ST.GALLER STADT-TICKER
News aus Stadt und Region 7. bis 19. August 2022

Was passiert gerade in der Stadt St.Gallen und in ihrer Umgebung? Im Ticker finden Sie aktuelle News aus St.Gallen und den umliegenden Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der Schlagzeilen macht: Hier finden Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus St.Gallen.

Redaktion
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Viel Regen und Bier: Stadtpräsidentin Maria Pappa eröffnet das 18. St.Galler Fest

Drei Jahre lang mussten die St.Gallerinnen und St.Galler auf ihr grosses Fest warten, nun ist es endlich wieder so weit: Mit dem traditionellen Fassanstich auf dem Gallusplatz fiel um 19 Uhr der Startschuss für das 18. St.Galler Fest. Dieses Jahr wurde Stadtpräsidentin Maria Pappa die Ehre zuteil – sie sprang für Stadtratskollegin Sonja Lüthi ein, die noch im Mutterschaftsurlaub weilt.

Drei Jahre lang mussten die St.Gallerinnen und St.Galler auf ihr grosses Fest warten, nun ist es endlich wieder so weit: Mit dem traditionellen Fassanstich auf dem Gallusplatz fiel um 19 Uhr der Startschuss für das 18. St.Galler Fest. Dieses Jahr wurde Stadtpräsidentin Maria Pappa die Ehre zuteil – sie sprang für Stadtratskollegin Sonja Lüthi ein, die noch im Mutterschaftsurlaub weilt.

Michel Canonica

Mathias Gabathuler am Cricket-Turnier

St.Gallen hat sich im Cricket in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Nicht nur sportlich – der St.Gallen Cricket Club wurde im Jahr 2018 Schweizer Meister –, sondern vor allem auch als Organisator von Cricketturnieren. Das Gründenmoos wird innerhalb der Szene gar «als schönstes Cricket-Stadion der Schweiz» gehandelt.

Vergangenes Wochenende fanden schliesslich die international äusserst beliebten «SwissT20» Turniere statt. Bei der internationalen Reichweite des Events liess sich sodenn auch Stadtrat Mathias Gabathuler blicken – und zwar im indischen Tenue. Das indische Team hat's gefreut, wie «SwissT10» auf Instagram und Facebook teilten. (aye)

Badesaison endet – Bauphase beginnt

Das Hauptgebäude des Freibads Rotmonten soll wieder auf den alten Stand gebracht werden.

Das Hauptgebäude des Freibads Rotmonten soll wieder auf den alten Stand gebracht werden.

Bild: PD

Wie die Stadt am Freitagmorgen mitteilt, wird das Hauptgebäude des Freibads Rotmonten zwischen September 2022 und Mai 2023 saniert. Dabei hat sich die Stadt zum Ziel gesetzt, dass das Gebäude weitgehend nach dem Ursprungszustand – dem ursprünglichen Entwurf der Architekten Ernst Hänny und Ernest Brantschen aus dem Jahr 1951 – rekonstruiert wird. Das Projekt in Angriff nehmen die Architekten Geisser Streule Inhelder aus St.Gallen.

Der Baustart erfolgt unmittelbar nach Ende der Freibadsaison am 12. September. Die Sanierung soll pünktlich auf die nächste Sommersaison fertiggestellt werden. Während der Bauarbeiten erfolgt die Zufahrt über die Waldgutstrasse. Daher wird der Fussweg zum Bad via Waldgutstrasse teilweise erschwert nutzbar sein. Die Kosten dafür belaufen sich gemäss der Stadt auf  1’602’000 Franken und wurde in der Sitzung am 23. März 2021 durch das Stadtparlament beschlossen. (pd/aye)

Um 19 Uhr geht's mit dem Fassanstich los

Mit dem traditionellen Fassanstich fällt am heutigen Freitagabend um 19 Uhr der Startschuss für das St.Galler Fest. Stadtpräsidentin Maria Pappa wird die Ehre zuteil, da Stadträtin Sonja Lüthi noch im Mutterschaftsurlaub weilt.

Der grosse Regen sollte dieses Wochenende ausbleiben. Am Freitagabend könnte es gemäss Wettervorhersagen zwar noch etwas nass werden. Am Samstag jedoch sollte es gemäss Meteoschweiz trocken bleiben. An beiden Tagen erreichen die Temperaturen maximal 20 Grad Celsius.

Die St.Galler Innenstadt am Stadtfest 2016.

Die St.Galler Innenstadt am Stadtfest 2016.

Bild: Poleposition.at / D. Mathis

Nicht nur am Abend ist am Fest für Unterhaltung gesorgt. Untertags ist beispielsweise der FC St.Gallen auf dem Gallusplatz vertreten. Ausserdem lädt die IG Sport am Samstag zwischen 11 und 14 Uhr zum Kinder-Orientierungslauf. Auch der ASA-Service lanciert ein spezielles Angebot für Kinder zwischen 11 und 17 Uhr auf dem Gallusplatz, während gleichzeitig auf der Vadianbühne Sportvereine Einblick in ihr Hobby gewähren. Am Samstag schlägt auch die Stunde der Nachwuchskünstler und Nachwuchskünstlerinnen. Sie treten zwischen 11 und 16.30 Uhr auf der Sommerbühne auf. Und natürlich findet auch dieses Jahr der Jass-Cup mit Monika Fasnacht im Waaghaus statt. Die Standblattabgabe findet um 13 Uhr statt.

Die Stadtpolizei macht in einer Mitteilung darauf aufmerksam, dass es aufgrund des St.Galler Fests zu Änderungen bei den Märkten sowie Verkehrseinschränkungen kommt. Der Bauernmarkt findet in gewohntem Rahmen und zu den üblichen Zeiten am Freitag statt. Der Wochenmarkt vom Samstag limitiert sich hingegen auf die fixen, grünen Marktstände beim Marktplatz und der Rondelle.

Weiter schreibt die Stadtpolizei, dass sie während des Festes auf eine erhöhte Präsenz setzt und als Vorsichtsmassnahmen wiederum Strassen und Gassen durch Sperren blockiert werden. Zwischen Schibenertor und Brühltor ist ab Freitag, 12 Uhr, bis am Sonntagmorgen, 5 Uhr, der Individualverkehr gesperrt. Dasselbe gilt für den öffentlichen Verkehr und Taxis ab 17 Uhr am Freitag und ab 16 Uhr am Samstag bis jeweils zirka 5 Uhr morgens.

Weil mit einem hohen Verkehrsaufkommen gerechnet wird, empfiehlt die Stadtpolizei, den öffentlichen Verkehr zu nutzen. Parkplätze und Parkgaragen stehen lediglich ausserhalb des abgesperrten Gebietes zur Verfügung. (pd/arc)

Schottische Fussballfans nehmen den Gallusplatz ein

Sie sind nicht zu übersehen: Am Donnerstagnachmittag tummeln sich in der St.Galler Innenstadt zahlreiche Personen mit weinroten Fussball-Shirts. Es handelt sich um Anhänger und Anhängerinnen des schottischen Fussballklubs Heart of Midlothian aus Edinburgh. 

13 Bilder

Bild: Tobias Garcia

Das Team aus der schottischen Premiership trifft am Donnerstagabend im Hinspiel der Europa-League-Playoffs im St.Galler Kybunpark auf den FC Zürich. Sie haben richtig gelesen: Zürich. Der amtierende Schweizer Meister kann sein Heimspiel nicht im Letzigrund austragen. In diesem treten in den kommenden Tagen die Büetzer Buebe auf. Das Stadion muss deshalb entsprechend vorbereitet werden. 

Zu den schottischen Fans zählt auch Rhys. Er ist gerade unterwegs zum Gallusplatz, wo sich eine grössere Gruppe auf das Spiel einstimmt. Gemäss Dionys Widmer, Mediensprecher der St.Galler Stadtpolizei, versammeln sich im Verlaufe des Nachmittags 200 bis 300 schottische Fussballfans auf dem Platz.

Rhys sagt, dass er das erste Mal in der Schweiz sei. «Es ist schön hier, aber sehr teuer», gibt er bereitwillig Auskunft. Er sei bereits seit Dienstag in der Stadt. Er freut sich auf die Partie am Abend und zeigt sich siegessicher. «Wir gewinnen mit 2:0», lautet sein Tipp.

Kurt Cattaneo, der Inhaber der Vinothek am Gallusplatz, hat derweil alle Hände voll zu tun. Kaum hat er einen Tisch bedient oder einkassiert, steht bereits der nächste Fussballfan in seinem Lokal und möchte etwas bestellen; meistens Bier. Die schottischen Fans seien äusserst trinkfreudig, jedoch sehr friedlich, sagt Cattaneo und ergänzt: «Ich bin schon etwas überrascht.» 

Schottische Fans vor der Vinothek am Gallusplatz.

Schottische Fans vor der Vinothek am Gallusplatz.

Bild: Arcangelo Balsamo

Am frühen Nachmittag muss er den ersten Fan bereits vertrösten, dass es kein «Estrella Galicia» mehr gibt. Und auch alle Klosterbräu habe er schon verkauft. «Ich habe aber noch genügend weitere Biere da», versichert er, während die Fans vor der Vinothek Sprechchöre anstimmen. Der steigende Alkoholpegel führt auch dazu, dass die Gesänge im Verlaufe des Nachmittags immer lauter werden. Die Stimmung bleibt jedoch bis am frühen Abend sehr friedlich, sagt Dionys Widmer auf Anfrage.

Und im Anschluss an die Party räumen die schottischen Fans gar ihren Abfall selber auf und überlassen Gallus ein Souvenir, wie ein Tweet des schottischen Journalisten Mark Donaldson zeigt: 

Die Stadtpolizei sei auf die schottische Anhängerschaft vorbereitet gewesen und markierte Präsenz, führt Widmer weiter aus. Insgesamt seien gemäss Polizeisprecher etwa 1000 Schottinnen und Schotten für das Spiel gegen Zürich angereist.

Auf eine Gruppe schottischer Supporter trifft man am frühen Nachmittag auch im Aussenbereich des Restaurant Marktplatz. Auch sie sind nicht zu übersehen. Wie am Gallusplatz hängen auch hier weinrot-weisse Fahnen. Unter den Fans im «Markplätzli» befindet sich auch Chris. Er hat einen «Kübel» Schützengarten vor sich. Dieses sei besser als schottisches Bier, sagt er.

Auch im Aussenbereich des «Marktplätzli» dominiert am frühen Nachmittag die Farbkombination weinrot-weiss.

Auch im Aussenbereich des «Marktplätzli» dominiert am frühen Nachmittag die Farbkombination weinrot-weiss.

Bild: Arcangelo Balsamo

Im Gegensatz zu Rhys war Chris schon mehrfach in der Schweiz. «Aber das erste Mal wegen einem Fussballspiel», erzählt er. Nach seiner Einschätzung werden am Abend etwa 1500 Schottinnen und Schotten im Stadion sein. Sein Match-Tipp: 0:0. «Aber zu Hause gewinnen wir dann 2:0 und qualifizieren uns für die Europa-League-Gruppenphase.»

Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr, spätestens bis dann sollte in der St.Galler Innenstadt wieder Ruhe einkehren. (arc)

Betrunkener stürzt mit dem Velo und verletzt sich dabei

Auf der Töberstrasse ist es am Mittwochabend, kurz vor 17 Uhr, in Thal zu einem Selbstunfall mit einem Velo gekommen.

Der Velofahrer kam auf dieser Brücke in Thal zu Fall.

Der Velofahrer kam auf dieser Brücke in Thal zu Fall.

Bild: KAPO

Wie die St.Galler Kantonspolizei in der Mitteilung schreibt, fuhr 36-Jähriger mit seinem Velo von Rheineck Richtung Thal. Während seiner fahrt stürzte er auf einer Brücke, fiel zu Boden und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Beim Mann wurde eine Atemalkoholmessung durchgeführt. Diese fiel positiv aus. Die Staatsanwaltschaft ordnete gemäss Kantonspolizei eine Blutprobe an. (kapo/arc)

Mehrere zehntausend Franken Sachschaden nach Selbstunfall

Der 23-jährige Autofahrer war alkoholisiert.

Der 23-jährige Autofahrer war alkoholisiert.

Bild: Kapo SG

Am Donnerstag, kurz vor 2 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 23-Jähriger war mit seinem Auto in Richtung Winkeln unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen kam sein Auto ins Schleudern.

Dabei drehte sich das Fahrzeug und prallte frontal in die Mauer am rechten Strassenrand. Anschliessend wurde das Auto wieder auf die Fahrbahn gewiesen, wo es querstehend zum Stillstand kam. Laut Medienmitteilung der Kantonspolizei ergab die Atemalkoholmessung einen Wert von 0,66 mg/l (1,32 Promille). Dem 23-Jährigen wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken. (kapo/nat)

Der Unfall ereignete sich auf der Autobahn A1.

Der Unfall ereignete sich auf der Autobahn A1.

Bild: Kapo SG

Von St.Gallen nach Indonesien an die Olympiade

Zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie fand vom 7. bis 15. August in Yogyakarta, Indonesien, die 34. Internationale Informatik-Olympiade statt. Während zwei fünfstündigen Prüfungen mussten die Teilnehmenden Lösungen für knifflige Rätsel programmieren. 349 Jugendliche aus rund 90 Ländern waren dabei. Darunter auch Linus Lüchinger. Der Flawiler besucht die Kantonsschule am Burggraben und reiste mit drei weiteren Schweizern an.

Von links: Josia John (ZH), Lukas Münzel (BS), Elias Bauer (NW) und Linus Lüchinger (SG) vor der Tempelanlage Borbodur.

Von links: Josia John (ZH), Lukas Münzel (BS), Elias Bauer (NW) und Linus Lüchinger (SG) vor der Tempelanlage Borbodur.

Bild: Swiss Olympiad in Informatics

Es war nicht Lüchingers erste Teilnahme. Erst kürzlich holte der Schüler in Kroatien den dritten Platz an der Zentraleuropäische Informatik-Olympiade.

Zehn Olympiaden finden jedes Jahr statt: Workshops, Lager, Prüfungen sowie Wettbewerbe in Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. (pd)

Umgestaltung der Zürcher Strasse schreitet voran - Tempo 30 zählt bereits ab der Bushaltestelle Stahl

Seit Mai wird die Zürcher Strasse in der Lachen saniert. Waren zunächst vor allem Arbeiten im Bereich der alten Migros und weiter westwärts im Gange, rücken sie nun in Richtung Stadtzentrum.

Bei der Bushaltestelle Stahl stadtauswärts steht neuerdings eine Tempo-30-Tafel.

Bei der Bushaltestelle Stahl stadtauswärts steht neuerdings eine Tempo-30-Tafel.

Bild: Arcangelo Balsamo (17. August 2022)

Seit kurzem sind die Sanierungsarbeiten auch im Bereich der beiden Bushaltestellen Stahl wahrzunehmen. Und nicht nur die Absperrungen fallen ins Auge, neu steht auch eine Tempo-30-Tafel bei der Haltestelle, an welcher die Busse halten, die stadtauswärts fahren. Für Autofahrerinnen und Autofahrer ist dies eine Umstellung, müssen sie nun doch bereits früher das Tempo drosseln, wenn sie in Richtung Westen fahren.

Dass es manche Verkehrsteilnehmenden nicht so genau nehmen mit dem Tempolimit im Baustellenbereich, hat am vergangenen Freitag ein User im Stadtmelder moniert. Die Antwort der Stadt liess nicht lange auf sich warten. Sie antwortete dem User, dass die Stadtpolizei das Verhalten der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer durch eine Eingewöhnungszeit begründet. 

Ausserdem seien seit Ende Juli mehrere Verkehrskontrollen im Baustellenbereich durchgeführt worden, um die motorisierten Verkehrsteilnehmenden durch die sichtbare Polizeipräsenz auf die vorgeschriebene Geschwindigkeit zu sensibilisieren. In ihrer Antwort schreibt die Stadt weiter, dass dieses Vorgehen nun - Mitte August - endet und schon bald Geschwindigkeitskontrollen anstehen.

Wer also künftig mit seinem motorisierten Fahrzeug via Zürcher Strasse in den Westen der Stadt unterwegs ist, nimmt den Fuss lieber zu früh als zu spät vom Gas. (arc)

Tanzperformances in der Lokremise

Am Freitag, 19. August, feiert die Tanzproduktion «Zwei» Premiere in der Lokremise in St.Gallen. Weitere Aufführungen finden am Samstag, 20. August, und am Sonntag, 21. August, statt. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Im ersten Teil der Produktion werden die Einheiten Geist, Emotion und künstlerischer Ausdruck dargestellt.

Im ersten Teil der Produktion werden die Einheiten Geist, Emotion und künstlerischer Ausdruck dargestellt.

