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ST.GALLER STADT-TICKER: Solarrennen auf dem Vadianplatz +++ Hauptprobe für den Fussball-Cup +++ Baden ist derzeit noch ein eisiges Vergnügen

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Donnerstag, 23. Mai - 17:07 Uhr

In St.Gallen treten am Samstag sieben Schulklassen mit 53 Mini-Solarflitzern gegeneinander an

(sk/vre) Diesen Samstag, 11 bis 16 Uhr, findet auf dem Vadianplatz zwischen den Gebäuden des Neumarkts wieder der St.Galler Solarcup statt. In seinem Rahmen treten 110 Schülerinnen und Schüler mit selber gebauten Mini-Solarmobilen gegeneinander an. Die Rennen sind öffentlich; sie werden aus Anlass der nationalen «Tage der Sonne» ausgetragen.

Am Samstag auf dem Vadianplatz: Wettrennen mit Mini-Vehikeln, die mit Solarstrom betrieben werden. (Bild: PD - 2. Juni 2018)

Am Samstag auf dem Vadianplatz: Wettrennen mit Mini-Vehikeln, die mit Solarstrom betrieben werden. (Bild: PD - 2. Juni 2018)

Die kleinen Solarflitzer messen sich gemäss Mitteilung der Stadt auf einer 15 Meter langen Rennbahn. Beim Wettkampf auf dem Vadianplatz geht es nicht nur um die Ehre, das schnellste Solarmobil gebaut zu haben, das Gewinnerteam erhält auch einen Beitrag für die Klassenkasse und Gratis-Eintritte in ein St.Galler Freibad.

Entstanden sind die mit Sonnenenergie betriebenen Mini-Solarmobile in den vergangenen zehn Wochen im Werkunterricht. Umwelt und Energie St.Gallen stellt den teilnehmenden Klassen - in diesem Jahr sind es sieben - Bausätze mit je über 50 Einzelteilen zur Verfügung. Schülerinnen und Schüler bauen daraus ihre Vehikel, die sie mit eigenen Ideen und Verbesserungen möglichst flink machen sollen.

Donnerstag, 23. Mai - 16:29 Uhr

Am Samstag tschuttet der SC Brühl zu Hause gegen den FC Stade Nyonnais: Hauptprobe für den Cup

(fm/vre) Diesen Samstag spielt der SC Brühl das letzte Spiel der Meisterschaft gegen den FC Stade Nyonnais. Es ist ein Heimspiel, und es beginnt gleichzeitig mit allen anderen Partien der Promotion-League schon um 16 Uhr. Es ist gemäss Matchvorschau von Felix Mätzler aber auch das letzte Spiel einer aufwühlenden Saison.

Stationen dabei sind ein Trainerwechsel im Herbst sowie eine Mannschaft, die ursprünglich die Zielvorgabe hatte, einen vorderen Platz zu erreichen , dann aber im Frühling gegen den Abstieg spielte. Eine Station ist aber auch, dass sich Brühl bereits drei Runden vor Schluss den Ligaerhalt aus eigener Kraft gesichert hat.

Er kommt aus der eigenen Jugendförderung und spielte am vergangenen Samstag gegen Bavois das ganze Spiel: der 18jährige Filip Degen, ein Turm in der Abwehr des SC Brühl. (Foto: PD/Kurt Frischknecht - 18. Mai 2019)

Er kommt aus der eigenen Jugendförderung und spielte am vergangenen Samstag gegen Bavois das ganze Spiel: der 18jährige Filip Degen, ein Turm in der Abwehr des SC Brühl. (Foto: PD/Kurt Frischknecht - 18. Mai 2019)

In der Partie gegen Nyonnais vom Samstag wird der Trainer des SC Brühl drei Faktoren berücksichtigen. Einerseits soll sich die Mannschaft vom heimischen Publikum «anständig» verabschieden und einen Sieg einfahren. Dann will der Trainer, nachdem der Ligaerhalt klar ist, auch jungen Spielern mehr Einsatzzeit geben.

Die Partie gegen Nyonnais vom Samstag ist drittens aber auch die Hauptprobe für ein Spiel, bei dem es nicht mehr nur «um die Goldene Ananas» geht. Am Mittwoch vor Auffahrt, 19.30 Uhr, empfängt der SC Brühl nämlich den SC Cham zur Cup-Qualifikation im Paul-Grüninger-Stadion im St.Galler Krontal.

Donnerstag, 23. Mai - 15:48 Uhr

Baden in St.Gallen - immer noch ein kaltes Vergnügen

Aktuelle Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 14
Freibad Rotmonten 14
Familien- und Frauenbad Dreilinden 12
Mannenweier 13
Region
Badhütte Rorschach 12
Schwimmbad Arbon: See 11
Schwimmbad Arbon: Becken 20
Donnerstag, 23. Mai - 14:59 Uhr

Epileptischer Anfall am Steuer: Aufmerksamer Autofahrer verhindert Schlimmeres

(stapo/vre) Aufgrund eines epileptischen Anfalls hat am Mittwoch eine Autolenkerin auf der Splügenstrasse in St.Gallen einen Selbstunfall verursacht. Die 46-Jährige wurde leicht verletzt. Schlimmeres wurde durch das Eingreifen eines anderen Autofahrers verhindert. Der 36-Jährige eilte der verunfallten Frau zu Hilfe und half ihr aus ihrem Auto.

Der Zwischenfall ereignete sich am Mittwoch, 17 Uhr, auf der Splügenstrasse. Die Autolenkerin, die Richtung Autobahneinfahrt St.Fiden unterwegs war, bemerkte nach ersten Erkenntnissen der Polizei, dass sie einen epileptischen Anfall bekam. Sie fuhr daher sofort auf einen Parkplatz und stoppte dort ihr Fahrzeug.

Während ihres Anfalls drückte sie aber aufs Gaspedal, womit die Räder des Wagens durchdrehten. Das führte zu starker Rauchentwicklung, was einem anderen Lenker auffiel. Er eilte zum Personenwagen und schaltete dessen Motor aus. Anschliessend barg er die 46-Jährige aus dem Auto und betreute sie bis zum Eintreffen von Sanität und Polizei.

Donnerstag, 23. Mai - 14:22 Uhr

Studis feierten lautstark in fünf Privatwohnungen: Stadtpolizisten mussten für Nachtruhe sorgen

(stapo/vre) In der Nacht auf Donnerstag haben feiernde Studentinnen und Studenten in St.Gallen ihren Nachbarn unruhige Stunden beschert. Deswegen gingen bei der Stadtpolizei 13 Beschwerden über Nachtruhestörung ein. In der Folge wurden quer durch St.Gallen fünf Partys durch Polizisten beendet.

Die Festivitäten hatten in verschiedenen Privatwohnungen stattgefunden. An den einzelnen Partys waren bis zu 80 Gäste anwesend. An die Festorganisatoren wurden gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Donnerstag insgesamt fünf Ordnungsbussen wegen Lärms und eine wegen Litterings verteilt.

Keine Angaben machte die Polizei darüber, an welcher der höheren Bildungseinrichtungen der Stadt die Partygäste studieren. Dazu habe er keine Informationen, sagte Stapo-Sprecher Dionys Widmer auf Anfrage. Der Studienort von Partygästen interessiere die Polizei nicht; ihre Aufgabe sei es für Ruhe zu sorgen und allfällige Verstösse gegen Vorschriften zu büssen oder anzuzeigen.

Donnerstag, 23. Mai - 12:16 Uhr

Ölspur beschäftigt Stadtpolizei, Berufsfeuerwehr und Putzequipen

Die Ölspur beim Hotel Einstein. (Bild: Sandro Büchler - 22. Mai 2019)

Die Ölspur beim Hotel Einstein. (Bild: Sandro Büchler - 22. Mai 2019)

(vre) Ein Defekt am Schlauch der Servolenkung eines Autos hat am Mittwoch dazu geführt, dass ein längeres Strassenstück von der Verzweigung St.-Georgen- und Felsenstrasse über die Berneggstrasse und die Wassergasse bis zur Teufener Strasse mit Öl verschmutzt wurde. Noch am Mittwochabend streute die Feuerwehr Ölbinder aus. Ab Donnerstagvormittag waren dann die Putzmaschinen des Strasseninspektorats am Werk.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, gegen 19.15 Uhr. Bei der Alarmzentrale der Stadtpolizei gingen gleich zwei Meldungen über eine Ölspur auf der Teufener Strasse ein. Auf Höhe der Hausnummer 166 habe eine Polizeipatrouille dann einen Autolenker neben seinem Fahrzeug mit der defekten Servolenkung angetroffen, beschrieb Stapo-Sprecher Dionys Widmer am Donnerstag auf Anfrage die Ereignisse, die zu ziemlich viel Aufwand für Stadtpolizei, Berufsfeuerwehr und Putzequipen führten.

