der Stadt wichtig. Sie erlauben es nämlich, ein ganzes Gebiet einheitlich aus einem Guss und auch unter Abweichung von den Normvorschriften zu überbauen. Sondernutzungspläne werden daher oft in Zusammenhang mit grösseren Überbauungen erlassen. Die Stadt St.Gallen ist seit einem Jahrzehnt dran, den Bestand dieser Pläne aufzuräumen, die vor 1980 erlassen wurden.

Ein Beispiel für einen alten Sondernutzungsplan: Der Überbauungsplan Geissbüel in St.Georgen von 1978 wird aufgehoben.

Ein Beispiel für einen alten Sondernutzungsplan: Der Überbauungsplan Geissbüel in St.Georgen von 1978 wird aufgehoben.

Bild: Stadt St.Gallen
Das Gebiet des Überbauungsplans Geissbüel in St.Georgen-Bach heute.

Das Gebiet des Überbauungsplans Geissbüel in St.Georgen-Bach heute.

Bild: Stadt St.Gallen

2010 hat das Parlament den Stadtrat durch ein Postulat mit einer Überprüfung der älteren Sondernutzungspläne beauftragt. Konkret sollte geprüft werden, ob die vor 1980 und somit vor dem ersten städtischen Zonenplan erlassenen Sondernutzungspläne noch gerechtfertigt sind. Nach einer detaillierten Überprüfung kam der Stadtrat 2018 zum Ergebnis, dass 23 der 140 Sondernutzungspläne vor 1980 ersatzlos aufgehoben werden können.

Für jede Aufhebung ist allerdings ein Auflage- und anschliessend oft auch ein Rechtsmittelverfahren erforderlich. Aus Kapazitätsgründen hat der Stadtrat daher schon im Postulatsbericht angekündigt, die 23 Pläne gestaffelt aufzuheben. Eine erste Tranche mit sechs Plänen wurde jetzt erfolgreich abgeschlossen. Aufgehoben werden damit gemäss Mitteilung per 1. September die Überbauungspläne Apfelberg (1956), Etzelbünt II (1977), Geissbüel (1978), Rehetobel-/Tablatstrasse (1979), Haggen-Hinterberg (1969) und Wolfgangstrasse (1978).

Dienstag, 11. August - 11:32 Uhr

Auch die Juso sind in den Wahlkampf gestartet: Nach dem Grillabend mit Kreide Slogans in den öffentlichen Raum gemalt

(pd/vre) Für die St.Galler Stadtparlamentswahlen vom 27. September haben die Juso ein klares Ziel: Sie wollen einen zweiten Sitz im Waaghaus erobern. Derzeit sitzt die zur Wiederwahl antretende Andrea Scheck als einziges Juso-Mitglied im Parlament. Am Montagabend hat die Jungpartei ihren Wahlkampf lanciert. Als Kick-Off wurde gemäss Mitteilung ein Grillabend veranstaltet. Danach zogen Juso-Gruppen durch die Stadt und malten mit Kreide Slogans und Forderungen auf Strassen und Plätze.

Ein Wahlkampfslogan der Stadtsanktgaller Juso auf dem Bahnhofplatz.

Ein Wahlkampfslogan der Stadtsanktgaller Juso auf dem Bahnhofplatz.

Bild: PD (10.8.2020)

«Viele denken, dass den Jungen die politischen Ideen fehlen. Wir zeigen, dass das nicht so ist,» wird Andrea Scheck in der Mitteilung zitiert. «Die Juso wollten die Ideen der Jungen aufs politische Parkett bringen, damit das Parlament künftig sozialen Bewegungen wie dem Klima- oder dem Frauenstreik nicht mehr hinterher hinken müsse. Ihren Wahlkampf wollen die Juso mit fünf Themen bestreiten: Feminismus, Klima, Freiräume, Kultur und Chancengleichheit.

Unter dem Stichwort Klima verlangen die Juso, dass die Stadt bis 2030 und nicht erst bis 2050 emissionsneutral wird. Für die Chancengleichheit stellt sich die Juso insbesondere gegen alle Sparpakete in der Stadt. Mit Sparmassnahmen wälze man nämlich einfach die Fehler der Regierung auf die Gesellschaft ab, heisst es in der Mitteilung zum Wahlkampfauftakt. Für die Juso müsse die Stadt ihre Einnahmen steigern, indem sie zum Beispiel mit progressiven Steuern den kollektiv erarbeiteten Reichtum zum Wohle aller umverteile.

Dienstag, 11. August - 10:59 Uhr

Bürgerliche kämpfen gemeinsam gegen linke Stadtregierung: CVP, FDP und SVP wollen drei Sitze im fünfköpfigen St.Galler Stadtrat

Mathias Gabathuler: FDP-Kandidat für Stadtpräsidium und Stadtrat.

Mathias Gabathuler: FDP-Kandidat für Stadtpräsidium und Stadtrat.

Bild: PD

(pd/vre) Es ist ein offenes Geheimnis, dass die bürgerlichen Stadtparteien auf die Erneuerungswahlen der St.Galler Stadtregierung vom Herbst hin, ein Bündnis schmieden wollen. Am Dienstag haben CVP, FDP und SVP nun in einer Mitteilung bekanntgegeben, wie dieses Wahlbündnis aussehen wird. Geplant sind vor allem gemeinsame Auftritte des FDP-Kandidaten sowie der Kandidatinnen von CVP und SVP auf Flugblättern und an Standaktionen.

Die drei bürgerlichen Parteien empfehlen Mathias Gabathuler (FDP) als Stadtpräsidenten und Stadtratsmitglied sowie Trudy Cozzio (CVP) und Karin Winter-Dubs (SVP) als Stadträtinnen. Gabathuler würde bei einer Wahl ins Präsidium die Nachfolge von Thomas Scheitlin (FDP) antreten, der Ende Jahr zurücktritt. Die beiden Frauen müssten für eine Wahl bisherige Stadtratsmitglieder schlagen.

Der St.Galler Stadtrat in der aktuellen Zusammensetzung mit (von links) Peter Jans und Maria Pappa (beide SP), Stadtpräsident Thomas Scheitlin (FDP), Sonja Lüthi (GLP) und Markus Buschor (parteilos).

Der St.Galler Stadtrat in der aktuellen Zusammensetzung mit (von links) Peter Jans und Maria Pappa (beide SP), Stadtpräsident Thomas Scheitlin (FDP), Sonja Lüthi (GLP) und Markus Buschor (parteilos).

Bild: PD/Daniel Ammann (14.2.2018)
Trudy Cozzio. Kandidatin der CVP für den Stadtrat.

Trudy Cozzio. Kandidatin der CVP für den Stadtrat.

Bild: Ralph Ribi

Die drei bürgerlichen St.Galler Stadtparteien beurteilen gemäss ihrer Mitteilung die anstehende Gesamterneuerungswahl für die Stadtregierung als historisch. Eine vergleichbare Allianz dreier bürgerlicher Parteien bei Stadtratswahlen habe es in der Stadt St.Gallen zuvor noch nie gegeben; bisher traten höchstens zwei davon gemeinsam an - sehr erfolgreich etwa bei der Wahl von Thomas Scheitlin (FDP) und Nino Cozzio (CVP) im Jahr 2006.

Karin Winter-Dubs. Kandidatin der SVP für den St.Galler Stadtrat.

Karin Winter-Dubs. Kandidatin der SVP für den St.Galler Stadtrat.

Bild: PD

Den Wunsch nach drei von fünf St.Galler Stadtratssitzen rechtfertigen CVP, FDP und SVP in ihrer Mitteilung mit ihrem Abschneiden bei den Kantonsratswahlen von Anfang März: Die Parteien CVP, FDP und SVP hätten dabei in der Stadt «mathematisch gesehen nahezu 50 Prozent Wähleranteil» erreicht, «was rund 2,5 Stadtratsmandate bedeuten würde». Die bürgerliche Allianz wünsche sich nun, dass dieses Kräfteverhältnisse sich auch in der Stadtregierung widerspiegle.

CVP, FDP und SVP sind sich sicher, dass breite Kreise der Wirtschaft und der Bevölkerung ihr Zusammengehen begrüssen: «Das Wahlbündnis zeigt auf, dass es in einer Stadtregierung auf Konkordanz und Zusammenarbeit ankommt. So müssen Stadtrat und Stadtparlament zukünftig allseits akzeptierte richtungsweisende Massnahmen für die anstehenden, grossen Herausforderungen gefunden werden.»

Dienstag, 11. August - 9:58 Uhr

Nach Auffahrunfall: Zwei Leichtverletzte und ein zerstörtes Auto

(stapo/mha) Auf der Zürcher Strasse hat sich am Montagnachmittag eine Auffahrkollision ereignet. Die beiden Autofahrer wurden leicht verletzt, ein Fahrzeug musste gemäss Mitteilung der Stadtpolizei abgeschleppt werden.

Das Auto des 52-Jährigen wurde so arg beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.

Das Auto des 52-Jährigen wurde so arg beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Ein 30-Jähriger fuhr am Montag, kurz nach 13 Uhr, auf der Zürcher Strasse stadteinwärts. Als die Ampel auf Höhe Geissbergstrasse von Grün auf Rot wechselte, hielt er an. Der 52-Jährige Lenker im folgenden Auto bemerkte zu spät, dass der Wagen vor ihm bremste, wie die Stadtpolizei St.Gallen am Dienstag mitteilt. Es kam zum Auffahrunfall. Die Autofahrer verletzten sich zwar leicht, mussten aber nicht ins Spital gebracht werden. Es entstand mässiger Sachschaden. Das Auto des 52-Jährigen wurde abgeschleppt.

Montag, 10. August - 18:17 Uhr

ACS-Präsident erteilt Baumallee am Oberen Graben eine Absage: Nicht mehr als ein Winkelzug auf dem Weg zur autofreien Stadt?

Manfred Trütsch, Präsident ACS St.Gallen-Appenzell.

Manfred Trütsch, Präsident ACS St.Gallen-Appenzell.

Bild: PD

(vre) Manfred Trütsch ist nicht angetan von der Idee des Heimatschutzes, am Oberen Graben in der Stadt St.Gallen mit Aufhebung einer nicht mehr benötigten Busspur bis zu 90 neue Bäume zu pflanzen. Für eine zusätzliche Baumallee reiche der Platz einfach nicht aus, schreibt der Präsident des ACS St.Gallen-Appenzell am Montag in einem Beitrag in der Internetzeitung «Die Ostschweiz».

Den Befürworterinnen und Befürwortern der Bäume am Oberen Graben gehe es unter anderem um die Verkleinerung der Verkehrsflächen, glaubt Trütsch. Unter dem Deckmäntelchen der Begrünung («Wie kann man gegen Bäume sein?») werde das Fernziel der autofreien Stadt angepeilt. Das gewählte Vorgehen schmecke nach politischem Schachzug, sei aber nicht mehr als ein Rohrkrepierer, schreibt der ACS-Präsident.

Die Stadt St.Gallen sei nicht frei in der Gestaltung von Strassen, auch nicht in ihrem Hoheitsgebiet und in ihrem Kompetenzbereich. So gebe es nur eine kleine Zahl von Bäumen, die als Alleebäume zugelassen seien. Und keinesfalls dürften Bäume in einem Mittelstreifen gepflanzt werden, zitiert ACS-Präsident Trütsch die Vorschriften. Auf Nationalstrassen würden die grünen Mittelstreifen zurückgebaut, aus Sicherheitsgründen und wegen dem Unterhalt.

Weil die Busspur rechts im Bild überflüssig wird, schlägt der Heimatschutz St.Gallen-Appenzell Innerrhoden vor, auf der linken Strassenseite zusätzlich Bäume zu pflanzen.

Weil die Busspur rechts im Bild überflüssig wird, schlägt der Heimatschutz St.Gallen-Appenzell Innerrhoden vor, auf der linken Strassenseite zusätzlich Bäume zu pflanzen.

Bild: Nik Roth (16.7.2020)

Zusätzlich müssten Bäume zwingend 2,50 Meter Abstand von der Strasse haben, und zwar gemessen ab Stockgrenze. Wenn die Busspur am Oberen Graben aufgehoben werde, würden durch die vorgeschriebenen Abstände die Fahrbahnbreiten verletzt. Schliesslich dürften Pflanzen auch nicht in den Lichtraum der Strasse ragen, und das Lichtraumprofil habe immerhin eine Höhe von 4,50 Metern über den Flächen, die für den Fahrverkehr bestimmt seien, schreibt Manfred Trütsch in «Die Ostschweiz».

Der Titel «Baumboulevard stösst auf Sympathie» über einer Tagblatt-Berichterstattung zur Baumidee stimme vielleicht für Grossstädte wie Paris, Berlin oder London, hält der ACS-Präsident in seiner Kritik fest: In St.Gallen als Kleinstadt seien die Raumverhältnisse schlicht zu eng für so eine zusätzliche Baumallee. Dadurch werde nur die Erreichbarkeit der Stadt weiter eingeschränkt.

Montag, 10. August - 17:47 Uhr

Am Bubenweier blühen die Seerosen

Momentaufnahme. Ein kleines Idyll erwartet Spaziergänger derzeit auf der Nordseite des Bubenweiers über St.Gallen. Hier blühen derzeit die Seerosen - und zwar ungewohnt üppig.

