ST.GALLER STADT-TICKER: Scharfe Kritik an Baumidee für Oberen Graben +++ Blumige Grüsse vom Bubenweier +++ Offene Tür im Benevolpark +++ Fähnli-Tradition hochhalten

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Montag, 10. August - 18:17 Uhr

ACS-Präsident erteilt Baumallee am Oberen Graben eine Absage: Nicht mehr als ein Winkelzug auf dem Weg zur autofreien Stadt?

Manfred Trütsch, Präsident ACS St.Gallen-Appenzell.

Manfred Trütsch, Präsident ACS St.Gallen-Appenzell.

Bild: PD

(vre) Manfred Trütsch ist nicht angetan von der Idee des Heimatschutzes, am Oberen Graben in der Stadt St.Gallen mit Aufhebung einer nicht mehr benötigten Busspur bis zu 90 neue Bäume zu pflanzen. Für eine zusätzliche Baumallee reiche der Platz einfach nicht aus, schreibt der Präsident des ACS St.Gallen-Appenzell am Montag in einem Beitrag in der Internetzeitung «Die Ostschweiz».

Den Befürworterinnen und Befürwortern der Bäume am Oberen Graben gehe es unter anderem um die Verkleinerung der Verkehrsflächen, glaubt Trütsch. Unter dem Deckmäntelchen der Begrünung («Wie kann man gegen Bäume sein?») werde das Fernziel der autofreien Stadt angepeilt. Das gewählte Vorgehen schmecke nach politischem Schachzug, sei aber nicht mehr als ein Rohrkrepierer, schreibt der ACS-Präsident.

Die Stadt St.Gallen sei nicht frei in der Gestaltung von Strassen, auch nicht in ihrem Hoheitsgebiet und in ihrem Kompetenzbereich. So gebe es nur eine kleine Zahl von Bäumen, die als Alleebäume zugelassen seien. Und keinesfalls dürften Bäume in einem Mittelstreifen gepflanzt werden, zitiert ACS-Präsident Trütsch die Vorschriften. Auf Nationalstrassen würden die grünen Mittelstreifen zurückgebaut, aus Sicherheitsgründen und wegen dem Unterhalt.

Weil die Busspur rechts im Bild überflüssig wird, schlägt der Heimatschutz St.Gallen-Appenzell Innerrhoden vor, auf der linken Strassenseite zusätzlich Bäume zu pflanzen.

Weil die Busspur rechts im Bild überflüssig wird, schlägt der Heimatschutz St.Gallen-Appenzell Innerrhoden vor, auf der linken Strassenseite zusätzlich Bäume zu pflanzen.

Bild: Nik Roth (16.7.2020)

Zusätzlich müssten Bäume zwingend 2,50 Meter Abstand von der Strasse haben, und zwar gemessen ab Stockgrenze. Wenn die Busspur am Oberen Graben aufgehoben werde, würden durch die vorgeschriebenen Abstände die Fahrbahnbreiten verletzt. Schliesslich dürften Pflanzen auch nicht in den Lichtraum der Strasse ragen, und das Lichtraumprofil habe immerhin eine Höhe von 4,50 Metern über den Flächen, die für den Fahrverkehr bestimmt seien, schreibt Manfred Trütsch in «Die Ostschweiz».

Der Titel «Baumboulevard stösst auf Sympathie» über einer Tagblatt-Berichterstattung zur Baumidee stimme vielleicht für Grossstädte wie Paris, Berlin oder London, hält der ACS-Präsident in seiner Kritik fest: In St.Gallen als Kleinstadt seien die Raumverhältnisse schlicht zu eng für so eine zusätzliche Baumallee. Dadurch werde nur die Erreichbarkeit der Stadt weiter eingeschränkt.

Montag, 10. August - 17:47 Uhr

Am Bubenweier blühen die Seerosen

Momentaufnahme. Ein kleines Idyll erwartet Spaziergänger derzeit auf der Nordseite des Bubenweiers über St.Gallen. Hier blühen derzeit die Seerosen - und zwar ungewohnt üppig.

Momentaufnahme. Ein kleines Idyll erwartet Spaziergänger derzeit auf der Nordseite des Bubenweiers über St.Gallen. Hier blühen derzeit die Seerosen - und zwar ungewohnt üppig.

Bild: Reto Voneschen (3.8.2020)
Montag, 10. August - 17:07 Uhr

Benevol St.Gallen lädt zum Tag der offenen Tür ein

(pd/rms) Vor gut zwei Monaten eröffnete der Benevolpark in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof St.Gallen. Die Einrichtung an der St.-Leonhard-Strasse 45 bietet Arbeitsplätze, Besprechungsräume, Seminarraum, IT-Infrastruktur, Veranstaltungen und Dienstleistungen für Vereine, Non-Profit-Organisationen, Institutionen und gemeinnützige KMU an. Zentrale Grundpfeiler des Benevolparks sind Vernetzungsmöglichkeiten, der Austausch zwischen internen und externen Organisationen, Wissen teilen und Synergien effektiv nutzen. Nun lädt Benevol St.Gallen am kommenden Samstag, 10 bis 16 Uhr, zum Tag der offenen Tür ein. Dabei wird gemäss Mitteilung etwas zum Anschauen, zum Mitmachen, zum Mitnehmen sowie etwas gegen Hunger und Durst geboten.

Montag, 10. August - 16:29 Uhr

Zürcher Verkehrsbetriebe wollen auf Fahnen an Bus und Tram verzichten: Zieht die Stadt St.Gallen nach?

(ayk) Bei besonderen Anlässen wie dem 1. August, während der Olma oder einem Heimspiel des FC St.Gallen fahren die Busse der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) mit Fahnen auf dem Dach durch die Stadt. Die Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) haben jetzt entschieden, auf solche Beflaggungen an Bussen und Trams verzichten zu wollen. In St.Gallen hingegen wird an der «Fähnli»-Tradition festgehalten.

Grund für die Entscheidung der VBZ, auf Flaggen zu verzichten, sind Sicherheitsauflagen der Suva, die nicht eingehalten werden können, heisst es auf Anfrage. «Beflaggungsarbeiten müssen aus betrieblichen Gründen in der Nacht durchgeführt werden», sagt ein Mediensprecher. Da die Platzverhältnisse zwischen den Fahrzeugen in den Bus- und Tramdepots aber beschränkt seien, könnten die Mitarbeiter nicht mit genügend Sicherheitsabstand auf die Leitern steigen. Die VBZ werden deshalb ihr Beflaggungskonzept überprüfen und Alternativen suchen.

Beflaggte Stadtbusse vor dem Depot an der Steinachstrasse.

Beflaggte Stadtbusse vor dem Depot an der Steinachstrasse.

Bild: Philipp Baer (9.1.2008)

Auch in St.Gallen sei die Sicherheitsfrage immer ein Thema, sagt Adrian Schwägler, stellvertretender VBSG-Unternehmensleiter. Allerdings bereitet hier die Montage der Fähnchen an den Stadtbussen keine Probleme. Schwägler: «Sie werden vom Boden aus mit Greifzangen in den Fahnenhülsen am Fahrzeug befestigt.» Somit seien die Sicherheitsvorgaben eingehalten. Müssten Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter auf ein Busdach steigen, seien sie ausserdem mit Sicherheitsseilen gesichert, um Unfälle zu verhindern, sagt Schwägler.

Montag, 10. August - 16:06 Uhr

Auch Gallus im Coronastress?

Momentaufnahme. Es kam, wie es kommen musste: Seit dem Wochenende trägt auch der Heilige Gallus eine Anti-Corona-Hygienemaske. Dass die Brunnenfigur vom Gallusplatz den öV benutzen will ist unwahrscheinlich. Da waren doch eher Nachtbuben (oder Nachtmädchen) am Werk.

Momentaufnahme. Es kam, wie es kommen musste: Seit dem Wochenende trägt auch der Heilige Gallus eine Anti-Corona-Hygienemaske. Dass die Brunnenfigur vom Gallusplatz den öV benutzen will ist unwahrscheinlich. Da waren doch eher Nachtbuben (oder Nachtmädchen) am Werk.

Bild: Marlen Hämmerli
Montag, 10. August - 15:35 Uhr

Sammelfrist für Wiesli-Initiative läuft: Das Museumsquartier hat bis 9. November Zeit, 1000 Unterschriften zu sammeln

(vre) Die städtische Initiative zur Rettung des Wiesli im St.Galler Museumsquartier ist gestartet. Seit vergangenen Samstag dürfen für das Anliegen Unterschriften gesammelt werden. Damit die Initiative zustande kommt, vom Stadtparlament diskutiert und allenfalls dem Volk zum Entscheid vorgelegt wird (falls das Parlament Nein dazu sagt), muss das Initiativkomitee nun innert 90 Tagen 1000 Unterschriften von städtischen Stimmberechtigten sammeln und bis spätestens 9. November einreichen.

Die Quartierwiese zwischen den Häusern an der Hadwigstrasse (links). Oben befindet sich die ehemalige Handelshochschule, in der heute die Kanti am Brühl residiert. Überbaut werden soll die rechte Hälfte des Wiesli.

Die Quartierwiese zwischen den Häusern an der Hadwigstrasse (links). Oben befindet sich die ehemalige Handelshochschule, in der heute die Kanti am Brühl residiert. Überbaut werden soll die rechte Hälfte des Wiesli.

Bild: Benjamin Manser (10.8.2020)

Die Initiative «Für lebendige Quartiere - Wiesli retten» verlangt die Umteilung des Quartierwieslis an der Hadwigstrasse von der Bau- in die Grünzone. Damit soll ein Bauprojekt auf der Hälfte der Wiese, die vom Quartier rege benutzt wird, verhindert werden. Bauen will die St.Galler Pensionskasse, der das Grundstück gehört. Entstehen sollen dabei in der Baulücke entlang der Hadwigstrasse Alterswohnungen.

Montag, 10. August - 15:07 Uhr

Olma-Messen brauchen finanzielle Unterstützung: Stadt und Kanton präsentieren am Mittwoch Anträge an die Parlamente

(vre) Die Olma-Genossenschaft steht nach der coronabedingten Absage der meisten Messen und Anlässe in diesem Jahr vor grossen finanziellen Herausforderungen. Dazu kommt die Belastung durch die Erneuerung der Infrastruktur mit Autobahndeckel und Neubau der Messehalle 1. Stadt und Kanton wollen der Olma jetzt unter die Arme greifen: Einerseits sind die beiden die grössten Genossenschafter, anderseits sind die Olma-Messen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Stadt wie Kanton.

Derzeit baut die Olma eine neue Messehalle 1. Im Blick der Standort der bereits abgebrochenen alten Halle im Osten des Messegeländes.

Derzeit baut die Olma eine neue Messehalle 1. Im Blick der Standort der bereits abgebrochenen alten Halle im Osten des Messegeländes.

Bild: Reto Voneschen (30.7.2020)

Für die Unterstützung haben Stadt- und Regierungsrat Vorlagen ans Stadtparlament und an den Kantonsrat vorbereitet. Diese werden diesen Mittwoch an einer Medienorientierung im St.Galler Rathaus präsentiert. Anwesend sind Regierungsrat Marc Mächler (Finanzdepartement Kanton St.Gallen) und Peter Jans als Stellvertreter von Stadtpräsident Thomas Scheitlin (er befindet sich als Olma-Verwaltungspräsident bei diesem Geschäft im Ausstand). Seitens der Olma stellt sich Direktorin Christine Bolt am Mittwoch den Medienleuten.

Montag, 10. August - 13:59 Uhr

Am Freitag wird wieder fürs Klima gestreikt: Demonstration gegen die A1-Teilspange zum Güterbahnhof und in die Liebegg

(vre) Ein Lebenszeichen von der St.Galler Klimajugend: Im Internet kursiert derzeit ein Aufruf für einen Klimastreik am kommenden Freitag. Treffpunkt dafür ist um 15.30 Uhr auf dem Gallusplatz. Konkret demonstriert werden soll zu einem lokalen Thema, nämlich gegen den Bau der Teilspange von der Stadtautobahn zum Güterbahnhof und weiter in die Liebegg. Das Klimakollektiv Ostschweiz bekämpft die neue Strasse vor dem Hintergrund des Klimawandels, an dem der motorisierte Verkehr grossen Anteil habe.