Bild: PD

Die Produktion ist angetrieben von der Malerei der Künstlerin Frida Kahlo. Die Mexikanerin zeigt in ihrer Malerei Verzweiflung, körperlichen und emotionalen Verfall sowie deren Verarbeitung. Die zweiteilige Performance von Nadika Mohn und Ariana Qizmolli thematisiert den lebenslangen Umgang mit der Tragik des Seins und die daraus gewonnene Einsicht.

Der erste Teil des Programms ist vom körperlichen Verfall und den Schicksalsschlägen von Kahlo inspiriert. Choreografiert wird er von Nadika Mohn. Die Einheiten Geist, Emotion und künstlerischer Ausdruck werden von je einem der Tänzerinnen respektive Tänzer dargestellt und durch deren individuelle Ausdrucksform geprägt.

Frida Kalohs Meisterwerk «The Two Fridas».

Frida Kalohs Meisterwerk «The Two Fridas».

Bild: Collection Museo De Arte Moderno/AP

Im zweiten Teil der Performance, der von Ariana Qizmolli choreografiert wird, geht es hingegen um die Erneuerung, den Neuanfang, das Wachstum und die Geduld, die in diesem Prozess immer wieder bewiesen werden muss. (pd/arc)

Solarkino erzielt Rekordergebnis

Der Verein Solarkino St.Gallen hat in dieser Saison erneut einen Zuschauerrekord verzeichnet. Wie der Verein mitteilt, genossen insgesamt fast 800 Besucherinnen und Besucher an sechs Augustabenden ein Film- und Rahmenprogramm jenseits des Mainstreams unter freiem Himmel.

Der Verein Solarkino St.Gallen hat seine Sommersaison am Samstag auf dem Areal Bach beendet.

Der Verein Solarkino St.Gallen hat seine Sommersaison am Samstag auf dem Areal Bach beendet.

Bild: Adriana Cardozo Photography

Die Solarkino-Saison wurde am 4. August auf dem Gallusplatz eröffnet und am 13. August auf dem Areal Bach in Zusammenarbeit mit Pro Velo St.Gallen beendet. Das Rahmenprogramm mit Musikern und Künstlern aus der Region wurde dieses Jahr neu mit einer Kleiderbörse von Swap St.Gallen am Eröffnungsabend ergänzt.

Nach der erfolgreichen Sommersaison in der Stadt St.Gallen lädt das Solarkino noch bis in den Oktober an weitere Orte ein: unter anderem nach Schwellbrunn, nach Rorschach oder nach Wil. (pd/arc)

Einblick in die Stadtnatur

Stadtgrün St.Gallen bietet diesen Monat mit zwei Veranstaltungen Einblick in die vielfältige Stadtnatur. In beiden Fällen ist keine Anmeldung nötig.

Am Dienstag, 23. August, findet ein gemütlicher Spaziergang statt. Treffpunkt ist um 19 Uhr beim Brunnen im St.Leonhardspark.

Am Dienstag, 23. August, findet ein gemütlicher Spaziergang statt. Treffpunkt ist um 19 Uhr beim Brunnen im St.Leonhardspark.

Bild: PD

Am Dienstag, 23. August, steht ein gemütlicher Spaziergang auf dem Programm. Auf dem Weg vom St.Leonhardspark bis zur Kreuzbleiche zeigt Adrian Stolz, Leiter Stadtgrün St.Gallen, den Teilnehmenden unter anderem die farbigen und insektenfreundlichen Blumenbeete. Ausserdem erklärt Stolz während des einstündigen Spaziergangs Hintergründe zu den Stadtbäumen, stellt neu erstelle Ruderalflächen mitten in der Stadt vor und nennt die Herausforderungen auf intensiv genutzten Sportrasen. Treffpunkt ist um 19 Uhr beim Brunnen im St.Leonhardspark.

Am zweiten Termin erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Lattich-Quartier Informationen zu Hochbeeten.

Am zweiten Termin erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Lattich-Quartier Informationen zu Hochbeeten.

Bild: PD

Der zweite Termin führt Interessierte am Freitag, 26. August, ins Lattich-Quartier beim Güterbahnhofareal. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr. Am Anlass zeigt Stadtgrün in Zusammenarbeit mit Heks verschiedene Aspekte rund ums Hochbeet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Überblick vom Aufbau eines Hochbeets über den Anbau von Gemüse bis zur Saatgewinnung. Zudem erzählen Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter der Hochbeete im Lattich von ihren Erfahrungen. Der Anlass endet um 17 Uhr.

Gärtnern auf kleinem Raum ist immer beliebter, besonders in der Stadt. Den Blumen auf dem Balkon beim Wachsen zusehen, das Ernten eines Salats aus dem Hochbeet oder das Pflücken einer frischen Erdbeere bereitet immer mehr Leuten Freude. (sk/arc)

Frau rutscht am Ufer des Wattbachs auf Steinen aus und zieht sich einen Beinbruch zu

Am Dienstag, kurz nach 16 Uhr, ist eine Frau beim Wattbach gestürzt und hat sich dabei Verletzungen zugezogen (siehe Ticker-Eintrag von gestern 16.50 Uhr).

Die Frau wurde von der Rettung St.Gallen ins Spital gebracht.

Die Frau wurde von der Rettung St.Gallen ins Spital gebracht.

Bild: STAPO

Wie die Stadtpolizei St.Gallen heute Mittwoch mitteilt, konnte die Frau wegen Stromleitungen doch nicht wie gestern geschrieben von der Rega geborgen werden. Stattdessen wurde die Berufsfeuerwehr St.Gallen beigezogen, welche die 45-Jährige mittels Tragbahre bergen konnte. Die Rettung brachte die Frau schliesslich ins Spital. 

Gemäss jetziger Erkenntnise war die Frau alleine am Wattbach unterwegs und ist auf den Steinen am Ufer des Bachs ausgerutscht. Dabei zog sie sich einen Beinbruch zu. Nach ihrem Sturz rief die Frau um Hilfe. Passanten hörten die Schreie der Frau und setzten den Notruf ab. (stapo/arc)

Medienforum der SRG Ostschweiz befasst sich mit Krisenzeiten

Am 8. Medienforum der SRG Ostschweiz diskutieren Luzia Tschirky, SRF-Korrespondentin, Daniel Vogler, Forschungsleiter Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög), und der St.Galler Ständerat Benedikt Würth (Die Mitte) unter der Leitung der SRF-Redaktorin Kathrin Alder über die Rolle der Schweizer Medien in Krisenzeiten. Die öffentliche Veranstaltung findet am Donnerstag, 1. September, um 19 Uhr im Pfalzkeller in St.Gallen statt. Der Anlass ist öffentlich; der Eintritt frei. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Seit Februar herrscht in Europa wieder Krieg. Schweizer Medien sind in der Berichterstattung häufig von Nachrichtenagenturen und externen Quellen abhängig.

Seit Februar herrscht in Europa wieder Krieg. Schweizer Medien sind in der Berichterstattung häufig von Nachrichtenagenturen und externen Quellen abhängig.

Bild: David Goldman/AP

Die Coronapandemie war für die Schweiz eine der grössten Krisen seit dem zweiten Weltkrieg. Und seit der Invasion der Ukraine durch Russland herrscht in Europa wieder Krieg. Medien übernehmen in solchen Krisen eine wichtige Orientierungsfunktion für die Bevölkerung, schreibt die SRG Ostschweiz. Sie informieren über die aktuellen Ereignisse, ordnen diese ein und weisen auf problematische Entwicklungen hin. Gerade während Krisenzeiten ist deshalb eine qualitative hochwertige Berichterstattung von hoher Bedeutung.

Das fög der Universität Zürich erforscht seit über zehn Jahren die Qualität von Schweizer Medien. Auch die Berichterstattung über die Coronapandemie und den Ukraine-Krieg hat das fög untersucht. Daniel Vogler präsentiert am Forum die wichtigsten Resultate aus den Studien. Die Untersuchungen zeigen, dass die hiesigen Medien insgesamt eine gute Leistung erbracht haben. Es wurden aber auch Problemzonen identifiziert, beispielsweise der einseitige Fokus auf medizinische Aspekte während der Pandemie und die hohe Abhängigkeit von Nachrichtenagenturen und externen Quellen in der Berichterstattung zum Ukraine-Krieg. (pd/arc)

Anmeldungen können bis am 25. August im Internet vorgenommen werden.

PHSG-Prorektor wechselt an die HSG

José Gomez verlässt die Pädagogische Hochschule St.Gallen (PHSG) und übernimmt an der Universität St.Gallen die Stelle «Akademische Leitung Lehrentwicklung». Das hat die PHSG am Mittwochmorgen in einem Communiqué bekanntgegeben.

Für José Gomez handelt es sich um eine Rückkehr. Er studierte und promovierte einst an der Universität St.Gallen.

Für José Gomez handelt es sich um eine Rückkehr. Er studierte und promovierte einst an der Universität St.Gallen.

Bild: Michel Canonica

Gomez ist seit dem Jahr 2018 Prorektor Weiterbildung und Dienstleistungen an der PHSG. Wie es in der Mitteilung heisst, ist insbesondere Gomez’ Einsatz für die IT-Bildungsoffensive des Kantons St.Gallen hervorzuheben.

José Gomez übernahm im Jahr 2018 das Prorektorat an der PHSG.

José Gomez übernahm im Jahr 2018 das Prorektorat an der PHSG.

Bild: PD

Vor seiner Tätigkeit an der PHSG hat Gomez an der Universität St.Gallen Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik studiert und promoviert. Danach war er mehrere Jahre an der damaligen Fachhochschule St.Gallen in verschiedenen Funktionen tätig. Unter anderem hat Gomez das fachbereichsübergreifende Zentrum für Hochschulbildung (ZHB) aufgebaut und geleitet.

Gomez war ausserdem Mitglied der Führungskommission des Fachbereichs Wirtschaft sowie der Weiterbildungsgeschäftsleitung und Dozent für Volkswirtschaftslehre. Die Hochschulleitung bedauert den Weggang von José Gomez und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. (pd/arc)

Bäderbus Dreilinden ist heute in Betrieb

Am heutigen Mittwoch ist der Bäderbus Dreilinden in Betrieb. Die Meteorologen und Meteorologinnen rechnen erst um zirka 20 Uhr mit leichtem Regen. Schülerinnen und Schüler können somit den ersten Mittwochnachmittag nach den Sommerferien in den Badis der Region geniessen. (arc)

Am ersten Mittwochnachmittag nach den Sommerferien locken die Temperaturen in die Badis der Region.

Am ersten Mittwochnachmittag nach den Sommerferien locken die Temperaturen in die Badis der Region.

Bild: Benjamin Manser

Lebensmittel und Gegenstände aus Restaurant gestohlen

An der Goldacherstrasse in Rorschacherberg ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant eingebrochen. Wie die St.Galler Kantonspolizei schreibt, soll sich der Einbruch zwischen Donnerstagabend, 11. August, und Montagabend, 15. August, ereignet haben.

Die Täterschaft verschaffte sich durch das Aufschneiden eines Mückengitters Zutritt zum Gebäude.

Die Täterschaft verschaffte sich durch das Aufschneiden eines Mückengitters Zutritt zum Gebäude.

Symbolbild: KAPO SG

Die Täterschaft verschaffte sich durch das Aufschneiden eines Mückengitters Zutritt zum Gebäude. In der Folge stahl sie Lebensmittel und Gegenstände im Wert von mehreren hundert Franken. Der Sachschaden beläuft sich gemäss Polizeiangaben auf zirka 200 Franken. (kapo/arc)

Velobörse in Wittenbach

Hinter dem Haus von Pichler Velos-Motos in Wittenbach findet am Samstag, 20. August, die alljährliche Velobörse statt. Am Anlass können Drahtesel verkauft werden, die nicht mehr gebraucht werden. Der Verkauf beginnt um 9 Uhr.

An der Velobörse werden Drahtesel verkauft, die nicht mehr gebraucht werden.

An der Velobörse werden Drahtesel verkauft, die nicht mehr gebraucht werden.

Bild: Oliver Menge

Die Veloannahme ist am Freitag, 19. August, zwischen 18 und 19 Uhr sowie am Samstagmorgen von 8 bis 10 Uhr. Zwischen 16 und 17 Uhr können der Verkaufserlös oder die nicht verkauften Velos am Samstag wieder abgeholt werden. Wer möchte, kann sein Velo auch selber verkaufen. Für die Platzmiete wird ein Unkostenbeitrag eingezogen. Die Velobörse findet bei jeder Witterung statt. (pd/arc)

Weitere Informationen unter der Telefonnummer 071 298 30 03 oder im Internet.

«Grand old lady» von Mummenschanz im HVM

Im Historischen und Völkerkundemuseum (HVM) St.Gallen ist am Sonntag, 21. August, mit Floriana Frassetto die «Grand old lady» von Mummenschanz zu Gast. Ab 11 Uhr führt Frassetto gemeinsam mit Kuratorin Monika Mähr durch die Ausstellung «50 Jahre Mummenschanz».

Floriana Frassetto ist heute künstlerische Leiterin der Company.

Floriana Frassetto ist heute künstlerische Leiterin der Company.

Bild: PD

Andreas Bossard, Bernie Schürch und Floriana Frassetto traten im Juli 1972 am Theaterfestival von Avignon erstmals als Mummenschanz auf: der Anfang einer erfolgreichen Karriere. Frassetto ist heute künstlerische Leiterin der Company und blickt am Sonntag im HVM gemeinsam mit Mähr auf die vergangenen 50 Jahre zurück. Frassetto erklärt am Anlass unter anderem, wie die Masken gefertigt wurden. Ausserdem erzählt sie von den Herausforderungen beim Spielen und von den Erlebnissen von Mummenschanz auf der ganzen Welt. (pd/arc)

WWF lädt zur Muschelsuche in St.Georgen

Ausgerüstet mit Hammer und Meissel geht’s am Sonntag, 28. August, in St.Georgen auf die Suche nach versteinerten Muscheln und Schnecken. Zum Anlass für Erwachsene und Familien mit Kinder ab neun Jahren lädt der WWF. Beginn der dreistündigen Exkursion ist um 14 Uhr.

Die geborgenen «Schätze» können nach der Exkursion nach Hause genommen werden.

Die geborgenen «Schätze» können nach der Exkursion nach Hause genommen werden.

Bild: PD

Vor 18 Millionen Jahren bedeckte ein Flachmeer die Gegend der heutigen Stadt St.Gallen. Im Verlaufe von Jahrmillionen wurde der Sand des ehemaligen Gewässers zu Sandstein. Mit eingeschlossen wurden dabei Meeresmuscheln und Schnecken, die heute als Abdrücke sichtbar sind. Die Kalkschalen der Weichtiere sind als dünne, weisse Schichten zu erkennen.

Mit Hammer und Meissel werden die Teilnehmenden während der Exkursion Steine zerkleinern, ehe sie ihre Fundstücke beschriften. Die selbst geborgenen «Schätze» können am Ende der Exkursion mit nach Hause genommen werden. (pd/arc)

Auskunft und Anmeldung bis Freitag, 26. August, 10 Uhr, unter regiobuero@wwfost.ch, 071 221 72 30; oder im Internet.

Wanderin stürzt und muss von der Rega geborgen werden

Am Dienstagnachmittag ist eine Frau am Wattbach entlang gewandert und dabei gestürzt. Gemäss Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen, habe sie sich dabei Verletzungen zugezogen. Die Frau sei jedoch weiterhin ansprechbar gewesen.

Weil die Wanderin nach dem Sturz in unwegsamem Gelände landete, musste sie von der Rega geborgen werden.

Weil die Wanderin nach dem Sturz in unwegsamem Gelände landete, musste sie von der Rega geborgen werden.

Bild: Alexandra Wey/Keystone

Der Vorfall ereignete sich im Westen der Stadt im Bereich der Kantonsgrenze zwischen Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen, Nachdem die Frau gestürzt ist, hat sie nach Hilfe gerufen. Passanten hörten die gestürzte Wanderin und setzten eine Notruf ab, woraufhin die Feuerwehr, die Ambulanz und die Stadtpolizei ausrückten. Da sich die Frau nach dem Sturz in unwegsamem Gelände befand, musste sie von der Rega geborgen und in den Spital gebracht werden.

Aus welchen Gründen die Wanderin gestürzt ist, ist bisher noch nicht bekannt, sagt Widmer. (arc)

St.Galler Coronasituation: Bestätigte Fälle gehen leicht zurück

Der Kanton meldet auf seiner Website für die Periode vom 9. bis 15. August 934 neue laborbestätigte Coronafälle. In der Vorwoche waren es noch 1'046. Noch vor etwas mehr als einem Monat, zwischen dem 5. und dem 11. Juli, waren es 2'379.

Im Kanton sind weiterhin je ein Impfzentrum in St.Gallen, Buchs, Rapperswil-Jona und Wil in Betrieb.