Momentaufnahme. Ein kleines Idyll erwartet Spaziergänger derzeit auf der Nordseite des Bubenweiers über St.Gallen. Hier blühen derzeit die Seerosen - und zwar ungewohnt üppig.

Bild: Reto Voneschen (3.8.2020)
Montag, 10. August - 17:07 Uhr

Benevol St.Gallen lädt zum Tag der offenen Tür ein

(pd/rms) Vor gut zwei Monaten eröffnete der Benevolpark in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof St.Gallen. Die Einrichtung an der St.-Leonhard-Strasse 45 bietet Arbeitsplätze, Besprechungsräume, Seminarraum, IT-Infrastruktur, Veranstaltungen und Dienstleistungen für Vereine, Non-Profit-Organisationen, Institutionen und gemeinnützige KMU an. Zentrale Grundpfeiler des Benevolparks sind Vernetzungsmöglichkeiten, der Austausch zwischen internen und externen Organisationen, Wissen teilen und Synergien effektiv nutzen. Nun lädt Benevol St.Gallen am kommenden Samstag, 10 bis 16 Uhr, zum Tag der offenen Tür ein. Dabei wird gemäss Mitteilung etwas zum Anschauen, zum Mitmachen, zum Mitnehmen sowie etwas gegen Hunger und Durst geboten.

Montag, 10. August - 16:29 Uhr

Zürcher Verkehrsbetriebe wollen auf Fahnen an Bus und Tram verzichten: Zieht die Stadt St.Gallen nach?

(ayk) Bei besonderen Anlässen wie dem 1. August, während der Olma oder einem Heimspiel des FC St.Gallen fahren die Busse der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) mit Fahnen auf dem Dach durch die Stadt. Die Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) haben jetzt entschieden, auf solche Beflaggungen an Bussen und Trams verzichten zu wollen. In St.Gallen hingegen wird an der «Fähnli»-Tradition festgehalten.

Grund für die Entscheidung der VBZ, auf Flaggen zu verzichten, sind Sicherheitsauflagen der Suva, die nicht eingehalten werden können, heisst es auf Anfrage. «Beflaggungsarbeiten müssen aus betrieblichen Gründen in der Nacht durchgeführt werden», sagt ein Mediensprecher. Da die Platzverhältnisse zwischen den Fahrzeugen in den Bus- und Tramdepots aber beschränkt seien, könnten die Mitarbeiter nicht mit genügend Sicherheitsabstand auf die Leitern steigen. Die VBZ werden deshalb ihr Beflaggungskonzept überprüfen und Alternativen suchen.

Beflaggte Stadtbusse vor dem Depot an der Steinachstrasse.

Beflaggte Stadtbusse vor dem Depot an der Steinachstrasse.

Bild: Philipp Baer (9.1.2008)

Auch in St.Gallen sei die Sicherheitsfrage immer ein Thema, sagt Adrian Schwägler, stellvertretender VBSG-Unternehmensleiter. Allerdings bereitet hier die Montage der Fähnchen an den Stadtbussen keine Probleme. Schwägler: «Sie werden vom Boden aus mit Greifzangen in den Fahnenhülsen am Fahrzeug befestigt.» Somit seien die Sicherheitsvorgaben eingehalten. Müssten Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter auf ein Busdach steigen, seien sie ausserdem mit Sicherheitsseilen gesichert, um Unfälle zu verhindern, sagt Schwägler.

Montag, 10. August - 16:06 Uhr

Auch Gallus im Coronastress?

Momentaufnahme. Es kam, wie es kommen musste: Seit dem Wochenende trägt auch der Heilige Gallus eine Anti-Corona-Hygienemaske. Dass die Brunnenfigur vom Gallusplatz den öV benutzen will ist unwahrscheinlich. Da waren doch eher Nachtbuben (oder Nachtmädchen) am Werk.

Momentaufnahme. Es kam, wie es kommen musste: Seit dem Wochenende trägt auch der Heilige Gallus eine Anti-Corona-Hygienemaske. Dass die Brunnenfigur vom Gallusplatz den öV benutzen will ist unwahrscheinlich. Da waren doch eher Nachtbuben (oder Nachtmädchen) am Werk.

Bild: Marlen Hämmerli
Montag, 10. August - 15:35 Uhr

Sammelfrist für Wiesli-Initiative läuft: Das Museumsquartier hat bis 9. November Zeit, 1000 Unterschriften zu sammeln

(vre) Die städtische Initiative zur Rettung des Wiesli im St.Galler Museumsquartier ist gestartet. Seit vergangenen Samstag dürfen für das Anliegen Unterschriften gesammelt werden. Damit die Initiative zustande kommt, vom Stadtparlament diskutiert und allenfalls dem Volk zum Entscheid vorgelegt wird (falls das Parlament Nein dazu sagt), muss das Initiativkomitee nun innert 90 Tagen 1000 Unterschriften von städtischen Stimmberechtigten sammeln und bis spätestens 9. November einreichen.

Die Quartierwiese zwischen den Häusern an der Hadwigstrasse (links). Oben befindet sich die ehemalige Handelshochschule, in der heute die Kanti am Brühl residiert. Überbaut werden soll die rechte Hälfte des Wiesli.

Die Quartierwiese zwischen den Häusern an der Hadwigstrasse (links). Oben befindet sich die ehemalige Handelshochschule, in der heute die Kanti am Brühl residiert. Überbaut werden soll die rechte Hälfte des Wiesli.

Bild: Benjamin Manser (10.8.2020)

Die Initiative «Für lebendige Quartiere - Wiesli retten» verlangt die Umteilung des Quartierwieslis an der Hadwigstrasse von der Bau- in die Grünzone. Damit soll ein Bauprojekt auf der Hälfte der Wiese, die vom Quartier rege benutzt wird, verhindert werden. Bauen will die St.Galler Pensionskasse, der das Grundstück gehört. Entstehen sollen dabei in der Baulücke entlang der Hadwigstrasse Alterswohnungen.

Montag, 10. August - 15:07 Uhr

Olma-Messen brauchen finanzielle Unterstützung: Stadt und Kanton präsentieren am Mittwoch Anträge an die Parlamente

(vre) Die Olma-Genossenschaft steht nach der coronabedingten Absage der meisten Messen und Anlässe in diesem Jahr vor grossen finanziellen Herausforderungen. Dazu kommt die Belastung durch die Erneuerung der Infrastruktur mit Autobahndeckel und Neubau der Messehalle 1. Stadt und Kanton wollen der Olma jetzt unter die Arme greifen: Einerseits sind die beiden die grössten Genossenschafter, anderseits sind die Olma-Messen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Stadt wie Kanton.

Derzeit baut die Olma eine neue Messehalle 1. Im Blick der Standort der bereits abgebrochenen alten Halle im Osten des Messegeländes.

Derzeit baut die Olma eine neue Messehalle 1. Im Blick der Standort der bereits abgebrochenen alten Halle im Osten des Messegeländes.

Bild: Reto Voneschen (30.7.2020)

Für die Unterstützung haben Stadt- und Regierungsrat Vorlagen ans Stadtparlament und an den Kantonsrat vorbereitet. Diese werden diesen Mittwoch an einer Medienorientierung im St.Galler Rathaus präsentiert. Anwesend sind Regierungsrat Marc Mächler (Finanzdepartement Kanton St.Gallen) und Peter Jans als Stellvertreter von Stadtpräsident Thomas Scheitlin (er befindet sich als Olma-Verwaltungspräsident bei diesem Geschäft im Ausstand). Seitens der Olma stellt sich Direktorin Christine Bolt am Mittwoch den Medienleuten.

Montag, 10. August - 13:59 Uhr

Am Freitag wird wieder fürs Klima gestreikt: Demonstration gegen die A1-Teilspange zum Güterbahnhof und in die Liebegg

(vre) Ein Lebenszeichen von der St.Galler Klimajugend: Im Internet kursiert derzeit ein Aufruf für einen Klimastreik am kommenden Freitag. Treffpunkt dafür ist um 15.30 Uhr auf dem Gallusplatz. Konkret demonstriert werden soll zu einem lokalen Thema, nämlich gegen den Bau der Teilspange von der Stadtautobahn zum Güterbahnhof und weiter in die Liebegg. Das Klimakollektiv Ostschweiz bekämpft die neue Strasse vor dem Hintergrund des Klimawandels, an dem der motorisierte Verkehr grossen Anteil habe.

Aufruf zum Klimastreik vom Freitag auf Facebook.

Aufruf zum Klimastreik vom Freitag auf Facebook.

Screenshot: Facebook

Mit der Teilspange wollen Bund, Kanton und Stadt langfristig Probleme zwischen dem Autobahnzubringer Kreuzbleiche und dem Riethüsli lösen. Vorgesehen ist ein Tunnel vom Sitterviadukt der A1 in den Güterbahnhof und ein zweiter Strassentunnel vom Güterbahnhof in die Liebegg. Mit dem Baubeginn ist frühestens 2031 zu rechnen; die Bauzeit wird auf rund sieben Jahre geschätzt. Kosten soll das Projekt den Bund 1,144 Milliarden sowie den Kanton St.Gallen, Ausserrhoden, die Stadt St.Gallen und die Gemeinde Teufen 150 bis 200 Millionen Franken.

Detaillierte Informationen zur Teilspange gibt's im Internet.

Montag, 10. August - 12:32 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 28 bestätigte Neuinfektionen übers Wochenende

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle übers Wochenende erneut gestiegen. Seit Freitag fielen nach Angaben des Kantons im Internet 28 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1081 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Toten durch den Virus blieb hingegen unverändert bei insgesamt 40. Und hier noch die Verteilung der 28 neuen Fälle auf die acht Wahlkreise:

Montag, 10. August - 11:59 Uhr

Dank Coronavirus: Ein ziemlich spezieller Start ins neue Schuljahr

Am Montagmorgenin der Aula der Kantonsschule am Brühl.

Am Montagmorgenin der Aula der Kantonsschule am Brühl.

Bild: Kanti am Brühl (10.8.2020)

Am Montagmorgen hat auch die Kantonsschule am Brühl ihren Betrieb wieder aufgenommen. Traditionellerweise werden dabei die neuen ersten Klassen durch Rektor Mathias Gabathuler begrüsst. Diesmal allerdings mit einer Besonderheit: Schülerinnen und Schüler trugen gemäss Facebook-Eintrag der Kantonsschule beim Massenauflauf in der Aula wegen des Coronavirus konsequent Hygienemasken.

Montag, 10. August - 11:33 Uhr

Auto gegen Verkehrsinsel: Erheblicher Sachschaden

(stapo/vre) Am Sonntagmorgen ist eine Autofahrerin an der Martinsbruggstrasse über eine Verkehrsinsel gefahren. Dabei kollidierte sie frontal mit zwei Verkehrssignalen und zwei Inselschutzpfosten. Beim Selbstunfall wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Montag niemand verletzt, es entstand aber erheblicher Sachschaden.

Die Unfallstelle an der Martinsbruggstrasse beim Hallenbad Blumenwies.

Die Unfallstelle an der Martinsbruggstrasse beim Hallenbad Blumenwies.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(9.8.2020)
Das Auto wurde beim Selbstunfall erheblich beschädigt.

Das Auto wurde beim Selbstunfall erheblich beschädigt.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen (9.8.2020)

Am Sonntag, kurz vor 11.30 Uhr, lenkte eine 27-Jährige ihr Auto auf der Fuchsenstrasse stadtauswärts. Als sie nach links auf die Martinsbruggstrasse abbiegen wollte, machte sie eigenen Aussagen zufolge einen zweiten Kontrollblick. Deshalb bog sie zu stark ein, überfuhr eine Verkehrsinsel und kollidierte dabei frontal mit zwei Verkehrssignalen und zwei Inselschutzpfosten.

Da beim Auto Öl und Kühlwasser austraten, wurde für die Aufräumungsabeiten die Berufsfeuerwehr aufgeboten. Beim Zwischenfall wurde nach Angaben der Stadtpolizei niemand verletzt, jedoch entstand erheblicher Sachschaden. Das Unfallauto musste abgeschleppt werden.

Montag, 10. August - 11:19 Uhr

Mahnwache vor dem Schlachthof St.Gallen-Gossau: Aktivistinnen und Aktivisten fordern «ein Ende des Schlachtens»

(pd/vre) Die Aktivistinnen und Aktivisten von «Animal Vigil St.Gallen» führen am kommenden Freitag, 5.45 bis 7.45 Uhr ihre zweite Mahnwache vor dem Schlachthof an der Schlachthofstrasse 24 im Industriegebiet zwischen Winkeln und Gossau durch. Einerseits wollen sie sich dabei gemäss Mitteilung symbolisch «von den bedauernswerten Tieren» verabschieden, anderseits wollen sie damit ihrer einzigen Forderung, dem Schlachten ein Ende zu bereiten, Nachdruck verschaffen. Dies vor dem Hintergrund, dass tierische Produkte für den Menschen unnötig seien, heisst es in der Mitteilung der Gruppe vom Montag.