Donnerstag, 23. Mai - 9:44 Uhr

Am Samstag wird der Lattich-Holzbau im Güterbahnhof mit einem Fest für alle eingeweiht

(pd/vre) Diesen Samstag, 10 bis 22 Uhr, wird im Güterbahnhof gefeiert, und zwar die Einweihung des neuen Lattichbaus. Im Holzbau soll ein Ort für Kreative und ihre ersten wirtschaftlichen Gehversuche entstehen. Der Mix der Mieterinnen und Mieter im Neubau ist interessant und vielfältig.

Der gelbe Lattich-Neubau im alten St.Galler Güterbahnhof. (Bild: Hanspeter Schiess - 14. Mai 2019)

Der gelbe Lattich-Neubau im alten St.Galler Güterbahnhof. (Bild: Hanspeter Schiess - 14. Mai 2019)

Das Lattich-Festprogramm vom Samstag im Güterbahnhof:
Führungen durch den Lattich-Bau (Teilnehmerzahl beschränkt, Treffpunkt Info-Tafel): 10.00, 10.45, 11.30
Gartenführungen - Führung Aufbau Hochbeet, Führungen im Heks-Garten mit Projekt Samengemeinschaftszucht: 10.00-20.00
Musikalisches Intermezzo mit Roman Rutishauser: 13.00, 15.00
Musikalisches Intermezzo mit Lattich-Chor: 18.00
Ausstellung «Wie alles begann»: 10.00-22.00
Angebote Mieterinnen und Mieter - Blumenkränze winden, Olivenöl-Testing, Malen für Kinder und vieles mehr: 10.00-22.00

Festwirtschaft - kulinarische Höhenflüge mit der Wilden Möhre

Zum Lattich-Internetauftritt

Mittwoch, 22. Mai - 18:57 Uhr

Klimastreik-Kollektiv übt Kritik am Parlament: «Chance verpasst, ein Zeichen zu setzen»

Klimadebatte am Dienstagnachmittag im St.Galler Stadtparlament: Junge Klimaaktivisten fordern per Transparent von der Zuschauertribüne herunter griffige Massnahmen gegen den Klimawandel. (Bild: Seraina Hess - 21. Mai 2019)

Klimadebatte am Dienstagnachmittag im St.Galler Stadtparlament: Junge Klimaaktivisten fordern per Transparent von der Zuschauertribüne herunter griffige Massnahmen gegen den Klimawandel. (Bild: Seraina Hess - 21. Mai 2019)

Das Kollektiv Klimastreik Ostschweiz übt Kritik an jenen Politikerinnen und Politikern, die am Dienstag im St.Galler Stadtparlament Anträge zur Ausrufung des Klimanotstandes abgelehnt haben. Der entsprechende Antrag war von der SP/Juso/PFG-Fraktion zweimal gestellt und zweimal äusserst knapp verworfen worden - nämlich mit 29 zu 30 sowie mit 30 zu 30 Stimmen und dem Stichentscheid der Präsidentin.

Das Klimastreik-Kollektiv findet es in einer Mitteilung vom Mittwoch tragisch, dass die Stadt St.Gallen damit erneut die Chance verpasst habe, das Signal an die Öffentlichkeit zu senden, dass «wir uns in einer Klimakrise befinden». Die Erklärung des Klimanotstands wäre nach Meinung des Kollektivs ein Akt gewesen, der vermittelt hätte, dass die Stadt die Klimakatastrophe ernst nehme und bereit sei, Massnahmen zu ergreifen, «um die Zukunft für unseren Planeten und somit für die zukünftigen Generationen zu sichern».

Mittwoch, 22. Mai - 17:59 Uhr

Petition im Riethüsli: VBSG-Linie 10 soll jetzt auch am Sonntag nach Oberhofstetten fahren

(pd/vre) Im Riethüsli ist eine Petition lanciert worden: Sie will erreichen, dass die Busse der VBSG-Linie 10 zwischen Bahnhofplatz und Oberhofstetten künftig auch am Samstagmorgen, am Samstagabend und am Sonntag verkehren. Der Busbetrieb habe sich seit Inbetriebnahme im August 2008 gut entwickelt, die Busse seien gut ausgelastet, begründen die Petitionärinnen.

Das Gebiet Oberhofstetten im Riethüsli von der Solitüde aus gesehen. Es ist seit 2008 mit der Buslinie 10 erschlossen. (Bild: Jil Lohse - 9. Juni 2017)

Das Gebiet Oberhofstetten im Riethüsli von der Solitüde aus gesehen. Es ist seit 2008 mit der Buslinie 10 erschlossen. (Bild: Jil Lohse - 9. Juni 2017)

Den Anstoss für die Petition gaben die SP-Stadtparlamentarierinnen Lisa Etter und Beatrice Truniger. Damit wolle man dem Stadtrat signalisieren, was für ein wichtiges Anliegen der schrittweise Ausbau der Buslinie 10 fürs Quartier sei. Gleichzeitig wolle man damit den Prozess anstossen, der für einen Ausbau des Angebots nötig sei, begründen die beiden in einem Beitrag auf der Internetseite des Quartiervereins Riethüsli.

Wann, wie lange und in welchem Takt der Ausbau der VBSG-Linie 10 am Wochenende nach Oberhofstetten erfolgen soll, muss nach Meinung der beiden Politikerinnen der Stadtrat durch seine Fachleute evaluieren lassen. Die Stadt könne darüber ja auchn icht allein bestimmen: Sie müsse dem Kanton einen entsprechenden Antrag stellen und dieser muss einem Ausbau dann auch noch zustimmen. Die Sammelfrist für die Petition läuft bis Anfang Juli. Vor den Sommerferien sollen die Unterschriften dem Stadtrat überreicht werden.

Zur Petition für mehr Bus am Wochenende in Oberhofstetten

Mittwoch, 22. Mai - 16:59 Uhr

Fredy Brunner im «Nest-Punkt»: Erinnerungen ans Riethüsli und an sieben Jahre in der Stadtregierung

(pd/vre) Diesen Freitag, 19 Uhr, ist Fredy Brunner zu Gast im Quartiertreff Nest-Punkt an der Gerhardtstrasse 11 im Riethüsli. Brunner ist selber in diesem Quartier aufgewachsen; sein Vater präsidierte sogar einige Zeit den Quartierverein. Was alle wissen, ist das der FDP-Mann während sieben Jahren im St.Galler Stadtrat sass und in der Direktion der Technischen Betriebe einiges in Bewegung setzte. Danach präsidierte er den Verwaltungsrat der Appenzeller Bahnen.

Fredy Brunner, wie er leibt und lebt. Im Bild sitzt er als Verwaltungsratspräsident der Appenzeller Bahnen im Cockpit eines der neuen Tango-Züge. (Bild: Ralph Ribi - 26. März 2018)

Fredy Brunner, wie er leibt und lebt. Im Bild sitzt er als Verwaltungsratspräsident der Appenzeller Bahnen im Cockpit eines der neuen Tango-Züge. (Bild: Ralph Ribi - 26. März 2018)

Unter anderem ist Fredy Brunner der Mann, der die Stadt St.Gallen mit der Bohrung fürs Geothermieprojekt zum Beben brachte. Das Vorhaben wurde danach abgebrochen. Im Gespräch mit dem Journalisten Erich Gmünder von der Kulturspurgruppe Riethüsli und dem Lokalhistoriker Fredi Hächler blickt Frdy Brunner am Freitagabend auf seine Jugendzeit und die bewegten Jahre im Stadtrat zurück. Dabei wird er auch Fragen der Quartierbevölkerung beantworten. Der Anlass ist öffentlich, der Eintritt dazu gratis.

Mittwoch, 22. Mai - 15:25 Uhr

Erste Erfahrungen der Appenzeller Bahnen mit der neuen Durchmesserlinie

(pd/vre) Die diesjährige Hauptversammlung der VCS-Sektion St.Gallen/Appenzell findet am kommenden Dienstag, ab 19 Uhr, im Kaffeehaus an der Linsebühlstrasse 77 in St.Gallen statt. Der Anlass startet mit einem Vortrag von Thomas Baumgartner. Der Direktor der Appenzeller Bahnen (AB) berichtet darin von den ersten Erfahrungen mit der im Dezember 2018 eröffneten Durchmesserlinie von Appenzell via Gais und St.Gallen nach Trogen.