Im Kanton sind weiterhin je ein Impfzentrum in St.Gallen, Buchs, Rapperswil-Jona und Wil in Betrieb.

Bild: Peter Klaunzer/Keystone

Seit März 2020 wurden im St.Gallischen nunmehr 227’317 Coronainfektionen nachgewiesen. Zwischen dem 9. und dem 15. August kam es zudem zu einem Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahl der Coronatoten steht damit neu bei 865. Diesen Montagabend lagen 17 Personen wegen einer SARS-CoV2-Infektion in einem St.Galler Spital, keine davon auf der Intensivstation.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 15. August, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 15. August, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Sieben-Tage-Inzidenz stand am 15. August bei 170, die 14-Tage-Inzidenz bei 379. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in sieben und 14 Tagen der Vergleichbarkeit wegen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Seit Anfang Mai meldet der Kanton St.Gallen seine Coronazahlen nur noch einmal wöchentlich, und zwar am Dienstagnachmittag. Auf den Wochenrhythmus umgestellt wurde aufgrund der Entspannung in der Pandemielage gegenüber Winter und Frühling. Sie rechtfertige den grossen Aufwand für die tägliche Meldung nicht mehr, hiess es. (SK/arc)

Freibäder. Trotz Regenfällen sind die Wassertemperaturen weiter angenehm. Und auch das Wetter passt am heutigen Dienstag. Morgen könnte es gemäss Meteorologen und Meteorologinnen am Abend erneut zu Regenwetter kommen. Und auch an den restlichen Tagen sieht die Prognosen nicht verheissungsvoll aus.

Freibäder. Trotz Regenfällen sind die Wassertemperaturen weiter angenehm. Und auch das Wetter passt am heutigen Dienstag. Morgen könnte es gemäss Meteorologen und Meteorologinnen am Abend erneut zu Regenwetter kommen. Und auch an den restlichen Tagen sieht die Prognosen nicht verheissungsvoll aus.

Bild: Andrea Tina Stalder

Präsidentenwechsel beim Club 2000 des FC Gossau

Ralf Zeller gibt nach zehn Jahren das Präsidium des Club 2000 des FC Gossau ab. Seine Nachfolger werden Rebecca Forster-Bischof und Jürg Sturzenegger. Wie es in der Mitteilung heisst, werden die beiden das Amt künftig im Co-Präsidium führen. Forster-Bischof und Sturzenegger wurden an der Mitgliederversammlung im Klub-Beizli des FC Gossau einstimmig gewählt.

Von links: Ralf Zeller, Rebecca Forster-Bischof und Jürg Sturzenegger.

Von links: Ralf Zeller, Rebecca Forster-Bischof und Jürg Sturzenegger.

Bild: PD

In seinem Jahresbericht hob Ralf Zeller hervor, dass speziell der Vereinsanlass am Weihern Openair sehr gut besucht wurde. Der Club 2000 ist die unabhängige Sponsorenvereinigung des FC Gossau. Das Ziel des Vereins ist es, den FC finanziell zu unterstützen, das Netzwerk in der Stadt Gossau zu pflegen und den Mitgliedern ein attraktives Jahresprogramm zu bieten. Der Club 2000 zählt 35 Mitglieder. Die meisten davon sind Firmen aus der Region Gossau und Umgebung. (pd/arc)

Wechsel in der Geschäftsführung des HPV Rorschach

Marco Dörig, zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung der Gemeinnützigen und Hilfs-Gesellschaft der Stadt St.Gallen (GHG), ist neuer Geschäftsführer des HPV Rorschach. Dörig tritt die Nachfolge von Erwin Ganz an, der während der letzten zehn Jahre den HPV Rorschach massgeblich geprägt hat. Seine neue Tätigkeit hat Dörig gemäss Mitteilung Anfang August aufgenommen.

Erwin Ganz (links) wünscht seinem neuen Nachfolger Marco Dörig viel Freude in seinem neuen Amt beim HPV.

Erwin Ganz (links) wünscht seinem neuen Nachfolger Marco Dörig viel Freude in seinem neuen Amt beim HPV.

Bild: PD

«Der HPV Rorschach ist eine wirtschaftlich gesunde Organisation, welche gesellschaftlich wertvolle Aufgaben übernimm», lässt sich der neue Geschäftsführer im Communiqué zitieren. Er freue sich auf die Tätigkeit und die Begegnungen mit den Menschen im HPV Rorschach, sagt er weiter. Der HPV begleitet Menschen mit Beeinträchtigungen vom Kindes- bis ins Hohe Alter. Sie erhalten Bildung, ein Zuhause und ihrem Leistungsvermögen entsprechende Arbeit. Die Autonomie der Menschen mit Beeinträchtigungen sowie die Begegnung auf Augenhöhe seien seine grossen Anliegen, erklärt Dörig.

Erwin Ganz verlässt derweil den HPV Rorschach und geht in Pension. Er freut sich nun zusammen mit seiner Ehefrau Idi, die gleichzeitig in den Ruhestand tritt, auf die Zeit mit ihren Enkelkindern und die geplanten Reisen. Seinem Nachfolger wünscht er viel Freude im Amt. (pd/arc)

FDP: Einstimmiges Ja zur Erneuerung und Erweiterung des Hallenbads Blumenwies

Bei einer Führung im Hallenbad Blumenwies und einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung wurden den Mitgliedern der Stadtsanktgaller FDP die Bedeutung regionaler Hallenbäder aufgezeigt.

Geht es nach der Stadtsanktgaller FDP soll das Hallenbad Blumenwies saniert werden.

Geht es nach der Stadtsanktgaller FDP soll das Hallenbad Blumenwies saniert werden.

Bild: Tobias Garcia (2. März 2022)

Wie die FDP in einer Mitteilung schreibt, ist ein grosses Hallenbad mit moderner Infrastruktur nicht nur für die Attraktivität einer Stadt von Bedeutung. Mit dem Angebot werde auch die Gesundheit der Bevölkerung gefördert. Das dieses Angebot gerne genutzt werde, zeigt die hohe Nachfrage, die von den Hallenbädern in der Ostschweiz verzeichnet werde. 

Damit die Stadt der Nachfrage auch künftig gerecht werden könne, sei es gemäss FDP dringend erforderlich, dass das Hallenbad Blumenwies im Osten der Stadt saniert und erweitert wird.

Die Vorlage, über welche das Stimmvolk am 25. September befindet, bleibt in der FDP-Stadtparlamentsfraktion aber nicht ohne Kritik. Die Aufträge des Parlament nach der ersten Rückweisung der Vorlage seien vom Stadtrat nicht umgesetzt worden. Dennoch fassten die anwesenden Mitglieder einstimmig die Ja-Parole. (pd/arc)

Stefan Millius verlässt «Die Ostschweiz»

Der bisherige Chefredaktor der Plattform «Die Ostschweiz» Stefan Millius konzentriert sich künftig auf seine freie publizistische Tätigkeit und verlässt auf Ende Oktober die Ostschweizer Medien AG. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor.

Stefan Millius hat die Ostschweizer Medien AG mitbegründet.

Stefan Millius hat die Ostschweizer Medien AG mitbegründet.

Bild: PD

Millius zeigt sich im Communiqué insbesondere froh darüber, dass er künftig von Koordinations- und Führungsarbeiten befreit ist und sich wieder voll und ganz auf das Schreiben und publizistische Projekte konzentrieren kann. Als freier Autor stehe er der von ihm mitbegründeten Ostschweizer Medien AG bei Bedarf weiter zur Verfügung.

Mario Stäheli (links) und Marcel Baumgartner übernehmen die Redaktionsleitung.

Mario Stäheli (links) und Marcel Baumgartner übernehmen die Redaktionsleitung.

Bild: PD

Die Redaktionsleitung übernehmen neu Verleger Marcel Baumgartner und Mario Stäheli, die ab September auch gemeinsam die Geschäftsleitung bilden. Die Plattform «Die Ostschweiz» wurde im April 2018 lanciert. Gemäss Mitteilung hat sie sich seither stark entwickelt. (pd/arc)

Der Samichlaus ruft um Hilfe

In 112 Tagen ist es wieder so weit: Dann kommt der Samichlaus. Das weiss auch der Vorstand des Chlausvereins St.Martin. Die Vorbereitungen hat er bereits aufgenommen. Dabei ist er auf Unterstützung angewiesen.

In 112 Tagen kommt der Samichlaus.

In 112 Tagen kommt der Samichlaus.

Bild: Mario Testa

Der Chlausverein St.Martin besucht jährlich zirka 100 Familien in Westen der Stadt St.Gallen. Für viele Familien ist der Besuch des Samichlaus ein Highlight in der Adventszeit. Wie der Verein in einem Schreiben mitteilt, wurde es in den letzten Jahren immer anspruchsvoller allen Besuchsanfragen gerecht zu werden.

Damit auch künftig allen Familien ein Besuch abgestattet werden kann, sucht der Verein deshalb dringend nach Helferinnen und Helfern; sei dies als Schmutzli respektive Samichlaus, im Hüttendienst oder als Fahrerin oder Fahrer. Der zeitliche Aufwand dafür hält sich sehr in Grenzen und beschränkt sich auf die Zeit anfangs Advent, heisst es im Schreiben. (arc)

Auto und Bus kollidieren auf der Poststrasse

Ein Auto fuhr am Montag im Feierabendverkehr und plötzlich einsetzendem Regen in die Poststrasse und kollidierte mit einem Bus.

Ein Auto fuhr am Montag im Feierabendverkehr und plötzlich einsetzendem Regen in die Poststrasse und kollidierte mit einem Bus.

Bild: Luca Ghiselli

Im Wolkenbruch kam es um 17.05 Uhr auf der Poststrasse zu einem Unfall, wie die Stadtpolizei auf Nachfrage bestätigt. Ein Autofahrer missachtete den Vortritt und kollidierte in der Folge mit einem Bus. Verletzt wurde niemand. «Und auch der Sachschaden beläuft sich auf eine kleine Summe», sagt Mediensprecher Dionys Widmer. In der Folge des Unfalls ist es an der Kreuzung beim Schibenertor zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen gekommen. (aye)

Regen führt zu «Riesenbuspuff»

Die Wetterexperten und Wetterexpertinnen von Météosuisse haben Recht behalten: Am frühen Montagabend hat Petrus die Himmelsschleusen über St.Gallen geöffnet und hat es so richtig krachen lassen.

Am frühen Montagabend hat es in St.Gallen wie aus Kübeln gegossen.

Am frühen Montagabend hat es in St.Gallen wie aus Kübeln gegossen.

Bild: Reto Voneschen (15. August 2022)

Teilweise goss es in der Innenstadt wie aus Kübeln. An der Kreuzung Schibenertor kam es gemäss einem Passanten gar zu einem «Riesenbuspuff». Auf dem Twitter-Kanal der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) war zum Zeitpunkt des Gewitters der Teufel los. Die Linien 1, 2, 3, 4, 6, 7 und 8 mussten zuerst aufgrund einer betrieblichen Störung umgeleitet werden, weil die Haltestelle Poststrasse nicht mehr bedient werden konnte:

In der Folge musste auf den besagten Buslinien mit Verspätungen oder Ausfällen gerechnet werden: 

Wer während des Gewitters die Info-Hotline der VBSG angerufen hat, wurde hingegen nicht über die Störungen informiert. Auch das Appenzeller Bähnli hatte zum Teil 10 Minuten Verspätung.

Begleitet wurden die Regenfälle von Donnergrollen und Blitzen am Himmel. Sommergewitter waren in den vergangenen Wochen eine Seltenheit, was zu einem Feuerverbot und tiefen Pegelständen geführt hat. Ab diesem Donnerstag könnte es erneut zu Regengüssen kommen. Eigentlich kaum verwunderlich. Am Wochenende steht das St.Galler Fest an. Und dann regnet es ja besonders gerne und häufig. (arc)

Die 22 Gesichter hinter den Unternehmungen an der Langgasse

Hinter den Fassaden der Gewerbehäuser an der Langgasse im Osten der Stadt St.Gallen gehen täglich Personen aus den unterschiedlichsten Branchen, Nationen und Kulturen ihrer Arbeit nach.

An der Langgasse im Osten der Stadt gehen Personen aus den unterschiedlichsten Branchen, Nationen und Kulturen ihrer Arbeit nach.

An der Langgasse im Osten der Stadt gehen Personen aus den unterschiedlichsten Branchen, Nationen und Kulturen ihrer Arbeit nach.

Bild: Benjamin Manser (17. November 2020)

Doch wie sehen ihre Gesichter aus? Der Business- und Architekturfotograf Andi Keller ist der Frage nachgegangen und hat in Zusammenarbeit mit dem Quartierverein Nordost-Heiligkreuz ein Projekt realisiert, um die Vielfalt des Strassenzugs sichtbar zu machen.

Keller, dessen Fotostudio seit 2007 ebenfalls an der Langgasse situiert ist, schätzt die Vielfalt der Strasse, welche von aussen kaum wahrgenommen mit. Um dies zu ändern hat er in den vergangenen drei Monaten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder die Geschäftsleitung von 22 Unternehmen an der Langgasse zum Fototermin gebeten und sie porträtiert.

Am Samstag, 27. August, findet das «Mach dich sichtbar»-Projekt nun sein Ende. In Kellers Fotostudio und dessen Gartenanlage werden dann, zwischen 14 und 20 Uhr, die Portraits in einer Ausstellung gezeigt. (pd/arc)

«Drink & Draw» kehrt aus der Sommerpause zurück

Der Sommer ist vorbei – zumindest in der "Militärkantine". Das Hotel und Restaurant auf der Kreuzbleiche lädt am Mittwoch, 17. August, wieder zum Anlass «Drink & Draw». Beginn ist um 19 Uhr.

Das Hotel und Restaurant Militärkantine auf der Kreuzbleiche.

Das Hotel und Restaurant Militärkantine auf der Kreuzbleiche.

Benjamin Manser

Am Anlass treffen sich Zeichnerinnen und Zeichner in lockerer Atmosphäre, um gemeinsam ihrer Leidenschaft, dem «Scribbeln-Zeichnen-Gestalten» mit Stift und Papier, nachzugehen. Es gibt keine Regeln oder Erwartungen – die Teilnehmenden bringen sich so in die Runde ein, wie sie möchten. Ob und wie viel skizziert, beobachtet, fachgesimpelt oder einfach nur getrunken wird, entscheidet jeder und jede für sich selber.

Ziel des Anlasses, der alle zwei Wochen durchgeführt wird, sind der Erfahrungsaustausch, Inputs und gesellige Zeichenjams. Der Eintritt ist frei. (pd/arc)

Neue Laufserie startet im Walter-Zoo

Die Projektagentur ProPuls präsentiert mit dem Run 5 Ostschweiz eine neue Laufserie. Zwischen dem 17. August und dem 14. September findet immer mittwochs im Rahmen der Serie ein Lauf an einer ausgefallenen Location in der Ostschweiz statt.

Der Lauf im Walter-Zoo führt am Gehege der Schimpansen, der Zebras und der Löwen vorbei.

Der Lauf im Walter-Zoo führt am Gehege der Schimpansen, der Zebras und der Löwen vorbei.

Bild: PD

Der Startschuss zur Serie ist am Mittwoch, 17. August, im Walter-Zoo in Gossau. Wie die Organisatoren auf der Website schreiben, ist es die Strecke mit dem wohl grössten Jööö-Faktor. Der Startschuss erfolgt direkt auf dem Parkplatz vor dem Zoo. Anschliessend führt die Strecke durch den Walter-Zoo an Schimpansen, Zwergziegen, Kamelen und Löwen vorbei. Die Teilnehmenden absolvieren zwei Runden. Die Gesamtlänge beträgt rund 5,6 Kilometer.

Die genaue Startzeit kann individuell zwischen 19 und 19.30 Uhr gewählt werden. Der Starterbag und die Startnummer kann ab 18 Uhr abgeholt werden. Für das Aufbewahren der Wertsachen steht ein Depot bereit. Um den Lauf zu absolvieren, haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bis um 20 Uhr Zeit, ehe um 20.15 Uhr die Siegerehrung über die Bühne geht.

Das Projekt gastiert am 14. September erneut in der Region. Dann steht ein Run durch die Ikea in St.Gallen an. (pd/arc)

Das Anmeldeformular und weitere Informationen gibt's im Internet.

«Rumantsch è...» in der Bibliothek Hauptpost

Noch bis am 15. September kann in der Bibliothek Hauptpost in St.Gallen die Wanderausstellung «Rumantsch è…» besucht werden. Die Ausstellung geht gemäss Communiqué der langen und faszinierenden Geschichte des ältesten Kulturguts der Schweiz nach und verfolgt dessen Spuren bis in die Gegenwart – vom Comic bis zum Hip Hop.