Montag, 10. August - 10:59 Uhr

Die grüne Klimaanlage der Stadt St.Gallen: Info-Tafeln und Stadtspaziergang zu 14 markanten Bäumen

(sk/vre) Auch die Städte sind vom Klimawandel stark und bereits spürbar betroffen: Das bebaute Gebiet heizt sich an Hitzetagen nämlich stärker auf als die grüne Umgebung der Stadt. Das Phänomen heisst Urban Heating (auf Deutsch in etwa Stadterhitzung). Bäume haben darauf eine positive Wirkung: Sie sind nicht nur Lebensräum für viele Insekten, Vögel und Kleinsäuger, sondern auch Schattenspender, sorgen für Kühlung und saubere Luft und verbessern so nachhaltig das Stadtklima.

Eine der 14 Info-Tafeln, die derzeit in der Stadt St.Gallen über die Stadtbäume informiert.

Eine der 14 Info-Tafeln, die derzeit in der Stadt St.Gallen über die Stadtbäume informiert.

Bild: Stadt St.Gallen

Vom 8. August bis 6. September präsentiert die Stadt St.Gallen an 14 Standorten in der Innenstadt, vom Bahnhofplatz bis in den Stadtpark, Vielfalt und Bedeutung der Stadtbäume. Im Rahmen der Aktion findet am 18. August, 19.00 Uhr, die Führung «Vielfältige Stadtbäume» statt. Auf dem Spaziergang zeigt Adrian Stolz, Leiter von Stadtgrün (des ehemaligen Gartenbauamts), die Rolle der Bäume und wie sie gepflegt werden. Anmeldung: Telefon 071'224'56'76 oder umwelt.energie@stadt.sg.ch.

Die 14 Standorte in der St.Galler Innenstadt, an denen bis 6. September Wissenswertes über Stadtbäume zu erfahren ist.

Die 14 Standorte in der St.Galler Innenstadt, an denen bis 6. September Wissenswertes über Stadtbäume zu erfahren ist.

Plan: Stadt St.Gallen

Informationen zu den öffentlichen Bäumen der Stadt finden sich aber auch im Internet, im St.Galler Baumkataster. Darin sind derzeit über 7’500 Bäume von insgesamt 10'500 öffentlichen Bäumen der Stadt erfasst. Die am häufigste Baumart auf öffentlichen Flächen ist mit 825 Exemplaren die Hainbuche. Zahlreich vertreten sind auch Weissbirke, Platane, Esche, Ahorn und Sommerlinde. Das Kataster ist im digitalen Stadtplan zu finden. Mit einem Klick auf einzelnen Bäume gibt's Infos zu Baumart, Grösse oder Stammumfang.

Montag, 10. August - 9:49 Uhr

Als St.Gallen noch am Meer lag: Der WWF lädt zu einer Exkursion in die Frühgeschichte der Region ein

(pd/vre) St.Gallen liegt - anders als die meisten anderen grossen Schweizer Städte - nicht an einem «richtigen» Gewässer. Das wird, wenn's um die Stimmung im St.Galler Hochtal geht, immer wieder einmal bedauert, war aber nicht immer so: Vor 18 Millionen Jahren bedeckte ein Flachmeer die Gegend der heutigen Gallusstadt. Spuren davon finden sich immer noch im Untergrund.

Im Laufe der Jahrmillionen und unter starkem Druck wurde der Sand dieses ehemaligen Meeres in der Region St.Gallen zu Sandstein. Darin eingeschlossen wurden Meeresmuscheln und Schnecken, welche heute als Versteinerungen, als Abdrücke im Stein, sichtbar sind. Die Kalkschalen der Muscheln und Schnecken sind als dünne, weisse Schicht zu erkennen.

Rund 18 Millionen Jahre alte versteinerte Muscheln: Diese Spuren des Thetys-Urmeers wurden 2008 auf dem Baufeld 2 am Birnbäumenhang in St.Gallen gefunden.

Rund 18 Millionen Jahre alte versteinerte Muscheln: Diese Spuren des Thetys-Urmeers wurden 2008 auf dem Baufeld 2 am Birnbäumenhang in St.Gallen gefunden.

Bild: Hannes Thalmann (15.10'2008)

Am 29. August, 14 bis 17 Uhr, lädt der WWF St.Gallen Erwachsene und Familien mit Kindern ab neun Jahren zur Suche nach den Spuren des St.Galler Meeres ein. Mit Hammer und Meissel werden dabei Steine zerkleinert, um versteinerte Muscheln oder Schnecken zu finden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmen und beschriften die Fundstücke dann und können die selbst geborgenen Schätze schliesslich auch mit nach Hause nehmen.

Anmeldungen zur Exkursion bis 28. August, 12 Uhr per E-Mail bei regiobuero@wwfost.ch und unter Telefon 071'221'72'30. Details zu WWF Anlässen auch unter www.wwfost.ch/events.

Montag, 10. August - 8:49 Uhr

Der SC Brühl schlägt Köniz auswärts - und kämpft sich damit in die nächste Cup-Runde

(pd/vre) Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat sich der SC Brühl gegen den Liga-Konkurrenten Köniz am Samstag im Cup verdient eine Runde weiter gekämpft. Trotz fünf Absenzen verzeichneten die Kronen den besseren Start mit drei grossen Chancen. Am nächsten standen die Gäste dem Führungstreffer gemäss Matchbericht von Henri Seitter als Ajet Sejdija in der 18. Minute die Lattenunterkante traf.

Die Lauffreude der Brühler war am Samstag in Köniz trotz der Hitze gross.

Die Lauffreude der Brühler war am Samstag in Köniz trotz der Hitze gross.

Bild: SC Brühl

Das verletzungsbedingte Ausscheiden von Demian Titaro und das fünfminütige Spiel zu zehnt brach dann etwas den Rhythmus bei den Brühlern, so dass die Berner die Partie bis zur Pause ausgeglichener gestalten konnten. Trotzdem geht für Henri Seitter das 0:0 zur Halbzeit durchaus in Ordnung.

Nach dem Wechsel hatten die Brühler dank ausgezeichnetem Pressing ihre besten Momente. In der 52. Minute fiel der verdiente Führungstreffer durch Dario Anic im Nachschuss. Trotz guter Chancen verpassten es die Kronen dann, den Vorsprung mit guten Chancen auszubauen. Ihre Lauffreude war bemerkenswert, wurde aber mit zunehmender Spieldauer in Anbetracht der Hitze von 31 Grad zu einem Problem.

SC Brühl-Goali Christian Leite rettete die Brühler vor allem in der zweiten Halbzeit mit einigen hervorragenden Paraden vor dem Ausgleich.

SC Brühl-Goali Christian Leite rettete die Brühler vor allem in der zweiten Halbzeit mit einigen hervorragenden Paraden vor dem Ausgleich.

Bild: SC Brühl

Köniz übernahm in den letzten zwanzig Minuten mit drei neuen Offensivkräften klar das Spieldiktat und stand dem Ausgleichstreffer mehrmals sehr nahe. Doch Torhüter Christian Leite rettete die Brühler mit drei hervorragenden Paraden vor dem Ausgleich. Aber auch die Kronen kamen mit guten Kontern noch zu ihren Chancen; da diese aber vergeben wurden, blieb die Partie bis zur letzten Sekunde spannend und der Ausgang ungewiss.

Als Belohnung für die Leistung vom Samstag können die Brühler im Cup in zehn Tagen den FC Cham zu Hause empfangen: Letzterer hat sich überraschend gegen den Favoriten Bellinzona mit 2:1 durchsetzte. Gegen Cham haben die Kronen noch eine Rechnung offen, schieden sie doch im letzten Jahr gegen den gleichen Gegner erst im Penaltyschiessen aus dem Schweizer Cup aus.

Sonntag, 9. August - 18:24 Uhr

Handgreiflichkeiten beim Mannenweier

(rar/lw) Am Sonntag, gegen 17. 30 Uhr, lag ein Mann mit unbestimmten Beschwerden auf der Wiese beim Mannenweier und erbrach sich mehrmals. Ein Bekannter alarmierte den Bademeister, welcher schliesslich den Rettungsdienst aufbot. Die Rettungskräfte versorgten den Mann und brachten ihn zum Krankenwagen. Dabei schrie er laut, dass er Kokain und Cannabis konsumiert habe.

Am späten Sonntagnachmittag musste ein Mann mit der Ambulanz vom Mannenweier ins Spital gebracht werden.

Am späten Sonntagnachmittag musste ein Mann mit der Ambulanz vom Mannenweier ins Spital gebracht werden.

Bild: Leserreporter

Beim Krankenwagen kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen unbeteiligten Personen und dem Bekannten des Patienten, der versuchte, die Rettungskräfte an ihrer Arbeit zu hindern. Die Stadtpolizei St.Gallen wurde schliesslich beigezogen und nahm den Mann in Gewahrsam. Gemäss einem Sprecher der Stadtpolizei soll er stark alkoholisiert gewesen sein.

Samstag, 8. August - 11:59 Uhr

Jodelchörli St.Gallen Ost macht Strassenmusik: Kommt das Publikum nicht zum Chörli, geht dieses halt zum Publikum

(lw) Das Jodelchörli St.Gallen Ost dreht den Spiess um: Weil die Besucherinnen und Besucher aufgrund der Pandemie nicht an die Konzerte kommen können, bringt der Chor die Konzerte zum Publikum. Auf der grössten Bühne der Ostschweiz, in den Gassen von St.Gallen, gibt es am kommenden Samstag, 15. August, Platzkonzerte.

Die Terminkalender von Gesangsformationen sind derzeit ausgedünnt. Aufgrund der aktuellen Pandemie werden praktisch alle Konzerte abgesagt. Das Jodelchörli St.Gallen Ost macht aus der Not eine Tugend und dreht den Spiess um. «Wenn Interessierte und unsere Fans nicht zu uns kommen können, dann kommen wir eben zu ihnen», lässt sich Chorpräsident Felix Merz in einer Mitteilung zitieren. Der Termin sei bewusst gewählt: Am kommenden Wochenende wäre das St.Galler Stadtfest über die Bühne gegangen.

Das Jodelchörli St.Gallen Ost in seiner ganzen Pracht.

Das Jodelchörli St.Gallen Ost in seiner ganzen Pracht.

Bild: PD

Die 25 Sängerinnen und Sänger des Jodelchörli St.Gallen Ost werden zwischen 10.30 Uhr und 14 Uhr an mehreren Standorten einen Auszug aus ihrem Repertoire zum Besten geben. Dabei werden die Schutzvorgaben des Eidgenössischen Jodlerverbandes mit genügend Abstand innerhalb des Chors sowie zum Publikum eingehalten. «Es ist die ideale Gelegenheit, die Trachten nach langer Zeit aus dem Schrank zu holen und unser Hobby in der Stadt zu präsentieren», sagt Merz. Die Konzerte finden nur bei trockener Witterung statt.

Die Platzkonzerte vom Samstag, 15. August:

  • 10.30–11.00: Ostseite Acrevis-Bank
  • 11.00–11.30: Bärenplatz
  • 11.45–12.15: Gallusplatz
  • 13.15–13.30: Brunnen Neugasse
  • 13.30–14.00: Bohl (vor Waaghaus)

Ein weiteres Konzert gibt das Jodelchörli St.Gallen Ost an der diesjährigen Ausgabe des Stägestadt-Tags. Am Sonntag, 6. September, singt es um 11.30 Uhr an der oberen Gesstreppe. Ob das jährliche Benefizkonzert in der Kirche Linsebühl am Sonntag, 8. November, stattfinden kann, ist noch offen.

Information unter www.jodelchoerli.ch

Freitag, 7. August - 17:29 Uhr

Familienführung zu Stühlen im HVM

(pd/lw) Wie viele Stühle gibt es im HVM? Es sind sicher viele: in den Ausstellungen, im Depot und in den Büros. Am Sonntag, 9. August, führt Kulturvermittlerin Jolanda Schärli um 15 Uhr durch das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen. Die Familienführung mit dem Titel «Stühle, nichts als Stühle und ein Eierkocher» widmet sich ganz dem Sitzmöbel, von der Römerzeit bis ins 20. Jahrhundert.

Im Mittelpunkt stehen gemäss Mitteilung die Stühle in der Ausstellung «Vom Jugendstil zum Bauhaus». Zu sehen ist dort etwa der Thonet-Stuhl, das meistproduzierte Sitzmöbel der Welt, oder der Landi-Stuhl von 1939, der heute als Klassiker gilt.

Freitag, 7. August - 16:34 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Sieben positive Tests innert eines Tages, insgesamt 1053 bestätigte Fälle

(red) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet sieben Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1053 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 40.

Freitag, 7. August - 14:18 Uhr

SC Brühl spielt am Samstag um die Cup-Qualifikation

(fm) Am Samstag spielt der SC Brühl auswärts gegen den FC Köniz, und zwar in der «Vorqualifikation Schweizer Cup der Promotion League – 1. Qualifikationsrunde». Nicht nur der Name diese Cupspiels ist kompliziert, auch die Geschichte dazu, und natürlich spielt auch hier das Coronavirus eine Hauptrolle.

Ursprünglich beschloss der Fussballverband während des Corona-Lockdowns, dass für einmal acht Teams aus der Promotion League per Los in die Hauptrunde des Schweizer Cup einziehen könnten, Brühl hatte Losglück und war dabei. Doch da danach die Spielpläne noch enger getaktet wurden, werden nun nur noch drei Teams aus der Promotion League in der Hauptrunde teilnehmen können. Und da Brühl nun auch noch Lospech hatte, muss sich der Club zuerst gegen Köniz bestätigen und danach gegen den Sieger aus der Partie Cham gegen Bellinzona gewinnen, um wirklich dabei zu sein.