Einer der neuen Tango-Züge der Appenzeller Bahnen am Gaiserbahnhof in St.Gallen. Hier wurden die ehemalige Gaiser- und die ehemalige Trogenerbahn zur Durchmesserlinie verbunden. (Bild: Michel Canonica - 7. Februar 2019)

Einer der neuen Tango-Züge der Appenzeller Bahnen am Gaiserbahnhof in St.Gallen. Hier wurden die ehemalige Gaiser- und die ehemalige Trogenerbahn zur Durchmesserlinie verbunden. (Bild: Michel Canonica - 7. Februar 2019)

Nach dem Referat findet die Hauptversammlung des VCS St.Gallen/Appenzell statt. Die Sektion des Verkehrsclubs der Schweiz kann in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiern, was für die Verantwortlichen gemäss Mitteilung eine grosse Freude ist. An der GV wollen sie zusammen mit den Mitgliedern aufs Jahr 2018 «mit vielen Aktivitäten fürs Velo und Klima» zurückblicken.

Mittwoch, 22. Mai - 14:51 Uhr

Für 2020 sind wieder keine Aufschläge bei den Ostschweizer ÖV-Tarifen geplant

(pd/vre) Der Tarifverbund Ostwind plant fürs kommende Jahr keine Tarifmassnahmen. Der Verzicht auf Tarifmassnahmen heisse, dass die Preise für alle Ostwind-Tickets im kommenden Jahr unverändert blieben, heisst es in einer Ostwind-Mitteilung vom Donnerstag. Dies, obwohl das ÖV-Angebot regional bereits mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 stark ausgebaut worden sei.

Der Zonenplan des Tarifverbunds Ostwind auf einem Plakat am Bahnhof St.Gallen. (Bild: Sabrina Stübi - 20. Februar 2018)

Der Zonenplan des Tarifverbunds Ostwind auf einem Plakat am Bahnhof St.Gallen. (Bild: Sabrina Stübi - 20. Februar 2018)

Die Trägerschaft des Tarifverbunds ist als Genossenschaft organisiert. Deren Mitglieder trafen sich am Mittwoch zur Generalversammlung in Unterterzen am Walensee. Dort wurde auch publik, dass Ostwind ein sehr gutes Geschäftsjahr 2018 hinter sich hat. Es schloss mit Verbundeinnahmen von 199,9 Millionen Franken ab; das entspricht einem Plus von 14,6 Prozent gegenüber 2017 und ist vor allem auf die Integration des Kantons Schaffhausen zurückzuführen.

Zum Jahresbericht 2018 des Tarifverbunds Ostwind

Mittwoch, 22. Mai - 10:55 Uhr

Rudolf-Steiner-Schule mit neuem Konzept für die Oberstufe: Am 28. Mai wird darüber informiert

Im Schuljahr 2019/20 führt die Rudolf-Steiner-Schule in St.Gallen auf ihrer Oberstufe von der achten bis zur zwölften Klasse ein neues Unterrichtskonzept ein. Es soll gemäss Mitteilung vom Mittwoch noch stärker Kreativität, Eigenständigkeit und Initiative der Schülerinnen und Schüler fördern. Dies wie bisher auf den Fundamenten der 100 Jahre alten Waldorfpädagogik

Die Gebäude der Rudolf-Steiner-Schule im Osten von St.Gallen. (Bild: Benjamin Manser - 2. Juni 2017)

Die Gebäude der Rudolf-Steiner-Schule im Osten von St.Gallen. (Bild: Benjamin Manser - 2. Juni 2017)

Am kommenden Dienstag, 19.30 Uhr, stellt das Führungsteam der Rudolf-Steiner-Schule das neue Unterrichtsmodell Eltern und anderen Interessierten vor. Der Anlass findet im Foyer der Schule an der Rorschacher Strasse 312 in St.Gallen statt. Dafür anmelden kann man sich unter sekretariat@steinerschule-stgallen.ch oder telefonisch unter 071'282'30'10.

Zur Rudolf-Steiner-Schule St.Gallen

Mittwoch, 22. Mai - 10:22 Uhr

Interesse am Medizinstudium in St.Gallen nimmt stetig zu - Erster Jahrgang startet im Herbst 2020

(hsg/vre) Das Interesse am Medizinstudium in St.Gallen hat weiter zugenommen. 106 Maturandinnen und Maturanden, die ab Herbst Humanmedizin studieren wollen, interessieren sich für den sogenannten «St.Galler Track». Bedingung für einen Studieneinstieg ist allerdings, dass Bewerberinnen und Bewerber Anfang Juli noch den Schweizer Eignungstest fürs Medizinstudium erfolgreich absolvieren.

Das Medizinstudium in St.Gallen startet mit dem ersten Masterstudiengang im Herbst 2020. Wer sich dafür qualifizieren will, muss zuerst an der Uni Zürich das dreijährige Bachelorstudium in Humandmedizin absolvieren. (Bild: Alexandra Wey)

Das Medizinstudium in St.Gallen startet mit dem ersten Masterstudiengang im Herbst 2020. Wer sich dafür qualifizieren will, muss zuerst an der Uni Zürich das dreijährige Bachelorstudium in Humandmedizin absolvieren. (Bild: Alexandra Wey)

Jene Studieneinsteiger, die dann tatsächlich im «St.Galler Track» Medizin studieren, absolvieren zuerst an der Uni Zürich ihr drei Jahre dauerndes Bachelorstudium. Danach setzen sie in ihr Studium auf der Masterstufe in St.Gallen fort. 2017 hatten sich 86, 2018 84 Studieneinsteiger für diesen St.Galler Weg interessiert. 2019 sind es 106, also zwanzig mehr.

Der sogenannte «Joint Medical Master» in St.Gallen ist ein gemeinsames Projekt der Universitäten Zürich und St.Gallen sowie des Kantonsspitals St.Gallen (KSSG). Der erste medizinische Masterstudiengang in St.Gallen startet gemäss Mitteilung der HSG vom Mittwoch mit Beginn des Herbstsemesters 2020. Dafür stehen 40 Studienplätze zur Verfügung.

Mittwoch, 22. Mai - 9:53 Uhr

Auffahrtslauf St.Gallen mit einem neuem Teilnehmerrekord

(pd/vre) Bereits in einer Woche findet der sechste Auffahrtslauf in St.Gallen statt. Mit 7‘500 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist er fast ausverkauft. Die Online-Anmeldung für Erwachsene ist noch bis 29. Mai möglich. Am Lauf-Tag stehen auch noch Startplätze für Kurzentschlossene zur Verfügung, wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Auffahrtslauf 2018 auf der Vonwil-Brücke. Am Donnerstag in einer Woche sind die Läuferinnen und Läufer wieder zwischen dem Fussballstadion in Winkeln und der Altstadt unterwegs. (Bild: Michel Canonica - 10. Mai 2018)

Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Auffahrtslauf 2018 auf der Vonwil-Brücke. Am Donnerstag in einer Woche sind die Läuferinnen und Läufer wieder zwischen dem Fussballstadion in Winkeln und der Altstadt unterwegs. (Bild: Michel Canonica - 10. Mai 2018)

Dieses Jahr nehmen im Vergleich zu 2018 nochmals rund 500 Läuferinnen und Läuferinnen mehr die verschiedenen Strecken unter die Füsse. Auch bei den Kinder-Läufen ist die Nachfrage gross: Alle Kategorien sind gemäss Mitteilung bereits eine Woche vor dem Anlass ausverkauft. Die Kinder starten an Auffahrt im Kybunpark und in der Shopping-Arena als erste, nämlich ab 12 Uhr mittags.

Wenn das Wetter mitspielt, rechnen die Organisatoren mit rund 20'000 Zuschauerinnen und Zuschauern entlang der Strecke. Für Unterhaltung und Verpflegung auch für sie ist gesorgt. Am Gübsensee, auf dem Gallusplatz und im Sittertobel treten beispielsweise Musikformationen auf. Im Stadion bekommt das Publikum am Nachmittag auf Grossleinwand eine mehrstündige Live-Sendung von TVO zu sehen, unter anderem mit Schaltungen von der Rennstrecke.

Zu den Detailinformationen des Auffahrtslaufes

Dienstag, 21. Mai - 23.33 Uhr

Zwei Regierungsräte, ein Stadtpräsident und ein Prorektor informieren über den HSG-Campus

(pd/vre) Am 30. Juni entscheidet das Stimmvolk des Kantons über den Ausbau der Universität St.Gallen am Platztor. Das Vorhaben wird von Parteien und Verbänden breit unterstützt. Organisierte Opposition dagegen ist bis jetzt nicht in Sicht. Die Vorlage scheint auch in der Stadt St.Gallen unbestritten, obwohl die HSG in den vergangenen Monaten ab und zu auch Negativschlagzeilen geliefert hat.