Die rätoromanische Sprache steht für vielfältige Traditionen und Lebendigkeit und wirkt weit über die Grenzen des Kantons Graubünden hinaus.

Die rätoromanische Sprache steht für vielfältige Traditionen und Lebendigkeit und wirkt weit über die Grenzen des Kantons Graubünden hinaus.

Bild: Arno Balzarini/Keystone

Die vierte Landessprache der Schweiz steht für vielfältige Traditionen und Lebendigkeit und wirkt damit weit über die Grenzen des Kantons Graubünden hinaus. Sie ist ein gelebtes Kulturgut und damit ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Vielfalt des Landes. Zwei Drittel der Rätoromaninnen und Rätoromanen leben heute ausserhalb Graubündens. Rund 1'600 von ihnen sind im Kanton St.Gallen wohnhaft.

Die Ausstellung will den Besucherinnen und Besuchern die Botschaft «Semna erat i lingua! – Säe auch Du Sprache!» vermitteln. An verschiedenen Stationen lernt man Wissenswertes über die rätoromanische Sprache und Kultur, die mehr zu bieten hat halt Capuns, Maluns und Schellenursli.

Die St.Galler Regierungsrätin Laura Bucher

Die St.Galler Regierungsrätin Laura Bucher

Bild: Michel Canonica (7. Juli 2022)

Die Vernissage findet am Donnerstag, 18. August, ab 17 Uhr in der Bibliothek Hauptpost statt. Unter den Gästen werden die St.Galler Regierungsrätin Laura Bucher und der Bündner Regierungsrat Christian Rathgeb erwartet. Sie sind für die Grussworte verantwortlich, ehe im Anschluss der Kulturwissenschaftler Chasper Pult einen Vortrag hält.

Führungen sind ebenso Teil des Rahmenprogramms wie Rätoromanisch-Kurse. Letztere finden im Rahmen der Museumsnacht vom 10. September statt. Ausserdem präsentiert dann ein Leserad eine Auswahl an Medien zur rätoromanischen Sprache und Kultur sowie rätoromanischer Literatur. (SK/arc)

15-Jähriger bricht ein und wird festgenommen

An der Vonwilstrasse ist es am Sonntagmorgen, um zirka 7.40 Uhr, in der Stadt St.Gallen zu einem Einbruchdiebstahl in einer Bar gekommen. Wie aus der Mitteilung der Kantonspolizei zu entnehmen ist, wurde ein Barangestellter dabei leicht verletzt und musste im Spital ärztlich versorgt werden. Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden. Es handelt sich um einen 15-jährigen Schweizer, der in St.Gallen lebt.

Der Tatverdächtige konnte an seinem Wohnort festgenommen werden.

Der Tatverdächtige konnte an seinem Wohnort festgenommen werden.

Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen

Der zunächst unbekannte Täter versuchte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude zu verschaffen und wurde dabei vom Barmitarbeiter überrascht. Der vermummte Mann forderte Geld. Der Angestellte kam der Forderung aber nicht nach und setzte sich stattdessen zur Wehr. Es kam zu einem Gerangel zwischen den beiden, bei welchem sich der Barmitarbeiter verletzte.

Der Täter ergriff ohne Deliktsgut die Flucht, wobei er von Zeugen beobachtet wurde. An seinem Wohnort konnte der Tatverdächtige schliesslich festgenommen werden. Der 15-Jährige wird bei der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Diese ordnete eine Blut- und Urinprobe an. (kapo/arc)

Bäderbus legt heute eine Pause ein

Nachdem er in den vergangenen Tagen durchgehend im Betrieb war, bleibt der Bäderbus Dreilinden am heutigen Montag im Depot. Am heutigen Montagabend rechnen die Meteorologinnen und Meteorologen mit einem Gewitter, bereits für den Nachmittag wird Regen vorausgesagt.

Diese Woche laden die Temperaturen am ehesten am Dienstag und am Mittwoch in die Badis der Region.

Diese Woche laden die Temperaturen am ehesten am Dienstag und am Mittwoch in die Badis der Region.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo (31. August 2018)

Morgen Dienstag soll dann wieder eher Badiwetter herrschen. Die Wetterexperten von Météosuisse erwarten eine Höchsttemperatur von rund 25 Grad Celsius. Dieselbe Prognose gilt auch für übermorgen Mittwoch. Ab Donnerstag wird's dann wieder kühler und regnerischer mit Temperaturen um die 20 Grad. Sonnenanbeter und Sonnenanbeterinnen sowie Wasserratten kommen in dieser Woche somit vor allem am Dienstag und am Mittwoch auf ihre Kosten. (arc)

Wechsel in der Kommission für Kulturförderung

Rainer Stöckli tritt aus der städtischen Kommission für Kulturförderung zurück. Wie die Stadt mitteilt, hat der Stadtrat Eva Bachmann für die Legislaturperiode 2021 bis 2024 gewählt. Stöckli war ein langjähriges Mitglied der Kommission und brachte sich seit 2005 in die Preisdiskussionen und die Beurteilung von kulturellen Vorhaben ein.

Rainer Stöckli war seit 2005 Mitglied der Kommission. Nun tritt er zurück.

Rainer Stöckli war seit 2005 Mitglied der Kommission. Nun tritt er zurück.

Bild: Michel Canonica (4. Oktober 2019)

Stöcklis Nachfolgerin studierte an der Universität Zürich Germanistik und Musikwissenschaft. Bachmann arbeitete zuerst bei der Solothurner Zeitung und 2001 bis 2009 beim St.Galler Tagblatt als Kulturredaktorin mit Schwerpunkt Literatur. Seit 2009 ist sie hauptberuflich als Dozentin am Institut für Angewandte Medienwissenschaft an der Fachhochschule in Winterthur (ZHAW) tätig und unterrichtet dort angehende Journalistinnen, Journalisten und Kommunikationsfachleute in Deutsch und im Kontextmodul Kultur und Gesellschaft. Daneben schreibt sie gelegentlich als freie Mitarbeiterin für das Kulturmagazin Saiten über Literaturthemen.

Bewegte jüngere Geschichte

Die Kommission für Kulturförderung hat eine ziemlich bewegte jüngere Geschichte, samt Sammelrücktritt. Im Jahr 2018 demissionierten gleich drei Mitglieder. Grund war die umstrittene Vergabe des Kulturpreises 2018. Die Kommission schlug damals vor, den international renommierten Theaterregisseur Milo Rau auszuzeichnen. Der Preis ging schliesslich aber an Sitterwerk-Gründer Felix Lehner. (arc)

Bachmann wohnt seit 2001 in St.Gallen. Sie ist Vorstandsmitglied der Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur und engagierst sich zudem in der Verlagsgenossenschaft St.Gallen und  im Verein Pro Stadtbibliothek. Sie war eine der Mitgründerinnen des Wortlaut-Festivals, hat über viele Jahre die Reihe «Eingeschrieben – neue Schweizer Literatur in der Hauptpost» getragen, das Montagslesen in der Bibliothek Hauptpost initiiert und durchgeführt sowie bei der Gründung des Literaturhauses Wyborada mitgewirkt.

Im Auftrag der Stadtbibliothek leitete sie gemäss Mitteilung auch mehrfach den Lesezirkel «Treffpunkt Buch», für verschiedene Veranstalterinnen und Veranstalter hat sie Moderationen für Lesungen übernommen und in Jurys mitdiskutiert. 2016 war sie im Herausgeber-Team der Anthologie «Ich wäre überall und nirgends» mit literarischen Texten seit 1900 aus dem Appenzellerland. (sk/arc)

Tagblatt-Podium zur AHV-Reform im Pfalzkeller

Im Pfalzkeller wird am Dienstag, 16. August, im Rahmen eines Tagblatt-Podiums über die AHV-Reform diskutiert. Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Für die Teilnehmenden gibt's eine Gratisbratwurst, ein Bürli und ein Getränk.

Geht es nach dem Parlament sollen Frauen künftig länger arbeiten.

Geht es nach dem Parlament sollen Frauen künftig länger arbeiten.

Gaetan Bally/Keystone

Die Schweizer Stimmberechtigten stimmen am 25. September über die Reform ab. Die AHV droht aus dem finanziellen Gleichgewicht zu geraten. Deshalb hat das Parlament beschlossen, das Frauenrentenalter schrittweise auf 65 Jahre anzuheben. 

Am Podium werden die Thurgauer Nationalrätin Diana Gutjahr (SVP) und der St.Galler Nationalrat Nicolo Paganini (Die Mitte) die Pro-Seite vertreten. Die St.Galler Nationalrätin Barbara Gysi und der St.Galler Ständerat Paul Rechsteiner (beide SP) werden hingegen versuchen aufzuzeigen, welche Gründe für eine Ablehnung der Reform sprechen. Moderiert wird der Anlass von Stefan Schmid, Chefredaktor St.Galler Tagblatt, und Jürg Ackermann, stv. Chefredaktor St.Galler Tagblatt. Die Podiumsdiskussion beginnt um 19.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig. (arc)

Fussgänger- und Velotunnel liegt öffentlich auf

Ab dem heutigen Montag, 15. August, bis Mittwoch, 14. September, liegt das Projekt für den Velo- und Fussgängertunnel zwischen Lokremise und Reithalle öffentlich im Amtshaus an der Neugasse auf. Das geht aus den amtlichen Publikationen des Kantons St.Gallen hervor.

Freie Fahrt für Velofahrerinnen und Velofahrer: Dank eines Tunnels sollen sie künftig nicht mehr vor den Lichtsignalen an der St.-Leonhard-Strassen warten müssen.

Freie Fahrt für Velofahrerinnen und Velofahrer: Dank eines Tunnels sollen sie künftig nicht mehr vor den Lichtsignalen an der St.-Leonhard-Strassen warten müssen.

Visualisierung: Stadt St.Gallen

Interessierte können sich während des besagten Zeitraums ein Bild vom Projekt machen und auch die Teilstrassenpläne einsehen. Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich auf rund 8,6 Millionen Franken. Nach Abzügen von Bundes- und Kantonsgeldern beträgt der Anteil der Stadt 2,7 Millionen Franken. Das Stadtparlament hat das Projekt im Mai überraschend deutlich mit 51 Ja-, Sieben Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen gutgeheissen.

Einsprachen gegen das Vorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet dem Stadtrat, Rathaus, 9001 St.Gallen, einzureichen. (SK/arc)

Rorschacher Strasse: Auf Fussgängerstreifen angefahren

Während der Unfallaufnahme war die Rorschacher Strasse nur einseitig befahrbar.

Während der Unfallaufnahme war die Rorschacher Strasse nur einseitig befahrbar.

Bild: Stapo SG

Am Sonntag, um 21.30 Uhr, ist es auf der Rorschacher Strasse zu einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Lieferwagen gekommen. Eine 39-jährige Frau überquerte auf der Höhe der Liegenschaft Nr. 220 den Fussgängerstreifen. Ein 19-jähriger Mann lenkte seinen Lieferwagen auf der Strasse stadtauswärts. Dabei übersah er die Fussgängerin und es kam zur Kollision.

Wie die Stadtpolizei schreibt, verletzte sich die Frau unbestimmt und wurde durch die Rettung ins Kantonsspital St.Gallen gebracht. Es entstand geringer Sachschaden. (stapo/lex)

E-Scooter-Akku in Wohnung entzündet

Die Wohnung war voller Rauch.

Die Wohnung war voller Rauch.

Bilder: Stapo SG

Am Freitag kurz vor Mitternacht, erhielt die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung, dass an der Zürcher Strasse ein E-Scooter in einer Wohnung brenne. Als die ausgerückten Polizisten eintragen, war die Wohnung voller Rauch und es roch stark nach verbranntem Kunststoff. Die ebenfalls ausgerückte Berufsfeuerwehr der Stadt St.Gallen konnte die Situation jedoch rasch unter Kontrolle bringen.

Wie die Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt, war die ganze Wohnung mit Russ bedeckt und musste durch die Feuerwehrleute entlüftet werden. «Durch das Feuer entstand an der Wohnungseinrichtung sowie dem E-Scooter mittlerer Sachschaden.» Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Ursache des Brandes werde abgeklärt. Personen kamen keine zu schaden. (stapo/lex)

Am E-Scooter sowie an der Wohnungseinrichtung entstand erheblicher Sachschaden.

Am E-Scooter sowie an der Wohnungseinrichtung entstand erheblicher Sachschaden.

Auffahrunfall auf der Autobahn - Frau wird leicht verletzt

Der Auffahrunfall erreignete sich um kurz nach 18.10 Uhr auf der Autobahn, Höhe Einfahrt St.Fiden.

Der Auffahrunfall erreignete sich um kurz nach 18.10 Uhr auf der Autobahn, Höhe Einfahrt St.Fiden.

Bilder: Kapo SG

Eine 60-jährige Frau ist am Freitagabend mit ihrem Auto auf der Autobahn A1 in Richtung St.Margrethen gefahren. Auf der Höhe der Einfahrt St.Fiden kam es zur Auffahrkollision mit dem vor ihr fahrenden Auto einer 55-jährigen Frau.

An beiden Autos entstand Sachschaden von über 15'000 Franken.

An beiden Autos entstand Sachschaden von über 15'000 Franken.

Wie die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, wurde die 60-Jährige beim Unfall leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Im Feierabendverkehr kam es dadurch zu Behinderungen. An den Autos entstand ein Sachschaden von über 15’000 Franken. (kapo/lex)

Thal: Polizei nimmt zwei mutmassliche Einbrecher fest

Symbolbild: Kapo SG

Am Freitag sind kurz nach 20 Uhr zwei Männer in Thal aufgefallen. Sie hielten sich in einem Garten auf und wurden von der Besitzerin angesprochen und vom Grundstück weggewiesen. In der Folge wurden sie beobachtet, wie sie nach offenen Fahrzeugen suchten. Die St.Galler Kantonspolizei nahm die Fahndung auf. In der Folge wurden zwei Männer, auf welche die Beschreibung zutraf, beim Altersheim Hächleren kontrolliert. Sie wurden zur genaueren Überprüfung zum Polizeistützpunkt Thal gebracht.

Wie es in einer Mitteilung heisst, befanden sich beim 29- und 32-jährigen Syrer unbekannte Gegenstände. Im Verlaufe des Abends wurde ein Einbruchdiebstahl in einem Einfamilienhaus in Rheineck gemeldet. Dabei wurde festgestellt, dass ein Teil der gestohlenen Sachen, sich bei den beiden aus Österreich stammenden Syrern befanden. Die beiden Männer wurden festgenommen. Laut Polizei wird nun abgeklärt, ob die Beiden noch für weitere Straftaten in Frage kommen. (kapo/lex)

Wo hat der Stadtbär sein goldenes Halsband her?

Im Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen wimmelt es diesen Sonntag von Bären. Und dies nicht ohne Grund, schliesslich gehört er zur Gründungsgeschichte des hiesigen Klosters. 

Dass der Bär das Wappen der Stadt St.Gallen ziert, kommt nicht von ungefähr: Er gehört schliesslich zur Gründungsgeschichte des Klosters.

Dass der Bär das Wappen der Stadt St.Gallen ziert, kommt nicht von ungefähr: Er gehört schliesslich zur Gründungsgeschichte des Klosters.

Visualisierung: stb

Auf der Familienführung stossen die kleinen und grossen Museumsbesucherinnen und -besucher diesen Sonntag ab 11 Uhr an allen möglichen Orten auf Meister Petz: im Innenhof, auf dem Treppengeländer, an Fensterscheiben und in Schubladen. Begleitet werden sie dabei von der Kulturvermittlerin Jolanda Schärli. Ausserdem wird auf dem Rundgang eine wichtige Frage beantwortet: Wo hat der Stadtbär eigentlich sein goldenes Halsband her? (pd/arc)

Neue Messe trägt den Namen «Gastia»

Die neue Fach- und Erlebnismesse für Gastfreundschaft der Olma-Messen St.Gallen hat seit dem heutigen Freitag einen Namen. Und zwar: «Gastia».

Die neue Ostschweizer Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Catering findet erstmals vom 2. bis am 4. April 2023 statt.

Die neue Ostschweizer Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Catering findet erstmals vom 2. bis am 4. April 2023 statt.

Bild: Eveline Beerkircher

Bereits Ende April haben die Verantwortlichen angekündigt, dass im kommenden Frühjahr erstmals eine Messe für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsgastronomie, der Catering- und Carebranche auf dem Olma-Gelände durchgeführt wird. Die erste Austragung der «Gastia» findet gemäss Mitteilung von Sonntag, 2. April, bis Dienstag, 4. April, in den Olma-Hallen 2 und 3 statt.