Aufruf zum Klimastreik vom Freitag auf Facebook.

Aufruf zum Klimastreik vom Freitag auf Facebook.

Screenshot: Facebook

Mit der Teilspange wollen Bund, Kanton und Stadt langfristig Probleme zwischen dem Autobahnzubringer Kreuzbleiche und dem Riethüsli lösen. Vorgesehen ist ein Tunnel vom Sitterviadukt der A1 in den Güterbahnhof und ein zweiter Strassentunnel vom Güterbahnhof in die Liebegg. Mit dem Baubeginn ist frühestens 2031 zu rechnen; die Bauzeit wird auf rund sieben Jahre geschätzt. Kosten soll das Projekt den Bund 1,144 Milliarden sowie den Kanton St.Gallen, Ausserrhoden, die Stadt St.Gallen und die Gemeinde Teufen 150 bis 200 Millionen Franken.

Detaillierte Informationen zur Teilspange gibt's im Internet.

Montag, 10. August - 12:32 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 28 bestätigte Neuinfektionen übers Wochenende

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle übers Wochenende erneut gestiegen. Seit Freitag fielen nach Angaben des Kantons im Internet 28 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1081 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Toten durch den Virus blieb hingegen unverändert bei insgesamt 40. Und hier noch die Verteilung der 28 neuen Fälle auf die acht Wahlkreise:

Montag, 10. August - 11:59 Uhr

Dank Coronavirus: Ein ziemlich spezieller Start ins neue Schuljahr

Am Montagmorgenin der Aula der Kantonsschule am Brühl.

Am Montagmorgenin der Aula der Kantonsschule am Brühl.

Bild: Kanti am Brühl (10.8.2020)

Am Montagmorgen hat auch die Kantonsschule am Brühl ihren Betrieb wieder aufgenommen. Traditionellerweise werden dabei die neuen ersten Klassen durch Rektor Mathias Gabathuler begrüsst. Diesmal allerdings mit einer Besonderheit: Schülerinnen und Schüler trugen gemäss Facebook-Eintrag der Kantonsschule beim Massenauflauf in der Aula wegen des Coronavirus konsequent Hygienemasken.

Montag, 10. August - 11:33 Uhr

Auto gegen Verkehrsinsel: Erheblicher Sachschaden

(stapo/vre) Am Sonntagmorgen ist eine Autofahrerin an der Martinsbruggstrasse über eine Verkehrsinsel gefahren. Dabei kollidierte sie frontal mit zwei Verkehrssignalen und zwei Inselschutzpfosten. Beim Selbstunfall wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Montag niemand verletzt, es entstand aber erheblicher Sachschaden.

Die Unfallstelle an der Martinsbruggstrasse beim Hallenbad Blumenwies.

Die Unfallstelle an der Martinsbruggstrasse beim Hallenbad Blumenwies.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(9.8.2020)
Das Auto wurde beim Selbstunfall erheblich beschädigt.

Das Auto wurde beim Selbstunfall erheblich beschädigt.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen (9.8.2020)

Am Sonntag, kurz vor 11.30 Uhr, lenkte eine 27-Jährige ihr Auto auf der Fuchsenstrasse stadtauswärts. Als sie nach links auf die Martinsbruggstrasse abbiegen wollte, machte sie eigenen Aussagen zufolge einen zweiten Kontrollblick. Deshalb bog sie zu stark ein, überfuhr eine Verkehrsinsel und kollidierte dabei frontal mit zwei Verkehrssignalen und zwei Inselschutzpfosten.

Da beim Auto Öl und Kühlwasser austraten, wurde für die Aufräumungsabeiten die Berufsfeuerwehr aufgeboten. Beim Zwischenfall wurde nach Angaben der Stadtpolizei niemand verletzt, jedoch entstand erheblicher Sachschaden. Das Unfallauto musste abgeschleppt werden.

Montag, 10. August - 11:19 Uhr

Mahnwache vor dem Schlachthof St.Gallen-Gossau: Aktivistinnen und Aktivisten fordern «ein Ende des Schlachtens»

(pd/vre) Die Aktivistinnen und Aktivisten von «Animal Vigil St.Gallen» führen am kommenden Freitag, 5.45 bis 7.45 Uhr ihre zweite Mahnwache vor dem Schlachthof an der Schlachthofstrasse 24 im Industriegebiet zwischen Winkeln und Gossau durch. Einerseits wollen sie sich dabei gemäss Mitteilung symbolisch «von den bedauernswerten Tieren» verabschieden, anderseits wollen sie damit ihrer einzigen Forderung, dem Schlachten ein Ende zu bereiten, Nachdruck verschaffen. Dies vor dem Hintergrund, dass tierische Produkte für den Menschen unnötig seien, heisst es in der Mitteilung der Gruppe vom Montag.

Montag, 10. August - 10:59 Uhr

Die grüne Klimaanlage der Stadt St.Gallen: Info-Tafeln und Stadtspaziergang zu 14 markanten Bäumen

(sk/vre) Auch die Städte sind vom Klimawandel stark und bereits spürbar betroffen: Das bebaute Gebiet heizt sich an Hitzetagen nämlich stärker auf als die grüne Umgebung der Stadt. Das Phänomen heisst Urban Heating (auf Deutsch in etwa Stadterhitzung). Bäume haben darauf eine positive Wirkung: Sie sind nicht nur Lebensräum für viele Insekten, Vögel und Kleinsäuger, sondern auch Schattenspender, sorgen für Kühlung und saubere Luft und verbessern so nachhaltig das Stadtklima.

Eine der 14 Info-Tafeln, die derzeit in der Stadt St.Gallen über die Stadtbäume informiert.

Eine der 14 Info-Tafeln, die derzeit in der Stadt St.Gallen über die Stadtbäume informiert.

Bild: Stadt St.Gallen

Vom 8. August bis 6. September präsentiert die Stadt St.Gallen an 14 Standorten in der Innenstadt, vom Bahnhofplatz bis in den Stadtpark, Vielfalt und Bedeutung der Stadtbäume. Im Rahmen der Aktion findet am 18. August, 19.00 Uhr, die Führung «Vielfältige Stadtbäume» statt. Auf dem Spaziergang zeigt Adrian Stolz, Leiter von Stadtgrün (des ehemaligen Gartenbauamts), die Rolle der Bäume und wie sie gepflegt werden. Anmeldung: Telefon 071'224'56'76 oder umwelt.energie@stadt.sg.ch.

Die 14 Standorte in der St.Galler Innenstadt, an denen bis 6. September Wissenswertes über Stadtbäume zu erfahren ist.

Die 14 Standorte in der St.Galler Innenstadt, an denen bis 6. September Wissenswertes über Stadtbäume zu erfahren ist.

Plan: Stadt St.Gallen

Informationen zu den öffentlichen Bäumen der Stadt finden sich aber auch im Internet, im St.Galler Baumkataster. Darin sind derzeit über 7’500 Bäume von insgesamt 10'500 öffentlichen Bäumen der Stadt erfasst. Die am häufigste Baumart auf öffentlichen Flächen ist mit 825 Exemplaren die Hainbuche. Zahlreich vertreten sind auch Weissbirke, Platane, Esche, Ahorn und Sommerlinde. Das Kataster ist im digitalen Stadtplan zu finden. Mit einem Klick auf einzelnen Bäume gibt's Infos zu Baumart, Grösse oder Stammumfang.

Montag, 10. August - 9:49 Uhr

Als St.Gallen noch am Meer lag: Der WWF lädt zu einer Exkursion in die Frühgeschichte der Region ein

(pd/vre) St.Gallen liegt - anders als die meisten anderen grossen Schweizer Städte - nicht an einem «richtigen» Gewässer. Das wird, wenn's um die Stimmung im St.Galler Hochtal geht, immer wieder einmal bedauert, war aber nicht immer so: Vor 18 Millionen Jahren bedeckte ein Flachmeer die Gegend der heutigen Gallusstadt. Spuren davon finden sich immer noch im Untergrund.

Im Laufe der Jahrmillionen und unter starkem Druck wurde der Sand dieses ehemaligen Meeres in der Region St.Gallen zu Sandstein. Darin eingeschlossen wurden Meeresmuscheln und Schnecken, welche heute als Versteinerungen, als Abdrücke im Stein, sichtbar sind. Die Kalkschalen der Muscheln und Schnecken sind als dünne, weisse Schicht zu erkennen.

Rund 18 Millionen Jahre alte versteinerte Muscheln: Diese Spuren des Thetys-Urmeers wurden 2008 auf dem Baufeld 2 am Birnbäumenhang in St.Gallen gefunden.

Rund 18 Millionen Jahre alte versteinerte Muscheln: Diese Spuren des Thetys-Urmeers wurden 2008 auf dem Baufeld 2 am Birnbäumenhang in St.Gallen gefunden.

Bild: Hannes Thalmann (15.10'2008)

Am 29. August, 14 bis 17 Uhr, lädt der WWF St.Gallen Erwachsene und Familien mit Kindern ab neun Jahren zur Suche nach den Spuren des St.Galler Meeres ein. Mit Hammer und Meissel werden dabei Steine zerkleinert, um versteinerte Muscheln oder Schnecken zu finden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmen und beschriften die Fundstücke dann und können die selbst geborgenen Schätze schliesslich auch mit nach Hause nehmen.

Anmeldungen zur Exkursion bis 28. August, 12 Uhr per E-Mail bei regiobuero@wwfost.ch und unter Telefon 071'221'72'30. Details zu WWF Anlässen auch unter www.wwfost.ch/events.

Montag, 10. August - 8:49 Uhr

Der SC Brühl schlägt Köniz auswärts - und kämpft sich damit in die nächste Cup-Runde

(pd/vre) Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat sich der SC Brühl gegen den Liga-Konkurrenten Köniz am Samstag im Cup verdient eine Runde weiter gekämpft. Trotz fünf Absenzen verzeichneten die Kronen den besseren Start mit drei grossen Chancen. Am nächsten standen die Gäste dem Führungstreffer gemäss Matchbericht von Henri Seitter als Ajet Sejdija in der 18. Minute die Lattenunterkante traf.

Die Lauffreude der Brühler war am Samstag in Köniz trotz der Hitze gross.

Die Lauffreude der Brühler war am Samstag in Köniz trotz der Hitze gross.

Bild: SC Brühl

Das verletzungsbedingte Ausscheiden von Demian Titaro und das fünfminütige Spiel zu zehnt brach dann etwas den Rhythmus bei den Brühlern, so dass die Berner die Partie bis zur Pause ausgeglichener gestalten konnten. Trotzdem geht für Henri Seitter das 0:0 zur Halbzeit durchaus in Ordnung.

Nach dem Wechsel hatten die Brühler dank ausgezeichnetem Pressing ihre besten Momente. In der 52. Minute fiel der verdiente Führungstreffer durch Dario Anic im Nachschuss. Trotz guter Chancen verpassten es die Kronen dann, den Vorsprung mit guten Chancen auszubauen. Ihre Lauffreude war bemerkenswert, wurde aber mit zunehmender Spieldauer in Anbetracht der Hitze von 31 Grad zu einem Problem.

SC Brühl-Goali Christian Leite rettete die Brühler vor allem in der zweiten Halbzeit mit einigen hervorragenden Paraden vor dem Ausgleich.

SC Brühl-Goali Christian Leite rettete die Brühler vor allem in der zweiten Halbzeit mit einigen hervorragenden Paraden vor dem Ausgleich.

Bild: SC Brühl

Köniz übernahm in den letzten zwanzig Minuten mit drei neuen Offensivkräften klar das Spieldiktat und stand dem Ausgleichstreffer mehrmals sehr nahe. Doch Torhüter Christian Leite rettete die Brühler mit drei hervorragenden Paraden vor dem Ausgleich. Aber auch die Kronen kamen mit guten Kontern noch zu ihren Chancen; da diese aber vergeben wurden, blieb die Partie bis zur letzten Sekunde spannend und der Ausgang ungewiss.