Blick ins Areal für den neuen HSG-Campus am St.Galler Platztor. Im Vordergrund der Untere Graben, links die Böcklin- und rechts die St.Jakob-Strasse. (Bild: Urs Bucher - 28. August 2018)

Blick ins Areal für den neuen HSG-Campus am St.Galler Platztor. Im Vordergrund der Untere Graben, links die Böcklin- und rechts die St.Jakob-Strasse. (Bild: Urs Bucher - 28. August 2018)

Diesen Donnerstag, ab 19.30 Uhr, macht die überparteiliche Abstimmungskampagne «Ja zum Uni-Campus» in St.Gallen Station. Es informiert hier über die umfangreiche Abstimmungsvorlage von Ende Juni. Die Referentenliste ist dabei mit Regierungspräsident Stefan Kölliker, Regierungsrat Marc Mächler, Stadtpräsident Thomas Scheitlin und HSG-Prorektor Kuno Schedler prominent besetzt. Die Sicht der HSG-Studierenden wird am Info-Abend durch Annina Gaam vertreten.

Der Anlass über den neuen HSG-Campus am nordöstlichen Rand der St.Galler Altstadt ist öffentlich und der Eintritt dazu gratis. Eine Voranmeldung ist erwünscht. Der Anlass findet im Saal im ersten Stock des Waaghauses am Bohl statt.

Zum Ja-Komitee für den neuen Campus der Universität St.Gallen

Dienstag, 21. Mai - 23:14 Uhr

Grösste Solaranlage der Stadt St.Gallen steht auf Werkhallen in Winkeln: Strom für 217 Haushalte

(sk/vre) Seit Montag produziert die bisher grösste Fotovoltaikanlage im Versorgungsgebiet der St.Galler Stadtwerke Strom. Die Anlage befindet sich auf den Dächern der Schläpfer Altmetall AG in Winkeln. Sie produziert 831’300 Kilowattstunden im Jahr. Das entspricht gemäss Mittelung der St.Galler Stadtwerke dem Verbrauch von 217 Haushalten.

Das Areal der Schläpfer Altmetall AG an der Letzistrasse in Winkeln. Die Fotovoltaikanlagen auf den Dächern der Werkhallen sind klar zu erkennen. (Bild: PD)

Das Areal der Schläpfer Altmetall AG an der Letzistrasse in Winkeln. Die Fotovoltaikanlagen auf den Dächern der Werkhallen sind klar zu erkennen. (Bild: PD)

Der auf den Werkhallen produzierte Solarstrom wird vollständig ins städtische Stromnetz eingespiesen. Projektiert und erstellt wurde die Anlage von der Firma Solarmotion GmbH mit Sitz in St.Gallen. Das Projekt auf dem Dach der Schläpfer Altmetall AG hilft bei der Umsetzung des städtischen Energiekonzepts 2050. Auf Gebiet der Stadt St.Gallen erzeugen inzwischen Solaranlagen genug Strom, um damit über 2500 Vier-Personen-Haushalte zu versorgen.

Dienstag, 21. Mai - 19:44 Uhr

Vandalenakt in der Brühltor-Unterführung: Polizei ermittelt, Treppe wird im Sommer repariert

Massiv beschädigte Treppenstufe in der Brühltor-Unterführung. (Bild: Alexandra Pavlovic - 20. Mai 2019)

Massiv beschädigte Treppenstufe in der Brühltor-Unterführung. (Bild: Alexandra Pavlovic - 20. Mai 2019)

(vre) In der Brühltor-Unterführung haben Nachtbuben zugeschlagen. Bereits Mitte April wurde die Treppe aus der Unterführung zum Waaghaus hinauf beschädigt. Vielen sind die abgeplatzten Teile an einzelnen Treppenstufen aufgefallen. Aus Sicherheitsgründen wurden diese Stellen mit gelb-schwarzem Absperrband markiert.

Viele Passantinnen und Passanten haben sich gefragt, was hier geschehen ist. So fehlen in einigen der massiven Steinstufen grössere Stücke, was nahelegt, das jemand mit grosser Gewalt gewütet hat. Wie eine Nachfrage am Dienstag bei der Polizei ergeben hat, war das tatsächlich der Fall. Mitte April haben in einer Nacht mehrere Männer einen Betonpoller die Treppe hinunter gerollt.

Die beschädigte Treppe von der Brühltor-Unterführung zum Waaghaus. (Bild: Alexandra Pavlovic - 20. Mai 2019)

Die beschädigte Treppe von der Brühltor-Unterführung zum Waaghaus. (Bild: Alexandra Pavlovic - 20. Mai 2019)

Der Vorfall wird von der Kantonspolizei St.Gallen untersucht. Das bestätigt auf Anfrage Kapo-Sprecher Hanspeter Krüsi. Ein 27-jähriger Schweizer wurde von der Polizei unmittelbar nach dem Zwischenfall angehalten und befragt. Ebenfalls noch in der gleichen Nacht befragt wurde ein 30-jähriger Schweizer. Und ein dritter Mann wurde von der Polizei Anfang Mai vernommen.

Die Stadt hat Strafantrag wegen Sachbeschädigung gegen die Männer gestellt. Die Kantonspolizei erstellt nun einen Rapport an die Staatsanwaltschaft. Darin sind die Aussagen der drei Männer wie auch die Resultate der weiteren Abklärungen enthalten. Die Staatsanwaltschaft wird in nächster Zeit über das weitere Vorgehen entscheiden. Die Stadt plant, die Treppe im Sommer zu reparieren. Eine sofortige Reparatur ist aufgrund der Lieferfristen für den Naturstein und des Umfangs der Arbeiten nicht möglich.

Dienstag, 21. Mai - 16:10 Uhr

Zwei Dutzend Jugendliche begrüssen die Parlamentarier mit einem Transparent

(vre/seh) Zwei Dutzend Jugendlich mit einem Transparent haben am Dienstagnachmittag die Mitglieder des St.Galler Stadtparlaments am Eingang zum Waaghaus empfangen. Danach verfolgten sie von der Tribüne eine rund zweistündige Klimadebatte.

Klima-Jugendliche machen ihre Forderungen im Waaghaus deutlich. (Bild: Reto Voneschen)

Klima-Jugendliche machen ihre Forderungen im Waaghaus deutlich. (Bild: Reto Voneschen)

Das Parlament diskutierte als zweites und drittes Traktandum Vorstösse zum Klimawandel. Schon am Anfang der Sitzung lag ein Versucht von links her in der Luft, doch noch den Klimanotstand in der Stadt St.Gallen auszurufen. Der Stadtrat hatte diesen Schritt in Beantwortung einer Interpellation abgelehnt.

Dienstag, 21. Mai - 13:44 Uhr

FC Stadtparlament gastiert in Nürnberg: Eine lange Siegesserie findet ihr Ende

(pd/vre) Das St.Galler Stadtparlament verfügt in seinen Reihen auch über Fussballerinnen und Fussballer. Sie spielen als FC Stadtparlament regelmässig gegen andere «amtliche» Mannschaften aus dem In- und Ausland. Im Vordergrund steht dabei natürlich der Spass an der Sache und der Gedankenaustausch. In den vergangenen Jahren blieb der FC Stadtparlament bei Auslandeinsätzen immer ungeschlagen. Diese lange Serie hat jetzt in Nürnberg ein jähes und klares Ende gefunden.

Einmarsch der Fussballgladiatoren. Die St.Galler mit Parlamentspräsidentin Barbara Frei an der Spitze spielten in rot-schwarz.Einmarsch der Fussballgladiatoren. Die St.Galler mit Parlamentspräsidentin Barbara Frei an der Spitze spielten in rot-schwarz.
Ehrenspielführerin Barbara Frei tauscht mit dem Nürnberger Captain die Vereinswimpel.Ehrenspielführerin Barbara Frei tauscht mit dem Nürnberger Captain die Vereinswimpel.
Werner Kühne und Christoph Baumgartner vom FC Stadtparlament.Werner Kühne und Christoph Baumgartner vom FC Stadtparlament.
Marcel Rotach (vorne links) defensiv in Aktion...Marcel Rotach (vorne links) defensiv in Aktion...
...und im Angriff....und im Angriff.
Aktion mit dem späteren St.Galler Torschützen Werner Kühne (Bildmitte).Aktion mit dem späteren St.Galler Torschützen Werner Kühne (Bildmitte).
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FC Stadtparlament unterliegt den Nürnberger Ratsherren

Mitte Mai trat die Auswahl des Stadtparlaments gegen die Nürnberger Ratsherren an. In Anwesenheit von Parlamentspräsidentin Barbara Frei trugen diese den Heimsieg mit 4:1 davon. Gespielt wurden zweimal 35 Minuten. Bereits nach acht Minuten rannten die St.Galler einem Rückstand nach. Hoffnung keimte in der 15. Minute auf, als Werner Kühne zum glücklichen 1:1 traf.