Seit der Ankündigung Ende April sind zahlreiche Anmeldungen und Interessensbekundungen beim Messeteam eingegangen. Entsprechend zufrieden zeigt sich Rolf Brun, Projektleiter Business Development Messen der Olma-Messen, im Communiqué: «Uns freut es besonders, dass bereits zentrale Player der Branche wie Transgourmet/Prodega, Franke Kaffeemaschinen AG, Saviva AG und die Brauerei Schützengarten zugesagt haben.» Das verleihe der «Gastia» Glaubwürdigkeit und werde zu weiteren Anmeldungen führen, zeigt sich Brun überzeugt.

Die Olma-Messen geben im Communiqué ausserdem bekannt, dass die Oba im September bereits ausgebucht ist. Und auch der Buchungsstand für die kommenden Olma sei erfreulich. Die Standplätze für die Tier & Technik 2023 seien schon fast alle vergeben. Ausserdem gingen bei den Olma-Messen in den ersten zwei Quartalen des Jahres so viele Anfragen für Veranstaltungen ein wie noch nie. (pd/arc)

Verkehrsregime: GLP fordert von der Stadt eine agilere Denkweise

Verschiedene Strassen in der St.Galler Innenstadt stehen vor einer grösseren Umgestaltung oder Sanierung. Wie die Stadtsanktgaller GLP in einem Communiqué festhält, lassen sich Velorouten, Bushaltestellen, Fussverkehrsquerungen und Begrünung dabei nicht immer reibungsfrei mit dem primären Zweck von Strassen, der effizienten Erschliessung der Liegenschaften, vereinbaren. Die Grünliberalen fordern von der Stadt deshalb eine agilere Denkweise.

Der Bypass Unterer Graben war während der Ferienzeit wegen Bauarbeiten gesperrt.

Der Bypass Unterer Graben war während der Ferienzeit wegen Bauarbeiten gesperrt.

Bild: Sandro Büchler (20. Juli 2022)

Im Stadtparlament wurde vor kurzem die Verkehrsbefreiung des Bypass Unterer Graben gefordert. Hinter diesem Wunsch stehen auch die Grünliberalen. Ebendieser war in den vergangenen Wochen wegen Bauarbeiten gesperrt und es hat sich gezeigt, dass eine Sperrung, wie vom Tiefbauamt befürchtet, zu einer Überlastung des Knotens Schibenertor führt. Auch der Wunsch, nach einer einseitigen Verkehrsführung jenseits der Mittelinsel am Schibenertorplatz, ist schwierig, wenn gleichzeitig Forderungen nach Velospuren im Raum stehen, heisst es seitens der Partei.

Die Studie «Grünes Gallustal» sieht eine Begrünung der Strassenräume und die Pflanzung von Alleen vor. Die GLP unterstützt die Umsetzung der Massnahme, welche die Studie vorsieht, nach Möglichkeit. Die Wünsche und Forderungen stehen jedoch im Widerspruch zum primären Zweck von Strassen. In der Innenstadt zwischen Altstadt und St.Leonhard würde durch deren Umsetzung die Erreichbarkeit von Parkgaragen stark erschwert, weshalb eine Sperrung nicht ohne weiteres möglich ist. Hingegen kann der Durchgangsverkehr auf der Rosenbergstrasse kanalisiert werden.

«Grünes Gallustal» entwirft die Vision eines Grünkorridors durch die Stadt St.Gallen. Im Bild: Der Stich zwischen Schibenertor und Unterem Graben wie er bei Umsetzung der Studie aussehen könnte.

«Grünes Gallustal» entwirft die Vision eines Grünkorridors durch die Stadt St.Gallen. Im Bild: Der Stich zwischen Schibenertor und Unterem Graben wie er bei Umsetzung der Studie aussehen könnte.

Visualisierung: Gsi-Architekten

Für die Ziele Hauptbahnhof, Universität oder die Parkgaragen Brühltor, Burggraben oder, demnächst auch, Unterer Graben ist die Route St.Leonhard-Strasse – Oberer Graben aus Sicht der GLP ohnehin der falsche Weg. Doch mit dem geplanten Autobahnanschluss Güterbahnhof würde dieser sogar gestärkt.
 
Mit der Rückweisung der Umgestaltung der St.Leonhard-Strasse zwischen Hauptpost und Neumarkt, dem Auftrag zur Prüfung einer Tempo-30-Zone und dem Verzicht von Lichtsignalen hat das Stadtparlament gemäss GLP ein klares Zeichen gesetzt. Die daraus resultierende kurze Denkpause müsse nun für die Gesamtbetrachtung genutzt werden.

Möglicherweise kann der Verkehr in einem System aus Einbahnstrassen effizienter, platzsparender und flüssiger abgewickelt werden, wie beispielsweise in New York, in Lugano oder in Freiburg im Breisgau. In Freiburg gilt für die Hauptdurchgangsstrasse zudem Tempo 30 – ein Ansatz, der gemäss Grünliberalen auch in St.Gallen kein Tabu mehr sein dürfe.

Geht es nach der GLP soll der dadurch gewonnene Platz Fussverkehrsbereichen und der Begrünung zugutekommen. Velofahrerinnen und Velofahrer sollen sich, je nach Geschwindigkeit, in den Mischverkehr eingliedern, oder sich entsprechend rücksichtsvoll in Begegnungszonen fortbewegen. Auf Einbahnstrassen finde sich auch eher Platz für Radstreifen als im aktuellen Verkehrsregime. Ausserdem könnte so auch weitgehend auf Linksabbieger verzichtet werden, was die Zahl der Lichtsignalanlagen und Rückstaus reduzieren würde. (pd/arc)

Bistum St.Gallen lädt zu Pilgertagen

Anlässlich des 175-Jahr-Jubiläums pilgern heuer an 17,5 Tagen Personen durch das Bistum St.Gallen. Mittlerweile stehen bereits der 15. und der 16. Pilgertag an.

Der 16. Pilgertag führt von Mörschwil über Dottenwil und Bernhardzell bis Waldkirch.

Der 16. Pilgertag führt von Mörschwil über Dottenwil und Bernhardzell bis Waldkirch.

Bild: Tobias Garcia (8. Oktober 2020)

Die 15. Pilgerschaft führt am Sonntag, 21. August, von Rheineck über Thal bis nach Rorschach. Wie das Bistum in der Medienmitteilung schreibt, beginnt der Pilgertag um 9 Uhr bei der neu renovierten Theresienkirche in Rheineck. Sein Ende findet er um zirka 16 Uhr in der Pfarrkirche St.Kolumban in Rorschach.

Höhepunkt auf dem gut 13 Kilometer langen Pilgerweg sind die Kaffeepause in Thal, der Besuch des alten Friedhofs in Rorschach sowie der Ausblick über den Bodensee. Start- und Schlusspunkt liegen in der Nähe von Bahnhöfen, sodass sich eine Anreise mit dem öffentlichen Verkehr anbietet.

Am Tag darauf lädt das Bistum zum Pilgertag von Mörschwil über Dottenwil und Bernhardzell bis Waldkirch. Treffpunkt am Montag, 22. August, ist um 8.30 Uhr in der katholischen Kirche Mörschwil. Beendet wird der Tag gegen 16 Uhr im Pfarrheim Waldkirch. Auf der etwa 16 Kilometer langen Strecke wird während des Gehens eine Stunde lang geschwiegen. Die Pilgerinnen und Pilger dürfen sich ausserdem auf einen Panoramablick während des Mittaghalts in Bernhardzell sowie einen Apéro in Waldkirch freuen.

Beide Pilgertage sind gemäss Mitteilung bewusst schlicht gestaltet. Im Vordergrund steht jeweils das gemeinsame Unterwegssein. Den Teilnehmenden wird empfohlen, eine Wasserflasche und Verpflegung für ein Picknick mitzunehmen. Gutes Schuhwerk und – bei Bedarf – Stöcke werden ebenfalls ans Herz gelegt. Beide Pilgerwege sind nicht rollstuhlgängig. Die Pilgerschaft von Mörschwil bis Waldkirch erfordert zudem eine mittlere Kondition.

Die Teilnahme an den Pilgertagen ist kostenlos. Es wird um eine Anmeldung bis 16. August gebeten. Anmelden kann man sich im Internet oder unter der Telefonnummer 071 227 33 40. (pd/arc)

Kein Regen in Sicht: Das Badiwetter hält auch übers Wochenende an

Auch an den letzten Tagen der diesjährigen Sommerferien hält in der Region das Badiwetter an. Ideale Voraussetzungen für einen Sprung ins nicht mehr ganz so kühle Wasser der Badis und des Bodensees. (arc)

Freibäder. Blick von einer Drohne auf das Schwimmbad in Arbon.

Freibäder. Blick von einer Drohne auf das Schwimmbad in Arbon.

Bild: Reto Martin (27. Juli 2018)

St.Galler Sportpreis: Ehrenpreis geht an Sandra Graf

Gold im Einzelzeitfahren mit dem Handbike an den Paralympics 2012 in London, Bronze im Marathon mit dem Rennrollstuhl an denselben Spielen. Eine weitere Bronzemedaille an den Paralympics 2008 in Peking. 10-mal WM-Silber, 10-mal WM-Bronze, zahlreiche Marathonsiege - darunter auch welche in Paris, London und Berlin.

Sandra Graf hat ihre erfolgreiche Karriere im vergangenen Jahr beendet.

Sandra Graf hat ihre erfolgreiche Karriere im vergangenen Jahr beendet.

Bild: Benjamin Manser (23. April 2019)

Die Gaiser Paracyclingsportlerin Sandra Graf hat in ihrer Karriere zahlreiche Erfolge gefeiert. Nun erhält sie den St.Galler Sportpreis 2022 in der Kategorie Ehrenpreis. Das hat das OK des St.Galler Sportpreises am heutigen Freitag bekanntgegeben.

Sandra Graf hat im vergangenen Jahr ihre Karriere beendet, nachdem sie sich über viele Jahre im internationalen Rollstuhlsport an der Weltspitze gehalten hatte. Graf hat die Schweiz an insgesamt sieben paralympischen Spielen – sowohl im Winter (im Skibob) als auch im Sommer vertreten. An den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro war sie gar Fahnenträgerin und führte die Schweizer Delegation an der Eröffnungsfeier an.

Der Preis wird seit 2012 vom Panathlon-Club St.Gallen, der IG Sport Stadt St.Gallen, der Dienststelle Sport der Stadt sowie Swiss Volunteers in drei Kategorien vergeben und ist mit je 3000 Franken dotiert. Die Verleihung findet am Montag, 5. September, um 18.30 Uhr im Pfalzkeller statt. Türöffnung ist um 18 Uhr. Das Online-Voting in den Kategorien Nachwuchssportlerin und Nachwuchssportler sowie Sportlerin und Sportler läuft noch bis am Montag, 22. August, und kann hier aufgerufen werden. (pd/arc)

Das Openair St.Gallen trauert um seinen langjährigen Booker

Am Dienstag, 9. August, ist Fritz Portner, langjähriger Booker und Mitglied der Festivalleitung des Openair St.Gallen, bei einem tragischen Unfall in den Glarner Alpen tödlich verunglückt.

Das Openair-Team zeigt sich auf seinen Social-Media-Profilen geschockt und in tiefer Trauer und drückt Portners Familie und seinen Freundinnen und Freunden sein Mitgefühl aus.

Portner hat das Festival im Sittertobel während vieler Jahre mit seinem Wissen über das Musikbusiness sowie seiner kreativen und energiegeladenen Art geprägt, heisst es im Post des Festivals. (arc)

«Aufgetischt»: Die Aufbauarbeiten sind im Gange

Momentaufnahme. In der Innenstadt sind aktuell die letzten Vorbereitungen für das Aufgetischt-Festival im Gange. Die Info- und Gastronomiestände nehmen heute um 14 Uhr den Betrieb auf. Das künstlerische Programm beginnt um 14.45 Uhr.

Momentaufnahme. In der Innenstadt sind aktuell die letzten Vorbereitungen für das Aufgetischt-Festival im Gange. Die Info- und Gastronomiestände nehmen heute um 14 Uhr den Betrieb auf. Das künstlerische Programm beginnt um 14.45 Uhr.

Bild: Jolanda Riedener

Autofahrer nach Verfolgungsjagd vorläufig festgenommen

Die Stadtpolizei St.Gallen hat in der Nacht auf Freitag, kurz vor 1.30 Uhr, die Meldung erhalten, dass ein Autofahrer in auffälliger Fahrweise in der Innenstadt unterwegs war. Wie die Stadtpolizei mitteilt, ergrifft der Fahrer die Flucht, als ihn eine Patrouille anhalten wollte. Sein Fluchtversuch misslang. An der Teufener Strasse konnte er angehalten werden. Er wurde als fahrunfähig eingestuft und vorläufig festgenommen.

An der Teufener Strasse fand die Verfofungsjagd ihr Ende.

An der Teufener Strasse fand die Verfofungsjagd ihr Ende.

Bild: STAPO

Kurz nach der Meldung fiel das Fahrzeug am Unteren Graben einer Patrouille auf, weil es in eine verbotene Fahrtrichtung gelenkt wurde. Mit der Leuchte «Stopp Polizei» wurde dem Autofahrer angezeigt, anzuhalten. Auf Höhe der St.Leonhard-Strasse 6 fuhr der Mann daraufhin langsam an den rechten Strassenrand. Wie es weiter heisst, gab der Fahrer jedoch wieder Gas, als einer der Beamten aus dem Polizeifahrzeug ausstieg und den Mann aufforderte ganz anzuhalten. Die Fahrt setzte der Mann via Schützengasse fort.

Mit überhöhter Geschwindigkeit überquerte er den Bahnhofplatz und fuhr über diverse Seitenstrassen auf den Vadianplatz. Dort prallte der Mann mit seinem Auto gegen einen grossen Blumentopf und verschob diesen um rund vier Meter. Nichtsdestotrotz setzte er seine Flucht fort, ehe er an der Teufener Strasse anhielt und in Handfesseln abgeführt werden konnte. Verletzt wurde beim Vorfall niemand.

Auf dem Vadianplatz prallte der Mann mit seinem Auto gegen einen grossen Blumentopf. Diesen verschob es um rund vier Meter.

Auf dem Vadianplatz prallte der Mann mit seinem Auto gegen einen grossen Blumentopf. Diesen verschob es um rund vier Meter.

Bild: STAPO

Beim Mann handelt es sich gemäss Mitteilung um einen 34-jährigen Italiener. Die Staatsanwaltschaft verfügte eine Blut- und Urinprobe. Die genauen Umstände sind noch unklar und werden nun durch die Stadtpolizei abgeklärt. (stapo/arc)

Vor eineinhalb Jahren überdeckt, kaum einer hat's gemerkt

Ein aufmerksamer Bürger hat Anfang der Woche ein Leserbild auf tagblatt.ch hochgeladen und sich gefragt, weshalb im Sektor C auf Gleis 1 des St.Galler Hauptbahnhofs ein Selecta-Automat auf einem bewilligungsfreien Promotionsplatz steht. 

Auf Gleis 1 des St.Galler Hauptbahnhofs steht ein Selecta-Automat auf einem bewilligungsfreien Promotionsplatz.

Auf Gleis 1 des St.Galler Hauptbahnhofs steht ein Selecta-Automat auf einem bewilligungsfreien Promotionsplatz.

Bild: PD

Auf der mit vier Fussabdrücken markierten Fläche, die nun vom Automaten besetzt ist, dürfen eigentlich Personen stehen - meist handelt es sich um Religiöse - und Broschüren an die Passantinnen und Passanten verteilen. Der Leser wollte wissen, ob es mittlerweile an einer anderen Stelle des Bahnhofs eine solche Zone gibt. 

Aus Neugierde haben wir bei der Medienstelle der SBB nachgefragt und folgendes herausgefunden. Bei der besagten bewilligungsfreien Promotionsfläche habe es sich um einen Versuch gehandelt, schreibt Mediensprecherin Jeannine Egi. Dieser ist offenbar gescheitert. Gemäss Egi stiess die Fläche auf so gut wie keine Nachfrage. Deshalb stehe nun dort ein Selecta-Automat. Dies sei bereits vor eineinhalb Jahren geschehen.

Bei den SBB sei seither keine einzige Rückmeldung zur Veränderung eingegangen, schreibt Egi. Entsprechend gingen die SBB davon aus, dass die Kundinnen und Kunden mit dem veränderten Angebot zufrieden seien. (arc)

Neue Kuratorin für Ethnologie im Historischen Völkerkundemuseum

Mit Anja Soldat hat das Historische Völkerkundemuseum St.Gallen seit Anfang August eine neue Kuratorin für Ethnologie.

Anja Soldat hat sich während ihrer akademischen Laufbahn vor allem mit Afrika befasst.

Anja Soldat hat sich während ihrer akademischen Laufbahn vor allem mit Afrika befasst.