Als Belohnung für die Leistung vom Samstag können die Brühler im Cup in zehn Tagen den FC Cham zu Hause empfangen: Letzterer hat sich überraschend gegen den Favoriten Bellinzona mit 2:1 durchsetzte. Gegen Cham haben die Kronen noch eine Rechnung offen, schieden sie doch im letzten Jahr gegen den gleichen Gegner erst im Penaltyschiessen aus dem Schweizer Cup aus.

Sonntag, 9. August - 18:24 Uhr

Handgreiflichkeiten beim Mannenweier

(rar/lw) Am Sonntag, gegen 17. 30 Uhr, lag ein Mann mit unbestimmten Beschwerden auf der Wiese beim Mannenweier und erbrach sich mehrmals. Ein Bekannter alarmierte den Bademeister, welcher schliesslich den Rettungsdienst aufbot. Die Rettungskräfte versorgten den Mann und brachten ihn zum Krankenwagen. Dabei schrie er laut, dass er Kokain und Cannabis konsumiert habe.

Am späten Sonntagnachmittag musste ein Mann mit der Ambulanz vom Mannenweier ins Spital gebracht werden.

Am späten Sonntagnachmittag musste ein Mann mit der Ambulanz vom Mannenweier ins Spital gebracht werden.

Bild: Leserreporter

Beim Krankenwagen kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen unbeteiligten Personen und dem Bekannten des Patienten, der versuchte, die Rettungskräfte an ihrer Arbeit zu hindern. Die Stadtpolizei St.Gallen wurde schliesslich beigezogen und nahm den Mann in Gewahrsam. Gemäss einem Sprecher der Stadtpolizei soll er stark alkoholisiert gewesen sein.

Samstag, 8. August - 11:59 Uhr

Jodelchörli St.Gallen Ost macht Strassenmusik: Kommt das Publikum nicht zum Chörli, geht dieses halt zum Publikum

(lw) Das Jodelchörli St.Gallen Ost dreht den Spiess um: Weil die Besucherinnen und Besucher aufgrund der Pandemie nicht an die Konzerte kommen können, bringt der Chor die Konzerte zum Publikum. Auf der grössten Bühne der Ostschweiz, in den Gassen von St.Gallen, gibt es am kommenden Samstag, 15. August, Platzkonzerte.

Die Terminkalender von Gesangsformationen sind derzeit ausgedünnt. Aufgrund der aktuellen Pandemie werden praktisch alle Konzerte abgesagt. Das Jodelchörli St.Gallen Ost macht aus der Not eine Tugend und dreht den Spiess um. «Wenn Interessierte und unsere Fans nicht zu uns kommen können, dann kommen wir eben zu ihnen», lässt sich Chorpräsident Felix Merz in einer Mitteilung zitieren. Der Termin sei bewusst gewählt: Am kommenden Wochenende wäre das St.Galler Stadtfest über die Bühne gegangen.

Das Jodelchörli St.Gallen Ost in seiner ganzen Pracht.

Das Jodelchörli St.Gallen Ost in seiner ganzen Pracht.

Bild: PD

Die 25 Sängerinnen und Sänger des Jodelchörli St.Gallen Ost werden zwischen 10.30 Uhr und 14 Uhr an mehreren Standorten einen Auszug aus ihrem Repertoire zum Besten geben. Dabei werden die Schutzvorgaben des Eidgenössischen Jodlerverbandes mit genügend Abstand innerhalb des Chors sowie zum Publikum eingehalten. «Es ist die ideale Gelegenheit, die Trachten nach langer Zeit aus dem Schrank zu holen und unser Hobby in der Stadt zu präsentieren», sagt Merz. Die Konzerte finden nur bei trockener Witterung statt.

Die Platzkonzerte vom Samstag, 15. August:

  • 10.30–11.00: Ostseite Acrevis-Bank
  • 11.00–11.30: Bärenplatz
  • 11.45–12.15: Gallusplatz
  • 13.15–13.30: Brunnen Neugasse
  • 13.30–14.00: Bohl (vor Waaghaus)

Ein weiteres Konzert gibt das Jodelchörli St.Gallen Ost an der diesjährigen Ausgabe des Stägestadt-Tags. Am Sonntag, 6. September, singt es um 11.30 Uhr an der oberen Gesstreppe. Ob das jährliche Benefizkonzert in der Kirche Linsebühl am Sonntag, 8. November, stattfinden kann, ist noch offen.

Information unter www.jodelchoerli.ch

Freitag, 7. August - 17:29 Uhr

Familienführung zu Stühlen im HVM

(pd/lw) Wie viele Stühle gibt es im HVM? Es sind sicher viele: in den Ausstellungen, im Depot und in den Büros. Am Sonntag, 9. August, führt Kulturvermittlerin Jolanda Schärli um 15 Uhr durch das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen. Die Familienführung mit dem Titel «Stühle, nichts als Stühle und ein Eierkocher» widmet sich ganz dem Sitzmöbel, von der Römerzeit bis ins 20. Jahrhundert.

Im Mittelpunkt stehen gemäss Mitteilung die Stühle in der Ausstellung «Vom Jugendstil zum Bauhaus». Zu sehen ist dort etwa der Thonet-Stuhl, das meistproduzierte Sitzmöbel der Welt, oder der Landi-Stuhl von 1939, der heute als Klassiker gilt.

Freitag, 7. August - 16:34 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Sieben positive Tests innert eines Tages, insgesamt 1053 bestätigte Fälle

(red) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet sieben Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1053 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 40.

Freitag, 7. August - 14:18 Uhr

SC Brühl spielt am Samstag um die Cup-Qualifikation

(fm) Am Samstag spielt der SC Brühl auswärts gegen den FC Köniz, und zwar in der «Vorqualifikation Schweizer Cup der Promotion League – 1. Qualifikationsrunde». Nicht nur der Name diese Cupspiels ist kompliziert, auch die Geschichte dazu, und natürlich spielt auch hier das Coronavirus eine Hauptrolle.

Ursprünglich beschloss der Fussballverband während des Corona-Lockdowns, dass für einmal acht Teams aus der Promotion League per Los in die Hauptrunde des Schweizer Cup einziehen könnten, Brühl hatte Losglück und war dabei. Doch da danach die Spielpläne noch enger getaktet wurden, werden nun nur noch drei Teams aus der Promotion League in der Hauptrunde teilnehmen können. Und da Brühl nun auch noch Lospech hatte, muss sich der Club zuerst gegen Köniz bestätigen und danach gegen den Sieger aus der Partie Cham gegen Bellinzona gewinnen, um wirklich dabei zu sein.

Er liebt Herausforderungen: Brühls Trainer Heris Stefanachi wird mit einem jungen Team zur Cup-Quali nach Köniz fahren.

Er liebt Herausforderungen: Brühls Trainer Heris Stefanachi wird mit einem jungen Team zur Cup-Quali nach Köniz fahren.

Bild: PD/SCB

Ein happiges Programm also für Brühl, und dass dieses erste Spiel auswärts in Köniz bei Bern ist, macht Brühls sportlichen Leiter Roger Jäger auch nicht glücklicher. Ein Heimspiel hätte wenigstens noch zahlende Zuschauer gebracht, ein Auswärtsspiel bringt nur Spesen. «Dieses Spiel soll deshalb auch ein Test sein, um zu sehen, wo unsere Mannschaft vor der Meisterschaft steht», sagt Jäger. Die Saison startet dann ja einen Samstag später, am 15. August, auswärts gegen Etoile Carouge.

Was an Eckdaten zu Brühls erster Mannschaft jetzt schon klar ist: Sie startet mit einem personell eher kleinen Kader von 23 Spielern in die neue Saison 2020/21. Sie ist um einiges günstiger als vor einem Jahr und – was daraus logisch folgt – auch entsprechend jünger; nur drei Spieler sind älter als 25 Jahre. Auch werden mehrere eigene Junioren in die erste Mannschaft eingebaut. Das alles sei eine Herausforderung für den Trainer Heris Stefanachi, sagt Sportchef Roger Jäger: «Doch dieser liebt Herausforderungen»

Freitag, 7. August - 10:54 Uhr

Bei Überholmanöver Auto touchiert – Frau im Spital

(pw/kapo) Am Donnerstag, kurz vor 21:10 Uhr fuhr ein unbekannter Mann oder eine unbekannte Frau mit dem Auto, einem grauen oder blauen Citroën C4, von Gossau in Richtung St.Gallen. Wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung schreibt, überholte es auf Höhe der Ausfahrt Winkeln das Auto einer 57-jährigen Frau. Dabei dürfte es zu einer Streifkollision zwischen den beiden Autos gekommen sein.

Die 57-Jährige wurde mit unbestimmten Verletzungen von der Rettung ins Spital gefahren.

Die 57-Jährige wurde mit unbestimmten Verletzungen von der Rettung ins Spital gefahren.

Bild: PD

Durch die Kollision geriet das Auto der 57-Jährigen ins Schwanken, drehte sich und schleuderte über den Pannenstreifen und das folgende Wiesenland. Anschliessend überquerte es eine Einfahrtsstrecke und prallte in eine Leitplanke. Dort kam auf der Leitplanke liegend zum Stillstand.

Der unbekannte Autofahrer oder die unbekannte Autofahrerin setzte die Fahrt fort, ohne sich um die Regelung des Umfalls oder die 57-jährige Autofahrerin zu kümmern. Er oder sie verliess die Autobahn bei der Ausfahrt St.Fiden in Richtung Langgasse. Die 57-Jährige wurde mit unbestimmten Verletzungen von der Rettung ins Spital gefahren. Der Sachschaden an ihrem Auto beträgt rund 5'000 Franken.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Hinweise werden unter 058'229'49'49 entgegengenommen.

Freitag, 7. August - 9:32 Uhr

Spatenstich im «Waldacker» für 110 Wohnungen

(ayk) Der Grundstein für das Neubauprojekt Waldacker ist am Donnerstag gelegt worden. Es handelt sich um zwei lange geknickte Gebäudezeilen, die sich am natürlichen Gelände anschmiegen. Für die zwei mehrgeschossigen Wohnbauten sind insgesamt 110 Mietwohnungen eingeplant. Die Gebäude werden unter nachhaltigen Baustandards, unter anderem Minergie, vollständig aus Holz realisiert. Alle Wohnungen werden dabei mit der eSmart-Technologie ausgerüstet. Architekt Yves Schihin weist auf die gemeinsame Identität sowie die Klimakrise, die bei der Entstehung des Baus Inspiration gewesen seien.

Arno Noger (rechts), Präsident der Ortsbürgergemeinde St.Gallen, und Vertreter der Architekten und Investoren.

Arno Noger (rechts), Präsident der Ortsbürgergemeinde St.Gallen, und Vertreter der Architekten und Investoren.

Bild: Aybüke Köseoglu

Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen als Grundstückbesitzerin leistete für das Neubauprojekt Vorinvestitionen. Die Previs Vorsorge zahlt dabei einen Baurechtszins. Insgesamt betrage die Investition 45 Millionen Franken. Ab September dieses Jahres beginnt laut Markus Mürner, Leiter Asset Management Immobilien bei Previs Vorsorge, die Wohnungsvermarktung. Das Einzugsdatum sei geplant auf Oktober 2021.

Das Neubauprojekt Waldacker befindet sich an der Ahornstrasse 21 bis 23.

Das Neubauprojekt Waldacker befindet sich an der Ahornstrasse 21 bis 23.

Bild: Aybüke Köseoglu
Donnerstag, 6. August - 16:19 Uhr

Nach Drogenkonsum müssen zwei Männer auf dem Polizeiposten übernachten

(stapo/mha) Die Stadtpolizei St.Gallen hat am Mittwochabend zwei Männer mit auf den Posten genommen, die vermutlich Drogen konsumiert haben. Die Brüder mussten die Nacht auf dem Posten verbringen, da sie sich selbst gefährdeten.