Er liebt Herausforderungen: Brühls Trainer Heris Stefanachi wird mit einem jungen Team zur Cup-Quali nach Köniz fahren.

Er liebt Herausforderungen: Brühls Trainer Heris Stefanachi wird mit einem jungen Team zur Cup-Quali nach Köniz fahren.

Bild: PD/SCB

Ein happiges Programm also für Brühl, und dass dieses erste Spiel auswärts in Köniz bei Bern ist, macht Brühls sportlichen Leiter Roger Jäger auch nicht glücklicher. Ein Heimspiel hätte wenigstens noch zahlende Zuschauer gebracht, ein Auswärtsspiel bringt nur Spesen. «Dieses Spiel soll deshalb auch ein Test sein, um zu sehen, wo unsere Mannschaft vor der Meisterschaft steht», sagt Jäger. Die Saison startet dann ja einen Samstag später, am 15. August, auswärts gegen Etoile Carouge.

Was an Eckdaten zu Brühls erster Mannschaft jetzt schon klar ist: Sie startet mit einem personell eher kleinen Kader von 23 Spielern in die neue Saison 2020/21. Sie ist um einiges günstiger als vor einem Jahr und – was daraus logisch folgt – auch entsprechend jünger; nur drei Spieler sind älter als 25 Jahre. Auch werden mehrere eigene Junioren in die erste Mannschaft eingebaut. Das alles sei eine Herausforderung für den Trainer Heris Stefanachi, sagt Sportchef Roger Jäger: «Doch dieser liebt Herausforderungen»

Freitag, 7. August - 10:54 Uhr

Bei Überholmanöver Auto touchiert – Frau im Spital

(pw/kapo) Am Donnerstag, kurz vor 21:10 Uhr fuhr ein unbekannter Mann oder eine unbekannte Frau mit dem Auto, einem grauen oder blauen Citroën C4, von Gossau in Richtung St.Gallen. Wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung schreibt, überholte es auf Höhe der Ausfahrt Winkeln das Auto einer 57-jährigen Frau. Dabei dürfte es zu einer Streifkollision zwischen den beiden Autos gekommen sein.

Die 57-Jährige wurde mit unbestimmten Verletzungen von der Rettung ins Spital gefahren.

Die 57-Jährige wurde mit unbestimmten Verletzungen von der Rettung ins Spital gefahren.

Bild: PD

Durch die Kollision geriet das Auto der 57-Jährigen ins Schwanken, drehte sich und schleuderte über den Pannenstreifen und das folgende Wiesenland. Anschliessend überquerte es eine Einfahrtsstrecke und prallte in eine Leitplanke. Dort kam auf der Leitplanke liegend zum Stillstand.

Der unbekannte Autofahrer oder die unbekannte Autofahrerin setzte die Fahrt fort, ohne sich um die Regelung des Umfalls oder die 57-jährige Autofahrerin zu kümmern. Er oder sie verliess die Autobahn bei der Ausfahrt St.Fiden in Richtung Langgasse. Die 57-Jährige wurde mit unbestimmten Verletzungen von der Rettung ins Spital gefahren. Der Sachschaden an ihrem Auto beträgt rund 5'000 Franken.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Hinweise werden unter 058'229'49'49 entgegengenommen.

Freitag, 7. August - 9:32 Uhr

Spatenstich im «Waldacker» für 110 Wohnungen

(ayk) Der Grundstein für das Neubauprojekt Waldacker ist am Donnerstag gelegt worden. Es handelt sich um zwei lange geknickte Gebäudezeilen, die sich am natürlichen Gelände anschmiegen. Für die zwei mehrgeschossigen Wohnbauten sind insgesamt 110 Mietwohnungen eingeplant. Die Gebäude werden unter nachhaltigen Baustandards, unter anderem Minergie, vollständig aus Holz realisiert. Alle Wohnungen werden dabei mit der eSmart-Technologie ausgerüstet. Architekt Yves Schihin weist auf die gemeinsame Identität sowie die Klimakrise, die bei der Entstehung des Baus Inspiration gewesen seien.

Arno Noger (rechts), Präsident der Ortsbürgergemeinde St.Gallen, und Vertreter der Architekten und Investoren.

Arno Noger (rechts), Präsident der Ortsbürgergemeinde St.Gallen, und Vertreter der Architekten und Investoren.

Bild: Aybüke Köseoglu

Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen als Grundstückbesitzerin leistete für das Neubauprojekt Vorinvestitionen. Die Previs Vorsorge zahlt dabei einen Baurechtszins. Insgesamt betrage die Investition 45 Millionen Franken. Ab September dieses Jahres beginnt laut Markus Mürner, Leiter Asset Management Immobilien bei Previs Vorsorge, die Wohnungsvermarktung. Das Einzugsdatum sei geplant auf Oktober 2021.

Das Neubauprojekt Waldacker befindet sich an der Ahornstrasse 21 bis 23.

Das Neubauprojekt Waldacker befindet sich an der Ahornstrasse 21 bis 23.

Bild: Aybüke Köseoglu
Donnerstag, 6. August - 16:19 Uhr

Nach Drogenkonsum müssen zwei Männer auf dem Polizeiposten übernachten

(stapo/mha) Die Stadtpolizei St.Gallen hat am Mittwochabend zwei Männer mit auf den Posten genommen, die vermutlich Drogen konsumiert haben. Die Brüder mussten die Nacht auf dem Posten verbringen, da sie sich selbst gefährdeten.

Ein St.Geörgler meldete der Stadtpolizei um 20 Uhr, in seiner Wohnung stehe ein fremder Mann, der sich gerade ausziehe. Als die Polizei eintraf, sass der Mann nackt auf dem Sofa. Auf Fragen konnte er kaum eine Antwort geben. Er gab lediglich an, mit seinem Bruder im Wald LSD konsumiert zu haben, wie die Stadtpolizei am Donnerstag mitteilt. Wo sich der Bruder zu diesem Zeitpunkt befand, wusste der Mann nicht. Eine Patrouille hatte ihn drei Stunden zuvor bereits angehalten und ihn auf den Posten gebracht.

LSD verzehrt die Wahrnehmung.

LSD verzehrt die Wahrnehmung.

Bild: Annika Buetschi

Die Patrouille war um 17 Uhr ausgerückt aufgrund einer Meldung, auf der St.Georgen-Strass sei ein nackter Mann unterwegs. Auch er war verwirrt und konnte keine Fragen beantworten. Ein Arzt begutachtete die Brüder im Alter von 26 und 32 Jahren. Wegen Selbstgefährdung mussten sie auf dem Posten übernachten.

Die Stadtpolizei macht in ihrer Mitteilung darauf aufmerksam, dass Drogen zu gefährlichen Situationen führen können. Deshalb kläre die Stadtpolizei Jugendliche bereits in der Schule über das Thema auf. Ebenso suche die Jugendpolizei beispielsweise an Wochenenden Jugendliche im Ausgang auf, um sie zu sensibilisieren. Informationen zum Thema Drogen gibt es zudem in der Broschüre «Drogen – Nein danke!».

Donnerstag, 6. August - 14:59 Uhr

«Sankt Pedalo»: Stadt stellt zehn Unternehmen E-Cargobikes zur Verfügung

(pd/chs) Im Rahmen des Energiekonzepts 2050 initiiert die Stadt St.Gallen das Projekt «Sankt Pedalo»: Zehn St.Galler Unternehmen und Organisationen können für ein Jahr kostenlos ein E-Cargobike testen und so ihre Firmenmobilität nachhaltig gestalten. Nach Ablauf des Projekts besteht die Möglichkeit, das Fahrzeug mit einem Rabatt von 30 Prozent zu erwerben.

Wie es in einer Mitteilung des Amts für Umwelt und Energie heisst, nimmt das Projekt Bezug auf die aktuelle Kampagne www.meine-stadt.sg und will städtische Unternehmen unterstützen. Interessierte Firmen können sich bis 27. August online für ein E-Cargobike bewerben.

Zehn solcher E-Cargobikes werden bald zum Stadtbild gehören.

Zehn solcher E-Cargobikes werden bald zum Stadtbild gehören.

Bild: pd

In der Mitteilung heisst es ausserdem, dass ein Ziel des Energiekonzepts 2050 die Förderung der Elektromobilität und des Veloverkehrs ist. «E-Cargobikes sind effizient, kostengünstig und umweltfreundlich unterwegs und leisten so einen Beitrag zu einer nachhaltigen und innovativen städtischen Mobilität.» Die Auswahl der Fahrzeuge werde auf den Einsatzzweck und die Bedürfnisse der Teilnehmenden abgestimmt und mit ihrem Logo gebrandet.

Der Start des einjährigen Testbetriebes erfolgt im März 2021. Anschliessend können die Betriebe die Fahrzeuge abzüglich eines Rabatts von 30 Prozent auf den Kaufpreis erwerben. Besteht kein Bedarf, kann das E-Cargobike zurückgegeben werden. Der Erwerb der E-Cargobikes wird durch den Energiefonds ermöglicht. «Erfahrungen anderer Städte zeigen, dass ein Grossteil der Betriebe die E-Cargobikes übernehmen», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Fahrzeuge fliessen in den Energiefonds zurück.

In der Stadt St.Gallen ansässige Unternehmen und Institutionen können sich bis 27. August auf der Webseite www.stadtsg.ch/sankt-pedalo für die Teilnahme an der Aktion bewerben.

Donnerstag, 6. August - 14:18 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 15 positive Tests innert eines Tages, insgesamt 1046 bestätigte Fälle

(chs) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet 15 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1046 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 40.

Donnerstag, 6. August - 14:01 Uhr

Lager für E-Trottis in der ehemaligen Linsebühl-Post

(mha) 300 E-Trottinette will die Firma Tier bald in St.Gallen zur Verfügung stellen. Das Berliner Unternehmen hat den Zuschlag der Stadt erhalten und darf die E-Trottis vorläufig während zweier Jahren zur Miete bereitstellen. Die Bewilligung läuft seit dem 25. Juli. Bisher stehen in der Stadt jedoch noch keine Trottis.

So sehen die E-Trottis der Firma Tier aus.

So sehen die E-Trottis der Firma Tier aus.

Bild: PD

Das Unternehmen bereitet derzeit den Start in St.Gallen vor. Die E-Trottis und Helme seien inzwischen geliefert worden, sagt Schweiz-Manager Emre Argön auf Anfrage. Auch ein Lager für die E-Scooter wurde inzwischen gefunden. Es befindet sich an der Linsebühlstrasse 97, in der ehemaligen Post. Voraussichtlich nächsten Freitag oder am Montag, 17. August will die Firma beginnen, die Trottis in der Stadt zu verteilen.

Donnerstag, 6. August - 12:05 Uhr

Kinder für Benefizkonzert gesucht

(pd/mha) Die Kinder- und Jugendkantorei St.Gallen C sucht für ein Chorprojekt Kinder und Jugendliche, die gut singen und zwischen fünf und 16 Jahren alt sind. Die Kinder werden gemeinsam Lieder proben und am 13. September, 11.30 bis 12.15 Uhr, in der Linsebühlkirche auftreten. Die Kollekte wird der Aktion Strassenkinder von Terre des Hommes gespendet. Das Konzert selbst ist den Themen Umwelt, Natur und Schöpfung gewidmet, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Proben finden im Kirchgemeindehaus Linsebühl an der Flurhofstrasse 3 statt. Die Daten lauten 17., 24. und 31. August sowie 7. September. Die Proben werden nach Altersgruppen unterteilt:

  • vier bis sechs Jahre: 17.30 bis 18.15 Uhr
  • ab sieben Jahren: 18.15 bis 19 Uhr
  • elf bis 16 Jahre: 19.15 bis 20.15 Uhr.

Kinder und Jugendliche, die bei diesem Projekt mitmachen und ein Instrument spielen, dürfen zusätzlich kurze Stücke zum besten geben.

Weitere Informationen erteilt Verena Förster (079-617-05-64). Die Anmeldung ist noch möglich bis Mittwoch, 12. August an Sonja Tammone, sonjagut@hispeed.ch.

Donnerstag, 6. August - 10:37 Uhr

Fussgängerin schwer verletzt

(stapo/pw) Ein Autofahrer auf der Rorschacher Strasse ist am Mittwoch, um 14 Uhr, stadteinwärts unterwegs gewesen. Der 81-Jährige stiess auf Höhe der Liegenschaft 19 mit einer Frau sowie deren Hund zusammen, welche die Strasse auf dem Fussgängerstreifen überquerten. Die 88-jährige Frau wurde dabei schwer verletzt. Die Sanität brachte sie ins Spital, wie die Stadtpolizei am Donnerstag mitteilt. Der Hund der Frau musste aufgrund der Verletzungen eingeschläfert werden.

Die 88-Jährige Frau musste durch die Rettungssanität ins Spital gebracht werden.

Die 88-Jährige Frau musste durch die Rettungssanität ins Spital gebracht werden.