Bild: PD

Wie dem Communiqué zu entnehmen ist, hat sich Soldat während ihrer akademischen Laufbahn vor allem mit Afrika befasst. Ihre Forschungen führten sie in die Elfenbeinküste, wo sie der Herkunft musealer Objekte in Schweizer Sammlungen nachging. 

Für Soldat handelt es sich um eine Rückkehr in ihre Heimat. Nach der Matura in St.Gallen hat sie in Bern Ethnologie studiert. Im Anschluss spezialisierte sie sich an der Universität Zürich auf Kulturanalyse und Sozialanthropologie. Ihren Master schloss sie mit einer Arbeit über den Afrika-Sammler Leslie Edgar Unwin (1900 - 1991) ab. 

Am Sonntag, 18. September, findet ab 11 Uhr die Begrüssungsführung mit der neuen Kuratorin statt. Während dieser geht Soldat auf diverse Objekte ein, die in ihrer Heimat Teil einer visuellen Sprache waren, die man ohne Worte verstand. Am Sonntag, 9. Oktober, wird sie ab 10 Uhr beim Sonntagsgespräch in der neuen Cafébar sein und mit dem Museumsdirektor Peter Fux in einem Gedankenaustausch erörtern, wem die Kultur gehört. (pd/arc)

Video: Sprengung der Kaserne im Oktober 1980

Im Oktober 1980 schlug das letzte Stündlein der Kaserne auf der Kreuzbleiche. Ab dem 20. Oktober wurde sie und das Zeughausmagazin innert weniger Tage dem Erdboden gleich gemacht. Das Spektakel zog viele Schaulustige an. Das belegt auch das Video, welches der St.Galler Hansjörg Jost damals aufgenommen hat:

Die Kaserne und das Zeughausmagazin wurden innert weniger Tage dem Erdboden gleich gemacht.

Video: Hansjörg Jost

«Im Unterschied zu einigen vergleichbaren, markanten Zeugen» aus der gleichen Bauepoche habe «kein kunst- oder kulturhistorisch intonierter Schwanengesang den <Heimgang> dieser liebenswerten <alten Dame>» begleitet, schrieb Dieter Meile dazu 1982 in einer Broschüre über die Geschichte der Kaserne St.Gallen. Als Ursache vermutet Meile die «nicht allzu angenehmen Erinnerungen ehemaliger Bewohner». Ein anderer Grund war wohl, dass die Kaserne dem Bau der Stadtautobahn weichen musste. Von ihr erhoffte sich viele St.Galler Impulse für die Zukunft.

Gebaut wurde die Kaserne zwischen 1876 und 1878 am Standort, wo heute der Skatepark steht. Die ersten Rekruten bezogen das nigelnagelneue Gebäude am 30. August 1879. (vre/arc)

Die Kaserne St.Gallen 1901, hinten die Militärkantine, die heute als Restaurant und Hotel genutzt wird.
10 Bilder
Eine Aufnahme der Kaserne St.Gallen von vor 1912. Erbaut wurde sie 1876/77.
Das eidgenössische Turnfest 1922 auf der Kreuzbleiche. Hinter den Turnern sind links die Turnhalle und das Zeughaus zu erkennen.
Neben der Armeenutzung fanden auf der Kreuzbleiche auch immer wieder Grossveranstaltungen statt, wie 1927 die St.Gallische Ausstellung, ein Vorläufer der Olma. Rechts am Bildrand ist die Anfang der 1980er-Jahre abgebrochene Kaserne St.Gallen und daneben die Militärkantine zu erkennen.
Die Bauten für die St.Gallische Ausstellung, einer Vorläuferin der Olma, im Herbst 1927. Links neben den Zelten sind das Zeughaus und die Turnhalle Kreuzbleiche zu erkennen.
Für die St.Gallische Ausstellung, einer Vorläuferin der Olma, wurden 1927 grosse Zelt- und Holzbauten auf die Kreuzbleiche gestellt.
Die Kreuzbleiche in den 1950er-Jahren. Hinter dem Turm der Kirche St.Otmar sind von links nach rechts zu erkennen die Militärkantine, die Kaserne, das Zeughausmagazin und die Reithalle.
Die Kreuzbleiche als Parkplatz für Grossveranstaltungen: 1953 feierte der Kanton St.Gallen sein 150-jähriges Bestehen. Die Gäste parkierten dabei auf der Kreuzbleichewiese.
1982 wird auf dem Ostteil der Kreuzbleiche der Autobahnanschluss im Tagbau erstellt. Im Hintergrund sind das Zeughausmagazin (abgebrochen) und die Reithalle (heute durch Sport und Kultur genutzt) zu erkennen.
2009 fand in St.Gallen und Umgebung ein Gigathlon statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer übernachteten im Zeltlager auf der Kreuzbleiche.

Die Kaserne St.Gallen 1901, hinten die Militärkantine, die heute als Restaurant und Hotel genutzt wird.

Bild: Sammlung Reto Voneschen

Fünf neue Bierexperten in der Stadt

20 erfolgreiche Absolventen des Spezialistenseminars «Der Schweizer Bier-Sommelier – Bier entdecken, verkosten und erfolgreich verkaufen» haben am Mittwoch, 10. August, ihr Zertifikat entgegengenommen.

Die Aufgabe eines Bier-Sommeliers ist es, aufzuzeigen, dass es für jede Situation ein passendes Bier gibt.

Die Aufgabe eines Bier-Sommeliers ist es, aufzuzeigen, dass es für jede Situation ein passendes Bier gibt.

Bild: Severin Bigler

Unter den Absolventen befinden auch mehrere Personen aus der Stadt St.Gallen und eine aus Gossau:

  • Cédric Engler (St. Gallen)
  • Hans-Peter Epper (St. Gallen)
  • Markus Kengelbacher (St. Gallen)
  • Hugo Scherle (St. Gallen)
  • Reto Stocker (St. Gallen)
  • Florian Huber (Gossau)

Das Spezialistenseminar wurde diesen Frühling zum 33. Mal durchgeführt. Während des Seminars haben die Teilnehmenden alles Wichtige rund um das Thema Bier gelernt. Die neuen Bier-Sommeliers dürfen nun ihr Wissen weitergeben, sei dies in Restaurants und Bars, an Degustationen oder an anderen Anlässen. Das Ziel eines Bier-Botschafters ist es, aufzuzeigen, dass es für jede Situation ein passendes Bier gibt, heisst es im Communiqué.

In der Abschlussarbeit mussten die Absolventen zu den vorgegebenen Strukturen eines Gastronomiebetriebs ein Bierangebot respektive eine Bierkarte ausarbeiten und diese an der mündlichen Prüfung präsentieren. Ausserdem mussten die Kandidaten beweisen, dass sie sich genügend Wissen rund um das Bier angeeignet haben. (pd/arc)

Auf der Vadianstrasse haben Velos wieder Vortritt: Stadt hat Velostrasse markiert

Die Stadt hat ihr Versprechen wahr gemacht: Zwischen Geltenwilenstrasse und Neumarkt ist die Vadianstrasse jetzt als Velostrasse markiert. Damit ist auf den Kreuzungen mit der Pestalozzi- und der Kesslerstrasse der Rechtsvortritt für von rechts kommende Autos wieder aufgehoben. Drahtesel haben in diesem Abschnitt der Veloroute zwischen Güterbahnhof und Altstadt wieder Vortritt.

Der westliche Teil der Vadianstrasse ist jetzt als Velostrasse markiert. Drahtesel haben hier wieder Vortritt.

Der westliche Teil der Vadianstrasse ist jetzt als Velostrasse markiert. Drahtesel haben hier wieder Vortritt.

Bild: Reto Voneschen (10.8.2022)

Die Geschichte der Veloroute auf der Vadianstrasse ist damit um ein Kapitel reicher. Seit rund zwei Jahrzehnten wird hier an diesem Konzept gearbeitet - mit Fortschritten, auf die regelmässig Rückschritte für die Velos folgten. Jetzt scheint es, als ob die Veloroute wenigstens auf dem ersten Teilstück von Westen her ihre endgültige Form hätte.

Ursprünglich war die Vadianstrasse zwischen Geltenwilenstrasse und Neumarkt eine ganz konventionelle Quartierstrasse mit Tempo 50. Irgendwann wurde sie als Veloroute auf dem Weg zwischen Güterbahnhof und Altstadt markiert. Die Kreuzungen mit der Pestalozzi- und der Kesslerstrasse blieben Knackpunkte: Aufgrund des Rechtsvortritts der Autos, die die Veloachse von den Seitenstrassen her querten, kam es immer wieder zu Unfällen.

Nach einer Unfallserie um 2010 gab’s Vortritt für die Velos auf den Kreuzungen der Vadian- mit der Pestalozzi- und der Kesslerstrasse.

Nach einer Unfallserie um 2010 gab’s Vortritt für die Velos auf den Kreuzungen der Vadian- mit der Pestalozzi- und der Kesslerstrasse.

Bild: Reto Voneschen (10.7.2011)

Um 2010 häuften sich die Unfälle auf den beiden Kreuzungen. Schliesslich ergriff die Stadt Gegenmassnahmen: Sie hob den Rechtsvortritt für die Seitenstrassen auf und markierte die Kreuzungen mit Haifischzähnen für Einbieger und roten Velofahrspuren. Vor fünf Jahren wurde auf der westlichen Vadianstrasse mit einer Sanierung das Verkehrsregime verändert - von Tempo 50 zu Tempo 30. Damit wurde die Bevorzugung der Velos unmöglich. In Tempo-30-Zonen gilt Rechtsvortritt. Die Markierungen wurden entfernt.

Mit der Einführung von Tempo 30 verschwand 2017 die Bevorzugung der Velos auf der wichtigsten Veloroute von Westen her ins Stadtzentrum wieder.

Mit der Einführung von Tempo 30 verschwand 2017 die Bevorzugung der Velos auf der wichtigsten Veloroute von Westen her ins Stadtzentrum wieder. 

Bild: Reto Voneschen (29.10.2017)

Auf wenig freundliche Reaktionen aus Velokreisen hin versprach das städtische Tiefbauamt schon damals, aus Sicherheitsgründen den Vortritt für die Veloroute wieder einzuführen. Dafür allerdings musste der Bund vorher das Instrument der Velostrasse offiziell einführen. Das hat er inzwischen getan und die Stadt hat Wort gehalten: Im westlichen Teil der Vadianstrasse haben Benützerinnen und Benützer der Veloroute wieder Vorfahrt vor von rechts her einbiegenden Fahrzeugen. (vre)

Lesen lernen mit vierbeinigen Zuhörern

Anfang September kommen wieder Lesehunde in die Stadtbibliothek Katharinen. Die Vierbeiner des Vereins «Therapiehund Bodensee» sollen  Kindern durch ihre Anwesenheit dabei helfen, ihre Lesekompetenz zu verbessern und Freude am Lesen zu gewinnen.

Ein Mädchen liest einem geduldigen Hund aus einem Kinderbuch vor.

Ein Mädchen liest einem geduldigen Hund aus einem Kinderbuch vor.

Bild: PD

Die Lesehunde wurden speziell für ihre Aufgabe als geduldige Zuhörer ausgebildet und kommen mit ihren Begleitpersonen in die Bibliothek. Gemäss der Medienmitteilung der Stadt St.Gallen würden diese Begleitpersonen bei ihren Einsätzen immer wieder beobachten können, dass die Lesehunde eine beruhigende Wirkung auf das vorlesende Kind haben. «Die Hunde sind unvoreingenommene, aufmerksame Zuhörer und üben keine Kritik. Mit einem Lesehund an der Seite können Kinder ihre Hemmungen, Schwächen und Ängste loslassen», heisst es weiter.

An fünf Samstagen können Kinder den Vierbeinern vorlesen. Der Eintritt ist frei. Allerdings ist eine Anmeldung erforderlich. Aber das Wichtigste: die Hunde dürften auch gestreichelt werden. (pd/aye)

Anmeldung via www.bibliothek.stadt.sg.ch. Termine: 3. 9., 17. 9., 1. 10., 5. 11., 19. 11., 10. 9., 24. 9., 29. 9., 12. 11. und 26. 11. zwischen 10 Uhr und 12.30 Uhr, jeweils eine halbe Stunde.

Abfallsack gerät auf Balkon in Brand

Am Mittwochmittag ist an der Harfenbergstrasse in St.Gallen ein Abfallsack auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Es entstand geringer Sachschaden.

Die Berufsfeuerwehr St.Gallen konnte den Brand schnell löschen.

Die Berufsfeuerwehr St.Gallen konnte den Brand schnell löschen.

Bild: Stapo SG

Am Mittwoch ging um 12 Uhr die Meldung ein, dass ein Abfallsack auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Harfenbergstrasse brenne. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen konnte den Brand gemäss Mitteilung schnell löschen. Verletzt wurde beim Vorfall niemand. Es entstand geringer Sachschaden an der Hausfassade. Weshalb der Abfallsack in Brand geriet, ist noch unklar. (stapo/chs)

Bierlieferungen wie vor über 70 Jahren

Am Donnerstag, 11. August, kommen in der Stadt St.Gallen Oldtimer- und Bierliebhaber auf ihre Kosten. Zwischen 9.15 und 11.30 Uhr ist die Brauerei Schützengarten mit dem Schüga-Saurer (Baujahr 1917) in der Altstadt unterwegs. Die Tour beginnt bei der IHK an der Gallusstrasse. In der Folge fährt der LKW bei einigen Kunden vor.

Der Schüga-Saurer stand bis 1948 im Einsatz. Am Donnerstag ist er in der Altstadt unterwegs.

Der Schüga-Saurer stand bis 1948 im Einsatz. Am Donnerstag ist er in der Altstadt unterwegs.

Bild: PD

Der LKW war bis 1948 für die Schützengarten im Einsatz. Er hat einen 4-Zylinder-Benzinmotor mit einer Leistung von 45 PS und einem Hubraum von 7,7 Liter. Der Oldtimer erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 25 km/h und hat eine Nutzlast von 4 Tonnen. (pd/arc)

Bildhauerei hautnah erleben

Von Dienstag, 6. September, bis Samstag, 10. September, findet in der Stadt St.Gallen ein Steinbildhauer-Symposium statt. Sieben Kunstschaffende werden in dessen Rahmen an ihren Naturstein-Skulpturen auf dem Gelände der Morant AG an der Rechenstrasse arbeiten.

Am letzten Tag des Symposiums können sich Interessierte selbst im Steinbildhauen versuchen.

Am letzten Tag des Symposiums können sich Interessierte selbst im Steinbildhauen versuchen.

Bild: Sandra Ardizzone

Interessierte können von Dienstag, 6. September, bis Freitag, 9. September, den Künstlerinnen und Künstlern bei der Arbeit zuschauen und so die Bildhauerei hautnah erleben. Die Besichtigungszeiten sind jeweils zwischen 10 und 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Diesen Kunstschaffenden kann am Symposium über die Schulter geschaut werden:

  • Brigitte Schneider
  • Heinz Zellweger
  • Irene Thoma
  • Karin Reichmuth
  • Rolan Rüegg
  • Susann Kopp
  • Tobias Kupferschmidt

Am letzten Tag des Symposiums – an dem auch der Museumstag stattfindet – wird Interessierten von 12 bis 1 Uhr ein besonderes Programm geboten. So kann man sich beispielsweise selbst ans Steuer eines Baggers setzen und Steine mit Profiwerkzeug behauen. Für Kinder steht ein XL-Sandkasten in einer Flachmulde bereit. Und um 18.30 Uhr zeigt der Ostschweizer Künstler Hans Thomann eine besondere Live-Performance. Ausserdem gibt es Speis und Trank. Ebenfalls am Samstag findet die Finissage und die Jury-Prämierung statt. (pd/arc)

Weitere Informationen gibt’s im Internet.

Fahrerflucht nach Streifkollision: Die Stadtpolizei sucht Zeugen

An der Teufener Strasse ist es am Dienstagabend zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem Bus gekommen. Wie der Mitteilung der St.Galler Stadtpolizei zu entnehmen ist, fuhr die Person am Steuer des Autos im Anschluss weiter, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Verletzt wurde niemand, jedoch entstand Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.

Aufgrund der Kollision ist eine Scheibe des Busses zersplittert.

Aufgrund der Kollision ist eine Scheibe des Busses zersplittert.