Ein St.Geörgler meldete der Stadtpolizei um 20 Uhr, in seiner Wohnung stehe ein fremder Mann, der sich gerade ausziehe. Als die Polizei eintraf, sass der Mann nackt auf dem Sofa. Auf Fragen konnte er kaum eine Antwort geben. Er gab lediglich an, mit seinem Bruder im Wald LSD konsumiert zu haben, wie die Stadtpolizei am Donnerstag mitteilt. Wo sich der Bruder zu diesem Zeitpunkt befand, wusste der Mann nicht. Eine Patrouille hatte ihn drei Stunden zuvor bereits angehalten und ihn auf den Posten gebracht.

LSD verzehrt die Wahrnehmung.

LSD verzehrt die Wahrnehmung.

Bild: Annika Buetschi

Die Patrouille war um 17 Uhr ausgerückt aufgrund einer Meldung, auf der St.Georgen-Strass sei ein nackter Mann unterwegs. Auch er war verwirrt und konnte keine Fragen beantworten. Ein Arzt begutachtete die Brüder im Alter von 26 und 32 Jahren. Wegen Selbstgefährdung mussten sie auf dem Posten übernachten.

Die Stadtpolizei macht in ihrer Mitteilung darauf aufmerksam, dass Drogen zu gefährlichen Situationen führen können. Deshalb kläre die Stadtpolizei Jugendliche bereits in der Schule über das Thema auf. Ebenso suche die Jugendpolizei beispielsweise an Wochenenden Jugendliche im Ausgang auf, um sie zu sensibilisieren. Informationen zum Thema Drogen gibt es zudem in der Broschüre «Drogen – Nein danke!».

Donnerstag, 6. August - 14:59 Uhr

«Sankt Pedalo»: Stadt stellt zehn Unternehmen E-Cargobikes zur Verfügung

(pd/chs) Im Rahmen des Energiekonzepts 2050 initiiert die Stadt St.Gallen das Projekt «Sankt Pedalo»: Zehn St.Galler Unternehmen und Organisationen können für ein Jahr kostenlos ein E-Cargobike testen und so ihre Firmenmobilität nachhaltig gestalten. Nach Ablauf des Projekts besteht die Möglichkeit, das Fahrzeug mit einem Rabatt von 30 Prozent zu erwerben.

Wie es in einer Mitteilung des Amts für Umwelt und Energie heisst, nimmt das Projekt Bezug auf die aktuelle Kampagne www.meine-stadt.sg und will städtische Unternehmen unterstützen. Interessierte Firmen können sich bis 27. August online für ein E-Cargobike bewerben.

Zehn solcher E-Cargobikes werden bald zum Stadtbild gehören.

Zehn solcher E-Cargobikes werden bald zum Stadtbild gehören.

Bild: pd

In der Mitteilung heisst es ausserdem, dass ein Ziel des Energiekonzepts 2050 die Förderung der Elektromobilität und des Veloverkehrs ist. «E-Cargobikes sind effizient, kostengünstig und umweltfreundlich unterwegs und leisten so einen Beitrag zu einer nachhaltigen und innovativen städtischen Mobilität.» Die Auswahl der Fahrzeuge werde auf den Einsatzzweck und die Bedürfnisse der Teilnehmenden abgestimmt und mit ihrem Logo gebrandet.

Der Start des einjährigen Testbetriebes erfolgt im März 2021. Anschliessend können die Betriebe die Fahrzeuge abzüglich eines Rabatts von 30 Prozent auf den Kaufpreis erwerben. Besteht kein Bedarf, kann das E-Cargobike zurückgegeben werden. Der Erwerb der E-Cargobikes wird durch den Energiefonds ermöglicht. «Erfahrungen anderer Städte zeigen, dass ein Grossteil der Betriebe die E-Cargobikes übernehmen», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Fahrzeuge fliessen in den Energiefonds zurück.

In der Stadt St.Gallen ansässige Unternehmen und Institutionen können sich bis 27. August auf der Webseite www.stadtsg.ch/sankt-pedalo für die Teilnahme an der Aktion bewerben.

Donnerstag, 6. August - 14:18 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 15 positive Tests innert eines Tages, insgesamt 1046 bestätigte Fälle

(chs) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet 15 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1046 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 40.

Donnerstag, 6. August - 14:01 Uhr

Lager für E-Trottis in der ehemaligen Linsebühl-Post

(mha) 300 E-Trottinette will die Firma Tier bald in St.Gallen zur Verfügung stellen. Das Berliner Unternehmen hat den Zuschlag der Stadt erhalten und darf die E-Trottis vorläufig während zweier Jahren zur Miete bereitstellen. Die Bewilligung läuft seit dem 25. Juli. Bisher stehen in der Stadt jedoch noch keine Trottis.

So sehen die E-Trottis der Firma Tier aus.

So sehen die E-Trottis der Firma Tier aus.

Bild: PD

Das Unternehmen bereitet derzeit den Start in St.Gallen vor. Die E-Trottis und Helme seien inzwischen geliefert worden, sagt Schweiz-Manager Emre Argön auf Anfrage. Auch ein Lager für die E-Scooter wurde inzwischen gefunden. Es befindet sich an der Linsebühlstrasse 97, in der ehemaligen Post. Voraussichtlich nächsten Freitag oder am Montag, 17. August will die Firma beginnen, die Trottis in der Stadt zu verteilen.

Donnerstag, 6. August - 12:05 Uhr

Kinder für Benefizkonzert gesucht

(pd/mha) Die Kinder- und Jugendkantorei St.Gallen C sucht für ein Chorprojekt Kinder und Jugendliche, die gut singen und zwischen fünf und 16 Jahren alt sind. Die Kinder werden gemeinsam Lieder proben und am 13. September, 11.30 bis 12.15 Uhr, in der Linsebühlkirche auftreten. Die Kollekte wird der Aktion Strassenkinder von Terre des Hommes gespendet. Das Konzert selbst ist den Themen Umwelt, Natur und Schöpfung gewidmet, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Proben finden im Kirchgemeindehaus Linsebühl an der Flurhofstrasse 3 statt. Die Daten lauten 17., 24. und 31. August sowie 7. September. Die Proben werden nach Altersgruppen unterteilt:

  • vier bis sechs Jahre: 17.30 bis 18.15 Uhr
  • ab sieben Jahren: 18.15 bis 19 Uhr
  • elf bis 16 Jahre: 19.15 bis 20.15 Uhr.

Kinder und Jugendliche, die bei diesem Projekt mitmachen und ein Instrument spielen, dürfen zusätzlich kurze Stücke zum besten geben.

Weitere Informationen erteilt Verena Förster (079-617-05-64). Die Anmeldung ist noch möglich bis Mittwoch, 12. August an Sonja Tammone, sonjagut@hispeed.ch.

Donnerstag, 6. August - 10:37 Uhr

Fussgängerin schwer verletzt

(stapo/pw) Ein Autofahrer auf der Rorschacher Strasse ist am Mittwoch, um 14 Uhr, stadteinwärts unterwegs gewesen. Der 81-Jährige stiess auf Höhe der Liegenschaft 19 mit einer Frau sowie deren Hund zusammen, welche die Strasse auf dem Fussgängerstreifen überquerten. Die 88-jährige Frau wurde dabei schwer verletzt. Die Sanität brachte sie ins Spital, wie die Stadtpolizei am Donnerstag mitteilt. Der Hund der Frau musste aufgrund der Verletzungen eingeschläfert werden.

Die 88-Jährige Frau musste durch die Rettungssanität ins Spital gebracht werden.

Die 88-Jährige Frau musste durch die Rettungssanität ins Spital gebracht werden.

Bild:PD

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Stadtpolizei St.Gallen unter der Telefonnummer 071'224'60'00 entgegen.

Donnerstag, 6. August - 10:28 Uhr

Stadtpolizei weist auf Schulanfang hin

Ab dem 10. August werden wieder viele Schulkinder auf den Strassen der Stadt unterwegs sein.

Ab dem 10. August werden wieder viele Schulkinder auf den Strassen der Stadt unterwegs sein.

Symbolbild: Fotolia

(stapo/pw) Am Montag, starten viele Kinder ins neue Schuljahr. Deshalb sind viele von ihnen auf der Strasse unterwegs. Die Stadtpolizei nimmt dies zum Anlass, Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in einer Medienmitteilung um Vorsicht zu bitten: Kinder haben eine andere Wahrnehmung als Erwachsene und können Gefahren noch nicht gleich einschätzen. Sie sind manchmal unberechenbar und können überraschen. Deshalb ist auf der Strasse doppelte Aufmerksamkeit gefordert, wenn Kinder in der Nähe sind.

Donnerstag, 6. August - 09:00 Uhr

Vier Konzerte im August

(pd/mha) Am Samstag startet in der Kathedrale der 8. Orgelsommer. Die Konzertreihe besteht aus vier Anlässen im August. Der Eintritt ist gratis, es gibt eine Kollekte. Beginn ist jeweils um 11.30 Uhr. Die Konzerte dauern bis um 12 Uhr.

Das erste Konzert am Samstag spielt Axel Flierl, Organist an der päpstlichen Basilika St.Peter im deutschen Dillingen. Am 15. August tritt Imrich Szabó, Professor an der Hochschule für Musik in Bratislava, auf. Georg Rothenaicher aus Erding ist am 22. August zu Gast. Den Abschluss macht am 29. August schliesslich Peter Hödlmoser aus dem österreichischen St.Wolfgang.

Mittwoch, 5. August - 19:32 Uhr

St.Galler Libanesen leiden mit ihren Verwandten in Beirut

(chs) Die Situation im Libanon sei sowieso schon schlimm und jetzt noch viel schlimmer, sagt Grace Specker Boulos aus St.Gallen. «Sie habe nur noch geweint.» Auch Chaouki Hamdar, der in St.Gallen ein libanesisches Restaurant führt, trifft die Katastrophe wie ein Schlag. Er sieht die Verantwortung für die Explosion in der Politik. Mehr im Beitrag von TVO:

Mittwoch, 5. August - 15:40 Uhr

Die rote Farbe der Gartenstrasse erhält eine Auffrischung

(red) Die Gartenstrasse ist gesperrt. Der Grund: Der angrenzende Rote Platz, der noch bis Ende September saniert wird. Zurzeit tragen Arbeiter die Farbe auch auf die Gartenstrasse auf. Einige Impressionen:

3 Bilder

Mittwoch, 5. August - 14:08 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Sechs positive Tests innert eines Tages, insgesamt 1031 bestätigte Fälle

Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet sechs Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1031 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 40.

Mittwoch, 5. August - 11:10 Uhr

Termin für Abstimmung über Schulhaus Riethüsli ist fix

(dwi) Die städtische Abstimmung über den 48,9-Millionen-Kredit für den Neubau eines Schulhauses im Riethüsli findet am 29. November statt, wie der Stadtrat auf der Homepage der Stadt mitteilt.

Geplant sind ein Hauptbau und ein Kopfbau.

Geplant sind ein Hauptbau und ein Kopfbau.

Illustration: PD

Der Stadtrat strebt an, das Neubauprojekt so rasch als möglich zu realisieren, wie er schreibt. Seit es 2013 aus finanzpolitischen Gründen zurückgestellt wurde, warten die Schule und die Bevölkerung auf die Realisierung. Geht alles nach Plan, soll das neue Primarschulhaus Riethüsli 2025 bezugsbereit sein.

Mittwoch, 5. August - 10:50 Uhr

Einbrecher stiehlt elektronische Geräte am Bahnhofplatz

(kapo/mha) Ein Einbrecher hat am Mittwochmorgen, zwischen 3.30 und 4.15 Uhr, ein Elektronikgeschäft am Bahnhofplatz heimgesucht. Dazu öffnete er gewaltsam eine Schiebetür, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Mit diversen elektronischen Geräten flüchtete der Unbekannte in Richtung Neumarkt. Der Sachschaden im Laden beträgt rund 2'000 Franken.

Zeugen beschreiben den Einbrecher als etwa 1,80 Meter grossen Mann, der zwischen 20 und 25 Jahre alt sein dürfte und eine schwarze Jacke trug. Er ist schlank, hat schwarze Haare und eine braune Hautfarbe.