Bild:PD

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Stadtpolizei St.Gallen unter der Telefonnummer 071'224'60'00 entgegen.

Donnerstag, 6. August - 10:28 Uhr

Stadtpolizei weist auf Schulanfang hin

Ab dem 10. August werden wieder viele Schulkinder auf den Strassen der Stadt unterwegs sein.

Ab dem 10. August werden wieder viele Schulkinder auf den Strassen der Stadt unterwegs sein.

Symbolbild: Fotolia

(stapo/pw) Am Montag, starten viele Kinder ins neue Schuljahr. Deshalb sind viele von ihnen auf der Strasse unterwegs. Die Stadtpolizei nimmt dies zum Anlass, Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in einer Medienmitteilung um Vorsicht zu bitten: Kinder haben eine andere Wahrnehmung als Erwachsene und können Gefahren noch nicht gleich einschätzen. Sie sind manchmal unberechenbar und können überraschen. Deshalb ist auf der Strasse doppelte Aufmerksamkeit gefordert, wenn Kinder in der Nähe sind.

Donnerstag, 6. August - 09:00 Uhr

Vier Konzerte im August

(pd/mha) Am Samstag startet in der Kathedrale der 8. Orgelsommer. Die Konzertreihe besteht aus vier Anlässen im August. Der Eintritt ist gratis, es gibt eine Kollekte. Beginn ist jeweils um 11.30 Uhr. Die Konzerte dauern bis um 12 Uhr.

Das erste Konzert am Samstag spielt Axel Flierl, Organist an der päpstlichen Basilika St.Peter im deutschen Dillingen. Am 15. August tritt Imrich Szabó, Professor an der Hochschule für Musik in Bratislava, auf. Georg Rothenaicher aus Erding ist am 22. August zu Gast. Den Abschluss macht am 29. August schliesslich Peter Hödlmoser aus dem österreichischen St.Wolfgang.

Mittwoch, 5. August - 19:32 Uhr

St.Galler Libanesen leiden mit ihren Verwandten in Beirut

(chs) Die Situation im Libanon sei sowieso schon schlimm und jetzt noch viel schlimmer, sagt Grace Specker Boulos aus St.Gallen. «Sie habe nur noch geweint.» Auch Chaouki Hamdar, der in St.Gallen ein libanesisches Restaurant führt, trifft die Katastrophe wie ein Schlag. Er sieht die Verantwortung für die Explosion in der Politik. Mehr im Beitrag von TVO:

Mittwoch, 5. August - 15:40 Uhr

Die rote Farbe der Gartenstrasse erhält eine Auffrischung

(red) Die Gartenstrasse ist gesperrt. Der Grund: Der angrenzende Rote Platz, der noch bis Ende September saniert wird. Zurzeit tragen Arbeiter die Farbe auch auf die Gartenstrasse auf. Einige Impressionen:

3 Bilder

Mittwoch, 5. August - 14:08 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Sechs positive Tests innert eines Tages, insgesamt 1031 bestätigte Fälle

Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet sechs Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1031 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 40.

Mittwoch, 5. August - 11:10 Uhr

Termin für Abstimmung über Schulhaus Riethüsli ist fix

(dwi) Die städtische Abstimmung über den 48,9-Millionen-Kredit für den Neubau eines Schulhauses im Riethüsli findet am 29. November statt, wie der Stadtrat auf der Homepage der Stadt mitteilt.

Geplant sind ein Hauptbau und ein Kopfbau.

Geplant sind ein Hauptbau und ein Kopfbau.

Illustration: PD

Der Stadtrat strebt an, das Neubauprojekt so rasch als möglich zu realisieren, wie er schreibt. Seit es 2013 aus finanzpolitischen Gründen zurückgestellt wurde, warten die Schule und die Bevölkerung auf die Realisierung. Geht alles nach Plan, soll das neue Primarschulhaus Riethüsli 2025 bezugsbereit sein.

Mittwoch, 5. August - 10:50 Uhr

Einbrecher stiehlt elektronische Geräte am Bahnhofplatz

(kapo/mha) Ein Einbrecher hat am Mittwochmorgen, zwischen 3.30 und 4.15 Uhr, ein Elektronikgeschäft am Bahnhofplatz heimgesucht. Dazu öffnete er gewaltsam eine Schiebetür, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Mit diversen elektronischen Geräten flüchtete der Unbekannte in Richtung Neumarkt. Der Sachschaden im Laden beträgt rund 2'000 Franken.

Zeugen beschreiben den Einbrecher als etwa 1,80 Meter grossen Mann, der zwischen 20 und 25 Jahre alt sein dürfte und eine schwarze Jacke trug. Er ist schlank, hat schwarze Haare und eine braune Hautfarbe.

Mittwoch, 5. August - 10:20 Uhr

Die nächste Sitzung des Stadtparlamentes findet auf dem Olma-Gelände statt

(dar) Die nächste Sitzung des St.Galler Stadtparlaments vom 25. August findet in der Olma-Halle 2.1 statt. Damit verlassen die Stadtparlamentarierinnen und Stadtparlamentarier die Sporthalle Kreuzbleiche, in der die vergangenen vier Sitzungen stattgefunden haben. Der Grund für den Wechsel: Der Sportunterricht, der nach den Sommerferien wieder in der Kreuzbleiche stattfinden wird.

Der St. Galler Kantonsrat tagte während der Junisession in der Olmahalle.

Der St. Galler Kantonsrat tagte während der Junisession in der Olmahalle.

Bild: Benjamin Manser (4. Juni 2020)

Damit tagen die Stadtparlamentarier nun wie die Kantonsräte ebenfalls auf dem Olma-Gelände. Die vergangenen zwei Sessionen des Kantonsparlamentes haben bereits dort stattgefunden. Die beiden Parlamente kommen bis Ende Jahr mit ihren Sessionen aneinander vorbei.

Mittwoch, 5. August - 9:26 Uhr

Angetrunkener Gast entwendete Trinkgeld-Glöcklein

(mha) Sieben Jahre lang stand das Trinkgeld-Glöcklein auf der Theke der «Tankstell», am Samstag war die Glocke dann aber plötzlich weg. Die «Tankstell»-Betreiber waren fassungslos. «Wer macht sowas!?», schrieben sie auf Facebook und baten den Täter oder die Täterin, die Glocke zurück zu bringen. «Wir verzeihen dir auch im Gegenzug.»

Am Dienstag kam dann ein Paket an. Darin die Glocke und ein Entschuldigungsbrief. Die unbekannte Person schrieb darin: «Zu betrunken bin ich gewesen und blöderweise habe ich eure wunderschöne Glocke mitgenommen. Nicht aus Absicht, darum schicke ich sie wieder retour.»

Dienstag, 4. August - 18:18 Uhr

Am Donnerstag startet das St.Galler Solarkino: Sechs Mal Freiluftkino mit Hilfe der Sonne

(pd/vre) Wenn das Wetter mitspielt, startet diesen Donnerstag, 20.30 Uhr, die diesjährige Saison des St.Galler Solarkinos auf dem Gallusplatz. Als Premierenfilm zu sehen ist die Dokumentation «But Beautiful» von Erwin Wagenhöfer. Auf dem Programm stehen verteilt auf zwei Wochenenden insgesamt sechs Filme.

Lauschige Filmabende am Bodensee: Im Juli hatte das Solarkino vier Auftritte im Rahmen der Rorschacher Sommeraktion «Mare mio». Am Donnerstag startet jetzt die diesjährige Spielzeit in St.Gallen.

Lauschige Filmabende am Bodensee: Im Juli hatte das Solarkino vier Auftritte im Rahmen der Rorschacher Sommeraktion «Mare mio». Am Donnerstag startet jetzt die diesjährige Spielzeit in St.Gallen.

Bild: Reto Voneschen
(Rorschach, 31.7.2020)

Aufgrund der Coronakrise gibt es in diesem Jahr kann das Solarkino in diesem Jahr bei schlechtem Wetter nicht in die Kellerbühne ausweichen. Möglich sind allenfalls Terminverschiebungen; informiert darüber wird im Internetauftritt des Solarkinos. Sonst laufen die Vorstellungen wie üblich ab. Eine beschränkte Zahl Stühle und Wolldecken wird zur Verfügung gestellt; es ist aber auch erlaubt, eigene Stühle und Decken mitzubringen.

Das Solarkino wartet in diesem Jahr in St.Gallen mit folgendem Programm auf:

  • 6. August, Gallusplatz - Türöffnung 19.00, Filmstart 20.30
    But Beautiful - Dokumentarfilm von Erwin Wagenhöfer (2019)
  • 7. August, Frauenbadi - Türöffnung 19.00, Filmstart 20.30
    Systemsprenger - Drama von Nora Fingscheidt (2019)
  • 8. August, Unterer Brühl - Türöffnung 19.00, Filmstart 20.30
    Nebenbeziehungen - Kurzfilmabend
  • 20. August, Gallusplatz - Türöffnung 19.00, Filmstart 20.30
    The Big Sick - Tragikkomödie von Michael Showalter (2017)
  • 21. August, Kreuzbeiche - Türöffnung 19.00, Filmstart 20.30
    The Flying Scotsman - Drama von Douglas Mackinnon (2006)
  • 22. August, Frauenbadi - Türöffnung 19.00, Filmstart 20.30
    The Farewell - Tragikkomödie von Lulu Wang (2019)

Informationen im Internet unter www.solarkino-sg.ch.

Dienstag, 4. August - 17:46 Uhr

Auf der Teufener Strasse wird jetzt der Deckbelag eingebaut: Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen, Umleitung ist signalisiert

Informationstafel bei der Verzweigung der Teufener- mit der Hochwachtstrasse. Ab hier wird von Samstag bis Montag gebaut.

Informationstafel bei der Verzweigung der Teufener- mit der Hochwachtstrasse. Ab hier wird von Samstag bis Montag gebaut.

Bild: Reto Voneschen (3.8.2020)

(sk/vre) Am Wochenende ist die Teufener Strasse im Riethüsli für jeglichen Verkehr gesperrt. Von Samstag, 10 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, wird auf dem Abschnitt zwischen der Einmündung der Hochwachtstrasse und der Teufener Strasse 158 als Abschluss der Sanierungsarbeiten ein neuer Deckbelag eingebaut. Die Arbeiten können nur bei trockenem Wetter ausgeführt werden. Der Entscheid über die Durchführung fällt am Freitagmittag.

Der Baustellenbereich auf der Teufener Strasse vom Wochenende.

Der Baustellenbereich auf der Teufener Strasse vom Wochenende.

Illustration: Tiefbauamt der Stadt St.Gallen

Die Sperrung der Hauptverkehrsachse führt am Wochenende zwangsläufig zu Verkehrsbehinderungen. Die Trottoirs bleiben aber während der Arbeiten begehbar, die Zufahrt zur Hochwachtstrasse bleibt gemäss Mitteilung des städtischen Tiefbauamts ebenfalls möglich. Die Buslinie 5 ins Riethüsli verkehrt nur bis zur Hochwachtstrasse, die Buslinie 10 fährt über die Hochwachtstrasse. Von den Bauarbeiten nicht betroffen sind die Appenzeller Bahnen.

Wer zwischen St.Gallen und Teufen unterwegs ist, muss die Baustelle weiträumig über Speicher und/oder Trogen umfahren. Im Riethüsli erfolgt die Zufahrt ins Gebiet Obere Bernegg- und Nestweiherstrasse über die Neststrasse. Die Wattstrasse ist über St.Georgen und das Tal der Demut erreichbar. Die Zufahrt zur Altmannstrasse ist nicht möglich. Anwohnerinnen und Anwohner können während der Sperrung für die Deckbelagsarbeiten die öffentlichen Parkplätze an der Demutstrasse benutzen.

Dienstag, 4. August - 16:15 Uhr

Drei neue Coronafälle von Montag auf Dienstag: Eine Neuansteckung im Wahlkreis St.Gallen-Gossau

Übersicht über die Coronafälle im Kanton St.Gallen seit Beginn der Pandemie im März.

Übersicht über die Coronafälle im Kanton St.Gallen seit Beginn der Pandemie im März.

Screenshot: Fachstelle für Statistik Kanton SG

(vre) Im St.Gallischen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut leicht gestiegen. Von Montag auf Dienstag fielen nach Angaben des Kantons im Internet drei Tests positiv aus - einer im Wahlkreis St.Gallen, zwei im Wahlkreis Werdenberg. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1025 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit vergangenen Freitag unverändert bei insgesamt 40. Übers Wochenende bis Montagmorgen waren im Kanton St.Gallen acht neue Coronafälle (total 1022) gemeldet worden.

Neue Coronafälle im Kanton St.Gallen in den vergangenen zehn Tagen.

Neue Coronafälle im Kanton St.Gallen in den vergangenen zehn Tagen.

Screenshot: Fachstelle für Statistik Kanton SG

Im Kanton St.Gallen hat nach einem Tief bei den Neuansteckungen zwischen Mai und Ende Juni die Zahl der neuen Infektionen von Tag zu Tag im Juli und August wieder leicht zugenommen, liegt aber immer noch auf relativ tiefem Niveau. In den vergangenen zehn Tagen wurden im Kanton St.Gallen insgesamt 47 Neuansteckungen registriert. Die höchste Zahl, nämlich 15, im Wahlkreis St.Gallen-Gossau.