Danach sei die Puste weg und die St.Galler kamen immer einen Schritt zu spät gewesen, heisst es im Matchbericht. Die Nürnberger gingen vor der Pause mit 2:1 in Führung und liessen in der zweiten Halbzeit nichts mehr anbrennen. Kannten die Ratsherren auf dem Spielfeld gegenüber ihren Gästen kein Pardon, erwiesen sie sich neben dem Platz aber als perfekte Gastgeber - dies beim Empfang beim Oberbürgermeister genauso wie nach dem Spiel beim geselligen Beisammensein.

Dienstag, 21. Mai - 9:25 Uhr

St.Galler Grüne machen im Wahlkampf gegen 5G mobil: Soll der Kühlschrank mit uns sprechen?

(pd/vre) Derzeit wird schweizweit über den neuen Mobilfunkstandard 5G diskutiert. Auch die St.Galler Grünen stehen ihm skeptisch gegenüber, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. 5G soll unter anderem Basis sein für digitale Echtzeitanwendungen wie selbstfahrende Autos oder das Vernetzen von Haushaltgeräten. Was den Grünen nicht wirklich imponiert. Originalton der Mitteilung: «Aber wollen und brauchen wir wirklich (...) intelligente Kühlschränke, die mit uns sprechen können?»

Auch in der Stadt St.Gallen werben die Anbieter von Telekom-Dienstleistungen bereits für den 5G-Standard. Im Bild ein Werbeplakat der Swisscom an der Bushaltestelle St.Leonhard. (Bild: Reto Voneschen - 20. Mai 2019)

Auch in der Stadt St.Gallen werben die Anbieter von Telekom-Dienstleistungen bereits für den 5G-Standard. Im Bild ein Werbeplakat der Swisscom an der Bushaltestelle St.Leonhard. (Bild: Reto Voneschen - 20. Mai 2019)

Da die neue Technologie viele Fragen aufwirft, laden die Grünen jetzt zu 5G-Informations- und Diskussionsabenden ein. Franziska Ryser, Patrick Ziltener und Yvonne Gilli von der grünen Nationalratsliste für die Wahlen im Herbst präsentieren dabei die politische und rechtliche Ausgangslage für 5G (aus Sicht der Grünen). Zudem beleuchten sie gemäss Ankündigung das Thema aus technischer, wirtschaftlicher und medizinischer Sicht

Der Info-Anlass in St.Gallen findet am 3. Juni, 19 Uhr, im Festsaal St.Katharinen statt. Geplant sind zudem Auftritte heute Dienstag in Rorschach, morgen Mittwoch in Wil, am 28. Mai in Rapperswil und am 22. August in Altstätten.

Zu den Details der grünen Anti-5G-Kampagne

Dienstag, 21. Mai - 8:41 Uhr

Nach Dauerregen: Sitter und Steinach führen viel Wasser, Pegelstände sind aber nicht bedrohlich

(vre) Die ergiebigen Niederschläge der vergangenen Nacht haben quer durch die Ostschweiz die Pegelstände von Flüssen und Seen ansteigen lassen. Auch einzelne Keller entlang der Thur im Toggenburg sind «abgesoffen» und müssen jetzt leer gepumpt werden.

Auf Gebiet der Stadt St.Gallen ist die Lage bezüglich Hochwasser derzeit entspannt. Einzig in der Nacht auf Dienstag kam es gemäss Mitteilung der Kantonspolizei an der Ruhsitzstrasse zu einem Wassereinbruch in ein Haus. Die Stadtpolizei hat bis am Mittag keine anderen hochwasserbedingten Zwischenfälle registriert. Steinach und die Sitter führen auf St.Galler Stadtgebiet derzeit zwar auch viel Wasser; die Pegelstände sind aber nicht bedrohlich.

Montag, 20. Mai - 19:53 Uhr

Steigender Pegel in der Mülenenschlucht

Dauerregen und kein Ende: Am Montag hat es auch in St.Gallen zumeist wie aus Kübeln geschüttet. Nicht ohne Folgen, wie diese Videoaufnahmen von der Mülenenschlucht zeigen:

Montag, 20. Mai - 19:44 Uhr

Demo vor der Parlamentssitzung: Kollektiv will Stadtrat zum Ausrufen des Klimanotstands bewegen

(vre) Am Dienstagnachmittag tagt im Waaghaus das St.Galler Stadtparlament. Es diskutiert als zweites und drittes Traktandum zwei Vorstösse zum Klimawandel (siehe Meldung unten von 10:22 Uhr). Das Klimakollektiv Ostschweiz ruft jetzt Aktivistinnen und Aktivisten dazu auf, sich vor dem Sitzungsbeginn um 16 Uhr vor dem Waaghaus zu versammeln und die Parlamentsmitglieder zu begrüssen.

Das St.Galler Stadtparlament tagt am Dienstag, ab 16 Uhr, im ersten Stock des Waaghauses. (Bild: Thomas Hary - 20. November 2018)


Das St.Galler Stadtparlament tagt am Dienstag, ab 16 Uhr, im ersten Stock des Waaghauses. (Bild: Thomas Hary - 20. November 2018)

Dem Klimakollektiv geht es darum, die von ihm geforderte Ausrufung des Klimanotstands auch in der Stadt St.Gallen zu erreichen. Der Stadtrat hatte dies in der Antwort auf die am Dienstag traktandierte Interpellation abgelehnt. Er wolle nicht Symbolhandlungen, sondern Taten sprechen lassen, begründete die Stadtregierung den Entscheid. Das Klimakollektiv Ostschweiz hofft jetzt, mit einem möglichst grossen Aufmarsch «die Regierung doch noch zu einem Umdenken zu bewegen».

Montag, 20. Mai - 19:29 Uhr

Bei schönem Wetter herrscht regelmässig Parkplatz-Notstand auf Peter und Paul

(vre) Der vergangene Sonntag war zwar nicht übermässig schön, für ein Verkehrschaos auf Peter und Paul hat’s aber immerhin gereicht: Am Sonntagnachmittag parkierten auf der Zufahrtsstrasse zum Wildpark übermässig viele Autos. Für Fussgängerinnen und Fussgänger war stellenweise fast kein Durchkommen mehr. Eine Patrouille der Stadtpolizei sei vor Ort gewesen und habe Falschparkierer auch gebüsst, schildert ein Leserreporter seine Eindrücke.

Ein Teil der Blechlawine vom Sonntagnachmittag auf Peter und Paul. (Bild: Raphael Rohner - 19. Mai 2019)

Ein Teil der Blechlawine vom Sonntagnachmittag auf Peter und Paul. (Bild: Raphael Rohner - 19. Mai 2019)

Die Situation auf Peter und Paul sei der Stadtpolizei bekannt. Ihre Patrouillen seien daher auch dafür «sensibilisiert, dort Kontrollen durchzuführen», sagt Polizeisprecher Dionys Widmer auf die Zustände vom Sonntag angesprochen. Die Stadtpolizei sei gezwungen einzugreifen, weil teils auf dem Trottoir parkiert werde, wodurch Fussgänger auf die Strasse ausweichen müssten, was gefährlich sei. Auch müsse die Zufahrt von Rettungsfahrzeugen zum Wildpark und all seinen Gebäuden gewährleistet sein; Verzögerungen bei einem Einsatz von Sanität oder Feuerwehr könnten gravierende Folgen haben.

Auf Peter und Paul, so sagt Dionys Widmer, sei klar signalisiert, wo man parkieren dürfe und wo nicht. Bei der Zufahrt in Rotmonten gebe es zudem Hinweistafeln, die darauf aufmerksam machten, dass die Parkplatzzahl beim Wildpark beschränkt sei. Viele beachteten weder die Info-Tafeln noch die Parkverbote. Deshalb büsse die Polizei. An speziell chaotischen Tagen wurden schon bis zu zwei Dutzend Bussenzettel ausgestellt, weil alles «zuparkiert» war.

Montag, 20. Mai - 18:35 Uhr

Frauenstreik vom 14. Juni: Was für gesellschaftliche Folgen darf man von einer solchen Aktion erwarten?

Einen Vorgeschmack auf den Frauenstreiktag vom Juni gab's an der Kundgebung zum Tag der Arbeit in St.Gallen. (Bild: Urs Bucher - 1. Mai 2019)

Einen Vorgeschmack auf den Frauenstreiktag vom Juni gab's an der Kundgebung zum Tag der Arbeit in St.Gallen. (Bild: Urs Bucher - 1. Mai 2019)

Am 14. Juni wollen Frauen schweizweit wieder für die Gleichstellung streiken. Die Erfreuliche Universität im Palace geht diesen Dienstag, 20.15 Uhr, den Wurzeln dieser Streikbewegung nach. Historikerin Elisabeth Joris blickt am Vortrags- und Diskussionsabend auf den ersten Frauenstreik von 1991 zurück und schlägt den Bogen zu heute: Wie kam es vor 28 Jahren zum Frauenstreik? Was hat er bewirkt? Woher kommt der Schub für den bevorstehenden Frauenstreik? Und wie hoch dürfen die Erwartungen sein, dass er gesellschaftlich etwas auslöst?