Bild: PD

Ein Bus war kurz vor 18 Uhr in Richtung Riethüsli unterwegs als es auf Höhe der Bushaltestelle Ruhbergstrasse zur Kollision mit dem Auto, welches stadteinwärts fuhr, kam. Aufgrund der Kollision ist eine Scheibe des Busses zersplittert. Wer Angaben zum Auto oder dessen Lenker machen kann, soll sich unter der Telefonnummer 071 224 60 00 melden. Bereits bekannt ist, dass es sich beim gesuchten Fahrzeug um einen Mercedes mit einer Dachbox handelt. (stapo/arc)

St.Gallen: «Switzerland's fashionable City»

Falls Sie in den kommenden Wochen und Monaten in der Stadt St.Gallen vermehrt auf kanadische Staatsbürgerinnen und -bürger treffen, dann liegt das womöglich daran, dass das Magazin Nuvo aus Vancouver einen Artikel publiziert hat, in dem die Autorin Michelle Tchea kaum aus dem Schwärmen herauskommt. Sie empfiehlt insbesondere Fashionistas einen Besuch der «fashionable city», die nur eine Stunde von Zürich entfernt ist. Auch die Bebilderung des Artikels macht so richtig Lust, St.Gallen einen Besuch abzustatten.

Das St.Galler Modelabel Akris wird im Artikel des kanadischen Magazins besonders hervorgehoben.

Das St.Galler Modelabel Akris wird im Artikel des kanadischen Magazins besonders hervorgehoben.

Bild: Michel Canonica (17. Februar 2022)

Im Artikel geht die Autorin insbesondere auf die hiesige Stickereien und deren jahrhundertelange Tradition ein. Zudem schreibt sie, dass «some of the world’s most beautiful textiles» aus der Stadt noch heute auf den Laufstegen dieser Welt bestaunt werden können. Tchea hebt in ihrem Artikel das Modelabel Akris hervor und das Hotel Einstein, in welchem die Geschichte der St.Galler Stickerei erforscht werden kann und dies in «all his glory» notabene.

Das Magazin Nuvo

Das Magazin Nuvo aus Vancouver bezeichnet sich auf seiner Website selbst als Kanadas Autorität des Aussergewöhnlichen - einer Kombination von Style und Zweck. Es befasst sich insbesondere mit den Themen Reisen, Gastronomie, Kunst, Design, Schmuck, Architektur, Uhrmacherkunst und Autos. (arc)

St.Gallen habe aber mehr zu bieten, als lediglich famose Stickereien: Auch die Passagen, in welchen das Restaurant Corso und die Genuss Manufaktur Neubad erwähnt werden, sind gespickt mit Wörtern wie «outstanding», «gourmet food» und «creative dishes». Erwähnt wir natürlich auch, dass der St.Galler Stiftsbezirk zum Unesco-Welterbe gehört. Und dem Restaurant Schlössli wird attestiert, dass es als Ode an die St.Galler Textilindustrie ein Menu anbietet, mit welchem sich die jahrhundertelange Tradition durch den Magen erforschen lässt. (arc)

Den Online-Artikel des Magazins Nuvo in englischer Sprache gibt’s hier.

Unbekannte Täterschaft entwendet Parfüm aus der Alpstein-Drogerie

In der Nacht auf Mittwoch, 10. August, ist eine unbekannte Täterschaft in die Alpstein-Drogerie an der Neugasse in St.Gallen eingebrochen. Dionys Widmer, Sprecher der St.Galler Stadtpolizei, bestätigt, dass am Mittwochmorgen um 6.10 Uhr eine entsprechende Meldung bei der Stadtpolizei eingegangen sei.

Die unbekannte Täterschaft hat sich gewaltsam Zutritt zur Drogerie verschafft und in der Folge eine grössere Menge Parfüm geklaut.

Die unbekannte Täterschaft hat sich gewaltsam Zutritt zur Drogerie verschafft und in der Folge eine grössere Menge Parfüm geklaut.

Symbolbild: Getty

Gemäss Widmer sind in der Folge mehrere Einsatzkräfte der Stadtpolizei ausgerückt, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Die Täterschaft war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr anzutreffen. Da Einbrüche in den Tätigkeitsbereich der Kantonspolizei fallen, wurde das Delikt im Anschluss an die Kantonspolizei übergeben.

Mediensprecher Florian Schneider, bestätigt, dass die St.Galler Kantonspolizei die Ermittlungen aufgenommen hat. Gemäss Schneider hat sich die unbekannte Täterschaft zwischen Dienstag, 19 Uhr, und Mittwoch, 6.10 Uhr, gewaltsam Eintritt zum Ladengeschäft verschafft. Die Täterschaft stahl diverse teure Parfüme im Wert von mehreren zehntausend Franken. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich ebenfalls auf mehrere tausend Franken. Die Täterschaft ist in der Folge mit dem Deliktsgut geflohen. (arc)

Freibäder. Das Badiwetter in der Region hält weiter an.

Freibäder. Das Badiwetter in der Region hält weiter an. 

Bild: Benjamin Manser

Schulstart: 1361 Kindern in der Stadt St.Gallen steht ein grosser Tag bevor

Am Montag, 15. August, startet das neue Schuljahr und für 6500 Kinder aus der Stadt St.Gallen heisst es dann wieder Schulbank drücken respektive ab in den Kindergarten.

Am Montag drücken in der Stadt St.Ballen 656 Kinder erstmals die Schulbank.

Am Montag drücken in der Stadt St.Ballen 656 Kinder erstmals die Schulbank. 

Bild: Donato Caspari

Für 705 Kinder (Vorjahr 693) ist der kommende Montag ein grosser Tag. Sie gehen dann erstmals in den Kindergarten. Und auch für die 656 Erstklässlerinnen und Erstklässler (Vorjahr 642) beginnt dann ein neuer Alltag. Um für sichere Kindergarten und Schulwege zu sorgen, ist die Stadtpolizei während der kommenden Woche in der Umgebung von Kindergärten und Schulen präsent, heisst es in der Medienmitteilung der Stadt. Mit der neuen nationalen Schulwegkampagne «Stoppen für Schulkinder» werden Verkehrsteilnehmende zudem sensibilisiert und auf den Schulanfang aufmerksam gemacht. Weiter ist die Stadtpolizei via Social Media und mit zwei Standaktionen - am Mittwoch, 10. August, ab 13 Uhr beim Vadianplatz sowie am Samstag, 13. August, ab 10 Uhr am Marktplatz - präsent. (sk/arc)

Regiobus AG testet Elektrobus

Ab Montag, 15. August, steht auf den Linien 152 (Bahnhof Herisau – Bahnhof Gossau) und 158 (Bahnhof Herisau – Dorfplatz Engelburg) der Regiobus AG ein Elektrobus im Einsatz.

Der E-Bus wird von MAN Truck &amp; Bus Schweiz, respektive Engadin Bus, zur Verfügung gestellt.

Der E-Bus wird von MAN Truck & Bus Schweiz, respektive Engadin Bus, zur Verfügung gestellt.

Bild: PD

«MAN Truck & Bus Schweiz, respektive Engadin Bus stellen der Regiobus AG das Fahrzeug für zwei Wochen zur Verfügung», wird Jonny Dörig, Leiter Technik bei der Regiobus AG, im Communiqué zitiert. Das Fahrzeug könne bis zu 18 Stunden im Einsatz sein, bevor es im Depot wieder aufgeladen werden müsse, so Dörig weiter. Die Beschaffung von Elektrobussen ist gemäss Communiqué doppelt so teuer als jene von Dieselbussen. Die definitive Beschaffung von Elektrobussen soll mit dem neuen Betriebsgebäude der Regiobus AG in Herisau abgestimmt werden. (pd/arc)

Lieferwagen überschlägt sich zwei Mal

Auf der Autobahn A1 hat sich am Dienstagnachmittag ein Lieferwagen überschlagen. Wie dem Communiqué der Kantonspolizei zu entnehmen ist, zog sich der Lieferwagenfahrer dabei leichte Verletzungen zu und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Der Verkehr wurde nicht behindert.

Der Lieferwagen kam auf der Seite liegend zum Stillstand.

Der Lieferwagen kam auf der Seite liegend zum Stillstand.

Bild: PD

Der 28-jährige Lieferwagenfahrer war auf der Überholspur von Winkeln in Richtung Stadt unterwegs als er gemäss eigenen Angaben kurz am Steuer einnickte und frontal in eine Baustellenabsperrung fuhr. Als er den Zusammenstoss bemerkte, lenkte er sein Fahrzeug stark nach rechts, wo er in die Leitplanke prallte. Durch den Aufprall wurde der Lenker quer über die Fahrbahn nach links gewiesen und geriet erneut an die Baustellenabsperrung. Der Lieferwagen überschlug sich in der Folge zweimal, ehe er schliesslich auf der Seite liegen zum Stillstand kam. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden. (kapo/arc)

Fassade des Kirchlihauses wird saniert – Baustart des Ökonomiegebäudes steht bevor

Die Gebäudehülle des Kirchlihauses beim Wildpark Peter und Paul in der Stadt St.Gallen erfährt aktuell eine umfassende Sanierung. Sowohl das Dach als auch die Fassade werden erneuert.

Die Sanierungsarbeiten am Kirchlihaus sollen bis Ende September abgeschlossen sein.

Die Sanierungsarbeiten am Kirchlihaus sollen bis Ende September abgeschlossen sein.

Bild: PD


Wie die Wildparkgesellschaft in einer Mitteilung schreibt, war ihr schon länger klar, dass eine Sanierung des Hauses früher oder später unumgänglich ist. Die aktuellen Sanierungsarbeiten sollen bis Ende September abgeschlossen sein.

Geräte und Fahrzeuge sollen derweil künftig in einem neuen Ökonomiegebäude direkt neben dem Kirchlihaus aufbewahrt werden. Das Projekt wurde an der diesjährigen Hauptversammlung gutgeheissen. Der Baustart erfolgt im September. Der Rohbau des Neubaus soll bis Weihnachten errichtet sein. Abgeschlossen wird das Bauvorhaben voraussichtlich bis April 2023. Während dieser Zeit ist im Bereich der Baustelle mit Einschränkungen zu rechnen. (pd/arc)

Heute im Open-Air-Kino Arbon: «James Bond 007: No Time to Die»

Ab 21.15 Uhr wird heute am Open-Air-Kino in Arbon der Film «James Bond 007: No Time to Die» gezeigt. Der Film wird in deutscher Sprache ausgestrahlt.

Daniel Craig ist in «No Time to Die» letztmals als James Bond zu sehen.

Daniel Craig ist in «No Time to Die» letztmals als James Bond zu sehen.

Bild: Nicole Dove

 Im 25. Teil der James-Bond-Reihe zwingen persönliche Verbindungen 007 aus dem Ruhestand. Kritiker erachten den Film als passenden Abschluss des Schauspielers Daniel Craig in der Rolle des britischen Geheimagenten. (pd/arc)

FC Rorschacherberg lädt zum Schnuppertraining

Der FC Rorschacherberg möchte Kinder fürs Fussballspielen begeistern und lädt deshalb ins Schnuppertraining.

Die Schnuppertrainings finden wöchentlich statt und sind unverbindlich.

Die Schnuppertrainings finden wöchentlich statt und sind unverbindlich.

Bild: Valentin Hehli / LMT

Die Trainings sind unverbindlich und finden ab kommendem Mittwoch, 17. August, wöchentlich auf der Mehrzweckanlage Rorschacherberg statt. Das einstündige Training beginnt jeweils um 17 Uhr. Eine vorgängige Anmeldung ist nicht notwendig. Das Angebot richtet sich an Kinder mit den Jahrgängen 2016 und 2017. Der FC Rorschacherberg bittet darum, dass die Kinder von einer erwachsenen Person begleitet werden. (pd/arc)

Flohmarkt kehrt aus der Sommerpause zurück

Am Sonntag, 14. August, findet auf dem Areal Bach beim Bahnhof St.Fiden der erste Flohmarkt nach der Sommerpause statt. Von 10 bis 16 Uhr kann verkauft, gestöbert und gefeilscht werden. Für Kurzentschlossene gibt es noch freie Standplätze.

Am Flohmarkt auf dem Areal Bach findet man unter anderem Kleider.

Am Flohmarkt auf dem Areal Bach findet man unter anderem Kleider.

Bild: PD

Am Flohmarkt findet man unter anderem Krimskrams, Kunst, Kleider und Kindersachen. Die Anzahl der Stände ist limitiert. Tische und Bänke werden vom Verein Areal Bach zur Verfügung gestellt. Interessierte Standbetreiber können sich via E-Mail an hallo@areal-bach.ch wenden. Der Markt findet nur bei trockener Witterung statt. (pd/arc)

Weitere Informationen und Daten gibt’s im Internet.

St.Galler Coronasituation: 1046 neue Fälle gemeldet

Der Kanton meldet auf seiner Website für die Periode vom 2. bis 8. August Juli 1’046 neue laborbestätigte Coronafälle.

Die Coronafallzahlen sind im Kanton St.Gallen im Vergleich zur Vorwoche angestiegen.

Die Coronafallzahlen sind im Kanton St.Gallen im Vergleich zur Vorwoche angestiegen.

Bild: Imago

Seit März 2020 wurden im St.Gallischen nunmehr 226'383 Coronainfektionen nachgewiesen. Zwischen dem 2. und dem 8. August kam es zudem zu einem Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahl der Coronatoten steht damit neu bei 864. Diesen Montagabend lagen 20 Personen wegen einer SARS-CoV2-Infektion in einem St.Galler Spital, eine davon auf der Intensivstation - ohne Beatmung.

Die Wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 8. August, um Mitternacht.

Die Wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 8. August, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Sieben-Tage-Inzidenz stand am 8. August bei 198, die 14-Tage-Inzidenz bei 348. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in sieben und 14 Tagen der Vergleichbarkeit wegen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner. 

Seit Anfang Mai meldet der Kanton St.Gallen seine Coronazahlen nur noch einmal wöchentlich, und zwar am Dienstagnachmittag. Auf den Wochenrhythmus umgestellt wurde aufgrund der Entspannung in der Pandemielage gegenüber Winter und Frühling. Sie rechtfertige den grossen Aufwand für die tägliche Meldung nicht mehr, hiess es. (SK/arc)

Gott auf der Spur in der Natur

Gemeinsam in den Wald – einfach zum Gwundern. Das ist am Samstag, 13. August, ab 9 Uhr möglich. Dann laden die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Straubenzell und die Katholische Kirche im Lebensraum St.Gallen zum «WaldGwunder» im Sommer.

Am Samstag findet ein ökumenischer Anlass im Wald statt.

Am Samstag findet ein ökumenischer Anlass im Wald statt.

Bild: Pius Amrein

Die Teilnehmenden treffen sich bei der Haltestelle «Uni/Gatterstrasse». Von dort geht es anschliessend in den Wald. Der Anlass dauert bis 11 Uhr. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, am Feuer zusammenzusitzen und zu grillieren. Wer sein mitgebrachtes Mittagessen in Gemeinschaft geniessen möchte, kann das ebenfalls tun. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen gemäss Organisatoren ein Sackmesser und wetterangepasste Kleidung mitbringen. (pd/arc)

SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer zu Besuch in Engelburg

Die SP des Wahlkreises St.Gallen hat ein mittelfristiges Ziel. Und zwar möchte sie mit einer eigenständigen Sektion in Gaiserwald vertreten sein. 

Mattea Meyer ist Nationalraetin und Co-Präsidentin der SP.

Mattea Meyer ist Nationalraetin und Co-Präsidentin der SP.

Anthony Anex / KEYSTONE

Einen ersten Schritt dazu macht die SP am Donnerstag, 11. August, mit einem öffentlichen Sommerspaziergang mit anschliessendem Apéro. Gemäss Mitteilung hat sich die SP-Co-Präsidentin Matte Meyer für den Anlass angemeldet. Sie wird unter anderem über aktuelle Herausforderungen sprechen. Ziel des Anlasses ist, dass Personen miteinander ins Gespräch kommen und lokalpolitisch Interessierten eine Möglichkeit zu geben, sich zu engagieren.

Treffpunkt zum Spaziergang ist um 18.30 Uhr bei der Haltestelle Ebnet in Engelburg. Auf dem Programm steht ein Besuch der Deponie Tüfentobel. Der Apéro beginnt um zirka 19.30 Uhr beim Schulhaus Engelburg. (pd/arc)

Jass-Cup am St.Galler Fest

Auch am diesjährigen St.Galler Fest, das am 19. und 20. August stattfindet, wird wieder ein Jass-Cup mit Monika Fasnacht durchgeführt. Es ist das 18. Mal, das der Cup am Fest stattfindet. Ausgetragen wird er am Samstag zwischen 14 und 17 Uhr im Waaghaus.

Am Jass-Cup werden vier Runden à acht Spiele im Modus Schieber gespielt.

Am Jass-Cup werden vier Runden à acht Spiele im Modus Schieber gespielt.

BIld: Jakob Ineichen 

Die Partner respektive die Partnerin wird den Teilnehmenden zugelost. Der Jass-Cup geht über vier Runden à acht Spiele, gespielt wird ein «Schieber». Die Teilnahme ist kostenlos. Den Anmeldetalon findet man online unter www.sgfest.ch in der Rubrik Side-Events. (pd/arc)

Kantonsbibliothek zeigt Historische Bestände

Am Donnerstag, 11. August, findet in der Kantonsbibliothek Vadiana ein Rundgang durch das sonst nicht zugängliche Magazin der Bibliothek statt. Die Führung wird von Wolfgang Göldi von der Kantonsbibliothek durchgeführt.