Dienstag, 4. August - 14:49 Uhr

«Jakob Live Session» in der Olma-Halle kann nicht wie geplant stattfinden

(pd/chs) Die für August geplante «Jakob Live Session» der Olma-Messen mit fünf Konzertabenden sowie einer Comedy-Session findet vorerst nicht statt. Zu diesem Entscheid habe einerseits die Empfehlung des Bundesamtes für Gesundheit geführt, die Gästezahl in Ausgehlokalen auf maximal 100 Personen zu begrenzen, heisst es in einer Medienmitteilung. Anderseits läuft aber auch der Vorverkauf harzig.

Publikum an einem Anlass in einer Olma-Halle: Die grosse Masse ist offenbar noch nicht bereit, an solchen Veranstaltungen wieder teilzunehmen.

Publikum an einem Anlass in einer Olma-Halle: Die grosse Masse ist offenbar noch nicht bereit, an solchen Veranstaltungen wieder teilzunehmen.

Bild: Benjamin Manser

Obwohl ein fundiertes Covid-19-Schutzkonzept für die Anlässe bestehe, sei in der Bevölkerung viel Unsicherheit spürbar. Dies widerspiegle sich in den Ticketverkäufen und zeige, dass das Publikum noch nicht bereit sei, grössere Veranstaltungen zu besuchen. Die Veranstalter bedauern, die «Jakob Live Session» vorerst absagen zu müssen. Sie wollen jedoch Möglichkeiten prüfen, diese zu einem späteren Zeitpunkt und allenfalls in einem anderen Rahmen doch noch durchzuführen.

Das Geld für bereits gekaufte Tickets werden gemäss Mitteilung zurückerstattet. Die Vorbereitungen für die neue Messe- und Eventplattform «Pätch», deren Durchführung erstmals für Oktober geplant ist, laufen weiter.

Dienstag, 4. August - 14:13 Uhr

Unfall beim Abbiegen: Zwei Mitfahrerinnen verletzt

(stapo/mha) Ein Autofahrer wollte am Montag, 15.45 Uhr, von der Straubenzellerstrasse auf die Fürstenlandstrasse abbiegen. Dabei übersah er ein Auto, das stadteinwärts unterwegs war: Es kam zur Kollision.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Zwei Mitfahrerinnen, die im Auto Richtung Stadt sassen, wurden verletzt, teilte die Stadtpolizei St.Gallen gestern mit. Beide mussten zur Kontrolle ins Spital. Die Autos waren nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden.

Dienstag, 4. August - 12:55 Uhr

Nach einem historischen Tief zieht die Zahl der Logiernächte in St.Gallen wieder an

(sab) Die Zahl ist krass: Gerade noch 3355 Logiernächte wurden diesen April in der Stadt St.Gallen registriert: Das war ein historisches Tief. Der Lockdown traf die Hotellerie nicht nur in St.Gallen, sondern schweizweit mit voller Wucht.

Vergleich der Logiernächte in der Stadt St.Gallen von Januar bis Juni

Zahl der Logiernächte (in Tausend)
2018
2019
2020
JanuarFebruarMärzAprilMaiJuni0102030

Seither haben sich die Zahlen leicht erholt, der Trend zeigt wieder nach oben, wie die am Dienstag publizierten Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen. Die Talsohle ist durchschritten. Im Mai und Juni dieses Jahres kamen wieder mehr Touristen in die Stadt. 5020 Logiernächte im Mai und 8531 Logiernächte verzeichneten die St.Galler Hotels. In den Gassen hört man auffällig viel Französisch. Zahlreiche Westschweizer zieht es in den Osten der Schweiz.

Diese Zahlen mögen aber nicht über die Umsatzeinbrüche bei den Hotels hinwegtäuschen. Denn im Juni kam immer noch erst rund ein Drittel der Touristen, die im Vergleichsmonat in den Vorjahren die Stadt bevölkerten. Während kleine Hotels bereits wieder ein Plus bei den Gästezahlen vermelden, öffnen die grossen Hotels erst zaghaft ihre Pforten.

Dienstag, 4. August - 11:11 Uhr

Stadtautobahn wird für Instandsetzung gesperrt

(pd/pw) Im Rahmen der Instandsetzung der Stadtautobahn kommt es zwischen dem 9. und 27. August zu Nachtsperrungen zwischen Winkeln und Neudorf. Dies geht aus einer Medienmitteilung des Bundesamts für Strassen hervor. Während der Sperrungen werden Arbeiten an der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung durchgeführt.

Zwischen dem 16. August und dem 21. August kommt es beim Autobahnabschnitt Kreuzbleiche zu Nachtsperrungen.

Zwischen dem 16. August und dem 21. August kommt es beim Autobahnabschnitt Kreuzbleiche zu Nachtsperrungen.

Bild: Urs Bucher (17. April 2019)

Damit die Arbeiten sicher sowie effizient durchgeführt und die Anlagen im Betriebszustand getestet werden können, sind Sperrungen in 13 Nächten, von 22 bis 5 Uhr, vorgesehen:

  • 9. August – 14. August: Sperrung des Abschnitts Neudorf bis Kreuzbleiche in Fahrtrichtung Zürich sowie Sperrung des Abschnitts St.Fiden bis Neudorf in Fahrtrichtung St.Margrethen
  • 16. August – 21. August: Sperrung der Einfahrt Kreuzbleiche in Fahrtrichtung Zürich sowie Sperrung des Abschnitts Kreuzbleiche bis Neudorf in Fahrtrichtung St.Margrethen
  • 24. August – 27. August: Sperrung des Abschnitts Winkeln bis Neudorf in beide Fahrtrichtungen

Während den Sperrungen wird der Verkehr über die Stadt umgeleitet.

Dienstag, 4. August - 10:20 Uhr

Zu Ehren des FC St.Gallen: Das Wasser im Broderbrunnen schimmert grün

Die Standortförderung färbt das Wasser im Broderbrunnen grün ein.

Die Standortförderung färbt das Wasser im Broderbrunnen grün ein.

Bild: Luca Ghiselli

(dar) Wer heute Morgen am Broderbrunnen vorbeigekommen ist, dürfte nicht schlecht gestaunt haben. Das Wasser im Brunnen schimmert grün. Kein zartes Grün wie das eines klaren Bergsees, sondern grell und leuchtend wie ein Stabilo. Was war passiert? Ist es eine Aktion der Klimaaktivisten Extinction Rebellion, die bereits vergangenen Herbst die Limmat in Zürich grün eingefärbt haben, um auf die Klimaproblematik aufmerksam zu machen? Oder ist gar ein Uranstab ins Wasser gefallen, der Brunnen radioaktiv verseucht?

Die Standortförderung ehrt den FCSG mittels Instagram-Story

Die Standortförderung ehrt den FCSG mittels Instagram-Story

Bild: Instagram

Die Antwort ist simpel: Keine Klimaaktivisten, kein Uranstab. Nein, es war die Stadt St.Gallen selbst. Aber warum? «Für den FC St.Gallen», sagt Annina Huber von der Standortförderung St.Gallen. Man wolle mit der Aktion die starke und aussergewöhnliche Saison und den Vizeschweizermeistertitel ehren. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken wurde deshalb das Wasser des Brunnens heute Morgen grün eingefärbt. Und so lief die Einfärbeaktion ab:

Es ist nicht die einzige Aktion zu Ehren des FCSG: An verschiedenen Stellen in der Stadt wurden grünweisse Fahnen aufgehängt. Und auch auf Instagram machte die Standortförderung mittels einer Story auf ihre Aktion aufmerksam.

Bei der Stadtpolizei St.Gallen seien bislang noch keine Meldungen von Bürgerinnen oder Bürger als Reaktion auf die Aktion eingegangen, sagte am Dienstagvormittag Stapo-Mediensprecher Dionys Widmer.

Dienstag, 4. August - 9:00 Uhr

1.-August-Feuerwerk im Westen der Stadt St.Gallen: Zusammenfassung in einer Minute

(jw) Feuerwerk-Fans können sich das Feuerwerk am 1. August nochmals zu Gemüte führen – zumindest jenes über dem Westen der Stadt St.Gallen. Ein Video, aufgenommen von Herisau aus, zeigt in einer knappen Minute unzählige Raketen, die den Nachthimmel über dem Kybunpark sowie über Winkeln und Abtwil erleuchten.

Montag, 3. August - 19:06 Uhr

Aargauer Polizeiauto in St.Gallen: Das kommt in den nächsten Wochen noch häufiger vor

(rar) Am Montagnachmittag geschah etwas eigenartiges in der St.Galler Innenstadt: Ein Polizeiauto mit Aargauer Nummernschildern hielt ein anderes Auto auf. Aus dem Fond des Polizeiautos stiegen dann zwei Stadtpolizisten aus und führten eine Verkehrskontrolle durch. Ein Velofahrer hielt an und beobachtete die Situation ganz verdutzt: «Was machen die Aargauer denn in St.Gallen? Immerhin steht da ‹Achtung Gefahr› am Auto.»

Die Stadtpolizei St.Gallen testet Elektroautos im Dienst.

Die Stadtpolizei St.Gallen testet Elektroautos im Dienst.

Bild: Raphael Rohner

Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen klärt den Vorfall auf: «Ein Polizist der Stadtpolizei hat als Prüfungsarbeit seiner Höheren Fachprüfung Polizist das Thema E-Mobilität gewählt. Jetzt werden verschiedene Elektro-Polizeiautos auf dem Stadtgebiet getestet und die Resultate fliessen dann in die Arbeit des Polizisten. Dieses Modell ist aus dem Kanton Aargau.» Primär geht es um das Sammeln von Erkenntnissen und nicht um eine Evaluation für eine mögliche Anschaffung von Elektroautos bei der Stadtpolizei.

«Mit so einem besonderen Auto wird man schon öfters im Dienst angesprochen», sagt der Polizist, der mit dem Aargauer Audi auf Patrouille ist. Immerhin stehe auf diesem Auto drauf, wer drin sitzt. Vergangene Woche fuhr die Stadtpolizei einen Mercedes ohne die Kennzeichnung «Polizei» am Fahrzeug, dafür mit Zürcher Nummernschildern. Die Testfahrten sollen noch weiter gehen, sagt Widmer. So kann es also die nächsten Wochen durchaus vorkommen, dass ein Aargauer Polizeiauto durch die Stadt St.Gallen fährt.

Bild: Raphael Rohner
Montag, 3. August - 17:32 Uhr

Schwarz-rote Bedrohung für Bienen

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den schwarz-roten Bienenwolf in Abtwil. Zur Fortpflanzung legen die Weibchen bis zu 260 Eier in der Nähe von Mauerbienen-Nestern. Die Larven ernähren sich dann von der Bienenbrut.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den schwarz-roten Bienenwolf in Abtwil. Zur Fortpflanzung legen die Weibchen bis zu 260 Eier in der Nähe von Mauerbienen-Nestern. Die Larven ernähren sich dann von der Bienenbrut.

Montag, 3. August - 16:56 Uhr

Der Kinovorhang geht nur noch am Wochenende auf

(red) Kitag, die grösste Kinokette landesweit, reagiert auf die fehlenden Besucherinnen und Besucher: Filme gibt es nur noch von Freitag bis Sonntag. Von Montag bis Donnerstag bleiben die Kinos, darunter das «Scala» in St.Gallen und der «Cinedom» in Abtwil, geschlossen. Damit ist die Kitag die erste Schweizer Kinokette, die eine landesweite Teilkapitulation bekannt gibt.

Montag, 3. August - 15:27 Uhr

Regen spült Steine und Schachtdeckel auf Strassen

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

(stapo/yuk) Starke Regenfälle in der Stadt St.Gallen haben am Sonntagabend Gegenstände auf Strassen gespült, wie die Stadtpolizei St.Gallen mitteilt. In einem Fall handelte es sich um Schachtdeckel. Die Deckel wurden von der Polizei wieder an ihren ursprünglichen Orten platziert. Zudem wurden Steine auf die Speicherstrasse geschwemmt:

Gemäss Polizei entstand kein Sachschaden, die Strasse musste aber gereinigt werden.

Montag, 3. August - 14:55 Uhr

Tranquillo Barnetta wird Ehrenpreisträger

(dar) Der Ehrenpreis des Sankt Galler Sportpreises 2020 geht an den ehemaligen Schweizer Nationalmannschaftsspieler und Ur-St.Galler Fussballer Tranquillo Barnetta. Dies teilt die Stadt St.Gallen auf ihrer Website mit.

Tranquillo Barnetta nach dem Spiel gegen die BSC Young Boys im Mai 2019.

Tranquillo Barnetta nach dem Spiel gegen die BSC Young Boys im Mai 2019.

Bild: Urs Bucher (22. Mai 2019)

Vom Junior beim FC Rotmonten im Jahr 1991 bis zum Abschluss beim FC St.Gallen im vergangenen Jahr: Barnetta sei eine eindrückliche Karriere als Profifussballer gelungen, heisst es im Newsletter des städtischen Sportamtes. Das Schreiben nennt die wichtigsten Eckdaten von Barnettas Karriere: der Europameistertitel als U17-Spieler, die Teilnahme an EM und WM mit der Nationalmannschaft und die Laufbahn als Klubspieler in europäischen Spitzenclubs. Dabei sei Barnetta stets ein echter St.Galler geblieben mit Bodenhaftung und sympathischen Auftreten ohne Starallüren, heisst es in der Mitteilung.