Montag, 20. Mai - 16:38 Uhr

Das Schulhaus Buchwald feiert seinen Hundertsten mit 100 Stunden Jubiläumsprogramm

(sk/vre) Seit 1919 gehen Primarschulkinder im Schulhaus Buchwald ein und aus. Das Quartier wurde damals vor allem von Italienerinnen und Italiernern bewohnt; es hiess darum im Volksmund «Klein-Venedig». Das Schulhaus steht am Rande des Buchwaldparks. Die in mehreren Etappen zum Schulhaus umgebaute ehemlaige Fabrik wurde im Sommer 2013 aussen renoviert. Neben einem Kindergarten und der 1. bis 6. Klasse beherbergt das Schulhaus Buchwald heute auch die Tagesbetreuung.

Das Buchwald-Schulhaus feiert ab Mittwoch sein 100-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsfest vom Samstag, ab 14 Uhr, ist öffentlich. (Bild: PD)

Das Buchwald-Schulhaus feiert ab Mittwoch sein 100-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsfest vom Samstag, ab 14 Uhr, ist öffentlich. (Bild: PD)

Von Mittwoch bis Samstag feiert das Schulhaus Buchwald sein 100-jähriges Bestehen. Geplant ist ein Jubelprogramm mit 100 Stunden Gestalten, Spielen, Musizieren, Tanzen, Staunen, Essen, Trinken und Feiern. Am Freitagabend sind alle Ehemaligen zum Vorbeischauen eingeladen. Das Jubiläumsfest vom Samstag, ab 14 Uhr, ist öffentlich. Das Team des Schulhauses freut sich gemäss Mittelung auf viele Besucherinnen und Besucher.

Zum Festprogramm des Buchwald-Schulhauses

Montag, 20. Mai - 16:10 Uhr

Dreimal Standing Ovations fürs Singspiel «Petrus und Paulus» in Rotmonten

(pd/vre) Einen Grosserfolg hat am Wochenende in Rotmonten das von der katholischen Pfarrei zum 50-Jahr-Jubiläum der Kirche St.Peter und Paul selber produzierte Singspiel «Petrus und Paulus» gefeiert. Dreimal sei die Kirche mit je 450 Zuschauerinnen und Zuschauern gefüllt gewesen, heisst es in einer Mitteilung. Das einem Musical ähnelnde Singspiel sei vom Publikum aller drei Aufführungen mit Standing Ovations gefeiert worden.

Kinder und Jugendliche spielen in der katholischen Kirche Rotmonten Episoden aus dem Leben der Apostel Petrus und Paulus nach. (Bild: PD)

Kinder und Jugendliche spielen in der katholischen Kirche Rotmonten Episoden aus dem Leben der Apostel Petrus und Paulus nach. (Bild: PD)

Im Singspiel erwachte die Geschichte der namengebenden Apostel neu zum Leben. Petrus und Paulus blickten zurück und fragten sich, was ihnen wichtig war. Episoden aus ihrem Leben werden von einer Kinder-Theatergruppe dargestellt. Das Stück wollte zur Auseinandersetzung etwa mit den Fragen einladen, wonach wir im Leben suchen oder wie wir glücklich werden.

Neben den Laiendarstellern – 14 Kindern und zwei Erwachsenen – wirkten im Rotmöntler Singspiel ein Kinder- und Erwachsenenchor sowie Instrumentalisten mit. Das Drehbuch stammt von Pfarreileiterin Vreni Ammann, Musik und Lieder hat Kirchenmusikerin Maja Bösch komponiert. Regie führte Christian Hettkamp vom Schauspielensemble des Theaters St.Gallen. Insgesamt engagierten sich über 120 Personen vor und hinter den Kulissen fürs Singspiel «Petrus und Paulus».

Montag, 20. Mai - 13:33 Uhr

Erste Wasserstoff-Tankstelle der Region St.Gallen soll noch dieses Jahr eröffnet werden

Die erste öffentliche Wasserstoff-Tankstelle der Schweiz wurde am 4. November 2016 in Hunzenschwil AG eröffnet. Bald soll auch St.Gallen so eine Zapfsäule erhalten. (Bild: Alexandra Wey/KEY - 4. November 2016)

Die erste öffentliche Wasserstoff-Tankstelle der Schweiz wurde am 4. November 2016 in Hunzenschwil AG eröffnet. Bald soll auch St.Gallen so eine Zapfsäule erhalten. (Bild: Alexandra Wey/KEY - 4. November 2016)

(vre) Noch in diesem Jahr soll in der Stadt St.Gallen eine erste Zapfsäule für Wasserstoff eröffnet werden. Die Osterwalder AG plane diesen Schritt an ihrem Standort an der Oberstrasse, heisst es in der aktuellen Ausgabe des Informationsblatts der Gemeinde Wittenbach. Am 25. Mai, dem Wittenbacher Energietag, wird auf dem Areal der Meister Stahlbau AG an der Hofenstrasse 22 in Wittenbach auch ein mit Wasserstoff angetriebenes Personenauto präsentiert. Dieser «Honda Mirai» wird für Probefahrten zur Verfügung stehen.

Hauptgeschäft der Osterwalder St.Gallen AG bleibt der Handel mit fossilen Brennstoffen. Wie das Unternehmen auf den Trend hin zu erneuerbaren Energieträgern reagiert, hat dessen CEO, Thomas Osterwalder, im Februar dem «St.Galler Tagblatt» erklärt: «Wir befassen uns intensiv mit dem Thema Wasserstoff.» Dies, weil man in dieser Technologie eine Ergänzung zu fossilen Energieträgern sehe. «Wir werden unser Tankstellennetz mit Wasserstoff-Zapfsäulen ergänzen und ausbauen», kündigte Thomas Osterwalder bereits damals an.

Montag, 20. Mai - 11:22 Uhr

Mit Alkohol und Drogen am Steuer

(stapo/vre) Am Sonntagabend hat die Stadtpolizei St.Gallen an der Wassergasse einen 24-jährigen Autolenker aus dem Verkehr gezogen. Der junge Mann war gegen 22 Uhr aufgefallen, weil er das Durchfahrtsverbot am Gallusplatz missachtet hatte. Die Polizei hielt ihn daher an der Wassergasse an.

Polizisten bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle. (Symboldbild: Stadtpolizei St.Gallen)

Polizisten bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle. (Symboldbild: Stadtpolizei St.Gallen)

Bei der Kontrolle roch es im Auto nach Alkohol. Der 24-Jähriger gab zu, Alkohol sowie Kokain und Marihuana konsumiert zu haben, bevor er sich ins Auto gesetzt hatte. Die Polizei fand in seiner Jacke je 1,2 Gramm Kokain und Marihuana. Ein kleineres Problem dürfte für ihn jetzt sein, dass er auch den Sicherheitsgurt nicht getragen hatte.

Der 24-jährige Autofahrer musste in der Folge eine Blut- und Urinprobe abgeben. Der Fahrausweis wurde ihm an Ort und Stelle entzogen. Und zum Dritten wurde der Mann gemäss Polizeimeldung vom Montag angezeigt.

Montag, 20. Mai - 10:22 Uhr

Am Dienstag im Parlament: Ein Sachgeschäft und 16 Vorstösse - unter anderem zum Klimawandel

(vre) Am Dienstag, ab 16 Uhr, tagt das St.Galler Stadtparlament im Waaghaussaal. Auf der Traktandenliste figurieren ein Sachgeschäft (nämlich ein Baubeitrag ans Wohn- und Pflegehaus Wienerberg) und nicht weniger als 16 Vorstösse zu den verschiedensten Themen.

Kundgebung für griffigere Massnahmen gegen den Klimawandel in St.Gallen: Die regelmässigen Demos haben die Klimaerwärmung auch in der Stadtpolitik neue Aktualität verliehen. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 18. März 2019)

Kundgebung für griffigere Massnahmen gegen den Klimawandel in St.Gallen: Die regelmässigen Demos haben die Klimaerwärmung auch in der Stadtpolitik neue Aktualität verliehen. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 18. März 2019)

Zwei dieser Vorstösse dürften gleich zu Beginn der Sitzung eine längere Debatte auslösen, nämlich eine Motion Jürg Brunner (SVP)/Clemens Müller (Grüne). Die beiden verlangen damit ein städtisches Konzept mit konkreten Massnahmen gegen den Klimawandel. Der Stadtrat will den Vorstoss in ein weniger verbindliches Postulat umwandeln, damit er über das Thema Bericht erstatten kann.