Mittwoch, 5. August - 10:20 Uhr

Die nächste Sitzung des Stadtparlamentes findet auf dem Olma-Gelände statt

(dar) Die nächste Sitzung des St.Galler Stadtparlaments vom 25. August findet in der Olma-Halle 2.1 statt. Damit verlassen die Stadtparlamentarierinnen und Stadtparlamentarier die Sporthalle Kreuzbleiche, in der die vergangenen vier Sitzungen stattgefunden haben. Der Grund für den Wechsel: Der Sportunterricht, der nach den Sommerferien wieder in der Kreuzbleiche stattfinden wird.

Der St. Galler Kantonsrat tagte während der Junisession in der Olmahalle.

Der St. Galler Kantonsrat tagte während der Junisession in der Olmahalle.

Bild: Benjamin Manser (4. Juni 2020)

Damit tagen die Stadtparlamentarier nun wie die Kantonsräte ebenfalls auf dem Olma-Gelände. Die vergangenen zwei Sessionen des Kantonsparlamentes haben bereits dort stattgefunden. Die beiden Parlamente kommen bis Ende Jahr mit ihren Sessionen aneinander vorbei.

Mittwoch, 5. August - 9:26 Uhr

Angetrunkener Gast entwendete Trinkgeld-Glöcklein

(mha) Sieben Jahre lang stand das Trinkgeld-Glöcklein auf der Theke der «Tankstell», am Samstag war die Glocke dann aber plötzlich weg. Die «Tankstell»-Betreiber waren fassungslos. «Wer macht sowas!?», schrieben sie auf Facebook und baten den Täter oder die Täterin, die Glocke zurück zu bringen. «Wir verzeihen dir auch im Gegenzug.»

Am Dienstag kam dann ein Paket an. Darin die Glocke und ein Entschuldigungsbrief. Die unbekannte Person schrieb darin: «Zu betrunken bin ich gewesen und blöderweise habe ich eure wunderschöne Glocke mitgenommen. Nicht aus Absicht, darum schicke ich sie wieder retour.»

Dienstag, 4. August - 18:18 Uhr

Am Donnerstag startet das St.Galler Solarkino: Sechs Mal Freiluftkino mit Hilfe der Sonne

(pd/vre) Wenn das Wetter mitspielt, startet diesen Donnerstag, 20.30 Uhr, die diesjährige Saison des St.Galler Solarkinos auf dem Gallusplatz. Als Premierenfilm zu sehen ist die Dokumentation «But Beautiful» von Erwin Wagenhöfer. Auf dem Programm stehen verteilt auf zwei Wochenenden insgesamt sechs Filme.

Lauschige Filmabende am Bodensee: Im Juli hatte das Solarkino vier Auftritte im Rahmen der Rorschacher Sommeraktion «Mare mio». Am Donnerstag startet jetzt die diesjährige Spielzeit in St.Gallen.

Lauschige Filmabende am Bodensee: Im Juli hatte das Solarkino vier Auftritte im Rahmen der Rorschacher Sommeraktion «Mare mio». Am Donnerstag startet jetzt die diesjährige Spielzeit in St.Gallen.

Bild: Reto Voneschen
(Rorschach, 31.7.2020)

Aufgrund der Coronakrise gibt es in diesem Jahr kann das Solarkino in diesem Jahr bei schlechtem Wetter nicht in die Kellerbühne ausweichen. Möglich sind allenfalls Terminverschiebungen; informiert darüber wird im Internetauftritt des Solarkinos. Sonst laufen die Vorstellungen wie üblich ab. Eine beschränkte Zahl Stühle und Wolldecken wird zur Verfügung gestellt; es ist aber auch erlaubt, eigene Stühle und Decken mitzubringen.

Das Solarkino wartet in diesem Jahr in St.Gallen mit folgendem Programm auf:

  • 6. August, Gallusplatz - Türöffnung 19.00, Filmstart 20.30
    But Beautiful - Dokumentarfilm von Erwin Wagenhöfer (2019)
  • 7. August, Frauenbadi - Türöffnung 19.00, Filmstart 20.30
    Systemsprenger - Drama von Nora Fingscheidt (2019)
  • 8. August, Unterer Brühl - Türöffnung 19.00, Filmstart 20.30
    Nebenbeziehungen - Kurzfilmabend
  • 20. August, Gallusplatz - Türöffnung 19.00, Filmstart 20.30
    The Big Sick - Tragikkomödie von Michael Showalter (2017)
  • 21. August, Kreuzbeiche - Türöffnung 19.00, Filmstart 20.30
    The Flying Scotsman - Drama von Douglas Mackinnon (2006)
  • 22. August, Frauenbadi - Türöffnung 19.00, Filmstart 20.30
    The Farewell - Tragikkomödie von Lulu Wang (2019)

Informationen im Internet unter www.solarkino-sg.ch.

Dienstag, 4. August - 17:46 Uhr

Auf der Teufener Strasse wird jetzt der Deckbelag eingebaut: Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen, Umleitung ist signalisiert

Informationstafel bei der Verzweigung der Teufener- mit der Hochwachtstrasse. Ab hier wird von Samstag bis Montag gebaut.

Informationstafel bei der Verzweigung der Teufener- mit der Hochwachtstrasse. Ab hier wird von Samstag bis Montag gebaut.

Bild: Reto Voneschen (3.8.2020)

(sk/vre) Am Wochenende ist die Teufener Strasse im Riethüsli für jeglichen Verkehr gesperrt. Von Samstag, 10 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, wird auf dem Abschnitt zwischen der Einmündung der Hochwachtstrasse und der Teufener Strasse 158 als Abschluss der Sanierungsarbeiten ein neuer Deckbelag eingebaut. Die Arbeiten können nur bei trockenem Wetter ausgeführt werden. Der Entscheid über die Durchführung fällt am Freitagmittag.

Der Baustellenbereich auf der Teufener Strasse vom Wochenende.

Der Baustellenbereich auf der Teufener Strasse vom Wochenende.

Illustration: Tiefbauamt der Stadt St.Gallen

Die Sperrung der Hauptverkehrsachse führt am Wochenende zwangsläufig zu Verkehrsbehinderungen. Die Trottoirs bleiben aber während der Arbeiten begehbar, die Zufahrt zur Hochwachtstrasse bleibt gemäss Mitteilung des städtischen Tiefbauamts ebenfalls möglich. Die Buslinie 5 ins Riethüsli verkehrt nur bis zur Hochwachtstrasse, die Buslinie 10 fährt über die Hochwachtstrasse. Von den Bauarbeiten nicht betroffen sind die Appenzeller Bahnen.

Wer zwischen St.Gallen und Teufen unterwegs ist, muss die Baustelle weiträumig über Speicher und/oder Trogen umfahren. Im Riethüsli erfolgt die Zufahrt ins Gebiet Obere Bernegg- und Nestweiherstrasse über die Neststrasse. Die Wattstrasse ist über St.Georgen und das Tal der Demut erreichbar. Die Zufahrt zur Altmannstrasse ist nicht möglich. Anwohnerinnen und Anwohner können während der Sperrung für die Deckbelagsarbeiten die öffentlichen Parkplätze an der Demutstrasse benutzen.

Dienstag, 4. August - 16:15 Uhr

Drei neue Coronafälle von Montag auf Dienstag: Eine Neuansteckung im Wahlkreis St.Gallen-Gossau

Übersicht über die Coronafälle im Kanton St.Gallen seit Beginn der Pandemie im März.

Übersicht über die Coronafälle im Kanton St.Gallen seit Beginn der Pandemie im März.

Screenshot: Fachstelle für Statistik Kanton SG

(vre) Im St.Gallischen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut leicht gestiegen. Von Montag auf Dienstag fielen nach Angaben des Kantons im Internet drei Tests positiv aus - einer im Wahlkreis St.Gallen, zwei im Wahlkreis Werdenberg. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1025 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit vergangenen Freitag unverändert bei insgesamt 40. Übers Wochenende bis Montagmorgen waren im Kanton St.Gallen acht neue Coronafälle (total 1022) gemeldet worden.

Neue Coronafälle im Kanton St.Gallen in den vergangenen zehn Tagen.

Neue Coronafälle im Kanton St.Gallen in den vergangenen zehn Tagen.

Screenshot: Fachstelle für Statistik Kanton SG

Im Kanton St.Gallen hat nach einem Tief bei den Neuansteckungen zwischen Mai und Ende Juni die Zahl der neuen Infektionen von Tag zu Tag im Juli und August wieder leicht zugenommen, liegt aber immer noch auf relativ tiefem Niveau. In den vergangenen zehn Tagen wurden im Kanton St.Gallen insgesamt 47 Neuansteckungen registriert. Die höchste Zahl, nämlich 15, im Wahlkreis St.Gallen-Gossau.

Dienstag, 4. August - 14:49 Uhr

«Jakob Live Session» in der Olma-Halle kann nicht wie geplant stattfinden

(pd/chs) Die für August geplante «Jakob Live Session» der Olma-Messen mit fünf Konzertabenden sowie einer Comedy-Session findet vorerst nicht statt. Zu diesem Entscheid habe einerseits die Empfehlung des Bundesamtes für Gesundheit geführt, die Gästezahl in Ausgehlokalen auf maximal 100 Personen zu begrenzen, heisst es in einer Medienmitteilung. Anderseits läuft aber auch der Vorverkauf harzig.

Publikum an einem Anlass in einer Olma-Halle: Die grosse Masse ist offenbar noch nicht bereit, an solchen Veranstaltungen wieder teilzunehmen.

Publikum an einem Anlass in einer Olma-Halle: Die grosse Masse ist offenbar noch nicht bereit, an solchen Veranstaltungen wieder teilzunehmen.

Bild: Benjamin Manser

Obwohl ein fundiertes Covid-19-Schutzkonzept für die Anlässe bestehe, sei in der Bevölkerung viel Unsicherheit spürbar. Dies widerspiegle sich in den Ticketverkäufen und zeige, dass das Publikum noch nicht bereit sei, grössere Veranstaltungen zu besuchen. Die Veranstalter bedauern, die «Jakob Live Session» vorerst absagen zu müssen. Sie wollen jedoch Möglichkeiten prüfen, diese zu einem späteren Zeitpunkt und allenfalls in einem anderen Rahmen doch noch durchzuführen.

Das Geld für bereits gekaufte Tickets werden gemäss Mitteilung zurückerstattet. Die Vorbereitungen für die neue Messe- und Eventplattform «Pätch», deren Durchführung erstmals für Oktober geplant ist, laufen weiter.

Dienstag, 4. August - 14:13 Uhr

Unfall beim Abbiegen: Zwei Mitfahrerinnen verletzt

(stapo/mha) Ein Autofahrer wollte am Montag, 15.45 Uhr, von der Straubenzellerstrasse auf die Fürstenlandstrasse abbiegen. Dabei übersah er ein Auto, das stadteinwärts unterwegs war: Es kam zur Kollision.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Zwei Mitfahrerinnen, die im Auto Richtung Stadt sassen, wurden verletzt, teilte die Stadtpolizei St.Gallen gestern mit. Beide mussten zur Kontrolle ins Spital. Die Autos waren nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden.

Dienstag, 4. August - 12:55 Uhr

Nach einem historischen Tief zieht die Zahl der Logiernächte in St.Gallen wieder an

(sab) Die Zahl ist krass: Gerade noch 3355 Logiernächte wurden diesen April in der Stadt St.Gallen registriert: Das war ein historisches Tief. Der Lockdown traf die Hotellerie nicht nur in St.Gallen, sondern schweizweit mit voller Wucht.

Vergleich der Logiernächte in der Stadt St.Gallen von Januar bis Juni

Zahl der Logiernächte (in Tausend)
2018
2019
2020
JanuarFebruarMärzAprilMaiJuni0102030

Seither haben sich die Zahlen leicht erholt, der Trend zeigt wieder nach oben, wie die am Dienstag publizierten Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen. Die Talsohle ist durchschritten. Im Mai und Juni dieses Jahres kamen wieder mehr Touristen in die Stadt. 5020 Logiernächte im Mai und 8531 Logiernächte verzeichneten die St.Galler Hotels. In den Gassen hört man auffällig viel Französisch. Zahlreiche Westschweizer zieht es in den Osten der Schweiz.