Montag, 3. August - 11:03 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Acht positive Tests innert eines Tages, insgesamt 1022 bestätigte Fälle

(dar) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet acht Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1022 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit Freitag unverändert bei insgesamt 40.

Montag, 3. August - 10:59 Uhr

Zwei Vorfälle innert weniger Stunden: Stadtpolizei zeigt drei Personen nach aggressivem Verhalten an

(stapo/mha) Mehrere Männer haben am Wochenende unabhängig voneinander Polizistinnen und Polizisten angegangen und bedroht. Drei Personen wurden angezeigt, teilt die Stadtpolizei St.Gallen am Montag mit.

Zum ersten Vorfall kam es am frühen Samstagabend. Die Stadtpolizei erhielt zwei Meldungen, dass zwei junge Personen die St.-Leonhard-Strasse versperren würden und gegen Fahrzeuge geschlagen hätten. Eine Patrouille traf daraufhin am Gaiserbahnhof auf die Männer, die gerade die Ein- und Ausfahrt zum dortigen Parkplatz versperrten.

Die Patrouille ging gemäss Mitteilung auf die zwei Personen zu und wurde daraufhin von einem der Männer beschimpft und zum Kampf aufgefordert. Der 19-Jährige liess sich nicht beruhigen. Er und sein Kollege wurden deshalb auf den Posten gebracht. Aufgrund seines Verhaltens wurde der Schweizer wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte angezeigt. Der zweite Mann verhielt sich anständig und wurde nach einer kurzen Kontrolle entlassen. Beide waren betrunken.

Der zweite Vorfall ereignete sich am Sonntag, um 2 Uhr. Eine Patrouille der Stadtpolizei wurde wegen einer Schlägerei in der Katharinengasse gerufen. Vor Ort musste sie einen Chinesen in Handschellen legen. Dieser hatte zuvor einen anderen Mann mehrmals geschlagen. Der 25-Jährige wehrte sich gemäss Stadtpolizei massiv, beschimpfte die Polizisten und drohte ihnen mit dem Tod.

Ein weiterer Mann ging ebenfalls aggressiv auf die Polizisten zu, woraufhin die Einsatzkräfte ihn wegwiesen. Dies missachtete der 38-jährige Schweizer und schubste eine Polizistin weg. Daraufhin wurde auch er in Handschellen gelegt. Beide wurden auf den Posten gebracht und angezeigt.

Montag, 3. August - 9:48 Uhr

Im August sperren die SBB Bahnübergänge in Arnegg und Waldkirch

(pd/woo) Die SBB führen im August zwischen Gossau und Sulgen in mehreren Nächten Unterhaltsarbeiten am Schienennetz durch. Die Nachtarbeiten erfolgen zwischen dem 9. und 28. August, heisst es in einer Mitteilung der SBB. Dazu müssen auch einige Bahnübergänge in der Region gesperrt werden.

Die Übergange Bächigenstrasse in Arnegg und Egg in Waldkirch sind vom 26. bis 28. August gesperrt. Vom 27. bis 29. August sind die Bahnübergänge Laubbach und Frommhausen in Waldkirch gesperrt. Die Übergänge sind jeweils von 21 Uhr bis 6 Uhr durchgehend geschlossen, die Umleitungen werden signalisiert.

Sonntag, 2. August - 17:32 Uhr

Unbekannte brechen am helllichten Tag in Wohnung ein

(kapo/sab) Zwischen 8 Uhr und 21 Uhr sind am Samstag, am 1. August, Unbekannte in eine Wohnung an der Fürstenlandstrasse in St.Gallen eingebrochen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt.

Die Täter verschafften sich Zugang zum Treppenhaus, gingen von dort ins zweite Obergeschoss und brachen die Türe auf. Die Täterschaft durchsuchte die Wohnung und stahl daraus mehrere hundert Franken Bargeld und Uhren im Wert von mehreren tausend Franken, schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung. Danach seien die Täter in unbekannte Richtung geflüchtet.

Samstag, 1. August - 21:32 Uhr

Nach der Hitze wird es nass

(pd/bro) Von Sonntag, 16 Uhr, bis Dienstag, 12 Uhr, herrscht in St.Gallen die Unwetter-Warnstufe Rot vor Starkregen für alle Höhenstufen.

Ab Sonntag heisst es: Weg mit der Sonnencreme, her mit den Gummistiefeln.

Ab Sonntag heisst es: Weg mit der Sonnencreme, her mit den Gummistiefeln.

Bild: Coralie Wenger

Wie es am Samstagabend in einer Mitteilung des Unwetterservices von Meteocentrale.ch heisst, ist in St.Gallen ab Sonntagabend zeitweise mit kräftigem, teils auch konvektiv verstärktem Regen zu rechnen. Dabei sollen Niederschlagsmengen zwischen 40 und 60Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden, örtlich auch mehr, zustande kommen.

Am Dienstag lässt der Regen gemäss Wetterdienst nach.

Samstag, 1. August - 11:09 Uhr

83-Jährige übergibt 90'000 Franken im Glauben, dass Tochter schweren Unfall hatte

(kapo/pw) Die 83-jährige Frau erhielt am Freitagvormittag einen Anruf. Wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung schreibt, gab sich der Anrufer als Polizist aus und berichtete, dass ihre Tochter einen schweren Unfall hatte und nun 90'000 Franken gebraucht würden, damit sie wieder nach Hause könne. Die Frau organisierte das Geld und übergab das Geld kurz nach dem Mittag im Bereich zwischen Rehweidstrasse / Seeblickstrasse einer unbekannten, ca. 50 bis 60-jährigen Frau.

Der Anrufer gab sich als Polizist aus.

Der Anrufer gab sich als Polizist aus.

Symbolbild: Alessandro Crinari / KEYSTONE

Die Frau wird habe ungepflegt gewirkt, dunkle schulterlange Haare gehabt und Schweizerdeutsch mit St.Galler Dialekt gesprochen. Zurück zu Hause meldete sich der angebliche Polizist erneut und forderte weiteres Geld. Bei einem weiteren Geldbezugsversuch bei der Bank wurde der Betrug bemerkt und die Kantonspolizei St.Gallen verständigt.

Freitag, 31. Juli - 19:57 Uhr

Nach einer Hochsommerwoche: Wassertemperaturen erreichen überall in Stadt und Region 24 und 25 Grad

(vre) Der Samstag dürfte wettermässig den passenden Abschluss einer Hochsommerwoche bilden. In Stadt und Region St.Gallen ist nochmals mit Temperaturen bis 30 Grad Celsius zu rechnen. Zusammen mit den derzeit hohen Wassertemperaturen in Freibädern, Weihern und im Bodensee ergibt das einen weiteren idealen Badetag.

Am Samstag lockt das schöne und heisse Wetter nochmals in Freibäder, Weiher und an den Bodensee.

Am Samstag lockt das schöne und heisse Wetter nochmals in Freibäder, Weiher und an den Bodensee.

Bild: Benjamin Manser (2.7.2015)

Alle Wasserratten sollten diese Chance nochmals nutzen: Der Samstag könnte nämlich der letzte wirklich heisse Badetag in nächster Zeit sein. Am Samstagabend und Sonntag soll's gewittrig, am Montag gar richtig regnerisch werden und die Temperaturen fallen unter 20 Grad. Ab Mittwoch soll der Sommer dann aber wieder zurückkehren: mit blauem Himmel und Temperaturen bis 23 Grad.

Und hier die Wassertemperaturen vom Freitagabend:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 11.08.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 25
Freibad Rotmonten 25
Familien- und Frauenbad Dreilinden 24
Mannenweier 25
Region
Badhütte Rorschach 23,7
Schwimmbad Arbon: See 25,6
Schwimmbad Arbon: Becken 26
Freitag, 31. Juli - 14:41 Uhr

Velostadtplan von St.Gallen in neuem Design

(pd/chs) Die Stadt hat zusammen mit der REGIO, dem VCS und Pro Velo den aus dem Jahre 2008 stammenden Velostadtplan inhaltlich auf den aktuellen Stand gebracht. Der Plan wurde zudem gemäss Mitteilung mit «wichtigen und spannenden» Informationen ergänzt.

Neu ist auf dem Plan das Hauptroutennetz differenziert dargestellt. Wie es in einer Mitteilung heisst, ist es nun auf einen Blick ersichtlich, wo die komfortablen und sicheren Hauptrouten, meist auf untergeordneten Strassen und wo die direkten, d.h. schnellen Hauptrouten, primär an übergeordneten Strassen, entlangführen.

Der St.Galler Velostadtplan kann auch digital abgerufen werden.

Der St.Galler Velostadtplan kann auch digital abgerufen werden.

Screenshot: Stadt St.Gallen

Auf der Rückseite wird neu noch stärker auf die kombinierte Mobilität eingegangen sowie auf nützliche Infrastrukturen, wie die Velostationen, und auf Dienstleistungen, wie beispielsweise die Möglichkeit der einfachen Ausleihe von Cargovelos. Ebenfalls erläutert sind verschiedene Verkehrsregeln, die das Velofahren sicherer und komfortabler machen.

Der aktualisierte Velostadtplan kann bezogen werden im Foyer des Rathauses am Bahnhofplatz, bei der Tourist-Information an der Bankgasse 9 und bei der Velostation unter der Fachhochschule. Neu ist der Plan auch digital unter www.stadtsg.ch/velo abrufbar.

Freitag, 31. Juli - 11:37 Uhr

Sechs neue laborbestätigte Corona-Erkrankungen im Kanton St.Gallen

(chs) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons sechs Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton St.Gallen nun insgesamt 1014 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 40.

Freitag, 31. Juli - 10:21 Uhr

St.Galler Reiseunternehmen LocalBini ist neu eine Aktiengesellschaft

(pd/chs) Das Unternehmen LocalBini wurde Mitte April 2017 in St.Gallen gegründet. Seit dem 28. Juli ist das Reiseunternehmen mit Hauptsitz in St.Gallen neu als Aktiengesellschaft im Handelsregister eingetragen und hat damit den Weg geebnet für Anleger, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die laufende Finanzierungsrunde sei bald abgeschlossen, es gebe noch ein offenes Investment-Ticket für einen dritten Anleger.

75 europäische Städte mit den Augen der Einheimischen sehen: Die LocalBini AG bietet Städtetouren in Begleitung von Einheimischen an.

75 europäische Städte mit den Augen der Einheimischen sehen: Die LocalBini AG bietet Städtetouren in Begleitung von Einheimischen an.

Bild: PD

Das Konzept der LocalBini AG ist einfach: Jeder, der gerne reist und europäische Städte erkunden möchte, kann über die Plattform ein privates Stadt-Erlebnis mit einem Einheimischen buchen. LocalBini gehört heute zur grössten europäischen Plattform für Städte-Erlebnisse zusammen mit jeweiligen Einheimischen.

Das St.Galler Unternehmen ist derzeit in 75 europäischen Städten mit über 1'400 Erlebnisangeboten präsent. Gründer von LocalBini ist dessen derzeitiger Chef Mateusz Mierzwinski. Das LocalBini-Team besteht aus insgesamt 19 Mitgliedern zwischen St.Gallen (Hauptsitz) und Poznan (Customer Support Office).

Donnerstag, 30. Juli - 20:06 Uhr

Sänger gesucht: Benefizkonzert für die Aktion Strassenkinder von Terre des Hommes

(pd/rms) Die Kinder und Jugendkantorei St.Gallen C sucht Kinder und Jugendliche von fünf bis 16 Jahren, die bei ihrem neusten Projekt mitwirken möchten. Das Konzert «Umwelt – Natur – Schöpfung» findet am Sonntag, 13. September, 11.30 Uhr, in der Linsebühlkirche statt. Die Proben im Kirchgemeindehaus Linsebühl finden am 17., 24. Und 31. August sowie am 7. September, jeweils ab 17.30, in verschiedenen Altersgruppen statt. Anmelden kann man sich bis 12. August bei Sonja Tammone unter sonjagut@hispeed.ch.

Donnerstag, 30. Juli - 17:52 Uhr

Der FC St.Gallen steht im letzten Heimauftritt einer machbaren Aufgabe gegenüber

(cbr) Vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder. Vielleicht kommt es am Montag in Bern ja tatsächlich zur Mutter aller Endspiele aus Sicht des FC St.Gallen. Hierfür muss er ab Freitag, 20.30 Uhr seinen Beitrag mit einem Heimsieg gegen Absteiger Xamax leisten – eine machbare Aufgabe. Damit wäre mindestens Platz zwei gesichert und in der Europa-League-Qualifikation der erste Fixtermin die dritte Runde am 24. September. Und, falls die Young Boys gleichzeitig verlieren, würde im Maximum eben doch noch der Meistertitel greifbar.

YBs Jean-Pierre Nsame schiesst ein Goal beim Spiel gegen den FC St.Gallen. Die beiden Clubs könnten am Montag zum Finale aufeinander treffen.

YBs Jean-Pierre Nsame schiesst ein Goal beim Spiel gegen den FC St.Gallen. Die beiden Clubs könnten am Montag zum Finale aufeinander treffen.