Zu reden geben wird auch die stadträtliche Antwort auf die Interpellation «Wie reagiert die Stadt St.Gallen auf die Klimastreiks?»; sie wurde von sieben Parlamentsmitgliedern von SP, Juso, PFG, Grünen, Jungen Grünen, Grünliberalen und CVP eingereicht. Ein Thema der Debatte wird sicher die Weigerung des Stadtrates sein, den Klimanotstand auszurufen.

Sonntag, 19. Mai - 19:33 Uhr

Nach Kollision weitergefahren: Stadtpolizei St.Gallen sucht jetzt nach Zeugen

(stapo/vre) Am Freitag, kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Verzweigung Teufener- und Demutstrasse im Riethüsli zu einem frontal-seitlichen Zusammenstoss zwischen einem Personenauto und einem weissen Lieferwagen gekommen. Nach dem Zwischenfall setzte der Lenker des Lieferwagens mit angehängter Ladebrücke seine Fahrt Richtung Teufen fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern.

Die Unfallstelle vom Freitagabend im Riethüsli ob St.Gallen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 17. Mai 2019)

Die Unfallstelle vom Freitagabend im Riethüsli ob St.Gallen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 17. Mai 2019)

Aufgrund von ersten Ermittlungen nimmt die Stadtpolizei St.Gallen gemäss Mitteilung vom Sonntag an, dass es sich beim Lieferwagen um einen «Renault Master» gehandelt hat. Sie sucht jetzt unter Telefon 071'224'60'00 Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrzeug machen können.

Sonntag, 19. Mai - 19:16 Uhr

Internationaler Museumstag in St.Gallen: Sonderprogramme zogen viel Publikum an

(vre) Am Sonntag war internationaler Museumstag. Traditionellerweise beteiligten sich daran auch die Museen in der Stadt St.Gallen - einerseits mit Gratiseintritt, anderseits mit Sonderprogrammen zu den laufenden Ausstellungen. Der Anlass war, wie ein Augenschein vom Nachmittag in verschiedenen Häusern zeigte, ein voller Erfolg.

Am Sonntagnachmittag vor dem Historischen und Völkerkundemuseum: Das grosse Mühlespiel, das Büchsenwerfen, eine Übungslektion des Indianerspiels La Crosse und eine Gartenbeiz zogen das Publikum nicht nur ins, sondern auch vors Museum. (Bilder: Reto Voneschen - 19. Mai 2019)Am Sonntagnachmittag vor dem Historischen und Völkerkundemuseum: Das grosse Mühlespiel, das Büchsenwerfen, eine Übungslektion des Indianerspiels La Crosse und eine Gartenbeiz zogen das Publikum nicht nur ins, sondern auch vors Museum. (Bilder: Reto Voneschen - 19. Mai 2019)
Führung im Textilmuseum: Die stimmungsvolle und sehr sorgfältig gestaltete Ausstellung mit Kostümen aus 100 Jahren Circus Knie zog ebenfalls viele grosse und kleine Besucherinnen und Besucher in ihren Bann.Führung im Textilmuseum: Die stimmungsvolle und sehr sorgfältig gestaltete Ausstellung mit Kostümen aus 100 Jahren Circus Knie zog ebenfalls viele grosse und kleine Besucherinnen und Besucher in ihren Bann.
Vor dem Kunstmuseum: Das milde Wetter und Musikeinlagen liessen Besucherinnen und Besucher auch hier vor dem Museum verweilen.Vor dem Kunstmuseum: Das milde Wetter und Musikeinlagen liessen Besucherinnen und Besucher auch hier vor dem Museum verweilen.
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Stimmungsvoller internationaler Museumstag in St.Gallen

Daniel Studer, Direktor des Historischen und Völkerkundemuseums, zeigte sich gegen 15.30 Uhr begeistert vom Verlauf des Tages. Es seien Hunderte von Besucherinnen und Besuchern gekommen, darunter auch viele Familien mit Kindern. Für sein Museum habe sich der Zusatzaufwand auf jeden Fall gelohnt. Ähnlich tönte es bei anderen Verantwortlichen.

Neben den teils sehr attraktiven, an die Museumsnacht erinnernden Zusatzaktivitäten für gross und klein war wohl das Wetter ein wichtiger Grund für den Publikumserfolg. Daniel Studer: «Es war für unseren Zweck ideal: nicht zu schön, aber auch nicht zu schlecht. Es war genau richtig für einen Museumsbesuch.»

Sonntag, 19. Mai - 18:23 Uhr

Pferdesport mitten in der Stadt: Voltigier-Wettkampf in der St.Galler Reithalle

(vre) Manchmal vergisst man es: Die Stadt St.Gallen ist auch eine Hochburg des Voltigier-Sports. Regelmässig trainieren die Aktiven der Voltige-Gruppe des Reitclubs St.Gallen in der Reithalle auf der Kreuzbleiche. Und regelmässig sind diese Aktiven auch an Wettkämpfen erfolgreich.

Ein Voltigierpferd wird am Sonntagnachmittag von seinen beiden jungen Betreuerinnen am Rand der Kreuzbleiche bewegt. (Bild: Reto Voneschen - 19. Mai 2019)

Ein Voltigierpferd wird am Sonntagnachmittag von seinen beiden jungen Betreuerinnen am Rand der Kreuzbleiche bewegt. (Bild: Reto Voneschen - 19. Mai 2019)

Dieses Wochenende wurden alle, die auf der Kreuzbleiche unterwegs waren, auf eindrückliche Art und Weise auf diese pferdesportlichen Aktivitäten, von denen die Öffentlichkeit sonst wenig mitbekommt, aufmerksam gemacht: Am Ostrand der Kreuzbleiche wimmelte es zeitweise richtiggehend von Pferden. Und das sind nun nicht wirklich Tiere, denen man heute mitten in der Stadt jeden Tag begegnet.

Die Voltige-Gruppe des RC St.Gallen führte am Samstag und Sonntag ihren jährlichen Wettkampf durch. Teams und Einzelwettkämpferinnen aus der ganzen Schweiz nahmen daran in acht Kategorien teil. Und zwischen den Auftritten machten Pferde am Rand der Kreuzbleiche Pause oder wurden dort auf ihren nächsten Einsatz vorbereitet.

Sonntag, 19. Mai - 13:48 Uhr

Steuer-AHV-Deal und Waffenrecht in der Stadt St.Gallen klar angenommen

(sk/vre) In der Stadt St.Gallen sind die beiden eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom Sonntag gemäss dem kantonalen und dem nationalen Trend entschieden worden. Beim Steuer-AHV-Deal wie bei der Revision des Waffenrechts gibt's zwei sehr klare Ja. Die Stimmbeteiligung lag bei beiden Vorlagen bei 43,6 Prozent.

Resultat Stadt St.Gallen zum Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF):
Ja - 13'513
Nein - 5'439
Leer - 439
Ungültig - 3

Resultat Stadt St.Gallen zum Bundesbeschluss über die Übernahme der Änderungen der EU-Waffenrichtlinie (Weiterentwicklung des Schengen):
Ja - 15'236
Nein - 3'999
Leer- 158
Ungültig -1

Sonntag, 19. Mai - 13:33 Uhr

Ständeratsersatzwahl in der Stadt St.Gallen: Würth nur 384 Stimmen vor Vincenz

(sk/vre) Ein sehr knappes Rennen zwischen dem CVP-Kandidaten und der FDP-Kandidatin gibt’s bei den Ersatzwahlen für den Ständeratssitz von Karin Keller-Sutter in der Stadt St.Gallen. Auf CVP-Regierungsrat Beni Würth (Rapperswil-Jona) entfallen im zweiten Wahlgang am meisten, nämlich 7'425 Stimmen. Auf Platz zwei liegt FDP-Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher (Abtwil) mit 7'041 Stimmen. Der Abstand zwischen den beiden ist also hauchdünn.

CVP-Regierungsrat Beni Würth (rechts) und FDP-Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher beim ersten Wahlgang vom 10. März im Pfalzkeller. Die beiden liefern sich in der Stadt St.Gallen auch diesen Sonntag beim zweiten Wahlgang ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. (Bild: Michel Canonica - 10. März 2019)

CVP-Regierungsrat Beni Würth (rechts) und FDP-Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher beim ersten Wahlgang vom 10. März im Pfalzkeller. Die beiden liefern sich in der Stadt St.Gallen auch diesen Sonntag beim zweiten Wahlgang ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. (Bild: Michel Canonica - 10. März 2019)

Gegenüber den beiden Favoriten weit abgeschlagen sind in der Kantonshauptstadt SVP-Nationalrat Mike Egger (Berneck) mit 1'881 Stimmen und der Parteifreie Andreas Graf (Steinach) mit 1'522 Stimmen. Auf verschiedene Personen entfallen 120 Stimmen. Die Wahlbeteiligung in der Stadt liegt bei 45,1 Prozent. Total sind für den zweiten Wahlgang der Ständeratsersatzwahl in der Stadt St.Gallen 18'436 Wahlzettel eingegangen. Davon sind 408 leer und 39 ungültig.