Interessierte erhalten am Donnerstag Einglick ins Archiv der Kantonsbibliothek Vadiana.

Interessierte erhalten am Donnerstag Einglick ins Archiv der Kantonsbibliothek Vadiana.

Bild: Raphael Rohner

Präsentiert werden den Besucherinnen und Besuchern Sammlungen und Kostbarkeiten: Bilder und Fotografien, mittelalterliche und neuzeitliche Handschriften, alte Drucke und Landkarten. Treffpunkt ist in der Eingangshalle der Kantonsbibliothek an der Notkerstrasse 22 in St.Gallen. Der einstündige Rundgang beginnt um 10 Uhr. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. (pd/arc)

Strassensanierung steht vor dem Abschluss

Das Strasseninspektorat Gossau baut am Sonntag, 21. August, den Deckbelag an der Herisauerstrasse in Gossau ein. Wie die St.Galler Staatskanzlei im Communiqué schreibt, muss die Strasse dafür zwischen der Multstrasse bis zur Kantonsgrenze für sämtlichen Verkehr gesperrt werden.

Die Herisauerstrasse in Gossau wurde während der vergangenen zwei Jahren saniert.

Die Herisauerstrasse in Gossau wurde während der vergangenen zwei Jahren saniert.

Ralph Ribi (Gossau, 4. Mai 2020)

Mit dem Deckungseinbau werden die zweijährigen Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Der Deckungsbelag ist lärmreduzierend und verringert die Lärmbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner. Die Herisauerstrasse wird für den Einbau vom Samstag, 20. August, ab 18 Uhr bis am Montag, 22. August, um 5 Uhr gesperrt sein. In diesem Zeitraum wird der Verkehr über Winkeln umgeleitet. Die Umleitung ist gemäss Staatskanzlei grossräumig signalisiert.

Die Regiobus-Linie 152 wird während der Sperrung lediglich zwischen dem Bahnhof Herisau und Herisau Rietwis betrieben. Die Nachtbuskurse werden umgeleitet. Die Fahrgäste werden gebeten, auf die Linie der Appenzeller Bahnen auszuweichen. Bei schlechter Witterung finden die Arbeiten in der Folgewoche, am 28. August, statt. Im Rahmen der Strassensanierung wurden auch die Werkleitungen erneuert. (SK/arc)

Freibäder. Die Lufttemperatur ist zwar nicht mehr so hoch wie in der vergangenen Woche, es herrscht aber weiter ideales Badiwetter.

Freibäder. Die Lufttemperatur ist zwar nicht mehr so hoch wie in der vergangenen Woche, es herrscht aber weiter ideales Badiwetter.

Benjamin Manser

Co-Working ausprobieren

Am Dienstag, 9. August, ist der internationale Co-Working-Tag. Aus diesem Anlass lädt der Rorschacher Lakespace, im Hauptbahnhofgebäude, alle Interessierten ein, Co-Working kostenlos auszuprobieren und sich von der Idee inspirieren zu lassen. 

Die Büroarbeitsplätze von Lakespace befinden sich im Gebäude des Hauptbahnhofs in Rorschach.

Die Büroarbeitsplätze von Lakespace befinden sich im Gebäude des Hauptbahnhofs in Rorschach.

Bild: PD

Die Arbeitsplätze können von 8.30 bis 17.30 Uhr genutzt werden. Anschliessend gibt's After(co)work-Drinks. Bei Interesse kann man sich online einen Platz reservieren. Der Probetag ist aber auch ohne Voranmeldung möglich. Der Eingang befindet sich an der Seeseite des Bahnhofgebäudes in der Nähe des Taxistands und des Fussgängerstreifens. (pd/arc)

Reservationen können im Internet vorgenommen werden.

Bundesübung auf dem Breitfeld

Auf der Schiessanlage Breitfeld kann am Freitag, 12. August, zwischen 18 und 19.30 Uhr die Bundesübung absolviert werden.

Auf der Schiessanlage Breitfeld kann die Bundesübung 2022 noch dreimal  geschossen werden.

Auf der Schiessanlage Breitfeld kann die Bundesübung 2022 noch dreimal  geschossen werden.

Benjamin Manser (10. Juni 2018)

Eingeladen sind alle Schützinnen und Schützen aus den Regionen St.Gallen-West, Abtwil, Engelburg, Gossau, Arnegg, Andwil und Herisau. Die Teilnehmenden werden gebeten, ihr Dienst und Schiessbüchlein oder einen Leistungsausweis mitzubringen. Es ist die drittletzte Möglichkeit, die diesjährige Bundesübung auf dem Breitfeld zu schiessen. Die weiteren Daten: Samstag, 20. August, von 9 bis 11.30 Uhr und Montag, 29. August, von 18 bis 19.30 Uhr.

Weitere Informationen gibt’s im Internet

Zwei Fussgängerstreifen werden sicherer

In Wittenbach nimmt das kantonale Tiefbauamt im Bereich der Bruggwaldstrasse Arbeiten an den beiden Fussgängerstreifen auf der St.Gallerstrasse vor. Dadurch soll die Sicherheit der Fussgänger erhöht werden. Wie die St.Galler Staatskanzlei mitteilt, beginnen die rund zweimonatigen Arbeiten am Montag, 15. August. Während der Umbauarbeiten muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Die Bauarbeiten an den Fussgängerstreifen bei der Bushaltestelle Bruggbach in Wittenbach beginnen am Montag, 15. August.

Die Bauarbeiten an den Fussgängerstreifen bei der Bushaltestelle Bruggbach in Wittenbach beginnen am Montag, 15. August.  

Bild: Elena Fasoli (9. November 2018)

Der Fussgängerstreifen bei der Bushaltestelle in Fahrtrichtung St.Gallen wird mit einer Fussgängerschutzinsel gesichert. Ausserdem wird der Inselkopf verlängert. Der Bus kann somit während seines Halts nicht mehr überholt werden, was das Queren des Fussgängerstreifens sicherer macht. Die Bushaltestelle erhält im Rahmen der Arbeiten zudem einen barrierefreien Einstieg.

Der Fussgängerstreifen in Richtung Zentrum von Wittenbach wird hingegen rund 65 Meter in Richtung St.Gallen verschoben. Auch er wird mit einer Schutzinsel gesichert. Die Busbucht in Fahrtrichtung Wittenbach wird aufgehoben, stattdessen entsteht eine Mittelinsel sowie eine Haltekante. Während der Arbeiten müssen die Bushaltestellen gemäss Staatskanzlei versetzt werden. (SK/arc)

Zwei Brände innert kurzer Zeit

Am Sonntag ist es in der Region zu zwei Bränden gekommen. In beiden Fällen entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen entdeckte den Brand in Rorschacherberg.

Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen entdeckte den Brand in Rorschacherberg.

Bild: PD

Wie die Kantonspolizei mitteilt, ist am Nachmittag, kurz nach 16.30 Uhr, in Rorschacherberg die Terrasse eines Mehrfamilienhauses an der Schützenstrasse in Brand geraten. Die Ursache ist bisher unklar. Eine Patrouille der St.Galler Kantonspolizei stellte eine Rauchentwicklung fest und entdeckte den Brand. Die Feuerwehr rückte mit 40 Angehörigen aus und konnte das Feuer schliesslich löschen. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden evakuiert und vom Rettungsdienst erstbetreut. Der entstandene Sachschaden beläuft sich gemäss Polizeiangaben auf etwa 50’000 Franken.

Einige Stunden später, kurz nach 20 Uhr, brannte eine Velounterstand an der Staudenäckerstrasse in Goldach. Das Feuer konnte gemäss Kantonspolizei noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Der Brand soll durch die Glut eines Grills entstanden sein, aus welcher sich ein Feuer entfachte. Der Sachschaden dürfte gering sein, heisst es im Communiqué abschliessend. (kapo/arc)

«Let’s roll together» beim Würth-Gebäude

An der Seepromenade in Rorschach heisst es schon bald wieder «Let’s roll together». Vom 19. August bis 18. September gastiert der Verein Rollland neben dem Würth-Gebäude und lädt zur Rollschuhdisco im Freien.

Die Rollschuhdisco des Vereins Rollland gastiert ab dem 19. August an der Seepromenade in Rorschach.

Die Rollschuhdisco des Vereins Rollland gastiert ab dem 19. August an der Seepromenade in Rorschach.

Donato Caspari (5. Juni 2021, Gossau)

Das knapp 1000 m2 grosse Rollschuhfeld ist jeweils von Mittwoch bis Sonntag geöffnet, wobei die Freitag- und die Samstagabende unter einem besonderen Motto stehen. Am Freitag steht ein Teil des Rollfelds ab 19 Uhr jeweils ganz im Zeichen des Swings. Ausserdem sind Coaches sowie Tänzerinnen und Tänzer der Sitterburg aus St.Gallen anwesend. An den Samstagen wird es leise und das trotz Live-DJ. An der Silent-Roll-Disco heisst es ab 20 Uhr Rollschuhe und Kopfhörer an, ehe dem Sonnenuntergang entgegengerollt werden kann. Wer im Anschluss eine Verschnaufpause braucht, der kann sich in einen roten Sessel des ehemaligen Kino Rex fallen lassen und dem munteren Treiben zuschauen.

An den Wochenenden öffnet auch der Foodcorner, in dem man sich verpflegen kann. Das Angebot wechselt von Woche zu Woche. Das sogenannte Rolllädeli versorgt die Besucherinnen und Besucher mit allen möglichen Gadgets in Neonfarben. Und auch Naschkatzen werden im Lädeli fündig. Die Rollbar rundet das Angebot ab.

Ein besonderes Angebot gibt es auch für Schulklassen. Am Donnerstag- und Freitagnachmittag wird zwischen 13 und 17 Uhr eine Alternative zum regulären Schulsportangebot angeboten. Ab vier Klassen kann gar die komplette Rollfläche ausserhalb der regulären Öffnungszeiten gebucht werden.

Wer die verstaubten Rollschuhe im Estrich nicht mehr findet, der kann sich vor Ort ein Paar ausleihen. Es stehen Rollschuhe in den Grössen 28 bis 46 bereit und auch die entsprechende Schutzausrüstung kann gemietet werden. Ausserdem führen auf Anfrage Las Rollitas, die Rollschuhgilrprofis aus St.Gallen, in die Welt der acht Räder ein.

Céline Fuchs, Präsidentin des Vereins Rollland, zeigt sich in der Medienmitteilung erfreut darüber, mit dem Anlass wieder etwas «Konfetti ins Leben zu bringen» und hofft, dass es Petrus dieses Jahr mit den Organisatoren besser meint als im vergangenen Jahr. Damals hatte es während des Gastspiels in Rorschach an vier von fünf Wochenenden geregnet. (pd/arc)

Öffnungszeiten: Mittwoch: 13 bis 22 Uhr; Donnerstag: 17 bis 22 Uhr; Freitag: 17 bis 24 Uhr, Samstag: 13 bis 24 Uhr, Sonntag: 13 bis 18 Uhr. Weitere Informationen gibt's im Internet

Auf Pilgerschaft mit dem ehemaligen Olma-Direktor

Der Verein Kolumbansweg Schweiz lädt am Montag, 15. August, zur ersten «Botschafter»-Wanderpilgerschaft. Diese führt den Gallusweg hinunter von St.Gallen nach Arbon. Ein Teilnehmer steht bereits fest: Nicolo Paganini, St.Galler Nationalrat (Die Mitte) und ehemaliger Olma-Direktor.

Nimmt kommende Woche an der Wanderpilgerschaft von St.Gallen nach Arbon teil: der St.Galler Nationalrat Nicolo Paganini.

Nimmt kommende Woche an der Wanderpilgerschaft von St.Gallen nach Arbon teil: der St.Galler Nationalrat Nicolo Paganini.

Peter Klaunzer / KEYSTONE

Nach der Begrüssung, die um 8.30 Uhr vor der Kathedrale eingeplant ist, steht eine Führung in der Stiftsbibliothek auf dem Programm. Im Anschluss geht es mit dem Bus in den Osten der Stadt und danach zu Fuss weiter durch die verschiedenen Tobel in Richtung See. Die Mittagspause verbringt die Wandergruppe bei der Steinerburg. Während dieser gibt Martina Rocco, Kräuterzauber Wald, Inputs zum Thema «Gesundheit aus der Natur». Zu einem weiteren Vortrag kommt es um 15.30 Uhr bei der Galluskapelle in Arbon. Gehalten wird er vom ehemaligen Sekundarlehrer, Historiker und Buchautor Hans-Jörg Willi.

Interessierte können sich noch bis heute Abend unter info@kolumbansweg.ch oder unter 081 723 69 60 anmelden. Der Unkostenbeitrag für das Kräuterzauber-Mittagessen beträgt 20 Franken. Die Bezahlung erfolgt vor Ort in bar. (pd/arc)

Weitere Informationen zum Anlass und zum Projekt gibt's hier.

Die Sonne kehrt zurück 

Nachdem sich das Wetter am Wochenende meist grau präsentierte, zeigt sich im Verlauf dieser Woche wieder vermehrt die Sonne.

In der letzten Woche der Sommerferien herrscht noch einmal ideales Badiwetter.

In der letzten Woche der Sommerferien herrscht noch einmal ideales Badiwetter.

Friso Gentsch / dpa

Mit Temperaturen über 30 Grad Celsius, wie wir sie in den vergangenen sieben Tagen regelmässig hatten, rechnen die Meteorologinnen und Meteorologen aber nicht. In der letzten Woche der Sommerferien klettern die Temperaturen gemäss Voraussagen täglich zwischen 25 und 27 Grad Celsius. Mit Gewittern ist in der Region erst gegen Ende der Woche zu rechnen. Am wärmsten soll es am Dienstag und am Mittwoch werden. Ideales Wetter also, um die letzten Ferientage in der Badi oder am See zu verbringen. (arc)

Unbekannter will 84-Jährigen in Rheineck ausrauben

Samstagnacht, um 23 Uhr, hat ein unbekannter Mann in Rheineck versucht, einen 84-Jährigen zu überfallen. Dabei bedrohte der unbekannte Täter den 84-jährigen Mann mit einem Messer. Als der 84-Jährige um Hilfe schrie, floh der Unbekannte ohne Deliktsgut.

Als der Mann um Hilfe schrie, liess der Täter von ihm ab.

Als der Mann um Hilfe schrie, liess der Täter von ihm ab.

Symbolbild: Kapo SG

Der 84-Jährige war zu Fuss an der Hauptstrasse in Rheineck unterwegs. Auf Höhe der evangelischen Kirche kreuzte er einen unbekannten Mann. Wie es in der Polizeimeldung heisst, bedrohte ihn dieser plötzlich mit einem Messer und forderte Geld. Der 84-Jährige stürzte zu Boden und fing an, um Hilfe zu schreien. Der unbekannte Täter liess daraufhin von ihm ab und flüchtete in Richtung Restaurant Kreuz.

Der Unbekannte sprach Schweizerdeutsch und trug zum Tatzeitpunkt eine schwarze Maske sowie schwarze Kleider. Personen, welche Angaben zum Hergang oder zum unbekannten Mann machen können, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Thal, 058 229 80 00, zu melden. (kapo/chs)

Wegen Fahrlässigkeit: Brand in Dachwohnung

Am Samstag, kurz vor 14.40 Uhr, ist es an der Bedastrasse in St.Gallen zu einem Brand in einer Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses gekommen. Es wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.

50 Angehörige der Feuerwehr standen im Einsatz.

50 Angehörige der Feuerwehr standen im Einsatz.

Bild: Kapo SG

Die Kantonale Notrufzentrale erhielt die Meldung über einen Brand einer Dachwohnung. Die ausgerückten Rettungskräfte stellten vor Ort Flammen aus dem Dachstock des Mehrfamilienhauses fest und evakuierten das Gebäude. Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Gemäss Mitteilung der Polizei wurde niemand verletzt. Die betroffenen Personen konnten einige Stunden später wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren.

Wie es in der Mitteilung der Polizei weiter heisst, steht als Brandursache Fahrlässigkeit im Vordergrund der Ermittlungen. Dies wird nun durch Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.

Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.

Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.

Bild: Kapo SG

Neben mehreren Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen, Spezialisten der Kantonspolizei St.Gallen sowie der zuständigen Feuerwehr mit über 50 Angehörigen stand auch der Rettungsdienst mit zwei Rettungssanitätern und einem Einsatzleiter Sanität sowie ein Mitarbeiter der Gebäudeversicherung St.Gallen im Einsatz. (kapo/chs)