Bild: Peter Klaunzer / Keystone

Im letzten Heimauftritt der Saison wird Trainer Peter Zeidler abermals auf seine Stammformation zurückgreifen, auch die Besetzung der Ersatzbank dürfte keine Änderungen erfahren. Milan Vilotic und Morenzo Costanzo, deren Verträge auslaufen und nicht erneuert werden, wird man also kaum mehr zu Gesicht bekommen im St.Galler Dress. Dafür läuft vorerst ein letztes Mal im Kybunpark Ermedin Demirovic auf, den die Reise nach Freiburg führt, was dem FC St.Gallen am 29. August ein Testspiel gegen den Bundesligaclub beschert – quasi als Vorbote des internationalen Geschäfts.

Für Axel Bakayoko endet nach zwei Saisons die Leihe, und auch sonst wird man das eine oder andere Gesicht eher nicht mehr sehen bei den Ostschweizern. So ist fraglich, ob Jonathan Klinsmann seine Reservistenrolle im Tor eine weitere Saison bis zum Vertragsende 2021 mitmacht. Und ob Angelo Campos nicht doch noch verliehen wird. Mit Musah Nuhu und Fabiano Alves ist wegen Blessuren erst 2020/21 zu rechnen – für Fabiano könnte jedoch ein Abnehmer gesucht werden.

Donnerstag, 30. Juli - 16:58 Uhr

Hotel-Krone-Gastronom übernimmt «Gartenhaus»: Bereits am Montag öffnet das beliebte Restaurant wieder

(sab) Auf diese Nachricht haben viele gewartet: Am Montag öffnet das Restaurant Gartenhaus an der Geltenwilerstrasse wieder. Und die zweite gute Nachricht: Die beliebten Cordon-Bleus gibt es weiterhin. Seit Kurzem steht eine Schiefertafel vor dem Restaurant:

Bild: Sandro Büchler

Die neuen Pächter des Restaurants Gartenhaus ist die Familie Pieth. Pascal ist kein Unbekannter in der Ostschweizer Szene. Er führt das Hotel Krone in Speicher. Zudem übernimmt er Anfang September zusammen mit Marko Stojkovic das «Concerto», wie Mitte Juni bekannt wurde. Pieth sagt auf Anfrage, dass er in der «Krone» weiterhin als Geschäftsführer sein werde. «Im Gartenhaus wird meine Frau Raquel wirten.»

Pascal Pieth, Geschäftsführer Hotel Krone in Speicher

Pascal Pieth, Geschäftsführer Hotel Krone in Speicher

Bild: PD

Sie werde das Traditionshaus in gewohnter Manier weiterführen, Cordon-Bleus, Wurst-Käse-Salat und Leberli mit Rösti sind auch mit den neuen Pächtern auf der Speisekarte zu finden. Bereits am kommenden Montag öffnet das «Gartenhaus» erstmals, wie zuvor von Montag bis Freitag. Und auch eine Webseite gibt es neu: www.gartenhaus-sg.ch

Ende Mai gaben die früheren Pächter des Restaurants, Elisabeth und Werner Geisser bekannt, dass sie nach 35 Jahren aufhören. Der Abschied fiel dem Wirtepaar entsprechend schwer.

Video

«Wir haben viel gearbeitet ­– wir können mit gutem Gewissen in Pension gehen»: Wirtepaar vom St.Galler Gartenhaus hört nach 35 Jahren auf

Seit genau 35 Jahren wirten Elisabeth und Werner Geisser im Restaurant Gartenhaus beim Güterbahnhof. Im Juli hören sie auf. Der Abschied fällt dem Wirtepaar schwer. Die über die Stadt hinaus bekannten Cordon-Bleus, die Geissers serviert haben, sollen aber auch auf der Speisekarte des neuen Pächters stehen.
Text: Sandro Büchler Bilder & Video: Raphael Rohner
Donnerstag, 30. Juli - 14:55 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Acht positive Tests innert eines Tages – insgesamt 1008 bestätigte Fälle

(chs) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons 8 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1008 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 40.

Donnerstag, 30. Juli - 13:25 Uhr

Grosses Glück bei Unfall: Töfffahrer nur leicht verletzt, aber ohne Ausweis unterwegs

(kapo/mha) Ein 35-Jähriger ist am Mittwochabend auf der Autobahn zwischen Meggenhus und Rheineck gestürzt. Dabei verletzte er sich nur leicht, jedoch war der Töff nicht eingelöst, weil er ausser Verkehr gesetzt worden war. Der Mann besass darüber hinaus keinen Führerschein, da dieser ihm entzogen worden war und er wurde als fahrunfähig eingestuft.

Warum der Töfffahrer stürzte ist gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen noch unbekannt. Das Motorrad schlitterte über 100 Meter über beide Fahrstreifen und prallte dann gegen einen Pfosten der Mittelleitplanke. Der Mann hatte grosses Glück, wurde aber mit dem Krankenwagen ins Spital gebracht. Der Töff wurde gemäss Polizei rundum beschädigt.

Der Töff kam unter der Leitplanke zu liegen.

Der Töff kam unter der Leitplanke zu liegen.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen
Donnerstag, 30. Juli - 11:44 Uhr

Digitaler Tourguide bei den Appenzeller Bahnen wird zum Thema Kulinarik erweitert

Während der Fahrt dank der App viel Wissenswertes erfahren.

Während der Fahrt dank der App viel Wissenswertes erfahren.

pd

(pd/chs) Die Appenzeller Bahnen (AB) entwickelten ihre Fensterplatz-App in den vergangenen Monaten weiter: Während es die Themen «Freizeit & Brauchtum» und «Politik & Eisenbahn» schon seit zwei Jahren gibt, wurde das Thema Kulinarik neu erarbeitet und ist seit dem Sommer 2020 in der App verfügbar.

Anders als bei den bisherigen Themen gehen die AB bei der Kulinarik einen Schritt weiter. «Es gibt nicht nur Text auf die Ohren, sondern parallel dazu werden Gutscheine von Partnerbetrieben angezeigt», heisst es in einer Mitteilung. Das Thema Kulinarik erarbeitete und vertonte der Urnäscher Schauspieler Philipp Langenegger.

Dank der App Käse abholen in Urnäsch.

Dank der App Käse abholen in Urnäsch.

pd

Beispielsweise erfahren die Fahrgäste Spannendes zum Urnäscher Hornkuhkäse. Der während der Fahrt angezeigte Gutschein in der App motiviert, die Fahrt zu unterbrechen und bei der Urnäscher Milchspezialitäten AG vorbeizusehen. Mit Vorweisen des Gutscheines auf dem Smartphone dürfen 200 Gramm abgepackter Urnäscher Käse mitgenommen werden.

Die Fensterplatz-App stellt die Region rund um das Appenzellerland genauer vor und ergänzt die Aussichten während der Fahrt mit Inhalt. Die Nutzerinnen und Nutzer erhalten viele Geheimtipps von Einheimischen und gerade bei regnerischem Wetter bietet sich die App an: Man ist unterwegs und lernt trockenen Fusses die Region kennen. Aber auch für Einheimische bietet die App viel Unbekanntes und Wissenswertes.

Die App ist in Deutsch und neu auch in Englisch verfügbar. Der Download ist kostenlos und über die regulären App-Stores möglich. Sollte jemand die Kopfhörer zu Hause vergessen haben, können diese an den Bahnschaltern in Appenzell oder Heiden (solange Vorrat) kostenlos bezogen werden. www.fensterplatz.ch

Donnerstag, 30. Juli - 9:26 Uhr

1. August in der Stadt St.Gallen: Abstand halten und Vorsicht bei Feuerwerken, Klosterplatz ist weiter tabu

(rms) Wegen des Coronavirus sind in diesem Jahr diverse 1.-August-Feiern abgesagt. Mehr Personen treffen sich im privaten Rahmen, wo die Infektionsgefahr gemäss aktueller Daten am grössten ist. Für die Staatskanzlei St.Gallen sei es deshalb umso wichtiger, auch am Nationalfeiertag die Hygieneregeln einzuhalten:

«Die Daten aus dem Contact Tracing, dass sich rund ein Drittel aller gemeldeten Fälle im privaten Umfeld angesteckt hat.»

Deswegen appellieren die Behörden an die St.Galler Bevölkerung, sich auch im privaten Kreis an die Hygieneregeln zu halten: Abstand halten und wo dies nicht möglich ist, eine Maske tragen und regelmässig die Hände waschen. Wer sich krank fühlt, mischt sich nicht unter die Leute.

Auch beim Abbrennen von Feuerwerk sei Vorsicht geboten, so die Staatskanzlei. «Auf dem Klosterplatz in St.Gallen ist dies nach wie vor verboten.»

Auf dem Klosterplatz darf auch dieses Jahr am 1. August kein Feuerwerk gezündet werden.

Auf dem Klosterplatz darf auch dieses Jahr am 1. August kein Feuerwerk gezündet werden.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo (1. April 2019)
Mittwoch, 29. Juli - 17:14 Uhr

Gemeinsamer Gottesdienst zum Nationalfeiertag wird von «TVO» übertragen

(pd/rms) Dass christliche und weitere Glaubensgemeinschaften den 1. August mit einem gemeinsamen Gottesdienst feiern, hat in der Stadt St.Gallen Tradition. Der diesjährige Anlass wird allerdings aufgrund der Abstands- und Hygienevorschriften im Zusammenhang mit dem Coronavirus angepasst. Der Stadtrat lädt alle Einwohner ein, den Gottesdienst am Samstag, 1. August, 10.30 Uhr, im Regionalfernsehen «TVO» mitzuverfolgen.

Mittwoch, 29. Juli - 14:01 Uhr

Jungfreisinnige St.Gallen-Gossau unterstützen ein bürgerliches Trio

(pd/mha) Die Jungfreisinnigen St.Gallen-Gossau empfehlen für die städtischen Stadtratswahlen ein bürgerliches Trio. Die Jungpartei unterstützt Mathias Gabathuler von der FDP, der für Stadtrat und Stadtpräsidium antritt, sowie Karin Winter-Dubs von der SVP und Trudy Cozzio von der CVP, die beide für den Stadtrat kandidieren.

Die Stadt brauche mehr bürgerliche Kräfte und der Stadtrat solle die Bevölkerung besser widerspiegeln, heisst es dazu in einer Mitteilung.

Zudem hat sich der Vorstand der Jungfreisinnigen St.Gallen-Gossau neu konstituiert. Oliver Wick übernimmt das Vizepräsidium und Aliena Umbricht die Buchhaltung.

Mittwoch, 29. Juli - 12:45 Uhr

Mann verletzt sich unbestimmt bei Sturz von Leiter

(stapo/mha) Ein 66-Jähriger ist am Dienstagnachmittag von einer Leiter gestürzt. Er musste mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden, teilt die Stadtpolizei St.Gallen mit.

Der Mann arbeitete kurz vor 16 Uhr an einer elektrischen Installation an der Langgasse 72. Dafür hatte er eine zwei Meter hohe Bockleiter zusammengeklappt und an eine Hausecke gelehnt:

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Er stieg die Leiter hoch, stürzte aber auf dem obersten Tritt. Dabei verletzte sich der 66-Jährige gemäss Stadtpolizei unbestimmt. An den Unfallhergang konnte er sich im Nachhinein nicht mehr erinnern. Abklärungen ergaben, dass an der Installation, an der der Mann arbeitete, zum Unfallzeitpunkt kein Strom floss.

Mittwoch, 29. Juli - 10:51 Uhr

Stadtbibliothek liefert Lesestoff an den Beckenrand

(mha) Derzeit ist das sogennannte Biblio-Bike in den Freibädern der Stadt unterwegs. Dieses bringt Romane, Sachbücher, Kinder- und Jugendbücher sowie Zeitschriften direkt zu den Lesern an den Beckenrand. Studentinnen und Studenten, die als Aushilfen für die Stadtbibliothek arbeiten, fahren dazu mit einem Cargobike durch die Stadt. «Saisonschluss» ist für das Biblio-Bike am Samstag, 8. August.

Während den Sommerferien ist das Biblio-Bike jeden Montag und Donnerstag im Freibad Lerchenfeld.

Während den Sommerferien ist das Biblio-Bike jeden Montag und Donnerstag im Freibad Lerchenfeld.

Bild: PD

Jeweils montags und donnerstags, 10 bis 18 Uhr, ist das Biblio-Bike im Freibad Lerchenfeld. Dienstags und freitags zu denselben Zeiten im Familien- und Frauenbad Dreilinden sowie mittwochs und samstags im Freibad Rotmonten, wobei am Samstag schon um 16 Uhr Schluss ist.

Bücher und Zeitschriften kann man direkt im Freibad wieder zurückbringen oder auch nach Hause nehmen. Ein Ausleihkärtchen ist dafür nicht nötig. Man muss sich aber in eine Liste eintragen. Der Service wird laut Katrin Braun von der Stadtbibliothek gut genutzt. Etwa 20 Medien werden täglich ausgeliehen. Das Vertrauensprinzip funktioniere.

Mittwoch, 29. Juli - 10:11 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Neun positive Tests innert eines Tages, insgesamt 1000 bestätigte Fälle

(nat) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet neun Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1000 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit gestern unverändert bei insgesamt 40.