Sonntag, 19. Mai - 12:44 Uhr

Stadtpolizei kontrolliert Autofahrer: Acht Lenker angezeigt, acht Ordnungsbussen verteilt

(stapo/vre) In der Nacht auf Sonntag hat die Stadtpolizei St.Gallen an diversen Standorten auf Stadtgebiet koordinierte Verkehrskontrollen durchgeführt. Acht Autofahrer wurden dabei angezeigt. Weiter wurden acht Ordnungsbussen ausgestellt.

Polizeikontrolle auf dem Oberen Graben. (Symbolbild: Urs Bucher - 18. Juni 2018)

Polizeikontrolle auf dem Oberen Graben. (Symbolbild: Urs Bucher - 18. Juni 2018)

Sechs Personen wurden verzeigt, weil sie in nicht fahrfähigem Zustand in ihrem Auto sassen. Ein Lenker versuchte, sich der Kontrolle durch Wenden seines Autos und Flucht zu entziehen. Bei zwei weiteren Fahrzeugen stellte die Polizei eine technische Abänderung, ein missbräuchlich verwendetes Kontrollschild sowie Reifen mit ungenügender Profiltiefe fest.

Die acht Ordnungsbussen wurden unter anderem wegen Nichttragen der Sicherheitsgurte, Fahren ohne Licht oder Nichtmitführen des Führerausweises ausgestellt.

Sonntag, 19. Mai - 10:15 Uhr

Auswärtsspiel des SC Brühl beim FC Bavois endet 0:0: Trotz hochkarätiger Chancen kein Tor

(pd/vre) Nachdem der Ligaerhalt dank des 5:2-Heimsiegs vor einer Woche gesichert werden konnte, setzte Brühls Trainer Heris Stefanachi beim Auswärtsspiel gegen den FC Bavois vom Samstag auf die Jugend. Vier Spieler unter 20 Jahren spielten vom Start weg und zwei weitere wurden im Laufe des Spiels eingewechselt.

Beim Auswärtsspiel gegen den FC Bavois musste sich der SC Brühl keineswegs verstecken: Vor allem in der zweiten Halbzeit machten seine Spiele viel Druck aufs Tor der Platzherren. Dass die Kronen keine der vielen guten Chancen nutzen konnten, hatte auch mit Pech zu tun. (Bild: PD - 18. Mai 2019)

Beim Auswärtsspiel gegen den FC Bavois musste sich der SC Brühl keineswegs verstecken: Vor allem in der zweiten Halbzeit machten seine Spiele viel Druck aufs Tor der Platzherren. Dass die Kronen keine der vielen guten Chancen nutzen konnten, hatte auch mit Pech zu tun. (Bild: PD - 18. Mai 2019)

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit stand es zur Pause 0:0. In der zweiten Hälfte stellten sich die Brühler gemäss Matchbericht von Henri Seitter besser auf den zweikampfstarken Gegner ein. Zunehmend verlagerte sich das Spiel in die Platzhälfte von Bavois. Dessen Torhüter Enrico Romin bewahrte sein Team mit herrlichen Paraden vor einem Rückstand. In der 57. Minute hielt er einen Penalty von Nico Abegglen.

Die Kronen liessen sich nicht entmutigen und drückten weiter auf das Führungstor. In der 78. Minute spielte Demian Titaro den Torhüter aus, traf aber doch nur den Pfosten. In der Nachspielzeit verpassten die Gäste nochmals drei Chancen. Diesmal fehlte es bei Brühl einzig an der kaltblütigen Chancenauswertung. Die jungen Spieler glänzten mit guten, der 18-jährige Filip Degen gar mit einer reifen, fehlerlosen Leistung.

Sonntag, 19. Mai - 8:00 Uhr

Noch bis 12 Uhr kann in der Stadt St.Gallen gewählt und abgestimmt werden

(red/vre) Heute ist Wahl- und Abstimmungssonntag. Nebst zwei nationalen Vorlagen wird der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Karin Keller-Sutter im Ständerat gesucht. Im St.Galler Rathaus können die Stimm- und Wahlzettel noch bis 12 Uhr abgegeben werden.

Dies zum einen von 10 bis 12 Uhr nach alter Väter Sitte direkt in die Urne. Daneben ist die Stimmabgabe aber auch im Briefkasten links neben dem Haupteingang ins Rathaus möglich. Er wird letztmals exakt um 12 Uhr geleert. Städtische Resultate sollten dann bis etwa 14 Uhr im Anschlagkasten am Rathaus oder im Internetauftritt der Stadt einsehbar sein.

Freitag, 17. Mai - 17:04 Uhr

Dieser Mann hat einen Vogel

(red) Ein «Tagblatt»-Leser hat im Bus heute diesen Falken entdeckt. Nachfragen haben ergeben, dass der Falkner mit seiner «Bianca» heute auf Schulbesuch im Hof in Winkeln war. Danke für dieses Leserfoto.

Ein Mann mit seinem Vogel im Statbus. Damit man einen Falken halten, geschweige den mitführen darf, braucht es spezielle Bewilligungen, die in diesem Fall natürlich vorliegen. (Bild: Leserreporter)

Ein Mann mit seinem Vogel im Statbus. Damit man einen Falken halten, geschweige den mitführen darf, braucht es spezielle Bewilligungen, die in diesem Fall natürlich vorliegen. (Bild: Leserreporter)

Freitag, 17. Mai - 9:31 Uhr

Sicherheitslinie überfahren und fast mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestossen

In der Strassenbaustelle vor dem Parkhaus UG25 ist es am Donnerstag, etwa um 11 Uhr, zu einem gefährlichen Zwischenfall mit zwei Autos gekommen. Dabei überfuhr eine 66-Jährige, die mit ihrem grauen Peugot stadtauswärts unterwegs war, die Sicherheitslinie und rammte um ein Haar ein entgegenkommendes blaues Auto. Nur mit Glück kam es nicht zu einer Frontalkollision.

Vor dem künftigen Parkhaus UG25 sind seit einigen Wochen Strassenbauarbeiten im Gang. Die Verkehrsführung verändert sich dadurch immer wieder. (Bild: Benjamin Manser - 26. April 2019)

Vor dem künftigen Parkhaus UG25 sind seit einigen Wochen Strassenbauarbeiten im Gang. Die Verkehrsführung verändert sich dadurch immer wieder. (Bild: Benjamin Manser - 26. April 2019)

Die Stadtpolizei St.Gallen sucht jetzt Personen, die den Vorfall beobachtet haben und Angaben dazu machen können. Insbesondere ruft sie die Lenkerin oder den Lenker des blauen Fahrzeugs auf, sich unter Telefon 071'224'60'00 zu melden.

Freitag, 17. Mai - 9:09 Uhr

Sommerattraktion für Daheimgebliebene: 200 Meter die Teufener Strasse hinunter rutschen

Diesen Sommer macht die grosse Wasserrutsche von «Slide my City» zum vierten Mal in der Stadt St.Gallen Station. Am 27. und 28. Juli wird sie wieder auf der Teufener Strasse zwischen Oberstrasse und Baracca-Bar in Betrieb sein. Das 200 Meter lange, nasse Rutschvergnügen zog bei den drei ersten Durchführungen in St.Gallen Tausende an.

Der erste Auftritt der Rutschbahn «Slide my City» in St.Gallen. Gerutscht wird in diesem Jahr zum vierten Mal auf dem untersten Abschnitt der Teufener Strasse. Der Verkehr wird umgeleitet. (Bild: Michel Canonica - 31. Juli 2016)

Der erste Auftritt der Rutschbahn «Slide my City» in St.Gallen. Gerutscht wird in diesem Jahr zum vierten Mal auf dem untersten Abschnitt der Teufener Strasse. Der Verkehr wird umgeleitet. (Bild: Michel Canonica - 31. Juli 2016)

Bereits jetzt sind Tickets für die Riesenrutsche im Internet buchbar; wer dies früh tut, kommt in den Genuss von Preisnachlässen. Eine Rutschpartie kostet je nach Kategorie zwischen vier und 20 Franken. Dazu kommt die Miete eines Schwimmreifens für zehn Franken.

Zum diesjährigen Auftritt von Slide my City in St.Gallen

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