Diese Zahlen mögen aber nicht über die Umsatzeinbrüche bei den Hotels hinwegtäuschen. Denn im Juni kam immer noch erst rund ein Drittel der Touristen, die im Vergleichsmonat in den Vorjahren die Stadt bevölkerten. Während kleine Hotels bereits wieder ein Plus bei den Gästezahlen vermelden, öffnen die grossen Hotels erst zaghaft ihre Pforten.

Dienstag, 4. August - 11:11 Uhr

Stadtautobahn wird für Instandsetzung gesperrt

(pd/pw) Im Rahmen der Instandsetzung der Stadtautobahn kommt es zwischen dem 9. und 27. August zu Nachtsperrungen zwischen Winkeln und Neudorf. Dies geht aus einer Medienmitteilung des Bundesamts für Strassen hervor. Während der Sperrungen werden Arbeiten an der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung durchgeführt.

Zwischen dem 16. August und dem 21. August kommt es beim Autobahnabschnitt Kreuzbleiche zu Nachtsperrungen.

Zwischen dem 16. August und dem 21. August kommt es beim Autobahnabschnitt Kreuzbleiche zu Nachtsperrungen.

Bild: Urs Bucher (17. April 2019)

Damit die Arbeiten sicher sowie effizient durchgeführt und die Anlagen im Betriebszustand getestet werden können, sind Sperrungen in 13 Nächten, von 22 bis 5 Uhr, vorgesehen:

  • 9. August – 14. August: Sperrung des Abschnitts Neudorf bis Kreuzbleiche in Fahrtrichtung Zürich sowie Sperrung des Abschnitts St.Fiden bis Neudorf in Fahrtrichtung St.Margrethen
  • 16. August – 21. August: Sperrung der Einfahrt Kreuzbleiche in Fahrtrichtung Zürich sowie Sperrung des Abschnitts Kreuzbleiche bis Neudorf in Fahrtrichtung St.Margrethen
  • 24. August – 27. August: Sperrung des Abschnitts Winkeln bis Neudorf in beide Fahrtrichtungen

Während den Sperrungen wird der Verkehr über die Stadt umgeleitet.

Dienstag, 4. August - 10:20 Uhr

Zu Ehren des FC St.Gallen: Das Wasser im Broderbrunnen schimmert grün

Die Standortförderung färbt das Wasser im Broderbrunnen grün ein.

Die Standortförderung färbt das Wasser im Broderbrunnen grün ein.

Bild: Luca Ghiselli

(dar) Wer heute Morgen am Broderbrunnen vorbeigekommen ist, dürfte nicht schlecht gestaunt haben. Das Wasser im Brunnen schimmert grün. Kein zartes Grün wie das eines klaren Bergsees, sondern grell und leuchtend wie ein Stabilo. Was war passiert? Ist es eine Aktion der Klimaaktivisten Extinction Rebellion, die bereits vergangenen Herbst die Limmat in Zürich grün eingefärbt haben, um auf die Klimaproblematik aufmerksam zu machen? Oder ist gar ein Uranstab ins Wasser gefallen, der Brunnen radioaktiv verseucht?

Die Standortförderung ehrt den FCSG mittels Instagram-Story

Die Standortförderung ehrt den FCSG mittels Instagram-Story

Bild: Instagram

Die Antwort ist simpel: Keine Klimaaktivisten, kein Uranstab. Nein, es war die Stadt St.Gallen selbst. Aber warum? «Für den FC St.Gallen», sagt Annina Huber von der Standortförderung St.Gallen. Man wolle mit der Aktion die starke und aussergewöhnliche Saison und den Vizeschweizermeistertitel ehren. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken wurde deshalb das Wasser des Brunnens heute Morgen grün eingefärbt. Und so lief die Einfärbeaktion ab:

Es ist nicht die einzige Aktion zu Ehren des FCSG: An verschiedenen Stellen in der Stadt wurden grünweisse Fahnen aufgehängt. Und auch auf Instagram machte die Standortförderung mittels einer Story auf ihre Aktion aufmerksam.

Bei der Stadtpolizei St.Gallen seien bislang noch keine Meldungen von Bürgerinnen oder Bürger als Reaktion auf die Aktion eingegangen, sagte am Dienstagvormittag Stapo-Mediensprecher Dionys Widmer.

Dienstag, 4. August - 9:00 Uhr

1.-August-Feuerwerk im Westen der Stadt St.Gallen: Zusammenfassung in einer Minute

(jw) Feuerwerk-Fans können sich das Feuerwerk am 1. August nochmals zu Gemüte führen – zumindest jenes über dem Westen der Stadt St.Gallen. Ein Video, aufgenommen von Herisau aus, zeigt in einer knappen Minute unzählige Raketen, die den Nachthimmel über dem Kybunpark sowie über Winkeln und Abtwil erleuchten.

Montag, 3. August - 19:06 Uhr

Aargauer Polizeiauto in St.Gallen: Das kommt in den nächsten Wochen noch häufiger vor

(rar) Am Montagnachmittag geschah etwas eigenartiges in der St.Galler Innenstadt: Ein Polizeiauto mit Aargauer Nummernschildern hielt ein anderes Auto auf. Aus dem Fond des Polizeiautos stiegen dann zwei Stadtpolizisten aus und führten eine Verkehrskontrolle durch. Ein Velofahrer hielt an und beobachtete die Situation ganz verdutzt: «Was machen die Aargauer denn in St.Gallen? Immerhin steht da ‹Achtung Gefahr› am Auto.»

Die Stadtpolizei St.Gallen testet Elektroautos im Dienst.

Die Stadtpolizei St.Gallen testet Elektroautos im Dienst.

Bild: Raphael Rohner

Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen klärt den Vorfall auf: «Ein Polizist der Stadtpolizei hat als Prüfungsarbeit seiner Höheren Fachprüfung Polizist das Thema E-Mobilität gewählt. Jetzt werden verschiedene Elektro-Polizeiautos auf dem Stadtgebiet getestet und die Resultate fliessen dann in die Arbeit des Polizisten. Dieses Modell ist aus dem Kanton Aargau.» Primär geht es um das Sammeln von Erkenntnissen und nicht um eine Evaluation für eine mögliche Anschaffung von Elektroautos bei der Stadtpolizei.

«Mit so einem besonderen Auto wird man schon öfters im Dienst angesprochen», sagt der Polizist, der mit dem Aargauer Audi auf Patrouille ist. Immerhin stehe auf diesem Auto drauf, wer drin sitzt. Vergangene Woche fuhr die Stadtpolizei einen Mercedes ohne die Kennzeichnung «Polizei» am Fahrzeug, dafür mit Zürcher Nummernschildern. Die Testfahrten sollen noch weiter gehen, sagt Widmer. So kann es also die nächsten Wochen durchaus vorkommen, dass ein Aargauer Polizeiauto durch die Stadt St.Gallen fährt.

Bild: Raphael Rohner
Montag, 3. August - 17:32 Uhr

Schwarz-rote Bedrohung für Bienen

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den schwarz-roten Bienenwolf in Abtwil. Zur Fortpflanzung legen die Weibchen bis zu 260 Eier in der Nähe von Mauerbienen-Nestern. Die Larven ernähren sich dann von der Bienenbrut.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den schwarz-roten Bienenwolf in Abtwil. Zur Fortpflanzung legen die Weibchen bis zu 260 Eier in der Nähe von Mauerbienen-Nestern. Die Larven ernähren sich dann von der Bienenbrut.

Montag, 3. August - 16:56 Uhr

Der Kinovorhang geht nur noch am Wochenende auf

(red) Kitag, die grösste Kinokette landesweit, reagiert auf die fehlenden Besucherinnen und Besucher: Filme gibt es nur noch von Freitag bis Sonntag. Von Montag bis Donnerstag bleiben die Kinos, darunter das «Scala» in St.Gallen und der «Cinedom» in Abtwil, geschlossen. Damit ist die Kitag die erste Schweizer Kinokette, die eine landesweite Teilkapitulation bekannt gibt.

Montag, 3. August - 15:27 Uhr

Regen spült Steine und Schachtdeckel auf Strassen

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

(stapo/yuk) Starke Regenfälle in der Stadt St.Gallen haben am Sonntagabend Gegenstände auf Strassen gespült, wie die Stadtpolizei St.Gallen mitteilt. In einem Fall handelte es sich um Schachtdeckel. Die Deckel wurden von der Polizei wieder an ihren ursprünglichen Orten platziert. Zudem wurden Steine auf die Speicherstrasse geschwemmt:

Gemäss Polizei entstand kein Sachschaden, die Strasse musste aber gereinigt werden.

Montag, 3. August - 14:55 Uhr

Tranquillo Barnetta wird Ehrenpreisträger

(dar) Der Ehrenpreis des Sankt Galler Sportpreises 2020 geht an den ehemaligen Schweizer Nationalmannschaftsspieler und Ur-St.Galler Fussballer Tranquillo Barnetta. Dies teilt die Stadt St.Gallen auf ihrer Website mit.

Tranquillo Barnetta nach dem Spiel gegen die BSC Young Boys im Mai 2019.

Tranquillo Barnetta nach dem Spiel gegen die BSC Young Boys im Mai 2019.

Bild: Urs Bucher (22. Mai 2019)

Vom Junior beim FC Rotmonten im Jahr 1991 bis zum Abschluss beim FC St.Gallen im vergangenen Jahr: Barnetta sei eine eindrückliche Karriere als Profifussballer gelungen, heisst es im Newsletter des städtischen Sportamtes. Das Schreiben nennt die wichtigsten Eckdaten von Barnettas Karriere: der Europameistertitel als U17-Spieler, die Teilnahme an EM und WM mit der Nationalmannschaft und die Laufbahn als Klubspieler in europäischen Spitzenclubs. Dabei sei Barnetta stets ein echter St.Galler geblieben mit Bodenhaftung und sympathischen Auftreten ohne Starallüren, heisst es in der Mitteilung.

Montag, 3. August - 11:03 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Acht positive Tests innert eines Tages, insgesamt 1022 bestätigte Fälle

(dar) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet acht Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1022 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit Freitag unverändert bei insgesamt 40.

Montag, 3. August - 10:59 Uhr

Zwei Vorfälle innert weniger Stunden: Stadtpolizei zeigt drei Personen nach aggressivem Verhalten an

(stapo/mha) Mehrere Männer haben am Wochenende unabhängig voneinander Polizistinnen und Polizisten angegangen und bedroht. Drei Personen wurden angezeigt, teilt die Stadtpolizei St.Gallen am Montag mit.

Zum ersten Vorfall kam es am frühen Samstagabend. Die Stadtpolizei erhielt zwei Meldungen, dass zwei junge Personen die St.-Leonhard-Strasse versperren würden und gegen Fahrzeuge geschlagen hätten. Eine Patrouille traf daraufhin am Gaiserbahnhof auf die Männer, die gerade die Ein- und Ausfahrt zum dortigen Parkplatz versperrten.

Die Patrouille ging gemäss Mitteilung auf die zwei Personen zu und wurde daraufhin von einem der Männer beschimpft und zum Kampf aufgefordert. Der 19-Jährige liess sich nicht beruhigen. Er und sein Kollege wurden deshalb auf den Posten gebracht. Aufgrund seines Verhaltens wurde der Schweizer wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte angezeigt. Der zweite Mann verhielt sich anständig und wurde nach einer kurzen Kontrolle entlassen. Beide waren betrunken.

Der zweite Vorfall ereignete sich am Sonntag, um 2 Uhr. Eine Patrouille der Stadtpolizei wurde wegen einer Schlägerei in der Katharinengasse gerufen. Vor Ort musste sie einen Chinesen in Handschellen legen. Dieser hatte zuvor einen anderen Mann mehrmals geschlagen. Der 25-Jährige wehrte sich gemäss Stadtpolizei massiv, beschimpfte die Polizisten und drohte ihnen mit dem Tod.

Ein weiterer Mann ging ebenfalls aggressiv auf die Polizisten zu, woraufhin die Einsatzkräfte ihn wegwiesen. Dies missachtete der 38-jährige Schweizer und schubste eine Polizistin weg. Daraufhin wurde auch er in Handschellen gelegt. Beide wurden auf den Posten gebracht und angezeigt.

Montag, 3. August - 9:48 Uhr

Im August sperren die SBB Bahnübergänge in Arnegg und Waldkirch

(pd/woo) Die SBB führen im August zwischen Gossau und Sulgen in mehreren Nächten Unterhaltsarbeiten am Schienennetz durch. Die Nachtarbeiten erfolgen zwischen dem 9. und 28. August, heisst es in einer Mitteilung der SBB. Dazu müssen auch einige Bahnübergänge in der Region gesperrt werden.

Die Übergange Bächigenstrasse in Arnegg und Egg in Waldkirch sind vom 26. bis 28. August gesperrt. Vom 27. bis 29. August sind die Bahnübergänge Laubbach und Frommhausen in Waldkirch gesperrt. Die Übergänge sind jeweils von 21 Uhr bis 6 Uhr durchgehend geschlossen, die Umleitungen werden signalisiert.

Sonntag, 2. August - 17:32 Uhr

Unbekannte brechen am helllichten Tag in Wohnung ein

(kapo/sab) Zwischen 8 Uhr und 21 Uhr sind am Samstag, am 1. August, Unbekannte in eine Wohnung an der Fürstenlandstrasse in St.Gallen eingebrochen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt.

Die Täter verschafften sich Zugang zum Treppenhaus, gingen von dort ins zweite Obergeschoss und brachen die Türe auf. Die Täterschaft durchsuchte die Wohnung und stahl daraus mehrere hundert Franken Bargeld und Uhren im Wert von mehreren tausend Franken, schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung. Danach seien die Täter in unbekannte Richtung geflüchtet.

Samstag, 1. August - 21:32 Uhr

Nach der Hitze wird es nass

(pd/bro) Von Sonntag, 16 Uhr, bis Dienstag, 12 Uhr, herrscht in St.Gallen die Unwetter-Warnstufe Rot vor Starkregen für alle Höhenstufen.

Ab Sonntag heisst es: Weg mit der Sonnencreme, her mit den Gummistiefeln.

Ab Sonntag heisst es: Weg mit der Sonnencreme, her mit den Gummistiefeln.

Bild: Coralie Wenger

Wie es am Samstagabend in einer Mitteilung des Unwetterservices von Meteocentrale.ch heisst, ist in St.Gallen ab Sonntagabend zeitweise mit kräftigem, teils auch konvektiv verstärktem Regen zu rechnen. Dabei sollen Niederschlagsmengen zwischen 40 und 60Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden, örtlich auch mehr, zustande kommen.

Am Dienstag lässt der Regen gemäss Wetterdienst nach.

Samstag, 1. August - 11:09 Uhr

83-Jährige übergibt 90'000 Franken im Glauben, dass Tochter schweren Unfall hatte

(kapo/pw) Die 83-jährige Frau erhielt am Freitagvormittag einen Anruf. Wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung schreibt, gab sich der Anrufer als Polizist aus und berichtete, dass ihre Tochter einen schweren Unfall hatte und nun 90'000 Franken gebraucht würden, damit sie wieder nach Hause könne. Die Frau organisierte das Geld und übergab das Geld kurz nach dem Mittag im Bereich zwischen Rehweidstrasse / Seeblickstrasse einer unbekannten, ca. 50 bis 60-jährigen Frau.

Der Anrufer gab sich als Polizist aus.

Der Anrufer gab sich als Polizist aus.

Symbolbild: Alessandro Crinari / KEYSTONE

Die Frau wird habe ungepflegt gewirkt, dunkle schulterlange Haare gehabt und Schweizerdeutsch mit St.Galler Dialekt gesprochen. Zurück zu Hause meldete sich der angebliche Polizist erneut und forderte weiteres Geld. Bei einem weiteren Geldbezugsversuch bei der Bank wurde der Betrug bemerkt und die Kantonspolizei St.Gallen verständigt.

Freitag, 31. Juli - 19:57 Uhr

Nach einer Hochsommerwoche: Wassertemperaturen erreichen überall in Stadt und Region 24 und 25 Grad

(vre) Der Samstag dürfte wettermässig den passenden Abschluss einer Hochsommerwoche bilden. In Stadt und Region St.Gallen ist nochmals mit Temperaturen bis 30 Grad Celsius zu rechnen. Zusammen mit den derzeit hohen Wassertemperaturen in Freibädern, Weihern und im Bodensee ergibt das einen weiteren idealen Badetag.

Am Samstag lockt das schöne und heisse Wetter nochmals in Freibäder, Weiher und an den Bodensee.

Am Samstag lockt das schöne und heisse Wetter nochmals in Freibäder, Weiher und an den Bodensee.

Bild: Benjamin Manser (2.7.2015)

Alle Wasserratten sollten diese Chance nochmals nutzen: Der Samstag könnte nämlich der letzte wirklich heisse Badetag in nächster Zeit sein. Am Samstagabend und Sonntag soll's gewittrig, am Montag gar richtig regnerisch werden und die Temperaturen fallen unter 20 Grad. Ab Mittwoch soll der Sommer dann aber wieder zurückkehren: mit blauem Himmel und Temperaturen bis 23 Grad.

Und hier die Wassertemperaturen vom Freitagabend:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 31.07.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 25
Freibad Rotmonten 25
Familien- und Frauenbad Dreilinden 24
Mannenweier 24
Region
Badhütte Rorschach 24,2
Schwimmbad Arbon: See 25,8
Schwimmbad Arbon: Becken 25
Freitag, 31. Juli - 14:41 Uhr

Velostadtplan von St.Gallen in neuem Design

(pd/chs) Die Stadt hat zusammen mit der REGIO, dem VCS und Pro Velo den aus dem Jahre 2008 stammenden Velostadtplan inhaltlich auf den aktuellen Stand gebracht. Der Plan wurde zudem gemäss Mitteilung mit «wichtigen und spannenden» Informationen ergänzt.

Neu ist auf dem Plan das Hauptroutennetz differenziert dargestellt. Wie es in einer Mitteilung heisst, ist es nun auf einen Blick ersichtlich, wo die komfortablen und sicheren Hauptrouten, meist auf untergeordneten Strassen und wo die direkten, d.h. schnellen Hauptrouten, primär an übergeordneten Strassen, entlangführen.

Der St.Galler Velostadtplan kann auch digital abgerufen werden.

Der St.Galler Velostadtplan kann auch digital abgerufen werden.

Screenshot: Stadt St.Gallen

Auf der Rückseite wird neu noch stärker auf die kombinierte Mobilität eingegangen sowie auf nützliche Infrastrukturen, wie die Velostationen, und auf Dienstleistungen, wie beispielsweise die Möglichkeit der einfachen Ausleihe von Cargovelos. Ebenfalls erläutert sind verschiedene Verkehrsregeln, die das Velofahren sicherer und komfortabler machen.

Der aktualisierte Velostadtplan kann bezogen werden im Foyer des Rathauses am Bahnhofplatz, bei der Tourist-Information an der Bankgasse 9 und bei der Velostation unter der Fachhochschule. Neu ist der Plan auch digital unter www.stadtsg.ch/velo abrufbar.

Freitag, 31. Juli - 11:37 Uhr

Sechs neue laborbestätigte Corona-Erkrankungen im Kanton St.Gallen

(chs) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons sechs Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton St.Gallen nun insgesamt 1014 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 40.

Freitag, 31. Juli - 10:21 Uhr

St.Galler Reiseunternehmen LocalBini ist neu eine Aktiengesellschaft

(pd/chs) Das Unternehmen LocalBini wurde Mitte April 2017 in St.Gallen gegründet. Seit dem 28. Juli ist das Reiseunternehmen mit Hauptsitz in St.Gallen neu als Aktiengesellschaft im Handelsregister eingetragen und hat damit den Weg geebnet für Anleger, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die laufende Finanzierungsrunde sei bald abgeschlossen, es gebe noch ein offenes Investment-Ticket für einen dritten Anleger.

75 europäische Städte mit den Augen der Einheimischen sehen: Die LocalBini AG bietet Städtetouren in Begleitung von Einheimischen an.

75 europäische Städte mit den Augen der Einheimischen sehen: Die LocalBini AG bietet Städtetouren in Begleitung von Einheimischen an.

Bild: PD

Das Konzept der LocalBini AG ist einfach: Jeder, der gerne reist und europäische Städte erkunden möchte, kann über die Plattform ein privates Stadt-Erlebnis mit einem Einheimischen buchen. LocalBini gehört heute zur grössten europäischen Plattform für Städte-Erlebnisse zusammen mit jeweiligen Einheimischen.

Das St.Galler Unternehmen ist derzeit in 75 europäischen Städten mit über 1'400 Erlebnisangeboten präsent. Gründer von LocalBini ist dessen derzeitiger Chef Mateusz Mierzwinski. Das LocalBini-Team besteht aus insgesamt 19 Mitgliedern zwischen St.Gallen (Hauptsitz) und Poznan (Customer Support Office).

Donnerstag, 30. Juli - 20:06 Uhr

Sänger gesucht: Benefizkonzert für die Aktion Strassenkinder von Terre des Hommes

(pd/rms) Die Kinder und Jugendkantorei St.Gallen C sucht Kinder und Jugendliche von fünf bis 16 Jahren, die bei ihrem neusten Projekt mitwirken möchten. Das Konzert «Umwelt – Natur – Schöpfung» findet am Sonntag, 13. September, 11.30 Uhr, in der Linsebühlkirche statt. Die Proben im Kirchgemeindehaus Linsebühl finden am 17., 24. Und 31. August sowie am 7. September, jeweils ab 17.30, in verschiedenen Altersgruppen statt. Anmelden kann man sich bis 12. August bei Sonja Tammone unter sonjagut@hispeed.ch.

Donnerstag, 30. Juli - 17:52 Uhr

Der FC St.Gallen steht im letzten Heimauftritt einer machbaren Aufgabe gegenüber

(cbr) Vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder. Vielleicht kommt es am Montag in Bern ja tatsächlich zur Mutter aller Endspiele aus Sicht des FC St.Gallen. Hierfür muss er ab Freitag, 20.30 Uhr seinen Beitrag mit einem Heimsieg gegen Absteiger Xamax leisten – eine machbare Aufgabe. Damit wäre mindestens Platz zwei gesichert und in der Europa-League-Qualifikation der erste Fixtermin die dritte Runde am 24. September. Und, falls die Young Boys gleichzeitig verlieren, würde im Maximum eben doch noch der Meistertitel greifbar.

YBs Jean-Pierre Nsame schiesst ein Goal beim Spiel gegen den FC St.Gallen. Die beiden Clubs könnten am Montag zum Finale aufeinander treffen.

YBs Jean-Pierre Nsame schiesst ein Goal beim Spiel gegen den FC St.Gallen. Die beiden Clubs könnten am Montag zum Finale aufeinander treffen.

Bild: Peter Klaunzer / Keystone

Im letzten Heimauftritt der Saison wird Trainer Peter Zeidler abermals auf seine Stammformation zurückgreifen, auch die Besetzung der Ersatzbank dürfte keine Änderungen erfahren. Milan Vilotic und Morenzo Costanzo, deren Verträge auslaufen und nicht erneuert werden, wird man also kaum mehr zu Gesicht bekommen im St.Galler Dress. Dafür läuft vorerst ein letztes Mal im Kybunpark Ermedin Demirovic auf, den die Reise nach Freiburg führt, was dem FC St.Gallen am 29. August ein Testspiel gegen den Bundesligaclub beschert – quasi als Vorbote des internationalen Geschäfts.

Für Axel Bakayoko endet nach zwei Saisons die Leihe, und auch sonst wird man das eine oder andere Gesicht eher nicht mehr sehen bei den Ostschweizern. So ist fraglich, ob Jonathan Klinsmann seine Reservistenrolle im Tor eine weitere Saison bis zum Vertragsende 2021 mitmacht. Und ob Angelo Campos nicht doch noch verliehen wird. Mit Musah Nuhu und Fabiano Alves ist wegen Blessuren erst 2020/21 zu rechnen – für Fabiano könnte jedoch ein Abnehmer gesucht werden.

Donnerstag, 30. Juli - 16:58 Uhr

Hotel-Krone-Gastronom übernimmt «Gartenhaus»: Bereits am Montag öffnet das beliebte Restaurant wieder

(sab) Auf diese Nachricht haben viele gewartet: Am Montag öffnet das Restaurant Gartenhaus an der Geltenwilerstrasse wieder. Und die zweite gute Nachricht: Die beliebten Cordon-Bleus gibt es weiterhin. Seit Kurzem steht eine Schiefertafel vor dem Restaurant:

Bild: Sandro Büchler

Die neuen Pächter des Restaurants Gartenhaus ist die Familie Pieth. Pascal ist kein Unbekannter in der Ostschweizer Szene. Er führt das Hotel Krone in Speicher. Zudem übernimmt er Anfang September zusammen mit Marko Stojkovic das «Concerto», wie Mitte Juni bekannt wurde. Pieth sagt auf Anfrage, dass er in der «Krone» weiterhin als Geschäftsführer sein werde. «Im Gartenhaus wird meine Frau Raquel wirten.»

Pascal Pieth, Geschäftsführer Hotel Krone in Speicher

Pascal Pieth, Geschäftsführer Hotel Krone in Speicher

Bild: PD

Sie werde das Traditionshaus in gewohnter Manier weiterführen, Cordon-Bleus, Wurst-Käse-Salat und Leberli mit Rösti sind auch mit den neuen Pächtern auf der Speisekarte zu finden. Bereits am kommenden Montag öffnet das «Gartenhaus» erstmals, wie zuvor von Montag bis Freitag. Und auch eine Webseite gibt es neu: www.gartenhaus-sg.ch

Ende Mai gaben die früheren Pächter des Restaurants, Elisabeth und Werner Geisser bekannt, dass sie nach 35 Jahren aufhören. Der Abschied fiel dem Wirtepaar entsprechend schwer.

Video

«Wir haben viel gearbeitet ­– wir können mit gutem Gewissen in Pension gehen»: Wirtepaar vom St.Galler Gartenhaus hört nach 35 Jahren auf

Seit genau 35 Jahren wirten Elisabeth und Werner Geisser im Restaurant Gartenhaus beim Güterbahnhof. Im Juli hören sie auf. Der Abschied fällt dem Wirtepaar schwer. Die über die Stadt hinaus bekannten Cordon-Bleus, die Geissers serviert haben, sollen aber auch auf der Speisekarte des neuen Pächters stehen.
Text: Sandro Büchler Bilder & Video: Raphael Rohner
Donnerstag, 30. Juli - 14:55 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Acht positive Tests innert eines Tages – insgesamt 1008 bestätigte Fälle

(chs) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons 8 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1008 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 40.

Donnerstag, 30. Juli - 13:25 Uhr

Grosses Glück bei Unfall: Töfffahrer nur leicht verletzt, aber ohne Ausweis unterwegs

(kapo/mha) Ein 35-Jähriger ist am Mittwochabend auf der Autobahn zwischen Meggenhus und Rheineck gestürzt. Dabei verletzte er sich nur leicht, jedoch war der Töff nicht eingelöst, weil er ausser Verkehr gesetzt worden war. Der Mann besass darüber hinaus keinen Führerschein, da dieser ihm entzogen worden war und er wurde als fahrunfähig eingestuft.

Warum der Töfffahrer stürzte ist gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen noch unbekannt. Das Motorrad schlitterte über 100 Meter über beide Fahrstreifen und prallte dann gegen einen Pfosten der Mittelleitplanke. Der Mann hatte grosses Glück, wurde aber mit dem Krankenwagen ins Spital gebracht. Der Töff wurde gemäss Polizei rundum beschädigt.

Der Töff kam unter der Leitplanke zu liegen.

Der Töff kam unter der Leitplanke zu liegen.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen
Donnerstag, 30. Juli - 11:44 Uhr

Digitaler Tourguide bei den Appenzeller Bahnen wird zum Thema Kulinarik erweitert

Während der Fahrt dank der App viel Wissenswertes erfahren.

Während der Fahrt dank der App viel Wissenswertes erfahren.

pd

(pd/chs) Die Appenzeller Bahnen (AB) entwickelten ihre Fensterplatz-App in den vergangenen Monaten weiter: Während es die Themen «Freizeit & Brauchtum» und «Politik & Eisenbahn» schon seit zwei Jahren gibt, wurde das Thema Kulinarik neu erarbeitet und ist seit dem Sommer 2020 in der App verfügbar.

Anders als bei den bisherigen Themen gehen die AB bei der Kulinarik einen Schritt weiter. «Es gibt nicht nur Text auf die Ohren, sondern parallel dazu werden Gutscheine von Partnerbetrieben angezeigt», heisst es in einer Mitteilung. Das Thema Kulinarik erarbeitete und vertonte der Urnäscher Schauspieler Philipp Langenegger.

Dank der App Käse abholen in Urnäsch.

Dank der App Käse abholen in Urnäsch.

pd

Beispielsweise erfahren die Fahrgäste Spannendes zum Urnäscher Hornkuhkäse. Der während der Fahrt angezeigte Gutschein in der App motiviert, die Fahrt zu unterbrechen und bei der Urnäscher Milchspezialitäten AG vorbeizusehen. Mit Vorweisen des Gutscheines auf dem Smartphone dürfen 200 Gramm abgepackter Urnäscher Käse mitgenommen werden.

Die Fensterplatz-App stellt die Region rund um das Appenzellerland genauer vor und ergänzt die Aussichten während der Fahrt mit Inhalt. Die Nutzerinnen und Nutzer erhalten viele Geheimtipps von Einheimischen und gerade bei regnerischem Wetter bietet sich die App an: Man ist unterwegs und lernt trockenen Fusses die Region kennen. Aber auch für Einheimische bietet die App viel Unbekanntes und Wissenswertes.

Die App ist in Deutsch und neu auch in Englisch verfügbar. Der Download ist kostenlos und über die regulären App-Stores möglich. Sollte jemand die Kopfhörer zu Hause vergessen haben, können diese an den Bahnschaltern in Appenzell oder Heiden (solange Vorrat) kostenlos bezogen werden. www.fensterplatz.ch

Donnerstag, 30. Juli - 9:26 Uhr

1. August in der Stadt St.Gallen: Abstand halten und Vorsicht bei Feuerwerken, Klosterplatz ist weiter tabu

(rms) Wegen des Coronavirus sind in diesem Jahr diverse 1.-August-Feiern abgesagt. Mehr Personen treffen sich im privaten Rahmen, wo die Infektionsgefahr gemäss aktueller Daten am grössten ist. Für die Staatskanzlei St.Gallen sei es deshalb umso wichtiger, auch am Nationalfeiertag die Hygieneregeln einzuhalten:

«Die Daten aus dem Contact Tracing, dass sich rund ein Drittel aller gemeldeten Fälle im privaten Umfeld angesteckt hat.»

Deswegen appellieren die Behörden an die St.Galler Bevölkerung, sich auch im privaten Kreis an die Hygieneregeln zu halten: Abstand halten und wo dies nicht möglich ist, eine Maske tragen und regelmässig die Hände waschen. Wer sich krank fühlt, mischt sich nicht unter die Leute.

Auch beim Abbrennen von Feuerwerk sei Vorsicht geboten, so die Staatskanzlei. «Auf dem Klosterplatz in St.Gallen ist dies nach wie vor verboten.»

Auf dem Klosterplatz darf auch dieses Jahr am 1. August kein Feuerwerk gezündet werden.

Auf dem Klosterplatz darf auch dieses Jahr am 1. August kein Feuerwerk gezündet werden.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo (1. April 2019)
Mittwoch, 29. Juli - 17:14 Uhr

Gemeinsamer Gottesdienst zum Nationalfeiertag wird von «TVO» übertragen

(pd/rms) Dass christliche und weitere Glaubensgemeinschaften den 1. August mit einem gemeinsamen Gottesdienst feiern, hat in der Stadt St.Gallen Tradition. Der diesjährige Anlass wird allerdings aufgrund der Abstands- und Hygienevorschriften im Zusammenhang mit dem Coronavirus angepasst. Der Stadtrat lädt alle Einwohner ein, den Gottesdienst am Samstag, 1. August, 10.30 Uhr, im Regionalfernsehen «TVO» mitzuverfolgen.

Mittwoch, 29. Juli - 14:01 Uhr

Jungfreisinnige St.Gallen-Gossau unterstützen ein bürgerliches Trio

(pd/mha) Die Jungfreisinnigen St.Gallen-Gossau empfehlen für die städtischen Stadtratswahlen ein bürgerliches Trio. Die Jungpartei unterstützt Mathias Gabathuler von der FDP, der für Stadtrat und Stadtpräsidium antritt, sowie Karin Winter-Dubs von der SVP und Trudy Cozzio von der CVP, die beide für den Stadtrat kandidieren.

Die Stadt brauche mehr bürgerliche Kräfte und der Stadtrat solle die Bevölkerung besser widerspiegeln, heisst es dazu in einer Mitteilung.

Zudem hat sich der Vorstand der Jungfreisinnigen St.Gallen-Gossau neu konstituiert. Oliver Wick übernimmt das Vizepräsidium und Aliena Umbricht die Buchhaltung.

Mittwoch, 29. Juli - 12:45 Uhr

Mann verletzt sich unbestimmt bei Sturz von Leiter

(stapo/mha) Ein 66-Jähriger ist am Dienstagnachmittag von einer Leiter gestürzt. Er musste mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden, teilt die Stadtpolizei St.Gallen mit.

Der Mann arbeitete kurz vor 16 Uhr an einer elektrischen Installation an der Langgasse 72. Dafür hatte er eine zwei Meter hohe Bockleiter zusammengeklappt und an eine Hausecke gelehnt:

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Er stieg die Leiter hoch, stürzte aber auf dem obersten Tritt. Dabei verletzte sich der 66-Jährige gemäss Stadtpolizei unbestimmt. An den Unfallhergang konnte er sich im Nachhinein nicht mehr erinnern. Abklärungen ergaben, dass an der Installation, an der der Mann arbeitete, zum Unfallzeitpunkt kein Strom floss.

Mittwoch, 29. Juli - 10:51 Uhr

Stadtbibliothek liefert Lesestoff an den Beckenrand

(mha) Derzeit ist das sogennannte Biblio-Bike in den Freibädern der Stadt unterwegs. Dieses bringt Romane, Sachbücher, Kinder- und Jugendbücher sowie Zeitschriften direkt zu den Lesern an den Beckenrand. Studentinnen und Studenten, die als Aushilfen für die Stadtbibliothek arbeiten, fahren dazu mit einem Cargobike durch die Stadt. «Saisonschluss» ist für das Biblio-Bike am Samstag, 8. August.

Während den Sommerferien ist das Biblio-Bike jeden Montag und Donnerstag im Freibad Lerchenfeld.

Während den Sommerferien ist das Biblio-Bike jeden Montag und Donnerstag im Freibad Lerchenfeld.

Bild: PD

Jeweils montags und donnerstags, 10 bis 18 Uhr, ist das Biblio-Bike im Freibad Lerchenfeld. Dienstags und freitags zu denselben Zeiten im Familien- und Frauenbad Dreilinden sowie mittwochs und samstags im Freibad Rotmonten, wobei am Samstag schon um 16 Uhr Schluss ist.

Bücher und Zeitschriften kann man direkt im Freibad wieder zurückbringen oder auch nach Hause nehmen. Ein Ausleihkärtchen ist dafür nicht nötig. Man muss sich aber in eine Liste eintragen. Der Service wird laut Katrin Braun von der Stadtbibliothek gut genutzt. Etwa 20 Medien werden täglich ausgeliehen. Das Vertrauensprinzip funktioniere.

Mittwoch, 29. Juli - 10:11 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Neun positive Tests innert eines Tages, insgesamt 1000 bestätigte Fälle

(nat) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet neun Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1000 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit gestern unverändert bei insgesamt 40.